DE1562273C - Schaltung zur Strahlstromregelung einer Fernsehaufnahmeröhre - Google Patents
Schaltung zur Strahlstromregelung einer FernsehaufnahmeröhreInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Strahlstromregelung von der Bildhelligkeit so regelt,. daß der Arbeitseiner Fernsehaufnahmeröhre mit Speicherschirm in punkt der Röhre auf der Kennlinie, die für eine b'eeiner
Fernsehkamera, z. B. für ein Image-Orthikon stimmte Bildhelligkeit die Abhängigkeit der Videooder
ein Vidikon. Bekanntlich ist bei solchen Röhren ausgangsspannung vom Strahlstrom darstellt, bei
die Amplitude des erzeugten Videosignals von der 5 verschiedenen Werten der Bildhelligkeit stets dort
Helligkeit des Aufnahmegegenstandes abhängig. Man liegt, wo die Videoausgangsspannung mit wachsendem
ist daher bemüht, diese Helligkeit durch eine ent- Strahlstrom nicht weiter ansteigt,
sprechend angepaßte Beleuchtung weitgehend kon- Die Erfindung besteht darin, daß die Regelspanstant zu halten. nung.der Steuerelektrode über so bemessene nichtin vielen Fällen läßt es sich jedoch nicht vermeiden, ίο lineare Schaltungselemente zugeführt wird, daß die daß die Helligkeit stark schwankt. Beispielsweise Krümmung der Kurve, die die Abhängigkeit der an kann die Helligkeit bei industriellen Kurzschluß- der Steuerelektrode wirksamen Regelspannung von anlagen oder beim Röntgenfernsehen in der Größen- der Videoausgangsspannung darstellt, die Krümmung Ordnung von 1:1000 schwanken. Dabei tritt eine der Kurve, die die Abhängigkeit der Videoausgangs-Schwierigkeit auf, die zunächst an Hand der F i g. 1 15 spannung von dem einzuregelnden, optimalen Strahlder Zeichnung erläutert wird. strom für verschiedene Werte der Bildhelligkeit dar-
sprechend angepaßte Beleuchtung weitgehend kon- Die Erfindung besteht darin, daß die Regelspanstant zu halten. nung.der Steuerelektrode über so bemessene nichtin vielen Fällen läßt es sich jedoch nicht vermeiden, ίο lineare Schaltungselemente zugeführt wird, daß die daß die Helligkeit stark schwankt. Beispielsweise Krümmung der Kurve, die die Abhängigkeit der an kann die Helligkeit bei industriellen Kurzschluß- der Steuerelektrode wirksamen Regelspannung von anlagen oder beim Röntgenfernsehen in der Größen- der Videoausgangsspannung darstellt, die Krümmung Ordnung von 1:1000 schwanken. Dabei tritt eine der Kurve, die die Abhängigkeit der Videoausgangs-Schwierigkeit auf, die zunächst an Hand der F i g. 1 15 spannung von dem einzuregelnden, optimalen Strahlder Zeichnung erläutert wird. strom für verschiedene Werte der Bildhelligkeit dar-
F i g. 1 zeigt die Abhängigkeit der Amplitude des stellt, annähernd ausgleicht.
erzeugten Videosignals U1 von dem in der Aufnahme- Es ist zwar bekannt (deutsche Auslegeschrift
röhre eingestellten Strahlstrom /, und zwar für ver- 1131 264), ein Videosignal über ähnlich ausgebildete
schiedene Werte der Helligkeit des Aufnahmegegen- 20 nichtlineare Schaltungselemente zu führen. Dort tritt
Standes als Parameter. F i g. 1 zeigt, daß die dar- aber die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
gestellten Kennlinien an einem Punkt χ von einer gar nicht auf, und es handelt sich auch nicht um eine
verhältnismäßig großen Steigung auf eine kleine Regelschaltung. Vielmehr erfolgt dort eine Verzer-
Steigung übergehen. Es ist nun zweckmäßig, die rung des Signalverlaufes, um bestimmte Amplituden-
Aufnahmeröbre bei sich ändernder Helligkeit stets 25 bereiche zu dehnen oder zu komprimieren (z. B.
im Punkt .γ zu . betreiben, d.h. den Strahlstrom/ Gammakorrektur). - ■
je nach Helligkeit zu ändern. Links vom Punkt χ Die Erfindung beruht auf folgender Erkenntnis,
würde man nicht die maximal mögliche Amplitude Wenn man aus F i g. 1 für die Maximalamplituden
des Videosignals U1 erhalten, und es können auch des Videosignals U1 im Punkt χ den jeweils opti-Signalanteile
verlorengehen, rechts vom Punkt χ 3° malen Strahlstrom I0 darstellt, ergibt sich ein nichtwürde
die Amplitude des Videosignals nicht mehr linearer Zusammenhang, der in F i g. 2 durch die
nennenswert steigen, jedoch das Signal-Rausch-Ver- Kurve 17 dargestellt ist. Diese Kurve 17 ergibt sich
hältnis verschlechtert.. aus der Kurvet in F i g. 1. Der optimale Strahl-Es
ist bekannt, die Kamera mit manuellen Ein- strom I0 ändert sich also mit steigender Amplitude
Stellmitteln für den Strahlstrom zu versehen, die im 35 des Videosignals U1 weniger stark. Bei Verwendung
allgemeinen stufenweise mit einem Drucktastensatz einer bekannten linearen Regelschaltung wird keine
erfolgt. Dieser wird von Hand so betätigt, daß bei- zufriedenstellende Regelung über den gesamten Bereich
spielsweise bei einer Röntgenfernseheinrichtung das von / erreicht. Wählt man z. B. die Regelverstärkung
Bild optimal ist. Diese Lösung ist aber zeitraubend bei größter Helligkeit (d. h. größtem I0) gleich 1, so
und insbesondere beim Röntgenfernsehen nachteilig, 4° ist sie bei kleinem I0 zu klein.^weil sich dort der Strahlweil
der Patient unnötig lange den Röntgenstrahlen strom in Abhängigkeit von U1 gemäß dem unteren
ausgesetzt ist. Teil der Kurve 17 stärker ändern muß. Es wird dann Es ist auch bekannt (USA.-Patentschrift 2 987 645), nicht die optimale Regelung erreicht. Wählt man die
eine Regelschaltung·,für den Strahlstrom vorzusehen, Regelverstärkung bei geringster Helligkeit (d. h. kleindie
selbsttätig bei den verschiedenen Werten der 45 stern Strahlstrom) gleich 1, so ist sie bei großem I0
Helligkeit den Strahlstrom auf den Punkt .v einstellt. zu groß, und es besteht die Gefahr einer. Schwing-Bei
dieser- Schaltung wird durch Gleichrichtung des neigung. Die erfindungsgemäße Regelschaltung hat
von der Aufnahmeröhre, erzeugten Videosignals eine nun eine Kennlinie gemäß der gestrichelten Kurve 18
Rcgels'panriun'g gewonnen, die auf den Strahlstrom / in F i g. 2, d. h. die Regelspannung Ur ändert sich
einwirkt und diesen bei sich ändernder Helligkeit 50 in Abhängigkeit von dem verstärkten Videosignal U1
auf einer Kurve K regelt, so daß bei jeder Helligkeit bei steigendem U1, d. h. steigendem .Z0, weniger stark,
der optimale Strahlstrom I0 eingestellt wird. Die Krümmung der Kurve 17, bedingt durch die
Es hat sich gezeigt, daß diese bekannte Schaltung Eigenart der Aufnahmeröhre, wird also durch Krürnnicht
einwandfrei arbeitet. Je nach Größe der Regel- mung der Kurve 18, hergestellt durch die erfindungsvcrstärkung
ist entweder die Regelung nicht aus- 55 gemäße Regelschaltung, ausgeglichen. Über die gereichend
oder die Regelschaltung neigt zu Schwin- samte Regelschleife entsteht dadurch eine lineare
gungen. Regelung, wie symbolisch durch die Gerade 20 dar-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese gestellt ist.
bekannte Regelschaltung so weiterzubilden, daß sie Die Erfindung wird im folgenden an einem in
eine einwandfreie Regelwirkung hat und unerwünschte 60 F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert.
Schwingungen vermieden werden. In F i g. 3 wird ein Röntgenschirmbild S von Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur einer Kamera mit einer Orthikon-Aufnahmeröhre 1 Strahlstromregelung einer Fernsehaufnahmeröhre, bei aufgenommen. Das Videosignal am Ausgang der der von dem Spitzenwert des erzeugten Videosignals Röhre 1 wird in einem Verstärker 2 verstärkt und eine Regolspannung mit einer gegenüber der Ab- 65 nach einer weiteren Verstärkung in einem Verstärtastung eines Speicherelementes großen Zeitkonstante ker 3 einem Wiedergabegerät 21 zugeführt. Der Verabgeleitet wird, die an einer Steuerelektrode der Röhre stärker 3 hat eine steuerbare Verstärkung, die mit einer die Intensität des Abtaststrahles in Abhängigkeit über eine Leitung 22 zugeführten Spannung veränder-
Schwingungen vermieden werden. In F i g. 3 wird ein Röntgenschirmbild S von Die Erfindung geht aus von einer Schaltung zur einer Kamera mit einer Orthikon-Aufnahmeröhre 1 Strahlstromregelung einer Fernsehaufnahmeröhre, bei aufgenommen. Das Videosignal am Ausgang der der von dem Spitzenwert des erzeugten Videosignals Röhre 1 wird in einem Verstärker 2 verstärkt und eine Regolspannung mit einer gegenüber der Ab- 65 nach einer weiteren Verstärkung in einem Verstärtastung eines Speicherelementes großen Zeitkonstante ker 3 einem Wiedergabegerät 21 zugeführt. Der Verabgeleitet wird, die an einer Steuerelektrode der Röhre stärker 3 hat eine steuerbare Verstärkung, die mit einer die Intensität des Abtaststrahles in Abhängigkeit über eine Leitung 22 zugeführten Spannung veränder-
bar ist. Die Ausgangsspannung' des Verstärkers 2
wird nach einer weiteren Verstärkung in einem Verstärker 4 mit von Hand einstellbarer Verstärkung
einem Spitzengleichrichter 5 zugeführt, der eine Zeitkonstante hat, die lang ist gegenüber der Zeit, die der
Abtaststrahl in der Röhre 1 zum Abtasten eines Speicherelementes des Speicherschirmes benötigt. Die
Zeitkonstante hat z. B. die Dauer von 10 bis 20 Bildern. Die Ausgangsspannung des Gleichrichters 5
wird einem Kathodenfolgerverstärker 6 zugeführt. Die am Ausgang des Verstärkers 6 auftretende Regelspannung
wird erfindungsgemäß mit einer Spannungsverformungsschaltung mit einem einstellbaren Widerstand
9, einer Diode 10 und einer einstellbaren Spannungsquelle mit einem Potentiometer 13 gemäß der
Kurve 18 von Fig. 2 umgeformt. Die Diode 10 wird bei steigender Regelspannung Ur mehr leitend
und formt dadurch die Regelspannung Ur gemäß Kurve 18. Periodische Impulse 23 von der Zeilenablenkschaltung
werden dem Steuergitter einer Röhre 7 zugeführt, deren Anode über einen Kondensator 14 und einer Diode 8 mit der Ausgangsklemme
des Kathodenfolgerverstärkers 6 verbunden.ist. Dort werden sie von der Regelspannung amplitudenmoduliert
und kapazitiv über einen Koppelkondensator 15 einem Spitzengleichrichterll zugeführt, dessen gleichgerichtete
Ausgangsspannung einer einstellbaren Vorspannung von einem Potentiometer 16 überlagert
wird. Die Modulation der Impulse 23 mit der Regelspannung hat den Vorteil, daß die Gleichspannungsschaltungen
6 und 11 galvanisch durch den Kondensator 15 getrennt werden und daher einander weniger
stören können. Die Ausgangsspannung des Gleichrichters 11 dient als Regelspannung Ur zur Steuerung
des Strahlstroms an einer Elektrode in der Röhre 1.
Der Ausgang des Verstärkers 6 ist außerdem über den Kondensator 15 mit einem Gleichrichter 12 verbunden,
dessen Ausgangsspannung eine Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung des
Verstärkers 3 bildet. Diese Regelspannung verringert die Verstärkung dieses Verstärkers 3 beim Ansteigen
der Amplitude der modulierten Impulse. Dadurch wird die Amplitude des Videosignals am Ausgang
des Verstärkers 3, die sich bei ändernder Helligkeit gemäß F i g. 1 ändert,. konstant gehalten.
Der Widerstand 13 wird nun so eingestellt, daß in F i g. 2 die Krümmung der Kurve 18 die Krümmung
der Kurve 17 annähernd ausgleicht. Die Regelschaltung arbeitet dann bei allen Helligkeitswerten mit
optimaler Regelverstärkung, jedoch ohne Gefahr einer Schwingneigung derart, daß der Strahlstrom
stets annähernd im optimalen Punkt χ liegt. Zu diesem Zweck ist die Regelverstärkung über die Schleife
1-2-4-5-6-15-11 in dem Teil der Kurven in F i g. 1 unterhalb des Punktes x, also links von I0, größer
als'1 und in dem Teil der Kurven oberhalb vom Punkt λ:, also rechts von I0, kleiner als 1 bemessen.
Claims (3)
1. Schaltung zur Strahlstromregelung einer Fernsehaufnahmeröhre, bei der von dem Spitzenwert
des erzeugten Videosignals eine Regelspannung mit einer gegenüber der Abtastung eines
Speicherelementes großen Zeitkonstante abgeleitet wird, die an einer Steuerelektrode der Röhre die
Intensität des Abtaststrahles in Abhängigkeit von der. Bildhelligkeit so regelt, daß der Arbeitspunkt
der Röhre auf der Kennlinie, die für eine bestimmte Bildhelligkeit die Abhängigkeit der Videoausgangsspannung
vom Strahlstrom darstellt, bei verschiedenen Werten der Bildhelligkeit stets dort liegt,
wo die Videoausgangsspannung mit wachsendem Strahlstrom nicht weiter ansteigt, dadurch
•gekennzeichnet, daß die Regelspannung [Ur) der Steuerelektrode über so bemessene nichtlineare Schaltungselemente (9, 10, 13) zugeführt
wird, daß die Krümmung der Kurve (18), die die Abhängigkeit der an der Steuerelektrode wirksamen
Regelspannung (Un) von der Videoausgangsspannung (U1) dargestellt, die Krümmung, der
Kurve (17), die die Abhängigkeit der Videoausgangsspannung (U1) von dem einzuregelnden, optimalen
Strahlstrom (Z0) für verschiedene Werte
der Bildhelligkeit darstellt, annähernd ausgleicht.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlinearen Schaltungselemente
im Nebenschluß zum Regelspannungspfad (4, 5, 6, 15, 11) liegen und aus der Reihenschaltung
eines Widerstandes (9), einer Diode (10) und einer Spannungsquelle (13) bestehen...
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstand (9) und/oder der Spannungswert der Spannungsquelle (13) einstellbar
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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