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DE1562007C - Schaltungsanordnung mit wenigstens zwei Koppelelementen - Google Patents

Schaltungsanordnung mit wenigstens zwei Koppelelementen

Info

Publication number
DE1562007C
DE1562007C DE1562007C DE 1562007 C DE1562007 C DE 1562007C DE 1562007 C DE1562007 C DE 1562007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
output
circuit arrangement
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Günther 8000 München Pexa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit wenigstens einem Ausgang und mit wenigstens zwei zum wahlweisen Durchschalten einer Wechselspannung zum Ausgang vorgesehenen Koppelelementen, die bei unsymmetrischer Durchschaltung eine durch eine Steuerspannung wahlweise durchsteuerbare oder sperrbare Transistorstufe und bei symmetrischer Durchschaltung ein Transistorstufenpaar enthalten und ausgangsseitig parallel geschaltet sind, wobei den ein und demselben Ausgang zugeordneten Koppelelementen jeweils ein gemeinsamer, insbesondere am Eingang niederohmiger, Verstärker nachgeschaltet ist.
Es ist bereits ein elektronischer Sdhalter mit einem Ausgang und einer Mehrzahl geschalteter, in Anoden-Basisschaltung betriebener Elektronenröhren bekannt, bei welchem ein gemeinsamer Kathodenwiderstand vorgesehen ist. Dabei wird den Steuergittern der Röhren neben der Signalspannung eine Schaltspannung zugeführt.
Mit derartigen Schaltern lassen sich jedoch nicht ohne weiteres relativ hohe Anforderungen an einen großen Klirrabstand erfüllen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schaltungsanordnung mit wenigstens zwei als Transistorstufe ausgebildeten Koppelelementen zu schaffen, die ein vorteilhaftes Verhalten, insbesondere Durchlaß- und Sperrverhalten aufweist.
Gemäß der Erfindung wird die Schaltungsanordnung zur Lösung dieser Aufgabe derart ausgebildet, daß mit Hilfe des nachgeschalteten Verstärkers eine für die jeweils eingeschaltete Transistorstufe wirksame Schleifenkopplung vorgenommen ist, bei der die ausgangsseitig im Signalweg parallelgeschalteten Transistorstufen auch im Gegenkopplungsweg parallel geschaltet sind und bei der der nachgeschaltete Verstärker außer im gemeinsamen Übertragungsweg auch in dem den vorgeschalteten Transistorstufen gemeinsamen Gegenkopplungsweg angeordnet ist. Durch diese Maßnähmen ergibt sich der Vorteil, daß durch einfach realisierbare Maßnahmen ohne nennenswerten Mehraufwand die zu ein und demselben Ausgang gehörenden Koppelelemente im durchgesteuerten Zustand selbsttätig jeweils durch eine allen Transistorstufen gemeinsame Gegenkopplungsschaltung gegengekoppelt werden. Bei niederohmigem Verstärkereingang wird dabei die Sperrdämpfung gesperrter Koppelelemente vergrößert, so daß in vorteilhafter Weise Übertragungs- und Sperreigenschaften zugleich verbessert werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Schaltungsanordnung derart ausgebildet, daß die Transistorstufen in Emitter-Grundschaltung geschaltet sind und daß bei den in den Transistorstufen enthaltenen Transistoren die Basisanschlüsse zugleich mit einer Steuergleichspannung und einer Signalwechselspannung beaufschlagbar sind und daß die Kollektoren einerseits und die Emitter andererseits der ein und demselben Ausgang zugeordneten und in verschiedenen Koppelelementen enthaltenen Transistoren jeweils miteinander verbunden sind und daß der Verstärker zwischen dem Verbindungspunkt der Kollektoren und dem an den Ausgang angeschlossenen Gegenkopplungsnetzwerk eingeschaltet ist und daß das Gegenkopplungsnetzwerk an die miteinander verbundenen Emitter geführt ist.
Es ist ferner zweckmäßig, die Schaltungsanordnung derart auszubilden, daß das Gegenkopplungsnetzwerk aus einem Spannungsteiler besteht, bei dem ein Widerstand zwischen dem Ausgang des Verstärkers und den Emittern und ein weiterer Widerstand zwischen Versorgungsspannung und den Emittern liegt. Die Erfindung wird an Hand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Figur zeigt eine Schaltungsanordnung zur wahlweisen Durchschaltung verschiedener Eingänge auf einen Ausgang. In der Figur ist eine Schaltungs-
anordnung dargestellt, bei der von mehreren, dem Ausgang 3 vorgeschalteten unsymmetrischen Koppelelementen lediglich die Koppelelemente 31 und 32 dargestellt sind.
Die Koppelelemente 31 und 32 sind jeweils durch eine Transistorstufe in Emitter-Grundschaltung gebildet.
Die Kollektoren der Transistoren 41 und 42 sowie die Kollektoren der in den nicht näher dargestellten weiteren Koppelelementen enthaltenen Transistoren sind zusammengeführt. Die Emitter der Transistoren 41 und 42 sind ebenfalls miteinander und mit den Emittern der nicht näher dargestellten Transistorstufen vielfach geschaltet. Die Emitter der zum Ausgang 3 gehörenden Transistoren sind ferner über den Widerstand 11 an die Versorgungsspannung — 24 V gelegt.
An die Basis des Transistors 41 ist sowohl die an den Eingang 1 gelegte Wechselspannung als auch eine Steuergleichspannung gelegt, so daß die Wechselspannung zur Gleichspannung addiert wird. Dabei ist der Eingang 1 durch den Eingangsübertrager 21 von der Basis des Transistors 41 galvanisch getrennt. Die Sekundärwicklung des Eingangsübertragers 21 ist auf der einen Seite an die Gleichspannung —19 V geführt und auf der anderen Seite über die Diode 11 an die Basis des Transistors 41 gelegt sowie an weitere, nicht näher dargestellte, an denselben Eingang 1 angeschlossene Koppelelemente geführt.
Die Steuerspannung wird an dem Spannungsteiler 51 abgegriffen, der aus den Widerständen 12 und 13 besteht, von denen der Widerstand 12 über den Schalter 71 an Masse und der Widerstand 13 an die Betriebsspannung gelegt ist. Der Abgriff des Spannungsteilers 51 liegt an der Basis des Transistors 41.
Die Diode 11 ist so gepolt, daß sie bei geöffnetem Schalter 71 sperrt. Der Spannungsteiler 51 ist so dimensioniert, daß die Diode 11 bei geschlossenem Schalter 71 leitet.
Das Signal wird über die Diode 11 eingespeist.
Wenn der Schalter 71 geschlossen wird, fließt über die Diode 11 Strom und man erhält an der Basis des Transistors 41 eine Spannung von z. B; — 18,3 V und dementsprechend am Emitter eine Spannung von
: z:B. - 19 V.
Wird der Schalter 71 geöffnet, so wird die Basis des Transistors über den Widerstand an die Betriebsspannung von z. B. — 24 V gelegt und die Diode 11 und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 41 z. B. mit 5 V gesperrt.
Diese Schaltung ist besonders günstig, da für das Sperrverhalten die Reihenschaltung der Sperrkapazität der Diode 11 und der Kapazität der gesperrten Basis-Emitter-Strecke des Transistors 41 maßgebend ist. Außerdem wird der Eingangswiderstand eines gesperrten Koppelelementes sehr groß. Der über den Widerstand 12 durch die Diode 11 fließende Gleichstrom kann im Hinblick auf einen großen Klirrabstand genügend groß gewählt werden.
Man kann die Transistoren andererseits auch derart ansteuern, daß das Sperrpotential über eine Sekundärwicklung eines Eingangsübertragers und einen dazu in Serie liegenden Widerstand der Basis des Transistors zugeführt wird, wobei die Sekundärwicklung für alle an den betreffenden Eingang angeschlossenen Transistorstufen gemeinsam vorgesehen ist.
Ausgehend von den in der Figur gezeigten Transistorstufen 31 und 32 kann man ferner an Stelle der Dioden 11 und 21 Kondensatoren vorsehen, wobei die Eingangsübertrager entfallen.
Die Schaltungsanordnung ist fener so ausgebildet, daß bei einer der Transistorstufen die Basis an eine derart bemessene Gleichspannung gelegt ist, daß diese Transistorstufe bei mindestens einer anderen durchgesteuerten Transistorstufe 31, 32 gesperrt und bei Sperrung aller anderen Transistorstufen durchgesteuert ist. Dadurch wird auch bei Sperrung aller anderen am selben Ausgang liegenden Transistorstufen eine große Sperrdämpfung erzielt.
Man kann ferner die an feste Gleichspannung geführte Basis des Transistors 5 wechselspannungsmäßig an Bezugspotential oder an eine Quelle für ein weiteres Signal, insbesondere Pilotsignal, führen.
Der gerade durchgesteuerte Transistor arbeitet in Emitter-Grundschaltung mit Eigengegenkopplung, wobei die Emitter und Kollektor-Anschlüsse aller mit ein und demselben Ausgang verbundenen Koppelelemente miteinander direkt verbunden sind. Der jeweils durchgeschaltete Transistor, z. B. der Transistor 41, wird über den dem Ausgang 3 zugeordneten Verstärker 8, der das Signal umpolt, und den Widerstand 10 zusätzlich in seinen Emitter schleifengegengekoppelt. Ein im gesperrten Zustand über die Basis-Kollektor-Kapazität gelangendes zusätzliches Signal bleibt am niederohmigen Eingangswiderstand des Verstärkers 8 praktisch wirkungslos.

Claims (5)

Patentansprüche: 40
1. Schaltungsanordnung mit wenigstens einem Ausgang und mit wenigstens zwei zum wahlweisen Durchschalten einer Wechselspannung zum Ausgang vorgesehenen Koppelelementen, die bei unsymmetrischer Durchschaltung eine durch eine Steuerspannung wahlweise durchsteuerbare oder sperrbare Transistorstufe und bei symmetrischer Durchschaltung ein Transistorstufenpaar enthalten (und ausgangsseitig parallel geschaltet sind), wobei den ein und demselben Ausgang zugeordneten Koppelelementen jeweils ein gemeinsamer, insbesondere am Eingang niederohmiger, Verstärker nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des nachgeschalteten Verstärkers (8) eine für die jeweils eingeschaltete Transistorstufe (31, 32) wirksame Schleifenkopplung vorgenommen ist, bei der die ausgangsseitig im Signalweg parallelgeschalteten Transistorstufen (31, 32) auch im Gegenkopplungsweg parallel geschaltet sind und bei der der nachgeschaltete Verstärker (8) außer im gemeinsamen Übertragungsweg auch in dem den vorgeschalteten Transistorstufen (31, 32) gemeinsamen Gegenkopplungsweg angeordnet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistorstufen (31, 32) in Emitter-Grundschaltung geschaltet sind und daß bei den in den Transistorstufen enthaltenen Transistoren (41, 42) die Basisanschlüsse zugleich mit einer Steuergleichspannung und einer Signalwechselspannung beaufschlagbar sind und daß die Kollektoren einerseits und die Emitter andererseits der ein und demselben Ausgang (3) zugeordneten und in verschiedenen Koppelelementen enthaltenen Transistoren (41, 42) jeweils miteinander verbunden sind und daß der Verstärker (8) zwischen dem Verbindungspunkt der Kollektoren und dem an den Ausgang angeschlossenen Gegenkopplungsnetzwerk eingeschaltet ist und daß das Gegenkopplungsnetzwerk an die miteinander verbundenen Emitter geführt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenkopplungsnetzwerk aus einem Spannungsteiler besteht, bei dem ein Widerstand (10) zwischen dem Ausgang des Verstärkers (8) und den Emittern und ein weiterer Widerstand (11) zwischen Versorgungsspannung und den Emittern liegt.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer der Transistorstufen die Basis an eine derart bemessene Gleichspannung gelegt ist, daß diese Transistorstufe bei mindestens einer anderen durchgesteuerten Transistorstufe (31, 32) gesperrt und bei Sperrung aller anderen Transistorstufen durchgesteuert ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an feste Gleichspannung geführte Basis des Transistors (5) wechselspanmmgsmäßig an Bezugspotential oder an eine Quelle für ein weiteres Signal, insbesondere Pilotsignal, geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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