DE1561910C - Bremse für eine Laufwagenzeichenmaschine - Google Patents
Bremse für eine LaufwagenzeichenmaschineInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Bremse für eine Lauf- schiebbar und fluchtend zu den Führungsleisten für
Wagenzeichenmaschine, bei der an der Schiene für den Bügel gelagert ist, während ihr Gewindeabschnitt
den waagerechten Laufwagen in einer zu deren in einer an dem benachbarten Flansch des Bügels
Achse senkrechter Ebene bewegliche Bremsorgane.. vorgesehenen Gewindebohrung derart' geführt ist,
wie Bremsbacken, vorgesehen sind, die bei Betäti- 5 daß das freie Ende bzw. die Stirnkuppe des Gewinde-
gung der Bremse gegen eine Rückstellfederkraft an abschnitts auf das freie, gewölbt ausgebildete Ende
die Schiene angelegt werden und zwischen zwei an der Blattfeder auftrifft. Dadurch ist bei völligem
dem Laufwagen angebrachten Führungsleisten ein Ausgleich der entgegengesetzt auf die Schiene ein-
die Schiene oben und unten mit Spiel umgreifender, wirkenden Bremskräfte auf sehr einfache Weise eine
U-förmiger Bügel gleitend gelagert ist, an dessen io Dauerbremsung ermöglicht.
unterem Flansch sich auf dessen Innenseite eine Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungs-Bremsfläche
befindet und dessen oberer Flansch eine gegenstandes bestellt darin, daß der andere Flansch
Führungsbuchse für einen Bremsbolzen aufweist, mittels einer daran formschlüssig angreifenden Blattferner
an dem Laufwagen eine Blattfeder eingespannt feder in etwa deren mittlerem Abschnitt gehalten
ist, deren freies, gewölbt ausgebildetes Ende zwi- 15 ist) die mit ihrem einen Ende an dem Gehäuse einsehen
der Bremsfläche des Bremsbolzens und der gespannt ist und auf der gegebenenfalls — an der
benachbarten Fläche der Schiene gelegen ist, und formschlüssigen Verbindung teilnehmend — ein
das in unbelastetem Zustand den Bremsb'olzen von Lagerbock angeordnet ist, daß in diesem Flansch
der Schiene abhebt, weiterhin die Führungsbuchse ein Bremsbolzen geführt ist, zwischen dessen zu der
an ihrem freien Ende einen Bund aufweist, mittels »o Schiene gelegenen Ende und dieser selbst eine weidessen
der Bügel aufgehangen ist, wobei der An- tere, an dem Gehäuse eingespannte Blattfeder mit
schlag für den Bund etwa im mittleren Abschnitt ihrem freien, gegebenenfalls gewölbt ausgebildeten
eines mit einem Ende an dem Gehäuse des Lauf- Ende greift, und daß in dem Lägerbock ein zweiwagens
mit etwa horizontaler Achse angelenkten armiger Bremshebel schwenkbar angeordnet ist,
Tragarmes angeordnet ist, der sich — bei gelöster as dessen einer Arm an dem Bremsbolzen angelegt ist
Bremse — auf einem einen Durchbruch für die und dessen anderer Arm als Bremsbedienungshebel
Führungsbuchse aufweisenden, an dem Gehäuse des durch einen Durchbruch des Gehäuses aus diesem
Laufwagens festen Träger abstützt und an dem . herausgeführt ist, wodurch wahlweise eine Momentanderen
Ende des Tragarmes um eine zu dessen oder eine Dauerbremsung ermöglicht ist, zugleich
Erstreckung senkrechte, etwa horizontale Achse 30 aber mit der Rändelschaf tschraube das Bremsspiel
schwenkbar ein zweiarmiger Bremshebel gelagert ist, einstellbar ist.
dessen über den Tragarm greifender Abschnitt — Bei einer Ausführungsform ist ferner vorgesehen,
zumindest bei Bremsschluß — auf den Bremsbolzeri daß — bei Anordnung der Bremse an dem Schlit-
auftrifft, und dessen anderer Arm an seinem Ende ten — der Bremshebel in seiner Schwenkachse mit
einen Aufhänger für ein Bremszugseil aufweist und 35 Lagerzapfen versehen ist, daß dem Lagerzapfen ent-
an dem Bremshebel eine Feder — als Rückstell- sprechende Lagerbohrungen in dem Lagerbock zu
kraft — angreift und wobei der Tragarm aus einer ihrer lagerdruckfreien Seite durch Schlitze geöffnet
an dem Gehäuse des Laufwagens eingespannten sind und daß an dem Lagerbock eine Sperrfeder
Feder — als Gelenk — und einem den Anschlag für vorgesehen ist, mittels, der der Bremshebel mit
den Bund der Führungsbuchse und ein Lager 40 seinem Lagerzapfen in den Lagerbohrungen gehalten
für den Bremshebel enthaltenden starren Ab- ist, wodurch erreicht ist, daß der Bremshebel auf
schnitt zusammengesetzt ist, nach Patentanmeldung einfache Weise abgenommen werden kann, falls er
P 15 61908.6-27. . ' bei der Verpackung zum Zwecke des Versandes
Mit dieser Bremse ist eine zwangskraftfreie Beta- wegen seiner Sperrigkeit hinderlich ist, Beschädigun-
tigung erreicht worden, wobei ein Verkanten der 45 gen des Bremsmechanismus vermieden werden sol-
Bremsvorrichtung an der Laufschiene ausgeschlos- len oder aber, wenn der Bremsbedienungshebel den
sen ist, so daß die. Führungsgenauigkeit der Schiene Zeichner stört.
auch nach längerer Betriebsdauer nicht beeinflußt In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
wird. Solange diese Bremse angelegt sein soll, muß und schematisch dargestellt. Es zeigt
sie jedoch durch ständige Handkraft des Zeichners 50 'F i g. 1 eine Bremse in einem ausschnittsweise gebedient bleiben, was bei verschiedenen, gelegentlich zeigten Laufwagen,
sie jedoch durch ständige Handkraft des Zeichners 50 'F i g. 1 eine Bremse in einem ausschnittsweise gebedient bleiben, was bei verschiedenen, gelegentlich zeigten Laufwagen,
auf Zeichenbrettern auszuführenden Arbeiten, z.B. Fig. 2 eine Bremse in einem Schlitten,
dem Anbringen einer Vielzahl zueinander paralleler Fig. 3 diese Bremse im Schnitt III-III nach
Linien, hinderlich oder unbequem sein kann. Es hat Fig. 2.
sich somit der Wunsch ergeben, eine solche Bremse 55 Nach F i g. 1 befindet sich ein Laufwagen 1 —
bei Aufrechterhaltung ihrer Vorteile in Bremsschließ- geführt mittels nicht weiter dargestellter Rollen —
stellung feststellbar auszugestalten und — falls die auf einer Schiene 2. An dem Gehäuse 3 des Lauf-Zeichenarbeiten
unterschiedlicher Art auf verschie- wagens 1 sind — zu der Achse der Schiene 2 senkdene
Laufwagenzeichenmaschinen verteilt sind — recht — Führungsleisten 4 angeformt, in denen ein
für die vorgenannten speziellen Zwecke zu ver- 60 Bügel 5 gleitend gelagert ist, der die Schiene 2
einfachen. U-förmig und mit Spiel umgreift. In dem unten
Die Lösung dieses Problems ist. Aufgabe der gelegenen Flansch Sa des Bügels 5 ist ein- und fest-
Erfiridung. stellbar ein Bolzen 6 mit Kontermutter 6a ange-
Ausgchend von einer Bremse für eine Laufwagen- ordnet, der durch einen Durchbruch 3a zuga'ngzeichenmaschine
der eingangs erläuterten Art besteht 65 Hch ist.
die Erfindung darin, daß als Zweitbremsorgan eine Eine Rändelschaftschraube 7 — als gegenüber
Rändelschaftschraubc mit ihrem Schaft in dem Gc- dem Bügel 5 zweites Bremsorgan — ist mit ihrem
häusc des:-Laufwagens bzw. Schlittens axial ver- Schaft7« in einer in dem Gehäuses vorgesehenen
kreiszylindrischen Bohrung 8 axial verschiebbar und fluchtend zu den Führungsleisten 4 für den Bügel 5
gelagert, während ihr Gewindeabschnitt 7 ft in einer, in dem benachbarten Flansch 5 b befindlichen Gewindebchrung
geführt ist, derart, daß das freie Ende des Gewindeabschnitts 7 & auf das freie, gegebenenfalls
gewölbt ausgebildete Ende 9 α einer an dem Gehäuse 3 angeformten Lasche 3 b eingespannten
Blattfeder 9 in Richtung auf die Schiene 2 auftrifft.
Die Rändelschaftschraube 7 ist mittels eines an ihrem
Schaft 7α eingelassenen Sprengringes 10 unverlierbar
in der Bohrung 8 gehalten.
Nach Fig. 2 und 3 ist ein Schlitten 11 mittels seiner Rollen 11 a. auf einer auf einem nicht
weiter dargestellten vertikalen Führungsrahmen gehaltenen Schiene 12 geführt.
An dem Gehäuse 13 mit Deckel 13a des Laufwagens 11 sind — zu der Achse der Schiene senkrecht
— Führungsleistenl4 angeformt, in denen ein Bügel 15 gleitend gelagert ist,, der die Schiene 12 ao
U-förmig und mit Spiel umgreift. Tn dem zum Zeichenkopf gelegenen Flansch 15 α des Bügels 15
ist eine Führungsbuchse 16 befestigt. Eine Rändelschaftschraube 17 ist .mit ihrem Schaft 17 a in einer
in dem. Gehäuse 13 vorgesehenen kreiszylindrischen Bohrung 18 axial verschiebbar und fluchtend zu
den Führungsleisten 14 gelagert, während ihr Gewindeabschnitt 17 b in einer in äem anderen Flansch
15 ft befindlichen Gewindebohrung geführt ist, derart, daß das freie Ende des Gewindeabschnitts 175
mit seiner Stirnfläche nahe dem freien Ende 19 a einer an dem Gehäuse 13 angeformten Lasche 13 b
eingespannten Blattfeder 19 in Richtung auf die Schiene 12 auftrifft. Der freie Abschnitt der. Blattfeder
19 liegt etwa parallel zu der Schiene 12 zwisehen dieser und der Stirnfläche des Gewindeabschnittes
17 b der Rändelschaftsch raube 17 bzw. dem Flansch 15 & des Bügels 15, Die Rändelschaftschraube
17 ist mittels eines an ihrem Schaft 17 a eingelassenen Sprengringes 20 unverlierbar in der
Bohrung 18 gehalten.
In der Führungsbuchse 16 ist ein Bolzen 21 in gleicher Bewegungsrichtung wie der Bügel 15 gleitend
gelagert.
An einer an das Gehäuse 13 angeformten Lasche 13 c sind zwei sich im wesentlichen in Richtung der
Achse der Schiene 12 erstreckende Blattfedern 22 und 23 eingespannt. Die Blattfeder 22 greift dabei mit
ihrem freien Ende 22 a zwischen die Schiene 12 und den Flansch 15 a, wobei der Bolzen 16 nahe dem
freien Ende 22 a etwa senkrecht auf die der Schiene 12 abgewandte Seite der Blattfeder 22 auftrifft.
Auf dem freien Abschnitt der Blattfeder 23 ist mittels Nieten 24 ein Lagerbock 25 befestigt, dessen ,
verlängerte Fußplatte 25 α sich etwa mit dem freien Abschnitt der Blattfeder 23 deckt. Etwa im mittleren
Abschnitt der Blattfeder 23 und der Fußplatte 25 a ist eine Aussparung für die Führungsbuchse 16 vorgesehen.
Mittels eines in die Führungsbuchse 16 eingesprengten Sprengringes 26 ist so die Blattfeder
23 hebst Fußplatte 25 a bei geringem—— in der
Zeichnung übertrieben dargestellten — Spiel formschlüssig mit dem Bügel 15 an.dessen Flansch 15«
verbunden, wobei das Spiel, einen zwängfreien Ausgleich der sich bei Schwenken'der Blattfeder 23 an
ihrem Festpunkt geringfügig verändernden Winkelstellung dieser Blattfeder 23 zu der Gleitachse des
Bügels 15 mit der Führungsbuchse 16 gestattet. Zum gleichen Zweck können auch die Blattfeder 23 und
Fußplatte 25 α an der Formschlußstelle in Richtung auf den Flansch 15 eine leichte Wölbung aufweisen
oder entsprechend eingeknickt ausgebildet sein. An. dem freien Ende 23 α ist nun der eigentliche Lagerbock
25 gelegen, in dessen senkrecht zu der Achse der Schiene 12 und senkrecht zu der Achse des
Bolzens 21 gerichteten Lagerbohrungen 25 b mit an diesem vorgesehenen Lagerzapfen 27 a ein winkelhebelartiger
■ Bremshebel 27 schwenkbar gelagert ist, dessen kürzerer Arm 27 b an dem Bremsbolzen 21
angelegt ist und dessen längerer Arm 27 c als eigentlicher Bremsbedienungshebel durch einen Durchbruch
13 d des Gehäuses 13 herausgeführt ist.
Die Lagerbohrüngn 25 b sind in Richtung auf ihre lagerdruckfreie Seite durch Schlitze 25 c geöffnet,
so daß der Bremshebel 27 abnehmbar ist. Im eingesetzten Zustand ist der Bremshebel 27 durch eine
an dem Lagerbock 25 befestigte Sperrfeder 28 belastet. . .
Schließlich ist an dem Gehäuse 13 ein Schenkel 13 e vorgesehen, in dem mittels Zapfen 29 ein zur
Aufnahme eines Zeichenkopfes bestimmtes Gelenkstück. 30 gelagert .ist.
: Bei dieser Ausbildung ergibt sich folgende Wirkung: , ■ '
Nach Fig. 1 ist die eine Dauerbremsung ermöglichende Bremse durch Betätigung der Rändelschaftschraube
7 angelegt, wobei die Blattfeder 9 bzw. deren freies Ende 9 a durch die Stirnfläche des Gewindeabschnitts
7 & und parallel dazu in entgegengesetzter Richtung die Stirnfläche des Bolzens 6 an
der Schiene 2 in Reibeingriff stehen. Durch das freie Spiel sowohl der Rändelschaftschraube 7 und des
Bügels 5 in Bremsschließrichtung sind die beiden den Reibeingriff bewirkenden Kräfte völlig gleichgestellt, so daß ein.Zwängen zwischen dem Laufwagen
1 oder der Bremse und der Schiene 2 nicht eintreten kann.
Wird nun die Bremse durch Betätigung der Rändelschaftschraube 7 gelöst, so hebt sich die Blattfeder 9
infolge ihrer Rückstellkraft um ein geringes Maß von der Schiene 2 ab, und der Flansch 5 b setzt sich auf
das freie Ende 9 α der Feder 9, wodurch bei geringer
vertikaler Verschiebung des Bügels 5 in den Führungsleisten 4 die Stirnfläche des Bolzens 6 auf der
gegenüberliegenden Seite der Schiene 2 von dieser zurücktritt. Durch Einstellung des Bolzens 6 in
Bremsschließrichtung kann das Bremsspiel bestimmt werden. .·■■;.
• Bei der Wirkungsweise der Bremse nach F i g. 2
und 3 ist zunächst zu berücksichtigen, daß das Gewicht des Schlittens 11 und aller darin und daran
vorgesehenen Teile, wie auch der Zeichenkopf, in bekannter Weise durch ein mittels eines umgelenkten
Seiles mit dem Schlitten 11 verbundenes Gegengewicht — nicht weiter dargestellt —- ausgeglichen
■ ist. Der Schlitten 11 ist also bei gelöster Bremse — entsprechend der Stellung in der Zeichnung — auf
der vertikalen Schiene 12 frei beweglich.
Um aus der gezeigten Stellung zu einer· Dauerbremsung
zu gelangen, wird die Rändelschaftschraube 17 betätigt, wodurch die Stirnfläche ihres
Gewindeabschnitts 17b mittelbar über die Blattfeder
12 den Bremsschluß mit der 'Schiene 12 herbeiführen. Hierbei wird und ist die Blattfeder 23 infolge
ihres Formschlusscs mit dem Flansch 15 um "' weniges "aus ihrer Ruhestellung in Richtung auf die
Schiene 2 abgelenkt. Bei Aufhebung der Dauerbremsung
durch Betätigung der Rändelschaftschraube 17 gelangen infolge der Rückstellkraft der Blattfeder
23 die Blattfedern 19 und 22, auch infolge deren eigener Rückstellkraft, außer Eingriff mit der
Schiene 12.
Um mit der gleichen Bremse nach Fig. 2 und 3 eine Momentbremsung zu erzielen, wird der
Bedienungshebel 27 c des Bremshebels 27 nach unten gedrückt, wodurch dessen Arm 27 b auf dem
Bremsbolzen 21 in Richtung auf die Scheine 2 einwirkt und dort die Blattfeder 22 anlegt. Zugleich
wird dabei um den Angriffspunkt des Armes 27 b an dem Bremsbolzen 21 schwenkend der Lagerbock
25 von der Schiene 12 entfernt, wobei über die. formschlüssige Verbindung der Feder 23 nebst Fußplatte
25 a mit dem Bügel 15 dessen Flansch ISo an die
Schiene 2 herangezogen wird, so daß die Stirnfläche des Gewindeabschnitts 17 ft die Feder 19 an die
Schiene 2 anpreßt. Auch hierbei erfolgt eine gleichmäßige Verteilung der zwingenartig an der Schiene
12 angreifenden Kraft.
Bei Aufhebung des Drucks auf dem Bremsbedienungshebel 27 c kehren sämtliche Teile infolge der
Rückstellkraft der Blattfedern 19, 22 und 23 in ihre Ausgangsstellung zurück. Das für diesen Einsatz der
Bremse gewünschte Bremsspiel kann mit der Rändelschaftschraube 17 eingestellt werden.
Sofern der Bremsbedienungshebel 27 c beim Zeichnen stört oder auch zum Verpacken des
Schlittens 11 zwecks Lagerung oder Versands, kann der Bremshcbel 27 gegen die Kraft der Sperrfeder 28
mit seinen Lagerzapfen 27a aus den Lagerbohrungen 25 b durch die Schlitze 25 c herausgeführt und durch
den Durchbrach 13 rf entfernt werden.
Wie vorstehend beschrieben, bietet die Bremse nach F i g. 2 und 3 zwei Möglichkeiten einer Bremsung,
nämlich sowohl eine Dauer- als auch eine Momentbremsung.
40
Claims (3)
1. Bremse für eine Laufwagenzeichenmaschine, bei der an der Schiene für den waagerechten
Laufwagen in einer zu deren Achse senkrechter Ebene bewegliche Bremsorgane, wie Bremsbacken,
vorgesehen sind, die bei Betätigung der Bremse gegen eine Rückstellfederkraft an die
Schiene angelegt werden und zwischen zwei an dem Laufwagen angebrachten Führungsleisten
ein die Schiene oben und unten mit Spiel umgreifender U-förmigcr Bügel gleitend gelagert ist,
an dessen unterem Flansch sich auf dessen Innenscitc eine Bremsfläche befindet und dessen oberer
Flansch eine Führungsbuchse für einen Bremsbolzen aufweist, ferner an dem Laufwagen eine
Blattfeder eingespannt ist, deren freies, gewölbt ausgebildetes Ende zwischen der Bremsfläche des
Bremsbolzens und der benachbarten Fläche der Schiene gelegen ist, und das im unbelasteten Zusland
den Bremsbolzen von der Schiene abhebt, weiterhin die Führungsbuchse an ihrem freien
Ende einen Hund aufweist, mittels dessen der Bügel aufgehangen ist, wobei der Anschlag für
den Bund etwa im mittleren Abschnitt eines mit einem Ende an.dem Gehäuse des Laufwagens mit
etwa horizontaler Achse angelenkten Tragarmes angeordnet ist, der sich — bei gelöster Bremse —
auf einem einen Durchbruch für die Führungsbuchse aufweisenden, an dem Gehäuse des Laufwagens
festen Träger abstützt, und an dem anderen Ende des Tragarmes um eine zu dessen Erstreckung senkrechte, etwa horizontale Achse
schwenkbar ein zweiarmiger Bremshebel gelagert ist, dessen über den Tragarm greifender Abschnitt
— zumindest bei Bremsschluß — auf den Bremsbolzen auftrifft und dessen anderer
Arm an seinem Ende einen Aufhänger für ein Bremszugsei! aufweist, und an dem Bremshebel
eine Feder — als Rückstellkraft — angreift und wobei der Tragarm aus einer an dem Gehäuse des
Laufwagens eingespannten Feder — als Gelenk — und einem den Anschlag für den Bund der Führungsbuchse
und ein Lager für den Bremshebel enthaltenen starren Abschnitt zusammengesetzt
ist, nach Patentanmeldung P 15 61 908.6-27, da- , durch gekennzeichnet, daß als zweites (
Bremsorgan eine Rändelschaftschraube (7, 17) mit ihrem Schaft (7a, 17a) in dem Gehäuse (3,
13) des Laufwagens (1) bzw. Schlittens (11) axial verschiebbar und fluchtend zu den Führungsleisten
(4, 14) für den Bügel (5, 15) gelagert ist, während ihr Gewindeabschnitt (7 b, 17 b)
in einer an dem benachbarten Flansch (5 b, 15 Zj) - des Bügels (5, 15) vorgesehenen Gewindebohrung
derart geführt ist, daß das freie Ende des Gewindeabschnitts (7 b, 17 b) auf das freie, gewölbt
ausgebildete Ende (9 a, 19 a) der Blattfeder (9, 19) auftrifft.
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Flansch (15 a) mittels
einer daran formschlüssig angreifenden Blattfeder (23) in etwa deren mittlerem Abschnitt
gehalten ist, die mit ihrem einen Ende an dem Gehäuse (13) eingespannt ist und auf der —
gegebenenfalls an der formschlüssigen Verbindung teilnehmend — ein Lagerbock (25) angeordnet
ist, daß in diesem Flansch (15 a) ein ( Bremsbolzen (21) geführt ist, zwischen dessen zu
der Schiene (12) gelegenem Ende und dieser selbst eine weitere, an dem Gehäuse (13) eingespannte
Blattfeder (22) mit ihrem freien, gegebenenfalls gewölbt ausgebildeten Ende (22 a)
greift, und daß in dem Lagerbock (25) ein zweiarmiger Bremshebel (27) schwenkbar angeordnet ]
ist, dessen einer Arm (17 b) an den Bremsbolz"en (21) angelegt ist und dessen anderer Arm als
Bremsbedienungshebel (17 c) durch einen Durchbrach (13 rf) des Gehäuses (13) aus diesem her- ausgeführt
ist.
3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekenn- I zeichnet, daß der Bremshebel (27) in seiner
Schwenkachse mit Lagerzapfen (27 a) versehen ist und diesen entsprechende Lagerbohrungen
(25 b) in dem Lagerbock (25) zu ihrer lagerdruckfreien Seite durch Schlitze (25 c) geöffnet
sind und daß an dem Lagerbock (25) eine Sperrfeder (28) vorgesehen ist, mittels der der Bremshcbel
(27) mit seinen Lagerzapfen (27 a) in den Lagerbohrungen (25 b) gehalten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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