[go: up one dir, main page]

DE1561686B - Auslaufduse eines Stoffauflaufes fur Papiermaschinen - Google Patents

Auslaufduse eines Stoffauflaufes fur Papiermaschinen

Info

Publication number
DE1561686B
DE1561686B DE1561686B DE 1561686 B DE1561686 B DE 1561686B DE 1561686 B DE1561686 B DE 1561686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
baffle plate
headbox
tubes
expansion chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James Alexander Pucklechurch Attwood Brian William Hanham Bristol Higgins (Großbritannien)
Original Assignee
St Annes Board Mill Co Ltd, Bristol (Großbritannien)

Links

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslaufdüse nur eine verhältnismäßig kurze Länge zu bekommen,
eines Stoffauflaufes für Papiermaschinen mit einer so daß die schnelle Strömung des Stoffes mit den
hierin angeordneten, umschlossenen Ausdehnungs- in der Kammer erzeugten Wirbeln darin aufrecht-
kammer und einer in die Kammer hineinreichenden erhalten und die Vergleichmäßigung des Stoffes
Prallplatte mit geschlossener Oberfläche. 5 begünstigt wird.
Bei bekannten Auslaufdüsen eines Stoffauflaufes Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung soll die dieser Art verengt sich die Ausdehnungskammer Prallplatte gegen die am Stoffeintritt liegende Wand nach einer anfänglichen Vergrößerung allmählich in geneigt sein, so daß sich durch dauernde Quergekrümmter Form, und in der Nähe des verengten Schnittsveränderungen in den Kammerabteilungen Endes der Ausdehnungskammer ist ein über die io sehr starke Wirbel ergeben, die ein gutes Entflocken ganze Breite der Kammer reichendes perforiertes zur Folge haben.
Rohr vorgesehen, wodurch der Querschnitt plötzlich Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Anwen- und stark verkleinert wird. Da der Stoff in dem sich dung auf eine Pappenherstellungsmaschine als Ausallmählich verengenden Kammerteil von größerer führungsbeispiel dargestellt.
Länge gleichmäßig ohne besondere Wirbelbildung 15 Fig. 1 zeigt einen Teil der Maschine mit einem fließt und das perforierte Rohr mit gleichem Quer- Stoffauflauf gemäß der vorliegenden Erfindung;
schnitt über die ganze Breite des Endes der Kammer F i g. 2 ist eine Draufsicht auf F i g. 1;
reicht und dadurch die Kammerverengung über die F i g. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform ganze Breite der Kammer gleich ist, wird die Strö- der Auslaufdüse in Seitenansicht,
mung nur stark verzögert, ohne daß eine nennens- 20 In F i g. 1 ist die zweite Schichtstufe einer Papierwerte Wirbelung dadurch erreicht wird. Dadurch maschine bei Herstellung von Pappe dargestellt. Das gelingt es nicht, den Stoff durch Wirbelung zu ver- Maschinensieb 10, welches eine entwässerte Bahn gleichmäßigen und zu entflocken. Dieses wird auch von der ersten Schichtstufe herangeführt, läuft über nicht durch die sich anschließende Düse erreicht, Registerwalzen 11 und 12. der zweiten Schichtstufe, welche sich ebenfalls über die ganze Breite der 25 Ein Obersieb 13 der zweiten Schichtstufe läuft um Maschine wohl etwas stärker, aber trotzdem nur eine Formwalze 15 über der Walze 12 und auf das langsam verengt. Maschensieb 10. Die Siebe zwischen den Walzen 11
Bei einem weiterhin bekannten Stoffauflauf dieser und 12 begrenzen einen zusammenlaufenden Spalt Art wird die Ausdehnungskammer von einer Mehr- 20, innerhalb welchem der Stoff zur Bildung der zahl von ineinander übergehenden, gebogenen und 3° zweiten Bahnschicht anfänglich entwässert wird,
sich allmählich verengenden Teilen gebildet, wobei Der Stoff wird in den Spalt 20 von einem Stoffaufdie Austrittsöffnungen der sich verengenden Teile in lauf 130 zugeführt. Dieser Stoffauflauf enthält einen erweiterte Kammerteile einmünden, so daß sich an etwa parallel zum Stoffauflaufbehälter 132 verlaudiesen Stellen infolge plötzlicher Ausdehnung Wirbe- fenden Zuführungsbehälter 131 von sich verkleinernlungen ergeben, die aber dann durch die sich an- 35 dem Querschnitt in Flußrichtung. Durch diesen Beschließenden, sich allmählich verengenden Teile hälter gepumpter Stoff wird dem Behälter 132 durch wieder vergleichmäßigt werden, so daß sich in diesen eine Mehrzahl von quer über der Maschine im Abanschließenden Teilen Flocken bilden können. Die stand angeordneten Führungen zugeführt, von denen sich an diese Ausdehnungskammer anschließende nur eine Führung 133 dargestellt ist. Der Stoff inner-Auslaufdüse hat eine verhältnismäßig große Länge 4° halb des Behälters 132 fließt nach unten durch eine und verjüngt sich sehr allmählich, so daß sich dort Mehrzahl von Rohren 134 mit verhältnismäßig enger keine Wirbel bilden und vorher erzeugte Wirbel Bohrung in eine Ausdehnungskammer 135. Der Ausunterdrückt und vergleichmäßigt werden. Diese Aus- laß von der Ausdehnungskammer ist der Einlaß zu laufdüse mit Ausdehnungskammer hat eine große der Auslaufdüse 136, durch welche der Stoff zu dem Baulänge, so daß dadurch die Maschine erheblich 45 zusammenlaufenden Spalt 20 fließt,
verlängert und eine Flockenbildung begünstigt wird. Die Rohre 134 von enger Bohrung sind in zwei
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen übereinander liegenden Reihen von Rohren 134 ο
Stoffauflauf mit möglichst kurzer Baulänge und ein- und 134 b angeordnet, wobei die Rohre jeder Reihe
wandfreier Verwirbelung und Entflockung des Stoffes in einer Ebene liegen und untereinander parallel und
zu schaffen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch 50 zu denen der anderen Reihe schräg verlaufen, so daß
erreicht, daß die Ausdehnungskammer — von der sich die Rohre der beiden Reihen überkreuzen, wie
Seite gesehen — einen viereckigen Querschnitt auf- aus F i g. 5 zu ersehen ist. Bei dieser Rohranordnung
weist, die eben ausgebildete Prallplatte von der wird in der Ausdehnungskammer 135 ein Stoffquer-
zwischen den beiden Seitenwänden befindlichen fluß erreicht, welcher eine Wirbelung erzeugt und
Bodenplatte nach oben ragt und die Eintrittsöffnung 55 sämtliche Unregelmäßigkeiten in der Stoffviskosität
in die Kammer gegen den unteren: Teil der Prall- über die ganze Breite der Maschine beseitigt. Da-
platte gerichtet ist. Durch die ständige Änderung der durch werden Verdickungen und Verklumpungen im
Flußrichtung des Stoffes wird auf kleinem Raum eine Stoff vermieden, und es wird eine gleichmäßige Pap-
starke Wirbelung und damit Entflockung erzielt, pendichte erreicht.
wobei also die Ausdehnungskammer sehr kleine Ab- 60 Die Ausdehnungskammer 135 weist — von der messungen hat. Dadurch, daß ferner die Eintritts- Seite gesehen — einen viereckigen Querschnitt auf, Öffnung der Zuführungsrohre für den Stoff in die die Rohre 134 treten in die eine Seitenwand 135 c Kammer gegen den unteren Teil der Prallplatte ein, und die Auslaufdüse 136 geht von der gegengerichtet ist, wird die Kammer in ihrer gesamten überliegenden Wand 135 d ab. Die Gesamtquer-Ausdehnung zur Ausbildung der Wirbelung benutzt, 65 schnitte der Einlaß- und Auslaßöffnungen sind klei- und es gibt keine Teile, in denen sich der Stoff ner als der Querschnitt der Kammer 135 am Einlaß absetzen und verflocken kann. Die sich an die Aus- und Auslaß, wie aus F i g. 1 zu ersehen ist. Zwischen dehnungskammer anschließende Auslaufdüse braucht diesen Wänden 135 c und 135 d und parallel dazu
ist eine Prallplatte 144 vorgesehen. Die Prallplatte 144 ist so angeordnet, daß der in die Kammer 135 aus den Rohren 134 eintretende, schnell strömende Stoff auf die Prallplatte auftrifft, sich dadurch verteilt und ausdehnt und aufgelockert wird. In der dadurch erzeugten Wirbelung tritt ein ausreichendes Mischen und Entflocken des Stoffes ein.
Da die Ausdehnungskammer 135 vollkommen umschlossen ist, verläßt der Stoff die Kammer sofort über den verhältnismäßig engen Ausgang, welcher gleichzeitig den Eingang zu der Auslaufdüse 136 bildet.
Die Auslaufdüse 136 wird von konvergierenden Platten 140,141 gebildet, welche nicht eine Herabsetzung der Geschwindigkeit des schnellfließenden Stoffes verursachen, sondern ihn als einen schnellströmenden Strahl von homogener, fein verteilter, miteinander verfilzter, entflockter Fasersuspension in den konvergierenden Spalt 20 der Pappenherstellungsmaschine ausstoßen. Die Platten 140,141 sind zur Veränderung der Größe und Anordnung der Auslaufdüse 136 gegeneinander einstellbar.
Wenn der Stoff über die Prallplatte 144 und aus dem Austritt aus der Ausdehnungskammer 135 herausfließt, kann eine Stauung hinter der Prallplatte 144 vorkommen. Solche Stauung kann ein Wiederverklumpen zur Folge haben und muß vermieden werden. Sie wird weitestgehend dadurch vermieden, daß die Rohre 134 zur Ausdehnungskammer 135 schräg nach unten verlaufen und ihre Eintrittsöffnungen
134 c in die Kammer gegen den unteren Teil der Prallplatte 144 gerichtet sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform, welche Stauungen mit Sicherheit verhindert, ist in F i g. 3 dargestellt. Die Prallplatte 144 α ist gegen die am Stoffeintritt liegende Wand 135 c der Kammer 135 geneigt und bildet Kammerabteilungen 135 α und
135 b von konvergierendem Querschnitt, wobei die Durchtrittsöffnung 142 zwischen Prallplatte 144 a und der Abdeckwand 135 e der Kammer 135 kleiner als der in Strömungsrichtung liegende Querschnitt jeder der durch die Prallplatte begrenzten Abteilung der Kammer ist. Somit dehnt sich der in die Kammer
135 eintretende Stoff in der Kammerabteilung 135 a plötzlich aus und fließt dann durch die Kammerabteilung 135 b auf einer konvergierenden/divergierenden Flußbahn, bevor er durch die Auslaufdüse
136 austritt. Dieser konvergierende/divergierende Fluß unterstützt weiterhin das Entstehen einer Wirbelung und hält somit ein Mischen und Entflocken aufrecht oder erhöht es sogar noch. Zusätzlich wird noch eine Stauung an der Prallplatte 144 α vermieden.
Um eine Stauung in den Ecken der rechteckigen Kammer 135 zu vermeiden, kann diese unter Verwendung von Einsätzen oder durch eine entsprechende Formung abgerundet werden.
Die relativen Größenabmessungen des dargestellten Stoffauflaufes sollen für jede Maschinenbreite beibehalten werden. Im allgemeinen beträgt bei Konsistenzen von 1,0 0Zo bis 2,0 % Feststoffanteil des Stoffes die Auslaufdüsenlänge 15 cm, ihre Tiefe am Einlaß 1,25 cm und am Auslaß 1,25 oder 0,6 cm. Die Ausdehnungskammer soll eine Größe von 10 cm hoch X 7,5 cm lang haben. Ungefähr 7 Rohre 134 sollen pro 50 cm Maschinenbreite vorhanden sein, wobei jedes Rohr einen inneren Durchmesser von 2,5 cm hat. Somit beträgt das Einlaß- und Auslaßverhältnis der Kammer 2:1. Versuche zeigen, daß dieses Verhältnis in der Größenordnung von 0,4:1 bis 4:1 für gute Ergebnisse liegen kann.
Bei diesen Größenabmessungen kann man sofort ermessen, daß es sich um eine sehr gedrängte Bauart von Stoffauflauf handelt. So kann der Stoffauflauf eine Länge von 60 cm bekommen. Die Vorteile des Stoffauflaufes nach der Erfindung gehen daraus klar hervor.
Diese Stoff auf laufe eignen sich insbesondere für mehrschichtige Papier- und Pappenherstellungsmaschinen, die mit einem Obersieb ausgestattet sind. Auf Grund ihrer gedrängten Ausführungsform nehmen sie sehr wenig Raum ein, und es wird eine beträchtliche Ersparnis an gesamter Maschinenlänge erzielt. Außerdem sind sie einfach einzubauen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Auslauf düse eines Stoff auf lauf es für Papiermaschinen mit einer hierin angeordneten, umschlossenen Ausdehnungskammer und einer in die Kammer hineinragenden Prallplatte mit geschlossener Oberfläche, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale,
a) die Ausdehnungskammer (135) weist — von der Seite gesehen — einen viereckigen Querschnitt auf,
b) die eben ausgebildete Prallplatte (144,144 a) ragt von der zwischen den beiden Seitenwänden (135 c, 135 d) befindlichen Bodenplatte (141) nach oben,
c) die Eintrittsöffnung (134 c) in die Kammer (135) ist gegen den unteren Teil der Prallplatte (144,144 α) gerichtet.
2. Stoff auf lauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallplatte (144 α) gegen die am Stoff eintritt liegende Wand (135 c) geneigt ist.
3. Stoffauflauf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskammer (135) zwei Reihen von Rohren (134 a, 134 Z?) vorgeschaltet sind, wobei die Rohre jeder Reihe untereinander parallel und zu den Rohren der anderen Reihe schräg verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620033A1 (de) * 1975-05-06 1976-11-25 St Annes Board Mill Co Ltd Stoffauflauf

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620033A1 (de) * 1975-05-06 1976-11-25 St Annes Board Mill Co Ltd Stoffauflauf

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1761229C3 (de) Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE4320243C2 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine
DE1561650A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung von Aufschlaemmungen,insbesondere Papierstoff zu einer Papiermaschine
WO2010069651A1 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
DE102008054896A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE2346119C3 (de) Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE102008054899A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE1461072B2 (de) Stoffauflaufvorrichtung fuer papiermaschinen
DE1561686A1 (de) Stoffauflauf fuer eine Papier-,Pappen- oder aehnliche Faserbahnherstellungsmaschine
DE2652415A1 (de) Vorrichtung zum auffangen von fluessigkeiten
DE1511218C3 (de) Papierbrei-Aufgabevorrichtung für Papiermaschinen
DE3144066C2 (de) "Stoffauflauf für eine Papiermaschine"
DE2548795C3 (de) Maschine zur Herstellung von bahnförmigem Material
DE2620033C2 (de) Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE2155974A1 (de) Papiermaschine
DE1930795B2 (de) Stoffauflauf fuer langsiebpapiermaschinen
DE1561686C (de) Auslaufduse eines Stoffauflaufes fur Papiermaschinen
DE1561686B (de) Auslaufduse eines Stoffauflaufes fur Papiermaschinen
EP0753357B1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen eines über die Arbeitsbreite gleichmässig dünnen Flüssigkeitsfilmes auf eine Warenbahn
DE2329021B2 (de) Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE102018120820A1 (de) Turbulenzeinsatz
DE19715790A1 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Stoffsuspensionslage
DE102018120162A1 (de) Stoffauflauf
DE1236922B (de) Stoffauflauf fuer Papiermaschinen
DE1461153C (de) Stoffauflauf fur Papiermaschinen