DE1561429B2 - Maschine zum aufrichten flachliegender kartonzuschnitte - Google Patents
Maschine zum aufrichten flachliegender kartonzuschnitteInfo
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/02—Feeding or positioning sheets, blanks or webs
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Description
über Zuleitungen 7, die in den Armen des Transportsterns 2 verlaufen, mit einer konzentrisch zur Drehachse
3 verlaufenden zentralen Ansaugleitung verbunden.
Ein an verschiedene Größen von Zuschnitten anpaßbares Zuschnittmagazin 9 ist senkrecht über der
ersten Bearbeitungsstation α angeordnej^und radial
zur Drehachse 3 des Transportsterns 2 In einer Führung
10 heb- und senkbar gelagert. Zu beiden Seiten des in der ersten Bearbeitungsstation α befindlichen
Aufnahmestempels 4 ist je ein Leimwerk 11 angeordnet, in dem aus einem Leimbad 12 nach oben heraustretende
Beleimfinger 13 an Schwenkstangen 14 angeordnet sind, die über Hebelgestänge 15, 16 angetrieben
werden.
In der zweiten Bearbeitungsstation b ist eine Faltform 17, welche das andere Teil des Faltwerkzeugs
bildet, an einer Schubstange 18 befestigt, die in einer radial zur Drehachse 3 weisenden Führungshülse 19
verschiebbar gelagert und mittels eines Hebelgestänges 20, 21 über den Stempel 4 führbar ist. Die Faltform
17 (F i g. 2) weist ein Paar abgestufter Umlegeflächen auf, die von zwei mit äußeren Vorsprüngen
22 versehenen Seitenwangen 23 gebildet sind, zwischen denen zwei Andrückrollen 24 in Längsschlitzen
25 der Seitenwangen parallel verschiebbar gelagert und mittels zweier Federn 26 gegeneinander gezogen
werden.
Die dritte Station c ist als Leerstation ohne besondere Werkzeuge versehen. Der zugehörige Stempel 4
trägt die aufgerichtete Faltschachtel 6 c, deren Beleimung in dieser Station abbindet.
In der vierten Bearbeitungsstation d befindet sich der Stempel 4 über einer Führungsrinne 27, auf die
die fertige Schachtel abgelegt wird, nachdem sie mittels eines beidseitig vom Stempel 4 an Hebeln 29 angeordneten
Abstreifwerkzeugs 30 von dem Stempel 4 abgestreift worden ist. Die Saugelemente 5 sind hierbei
von der Saugluft mittels eines in der zentralen Ansaugleitung angeordneten Verschlußkörpers 28
abgetrennt.
Die fünfte Station e ist als Leerstation ohne besondere Werkzeuge ausgestattet. Der zugehörige Stempel
4 ist weiterhin von der zentralen Saugleitung abgetrennt.
Beim Betrieb der Maschine wird in der ersten Bearbeitungsstation α das Zuschnittmagazin 9 so weit
auf den Stempel 4 abgesenkt, daß der unterste im Magazin befindliche Zuschnitt von den Saugelementen
5 erfaßt und auf dem Stempel 4 festgehalten wird.
Danach hebt sich das Zuschnittmagazin 9 wieder, und die Beleimfinger 13 treten aus dem Leimbad 12
nach oben und benetzen die dafür vorgesehenen Stellen des Zuschnitts mit Leim. Nach dem Zurücktreten
der Beleimfinger 13 dreht das im Getriebekasten der Maschine angeordnete malteserkreuzartige Getriebe
den Transportstern 2 um eine Sternteilung weiter, wonach sich der Vorgang in Bezug auf den dann in der
Bearbeitungsstation α befindlichen Stempel 4 wiederholt.
Gleichzeitig mit dem Bearbeitungsablauf in der ersten Bearbeitungsstation α hat sich in der zweiten Bearbeitungsstation
& die Faltform 17 über den Stempel 4 geschoben und diesen umfaßt. Dabei gelangen
ίο zunächst die Vorsprünge 22 zur Anlage auf kurzen
Faltlappen des Zuschnitts und legen diese um. Danach gelangen die langen Stirnseiten der Seitenwangen
23 zum Eingriff und richten die die kurzen Faltlappen verbindenden Randstreifen des Kartonzu-Schnitts
6 b auf. Zuletzt gehen die federnden Andrückrollen 24 über die beiden letzten Randstreifen
des Zuschnitts und richten sie auf, wobei die auf ihnen aufgebrachten Leimportionen fest mit den kurzen
Faltlappen verpreßt werden.
Im Bedarfsfall kann in der zweiten Bearbeitungsstation b auch eine mit beweglichen gesteuerten Fingern
versehene Faltform zum Aufrichten von Steckschachteln oder eine beheizte Faltform zum Siegeln
von Faltschachteln eingesetzt werden.
Mit dem Transportstern 2 bzw. seiner Hohlwelle ist das malteserkreuzförmige Schaltrad eines fünfteiligen
Schaltgetriebes verbunden, das von einer Antriebswelle 31 aus angetrieben wird und das seinerseits
mittels im Inneren des Getriebekastens geführter Kurbelgetriebe die Schwenkwellen der äußeren
Kurbelgetriebe 15, 16, 20, 21 bzw. Schwenkhebel 29 zum Antrieb der Bearbeitungswerkzeuge 13, 17, 30
antreibt.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel sind die Leimwerke gegenüber dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel abgewandelt. Seine Leimwerke sind zur Verarbeitung von sogenanntem Schmelzkleber
bestimmt, der erst bei einer erhöhten Temperatur verflüssigt und der in Form fester zylindrischer Stangen
32 geliefert wird. Jedes Leimwerk (Fig.3) hat eine oben offene, senkrecht stehende Hülse 33 zur
Aufnahme einer Schmelzkleberstange 32. Der Hülsenboden ist mit einer Öffnung 34 versehen, durch
die ein von einer Heizvorrichtung 35 beheizter abgewinkelter Leimübertragstift 36 ein- und austreten
kann. Das von der Hülse 33 abgewandte Ende des Leimübertragstifts 36 ist an einem Träger 37 befestigt,
der auf einer Führungsstange 38 drehbar und längsverschiebbar gelagert und mittels einer Steuervorrichtung
39 in der Weise bewegbar ist, daß das freie Ende des Leimübertragstifts 36 abwechselnd
Schmelzkleber aus der Öffnung 34 austrägt und auf die Unterseite eines in der ersten oder der zweiten
Bearbeitungsstation befindlichen Schachtelzuschnitts aufträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Maschine zum Aufrichten flachliegender Kartonzuschnitte zur Herstellung eines Faltschachtelteils mittels eines zweiteiligen Faltwerkzeugs mit einem gegen eine Faltform bewegbaren Stempel, mit Vorrichtungen zum Zufüiufen und zum Beleimen der flachliegenden Kartonzuschnitte, einem schrittweise um seine Achse drehbaren Transportstern, dessen im wesentlichen starre Arme an ihren Enden jeweils den einen Teil des Faltwerkzeugs tragen, den Armen zugeordneten, beim Stillstand des Transportsterns diesen jeweils gegenüberliegenden Bearbeitungsstellen, sowie einer Vorrichtung zum Festhalten der Zuschnitte bzw. der gefalteten Schachtelteile an den am Transportstern sitzenden Faltwerkzeugteilen, gekennzeichnet durch ein oberhalb des Transportsterns (ί) angeordnetes Magazin (9) für die Kartonzuschnitte (6), welches gegenüber dem am nach oben ragenden Arm des Transportsterns (2) angeordneten Faltwerkzeugteil (4) auf und ab beweglich aufgehängt und geführt ist, sowie durch an diesen Faltwerkzeugteilen (4) befindliche, den Kartonzuschnitt (6) festhaltende Saugelemente (5) mit Zuleitungen (7) in den Armen des Transportsterns.Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufrichten flachliegender Kartonzuschnitte zur Herstellung eines Faltschachtelteils mittels eines zweiteiligen Faltwerkzeugs mit einem gegen eine Faltform bewegbaren Stempel, mit Vorrichtungen zum Zuführen und zum Beleimen der flachliegenden Kartonzuschnitte, einem schrittweise um seine Achse drehbaren Transportstern, dessen im wesentlichen starre Arme an ihren Enden jeweils den einen Teil des Faltwerkzeugs tragen, den Armen zugeordneten, beim Stillstand des Transportsterns diesen jeweils gegenüberliegenden Bearbeitungsstellen, sowie einer Vorrichtung zum Festhalten der Zuschnitte bzw. der gefalteten Schachtelteile an den am Transportstern sitzenden Faltwerkzeugteilen.Eine derartige Maschine ist z. B. aus der USA.-Patentschrift 2 249 431 bekannt. Maschinen mit einem Transportstern haben erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlich verwendeten bekannten Maschinen, bei denen ein Zuschnitt nach dem anderen aus einem Zuschnittmagazin entnommen, auf eine über einem Transportband feststehende Lochplatte abgelegt, von seitlichen Leimwerken mit langsam hinderndem Dispersionskleber beleimt, von einem Stempel zum Aufrichten durch die Lochplatte gedrückt und auf das Transportband abgesetzt werden. Derartige Maschinen arbeiten nämlich relativ langsam, weil der Stempel nach Absetzen einer Schachtel auf das Transportband durch die Lochplatte zurücktreten muß, bevor der nächste Zuschnitt auf der Lochplatte abgelegt werden kann. Bei der bekannten Maschine mit einem Transportstern hingegen verbleibt der Zuschnitt von seinem Auflegen bis zum Ausstoßen der fertigen Schachtel auf demselben Arm des Transportsterns, was eine große Arbeitsgeschwindigkeit und eine große Paßgenauigkeit ermöglicht. Problematisch ist jedoch das Festhalten des Zuschnitts während jeder Phase des Arbeitsvorgangs. Bei der genannten bekannten Maschine wird dies dadurch gelöst, daß die Kartonzuschnitte von der. Seite her an die oberste Bearbeitungsstelle zugeführt werden und hier in das am Transportstern sitzende Faltformteil eingepreßt werden.Bei einer anderen, einen Transportstern aufweisenden, aus der USA.-Patentschrift 2446 798 bekannten Maschine werden gleichfalls die Zuschnitte von der Seite her zugeführt und um einen auf einem Formteil befindlichen Innenbeutel herumgefaltet. Diese Arbeitsweise ist für die Herstellung von ganzen Behältern bestimmt und für die rationelle Herstellung von Faltschachtelteilen ungeeignet.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art derart zu vereinfachen, daß mit geringem konstruktivem Aufwand die rasche und rationelle Herstellung einfacher Faltschachtelteile ermöglicht wird.Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst^·durch ein oberhalb des Transportsterns angeordnetes '* Magazin für die Kartonzuschnitte, welches gegenüber dem am nach oben ragenden Arm des Transportsterns angeordneten Faltwerkzeugteil auf und ab beweglich aufgehängt und geführt ist, sowie durch an diesen Faltwerkzeugteilen befindliche, den Kartonzuschnitt festhaltende Saugelemente mit Zuleitungen in den Armen des Transportsterns. Eine derartige Anordnung weist eine besonders große Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Zuschnittsformate auf.Der Bewegungsablauf bei der Zuführung der Zuschnitte ist einfacher als bei den bekannten Maschinen.In den F i g. 1 bis 3 der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt, welche nachstehend im einzelnen näher erläutert sind. Es zeigtF i g. 1 eine Seitenansicht der Aufrichtmaschine gemäß der Erfindung in einem ersten Ausführungsbeispiel,F i g. 2 eine perspektivische Ansicht des ortsfesten, jedoch beweglichen Faltwerkzeugteils der Maschine nach F i g. 1,Fig.3 einen Schnitt durch einen Teil der Maschine im Bereich des Leimwerks für die Verarbeitung von Schmelzkleber eines zweiten Ausführungsbeispiels.Beim ersten Ausführungsbeispiel ist an einer Seitenwand 1 eines ein Oberteil der Maschine bildenden Getriebekastens ein Transportstern 2 mit waagerechter Drehachse 3 angeordnet, der mittels eines nicht näher dargestellten malteserkreuzartigen Getriebes schrittweise fortschaltbar ist und dessen fünf Arme bei Stillstand des Transportsterns jeweils in eine Bearbeitungs- oder in eine Leerstation α bis e weisen.Die in die betreffenden Bearbeitungsstationen α bis e weisenden Teile sind jeweils durch den Zusatz des die Station bezeichnenden Buchstabens gekennzeichnet. Am Ende jedes Arms des Transportsterns 2 ist ein Stempel 4 angeordnet, der den einen Teil des Faltwerkzeugs bildet. Die Stempel 4 sind mit Saugelementen 5 versehen, die in den Stationen α bis c jeweils einen Zuschnitt 6 a, 6 b bzw. die fertig gestaltete Schachtel 6 c festhalten. Die Saugelemente 5 sind
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESC040805 | 1967-05-30 | ||
| DESC040805 | 1967-05-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1561429A1 DE1561429A1 (de) | 1971-01-07 |
| DE1561429B2 true DE1561429B2 (de) | 1973-04-12 |
| DE1561429C3 DE1561429C3 (de) | 1976-01-29 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1561429A1 (de) | 1971-01-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |