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DE1561468C - Vorrichtung zum Aufziehen der Enden von Schlauchabschnitten aus Kunststoffolie - Google Patents

Vorrichtung zum Aufziehen der Enden von Schlauchabschnitten aus Kunststoffolie

Info

Publication number
DE1561468C
DE1561468C DE1561468C DE 1561468 C DE1561468 C DE 1561468C DE 1561468 C DE1561468 C DE 1561468C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
bars
bar
movable
stationary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz 4540 Lengench Achelpohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Publication date

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Description

1 2
Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zum den Saugluftleitungen unmittelbar vor dem Saug-Aufziehen der Enden von Schlauchabschnitten aus balken mit einem Verschluß zu versehen, der wäh-Kunststoffolie mit zwei gegenläufig umlaufenden, rend der Schließzeit der Saugbalken selbsttätig ge-Saugöffnungen aufweisenden Saugbalken. Um die öffnet und während des Aufziehvorganges offen-Aufgabe zu lösen, eine Aufziehvorrichtung zu ver- 5 gehalten wird. Hierdurch herrscht von der Saugmitteln, die ein schnelles und sicheres Aufziehen auch pumpe bis zu dem Verschluß ständig der volle Unterbei Schlauchabschnitten aus Kunststeif öl ie mit satt druck, der beim öffnen des Verschlusses über eine gegeneinander anliegenden Lagen gestattet, werden sehr kurze Leitung an die Saugöffnungen der Saugnach dem Erfindungsgedanken des Hauptpatentes im balken gelegt wird, so daß eine nennenswerte Verunteren Saugbalken sich senkrecht zur offenen io zögerung im Aufbau des vollen Unterdruckes an den Schlauchkante erstreckende Wellen vorgesehen, wo- Saugöffnungen nicht eintritt. Hierdurch wird die gebei die Saugöffnungen des unteren Saugbalkens in schilderte Aufgabenstellung gelöst,
den Wellentälern angeordnet sind und die Saugöff- Aus der deutschen Patentschrift 879 200 ist es benungen des oberen Saugbalkens den Wellenkämmen reits bekanntgeworden, bei einer Vorrichtung zum des unteren Saugbalkens gegenüberliegen. Durch 15 Aufziehen der Enden von Schlauchabschnitten vor diese Ausbildung wird gewährleistet, daß schon wäh- den Saugwerkzeugen, die als mit Saugern versehene rend der vollständigen Schließstellung der Saugbalken und hin und her schwenkbare Schienen ausgebildet eine Schlauchabschnittlage, und zwar zweckmäßig sind, Verschlüsse für die Saugleitungen anzuordnen, die untere Lage, in die Wellentäler des unteren Saug- Die deutsche Patentschrift 879 200 zeigt aber nicht balkens angesaugt wird, so daß sich durch diese 20 zwei gegenläufig umlaufende Saugbalken mit darin wellige Verformung der unteren Schlauchlage Kanäle vorgesehenen Saugöffnungen und insbesondere nicht zwischen den beiden Lagen ergeben, durch welche die wellenförmige Ausbildung der Saugbalken gemäß ohne weiteres Luft eindringen kann, wenn bei. der dem Hauptpatent. Vor allem zeigt diese Patentschrift weiteren Rotationsbewegung der die Saugbalken aber keinen unmittelbar vor dem Saugwerkzeug antragenden Lenker die Saugbalken wieder auseinander- 25 geordneten Verschluß der Saugluftleitung, wie er für geführt werden. die vorliegende Erfindung wesentlich ist.
Das Ansaugen der unteren Lage in die Wellen- Die deutsche Auslegeschrift 1064 330 zeigt täler des mit den Wellen versehenen unteren Saug- andererseits unmittelbar vor drehbaren Saugwerkwerkzeuges, wodurch sich infolge dieser welligen Ver- zeugen angeordnete Verschlüsse für die Saugleitunformung der einen Schlauchlage Kanäle zwischen den 30 gen bei einer Vorrichtung zum öffnen der Enden von beiden Lagen ergeben, soll demnach während der Schlauchabschnitten, wobei die Verschlüsse während vollständigen Schließstellung der Saugbalken er- des Aufziehvorganges offengehalten werden. Auch folgen, damit in diese Kanäle Luft eindringen kann, diese Druckschrift vermochte den Gegenstand der Erwenn bei der weiteren Rotationsbewegung die Saug- findung aber nicht nahezulegen, weil sie keine Vorbalken auseinandergeführt werden. Da sich der 35 richtung nach dem Hauptpatent betrifft,
eigentliche Schließvorgang aber nur über eine kurze Vorteilhaft können die Saugluftleitungen der bei-Umlaufstrecke erstreckt, steht für das beabsichtigte den Saugbalken je ein stationäres Anschlußstück auf-Ansaugen der einen Lage in die Wellentäler, ins- weisen, mit dem ein in Abhängigkeit von der Saugbesondere bei den angestrebten höheren Touren- balkenbewegung bewegliches Anschlußstück des mit zahlen, nur eine sehr kurze Zeitspanne zur Verfügung. 40 den Saugbalken verbundenen Teiles der Saugluft-Es ist daher von ausschlaggebender Bedeutung, daß leitung zusammenwirkt, wobei ein Verschlußelement die volle Saugwirkung sofort nach Erreichen der die Mündung des stationären Anschlußstückes außer-Schließstellung der Saugbalken eintritt. Der Unter- halb der Saugperiode verschließt und die Mündung druck in den Saugöffnungen kann aber erst auf- des beweglichen Anschlußstückes während der Sauggebaut werden, wenn die Saugöffnungen durch die 45 periode mit der Mündung des stationären Anschluß-Folie abgedeckt und damit verschlossen sind. Bei Stückes in Verbindung gebracht wird. Weiter ist es offenen Saugöffnungen wird lediglich Luft angesaugt, vorteilhaft, wenn jedes der stationären Anschlußwozu praktisch kein nennenswerter Unterdruck er- stücke über eine flexible Leitung mit der Saugluftforderlich ist. Sobald die Saugöffnungen durch die quelle verbunden und in Richtung der Bewegung des Schlauchlagen abgedeckt sind, ist es zum Aufbau des 50 beweglichen Anschlußstückes verstellbar ist, so daß, Unterdruckes erforderlich, Luft aus den bis dahin und zwar für jeden Saugbalken gesondert, eine Einannähernd unter Atmosphärendruck stehenden Ab- stellung der gewünschten Öffnungszeit erfolgen kann, saugleitungen abzuführen. Um beispielsweise ein 80 Das bewegliche Anschlußstück kann jeweils in bis 90°/oiges Vakuum zu ' erzeugen, müssen 80 bis einer mit dem zugehörigen Saugbalken rotierenden 90 % der in den Saugleitungen enthaltenen Luft ab- 55 Scheibe vorgesehen sein, und eine mit den Sauggesaugt werden. Die Leitungen bis zur Saugpumpe balken-Saugöffnungen in Verbindung stehende Auskönnen andereseits nicht beliebig verkürzt werden, da fräsung mit der Länge der gewünschten Saugperiode die Saugpumpe nicht unmittelbar in der öffnungs- entsprechender Länge aufweisen, während außerhalb station untergebracht werden kann. der Saugperiode eine Verschlußfläche der Scheibe
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, 60 abdichtend gegen die Mündung des stationären Anbei einer Vorrichtung nach dem Hauptpatent einen schlußstückes anliegt. Diese vorteilhafte Ausgestalsehr schnellen Aufbau des Vakuums zu ermöglichen, tung der Verschlußeinrichtung kann weiter dadurch um ein sofortiges Wirksamwerden des vollen Unter- vervollkommnet werden, daß das stationäre Andruckes zu gewährleisten, so daß die kurze Schließ- schlußstück in einer Ventilscheibe vorgesehen wird, zeit der Saugbalken möglichst voll ausgenutzt werden 65 die axial beweglich ist und in Richtung gegen die mit kann. ihr koaxial rotierende Scheibe unter Federwirkung
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- steht, wobei die rotierende Scheibe entlang einer ring-·
dung vorgeschlagen, die zu den Saugbalken führen- förmigen Berührungszone auf der Ventilscheibe glei-
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tet und sich die Mündungen der Anschlußstücke in bis 95 versehen sind. Die Zahnräder 92 bis 95 stehen
dieser ringförmigen Berührungszone befinden. über zwei weitere, in der Gestellwand gelagerte, mit-
Die beweglichen Anschlußstücke stehen zweck- einander im Eingriff befindliche Zahnräder 96 und mäßig über elastische Verbindungsstücke mit den 97 miteinander in Zwanglauf und sind an einer Stelle Saugbalken in Antriebsverbindung, so daß die 5 aus der Maschine heraus in nicht weiter dargestellter Rotationsbewegung der rotierenden Scheiben von den Weise im Maschinentakt angetrieben, so daß die Saugbalken abgeleitet ist. Die elastischen Verbin- Saugbalken je Werkstück eine Umdrehung machen, dungsstücke sind vorgesehen, weil einerseits die Saug- Die Lagerplatte 91 besitzt einen Fuß 98, mit dem sie balken durch je zwei Kurbeln zwangläufig geführt auf einer Schlittenführung 99 zur Einstellung auf versind und andererseits die beweglichen Anschluß- io schiedene Bodenbreiten mittels einer in dem stücke durch die rotierenden Scheiben geführt wer- Maschinenseitengestell 100 gelagerten Gewindespinden, so daß bei kleinsten Ungenauigkeiten in diesen del 101 an einem Handrad 102 einstellbar ist.
Führungen unzulässige Zwängungen der Lagerstellen Die Einstellbewegungen der Aufziehvorrichtung auftreten könnten, wenn nicht die elastischen Ver- macht die durch ein Gestellfenster 103 geführte bindungsstücke vorgesehen wären. 15 Hauptabsaugleitung 104 ohne weiteres mit, da ein
Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Saugbalken an flexibler Schlauch 105 zur Vakuumpumpe führt. Die den Kurbeln senkrecht zur Werkstückebene gegen Leitung 104 liegt seitlich von der senkrechten Mittel-Federkraft beweglich gelagert sind und flexible Ver- ebene (s. F i g. 1), weil eine mittige Anordnung durch bindungen zwischen den an den Saugbalken vor- die Zwischenräder 96 und 97 verhindert wird. An gesehenen Saugluftleitungen und den beweglichen An- ao ihrem inneren Ende verzweigt sich die Leitung 104 schlußstücken vorhanden sind, so daß die Saugluft- und führt mittels zweier Äste 106 und 107 zu einem leitungen sich in ihrem zwischen den beweglichen oberen und einem unteren Vierkantstück 108 und Anschlußstücken und den Saugbalken verlaufenden 109, die je mit einem zylindrischen Ansatz 110 durch Teil den gegen die Federkraft erfolgenden Bewegun- je ein in Umfangsrichtung gekrümmtes Langloch 111 *» gen der Saugbalken anpassen können. Die Beweglich- 35 in der Lagerplatte 91 bis zu je einer Ventilscheibe keit der Saugbalken oder mindestens des oberen 112 geführt sind, in der sie mit einem weiteren zylin-Saugbalkens senkrecht zur Transportebene ist vor- drischen Ansatz 113, der bündig mit der Ventilplatte teilhaft, um eine Anpassung" an die Materialstärke der 112 abschneidet, befestigt sind. Die Vierkantstücke jeweils zu öffnenden Schlauchabschnitte zu ermög- 108 und 109 weisen je eine Sacklochbohrung 114 auf, liehen. Bei der soeben geschilderten elastischen Lage- 30 in die eine mit den flexiblen Verbindungsrohren 106 rung der Saugbalken an ihren Führungskurbeln ist und 107 in Verbindung stehende Querbohrung 115 es ferner vorteilhaft, wenn die elastischen Verbin- mündet.
dungsstücke zur Verbindung der beweglichen An- Die. Ventilscheiben 112 sind auf je einem Flanschschlußstücke mit den Saugbalken nicht an den Saug- lager 116 in Umfangsrichtung beweglich gelagert. An balken selbst, sondern an Zwischenträgern befestigt 35 einer Drehung sind sie durch je einen Bolzen 117 sind, die ihrerseits unelastisch, aber drehbar an den gehindert, die in der Lagerplatte 91 mittels je eines ..' Kurbeln für die Saugbalken gelagert sind und ihrer- in Umfangsrichtung gekrümmten Langloches 118 in seits die Haltevorrichtungen für die nachgiebig ge- Umfangsrichtung einstellbar befestigt sind und mit lagerten Saugbalken tragen. Hierdurch wird dem Um- ihrem Bund 119 in je eine Bohrung der Ventilplatten stand Rechnung getragen, daß die der Halterung und 4° 112 reichen, wodurch die Ventilplatten in der eindem Antrieb der rotierenden Scheiben dienenden ela- gestellten Stellung in Umfangsrichtung fixiert werden, stischen Verbindungsstücke den Relativbewegungen Die Flexibilität der Saugluftabführleitungen 105,106 der Saugbalken wegen der Führung durch die rotie- und 107 erlaubt eine Verdrehung der Ventilscheiben renden Scheiben nicht folgen können. 112 samt den Vierkantstücken 108 und 109 ent-
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschrei- 45 sprechend den Langlöchern 111 und 118. Diese Ein-
bung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in wel- . stellung der Ventilplatten 112 und damit der in ihrer
eher ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In der inneren Ebene mündenden Saugluftbohrung 114 be-
Zeichnung zeigt ' stimmt jeweils den Beginn und das Ende der Saug-
Fig. 1 einen Aufriß der nach der Erfindung aus- wirkung an den Saugbalken in bezug auf deren
gebildeten Aufziehvorrichtung gemäß einem Schnitt 5° Stellung bei ihrem Umlauf und kann auf diese, Weise
I-I in F i g. 2, für den oberen und den unteren Saugbalken getrennt
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie ΙΙ-ΪΙ in F i g. 1 genau eingestellt werden,
und Die Ventilscheiben 112 sind je auf ihrem Flansch-
F i g. 3 eine Ansicht einer Einzelheit in Richtung lager 116 und Bolzenbund 119 axial verschiebbar und
des Pfeiles III in F i g. 2 in vergrößertem Maßstab. 55 werden durch je sechs auf den Umfang gleichmäßig
In den Figuren ist eine von zwei zu beiden Seiten verteilte Druckfedern 120, die in durch Deckel 121 der Maschine symmetrisch angeordneten Aufziehvor- außen verschlossenen Bohrungen 122 der Lagerplatte richtungen dargestellt. Zwischen beiden Vorrichtun- 91 untergebracht sind, in Richtung auf je eine Rotagen liegt der an seinen Enden aufzuziehende, strich- tionsscheibe 123 gepreßt. Die Rotationsscheiben 123 punktiert dargestellte Schlauchabschnitt 76. Die Saug- 60 sind auf je einer in je einem der Flanschlager 116 gebalken77 und 78 sind in ihrer Schließstellung dar- lagerten Welle 124 drehbar gelagert. Die Rotationsgestellt. In Fig. 1 ist außerdem strichpunktiert eine scheiben bieten den Ventilscheiben 112 eine ringgeöffnete Stellung 77', 78' der Saugbalken dargestellt. förmige Stirnfläche 125 zur Abstützung dar, die im Die Saugbalken sind an. Kurbeln 79 bis 82 über die Bereich der Saugluftbohrungen 114 liegt, so daß diese Kurbelzapfen 83 bis 86 drehbar befestigt. Die Kurbeln 65 durch die Stirnflächen 125 normalerweise verschlossind auf Wellen 87 bis 90 festgeklemmt, die ihrerseits sen sind und somit bis zu diesen Stirnflächen 125 in einer senkrechten Lagerplatte 91 drehbar gelagert der volle Unterdruck ununterbrochen aufrechterhal- und an ihrem anderen Ende mit je einem Zahnrad 92 ten bleibt.
Auf einem Teil ihres Umfanges ist in die Stirnflächen 125 je eine in Umfangsrichtung gekrümmte Ausfräsung 126 (s. auch Fig. 1) eingearbeitet, welche an ihrem in Richtung der Saugbalken vorauslaufenden, in der Zeichnung den Bohrungen 114 gegenüberliegenden Ende nach innen zu mit je -einem Rohr 127 verbunden ist, das in je einem mit k'einem der Saugbalken 77 und 78 fest verbundenen, aus elastischem Material bestehenden Block 128 gehalten ist und in je einem Auge 129 der Rotationsscheiben 123 in einer darin eingesetzten Buchse 130 drehbar gelagert ist. Zur Abdichtung sind die Lagerstellen durch je eine Dichtungsscheibe 131 verschlossen.
Die gegenüber den Saugbalken elastische Halterung der Rohre 127 in den Blöcken 128 trägt dem Umstand Rechnung, daß die Saugbalken durch je zwei Kurbeln zwangläufig geführt sind und die Rohre 127 durch die Rotationsscheiben 123 ihrerseits geführt sind und nicht erwartet werden kann, daß die mit den Saugbalken verbundenen Blöcke 128 ganz genau mit den Rohren 127 übereinstimmen. Kleinste Ungenauigkeiten wurden aber, wenn nicht nach der Erfindung die Blöcke 128 elastisch ausgestaltet wären, schon zu unzulässigen Zwängungen der Lagerstellen führen.
Jeder Saugbalken ist über je ein U-förmiges Rohr
132 mit dem aus den Blöcken 128 hervortretenden Ende je eines Rohres 127 über eine flexible Muffe
133 verbunden. Die Notwendigkeit dieser flexiblen Verbindung ist weiter unten erläutert.
Die in den Zeichnungen dargestellte Stellung zeigt den Beginn des Ansaugvorganges. Die Bohrungen 114 sind durch den bei der Drehung der Rotationsscheiben 123 vor sie tretenden Anfang der Ausfräsungen 126 mit den Rohren 127 und über diese über die Rohre 132 mit den Saugöffnungen je eines Saugbalkens 77,78 verbunden, wobei dank der kurzen Strecke von den Ausfräsungen bis zu den Saugöffnungen der in der Bohrung 114 voll aufrechterhaltene Unterdruck in kürzester Zeit auch an den Saugöffnungen herrscht. Bei der weiteren ,Drehung der Rotationsscheiben 123 entfernen sich die Rohre 127 von den Bohrungen 114 fortschreitend, sind aber so lange noch miteinander über die Ausfräsungen 126 verbunden, wie diese noch bis zu den Bohrungen 114 reichen. Wenn auch das nachlaufende Ende der Ausfräsungen 126 die Bohrung 114 passiert hat, hört die Saugwirkung an den Saugöffnungen auf. Durch Einstellen der Ventilscheiben 112 und damit der Bohrungen 114 in Umfangsrichtung in der oben dargestellten Weise kann der Beginn des Einsetzens der Saugwirkung für den oberen und unteren Saugbalken getrennt den Erfordernissen entsprechend eingestellt werden.
Die flexible Verbindung durch die Muffen 133 zwisehen den mit den Saugbalken starr verbundenen U-förmigen Rohren 132 und den Rohren 127 ist zumindest für den oberen Saugbalken 78 deshalb erforderlich, weil der obere Saugbalken an seinen Antriebskurbeln 81 und 82 senkrecht zu seiner unteren Wirkfläche beweglich gelagert ist, um sich verschiedenen zwischen die Saugbalken tretenden Werkstückdicken anzupassen und im Fall einer Werkstückballung nachgeben zu können. Auf den Kurbelzapfen 85 und 86 der oberen Kurbeln 81 und 82 sind daher Lagerblöcke 134 und 135 (Fig. 1 und 3) gelagert, an denen der Saugbalken 78 mittels Bolzen 136 aufgehängt ist, die in den Lagerblöcken gegen den Druck einer Feder 137 nach oben bewegbar sind. Durch die Kontermuttern 138 ist zudem eine Einstellbarkeit der Ausgangshöhe des Saugbalkens und damit des der Werkstückdicke angepaßten Arbeitsspaltes zwischen beiden Saugbalken möglich.
Da die der Halterung und damit zugleich dem Antrieb der Rohre 127 sowie auch der Rotationsscheiben 123 zusammen mit ihren Saugbalken dienenden Blöcke 128 im Fall des oberen Saugbalkens 78 dessen Relativbewegungen gegenüber seiner Lagerung nicht mitmachen können, ist der dem oberen Saugbalken zugeordnete Block 128 nicht wie der dem unteren Saugbalken 77 zugeordnete am Saugbalken verschraubt, sondern an einem Flacheisen 139, welches seinerseits auf den Lagerblöcken 134,135 mittels Schrauben 140 befestigt ist. F i g. 3 läßt erkennen, daß die Blöcke 128 aus Montagegründen zweigeteilt und durch die Befestigungsschrauben 141 zusammengehalten sind.
Zur sofortigen völligen Beendigung der Saugwirkung an den Saugbalken sind in den Ventilscheiben ins Freie führende nicht dargestellte Bohrungen vorgesehen, über welche die Ausfräsungen 126 nach Beendigung der Öffnungsphase an Atmosphärendruck %-" gelegt werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufziehen der Enden von Schlauchabschnitten aus Kunststoffolie mit zwei gegenläufig umlaufenden, Saugöffnungen auf-. weisenden Saugbalken, nach Patent 1 270 942 mit sich senkrecht zur offenen Schlauchkante erstreckenden Wellen im unteren Saugbalken, wobei die Saugöffnungen des unteren. Saugbalkens in den Wellentälern angeordnet sind und die Saugöffnungen des oberen Saugbalkens den Wellenkämmen des unteren Saugbalkens gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Saugbalken (77, 78) führenden Saugluftleitungeri (106,107) unmittelbar vor den Saugbalken (77, 78) mit einem Verschluß (123) versehen sind, der während der Schiießzeit der Saugbalken (77, 78) selbsttätig geöffnet und während des Aufziehvorganges offengehalten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugluftleitungen (106, 107) der beiden Saugbalken (77,78) je ein stationäres Anschlußstück (108,109,110,113) aufweisen, mit dem ein in Abhängigkeit von der Saugbalkenbewegung bewegliches Anschlußstück (127) des mit den Saugbalken (77,78) verbundenen Teiles der Saugluftleitung (132) zusammenwirkt, wobei ein Verschlußelement (123) die Mündung des stationären Anschlußstückes (108, 109,110,113) außerhalb der Saugperiode verschließt und die Mündung des beweglichen Anschlußstückes (127) während der Saugperiode mit der Mündung des stationären Anschlußstückes (108,109,110,113) in Verbindung gebracht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das über eine flexible Leitung (105,106,107) mit der Saugluftquelle verbundene stationäre Anschlußstück (108,109,110,113) in Richtung der Bewegung des beweglichen Anschlußstückes (127) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Anschlußstück (127) in einer mit den Saugbalken
(77, 78) rotierenden Scheibe (123) vorgesehen ist und eine mit den Saugbalken-Saugöffnungen in Verbindung stehende Ausfräsung (126) mit der Länge der gewünschten Saugperiode entsprechender Länge aufweist, während außerhalb der Saugperiode eine Verschlußfläche (12.5) in der Scheibe (123) abdichtend gegen die Mündung des stationären Anschlußstückes (108,109,110,113) anliegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß das stationäre Anschlußstück (108,109,110,113) in einer Ventilscheibe (112) vorgesehen ist, die axial beweglich ist und in Richtung gegen die mit ihr koaxial rotierende Scheibe (123) unter Federdruck steht, wobei die. rotierende Scheibe entlang einer ringförmigen Berührungszone (125) auf der Ventilscheibe (112) gleitet und sich die Mündungen der Anschluß-Stücke (108,109,110,113; 127) in dieser ringförmigen Berührungszone (125) befinden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beweg-
ao
liehen Anschlußstücke (127) über elastische Verbindungsstücke (128) mit den Saugbalken (77, 78) in Antriebsverbindung stehen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugbalken (77, 78) an Kurbeln (79 bis 82) senkrecht zur Werkstückebene gegen Federkraft beweglich gelagert sind und daß flexible Verbindungen (133) zwischen den an den Saugbalken (77, 78) vorgesehenen Saugluftleitungen (132) und den beweglichen Anschlußstücken (127) vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Verbindungsstücke (128) zur Verbindung der beweglichen Anschlußstücke (127) mit den Saugbalken (77, 78) an Zwischenträgern (139) befestigt sind, die ihrerseits unelastisch, aber drehbar an den Kurbeln (79 bis 82) für die Saugbalken (77,78) gelagert sind'und die Haltevorrichtungen (134,135) für die nachgiebig gelagerten Saugbalken (77,78) tragen. ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 617/160

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