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DE1561462B1 - Vorrichtung zum Bearbeiten,beispielsweise Stanzen,Schneiden oder Durchbohren,von kontinuierlich bewegten Werkstoffbahnen in Beutel- und Sackmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten,beispielsweise Stanzen,Schneiden oder Durchbohren,von kontinuierlich bewegten Werkstoffbahnen in Beutel- und Sackmaschinen

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Publication number
DE1561462B1
DE1561462B1 DE19671561462 DE1561462A DE1561462B1 DE 1561462 B1 DE1561462 B1 DE 1561462B1 DE 19671561462 DE19671561462 DE 19671561462 DE 1561462 A DE1561462 A DE 1561462A DE 1561462 B1 DE1561462 B1 DE 1561462B1
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DE
Germany
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tools
tool
tool carrier
punching
material web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671561462
Other languages
English (en)
Inventor
Trautmann Karl Heinz
Kurt Rochla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
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Pending legal-status Critical Current

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    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/06Severing by using heat
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/24Perforating by needles or pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be- zeitig zwei aufeinanderfolgende Werkstückeinheiten arbeiten, beispielsweise Stanzen, Schneiden oder der Werkstoffbahn bearbeiten. Indem alle Stanz-Durchbohren, von kontinuierlich bewegten Werk- werkzeuge mittels des gemeinsamen Trägers gleichstoffbahnen unter Verwendung eines parallel zu sich zeitig an die Werkstoffbahn herangeführt werden, selbst und zur Werkstoffbahn an umlaufenden Trag- 5 werden die bisher erforderlichen einzelnen Stanzorganen geführten ebenen Werkzeugträgers. Es sind vorrichtungen mit ihren aufwendigen einzelnen Anzahlreiche Sack- und Beutelarten bekannt, bei denen triebsvorrichtungen vermieden. Durch die erfindungsin Beutellängsrichtung hintereinander verschiedene gemäße Vorrichtung ist es möglich, nebeneinander Stanzvorgänge vorgenommen werden müssen. Bei- bei einem Arbeitstakt z. B. Stanzungen durch alle spielsweise sollen an einem oder an beiden Enden io Materiallagen und nur durch eine Materiallage des Sackes Luftlöcher vorhanden sein, und es soll durchzuführen, wobei die Bearbeitung nur einer ferner ein Daumenausschnitt zum leichteren Öffnen Lage in einem Bereich erfolgen kann, in dem bereits des Sackes vor dem Füllen vorhanden sein. die Bearbeitung beider Lagen im vorausgehenden Bisher wurde für jeden derartigen Stanzvorgang, Arbeitstakt erfolgt ist. Die erfindungsgemäße Vorder wiederkehrend bei jedem zur späteren Bildung 15 richtung schafft weiterhin eine beträchtliche Vereines Werkstückes Vorgesehenen Abschnitt der Bahn einfaehung und Platzersparnis gegenüber bekannten, durchgeführt werden soll, eine besondere Stanz- mit Einzelstationen arbeitenden Beutel- oder Sackvorrichtung mit einem besonderen Antrieb benötigt. maschinen und außerdem ein genaueres Arbeiten, da Wenn für jede Werkstückeinheit der Werkstoffbahn die Werkstoffbahn nicht mehr von Station zu Station mehrere verschiedene Stanzvorgänge vorgenommen ao transportiert werden muß und somit auch keine unwerden sollten, war also ein hoher Aufwand an Vor- erwünschten Dehnungen erfolgen, die zu ungenauen richtungen, Raum und Einstellzeit bei der Um- Abständen zwischen den aufeinanderfolgenden Bestellung auf andere Längen der Werkstückeinheit er- arbeitungspunkten der Bahn führen, forderlich. Außerdem konnte die Aufrechterhaltung Handelt es sich bei den Werkzeugen um beheizte der Registerhaltigkeit der Stanzschnitte einer nach- 25 Stanzwerkzeuge zum Einschneiden von Stanzschnitten folgenden Stanzvorrichtung zu denjenigen einer vor- in thermoplastische Kunststoffolienbahnen, so ergibt ausgehenden Stanzvorrichtung Schwierigkeiten be- sich durch die erfindungsgemäße Führung des Werkreiten, zeugträgers parallel zu sich selbst und zur Werkstoff-Bei einer bekannten Schneidvorrichtung zum bahn an umlaufenden Tragorganen der weitere Vor-Trennen eines fortlaufend geführten Schlauches aus 30 teil, daß die Stromführung für die elektrische BePapier in einzelne Schlauchabschnitte wird jeweils heizung der Schneidwerkzeuge in sehr einfacher in mehreren Arbeitsvorgängen eine Werkstückeinheit Weise bewerkstelligt werden kann. Während die bisdurch parallel geführte, mit einem umlaufenden her üblichen umlaufenden Werkzeuge eine kost-Nutenträger zusammenarbeitende Messer bearbeitet, spielige Stromzuführung und -abführung mit Hilfe wobei die Werkzeugträger in umlaufenden Zylindern 35 von Schleifringen erforderlich machten, kann die angeordnet sind. Diese bekannte Vorrichtung weist Stromzuführung und -abführung zu dem parallel zu den Nachteil auf, daß bei einer beispielsweise doppel- sich selbst bewegten Werkzeugträger nach der vorlagigen Materialbahn immer nur gleichzeitig beide liegenden Erfindung mittels einfacher flexibler Strom-Lagen bearbeitet werden können und es nicht mög- kabel erfolgen, weil ein Verdrehen der Stromkabel lieh ist, daß in einem Arbeitstakt die nochmalige Be- 40 um ihre Achse hierbei nicht möglich ist. arbeitung eines Werkstückes erfolgt, das bereits bei In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können dem gleichen vorhergehenden Arbeitstakt bearbeitet die Werkzeuge am Werkzeugträger verstellbar und wurde. Eine weitere bekannte Maschine zum Stanzen auswechselbar angeordnet sein, um die Vorrichtung von dünnen Materialfolien läßt ebenfalls in einem zur Herstellung beliebiger Säcke oder Beutel einsetz-Arbeitstakt nur die Bearbeitung eines Werkstückes in 45 bar zu machen, insbesondere auch solcher, bei ein oder zwei Lagen zu. welchen keine in Bahntransportrichtung zueinander Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine versetzte Stanzschnitte erforderlich sind. Vorteil-Vorrichtung zum Bearbeiten, beispielsweise Stanzen, haft besteht der Werkzeugträger aus zwei an je zwei Schneiden oder Durchbohren, von kontinuierlich be- umlaufenden Tragorganen exzentrisch drehbar bewegten Werkstoffbahnen zu schaffen, die die Nach- 50 festigten und zueinander parallelen Rahmenstangen teile der beschriebenen bekannten Vorrichtungen und aus die Rahmenstangen verbindenden und an vermeidet und es insbesondere gestattet, bei der Be- diesen verstellbar befestigten, die Werkzeuge tragenarbeitung doppellagiger Werkstoffbahnen, die sowohl den Stangen. Hierbei können die Rahmenstangen mit durch beide Lagen durchgehenden wie auch mit über senkrecht zu ihrer Längsrichtung angeordnete nur eine Lage erfassenden Stanzschnitten od. dgl. 55 Stützen an den umlaufenden Tragorganen angelenkt versehen werden müssen, eine Bearbeitungsstation sein, wobei an jeder Rahmenstange eine Stütze einzusparen. fest und eine Stütze drehbar befestigt ist. Durch Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- die drehbare Befestigung der einen Stütze wird löst, daß der Werkzeugträger mindestens zwei Werk- erreicht, daß geringe Ungenauigkeiten zwischen zeuge trägt, von denen das eine mit einem jenseits 60 den Befestigungspunkten und ein möglichst geringes der beiden aufeinanderliegenden Lagen der Werk- Spiel der umlaufenden Tragorgane ausgeglichen Stoffbahn angeordneten Gegenwerkzeug und das werden.
andere mit einem in an sich bekannter Weise zwi- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
sehen den beiden mit Abstand voneinander geführten die umlaufenden Tragorgane in an sich bekannter
Lagen der Werkstoffbahn angeordneten Gegenwerk- 65 Weise mit periodisch wechselnder Winkelgeschwin-
zeug zusammenwirkt, wobei der Abstand zwischen digkeit antreibbar sein, um ohne Auswechseln der
den beiden Werkzeugen so bemessen ist, daß letztere Tragorgane für den Werkzeugträger die Vorrichtung
bei jedem Arbeitshub des Werkzeugträgers gleich- auf andere Längen der Werkstückeinheit bei gleich-
3 4
bleibender Bahntransportgeschwindigkeit umstellen Befestigung von Stangen 23, die die Werkzeuge 33, zu können. 33' und 35 tragen.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Be- Die Art der Befestigung ist in F i g. 3 gezeigt. Ein
Schreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert, Gewindebolzen 21 trägt eine Scheibe 22, die sich in welcher ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht 5 gegen die Leisten 17, 20 von unten abstützt, wenn ist. In der Zeichnung zeigt eine mit einer Bohrung versehene Werkzeugträger-
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer er- stange 23 durch eine Mutter 24 auf dem Gewindefindungsgemäßen Stanzvorrichtung, bolzen 21 festgezogen wird. Die Werkzeuge 33 sind
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Stanzvorrichtung mittels Werkzeughaltern 42 in Längsrichtung der nach F i g. 1 und io Stangen 23 verschiebbar angeordnet und in der ge-
F i g. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III wählten Stellung festklemmbar, während das Werkder F i g. 2. zeug 35 mittels eines Werkzeughalters 43 fest auf der
In den Maschinenseitengestellen 1 und Γ ist die ihm zugeordneten Stange 23 angeordnet ist.
Welle 2 drehbar gelagert, die von einem nicht dar- Gegenwerkzeuge 34 und 34' der Stanzwerkzeuge
gestellten Motor angetrieben wird und drehfest das 15 33 und 33' sind mittels Klemmstücken 38 auf Zahnrad 3 trägt. Dieses steht im Zahneingriff mit Stangen 27 angeordnet, die an den beiden Maschinendem Zahnrad 4, das auf einer frei tragenden, im seitengestellen 1 und Γ befestigt sind. Zu diesem Gestell 1 undrehbar befestigten Achse drehbar ge- Zweck besitzen die Maschinenseitengestelle oben lagert ist. Auf der gleichen Achse ist ebenfalls dreh- Profilschienen 25, 25', auf denen Gleitstücke 26, 26', bar das Zahnrad 5 gelagert, welches vom Zahnrad 4 ao zwischen denen die jeweilige Stange 27 verschraubt her über ein Doppelkurbelschleifengetriebe ange- ist, durch Knebel 44 in derselben Weise, wie für die trieben wird. Durch das Doppelkurbelschleifen- Stangen 23 an Hand von F i g. 3 beschrieben worden getriebe wird die gleichförmige Winkelgeschwindig- ist, an jeder gewünschten Stelle festsetzbar sind,
keit des Zahnrades 4 dem Zahnrad 5 als ungleich- Über die gesamte Länge der Rahmenstangen 16,
förmige, periodisch wechselnde Winkelgeschwindig- 25 16' hinweg lassen sich beliebig viele Werkzeugtragkeit mitgeteilt. Während eines halben Umlaufes des stangen 23 anordnen. Erfindungsgemäß ist die Länge Zahnrades 5 wird eine beschleunigte und im nach- der Rahmenstangen 16,16' größer als die größte folgenden halben Umlauf eine verzögerte Winkel- vorgesehene Länge der Werkstückeinheit der zu begeschwindigkeit erzeugt. Der Spitzenwert der Winkel- arbeitenden Materialbahnen. Hierdurch ist es möggeschwindigkeit ist in bekannter Weise einstellbar, 30 lieh, die gleichzeitige Durchführung der erforder- und zwar mittels des Handrades 6 und der Knebel- liehen Stanzvorgänge auf zwei im Abstand der Länge einrichtungen 7 und T. Das Abtriebszahnrad 5 steht der Werkstückeinheit voneinander entfernte Zonen im Eingriff mit den Zwischenzahnrädern 8 und 9, die zu verteilen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß drehfest auf Wellen 49 und 50 gelagert sind, so daß auch solche Stanzvorgänge mit ein und derselben die ebenfalls auf diesen Wellen drehfest gelagerten 35 erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung durchführbar Zahnräder 8' und 9' ebenfalls angetrieben werden. sind, die sich nicht gemeinsam entsprechend ihrer Die Zahnräder 8, 8' und 9, 9' stehen im Zahneingriff örtlichen Zuordnung zueinander durchführen lassen, mit den Zahnrädern 10,10' und 11,11'. Mit diesen weil z. B. bei einer doppellagigen Materialbahn ein Zahnrädern sind die Kontergewichte 12,12' und 13, Teil der Stanzungen durch beide Materiallagen hin-13' fest verbunden. Diese Kontergewichte sind von 40 durchgeführt werden muß und der andere Teil der kreissektorförmiger Gestalt. In Richtung der Ver- Stanzungen nur in einer Materiallage angebracht bindungslinie ihrer Schwerpunkte mit den züge- werden soll, so daß hierfür die Materiallagen geordneten Kreismittelpunkten sind sie bei 40, 40' und trennt voneinander geführt werden müssen, was die 41, 41' hebelartig fortgesetzt. Am Schnittpunkt der Durchführung des ersten Teils der Stanzvorgänge in Zahnradteilkreise der Zahnräder 10,10' und 11,11' 45 diesem Bereich unmöglich macht,
mit den erwähnten Linien weisen die Hebel 40, 40' Von der Vorratsrolle 28 aus wird die zu be-
und 41, 41' Bohrungen auf. arbeitende Bahn 29 so transportiert, daß sie in Höhe
Rahmenstangen 16 und 16' sind über Stützen 14, der Oberkante der Maschinenseitengestelle zwischen 14' und 15,15' in den Bohrungen der Hebel 40, 40' drei endlosen umlaufenden Bändern 30, 31 und 32 und 41, 41' drehbar gelagert. Die Stützen 14 und 14' 50 waagerecht geführt wird. Die Bänder führen das sind mit den Rahmenstangen 16,16' fest verschraubt, Bahnmaterial durch die ganze Stanzvorrichtung und während die Stützen 15,15' an den Rahmenstangen bis zur nachfolgenden Bearbeitungsstation.
16,16' gelenkig angebracht sind und damit Pendel- In ihrer höchsten Stellung schneiden die Werkstützen bilden. Die Verwendung von Pendelstützen zeuge 33, 33' und 35 jeweils parallel zu den späteren geschieht aus fertigungstechnischen Gründen, um ein 55 Quertrennlinien jeweils eine Luftlochreihe 45 und 46 etwaiges geringfügiges Spiel in den Rädern unter- und an jeweils einem späteren Sackende ein Daumeneinander und insbesondere mögliche Ungenauigkeiten loch 47 in die Bahn ein. Die Luftlochreihen 45 und in den Abständen zwischen den Befestigungspunkten 46 werden durch die Stanzwerkzeuge 33 und 33' im der Stützen an den Rahmenstangen einerseits und an Zusammenwirken mit den Gegenwerkzeugen 34 und den Hebeln andererseits ausgleichen zu können. 60 34' gestanzt. An Stelle der Stanzwerkzeuge 33 und Jede Rahmenstange besteht aus je zwei identischen 33' können auch die Schlauchbahn 29 durchrechteckigen Holmen 18 und 19 bzw. 18' und 19', stechende Nadeln vorgesehen sein, wobei dann die die, was nicht weiter dargestellt ist, im unteren Be- Gegenwerkzeuge im Einstechbereich entsprechende reich fest miteinander verbunden sind. An den Ausnehmungen aufweisen müssen. Das Daumenloch oberen Kanten dieser Holme sind innen Rechteck- 65 47 wird durch das elektrisch beheizte Werkzeug 35 leisten 17, 20 bzw. 17', 20' so angeschraubt, daß ein unter Verwendung eines rahmenartigen Innenwerkmittig verlaufender Schlitz gewünschter Breite zwi- zeuges 36 innerhalb der Schlauchbahn in nur eine sehen den Holmen verbleibt. Dieser Schlitz dient zur Lage der letzteren eingeschnitten. Die außerhalb der
Schlauchbahn angebrachten Halterollen 37 für den Innenwerkzeugträger sind dabei durch eine nicht dargestellte Zusatzeinrichtung am Gestell leicht drehbar gelagert. Sie dienen nur zur Festlegung des Innenwerkzeugträgers 36. ,5
Die Stanzwerkzeuge 33 und 33' für die Luftlochreihen 45 und 46 sind an der Einlaufseite und das Werkzeug 35 für das Daumenloch 47 an der Auslaufseite der Vorrichtung im Abstand einer Werkstückeinheit voneinander angeordnet, so daß die Daumenlochausstanzung in einem mit durch beide aneinanderliegende Schlauchwände hindurch erzeugten Luftlochreihen versehenen Bereich der Schlauchbahn nur in einer Wandung derselben unter Trennung der Schlauchbahn erzeugt werden kann. \ Der Abstand der Luftlochreihen 45, 46 vom Sackende wird durch den halben Abstand der Stanzwerkzeuge 33 und 33' voneinander bestimmt. In der Mitte zwischen zwei Luftlochreihen 45 und 46 wird die Schlauchbahn 29 in einer Trennstation 48 durchgeschnitten, wobei das durch das Werkzeug 35 nur teilweise ausgeschnittene Daumenloch auf Grund entsprechender Anordnung zwischen den Luftlochreihen durch den Trennschnitt vervollständigt wird. Das andere Ende des Schlauchabschnittes wird anschließend geschlossen.
Die Bahngeschwindigkeit der zu bearbeitenden Werkstoffbahn 29 wird nicht nach der Arbeitsgeschwindigkeit der Stanz- und Schneidvorrichtung eingestellt, sondern umgekehrt die Geschwindigkeit, und zwar die Horizontalgeschwindigkeit des Werkzeugträgers in seiner höchsten Stellung, der Bahngeschwindigkeit angepaßt. Zu diesem Zweck ist das Doppelkurbelschleifengetriebe zwischen den Zahnrädern 4 und 5 vorgesehen. Mit Hilfe dieses Getriebes, welches in bekannter Weise eine periodisch wechselnde Beschleunigung und Verzögerung der umlaufenden Teile und der Werkzeuge ermöglicht, läßt sich die Vorrichtung auf die Herstellung verschiedener Sackformate einstellen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Bearbeiten, beispielsweise Stanzen, Schneiden oder Durchbohren, von kontinuierlich bewegten Werkstoff bahnen unter Verwendung eines parallel zu sich selbst und zur Werkstoffbahn an umlaufenden Tragorganen geführten ebenen Werkzeugträgers, dadurchgekennzeichnet, daß der Werkzeugträger(16, 16', 23) mindestens zwei Werkzeuge (z. B. 33', 35) trägt, von denen das eine (33') mit einem jenseits der beiden aufeinanderliegenden Lagen der Werkstoff bahn (29) angeordneten Gegenwerkzeug (34') und das andere (35) mit einem in an sich bekannter Weise zwischen den beiden mit Abstand voneinander geführten Lagen der Werkstoffbahn (29) angeordneten Gegenwerkzeug (36) zusammenwirkt, wobei der Abstand zwischen den beiden Werkzeugen (33', 35) so bemessen ist, daß letztere bei jedem Arbeitshub des Werkzeugträgers (16, 16', 23) gleichzeitig zwei aufeinanderfolgende Werkstückeinheiten der Werkstoffbahn (29) bearbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (33, 33', 35) am Werkzeugträger (16, 16', 23) verstellbar und auswechselbar angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger aus zwei an je zwei umlaufenden Tragorganen (40, 40', 41, 41') exzentrisch drehbar befestigten und zueinander parallelen Rahmenstangen (16, 16') und aus die Rahmenstangen verbindenden und an diesen verstellbar befestigten, die Werkzeuge (33, 33', 35) tragenden Stangen (23) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenstangen (16, 16') über senkrecht zu ihrer Längsrichtung angeordnete Stützen (14, 14', 15, 15') an den umlaufenden Trägorganen (40, 40', 41, 41') angelenkt sind, wobei an jeder Rahmenstange (16 bzw. 16') eine Stütze (14, 14') fest und eine Stütze (15, 15') drehbar befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gkennzeichnet, daß die umlaufenden Tragorgane (40, 40', 41, 41') in an sich bekannter Weise mit periodisch wechselnder Winkelgeschwindigkeit antreibbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE19671561462 1967-02-13 1967-02-13 Vorrichtung zum Bearbeiten,beispielsweise Stanzen,Schneiden oder Durchbohren,von kontinuierlich bewegten Werkstoffbahnen in Beutel- und Sackmaschinen Pending DE1561462B1 (de)

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DEW0043348 1967-02-13

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ID=7603622

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ES (1) ES349759A1 (de)
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NL (1) NL6801907A (de)

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