DE1561462B1 - Vorrichtung zum Bearbeiten,beispielsweise Stanzen,Schneiden oder Durchbohren,von kontinuierlich bewegten Werkstoffbahnen in Beutel- und Sackmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten,beispielsweise Stanzen,Schneiden oder Durchbohren,von kontinuierlich bewegten Werkstoffbahnen in Beutel- und SackmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be- zeitig zwei aufeinanderfolgende Werkstückeinheiten
arbeiten, beispielsweise Stanzen, Schneiden oder der Werkstoffbahn bearbeiten. Indem alle Stanz-Durchbohren,
von kontinuierlich bewegten Werk- werkzeuge mittels des gemeinsamen Trägers gleichstoffbahnen
unter Verwendung eines parallel zu sich zeitig an die Werkstoffbahn herangeführt werden,
selbst und zur Werkstoffbahn an umlaufenden Trag- 5 werden die bisher erforderlichen einzelnen Stanzorganen geführten ebenen Werkzeugträgers. Es sind vorrichtungen mit ihren aufwendigen einzelnen Anzahlreiche
Sack- und Beutelarten bekannt, bei denen triebsvorrichtungen vermieden. Durch die erfindungsin
Beutellängsrichtung hintereinander verschiedene gemäße Vorrichtung ist es möglich, nebeneinander
Stanzvorgänge vorgenommen werden müssen. Bei- bei einem Arbeitstakt z. B. Stanzungen durch alle
spielsweise sollen an einem oder an beiden Enden io Materiallagen und nur durch eine Materiallage
des Sackes Luftlöcher vorhanden sein, und es soll durchzuführen, wobei die Bearbeitung nur einer
ferner ein Daumenausschnitt zum leichteren Öffnen Lage in einem Bereich erfolgen kann, in dem bereits
des Sackes vor dem Füllen vorhanden sein. die Bearbeitung beider Lagen im vorausgehenden
Bisher wurde für jeden derartigen Stanzvorgang, Arbeitstakt erfolgt ist. Die erfindungsgemäße Vorder
wiederkehrend bei jedem zur späteren Bildung 15 richtung schafft weiterhin eine beträchtliche Vereines
Werkstückes Vorgesehenen Abschnitt der Bahn einfaehung und Platzersparnis gegenüber bekannten,
durchgeführt werden soll, eine besondere Stanz- mit Einzelstationen arbeitenden Beutel- oder Sackvorrichtung
mit einem besonderen Antrieb benötigt. maschinen und außerdem ein genaueres Arbeiten, da
Wenn für jede Werkstückeinheit der Werkstoffbahn die Werkstoffbahn nicht mehr von Station zu Station
mehrere verschiedene Stanzvorgänge vorgenommen ao transportiert werden muß und somit auch keine unwerden
sollten, war also ein hoher Aufwand an Vor- erwünschten Dehnungen erfolgen, die zu ungenauen
richtungen, Raum und Einstellzeit bei der Um- Abständen zwischen den aufeinanderfolgenden Bestellung
auf andere Längen der Werkstückeinheit er- arbeitungspunkten der Bahn führen,
forderlich. Außerdem konnte die Aufrechterhaltung Handelt es sich bei den Werkzeugen um beheizte
der Registerhaltigkeit der Stanzschnitte einer nach- 25 Stanzwerkzeuge zum Einschneiden von Stanzschnitten
folgenden Stanzvorrichtung zu denjenigen einer vor- in thermoplastische Kunststoffolienbahnen, so ergibt
ausgehenden Stanzvorrichtung Schwierigkeiten be- sich durch die erfindungsgemäße Führung des Werkreiten,
zeugträgers parallel zu sich selbst und zur Werkstoff-Bei einer bekannten Schneidvorrichtung zum bahn an umlaufenden Tragorganen der weitere Vor-Trennen
eines fortlaufend geführten Schlauches aus 30 teil, daß die Stromführung für die elektrische BePapier
in einzelne Schlauchabschnitte wird jeweils heizung der Schneidwerkzeuge in sehr einfacher
in mehreren Arbeitsvorgängen eine Werkstückeinheit Weise bewerkstelligt werden kann. Während die bisdurch
parallel geführte, mit einem umlaufenden her üblichen umlaufenden Werkzeuge eine kost-Nutenträger
zusammenarbeitende Messer bearbeitet, spielige Stromzuführung und -abführung mit Hilfe
wobei die Werkzeugträger in umlaufenden Zylindern 35 von Schleifringen erforderlich machten, kann die
angeordnet sind. Diese bekannte Vorrichtung weist Stromzuführung und -abführung zu dem parallel zu
den Nachteil auf, daß bei einer beispielsweise doppel- sich selbst bewegten Werkzeugträger nach der vorlagigen
Materialbahn immer nur gleichzeitig beide liegenden Erfindung mittels einfacher flexibler Strom-Lagen
bearbeitet werden können und es nicht mög- kabel erfolgen, weil ein Verdrehen der Stromkabel
lieh ist, daß in einem Arbeitstakt die nochmalige Be- 40 um ihre Achse hierbei nicht möglich ist.
arbeitung eines Werkstückes erfolgt, das bereits bei In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
dem gleichen vorhergehenden Arbeitstakt bearbeitet die Werkzeuge am Werkzeugträger verstellbar und
wurde. Eine weitere bekannte Maschine zum Stanzen auswechselbar angeordnet sein, um die Vorrichtung
von dünnen Materialfolien läßt ebenfalls in einem zur Herstellung beliebiger Säcke oder Beutel einsetz-Arbeitstakt
nur die Bearbeitung eines Werkstückes in 45 bar zu machen, insbesondere auch solcher, bei
ein oder zwei Lagen zu. welchen keine in Bahntransportrichtung zueinander
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine versetzte Stanzschnitte erforderlich sind. Vorteil-Vorrichtung
zum Bearbeiten, beispielsweise Stanzen, haft besteht der Werkzeugträger aus zwei an je zwei
Schneiden oder Durchbohren, von kontinuierlich be- umlaufenden Tragorganen exzentrisch drehbar bewegten
Werkstoffbahnen zu schaffen, die die Nach- 50 festigten und zueinander parallelen Rahmenstangen
teile der beschriebenen bekannten Vorrichtungen und aus die Rahmenstangen verbindenden und an
vermeidet und es insbesondere gestattet, bei der Be- diesen verstellbar befestigten, die Werkzeuge tragenarbeitung
doppellagiger Werkstoffbahnen, die sowohl den Stangen. Hierbei können die Rahmenstangen
mit durch beide Lagen durchgehenden wie auch mit über senkrecht zu ihrer Längsrichtung angeordnete
nur eine Lage erfassenden Stanzschnitten od. dgl. 55 Stützen an den umlaufenden Tragorganen angelenkt
versehen werden müssen, eine Bearbeitungsstation sein, wobei an jeder Rahmenstange eine Stütze
einzusparen. fest und eine Stütze drehbar befestigt ist. Durch Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- die drehbare Befestigung der einen Stütze wird
löst, daß der Werkzeugträger mindestens zwei Werk- erreicht, daß geringe Ungenauigkeiten zwischen
zeuge trägt, von denen das eine mit einem jenseits 60 den Befestigungspunkten und ein möglichst geringes
der beiden aufeinanderliegenden Lagen der Werk- Spiel der umlaufenden Tragorgane ausgeglichen
Stoffbahn angeordneten Gegenwerkzeug und das werden.
andere mit einem in an sich bekannter Weise zwi- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
sehen den beiden mit Abstand voneinander geführten die umlaufenden Tragorgane in an sich bekannter
Lagen der Werkstoffbahn angeordneten Gegenwerk- 65 Weise mit periodisch wechselnder Winkelgeschwin-
zeug zusammenwirkt, wobei der Abstand zwischen digkeit antreibbar sein, um ohne Auswechseln der
den beiden Werkzeugen so bemessen ist, daß letztere Tragorgane für den Werkzeugträger die Vorrichtung
bei jedem Arbeitshub des Werkzeugträgers gleich- auf andere Längen der Werkstückeinheit bei gleich-
3 4
bleibender Bahntransportgeschwindigkeit umstellen Befestigung von Stangen 23, die die Werkzeuge 33,
zu können. 33' und 35 tragen.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Be- Die Art der Befestigung ist in F i g. 3 gezeigt. Ein
Schreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert, Gewindebolzen 21 trägt eine Scheibe 22, die sich
in welcher ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht 5 gegen die Leisten 17, 20 von unten abstützt, wenn
ist. In der Zeichnung zeigt eine mit einer Bohrung versehene Werkzeugträger-
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer er- stange 23 durch eine Mutter 24 auf dem Gewindefindungsgemäßen
Stanzvorrichtung, bolzen 21 festgezogen wird. Die Werkzeuge 33 sind
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Stanzvorrichtung mittels Werkzeughaltern 42 in Längsrichtung der
nach F i g. 1 und io Stangen 23 verschiebbar angeordnet und in der ge-
F i g. 3 einen Teilschnitt entlang der Linie III-III wählten Stellung festklemmbar, während das Werkder
F i g. 2. zeug 35 mittels eines Werkzeughalters 43 fest auf der
In den Maschinenseitengestellen 1 und Γ ist die ihm zugeordneten Stange 23 angeordnet ist.
Welle 2 drehbar gelagert, die von einem nicht dar- Gegenwerkzeuge 34 und 34' der Stanzwerkzeuge
Welle 2 drehbar gelagert, die von einem nicht dar- Gegenwerkzeuge 34 und 34' der Stanzwerkzeuge
gestellten Motor angetrieben wird und drehfest das 15 33 und 33' sind mittels Klemmstücken 38 auf
Zahnrad 3 trägt. Dieses steht im Zahneingriff mit Stangen 27 angeordnet, die an den beiden Maschinendem
Zahnrad 4, das auf einer frei tragenden, im seitengestellen 1 und Γ befestigt sind. Zu diesem
Gestell 1 undrehbar befestigten Achse drehbar ge- Zweck besitzen die Maschinenseitengestelle oben
lagert ist. Auf der gleichen Achse ist ebenfalls dreh- Profilschienen 25, 25', auf denen Gleitstücke 26, 26',
bar das Zahnrad 5 gelagert, welches vom Zahnrad 4 ao zwischen denen die jeweilige Stange 27 verschraubt
her über ein Doppelkurbelschleifengetriebe ange- ist, durch Knebel 44 in derselben Weise, wie für die
trieben wird. Durch das Doppelkurbelschleifen- Stangen 23 an Hand von F i g. 3 beschrieben worden
getriebe wird die gleichförmige Winkelgeschwindig- ist, an jeder gewünschten Stelle festsetzbar sind,
keit des Zahnrades 4 dem Zahnrad 5 als ungleich- Über die gesamte Länge der Rahmenstangen 16,
keit des Zahnrades 4 dem Zahnrad 5 als ungleich- Über die gesamte Länge der Rahmenstangen 16,
förmige, periodisch wechselnde Winkelgeschwindig- 25 16' hinweg lassen sich beliebig viele Werkzeugtragkeit
mitgeteilt. Während eines halben Umlaufes des stangen 23 anordnen. Erfindungsgemäß ist die Länge
Zahnrades 5 wird eine beschleunigte und im nach- der Rahmenstangen 16,16' größer als die größte
folgenden halben Umlauf eine verzögerte Winkel- vorgesehene Länge der Werkstückeinheit der zu begeschwindigkeit
erzeugt. Der Spitzenwert der Winkel- arbeitenden Materialbahnen. Hierdurch ist es möggeschwindigkeit
ist in bekannter Weise einstellbar, 30 lieh, die gleichzeitige Durchführung der erforder-
und zwar mittels des Handrades 6 und der Knebel- liehen Stanzvorgänge auf zwei im Abstand der Länge
einrichtungen 7 und T. Das Abtriebszahnrad 5 steht der Werkstückeinheit voneinander entfernte Zonen
im Eingriff mit den Zwischenzahnrädern 8 und 9, die zu verteilen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß
drehfest auf Wellen 49 und 50 gelagert sind, so daß auch solche Stanzvorgänge mit ein und derselben
die ebenfalls auf diesen Wellen drehfest gelagerten 35 erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung durchführbar
Zahnräder 8' und 9' ebenfalls angetrieben werden. sind, die sich nicht gemeinsam entsprechend ihrer
Die Zahnräder 8, 8' und 9, 9' stehen im Zahneingriff örtlichen Zuordnung zueinander durchführen lassen,
mit den Zahnrädern 10,10' und 11,11'. Mit diesen weil z. B. bei einer doppellagigen Materialbahn ein
Zahnrädern sind die Kontergewichte 12,12' und 13, Teil der Stanzungen durch beide Materiallagen hin-13'
fest verbunden. Diese Kontergewichte sind von 40 durchgeführt werden muß und der andere Teil der
kreissektorförmiger Gestalt. In Richtung der Ver- Stanzungen nur in einer Materiallage angebracht
bindungslinie ihrer Schwerpunkte mit den züge- werden soll, so daß hierfür die Materiallagen geordneten
Kreismittelpunkten sind sie bei 40, 40' und trennt voneinander geführt werden müssen, was die
41, 41' hebelartig fortgesetzt. Am Schnittpunkt der Durchführung des ersten Teils der Stanzvorgänge in
Zahnradteilkreise der Zahnräder 10,10' und 11,11' 45 diesem Bereich unmöglich macht,
mit den erwähnten Linien weisen die Hebel 40, 40' Von der Vorratsrolle 28 aus wird die zu be-
mit den erwähnten Linien weisen die Hebel 40, 40' Von der Vorratsrolle 28 aus wird die zu be-
und 41, 41' Bohrungen auf. arbeitende Bahn 29 so transportiert, daß sie in Höhe
Rahmenstangen 16 und 16' sind über Stützen 14, der Oberkante der Maschinenseitengestelle zwischen
14' und 15,15' in den Bohrungen der Hebel 40, 40' drei endlosen umlaufenden Bändern 30, 31 und 32
und 41, 41' drehbar gelagert. Die Stützen 14 und 14' 50 waagerecht geführt wird. Die Bänder führen das
sind mit den Rahmenstangen 16,16' fest verschraubt, Bahnmaterial durch die ganze Stanzvorrichtung und
während die Stützen 15,15' an den Rahmenstangen bis zur nachfolgenden Bearbeitungsstation.
16,16' gelenkig angebracht sind und damit Pendel- In ihrer höchsten Stellung schneiden die Werkstützen bilden. Die Verwendung von Pendelstützen zeuge 33, 33' und 35 jeweils parallel zu den späteren geschieht aus fertigungstechnischen Gründen, um ein 55 Quertrennlinien jeweils eine Luftlochreihe 45 und 46 etwaiges geringfügiges Spiel in den Rädern unter- und an jeweils einem späteren Sackende ein Daumeneinander und insbesondere mögliche Ungenauigkeiten loch 47 in die Bahn ein. Die Luftlochreihen 45 und in den Abständen zwischen den Befestigungspunkten 46 werden durch die Stanzwerkzeuge 33 und 33' im der Stützen an den Rahmenstangen einerseits und an Zusammenwirken mit den Gegenwerkzeugen 34 und den Hebeln andererseits ausgleichen zu können. 60 34' gestanzt. An Stelle der Stanzwerkzeuge 33 und Jede Rahmenstange besteht aus je zwei identischen 33' können auch die Schlauchbahn 29 durchrechteckigen Holmen 18 und 19 bzw. 18' und 19', stechende Nadeln vorgesehen sein, wobei dann die die, was nicht weiter dargestellt ist, im unteren Be- Gegenwerkzeuge im Einstechbereich entsprechende reich fest miteinander verbunden sind. An den Ausnehmungen aufweisen müssen. Das Daumenloch oberen Kanten dieser Holme sind innen Rechteck- 65 47 wird durch das elektrisch beheizte Werkzeug 35 leisten 17, 20 bzw. 17', 20' so angeschraubt, daß ein unter Verwendung eines rahmenartigen Innenwerkmittig verlaufender Schlitz gewünschter Breite zwi- zeuges 36 innerhalb der Schlauchbahn in nur eine sehen den Holmen verbleibt. Dieser Schlitz dient zur Lage der letzteren eingeschnitten. Die außerhalb der
16,16' gelenkig angebracht sind und damit Pendel- In ihrer höchsten Stellung schneiden die Werkstützen bilden. Die Verwendung von Pendelstützen zeuge 33, 33' und 35 jeweils parallel zu den späteren geschieht aus fertigungstechnischen Gründen, um ein 55 Quertrennlinien jeweils eine Luftlochreihe 45 und 46 etwaiges geringfügiges Spiel in den Rädern unter- und an jeweils einem späteren Sackende ein Daumeneinander und insbesondere mögliche Ungenauigkeiten loch 47 in die Bahn ein. Die Luftlochreihen 45 und in den Abständen zwischen den Befestigungspunkten 46 werden durch die Stanzwerkzeuge 33 und 33' im der Stützen an den Rahmenstangen einerseits und an Zusammenwirken mit den Gegenwerkzeugen 34 und den Hebeln andererseits ausgleichen zu können. 60 34' gestanzt. An Stelle der Stanzwerkzeuge 33 und Jede Rahmenstange besteht aus je zwei identischen 33' können auch die Schlauchbahn 29 durchrechteckigen Holmen 18 und 19 bzw. 18' und 19', stechende Nadeln vorgesehen sein, wobei dann die die, was nicht weiter dargestellt ist, im unteren Be- Gegenwerkzeuge im Einstechbereich entsprechende reich fest miteinander verbunden sind. An den Ausnehmungen aufweisen müssen. Das Daumenloch oberen Kanten dieser Holme sind innen Rechteck- 65 47 wird durch das elektrisch beheizte Werkzeug 35 leisten 17, 20 bzw. 17', 20' so angeschraubt, daß ein unter Verwendung eines rahmenartigen Innenwerkmittig verlaufender Schlitz gewünschter Breite zwi- zeuges 36 innerhalb der Schlauchbahn in nur eine sehen den Holmen verbleibt. Dieser Schlitz dient zur Lage der letzteren eingeschnitten. Die außerhalb der
Schlauchbahn angebrachten Halterollen 37 für den
Innenwerkzeugträger sind dabei durch eine nicht dargestellte Zusatzeinrichtung am Gestell leicht drehbar
gelagert. Sie dienen nur zur Festlegung des Innenwerkzeugträgers 36. ,5
Die Stanzwerkzeuge 33 und 33' für die Luftlochreihen
45 und 46 sind an der Einlaufseite und das Werkzeug 35 für das Daumenloch 47 an der Auslaufseite
der Vorrichtung im Abstand einer Werkstückeinheit voneinander angeordnet, so daß die
Daumenlochausstanzung in einem mit durch beide aneinanderliegende Schlauchwände hindurch erzeugten
Luftlochreihen versehenen Bereich der Schlauchbahn nur in einer Wandung derselben unter
Trennung der Schlauchbahn erzeugt werden kann. \ Der Abstand der Luftlochreihen 45, 46 vom Sackende
wird durch den halben Abstand der Stanzwerkzeuge 33 und 33' voneinander bestimmt. In der
Mitte zwischen zwei Luftlochreihen 45 und 46 wird die Schlauchbahn 29 in einer Trennstation 48 durchgeschnitten,
wobei das durch das Werkzeug 35 nur teilweise ausgeschnittene Daumenloch auf Grund entsprechender
Anordnung zwischen den Luftlochreihen durch den Trennschnitt vervollständigt wird. Das
andere Ende des Schlauchabschnittes wird anschließend geschlossen.
Die Bahngeschwindigkeit der zu bearbeitenden Werkstoffbahn 29 wird nicht nach der Arbeitsgeschwindigkeit der Stanz- und Schneidvorrichtung
eingestellt, sondern umgekehrt die Geschwindigkeit, und zwar die Horizontalgeschwindigkeit des Werkzeugträgers
in seiner höchsten Stellung, der Bahngeschwindigkeit angepaßt. Zu diesem Zweck ist das
Doppelkurbelschleifengetriebe zwischen den Zahnrädern 4 und 5 vorgesehen. Mit Hilfe dieses Getriebes,
welches in bekannter Weise eine periodisch wechselnde Beschleunigung und Verzögerung der
umlaufenden Teile und der Werkzeuge ermöglicht, läßt sich die Vorrichtung auf die Herstellung verschiedener
Sackformate einstellen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Bearbeiten, beispielsweise Stanzen, Schneiden oder Durchbohren, von kontinuierlich
bewegten Werkstoff bahnen unter Verwendung eines parallel zu sich selbst und zur
Werkstoffbahn an umlaufenden Tragorganen geführten ebenen Werkzeugträgers, dadurchgekennzeichnet,
daß der Werkzeugträger(16, 16', 23) mindestens zwei Werkzeuge (z. B. 33',
35) trägt, von denen das eine (33') mit einem jenseits der beiden aufeinanderliegenden Lagen der
Werkstoff bahn (29) angeordneten Gegenwerkzeug (34') und das andere (35) mit einem in an sich
bekannter Weise zwischen den beiden mit Abstand voneinander geführten Lagen der Werkstoffbahn
(29) angeordneten Gegenwerkzeug (36) zusammenwirkt, wobei der Abstand zwischen den
beiden Werkzeugen (33', 35) so bemessen ist, daß letztere bei jedem Arbeitshub des Werkzeugträgers
(16, 16', 23) gleichzeitig zwei aufeinanderfolgende Werkstückeinheiten der Werkstoffbahn
(29) bearbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeuge (33, 33', 35) am Werkzeugträger (16, 16', 23) verstellbar und auswechselbar
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger
aus zwei an je zwei umlaufenden Tragorganen (40, 40', 41, 41') exzentrisch drehbar befestigten
und zueinander parallelen Rahmenstangen (16, 16') und aus die Rahmenstangen verbindenden
und an diesen verstellbar befestigten, die Werkzeuge (33, 33', 35) tragenden Stangen (23) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenstangen (16, 16')
über senkrecht zu ihrer Längsrichtung angeordnete Stützen (14, 14', 15, 15') an den umlaufenden
Trägorganen (40, 40', 41, 41') angelenkt sind, wobei an jeder Rahmenstange (16 bzw. 16')
eine Stütze (14, 14') fest und eine Stütze (15, 15') drehbar befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gkennzeichnet, daß die umlaufenden
Tragorgane (40, 40', 41, 41') in an sich bekannter Weise mit periodisch wechselnder Winkelgeschwindigkeit
antreibbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| DE1118591B (de) * | 1959-11-27 | 1961-11-30 | Hans Blumer | Maschine zum Stanzen und/oder Praegen von Bogen aus duennem Material wie Papier, Karton und Metall- oder Kunststoffolie |
-
1967
- 1967-02-13 DE DE19671561462 patent/DE1561462B1/de active Pending
-
1968
- 1968-01-15 US US697829A patent/US3545323A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-01-19 GB GB3072/68A patent/GB1208471A/en not_active Expired
- 1968-01-25 ES ES349759A patent/ES349759A1/es not_active Expired
- 1968-01-31 BE BE710136D patent/BE710136A/xx unknown
- 1968-01-31 FR FR1552588D patent/FR1552588A/fr not_active Expired
- 1968-02-09 NL NL6801907A patent/NL6801907A/xx unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007163B (de) * | 1953-10-05 | 1957-04-25 | Milprint Inc | Vorrichtung zum Herstellen von Saecken oder Beuteln aus waermebildsamem Folienmaterial |
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| DE1118591B (de) * | 1959-11-27 | 1961-11-30 | Hans Blumer | Maschine zum Stanzen und/oder Praegen von Bogen aus duennem Material wie Papier, Karton und Metall- oder Kunststoffolie |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES349759A1 (es) | 1969-04-01 |
| BE710136A (de) | 1968-05-30 |
| US3545323A (en) | 1970-12-08 |
| NL6801907A (de) | 1968-08-14 |
| FR1552588A (de) | 1969-01-03 |
| GB1208471A (en) | 1970-10-14 |
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