DE1561393C - Ansatzstück für Nullenzirkel - Google Patents
Ansatzstück für NullenzirkelInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ansatzstück für Nullenzirkel mit Fallschaft zum Anbringen eines
Schreib- bzw. Zeichengeräts, insbesondere eines Röhrchenschreibers an dem Zirkel, mit einem in den
Schreibschenkel passenden Ansatz und einer den Röhrchenschreiber aufnehmenden Öffnung.
Die bislang bekannten Zirkel zum Zeichnen kleiner Kreise, die sogenannten Nullenzirjail, haben den
Nachteil, daß sie bislang nur mit Bleistiftminen oder Ziehfedern ausgestattet sind und daher ungleichmäßig
deckende oder ungleich breite Striche ergeben. Bei Ziehfedern besteht der weitere Nachteil, daß das
Nachfüllen von Tinte zeitraubend ist und leicht Verunreinigungen verursacht. Da die einzigen Schreibgeräte,
welche ein leichtes und gleichmäßiges Zeichnen mit Tinte bzw. Tusche gestatten und auch die
für die Mikroverfilmung erforderliche Einhaltung von Mindeststrichbreiten gewährleisten, die sogenannten
Röhrchenschreiber sind, hat es nicht an Versuchen gefehlt, Röhrchenschreiber bzw. Röhrchenschreiberspitzen
mit Zirkeln zu kombinieren. Beispielsweise sind Haltestücke für Röhrchenschreiber vorgeschlagen
worden, die auf der einen Seite den Röhrchenschreiber in einem Gewinde aufnehmen und an der
anderen Seite über einen Ansatz in den Schreibschenkel des Zirkels eingepaßt oder eingeklemmt werden
können.
Diese Lösung eignet sich zwar für normale Zirkel, ermöglicht jedoch nicht das Zeichnen kleiner Kreise.
Abgesehen davon, daß das Anvisieren und Einstechen mit der Zirkelspitze Schwierigkeiten bereitet
und daß sich oft die Schreibspitze festhakt, wodurch die Zirkelspitze um die Schreibspitze bewegt wird,
vermindert die Abmessung des Haltestücks eine stärkere Annäherung der beiden Spitzen. Man kann zwar
durch Abknickung des Schreibschenkels die Röhrchenschfeiberspitze verhältnismäßig nahe an die Zirkelspitze
zum Ziehen von kleinen Kreisen heranbringen, jedoch ist dieses nur bei sehr schräger Stellung
der Schreibspitze durchführbar, was den gleichmäßigen Tintenfluß erschwert. Da derartige Röhrchenschreiber
mit der dazugehörigen Patrone erheblichen Platz einnehmen, ist auch eine Anordnung
mit nach innen gerichtetem Haltestück ungeeignet, zumal sich hierbei das Festhaken der Schreibspitze
beim Ziehen von kleinen Kreisen besonders oft be-.merkbar
macht. Eine Feineinstellung des Radius ist bei diesen Zirkeln ebenfalls nicht möglich.
Will man die bekannte Anordnung von Haltestück mit eingeschraubter Röhrchenschreiberspitze
auf die zum Ziehen kleiner Kreise sehr viel besser geeigneten Nullenzirkel mit Fallschaft und Justiereinrichtung übertragen, so ergeben sich ebenfalls erhebliche
Schwierigkeiten. Einmal ist es wegen der Abmessung der Halterung oder des Röhrchenschreibers
unmöglich, die Röhrchenschreiberspitze in unmittelbarer Nähe der Zirkelspitze zwischen den beiden
Spitzen anzuordnen; zum anderen ist bei einer nach außen weisenden Anordnung des Haltestücks
die Einstellvorrichtung, welche den Abstand zwischen den beiden Schenkeln reguliert, nur schwer
zugänglich. Um eine Behinderung der Justierschraube zu vermeiden, müßte man die Röhrchenschreiberpätrone
sehr schräg anordnen, wodurch wieder der Tintenfluß gestört und das gleichmäßige Ziehen von
kleinen Kreisen verhindert wird.
Alle diese bekannten und für den vorliegenden
Zweck ungeeigneten Haltestücke werden so an dem Zirkel angebracht, daß sich die Röhrchenschreiberspitze
auf der Geraden zwischen der verlängerten Schreibschenkelspitze und der Zirkelspitze bzw. in
Verlängerung dieser Geraden über die Schreibschenkelspitze hinaus befindet. Letzteres ist die übliche
Anordnung mit einem nach außen ragenden, aber in der Ebene der beiden Schenkel befindlichen Haltestück,
wohingegen sich im ersten Fall die Röhrchenschreiberspitze nur dann zwischen Zirkelspitze und
ίο Schreibschenkelspitze — also auf dieser Geraden —
befindet, wenn die Abknickung verhältnismäßig groß ist.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Ansatzstück für Nullenzirkel zu schaffen,
mit welchem von Röhrchenschreiberspitzen auch kleinste Kreise gezogen werden können, ohne daß
die Einstellvorrichtung verdeckt wird und wobei trotzdem die Röhrchenschreiberspitze möglichst steil
auf der zu beschreibenden Unterfläche aufliegt.
ao Schließlich soll diese Aufgabe so gelöst werden, daß die vorhandenen und in Gebrauch befindlichen
Standardzirkel weiter verwendet werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher ein Ansatzstück vorgeschlagen, das so an dem· Nullenzirkel
2$ angeordnet ist, daß sich die Röhrchenschreiberspitze
in der über die Zirkelspitze hinausreichenden Verlängerung der zwischen verlängerter Schreibschenkelspitze
und Zirkelspitze liegenden Geraden befindet. Bei diesem neuen Gerät befindet sich also entgegengesetzt
zu allen bisherigen Ausführungen die Schreibspitze auf der anderen Seite der Zirkelspitze
als die Schreibschenkelspitze, aber noch in der Ebene der Zirkelschenkel. Dadurch ist die Einstelleinrichtung
an der Schreibschenkelspitze ohne weiteres zugänglich, und ferner stört der Umfang des verhältnismäßig
dicken Röhrchenschreibers nicht.
Vorzugsweise ist das Ansatzstück so ausgebildet, daß es zwischen dem in den Schreibschenkel passenden
Ansatz und der den Röhrchenschreiber aufnehmenden Öffnung eine die Zirkelspitze im Einstellbereich
frei bewegbar aufnehmende Durchbrechung oder Einschnürung aufweist. Ferner ist es zweckmäßig,
wenn das Ansatzstück zwischen dem in den Schreibschenkel passenden Ansatz und der den Röhrchenschreiber
aufnehmenden Öffnung gegenüber der Schenkelachse abgewinkelt und vorzugsweise in der
Winkelstellung änderbar ist.'
Im folgenden soll die Erfindung an Hand von Zeichnungen näher erläutert werden; es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Nullenzirkels mit einem
Ansatzstück gemäß Erfindung,
F i g. 2 bis 4 eine Draufsicht bzw. einen Schnitt durch das Ansatzstück gemäß der Erfindung in verschiedenen
Äusführungsformen.
Der in F i g. 1 gezeigte Zirkel besteht aus dem Zirkelspitzenstift 1 und einem Fallschaft 2, an dem
der Schreibschenkel 3 mit einer Justiervorrichtung 4 befestigt ist. An diesem Schreibschenkel 3 befindet
sich ein Ansatz 7, der mit dem Ansatzstück 6 verbunden ist, welches den Röhrchenschreiber 5 hält.
Das in den Fig. 2 bis 4 in größerem Maßstab
gezeigte Ansatzstück 6 besitzt einmal eine Öffnung 9 für den in den Schreibschenkel passenden Zapfen 8
des Ansatzes 7 und zum anderen auf der gegenüberliegenden Seite eine den Röhrchenschreiber aufnehmende
Öffnung 10. Um nun die erfindungsgemäße Anordnung zu ermöglichen, ist zwischen diesem Ansatz
und dieser öffnung, wie in Fig. 2 und 3 ge-
zeigt, eine Durchbrechung 11 vorgesehen, durch welche die Zirkelspitze bzw. der Zirkelspitzenstift 1
hindurchragt. Die Öffnung muß so bemessen sein, daß bei einer Verstellung mittels der Einstellvorrichtung
4 noch genügend Spiel vorhanden ist. Vorzugsweise ist, wie aus den Figuren erkennbar, dieses
Ansatzstück 6 abgewinkelt ausgebildet, wobei es zweckmäßig ist, die Winkelstellung auf bekannte Weise,
z. B. durch ein Gelenk 13 veränderbar auszuführen, ίο
Es ist jedoch möglich, ein Ansatzstück gemäß F i g. 6 zu verwenden, welches an Stelle der Durchbrechung
11 eine Einschnürung 12 aufweist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Ansatzstückes besteht darin, daß bei einem hiermit ausgerüsteten
Zirkel eine sehr viel gleichmäßigere Gewichtsverteilung beiderseits des Fallschaftes gegeben
ist, so daß sich beim Zeichnen der Kreise keine Unwucht
während des Drehens störend bemerkbar macht. ao
Claims (3)
1. Ansatzstück für Nullenzirkel mit Fallschaft zum Anbringen eines Schreib- bzw. Zeichengeräts,
insbesondere eines Röhrchenschreibers an dem Zirkel, mit einem in den Schreibschenkel
passenden Ansatz und einer den Röhrchenschreiber aufnehmenden öffnung, dadurch gekennzeichnet,
daß bei eingesetztem Röhr-.chenschreiber sich die Röhrchenschreiberspitze
(C) in der über die Zirkelspitze (A) hinaus reichenden
Verlängerung der zwischen verlängerter Schreibschenkelspitze (B) und Zirkelspitze (A)
liegenden Geraden (AB) befindet.
2. Ansatzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zwischen dem in den
Schreibschenkel (3) passenden Ansatz (7) und der den Röhrchenschreiber (5) aufnehmenden öffnung
(10) eine die Zirkelspitze im Einstellbereich frei bewegbar aufnehmende Durchbrechung (11)
oder eine Einschnürung (12) aufweist.
3. Ansatzstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zwischen dem in
den Schreibschenkel passenden Ansatz (7) und der den Röhrchenschreiber aufnehmenden öffnung
(10) gegenüber der Schenkelachse abgewin: kelt und vorzugsweise in der Winkelstellung
durch ein Gelenk (13) veränderbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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