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DE1109385B - Tiefen-Messinstrument - Google Patents

Tiefen-Messinstrument

Info

Publication number
DE1109385B
DE1109385B DEL34961A DEL0034961A DE1109385B DE 1109385 B DE1109385 B DE 1109385B DE L34961 A DEL34961 A DE L34961A DE L0034961 A DEL0034961 A DE L0034961A DE 1109385 B DE1109385 B DE 1109385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
micrometer
measuring instrument
depth measuring
instrument according
dial gauge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL34961A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1120851B (de
Inventor
Bernard F Wojcik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LIMIT GAGES Inc
Original Assignee
LIMIT GAGES Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LIMIT GAGES Inc filed Critical LIMIT GAGES Inc
Publication of DE1109385B publication Critical patent/DE1109385B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
    • G01B3/28Depth gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Tiefen-Meßinstrument Die vorliegende Erfindung betrifft ein Tiefen-Meßinstrument zum Vergleich der tatsächlichen Abmessungen einer Vertiefung mit einer dafür gewünschten und vorherbestimmten Abmessung, das aus einem an seinem unteren Ende mit einer an der Unterseite ebenen Platte versehenen Mikrometer besteht, dessen axialbewegliche, die Platte durchragende Fühlstange an dem Fühler einer Längen-Meßuhr befestigt ist, deren Gehäuse mit dem oberen Teil des Mikrometers verbunden ist.
  • Es sind Meßinstrumente dieser Art bekannt, bei denen die Längen-Meßuhr über ein einseitig offenes Gehäuse unveränderlich fest mit dem oberen Teil des Mikrometers verbunden ist. Eine in dem Gehäuse angeordnete Muffe ist einerseits mit dem Fühler der Längen-Meßuhr und andererseits mit der Fühlstange jeweils durch eine Schraube verbunden, wobei durch eine dritte, an der Spitze konisch ausgebildete Schraube ein bestimmter Abstand zwischen Fühler und Fühlstange sichergestellt wird. Der Nachteil dieses bekannten Instruments besteht darin, daß das Auswechseln der Fühlstange zur Erweiterung des Meßbereichs und insbesondere das folgende Einjustieren schwierig durchzuführen ist und erheblichen Zeitaufwand verursacht. Weiter kann die Längen-Meßuhr, wenn ein Defekt eintritt oder eine andere Empfindlichkeit des Meßwerkes erforderlich ist, nicht ausgetauscht werden.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Tiefen-Meßinstrument zu schaffen, das die bisherigen Nachteile vermeidet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur leichteren Einstellung des Meßinstruments die Meßuhr gemeinsam mit der Fühlstange axial gegenüber dem Mikrometer verschiebbar und feststellbar ist.
  • Zur Erweiterung des Meßbereichs kann die Fühlstange lösbar am Fühler der Meßuhr befestigt sein, so daß sie gegen eine Fühlstange anderer Länge austauschbar ist. Vorteilhaft erfolgt die Verbindung dadurch, daß der Fühler und die Fühlstange mit Gewinde versehen sind, so daß sie miteinander verschraubt werden können.
  • Der obere Teil des Mikrometers kann so nach Art eines Gehäuses ausgebildet sein, daß es die Meßuhr an der Rückseite und zu beiden Seiten umschließt, aber nicht berührt und nach vorn zum Ablesen der Meßuhr und nach oben zum Auswechseln der Meßuhr offen ist. An der Unterseite des Gehäuses kann eine mit der Bohrung der Mikrometerschraube fluchtende Bohrung angebracht sein, in der die Meßuhr in axialer Richtung verschiebbar und feststellbar gelagert ist.
  • Zur Befestigung der Meßuhr in der Bohrung können quer zu dieser Schlitze angebracht werden, die eine Art elastisch verbiegbare Schelle bilden, die durch eine Schraube zusammengepreßt werden kann, deren Achse zur Achse der Bohrung im wesentlichen senkrecht steht und seitlich dazu versetzt ist.
  • Es kann sich also zweckmäßig erweisen, die am unteren Ende des Mikrometers angebrachte Platte lösbar zu befestigen.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Meßinstruments, Fig. 2 eine Seitenansicht des Instruments nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Instrument nach Fig. 1, wobei das Zeigerinstrument abgenommen ist, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei jedoch das Zeigerinstrument zum Teil fortgelassen worden ist.
  • Nach Fig. 1 besteht das erfindungsgemäße Meßinstrument aus einem Gehäuse 10 welches zwei Hauptteile umfaßt, nämlich ein Mikrometer 14 und ein Zeigerinstrument 12. Das Gehäuse setzt sich aus einem oberen Teil 16 und einem unteren Teill8 zusammen.
  • Es wird zunächst der untere Teil 18 des Körpers betrachtet. Dieses Gehäuseteil ist mit einer axialen Bohrung oder Ausnehmung 20 versehen, die im Querschnitt kreisförmig ist und das Mikrometer 14 aufnimmt. Zum oberen Ende hin kann das Gehäuse an der Schulter 22 seinen freien Querschnitt verringern und in eine kleinere Bohrung 24 übergehen.
  • Im einzelnen besteht das Mikrometer selbst aus einer hohlen Hülse26, an deren unterem Ende ein Endstück oder ein Einsatz angepreßt oder angelötet ist. Das Endstück oder der Einsatz bildet eine Verlängerung der Hülse und steht nach außen über das Teil 18 des Gehäuses hinaus. Der obere Teil der Hülse ist bei 30 geschlossen und mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung ausgestattet, die ein Rohr 32 aufnimmt, das seinerseits mit einem Außengewinde versehen ist. Das Rohr 32 ist also in den oberen Teil der Hülse eingeschraubt.
  • Ein Rohr 34 ist mit einem oberen, im Querschnitt verengten Teil 36 versehen, der in Längsrichtung geschlitzt (nicht gezeigt) ist und mit einer Mutter 38 versehen ist, die auf dem oberen Ende des Rohrs sitzt und auf das Außengewinde paßt. Die Aufgabe der Schlitze und der Abschlußmutter28 besteht darin, daß dann, wenn in den Gewinden des Rohrs Abnutzung auftritt, die Mutter gedreht werden kann, um das geschlitzte obere Ende des Rohrs zu schließen, wodurch die Abnutzung ausgeglichen wird. Dieses Merkmal ist jedoch bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • An der Außenseite des Einsatzes28 an der Hülse sind in Umfangsrichtung die üblichen Teilungen 39 angeordnet, während am Rohr in Längsrichtung aufgetragene Teilungen 41 angeordnet sind, um auf diese Weise das Maß der gegenseitigen Längeneinstellung zwischen Rohr und Hülse anzuzeigen.
  • Das Zeigerinstrument 12 ist in einem kreisförmigen Gehäuse untergebracht, das an seiner Vorderseite 40 offen ist und den Blick auf das Zifferblatt freigibt, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Ein Ansatz 42 des Zeigergeräts paßt in die Bohrung 24 im oberen Teil des Gehäuses mit hinreichend genauem Sitz. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der obere Teil des Gehäuses als Rückenplatte 44 (Fig. 1) ausgebildet, deren Umriß im wesentlichen demjenigen des Zeigerinstruments entspricht und dieses völlig umgibt und von hinten schützt. Die Seiten 46 des oberen Teils des Gehäuses gehen bogenförmig nach oben, bleiben jedoch außer Berührung mit dem Zeigerinstrument, während die Vorderseite des Gehäuses völlig offen ist, wie ebenfalls aus Fig. 1 hervorgeht. Auch nach oben ist die Anordnung völlig offen. Obwohl das Zeigerinstrument auf diese Weise außer Berührung mit dem oberen Teil des Gehäuses ist, wird es dennoch vom Gehäuse umfaßt und geschützt. Der einzige Berührungspunkt zwischen dem Zeigerinstrument und dem käfigartigen oberen Teil des Schutzgehäuses ist der in die Bohrung 24 eingreifende Ansatz 42 des Zeigerinstruments.
  • Eine Fühlerstange48 geht von dem Ansatz 42 des Zeigerinstruments aus, in dem sie mit Hilfe eines mit Schraubgewinde versehenen Sockels am unteren Ende befestigt ist. Eine langgestreckte Stange 50, die an ihrem oberen Ende mit Gewinde ausgestattet ist, paßt in den Sockel und geht nach unten durch das Gehäuse und das Mikrometer hindurch und ragt am unteren Ende des Instruments hervor. Das Rohr 32 ist zu diesem Zwecke hohl. Seine mittlere Öffnung, durch die die Stange 50 hindurchgeht, ist mit 52 bezeichnet.
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt ist, ist die Seite des Gehäuses durch einen oberen Schlitz54 und einem unteren Schlitz56 unterteilt. Die Fläche zwischen den beiden Schlitzen ist zusätzlich durch einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 58 unterteilt, so daß die beiden Flächen 60 und 62 dazwischen bis zu einem gewissen Grad nachgiebig sind. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Schlitze die mittlere Bohrung des Gehäuses schneiden, wobei der obere Schlitz 54 in die im Querschnitt kleinere Bohrung 24 und der untere Schlitz56 in die Hauptbohrung mit dem größeren Querschnitt 20 führt. Eine geeignete Schraube 64 od. dgl. ist in entsprechend mit Gewinde versehenen Bohrungen zwischen den beiden Teilen 60 und 62 in der Weise angebracht, daß sich diese beiden Teile zusammenziehen. Der Kopf der Schraube kann entweder nach vorn oder nach der Rückseite des Gehäuses gerichtet sein, wie in Fig. 1 gezeigt ist, so daß er mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels gedreht werden kann.
  • Da die Schlitze 54 und 56 sich im wesentlichen bis über die mittlere Achse des Gehäuses erstrecken, wie in Fig. 1 gezeigt ist, werden bei Betätigung der Schraube 64 oder einer anderen geeigneten Vorrichtung die Lappen oder nachgiebigen Teile 60 und 62 zusammengezogen, so daß hierdurch der Ansatz 42 am Zeigerinstrument festgeklemmt wird. Wird die Schraube 64 gelöst, öffnen sich die nachgiebigen Teile60 und 62 so weit, daß das Zeigerinstrument nach oben aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, bzw. durch Verschiebung nach oben oder unten eingestellt werden kann. Wenn der Ansatz 42 des Zeigerinstruments eingeführt und in genauer Lage ist, wie das nachfolgend bei der Beschreibung der Wirkungsweise des Instruments noch erwähnt wird, kann die Schraube 64 mit Hilfe eines Schlüssels gedreht werden, um auf diese Weise das Zeigerinstrument festzuklemmen. Die Ausführung der Klemmvorrichtung, bestehend aus den Teilen 60, 62 und 64, ist jedoch nicht unbedingt wesentlich, sondern es ist eine Anordnung vorzuziehen, die das Zeigerinstrument sicher im Gehäuse hält, ohne daß übermäßiger Druck auf den Ansatz 42 ausgeübt wird. In anderen Worten heißt dies, daß das Zeigerinstrument fest angebracht werden muß, jedoch die Fühlerstange48 und die Verlängerung 50 absolut frei beweglich bleiben müssen, ohne durch eine Einschnürung festgeklemmt zu werden. Es kommt also darauf an, das irgendeine geeignete Klemmvorrichtung benutzt wird, welche die Beweglichkeit des Zeigerinstruments nicht behindert. Auch die gezeigte Einrichtung ist für diesen Zweck durchaus geeignet.
  • Eine Verriegelungsschraube 66 od. dgl. paßt in eine mit Gewinde versehene Bohrung im unteren Ende des Gehäuses bzw. des Gehäusekörpers. Diese Stellschraube geht durch eine Öffnung oder ein Loch in der Hülse und dem Einsatz, wie bei 68 gezeigt ist, und liegt an der Außenseite des Rohrs 34 an. Es wird darauf hingewiesen, daß die Schraube mit den Teilungen auf dem Einsatz und dem Rohr abgestimmt ist. Zum Beispiel ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß der Nullpunkt der den Einsatz 28 in Umfangsrichtung umgebenden Teilung unmittelbar unter der Schraube liegt. Das Mikrometer wird in der üblichen Weise bedient. Die in Längsrichtung angeordnete Teilung 41 auf dem Rohr wird auf den Nullpunkt, der auf dem Einsatz 28 der Hülse liegt, eingestellt. Wenn die gewünschte Ablesung auf diese Weise auf Null eingestellt ist, wird die Schraube gedreht und das Rohr fest, jedoch lösbar, in dieser Einstellung gehalten. Es ist wichtig, daß die Schraube mit dem Nullpunkt in Übereinstimmung gebracht wird, da sonst der Druck der Stellschraube zu Fehlablesungen führen könnte.
  • Wenn jedoch die Stellschraube unmittelbar an der Nullablesung liegt, wird das Rohr lediglich gegen die Rückseite der Hülse gedrückt, und keinerlei Fehlausrichtung ist möglich. Selbstverständlich kann die Schraube auch um 180" gedreht auf der anderen Seite des Gehäuses angebracht sein. Auch in diesem Fall könnte keine Fehlablesung auftreten. Vorzugsweise besteht die Stellschraube aus Nylon, so daß das Rohr nicht beschädigt oder verkratzt wird. Diese Ausführungsform ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
  • Die Rückseite des Gehäuseteils 18 ist in Längsrichtung bei 69 unterteilt. Auf beiden Seiten der Unterteilung sind Vorsprünge 70 angebracht, in denen einander deckende Bohrungen mit Innengewinde vorgesehen sind, in denen eine geeignete Schraube 72 od. dgl. mit einem nach außen vorstehenden Kopf angeordnet ist, die mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels gedreht werden kann. Es ist hierbei vorzuziehen, die Schrauben 64 und 72 so auszubilden, daß sie beide mit dem gleichen Schlüssel betätigt werden können, um hierdurch die Anzahl der Ersatzteile zu vermindern. Beim Festziehen der Schraube 72 werden die Ansätze oder Vorsprünge70 zusammengezogen und hiermit auch das untere Ende des Gehäuses, so daß die Hülse fest in ihrer Stellung eingeklemmt wird.
  • Wenn das Mikrometer abgenommen werden soll, wird die Stellschraube 72 gelöst, und die Hülse und das Rohr können durch das untere Ende des Gehäuses herausgezogen werden.
  • Am unteren Ende des Rohrs 34 ist eine Schulter 74 angeordnet, unterhalb deren sich ein im Durchmesser verminderter Teil befindet. Ein Kragen 76 od. dgl. kann an diesem im Durchmesser verkleinerten Teil angelötet oder auf andere Weise befestigt sein. Der Kragen ist mit einem nach außen gerichteten Flansch 78 versehen, an welchen sich eine Grundplatte oder Block 80 anlegt. Wie in der Zeichnung dargestellt ist, kann diese Grundplatte kreisförmig sein. Die Grundplatte ist mit Hilfe von zwei oder mehr Klemmen oder Riegeln 82 lösbar am Kragen befestigt.
  • Jeder der Riegel ist an der Oberseite der Grundplatte durch eine geeignete Schraube 84 od. dgl. gehalten.
  • Die Bohrung durch die Grundplatte ist bei 86 erweitert, um zu enge Toleranzen zu verhindern. Die Stange 50 geht durch eine geeignete Öffnung90 nach unten.
  • Vorzugsweise sind beiderseits am unteren Ende der Stange Schlitze oder Kerben92 angebracht, so daß die Stange mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels gedreht werden kann und hierdurch an ihrem oberen Ende aus dem mit Gewinde versehenen Sockel in der Fühlerstange 84 des Zeigerinstruments gelöst werden kann. Der Grund hierfür ist, daß in bestimmten Fällen die Stange ausgewechselt und gegen eine von anderer Länge ausgetauscht werden muß. Hierbei ist es wünschenswert, dieses Auswechseln vorzunehmen, ohne das Zeigerinstrument aus einer Halterung zu lösen.
  • Das Zeigerinstrument ist mit einer Klemme 94 der üblichen Art dargestellt, mit deren Hilfe das Zifferblatt in irgendeiner bestimmten Stellung gehalten werden kann. Diese Einrichtung wird dazu benutzt, die Nulleinstellung des Zeigerinstruments für die Messungen nachzustellen. Die (nicht gezeigte) Zahnstange, die bei Zeigerinstrumenten der vorliegenden Art vorhanden ist, ragt in eine Schutzkappe96 hinein. Um den Weg des Zeigers des Instruments auf eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen zu beschränken, z. B. eineinhalb, können Anschläge in der Form von Schrauben 98 od. dgl. in der Kappe angeordnet sein, die die Bewegung der Zahnstange begrenzen.
  • Die Anordnung, mit deren Hilfe die Bewegung des Zeigerinstruments begrenzt wird, ist lediglich zum Zwecke des Beispiels beschrieben. Die Kappe 96 und die Schraube 98 können auch auf andere Weise angeordnet sein. Die in dem vorliegenden Beispiel angegebene Ausführungsform kann durch irgendeine andere Einrichtung, die den gleichen Zweck erfüllt, ersetzt werden.
  • Die Anwendung und Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Meßinstruments ist wie folgt: Es handelt sich, wie mehrfach erwähnt, um eine Kombination eines Zeigerinstruments mit einem Mikrometer. Das Zeigerinstrument ist mit einer Fühlerstange ausgestattet, die durch das Mikrometer hindurchgeht und am unteren Ende der Grundplatte vorsteht. Die Tiefe einer gegebenen Vertiefung, eines Loches od. dgl., wird durch Einführen des vorstehenden Endes der Stange in das zu messende Loch ermittelt, wobei die Meßoberfläche 100 auf der Oberfläche des Werkstückes liegt. Das Mikrometer ist vorher eingestellt worden, und wenn die Ablesung auf dem Zeigerinstrument einen vorbestimmten Wert anzeigt oder innerhalb gewisser Toleranzen liegt, weist das Loch oder die Vertiefung die angemessene Tiefe auf.
  • Das Instrument muß vor Beginn auf Null eingestellt werden. Das geschieht dadurch, daß die aus Grundplatte und Rohr bestehende Einheit so lange gedreht wird, bis das Rohr völlig nach außen vorsteht und die Teilungen auf der Hülse und dem Rohr völlig aus dem unteren Ende herausgedreht sind und die Nullstellung eintritt. Sodann werden die Klemmvorrichtungen, die das Zeigerinstrument in dem Gehäuse halten, nämlich die Schraube64, gelöst, und die gesamte Einheit wird auf eine ebene Oberfläche gestellt. Hierdurch kommen die untere Meßoberfläche 100 der Grundplatte und das untere Ende der Stange 50 in die gleiche Ebene. Das Zeigerinstrument bewegt sich hierbei in der Bohrung 24 des Gehäuses nach oben oder nach unten. Wenn die Meßoberfläche 100 auf einer ebenen Oberfläche steht und das Zeigerinstrument völlig frei ist, so daß es sich selbst einstellen kann, wird die Schraube 64 wieder festgezogen. Sodann kann die Klemme 94 freigegeben werden, um hierdurch das Zifferblatt des Zeigerinstruments freizugeben. Das Zifferblatt kann sodann gedreht werden, bis die Null der Teilung des Zeigerinstruments unter dem Zeiger liegt. Sodann wird die Klemme 94 wieder angezogen. Durch diesen Vorgang ist das gesamte Instrument auf Null eingestellt.
  • Es soll nun angenommen werden, daß ein Werkstück od. dgl. eine Vertiefung mit einer bestimmten Tiefe aufweist. Das Rohr wird daher so lange gedreht, bis diese gewünschte Tiefe auf der Teilung der Hülse und des Rohrs des Mikrometers abzulesen ist. In Wirklichkeit drehen sich hierbei das Rohr und die Grundplatte in das Gehäuse hinein, und die Stange 50 des Zeigerinstruments behält ihre Stellung bei. Hierdurch ragt also die Stange um das gewünschte Maß nach unten über die Meßoberfläche 100 hervor. Somit ist das Gerät fertig zum Gebrauch, und die Stange kann in die zu messende Vertiefung eingeführt werden, wobei die Meßoberfläche 100 an der Außenseite des betreffenden Werkstücks anliegt. Wenn das Loch die vorgeschriebene Tiefe aufweist, stellt sich der Zeiger des Zeigerinstruments auf Null ein. Wenn jedoch die Tiefe des Loches nicht dem gewünschten Wert entspricht, wird der Zeiger ausgelenkt.
  • Der besondere Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß während der Einstellung auf Null das gesamte Zeigerinstrument verstellt wird und daß nach der Nulleinstellung das Zeigerinstrument festgeklemmt wird, so daß es unbeweglich seine Lage beibehält. In Wirklichkeit ist zwar das Zeigerinstrument im Gehäuse verstellbar, jedoch ist es, sobald es festgeklemmt ist, unverschiebbar. Da die Hülse ebenfalls mit Hilfe der Schraube 66 festgesetzt wird, sind nach der Einstellung Hülse und Zeigerinstrument in ihrer relativen Lage zueinander festgelegt.
  • Wenn das Rohr und die Grundplatte bis zur richtigen Einstellung gedreht worden sind, drückt sich die gewünschte Tiefe des Loches, das gemessen werden soll, in der Länge der über die Meßoberfläche 100 hinausragenden Stange aus.
  • Durch die bewegliche oder einstellbare Anbringung des Zeigerinstruments im Gehäuse wird die Nulleinstellung des Gerätes außerordentlich vereinfacht und die Genauigkeit der Messungen erhöht.
  • Darüber hinaus erfordert diese Nulleinstellung auch wesentlich weniger Zeit, als dies bisher der Fall war.
  • Die Stellschraube 66 hält das Mikrometer in jeder gewünschten Einstellung fest. Dadurch, daß die Befestigungsvorrichtung in der gleichen Ebene mit der Teilung auf dem Rohr liegt, wird eine seitliche Auslenkung und damit Fehlablesung beim Festsetzen der Vorrichtung verhindert.
  • Das Gehäuse bietet den Vorteil, daß es ein Auswechseln des Mikrometers zur Nachstellung oder Reparatur zuläßt, es jedoch gleichzeitig fest und genau während des Gebrauchs des Gerätes an Ort und Stelle hält. Der obere Teil des Gehäuses mit der käfigartigen Befestigung, welche das Zeigerinstrument zum Teil umgibt, hat den Vorteil, daß es das Zeigerinstrument völlig gegen unsachgemäße Behandlung schützt.
  • Die auswechselbare Befestigung der Grundplatte ist ein besonderer Vorteil, da es sehr häufig vorkommt, daß die mit dem Gerät arbeitende Person eine dickere oder dünnere Grundplatte verwenden muß. Bei der gezeigten Ausführungsform kann die Grundplatte schnell gelöst, abgenommen und durch eine andere ersetzt werden, welche eine andere Dicke besitzt. Es ist zuvor ausgeführt worden, daß der Kragen76 an dem Rohr 34 angelötet ist. Der Kragen kann natürlich auch gepreßt, angeschraubt oder auf irgendeine andere Weise befestigt sein. Anlöten ist jedoch bei der vorliegenden Erfindung als besonders vorteilhaft erkannt worden.
  • Ein Gerät der beschriebenen Art kann mit mehreren Stangen 50 von verschiedener Länge ausgestattet sein. Zum Beispiel kann zum Gerät eine Standardstange gehören, welche genau mit dem unteren Ende oder der Meßoberfläche 100 der Grundplatte abschneidet, wenn das Mikrometer völlig in die Nulllage herausgeschraubt ist. Eine weitere Stange kann genau 1 Zoll länger ausgebildet sein. In diesem Fall muß die Nulleinstellung mit einer Lehre in Form eines 1 Zoll dicken Blockes vorgenommen werden.
  • Die nächste Stange kann genau 2 Zoll länger sein, als die erste, wobei die Nulleinstellung mit Hilfe von einem 2 Zoll starken Block als Lehre durchgeführt wird. Der wesentliche Punkt hierbei ist, die Stange schnell und leicht auswechselbar zu machen, so daß der Meßbereich des Gerätes außerordentlich erweitert wird.
  • Obwohl vorstehend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde und verschiedene Abänderungen dieser Erfindung vorgeschlagen wurden, können selbstverständlich weitere änderungen und Abwandlungen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, vorgenommen werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Tiefen-Meßinstrument zum Vergleich der tatsächlichen Abmessung einer Vertiefung mit einer dafür gewünschten und vorherbestimmten Abmessung, das aus einem an seinem unteren Ende mit einer an der Unterseite ebenen Platte versehenen Mikrometer besteht, dessen axial bewegliche, die Platte durchragende Fühlstange an dem Fühler einer Längen-Meßuhr befestigt ist, deren Gehäuse mit dem oberen Teil des Mikrometers verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur leichteren Einstellung des Meßinstruments die Meßuhr gemeinsam mit der Fühlstange axial gegenüber dem Mikrometer verschiebbar und feststellbar ist.
  2. 2. Tiefen-Meßinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßuhr feststellbar und axial verschiebbar in einem Körper gelagert ist, der auch das Mikrometer aufnimmt.
  3. 3. Tiefen-Meßinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Mikrometer durchragende Fühlstange mit dem Fühler der Meßuhr mittels Gewinde austauschbar verbunden ist.
  4. 4. Tiefen-Meßinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Körpers zu einem Schutzgehäuse ausgebildet ist, das die Meßuhr an der Rückseite, der Unterseite und den beiden Seiten umfaßt, ohne sie zu berühren, und das nach vorn zur Ablesung und nach oben zum Auswechseln der Meßuhr offen ist.
  5. 5. Tiefen-Meßinstrument näch Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine zylindrische Bohrung aufweist, die das Mikrometer aufnimmt, koaxial zum Fühler der Meßuhr liegt und am anderen Ende zwei vorstehende Laschen aufweist, zwischen denen der Körper geschlitzt und die durch eine Schraube zum Festklemmen des Mikrometers in der Bohrung zusammengezogen werden können.
  6. 6. Tiefen-Meßinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen am unteren Ende des Körpers eine Gewindebohrung angebracht ist, in der eine Stellschraube angeordnet ist, die mit ihrem vorderen Teil mit dem drehbaren Mikrometerrohr zum Eingriff kommen kann und dieses in jeder vorgebenen Lage relativ zur äußeren Hülse und damit zum Körper festhält.
  7. 7. Tiefen-Meßinstrument nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Körper eine zum Mikrometer koaxiale Bohrung und zwei parallele, senkrecht zu dieser Bohrungsachse gelegene Schlitze und einen in Achsrichtung gelegenen Schlitz aufweist, so daß eine Art elastisch verbiegbare Schelle entsteht, die einen mit der Meßuhr gehäusefest verbundenen Zapfen axial verschiebbar aufnimmt, der durch eine zwischen den parallelen Schlitzen befindliche, senkrecht zur Bohrung und seitlich versetzt davon angeordnete Schraube feststellbar ist.
  8. 8. Tiefen-Meßinstrument nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte lösbar mit dem drehbaren Mikrometerrohr verbunden ist.
  9. 9. Tiefen-Meßinstrument nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Mikrometerrohr an seinem freien Ende einen angelöteten, angepreßten oder angeschraubten Kragen aufweist, an dem die Grundplatte auswechselbar mittels Riegeln gehalten ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2663 946
DEL34961A 1959-03-03 1959-12-17 Tiefen-Messinstrument Pending DE1109385B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1109385XA 1959-03-03 1959-03-03

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ID=22335754

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DEL34961A Pending DE1109385B (de) 1959-03-03 1959-12-17 Tiefen-Messinstrument

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2359218C2 (ru) * 2007-07-25 2009-06-20 Закрытое акционерное общество "Средне-Волжский Механический Завод" Устройство контроля высоты

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2663946A (en) * 1952-06-12 1953-12-29 Wojcik Bernard Frank Comparator

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