DE1561344C - Druckmaschine - Google Patents
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Druck- net und das Drucksteuerglied weist einen Anschlag
maschine mit einer unter Ansprechen auf einen auf, der, wenn er sich in der ersten Stellung befindet,
Steuermechanismus eine Druckbewegung ausführen- das andere Bauteile/zeitweilig an einer Bewegung
den Druckeinheit. Für bestimmte Zwecke, z. B. für durch die Feder hindert.
von Hand betätigbare Druckmaschinen zum Drucken 5 An den einen Bauteil gekuppelte Antriebsmittel
von Zahlen nacheinander, ist es erwünscht, eine können einen Auslöseteil so mitnehmen, daß es den
Druckmaschine zu schaffen, die es ermöglicht, die von Anschlag zu einem vorbestimmten Zeitpunkt wäh-
der Druckmaschine ausgeübte Druckkraft zu ver- rend des Druckzyklus der Maschine aus der ersten
ändern, so daß bei einzeln zu bedruckenden Blättern Stellung herausbewegt.
bzw. Bögen ein leichter Druck und bei einer Mehr- io Der Anschlag kann an einem Arm eines doppelzahl
von in einem Arbeitsgang mittels Kohlepapiers armigen Hebels gebildet sein, dessen anderer Arm in
zu bedruckenden Durchschlägen, ein hoher Druck seiner Ruhestellung zum Verstellen des Anschlags mit
ausgeübt werden kann. einem verstellbaren Vorsprung zusammenwirkt.
Es ist bereits eine Stempelmaschine bekannt, in der Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Ereine
Feder nicht den Antrieb für die Stempelbewe- 15 findung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen
gung überträgt, sondern die Kupplung zwischen zwei näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
hydraulisch kuppelbaren, den Antrieb übertragenden F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschinenteilen durch öffnen eines Ventils beim Er- Druckmaschine,
hydraulisch kuppelbaren, den Antrieb übertragenden F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschinenteilen durch öffnen eines Ventils beim Er- Druckmaschine,
reichen eines vorbestimmten Überdrucks unterbricht; Fig. 2 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 1, bei
Dieser Überdruck ist durch die verstellbare Vorspan- ao der jedoch einige Maschinenteile weggelassen und
nung der Feder bestimmt und entspricht dem am andere Teile in abweichenden Stellungen dargestellt
Stempel erscheinenden Widerstand und ist von der sind, . .
Dicke des zu bearbeitenden Werkstückes unabhängig. F i g. 3 eine Seitenansicht von Teilen der Maschine
Außerdem übt die vorbekannte Stempelmaschine nach F i g. 1 und 2, während des Betriebs,
unabhängig von ihrer Bedienung jeweils den gleichen 33 Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Stützt
Druck aus. In der erfindungsgemäßen Druckmaschine teils,
wird eine sich der Leistung anpassende Feder ver- F i g. 5 eine perspektivische Ansicht eines Hebels
wendet, während in der vorbekannten Stempel- mit Seitenwänden, in denen Führungsschlitze vor-
maschine eine hydraulische Einrichtung verwendet gesehen sind,
wird, die mittels einer verstellbaren Feder auf eine 30 Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines An-
gewisse Leistung eingestellt wird und deren Bauteile schlagarms, . -
wegen ihrer geringen Toleranzen und hohen Anfor- F i g. 7 eine perspektivische Ansicht eines Parallel-
derungen an Präzisionsanfertigung einen verhältnis- bewegungsgestänges und
mäßig hohen Kostenaufwand mit sich bringen. Fig. 8 eine Ansicht von Einzelheiten der in den
Demgegenüber stellt sich die Erfindung die Auf- 35 Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine von der gegen-
gabe, eine verhältnismäßig billige und einfache Druck- überliegenden Seite der Maschine her gesehen,
maschine zu schaffen, in der der von der Druck- Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist die Maschine eine
maschine ausgeübte Drück von der Dicke des zu be- Bodenplatte 1 auf, auf der eine Auf lageplatte 2 mittels
druckenden Papiers bzw. Papierstapels abhängig ist, eines Ständers 3 befestigt ist. Von der Bodenplatte 1
da die in einer Feder gespeicherte Energie während 40 erstrecken sich vier Seitenplatten 5,6, 7 und 8
der Druckbewegung bzw. der Annäherung der (s. F i g. 1 und 8) nach oben, die die nachstehend be-
Druckeinheit zur Stempelplatte dauernd abnimmt, schriebenen einzelnen Bauteile der Maschine tragen.
d.h. daß dünneres Papier nur mit einem geringeren Eine Druckeinheit 10 der Art, die aufeinander-
Betrag von der in der Feder gespeicherten Energie folgend Nummern oder Zahlen druckt, ist — wie aus
beaufschlagt wird. ' 45 Fig. 1 und 7 ersichtlich ·<—·. an vier Tragarmenil
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung und 12 gehalten. Die Tragarmeil sind durch
in einer Druckmaschine mit einer unter Ansprechen Schwenkzapfen 14, von denen lediglich einer in der
auf einen Steuermechanismus eine Druckbewegung Zeichnung dargestellt ist, mit gegenüberliegenden
ausführenden Druckeinheit, die dadurch gekennzeich- Seiten der Druckeinheit 10 verbunden, und um eine
net ist, daß der Steuermechanismus. eine den die 50 in den Seitenplatteri 5 und 6 gelagerte Welle 15 frei
Druckbewegüng bewirkenden Antrieb übertragende verschwenkbar, wobei die Arme 11 durch eine Platte
Feder und ein verstellbares Drucksteuerglied auf- 16 starr miteinander verbunden sind. Die Arme 12
weist, das zur Veränderung der Druckkraft der sind in entsprechender Weise durch Schwenkzupfen
Druckeinheit in eine erste und zweite Stellung beweg- 19, von denen ebenfalls nur einer dargestellt ist, mit
bar ist, derart, daß die Feder während der Druck- 35 den Schenkeln eines U-BUgels 18 verbunden,
bewegung um einen in Abhängigkeit von der Stellung Eine sich von der Druckeinheit 10 nach oben er-
des Drucksteuergliedes variierenden Betrag ge- streckende Stange 20 ist an ihrem oberen Ende fest
spannt ist. mit einem Kragcn-21 verbunden, der an seinen
Vorteilhaft ist die Druckmaschine gemäß der Er- gegenüberliegenden Seiten vorspringende Zapfen 22
findung derart betiltigbar, daß einzelne Blätter oder 60 aufweist, von denen nur einer dargestellt ist, die in
eines oder mehrere einer Mehrzahl von Blättern ohne bogenförmige Führungsschlitze24 (Fig. 1 und 5) in
Verstellung mit Rücksicht auf die Dicke der Blätter nach unten gerichteten Seitenwänden 25 eines Hebels
bedrückt werden können, und man kann z.B. auf 26 gleitend eingreifen.
Dokumente und Bücher bis zu einer Dicke von ; Dieser Hebel 16 ist in einer in den Seitenwänden 5
3I^ZoW drucken. 65 und 6 gelagerten Welle28 befestigt und ragt aus den
Zweckmäßig ist die Feder zwischen zwei zuein- Scitcnwänden 5 und 6 vor.
ander beweglichen Bauteilen zum Übertragen des An- Die Tragarme 12 sind um eine Welle 29 (Fig. 7),
triebs von dem einen auf das andere Bauteil angeord- die sich zwischen den Seitenplatten 5 und 6, jedoch
3 4
nicht bis in diese hinein, erstreckt, frei verschwenk- Die Klinke 65 ist durch einen Schwenkzapfen 66
bar und durch eine Platte 30 starr miteinander ver- schwenkbar mit der Scheibe 61 verbunden und weist
bunden, die einen Ausschnitt 31 aufweist, durch den einen vorstehenden Arm 67 auf, der in der in F i g. 1
sich die Seitenwände 25 des Hebels 26 hindurch gezeigten Stellung durch einen Ansatz 69 derart geerstrecken.
5 halten wird, daß ein an der Klinke 65 vorgesehener
Ein Hebel33 (Fig. 1) ist durch eine;'Schraube34 Vorsprung70 von der Verzahnung eines zu der
mit der Welle 15 fest verbunden und^rägt einen an Scheibe 61 koaxial liegenden, gezahnten Rades 71
einem Federzapfen 36 befestigten Knopf 35. Der außer Eingriff gehalten wird.
Zapfen 36 erstreckt sich durch den Hebel 33 und ist Der Ansatz 69 ist an einem Arm eines mit einem
entweder in eine Ausnehmung eines an der Seiten- io Schwenkzapfen 75 an der Seitenplatte 7 befestigten
wand 5 befestigten Halteteils 37 oder durch Ver- doppelarmigen Hebels 74 vorgesehen, wobei der anschwenken
des Hebels 33 um die Mittelachse der dere Arm des Hebels 74 von einer an dem Hebel 74
Welle 15 in eine Ausnehmung eines mit einem Bügel und der Seitenplatte 5 befestigten Zugfeder 76 gegen
39 an der Platte 5 gesicherten Halteteils 38 einrück- einen seitlich von einem Handbetätigungshebel 79
bar. Durch Verschwenken des Hebeis 33 aus der dar- .15 überstehenden Ansatz 78 gedrückt wird. Der Hebel
gestellten Stellung, in der der Zapfen36 mit dem 79.erstreckt sich zwischen den Seitenplatten5 und6
Halteteil 37 in Eingriff steht, in die Stellung, in der und ist mit einem Schwenkzapfen 80 an der Seitender
Zapfen 36 mit dem Halteteil 38 in Eingriff ge- platte 5 schwenkbar befestigt. Am dem Ansatz 78 entlangt', wird die Welle 29 durch einen an der Welle 15 gegengesetzten Ende des Hebels 79 ist eine Fingerrast
befestigten und an der Welle 29 angreifenden Arm 40 ao 82 vorgesehen.
um die Mittelachse, der Welle 15 gedreht, so daß Ein von der Rückseite der Scheibe 61 zur Seitendurch
die Arme 12 die Druckeinheit 10 verschwenkt platte 7 hin vorstehender Anschlagstift 83 wirkt mit
wird, wobei die überstehenden Zapfen 22 in den Füh- einem Stützhebel 84 zusammen. Der Hebel ist um
rungsschlitzen 24 entlanggleiten und die* Kolben- einen an der Seitenplatte 7 befestigten Schwenkstange 20 in die Druckeinheit 10 schieben, um die as zapfen 85 verschwenkbar und wird von einer an dem
Typenräder zu einer (nicht dargestellten) öffnung in Hebel 84 und der Seitenplatte 7 befestigten Zugfeder
den Boden der Druckeinheit 10 zu bringen, wo sie 85 gegen einen von der Seitenplatte 7 vorstehenden
zum Einstellen leicht zugänglich sind. Während dieser Anschlagstift 86 gedrückt.
Bewegung des von den Armen 11 und 12, der Druck- Der Hebel 47 ist durch einen Schwenkzapfen 88
einheit 10, dem Bügel 18 und Armen 41, die frei 30 schwenkbar mit der Scheibe 61 verbunden,
drehbar auf den Wellen 15 und 29 befestigt und Eine sich zwischen den Seitenplatten 5 und 6 er-
durch eine Platte 42 starr miteinander verbunden streckende und an diese anstoßende Welle 90 ist von
sind, gebildeten Parallelbewegungs-Gestänges, werden zwei Schrauben 91 gehalten, die in in der Welle vcr-
die Arme 11 von einem an einen der Arme 11 an- gesehene, jedoch von der Mittelachse der Welle 90
greifenden Stützarm43 (Fig. 1 und 4) festgehalten. 35 versetzte Bohrungen eingeschraubt sind, sich durch
Der Stützarm 43 ist auf der Welle 15 gelagert und mit die Seitenplatten 5 und 6 hindurch erstrecken und die
einem sich nach unten erstreckenden Arm 44 ver- Welle 90 starr, aber verstellbar an den Seitenplatten 5
bunden, der an seinem freien Ende zwecks Bildung und 6 sichern. Ein Anschlagarm 93, durch den die
eines Widerlageransatzes 45 abgewinkelt ist. Welle 28 hindurchgeführt ist, weist an einem Ende
Ein Ende eines Hebels 47 weist einen Schlitz 49 40 einen seitlich vorstehenden Ansatz 94 und an seinem
auf, der einen von einem Hebel 51 überstehenden entgegengesetzten Ende einen die Welle 90 auf-
ZapfenSO gleitend aufnimmt. Befindet sich der Hebel nehmenden Schlitz 95 auf (vgl. Fig. 1 und 6). Der
51 in der in den Fig. 1 und 4 dargestellten Stellung, Ansatz94 dient zur Begrenzung der nach oben ge-
so liegt er an dem Ansatz 45 des Arms 44 an und richteten Bewegung eines der Hebel 12 und damit
hält den Stützarm 43 in Stellung. Der Hebel 51 ist mit 45 der Druckeinheit 10, wenn die Stange 20 durch den
der Welle 28 starr verbunden und weist an der dem Hebel 26 aus der Druckeinheit 10 in die in F i g. 1
Zapfen 50 entgegengesetzten Seite einen Vorsprung gezeigte Stellung nach oben bewegt wird. Damit ist
53 auf. Eine starke Zugfeder 52 ist mit einem ihrer sichergestellt, daß die Typenräder der Druckeinheit
Enden an dem Zapfen 50 und mit ihrem entgegen- 10 gegen-ein (nicht dargestelltes) Farbkissen gepreßt
gesetzten Ende an einem an dem Hebel 47 vor- 50 werden, wenn die Maschine außer Betrieb ist. Durch
gesehenen Zapfen 48 befestigt. Lösen der Schrauben 91, Verdrehen der Welle 90
Ein den Druck der Druckeinheit steuerndes Organ, lind anschließendes Wiederfestziehen der Schrauben
bestehend aus einem Knopf 54, ist drehbar an der 91, kann die Lage des Ansatzes 94 eingestellt bzw.
Seitenplatte 5 befestigt, und ein Arm 55 eines doppel- verstellt werden.
armigen Hebels ragt in einen ringförmigen Schlitz 56 55 Für den Antrieb des gezahnten Rades 71 ist ein in
in dem Knopf 54. Der Arm 55 wird mittels einer F i g. 8 dargestellter Elektromotor 100 vorgesehen,
Zugfeder 57, die mit einem ihrer Enden an dem der über ein Zinkenräder 101 bis 106 aufweisendes
Bügel 39 und mit ihrem anderen Ende an einem Untersetzungsgetriebe eine in den Seitcnplattcn 7
anderen Arm 58 des doppelarmigen Hebels befestigt und 8 gelagerte Welle 108 antreibt, auf der das ge-
ist, radial in den Schlitz 56 gedrückt. Der Arm 58 60 zahnte Rad 71 befestigt ist.
weist eine Ausnehmung 59 auf, in die der Vorsprung Ein normalerweise geöffneter Mikroschalter 110
53 hineinragt. .' ' auf der Seitenplatte 6 wird durch einen auf der Welle
Eine'als Ganzes mit 60 bezeichnete, Ein-Um- 115 angeordneten Arm 111 betätigt und'hat die Auf-
drehungs-Kupplung ist an der Seitenplatte7 befestigt gäbe, die Stromzuführung zu dem. Elektromotor 100
und weist eine Scheibe 61 mit einer Ausnehmung 62 65 zu unterbrechen, wenn die Welle 15 verschwenkt
auf, in der sich eine mit dem einen Ende an der wird, damit, wie oben beschrieben, die Typenräder
Scheibe 61 und mit dem anderen Ende an einer der Druckeinheit 10 verstellt werden können.
Klinke 65 befestigte Zugfeder 63 befindet. DerBetiicbsablauf der Maschine ist folgender: Zum
Drucken mit schwacher Druckeinwirkung, wenn z. B. in einem Takt nur ein Abzug bedruckt werden soll,
wird der Drucksteuerknopf 54 verdreht, um einen darauf befindlichen Zapfen 97 mit dem Hebelarm 55
in Berührung zu bringen und damit den Arm 58 um die Welle 15 in die in F i g. 2 dargestellte Stellung zu
schwenken. Durch diese Schwenkbewegung wird eine auf dem Arm 58 vorgesehene Anschlagschulter 98
aus der sich bei Verschwenken des Hebels 51 um die Achse der Welle 28 ergebenden Bewegungsbahn des
auf dem Hebel 51 angeordneten Vorsprungs 53 herausbewegt. Danach ist die Maschine für den Betrieb
mit leichtem Druck fertig. Der Elektromotor 100 wird erregt und das gezahnte Rad 71 beginnt sich zu
drehen; von dem gezahnten Rad 71 wird jedoch keine Antriebskraft übertragen, weil der Vorsprung 70 mit
der Verzahnung des gezahnten Rades 71 nicht in Eingriff steht.
Nach Auflegen eines zu bedruckenden Papierblattes auf die Auf lageplatte 2 unter die Druckeinheit
1, wird die Fingerrast 82 von Hand heruntergedrückt, um den Hebel 79 um den Schwenkzapfen
80 und damit den Hebel 74 zu verschwenken, so daß der Ansatz 69 von dem Vorsprung 67 ausgerückt
wird.
Wenn das geschieht, wird der an der Klinke 65 vorgesehene
Vorsprung 70 durch die Feder 63 mit dem gezahnten Rad 71 in Eingriff gebracht, so daß der
Antrieb von dem gezahnten Rad 71 auf die Scheibe 61 übertragen wird. Durch die Drehbewegung der
Scheibe 61 wird der Hebel47, wie in Fig. 2 dargestellt,
nach rechts gezogen, und die Bewegung des Hebels 47 wird durch die Feder 52 auf den Hebel 51
übertragen, der den Hebel 26 über die Welle 28 nach unten verschwenkt, so daß sich die Druckeinheit 10
auf das Papier absenkt und einen Druck ausfuhrt. Setzt die Scheibe 61 ihre Drehbewegung aus der in
F i g. 2 dargestellten Stellung in ihre Ausgangsstellung fort, so werden der Hebel 47 und damit die Druckeinheit
10 in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt.
Der vorspringende Arm 67 der Klinke 65 stößt erneut gegen den Ansatz 69, der zwischenzeitlich durch
Loslassen der Fingerrast 82 seitens der Bedienungsperson in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist.
Stößt der Vorsprung 67 wieder an den Ansatz 69 an, so wird die Klinke 65 ausgerückt und die Scheibe 61
nicht mehr länger angetrieben. Der Vorsprung 83 bleibt danach auf dem Stützhebel 84 in Ruhelage
und verhindert eine umgekehrte Drehung der Scheibe 61.
Soll die Maschine für einen Druckvorgang mit einem höheren Druck versehen werden, z.B. um in
einem Arbeitstakt eine Anzahl von Durchschlägen von zwischen Kohlepapier eingelegten Papierbögen
zu drucken, so wird der Drucksteuerknopf 54 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung gedreht, so daß der
Vorsprung 97 von dem Arm 55 wegbewegt wird und sich die Anschlagschulter 98 unter Einwirkung der an
dem Arm 58 angeordneten Feder 57 in die Bahn des Vorsprung 53 bewegt.
Wird danach die Fingerrast 82 nach unten bewegt und die Scheibe 61, wie oben beschrieben, in Drehbewegung
versetzt, so schwenkt der Hebel 51 um die Mittelachse der Welle 28, bis der Vorsprung 53 gegen
die Anschlagschulter 98 stößt. Bei weiterer Drehung der Scheibe 61 spannt sich die Feder 52. Schließlich
stößt der auf der Scheibe angeordnete Anschlagstift
83 an die Spitze des Arms 58, wie in Fig. 3 dargestellt, und verschwenkt den Arm 58 um die Welle
und gibt damit den Vorsprung 53 frei. Der Hebel kann dann frei schwenken und die Druckeinheit
wird unter Einwirkung der Feder 52 nach unten
ίο gegen die Auflageplatte 2 bewegt.
Eine Verstellung des oben beschriebenen Mechanismus zur Berücksichtigung der verschiedenen
Dicken des zu bedruckenden Blattes oder der zu bedruckenden Blätter ist nicht erforderlich. Die Fingerrast
82 muß für jeden Druckvorgang heruntergedrückt und wieder losgelassen werden, wodurch die
Möglichkeiten eines nachlässigen und fehlerhaften Druckes vermindert sind.
Der Hebel 79 kann an Stelle der Handbetätigung
Der Hebel 79 kann an Stelle der Handbetätigung
so durch einen Hubmagneten betätigt werden und anstatt
der Verwendung eines Elektro-Antriebsmotors kann ein manueller Antrieb Anwendung finden, wobei
in diesem Fall der Handantrieb auch zum Auslösen der Kupplung für eine einmalige Drehung fjjr
as jeden Druckvorgang verwendet werden kann,
Claims (4)
1. Druckmaschine mit einer unter Ansprechen auf einen Steuermechahismus eine Druckbewegung
ausführenden Druckeinheit, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus eine den die Druckbewegung bewirkenden Antrieb
übertragende Feder (52) und ein verstellbares Drucksteuerglied (55,58) aufweist, das zur
Veränderung der Druckkraft der Druckeinheit (10) in eine erste und zweite Stellung bewegbar
ist, derart, daß die Feder (52) während der Druckbewegung um einen in Abhängigkeit von der
Stellung des Drucksteuergliedes (55,58) variierenden Betrag gespannt ist.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (52) zwischen zwei
zueinander beweglichen Bauteilen (47, 51) zum Übertragen des Antriebs von dem einen (47) auf
das andere Bauteil (51) angeordnet ist und das Drucksteuerglied (55, 58) einen Anschlag (98)
aufweist, der, wenn er sich in der ersten Stellung befindet, das andere Bauteil (51) zeitweilig an
einer Bewegung durch die Feder (52) hindert.
3. Druckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den einen Bauteil (47)
gekuppelte Antriebsmittel einen Auslöseteil so mitnehmen, daß es den Anschlag (98) zu einem
vorbestimmten Zeitpunkt während des Druckzyklus der Maschine aus der ersten Stellung herausbewegt.
4. Druckmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (98) an
einem Arm (58) eines doppelarmigen Hebels gebildet ist, dessen anderer Arm (55) in seiner
Ruhestellung zum Verstellen des Anschlags (98) mit einem verstellbaren Vorsprung (97) zusammenwirkt.
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Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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