DE1561269C3 - Drucksperre zum Einrichten der Justierung des rechten Randes bei einer elektrischen Schreibmaschine mit Typenkorb - Google Patents
Drucksperre zum Einrichten der Justierung des rechten Randes bei einer elektrischen Schreibmaschine mit TypenkorbInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drucksperre zum Einrichten der Justierung des rechten Randes bei einer elektrischen
Schreibmaschine mit Typenkorb, bei der jeder Typenhebel von einer federbeaufschlagten Universalschiene
betätigbar ist, und bei der ein das Farbband fortschaltendes und die Farbbandgabel anhebendes
Steuerglied über einen Nockenantrieb hin und her bewegbar und eine Schrittschalteinrichtung über einen
weiteren Nockenantrieb betätigbar ist.
Bei einer bekannten Einrichtung zum Justieren des rechten Randes (DT-AS 10 32 760) wird das Drucken
des Typenhebels mittels eines Anschlags verhindert, ohne die Betätigung des Schrittschaltwerks zu verhindern,
so daß der Wagen um die den zu druckenden Buchstaben entsprechenden Abstände weitergeschaltet
wird. Der Anschlag kommt im letzten Teil jeder Zeile zur Wirkung, so daß nach dem Einstellen der Justierungsvorrichtung
nur dieser Teil noch einmal geschrieben zu werden braucht. Diese Vorrichtung hat aber den
Nachteil, daß der Anschlag notwendigerweise dicht neben der Typenführung angeordnet werden muß, so daß
er durch die Typenhebel erschüttert wird und Störungen am Farbband verursachen kann. Es ist ferner eine
Einrichtung bekannt (US-PS 31 51 722), um bei Schreibmaschinen das gleichzeitige Niederdrücken von zwei
Tasten und sich daraus ergebende Beschädigungen zu vermeiden, wobei der Abdruck einer falschen Type
verhindert und das Tastenfeld blockiert wird. Diese Einrichtung entspricht im Aufbau der eingangs erwähnten
Art, kann aber nicht ohne weiteres zum bequemen fiktiven Schreiben eines Zeilenrestes benutzt werden.
Dengegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige und betriebssichere Einrichtung
zu schaffen, die ein leichtes simuliertes Drucken eines Teils einer Druckzeile ohne Blockierung der Typenhebel
für die Justierung des rechten Randes dieser Zeile ermöglicht, wobei das Schrittschaltwerk normal
betätigbar bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Drucksperre vorgeschlagen, bei der erfindungsgemäß durch ein von
Hand einstellbares Schaltglied einerseits ein Zwischenhebel in die Bewegungsbahn der Universalschiene
bringbar ist, wobei ein die Bewegung des Zwischenhebels begrenzender Anschlagnocken vorgesehen ist, um
die Bewegungsgeschwindigkeit der Universalschiene derart zu vermindern, daß der Typenhebel die Typenaufschlagstelle
nicht mehr erreicht und andererseits eine Sperreinrichtung betätigbar ist, welche die Bewegung
des Steuergliedes verhindert. Auf diese Weise wird sowohl auf die Universalschiene als auch auf die
Typenhebel nur in sanfter Weise eingewirkt, so daß Rückwirkungen auf Typenführung, Farbbandanhebevorrichtung
und Farbbandtransport ausgeschlossen sind.
Bei dieser neuen Drucksperre empfiehlt sich weiterhin, daß durch das von Hand einstellbare Schaltglied
ein typenhebelartiger Hebel, mit seiner linken Kante die rechte Kante der zuletzt gedrückten Type anzeigend,
zum Eingriff in die Typenführung bringbar ist, wobei eine auf einem Papierhalter angeordnete Anzeigevorrichtung
mit einer von Hand auf den rechten Rand des Druckerzeugnisses einstellbaren Skala versehen
ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt und nachstehend näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Teilansicht einer mit der Drucksperre gemäß der Erfindung ausgerüsteten
elektrischen Schreibmaschine.
F i g. 2 eine andere Teilansicht der Schreibmaschine nach F i g. 1 und
F i g. 3 eine teilweise Vorderansicht der Schreibmaschine entsprechend der Linie IH-III in F i g. 1.
Die Drucksperre gemäß der Erfindung ist in eine elektrische Schreibmaschine mit proportionaler Ab-Standsschaltung
eingebaut. Die in F i g. 1 dargestellte Schreibmaschine hat einen Satz von Typenhebelmechanismen
mit jeweils einem auf einer Achse 4 drehbaren Zwischenhebel 3, wobei letzterer über eine Zugstange
6 mit einem Typenhebel 7 verbunden ist, weleher
in einem üblichen Typenkorb 9 auf einer Rundachse 8 schwenkbar gelagert ist.
Ferner weist die Schreibmaschine eine von einem nicht dargestellten Elektromotor ständig entgegen dem
Uhrzeigersinn gedrehte Welle 11 auf. Beim Anschlagen
einer beliebigen Taste kann ein mit einer Buchse 12 versehener, zyklisch arbeitender Mechanismus von der
Welle 11 in an sich bekannter Weise zyklisch um 120°
gedreht werden. Dabei wird eine an dem zugehörigen Zwischenhebel 3 drehbar gelagerte Klinke 13 mit einer
bei 17 schwenkbar gelagerten Universalschiene 14 gekoppelt, die von einer Feder 19 betätigt wird und über
ein Zwischenglied 15 mit einem Hebel 16 verbunden ist. Letzterer arbeitet mit einem auf der Buchse 12 befestigten
Nocken 18 zusammen, der die Universalschiene 14 normalerweise gegen den Zug der Feder 19 in der
Ruhestellung arretiert.
Beim Anschlagen einer Taste wird die Buchse 12 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, und der Nocken 18
gibt zuerst den Hebel 16 frei und bewirkt damit, daß die Feder 19 die Universalschiene 14 ungehindert entgegen
dem Uhrzeigersinn schwenken kann. Dabei schwenkt die mit der Universalschiene 14 gekoppelte Klinke 13
über den Zwischenhebel 3 den Typenhebel 7 im Uhrzeigersinn und bewirkt so, daß eine Type 10 an der
Druckstelle gegen eine konventionelle Schreibwalze 20 schlägt. Danach stellt der Nocken 18 den Hebel 16 zusammen
mit der Universalschiene 14 zurück und spannt die Feder 19.
Die Schreibmaschine ist ferner mit einer regelbaren Abstandsschaltung versehen, die einen Bügel 178 mit
unterschiedlich langen Zähnen aufweist, welche einen Ansatz 184 der Zwischenhebel 3 abtasten können, um
ein nicht dargestelltes Schrittschaltwerk für eine der Typenbreite des entsprechenden Typenhebels 7 proportionale
Abstandsschaltung einzurichten. Zu diesem Zweck ist der Bügel 178 über ein Zwischenglied 180 mit
einem Hebel 181 verbunden, der mit dem Nocken 18 zusammenarbeitet. Der Abstandsschaltmechanismus
weist ferner einen Hebel 172 auf, der mit einem Nokken 171 zusammenarbeitet, welcher auf der Buchse 12
befestigt ist und das Schrittschaltwerk betätigen kann.
Auf einem üblichen Papierhalter 22 des Wagens ist eine Einstellskala 21 gleitend verschiebbar angeordnet,
die mittels eines Knopfes 23 auf dem Papierhalter 22 festgestellt werden kann. Die Einstellskala 21 (F i g. 3)
ist mit einer Strichmarke 24 und zu beiden Seiten derselben mit jeweils einer Reihe von weiteren Strichmarken
versehen, deren Abstand der Abstandseinheit entspricht. Dabei sind die rechts von der Strichmarke 24
angeordneten Strichmarken länger als die links davon liegenden. Die Einstellskala 21 ist so angeordnet, daß
sie zwei übliche Papierhalter 25 und 26, die in bezug auf eine an dem Typenkorb 9 befestigte Typenführung 27
x symmetrisch angeordnet sind, leicht überlappt. Der linke
Papierhalter 25 ist mit einer Strichmarke 28 zum Ablesen der Einstellskala 21 versehen.
Die Drucksperre weist ein von Hand einstellbares Element auf, das aus einem Schaltglied 29 (F i g. 2) besteht,
das auf einer Achse 31 gelagert und mit einem Zapfen 32 versehen ist, auf dem das eine Ende einer
Stange 33 gelagert ist, deren anderes Ende mit einem Zapfen 34 eines Hebels 36 verbunden ist. Letzterer ist
bei 37 drehbar gelagert und mit einer V-förmigen Kante versehen, die mit einem federbelasteten Sperrelement
38 zusammenarbeitet, das auf einer Achse 39 schwenkbar gelagert ist.
Das Schaltglied 29 weist ferner einen Zapfen 40 auf, an den das eine Ende eines Zwischengliedes 41 angelenkt
ist, welches über eine Kulissenverbindung mit einem auf einem feststehenden Zapfen 43 gelagerten
Hebel 42 verbunden ist. Der Hebel 42 ist mit einem Langloch 44 versehen, in das ein Zapfen 46 eines Zwischenglieds
oder -hebeis 47 eingreift. Der Zwischenhebei 47 ist bei 48 an einen Hebel 49 angelenkt und mit
einem Ansatz 51 versehen, der mit einem Zapfen 52 der Universalschiene 14 zusammenarbeiten kann, normalerweise
aber außerhalb der Bewegungsbahn desselben liegt. Der Hebel 49 ist drehbar auf einem feststehenden
Zapfen 53 gelagert und liegt normalerweise unter der Wirkung einer Feder 54 gegen einen ortsfesten
Zapfen 56 an. Außerdem ist der Hebel 59 mit einem Vorsprung 57 versehen, der mit einem auf der Buchse
12 sitzenden Anschlagnocken 58 zusammenarbeiten kann.
Die Schreibmaschine ist mit einer Vorrichtung zum Transport und zur Auf- und Abbewegung des Farbbandes
ausgestattet, die einen auf einer Welle 69 befestigten Hebel 68 aufweist, durch dessen Drehung im Uhrzeigersinn
das Farbband in bekannter Weise angehoben wird. Der Hebel 68 ist ferner gelenkig mit einer
Stange 70 verbunden, die ihrerseits über eine Feder 71 mit einem bei 73 schwenkbar gelagerten Steuerglied 72
verbunden ist, das von einem nicht dargestellten Nokken der Buchse 12 zuerst entgegen dem Uhrzeigersinn
und dann im Uhrzeigersinn geschwenkt werden kann. Der Hebel 68 weist einen Ansatz 67 auf, der mit einem
Ende 66 eines auf einer feststehenden Welle 64 drehbar gelagerten Hebels 63 zusammenarbeiten kann. Der Hebel
63 hat einen Ansatz 62, der von einer Feder 61 gegen einen Vorsprung 59 des Zwischenglieds 41 gezogen
wird.
Wenn das Steuerglied 72 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, bewirkt es, daß die Feder 71 den
Hebel 68 nachgebend im Uhrzeigersinn schwenkt, um das Farbband anzuheben, während es bei seiner Rückstellung
im Uhrzeigersinn bewirkt, daß das Band weitertransportiert wird. Das Steuerglied 72 ist außerdem
mit einem Ansatz 74 versehen, der mit einem Ansatz 76 eines auf der Welle 39 drehbar gelagerten Hebels
77 zusammenarbeiten kann. Der Hebel 77 trägt einen Zapfen 79, der normalerweise unter der Wirkung
einer Feder 80 gegen einen Vorsprung 81 des Zwischengliedes 33 anliegt.
Das Schaltglied 29 weist noch einen Arm 82 (F i g. 1 und 3) auf, der über eine Stange 83 mit einem Hebel 84
verbunden ist, welcher neben dem am weitesten rechts liegenden Typenhebel 7 auf der Rundachse 8 gelagert
ist. Der Hebel 84 ist ebenso wie die Typenhebel 7 ausgebildet, doch ist er an Stelle von mit einer Type 10 mit
einem abgewinkelten Fortsatz 86 versehen, der die rechte Kante der von der zuletzt gedruckten Type bedeckten
rechten Abstandseinheit anzeigen kann, wie F i g. 3 zeigt, falls der Wagen nach dem Drucken dieser
Typen nicht weitergeschaltet worden ist. Der Hebel 84 weist außerdem einen Ansatz 87 (F i g. 1) auf, der von
der Typenführung 27 arretiert werden kann, um zu verhindern, daß der Fortsatz 86 die Schreibwalze 20 berührt.
Die beschriebenen Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Normalerweise befindet sich das Schaltglied 29 in der in F i g. 1 dargestellten Stellung, in der die Stange
83 den Hebel 84 in der Ruhestellung hält. Das Zwischenglied 41 (F i g. 2) hält einerseits über den Hebel 42
den Ansatz 51 des Hebels 47 außerhalb der Bewegungsbahn des Zapfens 52 und hält andererseits über
den Hebel 63 das Ende 66 außerhalb der Bewegungsbahn des Ansatzes 67. Der Hebel 77 mit dem Ansatz 76
wird von der Stange 33 außerhalb der Bewegungsbahn des Ansatzes 74 gehalten.
Um den rechten Rand eines Druckerzeugnisses einzustellen, wird der Wagen zunächst an den rechten
Rand gebracht, worauf die Einstellskala 21 in Querrichtung verschoben wird, um ihre Strichmarke 24 mit der
Strichmarke 28 des Papierhalters 25 in Übereinstimmung zu bringen, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist. Dann
wird der Wagen an den Zeilenanfang zurückgebracht, um die erste Zeile zu schreiben. Wenn der Wagen bei
seiner Annäherung an den eingestellten rechten Rand eine vorherbestimmte Stelle erreicht, die beispielsweise
durch eine Glocke in bekannter Weise signalisiert werden kann, wird das Schaltglied 29 (Fig. 1) von Hand
entgegen dem Uhrzeigersinn verstellt.
Dabei verschwenkt das Schaltglied 29 über die Stan-
ge 83 den Hebel 84, der seinen Fortsatz 86 auf die Typenaufschlagstelle
bringt, wie es in F i g. 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Die linke Hälfte des Fortsatzes
86 befindet sich so in Übereinstimmung mit der rechten Kante der von der zuletzt gedruckten Type
eingenommenen rechten Abstandseinheit. Die Stange 33 (Fig. 2) wird ihrerseits nach rechts in F i g. 2 verstellt,
wobei sie den Hebel 36 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt, wodurch das Sperrelement 38 über den
Hebel 36 und die Stange 33 das Schaltglied 29 in seiner verschwenkten Stellung blockiert. Dabei bewirkt der
Ansatz 81 der Stange 33, daß die Feder 80 den Hebel 77 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wodurch sich
der Ansatz 76 vorübergehend gegen den Ansatz 74 des Steuergliedes 72 legt.
Außerdem wird das Zwischenglied 41 nach links in F i g. 2 geschoben und schwenkt den Hebel 42 entgegen
dem Uhrzeigersinn, wobei der Zapfen 46 den Hebel 47 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und der Ansatz
51 in die Bahn des Zapfens 52 der Universalschiene 14 gebracht wird.
Schließlich schwenkt das Zwischenglied 41 über die Feder 61 den Hebel 63 entgegen dem Uhrzeigersinn
und bringt so das Ende 66 in die Bahn des Ansatzes 67 des Hebels 68. Wenn nun eine Taste angeschlagen wird
und der Nocken 18 (Fig. 1) den Hebel 16 freigibt, so
daß die Feder 19 beginnt, die Universalschiene 14 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken, trifft der
Zapfen 52 (F i g. 2) auf den Ansatz 51 des Zwischenhebels 47. Bei Eingriff des Ansatzes 51 in den Zapfen 52
überwindet die Feder 19 die Kraft der schwächeren Feder 54, so daß der Zwischenhebel 47 und damit der
Vorsprung 57 des Hebels 49 nach rechts in F i g. 2 gezogen und zur Berührung mit dem Anschlagnocken 58
gezwungen wird, dessen Profil so ausgebildet ist, daß die Geschwindigkeit der Universalschiene 14 wie gewünscht
vermindert wird und der Typenhebel 7 mit Sicherheit gehindert ist, sich gegen den Fortsatz 86 zu
legen. Die von der Universalschiene 14 auf den Typenhebel 7 (F i g. 1) übertragene Antriebskraft reicht nun
nämlich nicht mehr aus, um den Typenhebel 7 den Fortsatz 86 erreichen und an der Typenaufschlagstelle aufschlagen
zu lassen, so daß damit der Druckvorgang verhindert wird.
Jedoch betätigt der Nocken 171 über den Hebel 172 das Schrittschaltwerk entsprechend der durch den Bügel
178 vorher eingerichteten Anzahl von Abstandseinheiten, während das Steuerglied 72 (Fig. 2) entgegen
dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wie es der Fall ist, wenn das Schaltglied 29 in der Ruhestellung ist. Die
Stange 70 kann aber dem Steuerglied 72 nicht folgen, weil der Ansatz 67 des Hebels 68 von dem Ende 66 des
Hebels 63 blockiert wird, so daß kein Anheben des Farbbandes erfolgt. Wenn das Steuerglied 72 entgegen
dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, gibt sein Ansatz 74 den Ansatz 76 des Hebels 77 frei, so daß letzterer
weiter entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Dabei arretiert der Ansatz 76 das Steuerglied 72 in der
verschwenkten Stellung, wodurch das Farbband nicht weitertransportiert wird.
Der Teil der Zeile, der den eingestellten rechten Rand erreichen soll, wird so mit der Tastatur getippt,
ohne daß ein Drucken auf dem Papier erfolgt, während jedoch der Wagen weitergeschaltet wird, um die Differenz
festzustellen, die zwischen dem verbleibenden Teil der Zeile und der so festgestellten Länge besteht. Diese
Differenz wird mit Hilfe der Strichmarke 28 an der Einstellskala 21 (F i g. 3) abgelesen; sie kann entweder negativ
oder positiv sein.
Danach wird, während sich das Schaltglied 29 noch in der verschwenkten Stellung befindet, der Wagen
nach rechts in die Stellung zurückgebracht, in der er sich beim Verschwenken des Schaltgliedes 29 befand
und in der sich der zuletzt gedruckte Buchstabe unmittelbar links von dem Fortsatz 86 befindet. Das Schaltglied
29 wird nun in die in F i g. 1 dargestellte Stellung zurückbewegt, und der obenerwähnte Teil der Zeile
wird noch einmal auf der Tastatur getippt, während die Zeilendifferenz in irgendeiner bekannten Weise korrigiert
wird, um den rechten Rand zu justieren.
Wenn beispielsweise eine negative Differenz festgestellt wurde, können die Wortabstände vergrößert werden,
indem eine Hilfsleertaste betätigt wird, wie sie bei Schreibmaschinen mit proportionaler Abstandsschaltung
allgemein üblich ist, wodurch der Wagen an Stelle von zwei Abstandseinheiten um drei Abstandseinheiten
weitergeschaltet wird. Wenn diese negative Differenz durch die Wortabstände nicht ausgeglichen werden
kann, kann eine bekannte Abstandsverlängerungseinrichtung betätigt werden, um jeden Buchstabenabstand
um eine Abstandeinheit zu vergrößern. Ist dagegen eine positive Differenz festgestellt worden, sind die
Wortabstände mittels der Rücktaste zu verkürzen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Drucksperre zum Einrichten der Justierung des rechten Randes bei einer elektrischen Schreibmaschine
mit Typenkorb, bei der jeder Typenhebel von einer federbeaufschlagten Universalschiene betätigbar
ist, und bei der ein das Farbband fortschaltendes und die Farbbandgabel anhebendes Steuerglied
über einen Nockenantrieb hin und her bewegbar und eine Schrittschalteinrichtung über einen
weiteren Nockenantrieb betätigbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß durch ein von Hand einstellbares Schaltglied (29) einerseits ein Zwischenhebel
(47) in die Bewegungsbahn der Universalschiene (14) bringbar ist, wobei ein die Bewegung
des Zwischenhebels (47) begrenzender Anschlagnocken (58) vorgesehen ist, um die Bewegungsgeschwindigkeit
der Universalschiene (14) derart zu vermindern, daß der Typenhebel (7) die Typenaufschlagstelle
nicht mehr erreicht, und andererseits eine Sperreinrichtung (66, 67) betätigbar ist, welche
die Bewegung des Steuergliedes (72) verhindert.
2. Drucksperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das von Hand einstellbare
Schaltglied (29) ein typenhebelartiger Hebel (84), mit seiner linken Kante die rechte Kante der zuletzt
gedrückten Type anzeigend, zum Eingriff in die Typenführung (27) bringbar ist, wobei eine auf einem
Papierhalter (22) angeordnete Anzeigevorrichtung mit einer von Hand auf den rechten Rand des
Druckerzeugnisses einstellbaren Skala (21) versehen ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1312565 | 1965-06-09 | ||
| IT1312565 | 1965-06-09 | ||
| DEO0011726 | 1966-06-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1561269A1 DE1561269A1 (de) | 1970-03-12 |
| DE1561269B2 DE1561269B2 (de) | 1975-07-10 |
| DE1561269C3 true DE1561269C3 (de) | 1976-02-19 |
Family
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