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DE1098525B - Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen - Google Patents

Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen

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Publication number
DE1098525B
DE1098525B DEI15026A DEI0015026A DE1098525B DE 1098525 B DE1098525 B DE 1098525B DE I15026 A DEI15026 A DE I15026A DE I0015026 A DEI0015026 A DE I0015026A DE 1098525 B DE1098525 B DE 1098525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
contact
contact plate
tab
tabulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI15026A
Other languages
English (en)
Inventor
Thurston Homer Toeppen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US669537A external-priority patent/US2902137A/en
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1098525B publication Critical patent/DE1098525B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)

Description

Es ist bereits eine Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen mit einer Reiterschiene am Wagen vorgeschlagen worden, die durch eine neben der Typenhebelführung angeordnete und mit den Spalten von Aufzeichnungsträgern zugeordneten elektrisch leitenden Linien zusammenwirkende Kontakteinrichtung gesteuert wird. Bei dieser Einrichtung werden die Reiter beim Abfühlen einer leitenden Linie in ihre zum Anhalten des Schreibwagens dienende Arbeitsstellung mittels eines Elektromagneten gebracht und durch einen feststellbaren Rückstellbügel nach dem Tabuliervorgang selbsttätig bei der Bewegung des Papierwagens in Schreibrichtung gelöscht. Die Kontaktplatte zur Abfühlung der leitenden Linien befindet sich in der Höhe der Schreiblinie und behindert die Sicht auf den beschriebenen Teil des Blattes oder Formulars.
Die Tabuliereinrichtung gemäß der Erfindung vermeidet diese Nachteile durch eine fest angeordnete Kontaktplatte und eine über eine Tabuliertaste zu betätigende, durch Kraftantrieb aus einer Ruhelage zur Kontaktgabe mit der Kontaktplatte und Abfühlung der leitenden Linien in die Arbeitsstellung und nach Beendigung des Tabuliervorganges unter Federwirkung in die Ruhelage schwenkbare Abtastvorrichtung.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Abfühlkontakte einer schwenkbaren Kontaktplatte elektrisch leitend mit Kontaktknöpfen verbunden, die mit Kontaktfedern der feststehenden Kontaktplatte zusammenwirken.
Durch Drücken der Tabuliertaste wird die schwenkbare Abtastvorrichtung in die Arbeitsstellung geschwenkt und gleichzeitig ein Sperrhebel gespannt. Beim Abfühlen einer unter den Abfühldrähten vorbeibewegten elektrisch leitenden Linie im Schreibblatt wird ein Steuermagnet erregt und durch diesen der während der Betätigung der Tabuliertaste gespannte Sperrhebel freigegeben, um in Zusammenwirkung mit dem nächsten eingestellten Reiter den Schreibwagen anzuhalten. Die Reiter werden mit einem gleichbleibenden Abstand, z. B. jeder dritte Reiter, voreingestellt. Infolge dieser Voreinstellung der Reiter und der beim Drücken der Tabuliertaste bewirkten Schwenkung der Abtastvorrichtung über zwei Schreibzwischenräume kann bis knapp vor das Ende eines Tabulierfeldes geschrieben werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Beschreibung und den Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der in Ruhelage befindlichen Abtastvorrichtung an einer Schreibmaschine ;
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Kraftantriebs für die Tabuliereinrichtung;
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Tabuliereinrichtung von der Rückseite der Maschine; Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen
Anmelder:
IBM Deutschland Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H., Sindelfingen (Würti), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 2. Juli 1957
Thurston Homer Toeppen, Lexington, Ky. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 eine Teilansicht der Vorrichtung zum Einstellen der Reiter;
Fig. 4a den Sperrhebel in Arbeitsstellung;
Fig. 5 eine Ansicht der Abtastvorrichtung in der Blickrichtung senkrecht zur Linie 5-5 in der Fig. 3;
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in der Fig. 5;
Fig. 7 das Schaltbild.
Ein durch den Zapfen 12 drehbar gelagerter Tastenhebel 10 (Fig. 2) ist mittels eines Lenkers 14 mit der Nockeneinheit 16 verbunden, die um eine Achse 18 schwenkbar ist. Der Nocken 20 der Nockeneinheit 16 kann wahlweise zur Zusammenwirkung mit der ständig umlaufenden Antriebswalze 22 gebracht werden. Beim Drücken der Tabuliertaste schwenkt der Lenker 14 einen Schalthebel 24 um dessen Achse 26, um den Nocken 20 freizugeben, so daß dieser zur Zusammenwirkung mit der kraftangetriebenen Walze 22 gelangt und eine halbe Umdrehung ausführt. Bei dieser halben Umdrehung des Nockens 20 wird die Nockeneinheit 16 im Uhrzeigersinn um ihre Achse 18 geschwenkt und dabei ein Zug in der Pfeilrichtung auf den Lenker 28 ausgeübt, der mit einem Hebelarm 30 verbunden ist. Der Hebelarm 30 ist mittels eines Zapfens 32 drehbar am Wagenrahmen befestigt und bewirkt durch sein oberes Ende während der Drehung infolge des vom Lenker 28 ausgeübten Zuges eine Vorwärtsbewegung des Tabulierhebels 34 aus der Ruhelage in seine Arbeitslage, in der er durch eine bekannte, nicht dargestellte Vorrichtung verriegelt wird, die ihn erst nach Beendigung des Tabuliervorganges wieder freigibt.
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Der Tabulierhebel 34 (Fig. 3) ist um einen Zapfen 36 horizontal schwenkbar gelagert und trägt einen Sperrhebel 38, der auf zwei im Tabulierhebel 34 befestigten Zapfen 40 und 42 gleitbar sitzt. Der Sperrhebel 38 ist um den Zapfen 40 auch horizontal schwenkbar und wird durch eine vom Zapfen 42 getragene Feder 43 normalerweise in einer zum Tabulierhebel 34 parallelen Lage gehalten. Er kann gegen die Wirkung der Feder 43 mit seinem vorderen Ende, das die Nase 44 trägt, gegen den Tabulierhebel 34 geschwenkt werden.
Normalerweise bleibt der Sperrhebel 38 parallel zum Tabulierhebel 34, und wenn letzterer in die Arbeitsstellung bewegt wird, erfaßt die Nase 44 des Sperrhebels 38 einen von der gebräuchlichen Reiterschiene 48 getragenen Reiter 46 (Fig. 4 a), um den Schreibwagen in der gewünschten Stellung anzuhalten.
Zur Verhinderung eines Rückschlages ist die Tabuliereinrichtung auch mit einem Rückschlag-Sperrhebel 50 (Fig. 3) versehen, der um einen im Wagenrahmen befestigten Zapfen 52 drehbar ist. Der Sperrhebel 38 wirkt in seiner Arbeitsstellung (Fig 4 a) mit dem Reiter 46 derart zusammen, daß zuerst eine Kante 54 des Rückschlag-Sperrhebels 50 gegen einen der Reiter 46 stößt, wodurch der Rückschlag-Sperrhebel 50 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 52 geschwenkt wird. Sobald jedoch die Nase 44 des Sperrhebels 38 gegen einen Reiter 36 trifft und den Sperrhebel 38 parallel zum Tabulierhebel 34 nach rechts verschiebt, schnappt der Rückschlag-Sperrhebel 50 zurück und erfaßt mit seiner Aussparung 56 den Reiter 46, um ein Rückprellen des Papierwagens zu verhindern. Wenn dann der Papierwagen zum Stillstand kommt, werden der Rückschlag-Sperrhebel 50 und der Tabulierhebel 34 in bekannter Weise in ihre Normalstellung zurückbewegt.
Der Tabulierhebel 34 wird beim Drücken der Tabuliertaste in seine Arbeitsstellung bewegt, aber der Sperrhebel 38 und der Rückschlag-Sperrhebel 50 verbleiben noch außer Eingriff mit den Reitern 46, bis sie durch eine besondere Einrichtung freigegeben werden. Zu diesem Zwecke trägt der Sperrhebel 38 eine mit ihm fest verbundene Verlängerung 58 (Fig. 3), die mit ihrem freien Ende an einem Verriegelungsflügel 60 anliegt. Der Rückschlag-Sperrhebel 50 trägt einen mit dem unteren Teil des Verriegelungsflügels 60 zusammenwirkenden Vierkant 62 und einen Stift 64, gegen welchen sich eine am Tabulierhebel 34 befestigte Blattfeder 66 anlegt. Der Verriegelungsflügel 60 ist an einem drehbaren Zapfen 68 befestigt, der von einem durch die Feder 72 im Uhrzeigersinn gespannten Hebel 70 getragen wird. Sobald der Verriegelungsflügel 60 aus dem Bewegungsbereich der Verlängerung 58 und des Vierkants 62 herausgedreht wird, rücken die Feder 43 am Stift 42 und die Blattfeder 66 den Sperrhebel 38 und den Rückschlag-Sperrhebel 50 in den Bewegungsbereich der Reiter 46. Es ist ersichtlich, daß die Funktion der Einrichtung gemäß der Erfindung von der Schwenkung des Verriegelungsflügels 60 abhängt, die unter der Steuerung eines Magneten 78 erfolgt.
Der Hebel 70 ist durch einen Lenker 74 mit dem Anker 76 des Magneten 78 verbunden und wird normalerweise durch die Feder 72 in einer Grenzlage gehalten, in welcher die Klinke 60 mit der Verlängerung 58 des Sperrhebels 38 und mit dem Vierkant 62 des Rückschlag-Sperrhebels 50 zusammenwirkt. Sobald der Magnet 78 erregt wird und seinen Anker 76 anzieht, wird der Hebel 70 durch den Lenker 74 gedreht und der Verriegelungsflügel 60 aus dem Bewegungsbereich der Verlängerung 58 und des Vierkants 62 herausbewegt, so daß sich der Rückschlag-Sperrhebel 50 und der Sperrhebel 38 in ihre Arbeitsstellungen bewegen können.
Es ist zu bemerken, daß vor der Anwendung dieser Tabuliereinrichtung jeder dritte Reiter 46 auf der Tabulierzahnstange 48 in seine Arbeitsstellung einzustellen ist (Fig. 4 a). Es ist daher, nachdem ein Tabuliervorgang eingeleitet wurde, nur eine Bewegung des Sperrhebels 38 von wenigen Millimetern notwendig, um einen Reiter 46 zu erfassen. Es können natürlich auch andere Teilungen bzw. Abstände durch die Einstellung jedes vierten oder fünften Reiters erreicht werden.
Jeder dritte Reiter kann bequem durch die in der Fig. 4 dargestellte Vorrichtung eingestellt werden. Die Reiter 46 sind auf der Achse 80 drehbar gelagert. Jeder dritte Reiter ist von der üblichen Bauart, während die anderen eine Aussparung 84 aufweisen. Ein Mitnehmer 86 ist an einer Welle 88 befestigt, die beim Drükken einer nicht dargestellten Taste gedreht wird. Wenn der Mitnehmer betätigt wird, wird jeder dritte Reiter 46 in die Arbeitsstellung gedreht, während die anderen Anschläge infolge ihrer Aussparungen in der Ruhelage verbleiben.
Die in den Fig. 1, 3 und 5 dargestellte Abfühleinheit 110 ist mittels eines Schraubenbolzens 112 an einem Ansatz 114 der üblichen vorderen Staubabdekkung 116 befestigt. Normalerweise trägt der Ansatz 114 den rechten Kartenhalter und Linienmaßstab, der dem von einem ähnlichen Ansatz 120 getragenen linken Kartenhalter und Linienmaßstab 118 gleicht. Die Abfühleinheit 110 enthält eine Kontaktplatte 122 mit den Kontaktfedern 124 und 125 und den zugeordneten elektrischen Anschlußleitungen 126 bzw. 128. Die Kontaktplatte 122 ist am Ansatz 114 befestigt, während eine zweite Kontaktplatte 130 der Abfühleinheit 110 drehbar vom Schraubenbolzen 112 getragen wird. Die Kontaktplatte 130 kann durch einen an ihr mittels des Stiftes 133 beweglich befestigten Lenker 132 aus der in der Fig. 5 mit ausgezogenen Linien bezeichneten Stellung in die gestrichelt gezeichnete Stellung 130 α bewegt werden. Die Platte 130 trägt zwei Kontaktknöpfe 134 und 136, von denen der erstere mit zwei Abfühldrähten 138, der letztere mit zwei Abfühldrähten 140 verbunden ist. Die Abfühldrähte 138 und 140 erstrekken sich von den Kontaktknöpfen 134 und 136 in einer Aussparung 142 an der Rückseite der Kontaktplatte 130, dann durch eine öffnung 144 und durch eine Aussparung 146 an der Vorderseite der Platte 130 und ragen mit ihren Enden durch Löcher 147 und ungefähr 1 mm über diese hinaus, um ein Schreibformular 148 an der üblichen Schreibwalze 149 (Fig. 6) zu berühren. Die Aussparung 146 kann zum Schutz der Abfühldrähte 138 und 140 durch einen dünnen Deckel 150 (Fig. 1) abgedeckt werden. Ein Anschlag 152 an der Rückseite der Kontaktplatte 130 wirkt mit der oberen Kante des Ansatzes 114 zusammen und begrenzt die Ruhelage der Kontaktplatte 130, deren Wirkstellung durch einen ähnlichen Anschlag 154 begrenzt wird. Die Stirnflächen der Anschläge 152 und 154 haben nach der Drehung der Kontaktplatte 130 die in der Fig. 5 gezeigte Stellung 152 a bzw. 154 a, während sich der Verbindungsstift 133 in der Stellung 133 a befindet und die Kontaktknöpfe 134 und 136 in die Arbeitsstellung 134a bzw. 136 a gelangt sind.
Sobald der Tastenhebel 10 gedruckt und in der vorher beschriebenen Weise die Nockeneinheit 16 betätigt wird, um über den Lenker 28 einen Zug auf den Hebelarm 30 auszuüben, bewegt dieser den Tabulierhebel 34,
so daß ein Steuerhebel 160 im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 162 gedreht wird. Der Steuerhebel umfaßt mit einer Nut 164 den Tabulierhebel 34. Durch die Betätigung des Tabulierhebels 34 werden der Sperrhebel 38 und der Rückschlag-Sperrhebel 50 in der bereits beschriebenen Weise gespannt. Bei der Drehung des Steuerhebels 160 im Uhrzeigersinn wird der Lenker 166 abwärts bewegt und ermöglicht dadurch die Drehung eines Winkelhebels 168 unter der Wirkung der Feder 167 um seinen im Maschinenrahmen be- ίο festigten Drehzapfen 170. Bei der Drehung des Winkelhebels 168 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn wird die Kontaktplatte 130 mittels des Lenkers 132 aus ihrer Ruhelage in die in der Fig. 5 gestrichelt gezeichnete Arbeitsstellung gedreht. Sobald die Kontaktplatte 130 in die Arbeitsstellung geschwenkt ist, berühren die Kontaktknöpfe 134 und 136 die Kontaktfedern 124 bzw. 125, und die Löcher 147 mit den hindurchragenden Enden der Abfühldrähte 138 und 140 liegen nun, wie dies aus der Fig. 5 ersichtlich ist, in einer vertikalen Linie, in der die Löcher mit 147 a bezeichnet sind. In dieser Stellung berühren die Enden der Abfühldrähte 138 und 140 das Formular 148 (Fig. 6). Mittels eines Verlängerungsarms 160 a (Fig. 3) schließt der Steuerhebel 160 bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn einen Kontakt 174, dessen Federn 172 in geeigneter Weise am Maschinenrahmen befestigt sind. Sobald der Tabuliervorgang beendet ist und die Verriegelung des Tabulierhebels 34 aufgehoben ist, werden der Tabulierhebel 34 und der Steueihebel 160 durch zugeordnete Federn 176 bzw. 178 in ihre Ruhestellung zurückgestellt.
Die in Verbindung mit der vorliegenden Einrichtung verwendeten Formulare müssen in ihrer Anordnung den voreingestellten Anhalte-Folgen angepaßt sein. Der Abstand zwischen den leitenden Linien 148 a (Fig. 1) der Formulare 148 muß daher dem Abstand oder einem Vielfachen des Abstandes zwischen den voreingestellten Reitern entsprechen. Bei der gezeigten Ausführungsform der Tabuliereinrichtung entspricht 4» die Breite des Abstandes zwischen zwei leitenden Linien 148 α drei Teilungen der Reiterschiene oder irgendeinem Vielfachen dieser Größe. Die Linien 148 a werden mit elektrisch leitender Farbe aufgedruckt.
Aus dem Schaltbild (Fig. 7) ist ersichtlich, daß der Netzteil an den Punkten 202 und 208 die Spannungen + 72 V und —4 V gegen 0 Volt am Punkt 206 liefert. Zwischen den Punkten 202 und 206 ist ein aus den Widerständen 196 und 198 bestehender Spannungsteiler angeordnet, an dem die Spannung + 12 abgegriffen wird.
Die Gasentladungsröhiel80 ist normalerweise nichtleitend. Wenn der Tastenhebel 10 gedrückt wird, wird der Tabulierhebel 34 betätigt und der Sperrhebel 38 in der beschriebenen Weise verriegelt und gleichzeitig der Kontakt 174 geschlossen, um den Anodenstromkreis der Gasentladungsröhre 180 zu vervollständigen.
Die Zündung der Gasentladungsröhre wird aber in diesem Zeitpunkt durch das negative Potential am Punkt 208 verhindert, das über die in Reihe geschalteten Widerstände 210 und 212 dem ersten Gitter der Gasentladungsröhre 180 zugeführt wird. Das zweite Gitter der Gasentladungsröhre 180 ist an Punkt 206, 0 Volt, angeschlossen.
Gleichzeitig mit dem Schließen des Kontaktes 174 wird die Kontaktplatte 130 der Abfühleinheit 110 in die Arbeitsstellung gedreht, wodurch die Kontakte 124/134 und 125/136 geschlossen werden. Sobald nun eine leitende Linie 148 α im Formular 148 unter den Abfühldrähten 138 und 140 vorbeibewegt wird, vervollständigen diese folgenden Stromkreis: von + 12 Volt über Leitung 126, Kontakt 124/134, Abfühldrähte 138, leitende Linie 148 a, Abfühldrähte 140, Kontakt 125/136, Leitung 128, Widerstand 210 nach —4 Volt, so daß das Potential am ersten Gitter der Gasentladungsröhre 180 positiv wird und die Gasentladungsröhre leitend wird. Dadurch wird der im Anodenstromkreis liegende Magnet 78 erregt und der Sperrhebel 38 und der Rückschlag-Sperrhebel 50 freigegeben, um den Reiter 46 (Fig. 4, 4 a) erfassen zu können. Der Steuerhebel 160 wird durch die Feder 178 zurückgestellt, der Kontakt 174 geöffnet und der Normalzustand der Stromkreise wiederhergestellt.
Beim Anheben der Kontaktplatte 130 in ihre Arbeitsstellung könnten die Abfühldrähte 138 und 140 vorzeitig einen Kontakt mit einer vorhandenen leitenden Linie 148 a herstellen, mit dem Ergebnis, daß der Sperrhebel 38 zu früh freigegeben und der Papierwagen in einer nicht gewünschten Stellung angehalten wird. Um dies zu vermeiden, sind die Kontakte 124/134 und 125/136 vorgesehen, die die Abfühldrähte 138 und 140 mit dem Gitter der Gasentladungsröhre 180 verbinden, wenn die Kontaktplatte 130 in die Arbeitsstellung gelangt. Mittels der beschriebenen Einrichtung kann bis zu einem Abstand von zwei Reitern tabuliert werden, d. h., es kann bis in den Bereich von zwei Abständen vor dem nächsten Reiter geschrieben werden, und die Tabuliereinrichtung bleibt noch für die Auswahl des nächsten Reiters wirksam.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Durch leitende Linien auf Aufzeichnungsträgern elektromagnetisch steuerbare Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen, gekennzeichnet durch eine fest angeordnete Kontaktplatte (122) und eine über eine Tabuliertaste zu betätigende, durch Kraftantrieb aus einer Ruhelage zur Kontaktgabe mit der Kontaktplatte (122) und Abfühlung der leitenden Linien (148 α) in die Arbeitsstellung und nach Beendigung des Tabuliervorganges unter Federwirkung (178) in die Ruhelage schwenkbare Abtastvorrichtung (130,138, 140).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abfühlkontakte (138,140) einer schwenkbaren Kontaktplatte (130) elektrisch leitend mit Kontaktknöpfen (134, 136) verbunden sind, die mit Kontaktfedern (124,125) der feststehenden Kontaktplatte (122) zusammenwirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 508/7 1.61
DEI15026A 1955-02-10 1958-06-26 Tabuliereinrichtung an Schreibmaschinen Pending DE1098525B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
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Family

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Family Applications (3)

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CH (1) CH345659A (de)
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