DE1561172C - Vorrichtung zum Perforieren von Papierbogen in Offsetdruck- und Vervielfältigung smaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Perforieren von Papierbogen in Offsetdruck- und Vervielfältigung smaschinenInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fig. 1 zeigt die drei Zylinder, den Formzylinder,
Perforieren von Papierbogen in Offsetdruck- und den Offsetzylinder und den Gegendruckzylinder in
Vervielfältigungsmaschinen mit einem mit den einem Querschnitt durch die Verstelleinrichtung des
Zylindern umlaufenden Querperforierkamm. Perforierkammes;
Bei einer bekannten Perforiereinrichtung besteht 5 F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Offsetdie
Perforiermöglichkeit darin, daß ein dünner zylinder mit der Klemmvorrichtung für den Perforier-Perforierkamm
an der Stelle auf den Gegendruck- kamm;
zylinder geklebt wird, an der die Perforierung ver- Fig. 3 zeigt die drei Zylinder in der Seitenansicht
langt wird, so daß dieser beim Durchgang zwischen und die um die Zylindermitte verstellbare Gegenleiste
dem Gegendruckzylinder und dem Offsetzylinder, ίο am Gegendruckzylinder;
das Offsettuch als Gegenlager benutzend, das da- F i g. 4 zeigt einen Teil des Gegendruckzylinders
zwischen laufende Papier perforiert. im Längsschnitt durch die Verstell- und Klemm-
Bei dieser Perforiereinrichtung treten bedeutende vorrichtung für die Gegenleiste.
Nachteile auf. Es ist vor allem unmöglich, bei Ver- In der F i g. 1 sind der Formzylinder 1, der Offsetwendung
des Gummituches als Gegendruckelement, 15 zylinder 2 und der Gegendruckzylinder 3 in der dem
also bei einem zu weichen Gegendruck, eine saubere Aufbau der Offsetmaschine entsprechenden Stellung
und gleichmäßige Perforierung zu erhalten. So ist dargestellt.
eine Perforiereinrichtung bekanntgeworden, bei der Auf dem Formzylinder 1 ist die Druckfolie 4 ge-
der Querperforierkamm im Formzylinder angeordnet spannt, die, in für den Offsetdruck bekannter Weise
ist (USA.-Patentschrift 3 068 788). Diese Perforier- 20 und daher nicht eingezeichnet von einem Feuchtwerk
einrichtung wirkt auf das Gummituch und hat somit befeuchtet und einem Farbwerk eingefärbt wird. Das
eine schnelle Zerstörung des Gummituches zur Folge. Druckbild der Druckfolie wird nun als Spiegelbild
Ferner erfolgt infolge Einwirkung der für den Offset- auf das Offsettuch 5 des Offsetzylinders 2 übertragen
druck erforderlichen Chemikalien auf das Klebe- und von hier auf das zwischen Offsetzylinder 2 und
mittel für den Perforierkamm leicht ein vorzeitiges 25 Gegendruckzylinder 3 hindurchgeführte Blatt lese-Ablösen
des Perforierkammes; auch wird nach richtig übertragen. Dies wäre der Ablauf des Offsetkurzer Zeit das Gummituch durch den Perforier- druck-Vorganges. Anspruchgemäß sollen nun die
kamm beschädigt, so daß an dieser Stelle ein späteres Blätter beim Durchgang zwischen dem Offset- und
Drucken einer anderen Arbeit unmöglich ist. Gegendruckzylinder perforiert werden. Zu diesem
Die gestellte Aufgabe, diese Nachteile zu ver- 30 Zweck ist ein Perforierkamm 6 in einem Spalt 7 des
meiden, wird im vorliegenden Fall dadurch gelöst, Offsetzylinders 2 angeordnet, der mit der Gegendaß
der Perforierkamm in den Spalt des Offset- leiste 8 des Gegendruckzylinders 3 zusammenarbeitet,
Zylinders gelegt ist und eine Gegenleiste in den so daß die zwischen den Spalten des Perforierkam-Gegendruckzylinder,
so daß der zwischen diesen mes 6 und der Gegenleiste 8 hindurchgeführten Blät-Zylindern
zwecks Bedrückens durchlaufende Bogen 35 ter vom Perforierkamm 6 perforiert werden. Zur
gleichzeitig perforiert wird. Hierdurch ist eine Per- Erzielung einer einwandfreien Perforierung ist es
forierung nahezu unveränderlich an der gleichen erforderlich, den Perforierkamm 6 sehr genau par-Stelle
des Bogens möglich. allel zur Gegenleiste 8 zu justieren und dann am
Um zu ermöglichen, das Druckbild auf dem Bogen Offsetzylinder festzuziehen. Zu diesem Zweck weist
um einen größeren Betrag in der Höhe zu verstellen, 4° der Perforierkamm 6 an mehreren Stellen seiner
ist es erforderlich, den Formzylinder im Verhältnis Länge Schlitze in Längsrichtung des Perforierzum
Offset- und Gegendruckzylinder in bekannter kammes 6, also quer zur Verstelleinrichtung, auf,
Weise zu verdrehen, wodurch der Perforierkamm in durch die Exzenterbuchsen hindurchtreten, die ihrerden
Bereich der Druckfolie kommen würde und seits auf Gewindebolzen 10 drehbar und feststellbar
diese beschädigen würde. Um dies zu verhindern, ist 45 am Offsetzylinder 2 befestigt sind. Durch Verdrehung
der Perforierkamm zur Oberfläche des Gummituches dieser Exzenterbuchsen 9 kann also der Perforierum
mindestens so viel tiefer gesetzt, als sich die kamm 6 vor- und zurückgezogen werden. Durch
Druckfolie beim Druckvorgang in das Gummituch Festziehen der Gewindebolzen 10 werden die
eindrückt, und die Gegenleiste im Gegendruck- Exzenterbuchsen geklemmt.
zylinder ist um diesen Betrag höher gesetzt als die 5° Da diese Feststellung der Justierung des Perforier-Mantelfläche
des Gegendruckzylinders. Auf diese kammes 6 noch keine Befestigung am Zylinder be-Weise
kann der Formzylinder zwecks Höhenverstel- deutet, ist noch eine Verklemmung des Perforierlung
des Druckbildes beliebig verstellt werden, ohne kammes 6 mit dem Offsetzylinder 2 erforderlich, die
daß der Perforierkamm die Druckfolie beschädigt. darin besteht, daß ein Keilstück 11 durch eine
Um nun weiter auch die Perforierung auf dem 55 Schraube 12 gegen eine Keilfläche 3 a des Offset-Druckbogen
in jede gewünschte Lage bringen zu Zylinders gezogen wird und das Keilstück 11 durch
können, ist die Gegenleiste um die Mitte des Gegen- Abgleiten an der Keilfläche 3 a den Perforierkamm 6
druckzylinders verstellbar ausgebildet, so daß durch seitlich gegen eine Fläche des Offsetzylinders 2
die Verstellmöglichkeit unter gemeinsamer Ver- drückt und mit diesem verklemmt wird, ohne seine
stellung des Perforierkammes, also des gesamten 6° justierte Lage zu verändern. Um nun die Perforierung
Offsetzylinders, die Perforierung an jeder beliebigen zum Druckbild in die gewünschte Lage zu bringen,
Stelle des Druckbildes erzielt werden kann. ist vorerst der Formzylinder 1 mit seiner das Druck-
Im letzten Falle ist es noch erforderlich, den ge- bild tragenden Druckfolie 4 zum Gegendrucksamten Umfang des Offsetzylinders mit Gummituch- zylinder 3 mit den zu bedruckenden Blättern in
belag auszuführen. 65 bekannter Weise zu verstellen. Nachdem das Druck-
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der bild auf die gewünschte Lage auf den Druckblättern
schematischen Zeichnungen an einem Ausführungs- eingestellt ist, wird der Perforierkamm durch das an
beispiel erläutert. sich bekannte Verdrehen des Offsetzylinders 2 gegen-
über dem Formzylinder 1 und dem Gegendruckzylinder 3 so eingestellt, daß seine Spitzen auf die
Stelle der Druckblätter treffen, an der die Perforierung erfolgen soll. Da der Perforierkamm 6 mit
seinen Spitzen aber anmeldungsgemäß um einen bestimmten Betrag zurücksteht, erfolgt noch keine
Perforierung. Das Perforieren setzt erst ein, nachdem die verstellbare Gegenleiste 8 α so weit um die Mitte
des Gegendruckzylinders 3 verstellt ist, daß die Oberfläche der Gegenleiste 8 α unter die Spitzen des
Perforierkammes 6 zu liegen kommt. Die Verstellung der Gegenleiste 8 α erfolgt dadurch, daß die Klemmmuttern
13 von den Bolzen 14 gelockert werden, so daß die Führungsarme 15 auf beiden Seiten gleichmäßig
um die Zylindermitte geschwenkt werden können, bis die vorher beschriebene Lage der Gegenleiste
8 α erreicht ist. In dieser Stellung werden beide Kiemmuttern 13 wieder festgezogen, so daß der
Bolzen 14, der in einer um die Zylindermitte kreisförmig verlaufenden hinterstochenen Nut 16 des
Zylinders geführt ist und mit seinem Kopf 17 in der Hinterstechung liegt, die Führungsarme 15 festklemmt.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Perforieren von Papierbogen in Offsetdruck- und Vervielfältigungsmaschinen mit einem mit den Zylindern umlaufenden
Querperforierkamm, dadurch gekennzeichnet, daß der Querperforierkamm (6) in einem zur Befestigung des Drucktuches (5)
bestimmten Spalt des Offsetzylinders angeordnet und mit einer Perforiergegenleiste (8) zusammenarbeitet,
die am Umfang des Gegendruckzylinders (3) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Perforierkamm (6) zur
Oberfläche des Offsetzylinders (2) um mehr als die Einpreßtiefe des Formzylinders in das
Gummituch des Offsetzylinders zurückgesetzt und die Gegenleiste im Gegendruckzylinder um
den entsprechenden Betrag vorgesetzt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste (8)
einen kleineren Radius aufweist als der Gegendruckzylinder (3).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Perforierkamm
(6) im Offsetzylinder zur Gegenleiste oder die Gegenleiste im Gegendruckzylinder zum Perforierkamm'justierbar
ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Perforierkamm
über seine ganze Länge verteilt mehrere Justiervorrichtungen aufweist, durch die die Schnittkante
des Perforierkammes auf der ganzen Perforierlänge zur gleichmäßigen Anlage an die
Gegenleiste gebracht werden kann.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenleiste um
die Mitte des Gegendruckzylinders schwenkbar angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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