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Blattsortiervorrichtung Die Erfindung bezieht eich auf eine Blattsortiervorriohtung
für die Übergabe jeweils eines Blattes zu jeweils einer Mehrzahl von Taschen in
Taschenstapeln, die insbesondere zur Verwendung beim Druck von broschürten Büchern
oder Büchern mit geringem Umiang bestimmt ist. Hierbei ist die Vorrichtung auf der
Ausgabeseite einer Druckerpresse angeordnet und sobald jedes Blatt gedruckt ist,
wird es einer Vielzahl von Taschen bzw. einer Tasche aus dieser Vielzahl von Taschen
übergeben. Die Druckerpresse enthält die Druckplatte ilir die zweite Seite ebenfalls,
und das zweite Blatt wird einer Viel zahl von Taschen bs Jeder dieser Taschen sugeteilt,
was mit allen Seiten bzw. Blättern des betreffenden Buches erforgt.
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Die Sortiersorrichtung ist mit einer Vielzahl von Taschen, beispielsweise
fünfzig, in vertikaler Übereinanderordnung ausgestattet und die Blätter werden nacheinander
Jeder Tasche über eine schwenkbare Rampe zugeführt, deren Übergabeende jeweils auf
die untereinander angeordneten Taschen eingestellt wird. An der Vorrichtung sind
verschiedene Kontrolleinrichtunper
fttr die Steuerung dieses Übergabevorgarges,
aber anch solche iVr die Zurückweisung eines Blattes vorgesshen, so daß jede oder
mehrere Taschen ggf. ein oder mehreer Blätter zurückweist.
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Der Erfindung liegt folgende Aufgabenstellung und Zielsetzung zugrunde:
Eine Sortiervorrichtung mit einer schwenkbaren und längenveränderlichen Rampe zu
schaffen, um einen Taschenstapel mit einer Blattfolge zu besohicken, deren Taschen
demzufolge in vertikaler Anordnung liegen können, wobei die Sortiervorrichtung auch
die Möglichkeit bieten soll, in dem Sinne programmiert gesteuert su werden, daß
ein Blatt nicht in eine oder mghreer besti@mte Taschen des Stapels eingebracht werden
kann und ferner, sich selbst ansuhalten, wenn ein Blatt nicht ordnungegeräs in die
Taschen gelangt.
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Ferner soll die Vorrichtung so ausgebildet werden, daß die Zahl der
Taschen, die ein Blatt aufnehmen sollen, eingestellt werden kann, daß sie hiasiohtlich
des Bewegungsbereiohes der Ranpe einstellbar ist und daß sie die Binstellung eines-
Taschenbereiches ermöglicht, ift dem Blätter eingelegt werden sollen.
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Einzelheiten der erfindungsgemäßen Sortiervorrichtung werden nachfolgend
anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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In dieser Darstellung zeigt Fig. 1 eine SeitenanBicht der Sortiervorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht;
Fig. 2A eine Ansicht des Programgebers;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Rampe; Fig. 4 einen vergrößerten Schnitt längs Linie
4-4 in Fig. 3g Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt längs Linie 5-5 in Fig. 3g Fig.
6 einen vergrößerten Schnitt durch den Endabschnitt der Rampe; Fiq. 6A eine Einzelheit
einer Stelleinrichtung; Fig. 7 eine Seitenansicht der Rampenantriebselementeg Fig.
8 eine Draufsicht auf die Rampenantriebselemente; Fig. 9 ein Detail des Rampenurlaufelementes;
Fig. 10 ein Detail des Rampenumlaufelementes; Fig. 11 eine Binzelheit des Übergabeendes
der Rampe; Flg. 12 eine Einzelheit des Übergabeendes der Rampe; Fig. 13 eine Ansicht
des Übergabebereiches der Rampe; Fig. 14 eine Zweifaohbuchstapel; Fig. 15 eine Sinzelkeit
der Stapeleinrichtung Fig. 16 eine Einzelheit der Stapeleinrichtung und Fig. 17
ein Schaltochema.
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Die Sortiervorriohtung ist auf eine. geeigneten Rahmen so ingeordnet,
auf dem eine Stapeleinrichtung 21 mit einer Vielzahl von Taschen 22 vorgesehen ist,
die am Rahmen 20 befestigt sein kann. Wenn die Anzahl der Taschen groß sein soll,
so ist es nicht üblich, die H8he viel größer als sechs Fuß zu bemessen, so daß etwa
fünfzig Taschen in Jedem Taschen stapel untergebracht werden können. Wenn beispielsweise
hundert Taschen vorgesehen sind, so ist die Kapazität der @ortiervorrichtung vergrößert,
so daß beispielsweise mehr als @ünfzig @rcschüren, Bücher oder dl. hergestellt bzw.
zu@ammengestellt werden kbnnen.
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Die dargestellte Sortiervorrichtung iPt mit hundert Taschen ausgerüstet,
und zwar in zwei Stapelreihen 21a und ? 1> mit Je fünfazig Taschen in vertikaler
Anordnung. wenn e4ne Taschenreihe gefüllt ist oder eine gewünschte Anzahl von Taschen
eines Stapels, wird der andere Stapel in Aufnahmestellung gebracht, in dessen Taschen
dan die gewünschte A nzahl von Blättern eingebracht wird.
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Die Stapelelementreihen einen von Hand und aus der Aufnahmestellung
geschoben werden, vorteilhaft. sind jedoch Antriebselemente zur entsprechend gewünschten
Verschiebung vorgesehen, die auf verschiedene Weise erreicht werden kann.
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Gemäß rig. 14 sind die Stapel ist Rollen 23 versehen, die auf Führungsschienen
24 in Bodennähe lauten. Ein mit einer Glocke versehener Hebel 25 ist mit einer auf
einer Welle 27 gelagerten Scheibe 26 verbunden (Fig. 1) und ferner durch eine Stange
28 mit einem Gelenk 29 an der Führung. Der Hebel 25 wird durch geeignete Elemente
gedreht, nämlich durch eine über ein Kettenrad 31 laufende Kette 30, welches Kettenrad
gemäß Fig. 8 auf einer Welle 33 sitzt, die ihren Antrieb von der Welle 156 aus erhält,
was noch naher erläutert wird.
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Diese Verschiebeelemente können automatisch betätigt werden.
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Gemäß Fig. 6 t jede Tasche 22 einen geeigneten Einweiser 36, der sich
vom Taschenboden nach oben erstreckt und der die Blätter in einen schmalen Schlitz
37 einführt. Der Boden jeder Taeche hat Vorsprünge 38 (Fig. 16), die sich nach unten
in den Schlitz erstrecken, u das eingeführte Blatt nach unten in die Tasche zu leiten.
Die Vorsprünge erstrecken sich unter den Schlitz, so daß sie auch ein Zurückrutschen
der Blätter
in den Schlitz verhindern. Zusätzlich ist eine Lippe
39 vorgesehen, die aich nach innen unterhalb des Endes 40 der Tasche erstreckt,
eo daß das Ende eines Blattes vor dem Wiedereintritt beim eventuellen Zurückrutschen
in den Schlitz gefangen wird.
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Jeder Stapel hat gemäß Fig. 15 Seitenbegrenzungen, die als Leisten
43 ausgebildet sind, welche eich durch einen geneigten Schlits 44 im Boden jeder
Tasche erstrecken. Diese Leisten werden von Gleitplatten 45 mit Querschlitzen 48
zetragen, in denen sie beweglich fUr eine Seiten- und Vorwörtsbewegung gelagert
sind, so daß sie auf die Breite des eingeführten Blattes eingestellt werden können.
Die Schlitze 44 sind so angeordnet, daß sich die Leisten nach innen Bewegen, wenn
sie für schmalere Blätter nach vorn geschoben werder, die in der Regel auch kürzer
sind. Die Stellung der Leisten 43 resultiert also jeweils aus der gemeinsaren Betätigung
der Schlitze 44 und 48. Die Leisten werden durch eine Schraube 46 verstellt, die
in eine an der Gleitplatte 45 befestlgten Stellmutter 47 eingreift.
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Jeder Stapel ist mit rückwärtigen Anschlägen für die Blätter versehen,
die aus einem auf einem Stellarm 52 sitzenden Anschlagblatt 51 bestehen, welche
Stellarme auf einem Rücklaufsperrträger 53 drehbar gelagert sind, der in Führungskanälen
54a, b, die rechtwinklig zueinander verlaufen und die oben und unten an jedem Stapel
vorgesehen sind, gleitbar gelagert ist. Jedes Anschlagblatt ist it einen Träger
nach vor- und rückwärts einstellbar. Der Hebel 52 greift drehbar am Gslenk 55 an
und trägt eine Führung 57, so daß dei Druck auf die Anschlagplatte bw. den Stellarm
52 in einer Stellung,
bei der die Führung 57 dem Kanal 54b gegenübersteht,
die Platte 51 seitlich susschwingt, wodurch die Rückseite der Taschen für die Entnahme
der Blätter freigelegt wird. Die Taschen haben einen Ausschnitt 56 flir die Aufnahme
dieser Mechanik.
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Die Blätter werden an die Taschen durch eine Rampe 59 übergeben, die
rat einem Aufnahmeende an der Druckerpresse und einen Übergabeends auf der Stapelseite
versehen ist. Das Aufnahmeende ist auf dem Maschinenrahmen drehbar gelagert, beispielsweise
in einem Gelenk 60, das distanziert vom Stapel etwa in der Höhe einer Kitte angeordnet
ist. Die Rampe ist derart ausgebildet, daß sie sich in ihrer Längsrichtung zu-Sammoenziehen
und strecken kann. Das Aufnahmeende 61 und das Ausgabeende 62 sind mit Rücksicht
auf das Zusamenziehen und Strecken entsprechend verbunden. Wenn sich das Übergabeende
al Boden des Stapels oder in dessen voller Hohe befindet, hat die Rampe ihre volle
Länge. Wenn eich das Übergabeende ton oben nach unten bewegt, so zieht sich die
Rampe z@sammern, bis sie ihre Mittellage erreicht, von wo aus sie sich wieder streckt,
bis su ihrer untersten Stellung. Da Übergabeende der Rampe steht in geeigneter Weise
mit dez. Aufnahmeabschnitt in Verbindung bzw. ist in geeigneter Weise ar di@sen
@ngebaut, um eine relative Längsstreckung zu er@öglichen. Die dargestellte Verbindung
besteht aus Klammern 63 an den Enden er Seitenleisten 64, die die Seiten des Übergabeabschnittes
bilden. Die Klammern umfassen die Seitenleisten 65, sie 1ie Seiten des Aufnahmeabschnittes
bilden. Entsprechende Klammern 66 weisen auch die Enden der Seitenleisten 65 auf,
wobei diese Klammern die Seitenleisten 64 entsprechend umfasse.
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Die inneren Flächen der Seitenleisten 64 leiten längs der äußeren
Flächen der. Seitenleisten 65. Die Seitenleisten 64 sind zueinander durch Verbindungs-
bzw. Querstangen gesichert.
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. Gemäß der Figuren 3 und 6 sind Streck- und Zusammenziehungselemente
für die drehbare Rampe vorgesehen, so daß das Übergabeende immer sit d.r gleichen
Diatanz den Taschensinlaß~ schlitzen gegenübersteht. Ein solches, an sich bekanntes
Element, wird von einer Schiene 69 (Fig. 3) gebildet, die einen Teil des Rahmens
bilden kann. Vorzugsweise verläuft diese Schiene neben dein Stapel.
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Das Übergabeende der Rampe ist gemäß Fig. 11, 12 mit einem Träger
71 auf jeder Seite versehen. Jeder Träger reift in die Schiene 69 ein und kann.
in dieser gleiten. Ferner ist jeder Träger duroh eine Welle 72 mit dem Übergabeende
verbunden und steht mit einer Kette 73 auf Jeder seite in kann takt, die über ein
oberes und unteres Kettenrad 74, 75 (Fig. 6) läuft, welche an Rahmen 20 drehbar
befestigt sind. Die Kettenräder sitzen auf Wellen 76, 77, deren Drehung über die
Kettenräder der Kette mitgeteilt wird, deren Bewegung sich wiederum auf die Träger
und das Übergabeende der Ramne überträgt.
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Die Rampe weist endlose Transportelemente für die Förderung der Blätter
auf, die aufgabeseitig der Rampe zugeführt werden.
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Diese Elemente erstrecken sich itber die ganze Rampe vom Aufgabeende
bis zum Übergabeende für die Einführung der Blätter in die Taschenschlitze der Stapel.
Diese Transportelemente wer@on. wie dargestellt (Fig. 9 und 13), von vier Riemen
8" gebildet, die über eine Walze 81 am Aufgabeende und über
eine
Walze 82 am Übergabeende laufen. Die Walze 81 ist auf einer Welle 60 drehbar in
der Rampe gelagert. Vorzugsweise ist die Walze 82 (Fig. 3) etwas vom Rampenende
distanziert angeordnet. zur sind elemente zur Spannung und Anpassung der Riemen
an die veränderliche Rampe vorgesehen. Hierfür sind Rahmen 84 (Fig. 9) mit Rollen
83 sorgesehen, welche Rahmen 84 freibeweglich auf einer Welle 85 sitzen, um der
Längenminderung der Rampe entsprechen su können. Am Autgabeende der Rampe ist eine
Antriebswelze 90 vorgesehen, über die die eiemen laufen, und zwar derart, daß die
Riemenabschnitte in diesem bereich praktisch vertikal verlaufer (s. Fg. 13 unter).
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Die Welle 85 ist mit Gewichten 88 versehen, die die Riemen gespannt
halten. Die Riemen können in jeder beliebigen A-t angetrieben werden, beispielsweise
durcheinen separaten @otor, vorteilhaft erfolgt jedoch ihr Antrieb von der Hauptantriebswelle
32 aus (Fig. 1) über einen Riemen 89 und ein Antriebsrad, das mit der Antriebewalze
90 in Verbindung steht. Ritzel 92 auf der freien Welle 85 kämmen mit Zahnstangen
93, so tee eire Morizontalstellung der Welle 85 und eine gleichmäßige Spannung gewährleistet
sind. Bin Flansch 94 an den Zahnstangen steht mit einem Ritzelbund 95 in Kontakt,
um die Ritzel im Eingriff mit den Zahnstangen zu halten.
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Die Rampe ist mit Elementen ausgestattet, die die Peierblätter in
Förderkontakt mit den Riemen halten, so daß sie sich mit den Riemen beweger, Auch
diese Elemente sind der Kontraktions- und Expansionsbewegung der Rampe angepaßt
und strecken und ziehen sich mit dieser zusammen. Gemaß Fig. 7 sind eine Mehrzahl
von beweglichen Kugellagerkäfigen 97 vorgesehen, die jeweils eine Kugel 98 enthalten,
welche mit den
Riemen in Kontakt stehen. Die einzelnen Käfige sind
durch mit Federn 99 versehenen Stangen 100 voneinander auf Distanz gehalten. Die
Stangen greifen in Kanäle 101 in die Käfige ein und können sich in diesen verschieben.
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An Jedem Ende dieser Druokelementanordnung ist ein verlängerter Kugelkäfig
102 an der Rampe befestigt, die zusätzliche Kugeln 98 und Längskanäle 104 (Fig.
5) aufweisen für die verschiebliche Aufnahme der Enden der Stangen 100, wobei jede
der Stangen in eines Loch des anderen benachbarten Käfige gesichert ist. Wenn sich
die Rampe zusammenzieht und streckt, so streoken und schrumpfen auch die Federn
zwischen den Xäfigen, wobei diese mit ihren Kugeln voneinander in einheitlicher
Distans und in Kontakt su den Riemen gehalten werden.
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Zwei der dargestellten Riemen sind mit Druckelementen versehen und
diese beiden Riemen sind auch mit Riementrägern 105 (Fig. 4) ausgestattet, die teleskopartig
ausgebildet sind, um sich der Längenänderung der Rampe anpassern zu kbnnen. Die
Riementräger und Anpreßelemente sind besser für die inneren Riemen als für die äußeren
Riemen zu verwenden, können jedoch auch dort, wenn gewünscht, benutzt werden. Die
Kugelkäfige lagern auf Trägern 106, die am unteren langen Käfig befestigt und am
oberen 102 verschieblich anbeordnet sind.
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Das Übergabeende der Rampe 59 wird durch einen Antriebsmechanismus
bewegt, der dieses Ende ier Rampe schrittweise in einer Richtung bewegt, um jeweils
ein Blatt in die betreffende Tasche übergeben zu können. Die Bewegung in der anderen
Richtung wird ebenso schrittweise vollzogen. Bei der dargestellten Ausführungsform
beweger die Antriebselemente
das Übergabeende der Rampe schrittweise
nach unten und die Ümkshrantriebselements dieses Ende nach oben, und zwar sc schnell,
wie dies die Masse der Rampe zuläßt. Es ist selbstverständlich, daß die Blattübergabe
auch errolen kann, wenn die Rampe bzw. das Übergabeelement nach oben angehoben wird,
wobei dann die Bewegung nach unten der Rampenrückstellung entspricht.
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Die Antriebselemente umfassen gemäß der Figuren 6, 11 und 12 Kettenräder
7X, 75, die auf Jeder Seite des Rahmens 20 <1 drehbar befestigt und mit einer
Ketts 73 verbunden sind. Mit Stiften 109 ist an jeder Kette ein Träger 71 befestigt,
die unte@einander mit einer Stange verbunden sein könen. @eder Träger besteht aus
eines Paar voneinander distanzierter Platten 110, an denen eine Büchse 111 zur Aufnahme
einer Welle 72 befestigt ist. Ferner ist jeder Träger in einer Schiene 69 geführt,
die gleichzeitig die Längenänderung der Rampe beim Auf- und Abbewegen bewirken.
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Die Platten 110 der Träger werden durch Distanzstücke 112 etif Distanz
gehalten. An der äßeren Platte 110 sitzt eine Leiste 113. An der Welle 72 ist ein
Übergabeelement für die Hilfsrolle 114 drehbar befestigt, welche Walze ild mit Abstand
von der Walze 82 angecrdnet ist. An Feder Träger ist ferner eine Rollensteuerplatte
115 angeordnet, die einen vertikalen Schlitz 116 enthalt, in der die Zapfen 117
einer Blattrichtungsscheibe 118 ruhen, die mit dem oberen Umfangsbereich der Walze
114 bei allen Rampenstellungen in Kontakt steht. Am verlängerten Ende des Schlitzes
119 befindet sich eine Ausnehmung 119, die, falls gewünscht, die Scheibe 118 von
der Rolle 114 entfernt hält.
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Die Walze 114 wird gemäß F1R. 12 von der Walze A2 (Fig. 6) aus über
Kettenräder 120, 121 und ein Kette 122 angetrieben.
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Dz die Elattrichtungsscheiben ständiß in Kontakt mit der Walze 114
sterben, ist gewährelistet, daß die Blätter inmer in horizontaler Richtung in die
Taschen eingebracht werden.
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Die Einstellelemente gemäß Fig. 7, e stehen mit der Kettenradwslle
77 in Verbindung und bestehen aus einem Klinkenrad 123 mit nuten t24 an Radumfang.
Bin Klinkenträger 125 ist schwenkbar auf der Welle 77 montiert und trägt eine Klinke
126 am Gelenk 127 in einer Stellung, daß die Klinke in eine Nut einrastet und das
Rad verdreht, wenn sich der Träger einmal verschwenkt, wobei eine Feder 128 die
Klinke in Einraststellung drückt. Der Klinkenträger wird von einer Kurbel 130 aus
ossillierend angetrisben, unb zwar über einen Hebel 131, der an gelenken 132 und
133 befestigt ist. Auf der Welle 77 sitzt noch eine Scheibe. 134 mit Nasen 135,
die mit einer Arretierklinke 136 in Eingriff stehen, die drehbar auf einem Gelenk
137 sitzt und von einer Feder zur in Eingriff erhalten wird. Es sind Elemente vorgesehen,
die die Sperrklinke anheben, wenn sich die Kurbel zu drehen beginnt. Diese Elemente
bestehen aus einem Kurvenstück 143, das im Drehweg einer Rolle 144 liest; die an
der Kurbel sitzt. Die Startstellung der Kurbel ist gestrichelt angedeutet. getriebe
1&5, 1& und ein Kupplung 149 verbinden die Huptantriebswelle 32 mit der
Kurbelwelle 130, wobei es sich bei der Kupplung um eine solche handelt, die bei
Einschaltstellung die Kur@slwalle und die Kurbel einmal dreht und diese dann wieder
freigibt, so daß die eine Kurbeldrehung den Klinkenträger
125
einmal rerschwenkt, wobei die Klinke 126 im Ührzeigersinn über die Umfangsteilfläche
des Klinkenrades gleitet und wieder in die Nut 124 einrastet. Bei der Rückschwenkung
des Klinkenträgers werden dann das Klinkemrad und die Welle 77 und damit die auf
dieser sitzenden Kettenräder 75 gedreht, wodurch das Übergabeende der Rampe sur
nächsten Tasche weitergerückt wird. Die Kupplung wird von einer Spule 150 (Fig.
17) betätigt, was noch näher beschrieben wird.
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Rückbewegungselemente sind für die Bewegung des Übergabeenden der
Rampe vorgesehen, und zwar für die schrittweise Auf- oder Abwärtsbewegung je nach
Arbeitsrichtung für die Einlage eines Blattes in die Taschen. Diese Elemente umfassen
gemäß Fig. 8 ein Kettenrad 153 auf der Welle 77, ein Kette 154 und ein auf einer
Welle 156 frei drehbares Kettenrad 155. Die Welle 156 steht mit der Hauptantriebawelle
32 durch eine Kupplung 160, ein Kettenrad 157, eine Kette 158 und ein Kettenrad
159 in Verbindung, Bei Einschaltung der Kupplung wird die Kettenradwelle 77 zurückgedreht.
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Die Reibungskupplung besteht aus einer Antriebsplatte 161, die fest
auf der Welle 156 sitzt und aus einer Kupplung platte 162 am Kettenrad 155, die
auf der Welle 156 frei drehbar sind. Die Kupplung wird eingeschaltet, wenn die Rampe
eine ihrer Endstellungen oder eine gewünschte einstellbare Endstellung erreicht
und wird entkuppelt, wenn die andere Endstellung erreicht wird.
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Die Reibungskupplung wird durch geeignette Elemente eingesohaltet,
gemäß Darstellung durch eine Spule 163. Bei Erregung dieser Spule 163 wird ein Schieber
166 vermittels einer Feder 167
nach rechts gezogen. Der Schieber
166 steht Uber Zapfen 168, 170 und einen Hebel 169 mit dem Maschinenrahmen in Verbindung,
wobei der Zapfen 170 fest am Rahmen sitzt. Vom Hebel 169 wird ein Sohaltstück 171
betätigt, das zwischen zwei Scheiben 172, 173 eingreift, von denen die Scheibe 172
fest und die andere 173 lose auf der Welle 156 sitst. Die Scheibe 172 drückt die
Kupplungsscheibe 162 in ihre Mitnehmerstellung mit der Scheibe 161, wodurch die
Zahnräder 155, 153 und die Kettenradwelle 77 rückwärts gedreht wenn und die Rampe
in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht wird.
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Gemäß Fig. 7 sind Klinkenhebeelemente für das Anheben der Klinke vorgesehen,
wenn die Rampe auf ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden soll. Diese Elemeste
bestehen aus einen Klinkenheber 176, der auf einem Zapfen 177 sitst. Der Klinkenheber
greift an einem Anschlag 181 an der Sperrklinke 126 an.
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Mit dem Klinkenheber 176 steht eine Spule 179 in Verbindung, die über
ein Gestänge an einem Zapfen 180 angreift. Wenn die Spule erregt wird, senkt sich
das Schaltstück 178 eb und drückt die Klinke 126 nach unten, wodurch das Klinkenende
entgegen der Wirkung der Feder 128 aus der Schaitscheibe 123 ausgerückt wird, so
daß sich die Scheibe in Ührzeigersinn drehen und die Rampe zurückgestellt werden
kann.
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Am Vorrichtungsrahmen sind Endschalter für die Rampe vorgesehen, die
den Rampenstellweg begrenzen bzw. die Sicherheitsschalter darstellen, wenn ein Programmgeber
vorgesehen iat. Gemäß Fig. 6 sind am Rahmen ein oberer und ein unterer Schalter
184, 185 befestigt, die im Stellweg eines Schalter stiftes 186 liege, der an der
Sitenflanke der Rampe sitzt.
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Falls ein Programmgeber nicht vorgesehen ist, so wird vorzugsweise
mindestens einer der Schalter einstellbar angeordnet, so daß für ein Buch mit weniger
als fünfzig Blätttern die Rampe nicht die volle vertikale Distanzdurchfahren muß.
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Wenn beide Schalter vertikal einstellbar angeordnet sind, kann Jeder
buchumfang berücksichtigt werden. Der Schalter 164 steht mit der Spule 163 (Fig.
8) zur Betätigung der Kupplung 161, 162 in Verbindung. während der Schalter 185
zur Unterbrechung dieses Stromkreises eingeschaltet ist.
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Im Bereich des von den Blättern zu passierenden Rampenweges ist ein
Fühler 189 mit Schalter 188 an einem Tragarm 190 vorgesehen, wobei der Tragarm an
einem Querstilck 103 am Übergabeende der Rampe befestigt ist. Diese Schalteranordnung
dient zur Steuerung der schrittweisen Verstellung der Rampe in Abhängigkeit von
der Blattübergabe. Der Schalter ist vom Übergabeende der Rampe distanziert angeordnet,
um genügend Zeit für die Rampenverstellung zur nächsten Tasche zur Verfügung zu
haben, wenn der Schalter betätigt wird. Die Führungskante der Blätter wird vorzugsweise
für die Betätigung des Schalters herangezogen, da sonst der Schalter, wenn er auf
eine Längskante zur Messung der jeweiligen Blattlinee ansprechen sollte, eingestellt
werden müßte. Dieser Schalter ist mit der Spule 150 (Fig. B) elektrisch verbunden.
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Außer dieser Schalter ist noch ein Sicherheitsschalter 193 für den
Fall vorgesehen, daß ein Blatt nicht ordnungsgemäß in eine Tasche eingeführt sird.
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Gemäß Fig. 11 sitzt an einem Querstück 196 der Rampe in deren Mitte
ein Schalthebel 194, der sich mit dem Rampenende länge
der Taschen
bewegt. In den Taschenmündungen sind Schlitze 195 für einen langen Schalthebel vorgesehen,
falls die Blattsortiervorrichtung nur mit einem Stapel ausgerüstet ist. Felle ein
Blatt nur ein wenig Uber den Taschenrand hervorragt, wird es von dem Schalthebel
in die Tasche hineingeschcben. Falls sich jedoch ein Blatt festklemmt, so betätigt
der Schalthebel den Sicherheitsschalter und stopt den Betrieb der Verrichtung.
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Mit dieserSicherheitsschaltung kann die Vorrichtung auch in dem Fall
angehalten werden, in dem ein Blatt die Taschenmündung verfehlt, eich verfaltet
und mit dem Schalthebel in Kontakt kommt. Dieser Sicherheitsschalter ist aiif der
stationären Welle 117 montiert, da sich gewöhnlich ein Blatt, wenn es nicht in die
Tasche eintritt, nach oben verbleit.
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Da die Rampe zur Aufgabe der Blätter verschiedene tinkelstellungen
annimmt, sind gemäß Fig. 13 vorteilhaft in diesem Bereich Druckwalzen 197, 198 vorgesehen,
die drehbar auf den Wellen 200, 204 sitzen, wobei die Welle 200 bewegbar über die
Riemen bei Passage über die Walze 81 angeordnet ist, während sich die Rolle 198
auf die Walze 91 zur und teilweise hinweg bewegt.
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Die Welle 220 ist in Hebeln 201 gelagert, die an einem Zapfen 202
der Rampenseitenwangen schwenkbar angeordnet sind. Die Entrittsdruckwalzenwelle
200 hat ar. jedem ihrer Enden einen Hebel 203, de. das Ende der Stange bzw. Wellen
204 und 200 umfaßt, so daß er mit dem Zapfen 202 bewegbar ist. Die Enden der Welle
204 greifen in einen Schlitz 204a :n der Rahmen platte 20a ein. Eine Feder 201a
zieht die Hebel 201 und die Walze 167 nach unten.
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Es ist wünschenswert, die Mörlichkeit zu haben, am Aurgabeende der
Rampe ein oder mehrere Blätte@ entnehmen zu können zwecke flberprüfung des Druckergebnisses.
Zu 4iese Zweck ist ein Probenehmer bzw. ein Ablenker 208 (Fig. 13) drehbar auf einer
Stange 20o gelagert, der in den Weg eines Blattes geschwenkt werden kann und der
das Blatt zwischen zwei Walzen 210 und 211 leitet, welche nut Wellen 212, 213 sitzen
t:nd die das Blatt in einen Trog 214 lenken, aus dem es entnommen und gepräft werden
kann. Die Walze 210 wird von einer Fettenrad-Kettenverbindung 215 angetrieben, und
zwar von der Welle 216 des Transportbandes 255 aus.
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Manchmal ist es wünschenswert, daß ein oder mehrere Blätter nicht
in eine Tasche eingelegt werden. Hierzu wird das Blatt abgeleitet, nach dem es den
Schrittschalter 188 (Fig. 6) betätigt hat. Mit Rücksicht darauf ist die Riemenwalze
e2 (Fig. 6, 6A) distanziert von der Übergabewalze 114 angeordnet.
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Ein Ableiter 218 ist schwenkbar an einem Zapfen 219 gelagert, so
daß er in den Weg eines Blat+es geschwerkt und dieses zwischen die Walze 82 und
eine Führung 220 geleitet und unter Vermittlung des Riemens und einer Walze 221
in einen Trog 222 eingebracht werden kann. Der Ableiter wird gemäß Fig. 6A von einer
Spule 223 und Hebeln 224, 225 in seine Ablenk-Stellung verschwenkt.
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Vorteilhaft sind Verschiebe elemente vorgesehen für die Verschiebung
eines Stapels einer Zweistapelvorrichtung aua und in die Beschickungsstellung. Gemäß
Fig. 8 ist eine Kraft-@übertragung von der Welle 156 zur Welle 33 durch die Getrieberäder
226,
227, 228, 229 vorgesehen. Eine an sich bekannte Kupplung 230 verbindet das Rad 229
mit den Kettenrädern 37 und 26 (F1g. 2), die ein Üborsetzungsverhältnis von 1:2
haben, so daß bei einer Umdrehung des Rades 37 £sr Hebel 25 (siehe Fig. 2) um 1800
gedreht wird.
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Eine Spule 231 bringt die Kupplung zum Ansprechen, die nach Bedarf
oder automatisch von einem Schalter 232 (siehe Fig.17) erregt wird.
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Zur Steuerung der Sortiervorrichtung ist ein geeigneter Programmgeber
vorgesehen. Der in Fig. 2A dargestellte leber besteht im wesentlichen aus einer
Steuerscheibe 235 mit einem Steuerstift 236 für jede Tasche des Stapel. Jeder dieser
Stifte ist derart in an sich bekannter Weise ausgebildet, daß er bei Druck nach
innen in dieser Stellung verharrt, bis er wieder nacb außen gedrückt wird. Die Scheibe
235 wird von Zahnrldern 237 (siehe Fig. 1) und 238 angetrieben, die über Kettenräder
und Ketten 239 mi' der Welle 77 für den Rampenantrieb in Verbindung stehen, sj uaß
die Steuerscheibe sich schrittweise dreht entsprechend der Abstände der Stifte 235
oder für eine volle Umd-ehung für jeden vollen Schritt oder Abwärtszyklus. Ein Schalter
241 wird von jedem niedergedrückten Stift 236 bei Erreichen der Steuerstellung und
der ihn zugeordneten Tasche betätigt. Eine Betätigung dieses Schalters erregt die
Spule 223, die das Ablenkelement 218 in den Weg eines Blattes einschwenkt und dieses
in den Trog 222 leitet siehe Fig. 6, 6A).
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Der Programgeber weist außerdem eine Reihe von Löchern 242 auf einem
anderen Kreis auf, von denen jeweils eines flir eine Tasche bestimmt ist. Ein Schaltstift
243 iot für die Becher vorgesehen und vorzugsweise an einem Arm 244 befestigt, der
frei drehbar auf der Welle 240 zur Auswahl eines der Locher 242 angeordnet ist.
Nach Herausziehen des Stiftes 243 aus eines Loch kann er auf jedes andere Loch verstellt
werden, wo er zunächst Bit dem Zählschalter 246 in Kontakt kommt und dann mit dem
Endschalter 247 für die untere Begrenzung der Rampe.
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Mit diesem Endschalter sui dem Programmgeber dient der Sndschalter
185 (siehe Fip. 6) als Sicherheitsschalter für den Fall, daß der Stift 243 nicht
in ein toch eingedrückt wird, wo er den Programmgeberendschalter 247 betätigen kann.
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Der Prograrmgeber umfaßt ferner einen dritten Lochkreis 29, in dessen
Löcher ein Stift 25C eingeschoben werden kann. auch dieser Stift 250 ist vorzugsweise
an einen frei drehbar auf der Welle 240 gelagerten Arm 251 befestigt. Jac" Herausziehen
die see Stiftes aus einem Loch kann er in jedes andere Loch dieses Lochkrelaes eingeschoeben
werden. Wenn dieser Stift in einem Loch singerastet ist, kommt er in Kontakt mit
einem Endsohalter 252 und betätigt diesen. Dieser Stift dient auch zur Bereichsbegrenzung.
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Beispielsweise können die Taschen eines bis zwanzig für eine erste
Seite und die Taschen fünfundzwanzig bis fünfzig für eine zweite Seite eingestellt
werde, so daß der Taschenstapel auf beliebige Zonenbereiche eingestellt werden kann.
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De die Druckmaschine und die Sortiervorrichtung als getrennte Einheiten
dargestellt sind, ist ein Transporteur 255 (s. Fig. 1)
zwischen
der Druckerpresse und der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen. Dieser Transporteur
wird in an sich bekannter Weise von einem Motor 256 aber einen Riemen 257 und eine
Welle 216 angetrieben.
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Die Schaltung ist in Fiz. 17 verdeutlicht und umfaßt von Rand zu betätigende
Schalter 260, um die Schaltung auf Metz od. dg. schalten zu innen. Ein Schließen
der Schalter 260 läßt den Motor 256 des Transporteurs 255 und damit diesen auslaufen.
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Die Sortiervorrichtung wird durch Betätigung des Schalters 261 in
Gang gesetzt, indem das Relais A erregt, dessen Kontakte A1 und A2 geschlossen und
die Eauptleitung unter Strom gesetzt wird. Ein weiterer Kreis ist mit Leitung 263
sorgesehen, dessen Schalter 264 normalerweise geschlossen ist. Die Leitung 263 steht
mit dem Relais A in Verbindung und hält dieses unter Strom. Bei Öffnung des Schalters
264 wird der Sortiarvorrichtungemotor sngehalten, indem das Relais A stromlos wird
und seine Kontakte A1 und A2 öffnet. Die Leitungen 26t führen zum Vorrichtungsmotor,
der die Hauptwelle 32 und damit die Riemen 80 der Rampe antreibt, Bei Stromfluß
durch die Leiunten 262 steht auch eine Leitung 267 mit dem untere Endschalter 18b,
dem Endschalter 247 des Programmgebers und enn Relais 9 unter Str"ri, welches Relais
B die Kontakte Bn urd E3 schließt und den Kontakt B2 öffnet.
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Falls die Ablage ein oder mehrererMusterblätter zur Drucknachpuüfung
im Trog 214 gewünscht ist, wird die Druckerpresse betätigt und ein oder mehrere
Blätter werden auf den Traasporteur 255 gegeben. Da die Spule 207 (Fig. 13) nicht
erregt
iet, wird der Ablenker 208 in einer angehobenen Stellung
von der Feder 206 gehalten und die gewünschten Blätter gelangen in den Mustertrog
214.
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Falls das Druckergebnis für gut befunden wird, arbeitet die Druckorpresse
weiter, der Schalter 270 (siehe Fig. 17 unten) wird geschlossen und damit die Leitung
269 unter Strom gesetzt.
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Die dabei erregte Spule 207 zieht dann den Ablenker 208 nach unten.
Das Relais C schließt die Kontakte C1, womit ein tromkreis geschlossen wird, der
die Leitung 271, den jetzt =eschlossenen Kontakt B1, die nornalerweise geschlossenen
Schalter 246 und 272 und die Leitung 273 umfaßt. Der Schalter 272 kann geöffnet
werden, um den Kreis des Relais C zu öffne@, womit die Spule 207 stromlos wird.
Um sicherzustellen, daE der Ablenker 208 nicht angehoben wird, wenn ein Blatt über
ihn zur Rampe läuft, ist ein Probenfingernchalter 205 (Fi. 13 und 17) mit einem
Taster 205a vorgesehen, der in den Blattweg ragt und von den Blättern geschlossen
wird. Dadurch bleibt der Kreis mit C1 und de Relais C geschlossen, bis das jeweilige
Blatt vorbei ist. Die Öffnung des Zählschalters 246 durch die Steuerscheibe 235
an Ende einer Drehung unterbricht den Kreis.
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Die Blätter werden nun nacheinander in Abstand ar die Rampe gegeben
und zu deren Übergabeende befördert. Bei diesem Vorgang wird ein Anzeigekreis erregt,
der die Leitung 276, normalerweise geschlossene Kentahte D1, einen Schalter 277,
den Blattastschalter 188 an der Rampe, normalerweise geschlossene Relaiskontakte
E1, die Leitung 278, jetzt geschlossene Kontakte B3, eine Leitung 279 und die Spule
150 umiart,
Die Spule 150 schaltet die Kupplung 149 zur Drehung
der Kurbel 129 (Fig. 7) für eine Umdrehung ein, um das Übergabeende der Rampe auf
die erste Tasche einzustellen, in die das Blatt eingeführt wird. Das zweite Blatt
durchläuft denselben Zyklus, gelangt in die zweite Tasche usw.
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Die Abwärtsbewegung der Rampe dreht auch die Steuerscheibe des Programmgebers
in Ührzeigerrichtung, wobei auch der Arm 244 gedreht wird. Abhängig von dem Loch
242, in dem der Stift 243 eingerastet ist (abhängig von der Zahl der Taschen, die
zur Blattaufnshme bestimmt sind), wird der Arm gedreht, bis er don Schalter 246,
zwei Blätter vor Erreichung des Taschenbereiches, erreicht, um die Leitung 271 zu
unterbrechen, das Probenahmerelais C stromlos zu machen und die Relaishaltekontakte
zu öffnen. Hierbei wird die Spule 207 stromlos und die Feder 206 öffnet den Ablenker
208, so daß weitere Blätter auf die Rampe geweben werden. Da die Blätter von der
Druckerpresse nur wenig entfernt sind, befinden sich zwei Blätter auf der Rampe
un de. Bereichsstromkreis muß unter Strom gehalten werden, bis die Rampe noch zweimal
indiziert ist und die zwei Blätter ir die für sie bestimmten Taschen eingebracht
Hand. Diese Indizierung wird fortgesetzt, bis der Stift 243 den Endschalter 247
öffnet und das Relais B stromlos wird. Bin Verzögerungsstromkreis besteht aus einer
Leitung ? 82, einem jetzt geschlossenen Kontakt B2, einsn Schalter 283 und aus einem
Relais F, bei dem es sich um ein Zeitverzögerungs,relais handelt, d.h., es kann
sich dabeI um ein Verzögerungsrelais oder um einen vor. einem Motor angetriebenen
Zeitgeber handeln, die beide an sich bekannt sind.
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Dieses Verzögerungselement verzögert- die Schlieiing der
Kontakte
F1 für eine ausreichende Periode, um die Übergabe des letzten Platte von der Ramne
bewerkstelligen su können.
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Die Verzögerung beträgt etwa eine halbe Sekunde. Die Relais kontakte
F1 liegen in einem Nebenschluß, der aus einer Leitung 284, den Kontakten F1 und
dem Relais D zur Verzögerung der Erregung des Relais und hiermit zur Haltung der
Kontakte D1 dient, die sich in der Leitung 276 zur Vervollständigung der Übergabe
befinden.
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Zur Begrenzung der Verzögerungsperiode schließen sich die Kontakt
F1 und das Relais D wird erregt, das die Kontakte schließt. Die Kontakte D1 und
D4 werden geaffnot und unterbrechen den Indizierungskreis mit dem Schalter 188 und
einen von Hand zu betätigenden Schalter. Die Kontakte D3 werden geschlossen, um
die Spulen 231. und 179 zu erregen, wodurch die Rampe in eine andere Lage zu Bringen,
worauf der Endschalter 252 öffnet, um das Relaie fl stromos zu machen, -cdurch die
Rampe in Abhängigkeit von der Stellung des Stiftes 250 (Fig. 2s-) in ihrer "Auf"-Stellung,
Höchststellung oder "Tief"-Stellung zu halten, Es ist würschenswert, einen "Nicht-Wiederholungs-Kreis"
für den Tsstschalter 188 für den Fall vorzuschen, daß eim Blatt sich unter diesem
feststeckt, was die Anzeige wiederholen würde. Dieser "Nicht-Wiederholungs-Kreis"
besteht aus einer Leitung 296, die Hinter de= Tastschalter 188 angeschlossen ist,
eine, Nichtwiederholungsschalter 287 (Fig. 7 und 17), der von der Kurbel 131 betätigt
und geschlossen wird, etwa zu der Zeit, bei der die Anzeige helb vollzogen ist.
Der Schluß des Schalters 2R7 erregt das Relais L so dae die
Kontakte
E1 öffnen und die Kontakte E2 schlieren, un einen Nebenschluß zum Schalter 287 zur
Erregung des Relais E aufrechtzuerhalten. Dieses bleibt unter Strom, bis der Schalter
lsB öffnet, -worauf das Relais E stromlos wird und die Leitung 276 wieder den Betriebszustand
erreicht.
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Bei den Schaltern 277 und 283 handelt es sich um Schalter, die von
Hand betätigt und benutzt werden, falls gewünscht, um mehr als ein Blatt in eine
Tasche einz@bringen. Diese Schalter schließen den Anzeigekreis aus, bis die gewünschte
Anzahl von Blättern in einer Tasche abgelegt ist, worauf die Betätigung der beiden
Schalter den Indizierungskreis wieder In Arbeitsschaltung bringt @@@ die Einstellung
der Rampe fortsetzt.
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Falls die Bedienungsperson versäumen sollte, den Stift 243 in ein
loch zu stecken, wird der untere Endechalter 247 nicht geöffnet. Falls dies dann
eintreten sollte, wenn die Rampe ihre untere Stellung erreicht, so wird der Rampenendschalter
185 geöffnet und die Bewegung der Rampe gestopt.
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Es ist jedoch klar, daß ohne den Programmgeber die Abwärtsbewegung
der Rampe ebensogut durch die Einstellung des Endschalters 185 as Rahmen erreicht
werden kann in dem Fell, da nicht alle Taschen-ein-Blatt aufnehmen oder daß die
Rampe in Bodenstellung verharren soll, wenn alle Taschen ein Blatt Aufnehmen. In
dem mit dem Programmgeber dargestellten Kreis ist der Endschalter 185 fest angebracht
und dient als Sicherheitsschalter. Wenn kein Endschalter vorgesehen ist, kann der
obere Schalter einstellbar für eine Bereichseinstellung
angeordnet
werden, d.h., das erste Blatt eines Zwanzigseitenbuches kann in die Taschen eins
bis zwanzig eingelegt werden, und zwar mit dem unteren Endschalter und das zweite
Blatt in die Taschen fünfundzwanzig bis fünfundvierzig mit dem oberen Endschalter
derart eingestellt, daß die Rampe bei Tasche 25 anhält.
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Die Rampe kann in ihre Ausgangsstellung, beispielsweise ihre obere
Stellung durch den von Hand zu betätigenden Schalter 290 zurückgestellt werden,
durch den der Rückstellkreis geschlossen wird, der die Leitung 289, den oberen Endschalter
184, den von der Steuerscheibe gesteuerten Schalter 252, den Schalter 290 und das
Relais D umfaßt. Die Erregung des Relais D schließt die Kontakte D2, so daß das
Relais D unter Strom bleibt, bis der obere Begrenzungsschalter-252 wie beschrieben
geöffnet wird, wodurch das Relais stromlos wird,die Kontakte Dis D2, D3 und D4 in
ihre ausgangsstellung gelangen. Die Erregung des Relais D schließt die Kontakte
D3 in der Leitung 292, wobei die Spule 179 und die Spule 163 zur Betätigung der
Reibungskupplung 162, 161 unter Strom gesetzt werden.
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Manchmal ist es erforderlich, daß ein Blatt an eine oder mehrere Taschen
nicht übergeben werden soll. Aus diesem runde ist ein Steuerkreis voreesehen, der
von Stift 236 gesteuert wird. falls eine Tasche kein Blatt aufne@@en soll, mird
der dieser Tasche zugeordnete Stift 236 auf der Scheibe 235 ntedergedrückt und auslösbar
in dieser Stellung gehalten, s daß der Stift, wenn sich die' Steuerscheibe 235 dreht,
den Schalter 241 schließt, der durch die Leitung 293 und dae Relais G mit der Leitung
286 verbunden ist. Die Erregung diese Relais ;
schließt einen Nebenschlußkreis,
mit Kontakten und und erregt die Spule 223, die das Ablenkelement 218 (Fig. 6) in
den Blattweg stellt, so daß das Blatt in den Trg 222 abgelenkt wird. Obgleich das
Blatt nicht in eins Tasche gelangt, hat es trotzdem den Tastschalter 188 betätigt,
so daß die Rampe auf die nächste Tasche eingestellt wird. Die Öffnung des Schalters
241 ftlhrt, wenn sich die Scheibe in ihre nächste Stellung dreht, zur Stromlosigkeit
des Relais G und dessen Kontakten G1, wodurch der Ablenker 218 vermittels der Feder
217 zurückgestellt wird.
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Bei einer Vorrichtung rit einen einzigen Taschenstapel wird die Druckplatte
auf der Druckmaschine gewechselt, die Platte für Seite zwei in die Druckmaschine
Eingebracht, der Sortlervorgang für diese Seite durchgeführt usw. Mit einem Mehrfachstapel,
wie dargestellt, kann der zweite Stapel von Hand in die Übergabestellung gebracht
und der Vorgang für diesen Stapel und für jedes Blatt wiederholt werden. Wenn beide
Stapel mit Blättern gefüllt sind, w' i @ er erste Stapel wieder in aufnahmestellung
gebracht, die Druckplatte in der Druckmaschine gewechselt und der Vorgang wiederholt.
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Es ist wünschenswert, die Stapel mittels einer Kraftquelle zu bewegen.
Hierfür ist ein besonderer Schaltkreis, bestehend aus der Leitung 295, dem Schalter
232a und einer Spule 231 vorgesehen. Die Spule 231 betätigt die Kupplung 230 und
dreht da-it die Kurbel 25 um 180°, um den Stapel zu verschieben.
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Der Schalter 232 hat eine Mittelstellung, bei der die Schalter 232a
und 232b nicht geschlossen sind. Bei manueller Betätigung des Schalters 252s öffnet
sich dieser. Die Verschiebung des
Stapels erfolgt jedoch durch
eine Drehung der Kupplung 2SC.
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Falls eine automatisce Verschiebung des Starels gefinscht wird, wird
der Schalter 232 betätigt, so dag der Schalter 232b geschlossen wird. Der Schalter
ist derart gebaut, daß er in dieser Stellung bleibt. Derartige Schalter sind bekannt.
Der Schalter 232b liegt in einem Kreis, der RU der Leitung 267, Kontakten 296a eder
296b, einer Leitung 296 besteht, die einen zweiten Kontakt der Schalter 185 und
247 auf der Scheibe 135 verbindet. Dieser Kreis wird durch die Snule 231 geschlossen,
die die Kupplung 230 einschaltet (Fig. 8). wodurch der Stapel automatisch in seine
andere Stellung verschoben wird. Zu Beginn der Aufwärtsbewegung der Rampe wird der
Schalter 247 vop den Kontakten 247b freigegeben, und der Schalter 247 kehrt in seine
normale geschlossene Stellung zurück, so daß der Kreis bzw. die Leitung 276 fUr
eine Einstellung auf den zweiten Stapel bereit Ist. Bei der Bodenstellung der Rampe
am zweiten Stapel wiederholt sich der Vorgang, um den ersten Stapel wieder in Blattaufnahmestellung
zu bringen.
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Es ist zu beachten, daß die Stapel automatisch allein von den unteren
Endschaltern verschoben werden und nicht in Abhängigkeit von der oberer Stellung
der Rsine, weil es nicht notwendig ist, dies mit Rücksicht darauf zu tun, daß die
Druckplatte nicht gewechselt werden mu@, wenn der erste Stapel in seine Aufrahmestellung
gebracht wird.