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DE1560885A1 - Verfahren zum Herstellen gewebter Bodenbelaege mit rutschfester Unterschicht - Google Patents

Verfahren zum Herstellen gewebter Bodenbelaege mit rutschfester Unterschicht

Info

Publication number
DE1560885A1
DE1560885A1 DE19631560885 DE1560885A DE1560885A1 DE 1560885 A1 DE1560885 A1 DE 1560885A1 DE 19631560885 DE19631560885 DE 19631560885 DE 1560885 A DE1560885 A DE 1560885A DE 1560885 A1 DE1560885 A1 DE 1560885A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latex
spreadable
fillers
mass
filler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631560885
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Langerfeld
Ludwig Ruettgers
Karl Schuermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1560885A1 publication Critical patent/DE1560885A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/22Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
    • A47L23/26Mats or gratings combined with brushes ; Mats
    • A47L23/266Mats

Landscapes

  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen gewebter Bodenbeläge mit rutschfester Unterschicht.
  • Zusatz zu Patent Patentanmeldung Z 43 233 VIIa/8h) Gegenstand des Hauptpatentes (Patentanmeldung L 43 233 VIIa/8h) ist ein Verfahren zum Herstellen von Fußbodenbelägen aus textiler Noppenware mit rutschfester latexhaltiger Unterschicht, Dieses Verfahren ist gekennzeichnet durch die Verwendung von Schleifabfällen aus der Fabrikation von Gummierzeugnissen in latexhaltigen Ivlassen von im übrigen handelsüblicher Beschaffenheit als Unterschicht, die in streich- oder gießfähigem Zustande auf die Rückseite der Textilware aufgegeben und anschließend zum Erstarren gebracht wird, Das Hauptpatent empfiehlt als streichfähige Auftragmasse eine wässrige Mischung von Naturlatex, Kreide, Gummirauhmehl unter Zusatz einer kleinen Menge von Kasein, Erstarrungsbeschleunigern bzw. Stabilisatoren sowie anderen Pigmenten. Es hat sich nun herausgestellt, d.aß eine derartige Yasse zum Beschichten.von grobfädigen und großporigen Fußbodenbelägen aus Kokos-, Sisalfasern u.dgl. in Gestalt von Teppichen, Läufern oder Matten noch nicht allen Anforderungen genügt, Die Masse muß hohe Viskosität haben, damit sie nicht beim Aufstreichen auf die Unteeseite der Textilware bis auf die spätere Oberseite durchdringt und diese verunziert bzw. durch Fleckenbildung beschädigt. Eine solche hochviskose und entsprechend steife Masse läßt sich aber auf der sehr unebenen Unterseite des groben Gewebes meist nicht glatt genug ausstreichen, um nach der Erstärrung eine Unterschicht mit zwar rauher aber doch einigermaßen eben verlau- fenden Außenfläche zu bilden.
  • Erfindungsgemäß soll in Weiterbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent zur Herstellung einer rutschfesten Unterschicht für grobfädige und großporige Fußbodenbeläge in Gestalt von Teppichen, Läufern, katten u.dgl. eine streichfähige Auftragmasse verwendet Werden, die aus einer Mischung von Latex und Gunmirauhmehl im ungefähren Gewichtsverhältnis von 1,0 : 1,5 bis 2,5 besteht und keine Kreide enthält. Diese Masse kann gegebenenfalls außer einem als Verdickungsmittel und Erstarrunösbeschleuniger wirkenden in Form einer wässrigen Aufschwemmung oder Lösung zugesetzten Füllstoff wie z.B. Ruß noch weitere in ähnlicher Weise wirkende Stoffe enthalten.
  • Der als Verdickungsmittel wirkende Füllstoff kann als Lösung, die zu etwa 10ö aus Zelluloseäther und zu etwa 90#ol aus Wasser besteht, den übrigen Bestandteilen der streichfähigen Auftragmasse in einer Gewichtsmenge zugesetzt werden, die etwa der Zatexmenge dieser Masse entspricht. auch eine in der gleichen Menge wie die vorgenannte Lösung zugesetzte Dispersion, die zu etwa 13-ö aus Ammoniak und Kasein, zu etwa 20ö aus Ruß und zu etwa 67,# aus Wasser besteht, kann anstelle dieser Lösung den übrigen hlassebestandteilen zugesetzt werden.
  • In ähnlicher eeise wie bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent kann die zur Bildung der Unterschicht dienende streichfähige Auftragmasse außer den vorgenannten Bestandteilen noch weitere Stoffe wie Schwefel, Glykol und Zinkverbindungen enthalten. Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, darf die Massebestandteile Latex, Gummirauhmehl, wässrige Füllstoffaufschwemmung oder -lösung und weitere Füllstoffe im ungefähren Gewichtsverhältnis von 1 : 2 : 1 : 0,5 zueinander stehen. Eine bei hoher Viskosität noch hinreichend streichfähige Auftragmasse, welche die Yorgenannten Bestandteile"in den angegebenen Gewichtsmengen aufweist, wird zweckmäßig in folgender geile erzeugt. Die wässrige Füllstoffaufschwemmung oder -lösung der vorgenanten Zusammensetzung wird. zusammen mit den weiteren Füllstoffeh in einer Kolloidmühle ododglo vermahlen. Diesem Mahlgut wird anechließen& Naturlatex von etwa 6Ci'ö als Latexbeatandteil der Auftragmasse zugesetzt und mit dem.kahlgut innig vermischt sowie anschließend das Gummirauhmehl in diese Mischung eingetragen.
  • Der nach-dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Bodenbelag weist außer den bereits geschilderten Vorteilen bei dem Auftragen der die spätere Unterschicht bildenden Streichmasse noch den Vorzug auf, d.aß die erstarrte Unterschicht nicht nur außerordentlich rutschfest sondern auch in hohem -Maße schalldämmend ist. Nach dem bei Raumtemperatur erfolgenden Auftragen der Streichmasse auf die Rückseite des grobfädigen und großporigen Grundgewebes des späteren fußboäenbelages erstarrt diese Masse ebenfalls bei Raumtemperatur schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit so weit, daß man die mit ihr bestrichene Textilware aufrollen kann, ohne daß die aufgetragene Untcrschicht noch =.'1 ebt oder dabei beschädigt wird. Aus führun#isriel Zur Herstellung einer rutschfesten und schalldämmenden Unterschiüh@: auf einem grobfädig und großporig gewebten Kokosläufer wurden 480 g FÜÜilstoffe in eine Kolloidmühle eingefüllt und. in dieser Muühle mit einer als Verdickungsmittel dienenden FFüllstoffdispersion. vermahlen. Die 480 g Züllstoffe setzten sich zusammen aus
    300 g Alkylarwisulfonat 3U;ö
    40 " Schwefel
    60« Alterungsschutzmittel
    2011 Zink diäthyldithiocarbamat
    201f Zink-2-Merkaptobenzothiazol
    'i20`1 Zinkoxyd
    die wässrige FUllstofflispersion bestand aus
    150 g Kasein
    5C g Ammoniak
    300 g Ruß
    1000 g -Nasser.
    Dem in der Kolloidmühle aus den vorgenannten Stoffen erzeugten liahlgut wurden 1500 g Naturlatex von etwa 60% zugesetzt, anschließend 3000 g Gummirauhmehl zugegeben und alle testandteile innig zu einer pastenartigen aber noch streichfähigen Nasse vermischt. Diese iaasse ixrurde innerhalb von etwa 30 nuten bei Raumtemperatur auf die Unterseite des Kokosläufers in der gewünschten Schichtstärke aufgetragen und verstrichen. Die solchermaßen hergestellte Unterschicht des Kokosläufers war nach etwa 60 Minuten Erstarrungszeit bei Raumtemperatur so weit abgebunden, daß der Kokosläufer ohne Beschädigung seiner Unterschicht zusammengerollt und abtransportiert werden konnte. Wie':ein,-iVerglLbichsversuch ergab, ließ sich die vorgenannte Erstarrungszeit noch abkürzen, wenn die aufgetragene Unterschicht des Kokosläufers bei höherer als Raumtemperatur zum Abbinden gebracht wurde. In beiden Fällen war ciie erstarrte Unterschicht des Kokosöäufers außerordentlich rutschfest und sehr schalldämmend.

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Verfahren zum Herstellen gewebter Fußbodenbeläge in Gestalt von grobfädigen und großporigen Teppichen, Läufern, Matten u.dgl., bei dem auf der Rückseite des Grundgewebes eine streichfähige Tasse aufgebracht wird, die Latex lind mehlartige Gummiabfälle enthält und die nach ihrer Erstarrung eine rutschfeste Unterschicht bildet, nach Patent (Patentanmeldung L 43 2;33 VIIa/8h), gekennzeichnet durch die Verwendung einer streichfähigen Auftragmasse, die aus einer Mischung von Latex, Gummirauhmehl und Füllstoffen, im ungefähren Gewichtsverhältnis von 1,0 : 1,0 bis 2,5 : 1,0 bis 1,5 besteht lind außer einem als Verdickungsmittel wirkenden, in Form einer wässrigen Aufschwemmung oder Lösung zugesetzten Füllstoff gegebenenfalls noch weitere Füllstoffe aufweist.
  2. 2. Verfahren nach 4aspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer wässrigen Lösung, die zu etwa 10ö aus Zelluloseäther und zu etwa 90% aus nasser besteht, als ein als Verdickungsmittel wirkender Füllstoff, der mit den übrigen Bestandteilen der streichfähigen.äuftrag-masse in einer Gewichtsmenge vermischt wird, die etwa der Latexmegge dieser 1-Jasse entspricht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer wässrigen Dispersion, die zu etwa 13% aus Ammoniak und Kasein, zu etwa 20% aus Ruß und zu etwa 67% aus Wasser besteht, als ein als Verdickungsmittel wirkender Füllstoff, der mit den übrigen Bestandteilen der streichfähigen Auftragmasse in einer Gewichtsmenge vermischt wird, die etwa der Latexmenge dieser Masse entspricht.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer streichfähigen. Auftragmasse, die außer Latex, Gummirauhmehl und einem als Verdickuzgsmittel wirkenden Büllstoff in wässriger Lösung oder Aufschwemmung noch weitere Füllstoffe wie Schwefel, Glykol- und Zinkverbindungen enthält, wobei die Massebestandteile Latex, Gummimehl, wässrige Füllsztoffauf schwemmung oder -lösung und weitere Füllstoffe im ungefähren Gewichtsverhältnis von 1 : 2 :-1 : 0,5 zueinander stehen.
  5. 5. Verfahren nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß-die wässrige Füllstoffaufschwelbmung oder -lösung mit dem Gummirauhmehl und gegebenenfalls den weiteren Füllstoffen in einer Kolloidmühle od.dgl. vermahlen und dem läahlgut anschließend Naturlatex von etwa 6096 als Latexbestandteil der streichfähigen-Auftragmasse zugemischt wird.
DE19631560885 1963-07-12 1963-07-12 Verfahren zum Herstellen gewebter Bodenbelaege mit rutschfester Unterschicht Pending DE1560885A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0045334 1963-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1560885A1 true DE1560885A1 (de) 1969-08-28

Family

ID=7271099

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19631560885 Pending DE1560885A1 (de) 1963-07-12 1963-07-12 Verfahren zum Herstellen gewebter Bodenbelaege mit rutschfester Unterschicht

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BE (1) BE665791A (de)
DE (1) DE1560885A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3049063A1 (de) * 1980-12-24 1982-07-29 Helmut 8859 Bertoldsheim Eppendahl Verfahren zur beschichtung der unterseite von teppichauflagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3049063A1 (de) * 1980-12-24 1982-07-29 Helmut 8859 Bertoldsheim Eppendahl Verfahren zur beschichtung der unterseite von teppichauflagen

Also Published As

Publication number Publication date
BE665791A (de) 1965-10-18

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Legal Events

Date Code Title Description
SH Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971