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DE156055C - - Google Patents

Info

Publication number
DE156055C
DE156055C DENDAT156055D DE156055DA DE156055C DE 156055 C DE156055 C DE 156055C DE NDAT156055 D DENDAT156055 D DE NDAT156055D DE 156055D A DE156055D A DE 156055DA DE 156055 C DE156055 C DE 156055C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
derivatives
parts
alcohol
thiourea
cold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT156055D
Other languages
English (en)
Publication of DE156055C publication Critical patent/DE156055C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D239/24Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D239/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D239/46Two or more oxygen, sulphur or nitrogen atoms
    • C07D239/56One oxygen atom and one sulfur atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

Sict&nttvni ta
fyc'it cfalOnhx-tnfo.
eyiiak bet Scvwv
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es wurde gefunden, daß man durch Einwirkung der in der Methylengruppe durch Metalle, wie Kalium, Natrium, substituierten Derivate des Cyanessigesters auf Thioharnstoff und seiner Monoalkylderivate der Formel
/NH. R C^-SH
schwefelhaltige Pyrimidinderivate der Formel N(RJ-CO
■II
C SH CH2
Il I
.. N C: NH
erhält.
Die neuen Thiopyrimidinderivate unterscheiden sich von den nach den Verfahren der Patente 134984 und 135371 erhältlichen, in 2-Stellung Alkylreste bezw. die Imidogruppe enthaltenden Pyrimidinderivaten sehr wesentlich dadurch, daß sie sich glatt in Hypoxanthin bezw. dessen am Stickstoff alkylierte Derivate überführen lassen. Die Darstellung dieser letzterwähnten Körper erfolgt am besten nach der von W. Traube (Berichte d. D. ehem. Ges. 33, 1900, Seite3O35 und 3036) für die Gewinnung von Guanin aus 2 ^-Diamino-o-oxypyrimidm beschrie-
benen Methode. Dies geschieht durch Überführung der schwefelhaltigen Pyrimidinderivate der obigen Formel in die Nitrosoverbindungen, Reduktion der so gewonnenen Körper zu ■ den 4 · 5 - Diaminothiooxypyrimidinen und Herbeiführung des Ringschlusses durch Kochen dieser Produkte mit Ameisensäure. Aus dem so erhaltenen Thiohypoxanthin oder dessen Alkylierungsprodukte können darauf leicht durch Oxydation Hypoxanthin oder die entsprechenden Derivate dieses Körpers erhalten werden.
Beispiel 1.
Zu einer Lösung von 19,5 Teilen Kalium in 500 Teile absolutem Alkohol gibt man 57 Teile Gyänessigsäureäthylester, setzt dann zu dem. so erhaltenen Kaliumcyanessigester 57 Teile Thioharnstoff hinzu und erhitzt ein bis zwei Stunden im Wasserbad zum Sieden. Das ausgeschiedene Kaliumsalz wird abfiltriert, in Wasser gelöst und mit Essigsäure schwach angesäuert. Das neue Kondensationsprodukt scheidet sich hierbei aus und kann durch Umkristallisieren aus heißem Wasser gereinigt- werden. Es bildet färblose Kristalle, die in heißem Wasser sowie in Säuren und Alkalien leicht löslich sind, schwer löslich dagegen in kaltem Wasser und in Alkohol. Beim Erhitzen zersetzt sich das Produkt, ohne zu schmelzen. Mit salpetriger Säure bildet es eine schwerlösliche Isonitrosoverbindung, deren Ammoniaksalz in braunen Nadeln kristallisiert.
Beispiel 2.
0,75 Teile Natrium werden in absolutem Alkohol gelöst und mit 5 Teilen Allylthioharnstoff sowie 4,5 Teilen Cyanessigsäureäthylester vernetzt. Nach zweistündigem Kochen ist der größte Teil des Kondensationsproduktes als Natriumsalz abgeschieden und
wird dann, wie in Beispiel ι angegeben, isoliert. Das so erhaltene Produkt ist in Wasser und Alkohol in der Kälte sehr schwer, in der Wärme leichter löslich. Es kann aus diesen Lösungsmitteln umkristallisiert werden. Es ist unlöslich in Ammoniak und wird von Alkalilösungen bereits in der Kälte aufgenommen und aus diesen Lösungen durch Essigsäure wieder gefällt.
Beispiel 3.
Zu einer Lösung von 0,75 Teilen Natrium in absolutem Alkohol werden 4 Teile Methylthioharnstofr und 4,5 Teile Cyanessigsäureäthylester zugefügt und einige Stunden gekocht. Nach dieser Zeit wird eingedampft und das Thiopyrimidinderivat mittels Essigsäure ausgefällt. Das so erhaltene Produkt bildet farblose Nadeln, die in Alkohol auch in der Siedehitze schwer löslich sind. Leichter löst es sich in heißem Wasser, woraus es beim Erkalten in feinen Nädelchen auskristallisiert. Alkalien lösen den Körper schon in der Kälte leicht, Ammoniak nur schwierig. Aus den alkalischen Lösungen wird er auf Zusatz von Säuren wieder gefällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Darstellung von Thiopyrimidinderivaten, darin bestehend, daß man die in der Methylengruppe durch Metalle substituierten Derivate der Cyanessigester auf Thioharnstoff oder dessen Monoalkylderivate einwirken läßt.
DENDAT156055D Active DE156055C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE156055C true DE156055C (de)

Family

ID=422472

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT156055D Active DE156055C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE156055C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2615020A (en) * 1950-02-01 1952-10-21 Searle & Co Derivatives of 2-thio-6-amino-1,2,3,4-tetrahydro-2,4-pyrimidinedione

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2615020A (en) * 1950-02-01 1952-10-21 Searle & Co Derivatives of 2-thio-6-amino-1,2,3,4-tetrahydro-2,4-pyrimidinedione

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