DE1560027B - Fadenmusterstreifen - Google Patents
FadenmusterstreifenInfo
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Description
einer Folie oder einem anderen ähnlichen Werkstoff. Auf ihn sind die Fadenabschnitte derart aufgebracht,
daß sie an der Stelle 3 in einem schmalen Bereich an dem Trägerstreif en 1 durch Schmelz-Punkt- oder
Schmelz-Faden-Verbindung befestigt sind und mit ihren Enden la, 2b beidseitig frei abstehen.
Die Herstellung des Fadenmusterstreifens kann in der Weise durchgeführt werden, daß der Kartonoder
Folienstreifen von einer Rolle abgezogen wird und dabei ein Plastikfaden oder Plastikstrang mittels
einer erhitzten Düse oder eines erhitzten Rädchens aufgetragen wird. Daran anschließend werden über
den Streifen die zur Bemusterung kommenden Fäden herangeführt. An der nächsten Arbeitsstelle wird
durch Erhitzen von unten der Plastikfaden aufgeweicht.
Gleichzeitig werden von oben her die Fäden herangeführt und mittels eines erhitzten Rädchens
od. dgl. mit dem Trägerstreifen fest verbunden. Wird dabei ein scharfkantiges Rädchen verwendet, so erhält
man auf den Fäden zusätzlich eine feinlinige Bügelnaht. Die fertigen Musterstreifen können danach
mittels eines Querschneiders in gewünschte Längen abgeschnitten werden.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, den Plastikstrang entsprechend der Stärke der zu bemusternden
Fäden nach Breite und Höhe zu wählen. Dies kann in einfacher Weise durch Verwendung genau dimensionierter
Düsen für den Austritt des thermoplastischen Stranges erreicht werden. Es ist hierdurch unabhängig
von der Stärke und der Beschaffenheit der Fäden möglich, in einer äußerst schmalen Klebfläche
die einzelnen Fäden mit dem Streifen fest zu verbinden.
Für den Fall, daß auf die Fadenabschnitte ein zusätzlicher Auftrag aufgebracht wird, wird beispielsweise
mittels einer erhitzten Düse ein dünner Plastikfaden quer zu den Fäden gelegt und gleichzeitig
durch ein erhitztes Rädchen dieser zusätzliche Plastikfaden in die Musterfäden eingepreßt. Ähnlich ist
die Herstellung des Fadenmusterstreifens, wenn eine zusätzliche Punkt-Verschmelzungsreihe aufgebracht
wird.
Werden die nebeneinander auf dem Trägerstreifen angeordneten Fadenabschnitte mittels einer Faso
dennaht befestigt, so kann dies nähmaschinenartig durch Aufsteppen erfolgen, indem mindestens eine
erhitzte, konisch zugespitzte Nadel durch Auf- und Abbewegung den flüssigen Plastikverbundstoff aus
einem über der Nähstelle befindlichen erhitzten Behalter holt und so auf die Fäden aufbringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Fadenmusterstreifen, bei welchem auf einem stellt werden und hatten überdies noch die oben er-Träger
eine Vielzahl parallel angeordneter Fa- wähnten Mangel, so daß die Muster in keinem Fall
denabschnitte befestigt ist, dadurch ge- 5 zu befriedigen vermochten.
kennzeichnet, daß die Fadenabschnitte (2) Andererseits sind ■■— jedoch nicht für die Ausfüh-
in einem schmalen Bereich ihrer Gesamtlänge mit rung von Fadenmusterstreifen — an und für sich
beidseits frei liegenden Fadenenden (2 a, 2 b) mit- Schmelzverbindungen, Punktschmelzverbindungen,
tels einer Schmelz-Punkt- oder Schmelz-Faden- Fadenschmelzverbindungen, Klebverbindungen bzw.
verbindung (3) am Trägerstreifen (1) befestigt io Fadennähte bekannt.
sind. Auf Grund dieses Standes der Technik und daran
2. Fadenmusterstreifen nach Anspruch 1, da- angeknüpfter weiterer Überlegungen hat sich die der
durch gekennzeichnet, daß im Bereich der Naht- Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ergeben, die
bzw. Punkt-Verschmelzung (3) auf die Fadenab- darin besteht, die Fadenabschnitte an dem Streifen in
schnitte eine zusätzliche Schmelznaht aufgebracht 15 der Weise zu befestigen, daß trotz verhältnismäßig
ist. geringem Aufwand sowohl das Aussehen wie auch
3. Fadenmusterstreifen nach Anspruch 1, da- die Griffähigkeit der Fadenmuster voll erhalten
durch gekennzeichnet, daß im Bereich der Naht- bleibt.
bzw. Punkt-Verschmelzung (3) auf die Fadenab- Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Fadenmusterschnitte
eine zusätzliche Punktverschmelzungs- 20 streifen, bei dem auf einem Träger eine Vielzahl parreihe
aufgebracht ist. allel angeordneter Fadenabschnitte befestigt ist, er-
4. Fadenmusterstreifen, bei welchem auf einem findungsgemäß so ausgebildet, daß die Fadenab-Träger
eine Vielzahl parallel angeordneter Fa- schnitte in einem schmalen Bereich ihrer Gesamtdenabschnitte
mittels einer Faden-Naht befestigt länge mit beidseits freiliegenden Fadenenden mittels
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenschlei- 25 einer Schmelz-Punkt- oder Schmelz-Faden-Verbinfen
der aus thermoplastischem Material bestehen- dung am Trägerstreifen befestigt sind.
den Fadennaht in die Fadenabschnitte einge- Auf diese Weise ist erreicht, daß die Breite der
schmolzen sind. Schmelzverbindung entsprechend der Stärke der zu
bemusternden Fäden angepaßt, d. h. sehr schmal ge-
30 halten werden kann, keine Versteifung des eigentlichen
Fadens zustande kommt und eine Farbverfälschung der Fadenabschnitte nicht eintreten kann. Die
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fadenmu- Fadenmuster können in der üblichen Weise durch
sterstreifen, bei welchem auf einem Träger eine Viel- Fingergriff jederzeit geprüft werden, ohne befürchten
zahl parallel angeordneter Fadenabschnitte befestigt 35 zu müssen, daß Fasern der Fäden dabei sich lösen,
ist. In Ergänzung dieser erfindungsgemäßen Lösung
ist. In Ergänzung dieser erfindungsgemäßen Lösung
Es sind bereits Fadenmusterstreifen oder -karten kann im Bereich der Naht- bzw. Punkt-Verschmelbekannt,
bei denen die Strick-, Wirk-, Zwirn- od. dgl. zung auf die Fadenabschnitte eine zusätzliche
Fäden aus Wolle, Baumwolle oder anderem Faser- Schmelznaht aufgebracht sein. Dadurch ist gewährmaterial
auf einem Karton-, Papier-, Folien- od. dgl. 40 leistet, daß auch bei locker gedrehten Garnen oder
Streifen aufgeklebt sind. Um eine feste Verbindung bei groben Garnen eine sichere Halterung auf dem
zwischen den einzelnen Fäden und dem Streifen her- Trägerstreifen zustandekommt,
zustellen, ist eine große Klebebreite von etwa 1 cm Es ist ferner in Abwandlung des letzterwähnten
zustellen, ist eine große Klebebreite von etwa 1 cm Es ist ferner in Abwandlung des letzterwähnten
und mehr erforderlich. Dabei werden nur die dem Befestigungsprinzips auch möglich, im Bereich der
Streifen zugewandten Fasern des gedrillten Fadens 45 Naht- bzw. Punkt-Verschmelzung auf die Fadenaban
dem Streifen befestigt, mit dem Ergebnis, daß die schnitte eine zusätzliche Punkt-Verschmelzungsreihe
Zahl dieser befestigten Fasern äußerst gering ist. Da aufzubringen; damit werden gleichwertige Ergebnisse
die einzelnen Fasern mit den benachbarten aber nur erzielt.
lose verbunden sind, lösen sich die nicht festgekleb- Schließlich kann der Fadenmusterstreifen, bei
ten Fasern schon bei der geringsten Beanspruchung 50 welchem auf einem Träger eine Vielzahl parallel anvom
Streifen. Die Verklebung der einzelnen Faden- geordneter Fadenabschnitte mittels einer Fadennaht
abschnitte mit dem Trägerstreifen ist also großflä- befestigt ist, gemäß der Erfindung auch so ausgebilchig.
Es wird demnach nicht nur die natürliche Be- det sein, daß die Fadenschleifen der aus thermoplaschaffenheit
der Fäden stark beeinträchtigt, sondern stischem Material bestehenden Fadennaht in die Faes
ist auch die vom Benutzer dieses Fadenmuster- 55 denabschnitte eingeschmolzen sind.
Streifens üblicherweise durchzuführende Prüfung Damit ist die Herstellung des Fadenmusters be-
Streifens üblicherweise durchzuführende Prüfung Damit ist die Herstellung des Fadenmusters be-
durch Berühren und Betasten der Fäden mit den Fin- sonders vereinfacht. Durch die Verwendung eines
gern nicht möglich. Diese Fadenmuster konnten so- thermoplastischen Fadens für die Fadennaht kann in
mit zur Bemusterung bzw. zur Begutachtung von einem weiterfolgenden Arbeitsvorgang durch Nieder-Ausfallmustern
nicht herangezogen werden. Zudem 60 schmelzen dieser Fadennaht insgesamt eine ausreißist
die Herstellung solcher Fadenmusterstreifen sehr feste und begutachtungsfeste bzw. griffeste Halterung
zeitaufwendig. bei einfachster Ausbildung erzielt werden.
Auch das bisher übliche Annähen bzw. Anknüp- In einem Schaubild ist ein Fadenmusterstreifen
fen der Fadenabschnitte an dem Streifen mit der gemäß der Erfindung wiedergegeben.
Hand oder mittels Maschinen brachte keine befriedi- 65 F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Fadenmugenden Ergebnisse, da nach mehrmaligem Prüfen der sterstreifen und
Hand oder mittels Maschinen brachte keine befriedi- 65 F i g. 1 zeigt eine Draufsicht auf den Fadenmugenden Ergebnisse, da nach mehrmaligem Prüfen der sterstreifen und
Fadenabschnitte ein Verzug oder sogar ein Ausrei- F i g. 2 einen Querschnitt durch denselben,
ßen einzelner Fäden die Folge war. Der Trägerstreifen 1 besteht aus Karton, Papier,
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