DE1559041C - Keilverbindung zweier Schaltafeln - Google Patents
Keilverbindung zweier SchaltafelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Keilverbindung zweier Schaltafeln, die an ihren Rändern im Querschnitt
U-förmig nach außen abgekantet sind, mit einer im Querschnitt C-förmigen Lasche, welche die Schaltafelränder
umgreift und innen gegen diese verkeilt ist.
Bei der Verwendung von Metallschalungen, z. B. zur Errichtung von Wänden, ist es im Interesse einer
wirtschaftlichen Arbeitsweise notwendig, die einzelnen Schaltafeln möglichst schnell und sicher zu verbinden.
Die Verbindung selbst muß den während des Betonierens auftretenden Kräften standhalten und
sich wieder leicht lösen lassen.
Bisher wurden hierfür häufig Klemmschellen verwendet, bei denen zwei Backen mittels einer Schraube
gegeneinander gezogen werden. Das Schrauben erfordert Hilfsmittel und einen größeren Zeitaufwand,
außerdem können die Schrauben leicht verlorengehen. Es ist auch eine Keilverbindung bekannt, bei der eine
C-förmige, über die U-förmig abgekanteten Ränder zweier Schaltafeln geschobene Lasche mittels zweier ao
Keile die Schaltafeln zusammenhält. Bei langen Schaltafeln ist dieses Aufschieben der Lasche von einem
Ende der Schaltafeln her bzw. das Abziehen sowie das Einschlagen von zwei Keilen zur Sicherung der Verbindung
sehr umständlich und zeitraubend. Außerdem sind die Keile mit. der Lasche nicht verbunden,
so daß diese leicht verlorengehen können.
Die Erfindungsaufgabe besteht nun darin, eine Keilverbindung zweier Schaltafeln zu schaffen, die an
der jeweils vorgesehenen Verbindungsstelle ohne zusätzliche Hilfsmittel direkt angesetzt werden kann,
wobei der Keil an der Lasche unverlierbar gehalten sein soll.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der eine Längsrand der Lasche hinter den äußeren Schenkel
der einen Schaltafel greift, während den äußeren Schenkel der anderen Schaltafel ein Keil hintergreift,
der an den Enden je einen Anschlag aufweist und dessen Rücken in einer T-förmigen Nut der Lasche geführt
ist, wobei im gelösten Zustand des Keils der Abstand seiner Anlagefläche von dem gegenüberliegenden
Längsrand der Lasche größer ist als die Länge der beiden äußeren Schenkel der Schaltafelränder.
Mit dieser Keilverbindung können die Schalungselemente in kürzester Zeit so miteinander verbunden
werden, daß auch sehr große Kräfte ohne weiteres übertragen werden können. Die Verbindung
läßt sich leicht lösen, und die Keilverbindung kann an jeder Stelle der Schalungslänge angesetzt werden. Sie
muß nicht von oben eingeschoben werden. Darüber hinaus ist durch die unverlierbare Verbindung der
Lasche mit dem Keil durch die beiden Anschläge in der Nähe der Enden des Keils die stets komplette
Ausrüstung gewährleistet. Dazu kann zweckmäßigerweise als Anschlag am breiten Ende de3 Keils eine
Verbreiterung und an seinem schmalen Ende ein Querstift angeordnet sein. .
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei-Spieles. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch die Keilverbindung gemäß Linie I-I in F i g. 2 und
F i g. 2 eine Ansicht der Keilverbindung von vorn im Einsatz bei Rundsäulenschalungseiementen.
Zwei Schaltafeln 1, 2, die z. B. aus Aluminium bestehen und zur Einschalung einer Rundsäule geeignet
sind, sollen möglichst fugenlos aneinandergestoßen und fest miteinander verbunden werden, so daß sie
dem Druck des Betons nicht ausweichen können. Die Schaltafeln 1, 2 haben jeweils einen U-förmig ausgebildeten
Rand 3 mit Schenkeln 4, 4' bzw. 5, 5'.
Die Keilverbindung besteht aus einer Lasche 6 und einem Keil 7. Die Lasche 6 hat auf der einen Seite
ebenfalls etwa U-förmige Ausbildung, so daß ein Vorsprung 8 gebildet ist, der zwischea die Schenkel 4,4'
mit Spiel paßt. Auf der anderen Seite der Lasche 6 ist eine schräge Führungsfläche 9 vorgesehen, an die
eine T-förmige Nut 10 angeschlossen ist.
Ein Haltesteg 11 an der Außenseite der Lasche 6 erleichtert die Handhabung.
Der Keil 7 trägt auf der einen Seite einen Ansatz 12, der zwischen die Schenkel 5, 5' der Schaltafel 2
paßt. Auf der anderen Seite ist ein T-förmiger Rücken 13 vorgesehen, der mit Spiel in der T-förmigen Ausnehmung
der Nut 10 gleiten kann. Den oberen Abschluß des Keils 7 bildet eine Verbreiterung 14, und
nach dem Einschieben in die Lasche 6 ist in der Nähe des unteren Endes ein Querstift 15 eingesteckt, so daß
der Keil 7 aus der Lasche 6 nicht herausfallen kann und die Keilverbindung stets vollständig beieinander
bleibt. Der T-förmige Rücken 13 des Keils 7 kann am schmalen Ende des Keils etwas über den Teil mit dem
Ansatz 12 vorstehen, um das Lösen des Keils 7 zu erleichtern.
Wenn beim Lösen der Keilverbindung der Querstift 15 an der Unterseite 17 der Lasche 6 anschlägt, ist
der Abstand der Anlagefläche 18 des Keils von dem gegenüberliegenden Längsrand 19 der Lasche 6 so
groß, daß die Lasche von den Schenkeln 4,5 etwa in senkrechter Richtung zu diesen Schenkeln abgehoben
werden kann. Damit muß die Lasche nicht vom Ende der Schaltafeln 1,2 her eingeführt werden, sondern
kann an jeder beliebigen Stelle aufgesetzt werden. Beim Einschlagen des Keils 7 mit einem Hammer
klemmen die Anlagefläche 18 und der gegenüberliegende Längsrand 19 der Lasche 6 die Schaltafeln
1,2 zusammen, wobei sich der Keilrücken mit einer Schulter 20 an der schrägen Führungsfläche 9 abstützt.
Claims (5)
1. Keilverbindung zweier Schaltafeln, die an ihren Rändern im Querschnitt U-förmig nach
außen abgekantet sind, mit einer im Querschnitt C-förmigen Lasche, welche die Schaltafelränder
umgreift und innen gegen diese verkeilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine
Längsrand (19) der Lasche (6) hinter den äußeren Schenkel (4) der einen Schaltafel (1) greift,
während den äußeren Schenkel (5) der anderen Schaltafel (2) ein Keil (7) hintergreift, der an den
Enden je einen Anschlag aufweist und dessen Rücken in einer T-förmigen Nut (10) der Lasche
(6) geführt ist, wobei im gelösten Zustand des Keils (7) der Abstand seiner Anlagefläche (18)
von dem gegenüberliegenden Längsrand (19) der Lasche (6) größer ist als die Länge der beiden
äußeren Schenkel (4,5) der Schaltafelränder.
2. Keilverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag am breiten
Ende des Keils (7) eine Verbreiterung (14) und an seinem schmalen Ende ein Querstift (IS) angeordnet
ist.
3. Keilverbindung nach Anspruch I oder 2, da-
durch gekennzeichnet, daß das T-förmige Profil (13) des Keilrückens über das schmale Ende des
Keiles (7) vorsteht.
4. Keilverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (6) auf der
Seite mit der T-förmigen Nut (10) kurzer ist als an der anderen Seite (19).
5. Keilverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lasche (6) ein quer
abstehender Haltesteg (11) angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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