DE1558062A1 - Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie - Google Patents
Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen IndustrieInfo
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Description
- Elektro Wanderbefeuerung für Tunnelöfen der keramischen Industrie. Dis" Erfindung betrifft die Beltieizung von Tunnelöfen der keramischen Industriemittels elektrischer Heizelemente, die auf den Tunnelofenwagen durch den Brennkanal mitfahren. Die bekannten Tunnelofenbe-feuerLUlgen benutzen die Verbrennungswärme fester, flüssiger oder auch .gasförmiger Brennstoffe, in einigen Ausnahmefällen werden auch elektrische Heizelemente verwendet. In allen Fällen wird dabei die Wärme durch fest in der Ofendecke oder in den Seitenwänden angebrachte Brenner od::ä Heizelemente erzeugt. Dabei ergeben sich in der Hegel.je.nach verarbeitetem T--iZaterial recht erhebliche Schwierigkeiten, die mit einem großen _.lufwand brenntechnischer Art ausgeschaltet werden müssen.
- Erschöpfende Auskunft über den derzeitigen Stand der Technologie geben die diesbezüglichen Ikufsätze 1. Ziegeleiteehnisches Jahrbuch 1961, Seite 144, C. Piltz Notwendige Voruntersuchungen für die Planung eines Tunnelofens.
- 2. Ziogeleitechnisches Jahrbuch 1961, Seite 198, C. Schlinkert, Rauchgaskondensation o 3. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Seite 223, W. °lvenhaus, Brennen in der Ki#ramik, 4. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Süite 267s Pols-Zeusden, Über den heutigen Stand des Tunnalofenbaus.
- 5. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Seite 346, Pols-heusde:a, Wärmebilanz Tunnelöfen. 6. Ziegelcitochnischcs Jahrbuch 1966, Seite 207, ltssenmachar, Tunnelofenbrand. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den technischen -aufwand für den Brennkanal wirksam zu- reduzieren, die Scherbenqualität des erzeugten Brenngutes erheblich zu verbessern und die Notwendigkeit des Sortierens ungleichmäßigen Brandes auszu.-sehalten. Dabei soll durch die j-;rfindung gloiehzeitig der tech-
die'Bedienung von Hand oder mittels moderner liegeltecnnix wirksam vereinfacht werden.nische Aufwand für.das Trocknen des Brenngutes vermln$dAV.4 - Die -;iufgabe wird dädurch gelöst, daß Heizelemente in der für den jeweiligen Zweck erforderlichen Größe-in Form von keramischen Wickelkörpern mit aufgewickeltem Widerstandsdraht in einer Zeihe zu drei Stück quer zum Brennkanal auf jedem Tunneldfenwagcn. in dafür hergestellte iLussparungn des Schamottefutters eingesetzt werden. Die Enden der Vriderstandsdrähte sind unter den Wagen in Sternschaltung verdrahtet und zu drei Kohleschleifbürsten geführt, welche federnd auf drei Stromschienen aufliegen und aus den Stromschienen mit Drehstrom gespeist werden. Die Stromschienen beginnen am Einfahrende des Tunnelofens und enden unter dem Garfouer, so daß die Stromzufuhr mit dem Durchlauf des Ytagens durch den Kanal zwangsläufig gekuppelt ist. _ Je nach Erfordernis kann zum Zweck- eins materialgerechten Aufheizans die Schiene an kritischen Stillen der :tufh-izkurve unterbrochen werden, so daß eine optimale -'.ufheizung eines jeden Materials erzielt Werden kann. Damit ist eine rauch-, ruß-, asche- und wasserdampffreie 'Refeuerung erreicht, die sich von allen bisherigen Systemen durch vollkommene Gleichförmigkeit der Wärmezuführung von der Einfahrt bis zum Garfeuer auszeichnet. Dadurch wird eine langgestreekte j:iufheizzone erreicht, die zudem noch an besonders schwierigen Itufheizhürden mit Unterbrechungen ausgestattet werden kann. Mit der Erfindung sind die im folgenden beschriebenen Vorteile verbunden: Der mit Blektro-Wanderbefeuerung ausgerüstete Tunnelofen' besteht nur noch aus einem vergleichsweisen kurzen Brennkanal, er enthält keine Brenner und Schürlöcher, keine Heißluftabsaugung oder Kühlung, keine Umwälzung. Die durch den Brennkanal gefüh@@te Luft wird so bemessen, daß sie zur Kühlung des gebrannten Gutes bis zum rausfahrende ausreicht. Sie heizt sich in der bekannten Weise bis zum Garfeuer auf und bewirkt die . Oxydation des Einsatzes. Dann gibt sie in der .'#.ufheizzone ihre Wärre an den Einsatz ab und transportiert gleichzeitig die von den im Luft.etrom stehenden Heizelementen abgegebene Wärme en den ehtgegenk#)mmenden Einsatz. Da nun keine Rücksicht mehr auf Kondensation zunehmen ist, kann. man den Wärmeaustausch bis aiZ ' das Einfahrende des Ofens her.anverlegen. Eine für das Setzen zuträgliche Temperatur wird für die Unterbrechung des Rohlin,gs# laufes zwischen Trockrierei und Ofen maßgeblich sein müssen. Dann wird die aus dem Ofen kommende Luft ohe Wärmeverluste-in den Trockner,geleitetg womit die Kombination von Tunnelofen und Trockner zu einem integrierten Wärmeaustauscher nach dem Gegenstromprinzip eingeleitet ist-. .
- Schlechthin idealer Wärmehaushalt ergibt sichy wenn dieser zusammengefaßte Gegenstromwärmetauscher in' der die Erfindung ausmachenden Art in seinem Brennteil elektrisch befeuert wird 9 -und wenn die dazu erforderliche elektrische Energie dieselelekr. trisch erzeugt wird. Die dabei anfallei.de und im Kühlwasserkreislauf nutzbaffe Wärme der Dieselmaschine deckt genau den Wärmebedarf de. -,rocknerei! Das exakt'stimmende Verhältnis von einerseits Wärmebedarf des Ofens #-Värmebedarf .der Trocknerei und andererseits .
- erzeugter Elektrowärme' m Kühlwasserwärme der Dieselmotoren . regelt sich nämlich durch P-_ , am Ende der Trocknerei im Formling verbleibende ReStfeL?:hte von selbst genau ein. Nämlich: Beim .'jnfahren der xanlage habe die mit dem Kühlwasser der Dieselmaschine der Trocknerei zugeführte Wärme wegen Ungenauigkeiten in der .Vorberechnung-nicht ausgereicht. Dann kommen zwar setzbare aber noch restfeuchte Rohlinge in den Ofen. Der Ofen übernimmt-zusätzlich ihre Trocknung und bedarf dazu höherer Energie aus den dieselgetriebenen Generatoren. Dabei geben aber die Dieselmaschinen mehr Wärme in den Kühltaasserkreislauf und stellen dadurch ausreichend Wärme für die Trockenerei zur Verfügung. .' -.legen der beträchtlich großen Verdampfungswärme ist dabei die Restfeuchte ein besonders wirksamer Regelfaktor.
- Von der Regeltechnik her betrachtet hat man es bei dieser .,`in-_ .ordnüng mit zwei miteinander verzahnten Regelkreisen zu tun.
Gegenüber der bisher üblichen Technik ergeben sich folgende Vorteile: Die hohe Qualität des Elektrobrandes, bekannt von der Feinkeramik und vom Laboratorium.Kreis 1. hat die Regelgröße Garbrandtemperatur Stellgröße Regler der Dieselmaschinen Störgröße Restfeuchte des Einsatzes Kreis 2 hat die Regelgröße Optimale Restfeuchte Stellgröße Restfeuchte des Einsatzes Störgrößen Wettereinflüsse - Die elegante Regelbarken der elekrtischen Energie, die mit Hilfe der bekannten elektronischen ITeß-, Schalt- und Regeltechnik trägheitslos und unerreicht genau die gerrüllschten Werte erzielt. .
- Beträchtliche Verminderung des bisher üblichen technischen Aufwandes für gleichmäßigen Brand und schonendes Trockenen. Infolge der ausgezeichneten Wärmeverbundwirtscüait sehr hohe Wirtschaftlichkeit.
- :Lus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich folgender
Claims (1)
- Patentanspruchs Elektro-Wanderbefeuerung für Tunnelöfen der keramischen Industrie, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische j-leizkörper, aus mit Widerstandsdraht bewickelten keramischen Rohren bestehend, so .auf die Ofenwagen aufgesetzt werden, daß der in üblicher Weise durch deh Brennkanal des Ofens durchgeführte Luftstrom sie umspült und die*von den Heizelementen an den Luftstrom abgegebene Wärme den auf den Ofenwagen befindlichen Einsatz aufheizt, wobei die Heizelemente während des Durehlaufes des Ofenwagens durch den Brennkanal über im Begebkanal des Tunnelofens angebrachte Stromschienen und über auf diesen Schienen schleifende Krhlebüreten mit Strom geeigneter form und Stärke gespeist werden-
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0062478 | 1967-06-06 |
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| DE19671558062 Pending DE1558062A1 (de) | 1967-06-06 | 1967-06-06 | Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1558062A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2950024A1 (de) | 2014-05-28 | 2015-12-02 | ZBK Zentrum für Baukeramik GmbH | Verfahren zur energieversorgung keramischer öfen |
| DE102015007948A1 (de) | 2015-06-19 | 2016-12-22 | Zbk Zentrum Für Baukeramik Gmbh | Verfahren zur Energieversorgung keramischer Öfen |
| EP4545892A1 (de) | 2023-10-24 | 2025-04-30 | Keramischer Ofenbau GmbH | Elektrische heizelemente, elektrisch beheizte ofenwagen, durchlauföfen und verfahren |
-
1967
- 1967-06-06 DE DE19671558062 patent/DE1558062A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2950024A1 (de) | 2014-05-28 | 2015-12-02 | ZBK Zentrum für Baukeramik GmbH | Verfahren zur energieversorgung keramischer öfen |
| DE202015009076U1 (de) | 2014-05-28 | 2016-09-05 | Zbk Zentrum Für Baukeramik Gmbh | Industrieofen |
| DE102015007948A1 (de) | 2015-06-19 | 2016-12-22 | Zbk Zentrum Für Baukeramik Gmbh | Verfahren zur Energieversorgung keramischer Öfen |
| EP4545892A1 (de) | 2023-10-24 | 2025-04-30 | Keramischer Ofenbau GmbH | Elektrische heizelemente, elektrisch beheizte ofenwagen, durchlauföfen und verfahren |
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