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DE1558062A1 - Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie - Google Patents

Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie

Info

Publication number
DE1558062A1
DE1558062A1 DE19671558062 DE1558062A DE1558062A1 DE 1558062 A1 DE1558062 A1 DE 1558062A1 DE 19671558062 DE19671558062 DE 19671558062 DE 1558062 A DE1558062 A DE 1558062A DE 1558062 A1 DE1558062 A1 DE 1558062A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tunnel
kiln
heat
ceramic industry
heating elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671558062
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Klosterhuis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1558062A1 publication Critical patent/DE1558062A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/06Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity heated without contact between combustion gases and charge; electrically heated
    • F27B9/062Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity heated without contact between combustion gases and charge; electrically heated electrically heated
    • F27B9/063Resistor heating, e.g. with resistors also emitting IR rays
    • F27B9/065Resistor heating, e.g. with resistors also emitting IR rays the resistance being transported by the conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Elektro Wanderbefeuerung für Tunnelöfen der keramischen Industrie. Dis" Erfindung betrifft die Beltieizung von Tunnelöfen der keramischen Industriemittels elektrischer Heizelemente, die auf den Tunnelofenwagen durch den Brennkanal mitfahren. Die bekannten Tunnelofenbe-feuerLUlgen benutzen die Verbrennungswärme fester, flüssiger oder auch .gasförmiger Brennstoffe, in einigen Ausnahmefällen werden auch elektrische Heizelemente verwendet. In allen Fällen wird dabei die Wärme durch fest in der Ofendecke oder in den Seitenwänden angebrachte Brenner od::ä Heizelemente erzeugt. Dabei ergeben sich in der Hegel.je.nach verarbeitetem T--iZaterial recht erhebliche Schwierigkeiten, die mit einem großen _.lufwand brenntechnischer Art ausgeschaltet werden müssen.
  • Erschöpfende Auskunft über den derzeitigen Stand der Technologie geben die diesbezüglichen Ikufsätze 1. Ziegeleiteehnisches Jahrbuch 1961, Seite 144, C. Piltz Notwendige Voruntersuchungen für die Planung eines Tunnelofens.
  • 2. Ziogeleitechnisches Jahrbuch 1961, Seite 198, C. Schlinkert, Rauchgaskondensation o 3. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Seite 223, W. °lvenhaus, Brennen in der Ki#ramik, 4. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Süite 267s Pols-Zeusden, Über den heutigen Stand des Tunnalofenbaus.
  • 5. Ziegeleitechnisches Jahrbuch 1964, Seite 346, Pols-heusde:a, Wärmebilanz Tunnelöfen. 6. Ziegelcitochnischcs Jahrbuch 1966, Seite 207, ltssenmachar, Tunnelofenbrand. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den technischen -aufwand für den Brennkanal wirksam zu- reduzieren, die Scherbenqualität des erzeugten Brenngutes erheblich zu verbessern und die Notwendigkeit des Sortierens ungleichmäßigen Brandes auszu.-sehalten. Dabei soll durch die j-;rfindung gloiehzeitig der tech-
    nische Aufwand für.das Trocknen des Brenngutes vermln$dAV.4
    die'Bedienung von Hand oder mittels moderner liegeltecnnix wirksam vereinfacht werden.
  • Die -;iufgabe wird dädurch gelöst, daß Heizelemente in der für den jeweiligen Zweck erforderlichen Größe-in Form von keramischen Wickelkörpern mit aufgewickeltem Widerstandsdraht in einer Zeihe zu drei Stück quer zum Brennkanal auf jedem Tunneldfenwagcn. in dafür hergestellte iLussparungn des Schamottefutters eingesetzt werden. Die Enden der Vriderstandsdrähte sind unter den Wagen in Sternschaltung verdrahtet und zu drei Kohleschleifbürsten geführt, welche federnd auf drei Stromschienen aufliegen und aus den Stromschienen mit Drehstrom gespeist werden. Die Stromschienen beginnen am Einfahrende des Tunnelofens und enden unter dem Garfouer, so daß die Stromzufuhr mit dem Durchlauf des Ytagens durch den Kanal zwangsläufig gekuppelt ist. _ Je nach Erfordernis kann zum Zweck- eins materialgerechten Aufheizans die Schiene an kritischen Stillen der :tufh-izkurve unterbrochen werden, so daß eine optimale -'.ufheizung eines jeden Materials erzielt Werden kann. Damit ist eine rauch-, ruß-, asche- und wasserdampffreie 'Refeuerung erreicht, die sich von allen bisherigen Systemen durch vollkommene Gleichförmigkeit der Wärmezuführung von der Einfahrt bis zum Garfeuer auszeichnet. Dadurch wird eine langgestreekte j:iufheizzone erreicht, die zudem noch an besonders schwierigen Itufheizhürden mit Unterbrechungen ausgestattet werden kann. Mit der Erfindung sind die im folgenden beschriebenen Vorteile verbunden: Der mit Blektro-Wanderbefeuerung ausgerüstete Tunnelofen' besteht nur noch aus einem vergleichsweisen kurzen Brennkanal, er enthält keine Brenner und Schürlöcher, keine Heißluftabsaugung oder Kühlung, keine Umwälzung. Die durch den Brennkanal gefüh@@te Luft wird so bemessen, daß sie zur Kühlung des gebrannten Gutes bis zum rausfahrende ausreicht. Sie heizt sich in der bekannten Weise bis zum Garfeuer auf und bewirkt die . Oxydation des Einsatzes. Dann gibt sie in der .'#.ufheizzone ihre Wärre an den Einsatz ab und transportiert gleichzeitig die von den im Luft.etrom stehenden Heizelementen abgegebene Wärme en den ehtgegenk#)mmenden Einsatz. Da nun keine Rücksicht mehr auf Kondensation zunehmen ist, kann. man den Wärmeaustausch bis aiZ ' das Einfahrende des Ofens her.anverlegen. Eine für das Setzen zuträgliche Temperatur wird für die Unterbrechung des Rohlin,gs# laufes zwischen Trockrierei und Ofen maßgeblich sein müssen. Dann wird die aus dem Ofen kommende Luft ohe Wärmeverluste-in den Trockner,geleitetg womit die Kombination von Tunnelofen und Trockner zu einem integrierten Wärmeaustauscher nach dem Gegenstromprinzip eingeleitet ist-. .
  • Schlechthin idealer Wärmehaushalt ergibt sichy wenn dieser zusammengefaßte Gegenstromwärmetauscher in' der die Erfindung ausmachenden Art in seinem Brennteil elektrisch befeuert wird 9 -und wenn die dazu erforderliche elektrische Energie dieselelekr. trisch erzeugt wird. Die dabei anfallei.de und im Kühlwasserkreislauf nutzbaffe Wärme der Dieselmaschine deckt genau den Wärmebedarf de. -,rocknerei! Das exakt'stimmende Verhältnis von einerseits Wärmebedarf des Ofens #-Värmebedarf .der Trocknerei und andererseits .
  • erzeugter Elektrowärme' m Kühlwasserwärme der Dieselmotoren . regelt sich nämlich durch P-_ , am Ende der Trocknerei im Formling verbleibende ReStfeL?:hte von selbst genau ein. Nämlich: Beim .'jnfahren der xanlage habe die mit dem Kühlwasser der Dieselmaschine der Trocknerei zugeführte Wärme wegen Ungenauigkeiten in der .Vorberechnung-nicht ausgereicht. Dann kommen zwar setzbare aber noch restfeuchte Rohlinge in den Ofen. Der Ofen übernimmt-zusätzlich ihre Trocknung und bedarf dazu höherer Energie aus den dieselgetriebenen Generatoren. Dabei geben aber die Dieselmaschinen mehr Wärme in den Kühltaasserkreislauf und stellen dadurch ausreichend Wärme für die Trockenerei zur Verfügung. .' -.legen der beträchtlich großen Verdampfungswärme ist dabei die Restfeuchte ein besonders wirksamer Regelfaktor.
  • Von der Regeltechnik her betrachtet hat man es bei dieser .,`in-_ .ordnüng mit zwei miteinander verzahnten Regelkreisen zu tun.
    Kreis 1. hat die Regelgröße Garbrandtemperatur
    Stellgröße Regler der Dieselmaschinen
    Störgröße Restfeuchte des Einsatzes
    Kreis 2 hat die Regelgröße Optimale Restfeuchte
    Stellgröße Restfeuchte des Einsatzes
    Störgrößen Wettereinflüsse
    Gegenüber der bisher üblichen Technik ergeben sich folgende Vorteile: Die hohe Qualität des Elektrobrandes, bekannt von der Feinkeramik und vom Laboratorium.
  • Die elegante Regelbarken der elekrtischen Energie, die mit Hilfe der bekannten elektronischen ITeß-, Schalt- und Regeltechnik trägheitslos und unerreicht genau die gerrüllschten Werte erzielt. .
  • Beträchtliche Verminderung des bisher üblichen technischen Aufwandes für gleichmäßigen Brand und schonendes Trockenen. Infolge der ausgezeichneten Wärmeverbundwirtscüait sehr hohe Wirtschaftlichkeit.
  • :Lus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich folgender

Claims (1)

  1. Patentanspruchs Elektro-Wanderbefeuerung für Tunnelöfen der keramischen Industrie, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische j-leizkörper, aus mit Widerstandsdraht bewickelten keramischen Rohren bestehend, so .auf die Ofenwagen aufgesetzt werden, daß der in üblicher Weise durch deh Brennkanal des Ofens durchgeführte Luftstrom sie umspült und die*von den Heizelementen an den Luftstrom abgegebene Wärme den auf den Ofenwagen befindlichen Einsatz aufheizt, wobei die Heizelemente während des Durehlaufes des Ofenwagens durch den Brennkanal über im Begebkanal des Tunnelofens angebrachte Stromschienen und über auf diesen Schienen schleifende Krhlebüreten mit Strom geeigneter form und Stärke gespeist werden-
DE19671558062 1967-06-06 1967-06-06 Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie Pending DE1558062A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0062478 1967-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1558062A1 true DE1558062A1 (de) 1970-07-09

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ID=7230625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671558062 Pending DE1558062A1 (de) 1967-06-06 1967-06-06 Elektro-Wanderbefeuerung fuer Tunneloefen der keramischen Industrie

Country Status (1)

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DE (1) DE1558062A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2950024A1 (de) 2014-05-28 2015-12-02 ZBK Zentrum für Baukeramik GmbH Verfahren zur energieversorgung keramischer öfen
DE102015007948A1 (de) 2015-06-19 2016-12-22 Zbk Zentrum Für Baukeramik Gmbh Verfahren zur Energieversorgung keramischer Öfen
EP4545892A1 (de) 2023-10-24 2025-04-30 Keramischer Ofenbau GmbH Elektrische heizelemente, elektrisch beheizte ofenwagen, durchlauföfen und verfahren

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DE202015009076U1 (de) 2014-05-28 2016-09-05 Zbk Zentrum Für Baukeramik Gmbh Industrieofen
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EP4545892A1 (de) 2023-10-24 2025-04-30 Keramischer Ofenbau GmbH Elektrische heizelemente, elektrisch beheizte ofenwagen, durchlauföfen und verfahren
WO2025087831A1 (en) 2023-10-24 2025-05-01 Keramischer Ofenbau Gmbh Electric heating elements, electric heated kiln cars, continuous kilns and methods

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