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DE1557485B1 - Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte - Google Patents

Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte

Info

Publication number
DE1557485B1
DE1557485B1 DE19671557485 DE1557485A DE1557485B1 DE 1557485 B1 DE1557485 B1 DE 1557485B1 DE 19671557485 DE19671557485 DE 19671557485 DE 1557485 A DE1557485 A DE 1557485A DE 1557485 B1 DE1557485 B1 DE 1557485B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buckle
seat
locking
receiving housing
insertion part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671557485
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Kaczerek
Karel Dr Rychly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moravan N P
Original Assignee
Moravan N P
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Moravan N P filed Critical Moravan N P
Publication of DE1557485B1 publication Critical patent/DE1557485B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/25Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
    • A44B11/2503Safety buckles
    • A44B11/2507Safety buckles actuated by a push-button
    • A44B11/2515Safety buckles actuated by a push-button acting parallel to the main plane of the buckle and perpendicularly to the direction of the fastening action

Landscapes

  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte, bei der im Aufnahmegehäuse ein Sitz für den Einführteil ausgebildet ist und ein abgefederter, durch einen Druckknopf zu verschiebender Verriegelungsbolzen gelagert ist, der an seinem inneren Ende mit einer abgeschrägten Fläche versehen ist, durch die ein federbelastetes Verriegelungsglied zu betätigen ist.
  • Die Verschlußschnalle zum Verbinden der Teile eines Sicherheitsgurtes ist das anspruchsvollste Glied des Gurtzeugs. Die Verschlußschnalle soll ein leichtes Sperren und ein rasches Lösen der Gurtteile ermöglichen, und dabei muß sie eine derart hohe Festigkeit aufweisen, daß sie eine mehrfache Überlastung tragen kann. Durch die Konstruktion der Verschlußschnalle muß ein willkürliches Öffnen derselben und somit ein ungewolltes Trennen der Gurtteile vermieden werden, insbesondere bei Verkehrsunfällen, wo neben maximalen Zugkräften auf den Gurt auch noch weitere Einwirkungen erfolgen können.
  • Bekannte Verschlußschnallen der genannten Art sind ziemlich kompliziert in ihrem Aufbau. Es ist erforderlich, die Verschlußschnalle derart zu konstruieren, daß es auch nicht durch Einwirkung der sich aus der Masse der beweglichen Teile der Verschlußschnalle ergebenden Fliehkräfte zu ihrem Öffnen kommen kann.
  • Bei hebelbetätigten Verschlußschnallen wird dieses Problem beispielsweise derart gelöst, daß am Zapfen eines Verriegelungshebels zwei miteinander verbundene Finger drehbar angeordnet sind, welche mit ihrem Umfang auf das Verschlußschnallenstück des einen Gurtteiles drücken, die mit ihren Öffnungen auf Vorsprünge des Verschlußschnallenstücks des anderen Gurtteiles aufgesetzt ist, wodurch eine Trennung der beiden Schnallenteile voneinander verhindert wird. Dieser Druck wird von Federn ausgeübt, die die Finger dauernd in die Stellung verdrehen, in welcher die Berührungspunkte vor die Drehachse gelangen, wodurch eine selbsthemmende Verbindung gebildet wird. Diese am Drehzapfen des Hebelverschlusses aufgewickelten Federn sind mit dem einen Ende am Verbindungsglied der Finger abgestützt und mit dem anderen Ende an einer radialen Nase einer auf dem erwähnten Drehzapfen aufgesetzten Hülse zwischen beiden Federn. Die andere radiale Nase dieser Hülse ist am kürzeren Arm des Verschlußhebels abgestützt, so daß diese Federn nicht nur vermittels der erwähnten Finger die Verschlußschnalle schließen, sondern gleichzeitig auch den Verschlußhebel gegen die Wirkung der Fliehkräfte in die Schließstellung drücken. Da das eigentliche Schließen der Verschlußschnalle durch die Federn ausgeführt wird, kann der Verschlußhebel aus Leichtmetall bestehen, wodurch sich seine Masse verringert. Die Finger, die den eigentlichen Verschluß der Schnalle bilden, können aus üblichen Stahlsorten hergestellt sein, und da sie am Drehzapfen des Hebels angeordnet sind, ist ihr Gewicht vernacldässigbar.
  • Andere Verschlußschnallentypen für Sicherheitsgurte finden ihre Analogie in der Fallschirmausrüstungstechnik, wo sie als ein Verschluß der Schnelltrennungsschnalle des Fallschirmes Verwendung finden. Eine derartige Schnalle besteht aus drei Teilen, von denen zwei Teile den dritten zwischen sich einschließen, auf welchem die Fallschirmgurte vermittels eines Schnappstiftes und einer Gabel mit elastischen Schenkeln, die in die in der Schnalle des Fallschirmgurtes vorgesehenen Nuten eingreifen, befestigt sind. Durch Zusammendrücken der Schenkel dieser Gabel, die zu diesem Zweck mit Druckknöpfen versehen ist, und durch deren Schwenken wird die mit der Gabel verbundene Sperrklinke eingeschoben, wodurch die Schnalle der Fallschirmgurte gelöst wird und der Schnappstift aus seinem Sitz herausfällt, in welchem sein oberes Ende lagert. Um ein willkürliches oder ungewolltes Öffnen der Verschlußschnalle zu vermeiden, ist die Gabel samt den Druckknöpfen mit einem Schutzdeckel überdeckt, so daß die Druckknöpfe keineswegs von außen her berührt werden können, um die Verschlußschnalle zu lösen. Die Kompliziertheit derartiger Schlösser ist natürlich direkt proportional zu ihren Fertigungskosten und beeinträchtigt gleichzeitig auch deren Zuverlässigkeit.
  • Bekanntgeworden ist auch eine Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte, die aus zwei Platten besteht, von denen die eine Platte gelocht ist und die andere Platte Stifte trägt, welche in die Löcher hineinfassen. Zusammengehalten werden die beiden Platten dadurch, daß ein Verriegelungsbolzen vorgesehen ist, welcher auf dem einen Ende einen Drehknopf trägt und auf dem anderen Ende zwei Flügel, welche nach Drehen den Verschluß und die Sicherung des Verschlusses bewirken. Hier ist zwar eine Trennung des Sicherungsteiles von denjenigen Teilen, die bei maximalen Zugbeanspruchungen die Kräfte aufnehmen, erfolgt, aber die Sicherung ist keineswegs so, daß bei zusätzlichen Einwirkungen auf die Verschlußschnalle im Augenblick des Auftretens maximaler Zugspannungen die beiden Platten in ihrer gegenseitigen Lage fixiert sind.
  • Bekanntgeworden ist weiter eine Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte, bei der eine Platte, welche am Ende hakenförmig umgebogen ist, in ein Aufnahmegehäuse eingeschoben wird, wo ein verschwenkbarer federbelasteter Hebel vorgesehen ist, welcher zugleich zum Verschluß der Schnalle und zu ihrem Sichern in ihrem Sitz ausgebildet ist. Das hakenförmige Ende der Platte ist so abgewinkelt. daß bei hohen Zug-Belastungen der federbelastete verschwenkbare Hebel unter Umständen zurückschwenken und seine Funktion dann nicht mehr ausüben kann. Dieser Mangel liey-t eben daran, daß hier die Zugkräfte nicht einzig und allein - in welcher Situation sich auch der beanspruchte Verschluß befinden mag - von den Schnallenteilen aufgenommen werden, sondern auch von Teilen, die der Sicherung der Verschlußschnalle dienen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfache und robuste Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte zu schaffen, bei der die im Sicherheitsgurt bei Belastung auftretenden Zugkräfte einzig und allein von den Schnallenteilen aufgenommen werden, die dem Verschluß der Schnalle dienen und deren Funktion völlig getrennt ist von der derjenigen Schnallenteilen, die ausschließlich der Sicherung der Verschlußschnalle dienen, wobei letztere in jeder Verschlußlage der Schnalle - also auch bei maximaler Zugbeanspruchung - völlig kräftefrei betätigt werden kann.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Stirnende des Aufnahmegehäuses als Sitz für den Einführteil hochgezogen ist, der anzuhaken und dann in den Sitz einzuschwenken ist, und daß das verschiebbar gelagerte VerriegelunasQlied in der Schließstellung über das Vorderende ndes Einführteils faßt.
  • Die Erfindung ist an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Aufriß der Verbindung von zwei Gurtteilen durch die im Teilschnitt dargestellte Verschlußschnalle und F i g. ? eine Seitenansicht der Verschlußschnalle im Teilschnitt.
  • Die Verschlußschnalle besteht aus einem Aufnahmegehäuse 1, das mit einem durch einen Querschlitz 11 durchgezogenen Gurtband 12 verbunden ist. und einem Einführteil 4. Im Aufnahmegehäuse 1 ist ein Vorsprung 2 zur Lagerung eines Druckknopfbetätigungsmechanismus ausgebildet und ferner ein Sitz 3 zur Lagerung des Einführteils 4, das mit dem anderen Gurtband 12 vermittels des entsprechenden Querschlitzes 13 verbunden ist. Der Druckknopf-Betäti2un2smechanismus besteht einerseits aus einem walzenförmigen bzw. bolzenförmigen, im Vorsprung.', verschiebbaren Druckknopf 6, welcher am inneren Ende mit einer schrägen Fläche 8 versehen ist. und andererseits aus einem Verriegelungsglied 9. das senkrecht zum bolzenförmigen Druckknopf 6 steht und Teichfalls im Aufnahmegehäuse 1 verschiebbar gelagert ist. ),fit dem einen Ende seiner Ausnehmung stützt sich das Verriegelungsglied an der schrägen Fläche 8 des bolzenförmigen Druckknopfes 6 ab. während das gegenüberliegende äußere Ende aus dem Vorsprung 2 herausgeführt und zum Halten des Einführteiles 4 im Sitz 3 des Aufnahmegehäuses 1 gestaltet ist. Die abgeschrägte Fläche 8 des bolzenförmigen Druckknopfes 6 geht in einen Anschlag 14 über (F i g. 1), der die innere Stirn des bolzenförmigen Druckknopfes 6 bildet. Im Körper des bolzenförmigen Druckknopfes 6 ist ein Längseinschnitt 6' vorgesehen, der die Rückbewegung des Verriegelungsgliedes 9 ermöglicht, das dem Dauerdruck einer in eine Aussparung 16 im Aufnahmegehäuse 1 (und zwar im Übergang zum Vorsprung 2) eingelassenen Blattfeder 10 ausgesetzt ist. Im Verriegelungsglied 9 ist für den Durchgang des bolzenförmigen Druckknopfes 6 eine beiderseitige Aussparung 15 vorgesehen, deren Grenzflächen 15' und 15" der zu ihnen gewandten Ebenen des Längseinschnittes 6' und der schrägen Fläche 8 des bolzenförmigen Druckknopfes 6 entsprechen.
  • Zwischen dem Boden der Bohrung 5 zur Aufnahme des bolzenförmigen Druckknopfes 6 im Vorsprung 2 und dem Anschlag (Unterkante) 14 des Druckknopfes ist eine Druckfeder 7 eingefügt, die es durch Herausdrücken des bolzenförmigen Druckknopfes 6 der Blattfeder 10 ermöglicht, das Verriegelungsglied 9 in seiner Arbeitsstellung zu halten. Das Einführteil 4, dessen Seitenform der des Sitzes 3 (F i g. 2) im Aufnahmegehäuse 1 entspricht, verhakt sich an diesen Sitz 3, und durch Schwenken in demselben drückt es sich an die mit dem Boden 1' des Aufnahmegehäuses 1 parallele Stützfläche 17.
  • Da das Ende 4' des Einführteils 4 abgerundet ist, drückt es beim Schwenken des Einführteils das Verriegelun2s2lied 9 nieder, bis sein Stirnzahn 4" verhindert, daß das Verriegelungsglied 9 unter Druck der Blattfeder 10 aus dem Vorsprung 2 wieder herausQeschoben wird. Dadurch wird das Einführglied 4 in seinem Sitz 3 festgehalten. Der auf das Einführglied wirkende Querdruck wird in dem einen Sinne durch den Sitz 3 und in dem anderen Sinne durch den Ansatz 9' des Verriegelungsgliedes 9 gehalten, wobei der Sitz 3 auch den Zug des Gurtbandes 12 aufnimmt.
  • Die Trennung der Sicherheitsaurtteile 12. 12 erfol2t durch Betätigen des bolzenförmigen Drucknnopes 6. wobei dessen schräge Fläche 8 das Verriegelungsslied 9 zurück in den Vorsprung 2 drückt, so daß dem Herausfallen des Einführgliedes 4 aus dem Sitz 3 nichts im Wege steht.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit und zur gleichzeitigen Sicherung gegen eine willkürliche Lösung des Sicherheitsgurtes ist es vorteilhaft. im Aufnahmegehäuse 1 zwei Verriegelungsbolzen 14 mit Druckknöpfen 6 zu verwenden. die in einem gemeinsamen Vorsprung 2 gegeneinander angeordnet sind. Zur Trennung des Gurtbandes 12 müssen dann beide Druckknöpfe gleichzeitig niedergedrückt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verschlußschnalle für Sicherheitsgurte, bei der im Aufnahmegehäuse ein Sitz für den Einführteil ausgebildet ist und ein abgefederter, durch einen Druckknopf zu verschiebender Verriegelungsbolzen gelagert ist, der an seinem inneren Ende mit einer abgeschrägten Fläche versehen ist, durch die ein federbelastetes Verriegelungsglied zu betätigen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stirnende des Aufnahmegehäuses (1) als Sitz (3) für den Einführteil (4) hochgezogen ist, der anzuhaken und dann in den Sitz einzuschwenken ist, und daß das verschiebbar gelagerte Verriegelungsglied (9) in der Schließstellung über das Vorderende des Einführteils faßt.
  2. 2. Verschlußschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufnahmegehäuse (1) in einem gemeinsamen Vorsprung (2) zwei Verriegelungsbolzen (14) mit Druckknöpfen (G) vorgesehen sind, die gegeneinander angeordnet sind und zum Trennen der Schnallenteile gleichzeitig gedrückt werden müssen.
DE19671557485 1967-05-02 1967-05-02 Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte Pending DE1557485B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0073818 1967-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1557485B1 true DE1557485B1 (de) 1972-03-16

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ID=29283408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671557485 Pending DE1557485B1 (de) 1967-05-02 1967-05-02 Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte

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DE (1) DE1557485B1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205323B (de) * 1963-11-23 1965-11-18 Heinz Burmeister Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte
CH413461A (de) * 1963-08-07 1966-05-15 Sjogrens Skyddsvante Ab Schliessvorrichtung insbesondere für Sicherheitsgurte

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH413461A (de) * 1963-08-07 1966-05-15 Sjogrens Skyddsvante Ab Schliessvorrichtung insbesondere für Sicherheitsgurte
DE1205323B (de) * 1963-11-23 1965-11-18 Heinz Burmeister Verschlussschnalle fuer Sicherheitsgurte

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