DE1556861A1 - Ausfahrbarer Arm,Mast oder aehnliche Anordnung - Google Patents
Ausfahrbarer Arm,Mast oder aehnliche AnordnungInfo
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Description
r. Ing. Arno Schmidt
Patentanwalt B München 27
&4Sh£sfra§® 24
MRS BMMJ1B WIBiGBlI „ g±runa/S(
Vorliegend® Erfinönag lbasielrt sieh aaf ©in@a ausfabr-
festen Sail und ©ia©n in doms©ll)en ein- und aussehielsbaren
Sail umfasstο
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Bekannte Vorrichtungen dieser Art bestehen aus teleskopartig in einander angeordneten Rohren oder dergl·,
deren Verschiebung im Verhältnis zu einander durch hydraulische Kolbenzylinderanordnungen erfolgt . Diese Vorrichtungen
werden natürlich recht schwer und deren Auslage ist auf die Länge der Kolbenstange begrenzt. Ausserdem
setzen die verschiedenen, in einander verschiebbaren Rohre eine Verarbeitung auf gute Passgenauigkeit voraus. Infolgedessen
werden diese Vorrichtungen ziemlich teuer in der Herstellung· Auch fordern hydraulische Vorrichtungen laufenden
Unterhalt, was sowohl Zeit- als auch Kostenaufwand bedingt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, sämtliche diese Nachteile zu beseitigen. Kennzeichnend für die Erfindung
ist, dass der feste Teil der Vorrichtung aus einem Gehäuse besteht, in welchem ein oder mehrere Bänder aus
beispielsweise Stahl, den ein- und ausschiebbaren Teil der Vorrichtung darstellend, verschiebbar angeordnet sind, wobei
das Band bzw. die Bänder jeweils mittels einer im Gehäuse angeordneten Wickeltrommel auf- und abgewickelt werden
können· Das Gehäuse umfasst zweckmässigerweise jeweils Vorrichtungen zur Wölbung des Bandes, sodaas die Steifheit
des Bandes bzw· der Bänder erhöht wird·
Es i3t bekannt, dass ein gewölbtes Stahlband eine gewisse Biegungsstaifigkeit in Richtung zum. Scheitel der
Wölbung aufweist, wogegen ee leicht durch Biegen in entgegengesetzter
Richtung zusammengerollt werden kann,
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e» «£ c=j
Messe !igensenaft©s geuSlbtts? lteliXMscier ii@gt
gender Erfindung siignmel© ο
Hiermit ward© ©1b irolXig n©u©s Ban©linB©mt in
T©il aus ©inern soleli®a gewt?Ii3t©n
Gesteht ρ welehes in eiagefaSiraasz3 Sag© aiaf ©iaes1 fr©isasl
aufgefaelEelt ist5 nafi 03omit s©te ge^iagosi Hanglete?f
aufweist tmd welefe©@ ia aasgefafeeaes5 Sag© ©is steife©9
langgestreelstes !CL©s@si5 lilästj, stellt ti® l
Di©
als kombiniert© IiagFer^ieiitimg nafl. HsIJeM3Oa verwendet- werden
und als sol she Iseispi^lsweis© 1s®ia To^laien T©a Langholz
in der iOrstiörtaeMaft gras lissats IsenaQüo 3>i@ feister
gesetzten EJ?anaa©räMisigoa &äfeea ©isiQ asf etwa 4 a
Eeiehweit8e Bei ip?ösg©r©a Ästäaäea siai aisiestena swei
Arbeitskraft© erforäes?liefe3 ?/ovoa dl© ©ia@ ©in Seil aussieht
und es ύοά Banä am Stasai befestigt 9 während die
andere die Iranmasehinerie "bediente, Sin Langholzkran mit
einer erf indungsgenässen Yorrielitmsgj bei welcher ein
halbautomatischer Langholsgpeifer oedglo am freien Ende des
Bandes befestigt ists ©rmöglieht das Heranschleppen -und
Verladen von Langholz in ein und demselben Arbeitsmoment,
über Abstände bis zu cae 20 m vom Krane Diese Arbeit kann
von einer einzigen Arbeitskraft ausgeführt werden, ohne dass diese beim Verladen die Bedienungsorgane des Kranes verlassen
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Die erfindungsgemässe Vorrichtung dürfte in verschiedenen Aueführungsformen verwendet werden können,
wobei ein Seil über ein Hindernis geführt werden soll, •beispielsweise von einem Schiff zum Kai beim inlegen,
bei Rettungsaktionen, um Geländehindernisse eu überbrücken, als Hilfsvorrichtung bei Brückenbauten usw*
Ein anderer denkbarer Einsatzbereich ist die Stahlindustrie, bei der die erfindungegemässe Vorrichtung zum
öffnen bzw· Verschliessen des Abstiches von Hoohöfen und
generell beim Bedienen von Organen aus gewisser Entfernung
verwendet werden kann, um Arbeitsunfälle aufgrund von Wärme- oder anderer Strahlung, wie ζ·Β· in der Seaktorte chnik, zu vermeiden.
Gfemäss einer weiteren Ausführungsform kann die erfindungsgemässe Vorrichtung als ausfahrbarer Mast Verwendung
finden, wobei eine Vielzahl von Einsatzgebieten denkbar ist u.a. innerhalb der Wehrmacht als Radioantenne, oder als
Träger für eine Radarantenne,'zur Notflugplatzbeleuchtung
ο.dgl·, die rasch eingeholt werden können muss, um nicht
entdeckt zu werden.
Zwecks Veranschaulichung der Erfindung seien im folgenden einige Ausführungsformen näher im Anschluss an beiliegende Zeichnung beschrieben. Hierbei zeigern
1 in perspektivischer und teilweise geschnittener Wiedergabe einen mit einer erfindungsgenäesen
Vorrichtung versehenen, auf einer Lastwagen-Ladefläche montierten Langholzkran,
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Fig* 2 feel Querschnitte- dar oh das gew&lbte Stahlband in
fig»19 wobei &&T Schnitt a längs der Mai© I-I,
- übt Sehnitt b längs der Mai© II-»!! und Schnitt e
längs d@r lini® III-III in Fig« 1 galegt ist,
3 als© Ofeilansicht, teilweise im Seimitt0 äer föj»-
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Mater
S8S
schwenkbarer, rohrförmiger Pfeiler bezeichnet, im oberen
Sude des Pfeilers befindet sich eine Lagerkoneole 4, an
welcher ein Arm 5 schwenkbar angelenkt ist, und zwar mittels einer an sich bekannten Lagerung, deren Schwenkachse
6 horizontal verläuft* Im Pfeiler 1 ist ein nicht näher dargestelltes hydraulisches Solbenzylinder-Aggregat
angeordnet,dessen Solbenstange 7 im oberen Teil 8 des
Pfeilers 1 verschiebbar gelagert ist. Das obere Ende der Kolbenstange 7 ist auf an sich bekannte, nicht näher
dargestellte Weise schwenkbar im Arm 5 gelagert, wobei die Schwenkachse horizontal verläuft« Wenn die Kolbenstange
7 axis dem nicht gezeigten Hjdraulzylinder ausgefahren
wird, wird der Arm 5 nach oben verschwenkt und wenn die Kolbenstange 7 wieder in den Zylinder eingefahren
wird» senkt sich der Arm 5 nach unten, sodass die Lage der
Kolbenstange 7 im Verhältnis zum Pfeilerende 8 den Winkel
zwischen der Längsachse des Armes 5 und der Horizontalebene bestimmt·
Der Arm 5 besteht hauptsächlich aus zwei starren, mit Abstand von einander angeordneten Seitenträgern 9,10 die
miteinander durch Querstücke 11,12 verbunden sind und eine starre, kasten- oder gehäuseähnliehe Konstruktion bilden.
Das Querstück 12 stellt gleichzeitig das hohle Endstück des Armes 5 dar· Bine Trommel 13 mit Saitenflanschen 14,15 ist
im Arm 5 zwischen den Seitenträgern 9,10 äreS..'-,τ gelagert.
Die Srommel 13 ist mit Hilfe eines an sich bekannten Antriebes
16 in beiden Richtungen drehbar. Am irommelmantel ist ein selbstwölbendes Stahlband 17 befestigt, dessen Breite in
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Zustand dem Abstand swlsetoen den Seiteaflanschen
~14§15 fier to©mael 13 entspricht« Beb Stahlband 17 ist teilweise
z-m£ dem Erommelmantel aufgewickelt und erstreckt sich teilweise
asiell in üängsriöhtung des irmes 5? eodass das freie
Ünde des Stahlbandes 17 aus dem Esdstaek 12 des Armes 5
äersusragt«, Im Arm 5 sind- mehrere Hollenpaare angeordnet,
die jeweils eine obere Holle 18$20?22 sowie ©ine untere
Bolle 19,21,23 umfassen« Sämtlieia© dies© Hollen sind in
den Seitenträgern 9 ? 10, des Armee 5 dreabar gelagert und
r©rlaufen parallel sur Achse der Srosmel 13® Bie Eolle'n
sind ausserd©m s© angeordnet, daas öi@ oberen Bollen 18,20,22
auf der Oberseite des Bandes 17 aufliegen, während die
unteren Bollen 19,21,23 gegen dl© Unterseite des Bandes
sur Anlage kommen* Di© oberen Bollen 18,20,22 zeigen in
Achsenricatung ein konvexes Profil und die unteren Bollen
19 9 21,23 ein entsprechend konkaves Br©file Wie am besten
aus Pig«, 3 hervorgeht,. folgt der Wölbungsradius des Bandes
17 den einzelnen Bollenpaaren, dehe dem Profil der jewei- !igen
Bollen· Die Bollen sind ausserdeia so angeordnet, dass
der durch die jeweiligen Bollenpaare beeinflusste Wölbungsradius des Stahlbandes 17 sukzes^ivtin Sichtung von der
.Trommel 13 zum Endstück 12 des Armes 5 abnimmt» Pig· 2
zeigt drei verschiedene Querschnitte durch das Band 17, und zwar a beim Bollenpaar 18,19» b beim Bollenpaar 20,21
und c beim Bollenpaar 22,23·
Am freien Ende des Bandes 17 ist ein Endstück 24 ange-
a»
ordnet, welches einen 'sich bekannten Langholzgreifer trägt·
Meses Endstack 24 ist derart ausgestaltet, dass es teilweise in das Endstack 12 des Armes 5 beim Einholen des
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Bandes 17 in den Arm eingeführt werden kann.
Wie bereits hervorgehoben, wird die Steifheit des Bandes durch dessen gewölbte Porm erreicht. Es ist daher
. wichtig, dass das Band 17 seine Wölbung vom letzten Rollenpaar 22,23 bis zum Endstück 24 beibehält. Dies wird dadurch
erreicht, dass das Band 17 bei der Herstellung eine gewisse Vorspannung erhält, sodass das Band selbstwölbend wird.
Ausserdem kann diese Selbstwölbung unterstützt werden durch
auf dem Band 17 verschiebbar angeordnete Querstege 26, die mit Abstand voneinander an einem Seil 27 befestigt, welches
im Endstück 24 fest verankert ist. Die Pig. 4 zeigt, wie ein Quersteg 26 das Band 17 umschliesst, welches dadurch
gewölbt gehalten wird. Bei der in Pig. 4 gezeigten Ausführungsform
ist der Quersteg 26 mittels eines Schraubverbandes 28 am Seil 27 befestigt. Es sind natürlich auch
andere Befestigungen denkbar.
Im Arm 5 kann das Band 17 in seitlicher Sichtung durch nicht dargestellte, paarweise beiderseits dess Bandes angeordnete
Pührungsrollen geführt werden, wobei die Achse dieser Führungerollen parallel zur Symmetrieebene des
Bandes 17 tmd senkrecht zur I&ngsachse des Bandes verlaufen.
Das Verladen mit dem erfindungsgemässen Gerät erfolgt
auf folgende Art und Weise. Das Stahlband 17, welches am Mantel der Trommel 13 befestigt und teilweise auf die genannte
Trommel aufgewickelt ist, wird ausgefahren wobei sich die Trommel 13 in der einen Richtung dreht. Es wird
eingefahren wenn sich die Trommel 13 in der anderen
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_ Q —
Richtung dreht. Du Arm 5 wird das Band axiell durch die
Hollpaare 18,19}20,21 und 22,23 geführt, wobei das Band
sich so wölbt, dass dessen Wölbungsradius sukzessivt zum letzten Sollenpaar 22,23 hin abnimmt. Aufgrund dieser
Wölbung erhält das Band eine gewisse Steifheit, welche ausreicht, um das Band sich unter Einfluss seines Eigengewichtes
sowie des Gewichtes des Langholzgreifers 25 nicht nach unten abknicken zu lassen„ Wenn das Band 17
in den Arm 5 eingefahren ist, sodass das Endstück 24 gegen das Endstück 12 des Armes 5 anliegt, sind die
Querstege 26 auf nicht dargestellte Weise innerhalb des Endstückes 12 des Armes 5 aufeinander resp« aneinander
gestapelt. Beim Ausfahren des Bandes 17 wird das am Endstück 24 verankerte Seil 27 sukzessiv zwischen nebeneinander
liegenden Querstegen 26 gespannt, sodass die genannten Stege mit einem gegenseitigen Abstand, der
durch die zwischen zwei Querstegen eingespannte Seillänge bestimmt ist, mit dam Band 17 mitfolgen* Der Langholzgreifer
25 wird gehoben oder gesenkt, indem dar Arm mit dem gewölbten Stahlband durch die Hydraulkolbenstange
7 in einer Vertikalebena bewegt wird. Ein seitliches Verschwenken des Greifers 25 wird durch JDrehen des Pfeilers
um dessen Achse erreicht. Das Ausfahren und Einholen des
Greifers erfolgt untsr Rotation der iErommel 13 in der einen
bswo anderen Richtung vermittelst des Antriebes 16, sodass
das gewölbte Stahlband aus dem Arm 5 ausgeschoben oder in
denselben eingeholt wird*
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- ίο -
Das Laden von Baumstämmen ist in Pig· 5 dargestellt. Der Kranarm 5 wird auf den zu ladenden Baumstamm eingerichtet.
Der Greifer 25 wird zum genannten Baumstamm ausgefahren und über denselben abgesenkt, bis die Greiferarme den Stamm erfassen» Der Greifer 25 und der Baumstamm
werden dann zum Arm 5 hin eingeholt, indem das Stahlband 17 auf die Trommel 13 aufgewickelt wird, bis das Endstück
24 des Bandes in das Endstück 12 des Armes 5 eingreift. Dadurch ist das Stahlband 17 von vertikal nach unten gerichteten
Kräften entlastet, wobei das Gewicht des Baumstammes durch den Greifer 25 und das Endstück 24 auf den
Arm an dessen Endstück 12 überführt wird· Anschliessend wird der Stamm auf den langholzwagen 29 gehoben, wobei
der Arm 5 mit dem in dessen Endstück 12 teilweise eingezogenen Bandendstück 24, welches den Greifer 25 trägt,
zum Verladen auf bekannte Weise eingesetzt wird. Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform iann der Kranpfeiler
über 360° verschwenkt werden und bei stillstehendem Fahrzeug kann ein kreisrundes, in Fig. 5 mit strichpunktierten
Linien angedeutetes Gebiet erfasst werden.
Aus obiger Beschreibung geht hervor, dass ein Langholzkran mit der erfindungsgemässen Vorrichtung überall
dort verwendet werden kann, wo es bisher notwendig war, sowohl einen Langholzkran bekannter Konstruktion als auch
eine Seilwinde einzusetzen, welche erforderlich ist, um die Stämme in die Reichweite eines Kranarmes üblichen itypes zu
bringen· Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung kann ausserdem
die Verladearbeit durch einen einzigen Mann ausgeführt werden.
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Garnäss einer anderen Ausführungsform kann die erfinliffigsgemässe
Vorriehtung'-mit Vorteil für Hettungsaktionen
der Feuerwehr ete6 verwendet werden© Die in fig· β gezeigte
Ausführungsf orm gleicht der naeh Fig« 1 mit dem
Unterschiedj dass das Endstück 24 des Bandes mit einem
Haken 30 und einer Seilflasche 31 versehen ist. Eine aweite Seilflasche 32 ist am Eranpfeiler 1 angeordnete Ein Seil
33 ist zum Heben oder Senken eines Bettungsgurtes 34 auf "bekannte Weise über die Seilflasehen 31 und 32 geführt.
Bei der in Fig. β gegeigten Ausführungsform wird der
Haken 30 in einer Fensterbrüstung oder dergleichen eingehakt,
aodass die Rettung von darunterliegenden Wohnungsetagen erfolgen kann»
Figo 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen
Anordnung in Form eines ausfahrbaren Mastes. Ein Gehäuse 35» welches den Unterteil des Mastes ■
darstellt, enthält zwei sehematisch dargestellte Trommeln 13 a, 13 "b, welche parallel zu einander im unteren
Teil des Gehäuses 35 angeordnet sinde Zwei gewölbte Stahlbänder
17 a, 17 b sind teilweise auf Trommeln 13 a resp„ 13 b auf gleiche Weise wie im Zusammenhang mit Fig. 1
bezüglich des Bandes 17 und der Trommel 13 beschrieben aufgerollt. Das Gehäuse umfasst ausserdem per Band mehrere
Rollenpaare, und zwar 18 a, 19 a, 20 a, 21 a und 22 a, 23 a für das Band 17 a, sowie gleiche, nicht dargestellte Hollenpaare
für das Band 17 b, die den Rollenpaaren 18, 19f 20,21 und 22, 23 in Fig. 1 entsprechen. An ihren freien
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Enden sind die Stahlbänder 17 a, 17 "b miteinander durch
ein gemeinsames Endstück 24 a verbunden«, Ausserdem sind
die beiden gewölbten Bänder 17 a, 17 b durch verschiebbar
auf den genannten Bändern angeordnete Zwischenstege 26 a verbunden, die mit Abstand voneinander an einem
Seil 27 a befestigt sind, welches im Endstück 24- a fest verankert ist. Die Querstege 26 a dienen dazu, die Wölbung
der Bänder 17 a und 17 b auf ähnliche Weise wie im Zusammenhang mit Band 17 und den Querstegen 26 in Fig. 1
und 4 beschrieben zu gewährleisten« Das Gehäuse 35 stützt sich auf der Unterlage 36 über ein Kugelgelenk 37 abe Das
Gehäuse 35 kann im Verhältnis zur Unterlage 36 mit justierbaren
Spannvorrichtungen 38, 39 bekannter Art fixiert werden. Die Trommeln 13 a, 13 b sind in im Verhältnis
zueinander entgegengesetzter Richtung durch einen nicht gezeigten Antrieb angetrieben« Beim Ausfahren des Mastes
drehen sich die Trommeln in Richtung der in 3?ig· 7 gezeigten Pfeile« Dabei werden die· Stahlbänder 17 a, 17 b
von den Trommeln 13 a, 13 b abgewickelt und gleichzeitig durch die Rollenpaare 18 a .„. 22 a für das Band 17 a
sowie entsprechende, nicht dargestellte Rollenpaare für das Band 17 b gewölbt. Beim Einfahren des Mastes drehen
sich die Trommeln 13 a, 13 b entgegen der Richtung der in Figo 7 gezeigten Pfeile.
Obgleich die Erfindung im Anschluss an einige Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, kann dieselbe
dennoch auf beliebige Weise im Rahmen der nachfolgenden
Patentansprüche modifiziert werden«
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Claims (4)
- i. Ausfahrbarer Arm, Mast oder ähnliche Vorrichtung, die einen festen Teil und einen in demselben axial ein - und ausfahrbaren Teil umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Teil der Vorrichtung aus einem Gehäuse besteht, in welchem ein oder mehrere, zweokmässigerweise gewölbte Bänder aus beispielsweise Stahl, die den ein- und ausfahrbaren Teil der Vorrichtung darstellen, verschiebbar angeordnet sind, wobei das Band oder die Bänder auf jeweils eine im Gehäuse angeordnete Wickeltrommel auf- oder abgewickelt werden können,,
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse Anordnungen zur Bandwölbung aufweist, sodass die Steifheit des Bandes bzwe der Bänder sich erhöht,
- ο Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das frei gewölbte Ende des Bandes oder der Bänder in einem Endstück eingespannt ist«,
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Gehäuse jeweils für jedes Band angeordneten Wolbvorrichtungen aus einem oder mehreren Rollpaaren bestehen, wobei die eine Eolle eine dem Wölbungsradius des Bandes entsprechendes konvexes Profil und die andere Holle eines Paares ein entsprechendes konkaves Pxofil aufweist0 ο Vorrichtung nach Anspruch 4S dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend τοπ der Wiokeltxommel dir durch das jeweilig© Holle^ps&r bestimmte Wölbungaradius geringer8 0 9 B B "3 / i"1 8 £ !>
υ .J * ,, „. /J8, ι BAD 0RIQ|NAList als der durch das vorhergehende Hollenpaar bestimmte Wölbungsradius„"6. Vorrichtung nach einem oder mehreren dar Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse Steuerrollen aufweist, die paarweise beiderseits des Bandes oder der Bänder so angeordnet sind, dass deren Achsen parallel zur Symmetrieebene des gewölbten Bandes bzw· der gewölbten Bänder und senkrecht zur Längsachse des Bandes oder der Bänder "/erläuft.7» "Vorrichtung nach einem oder einigen der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der ausfahrbare Teil der Vorrichtung aus zwei einander gegenüberliegenden gewölbten Stahlbändern besteht.ο Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung längs des Bandes oder der Bänder verschiebbar angeordnete Querstege umfasst, die den Wölbungsradius des 3andes bzwo der Bänder hinter dem letzten V/öTbungsrollenpaar, gesehen in Richtung von der Wickeltrommel, bestimmen, wobei die Quer stege untereinander durch mindestens ein Seil, Glieder o.dgl. -verbunden sind, um die Querstege auf einem bestimmten gegenseitigen Abstand beim Ausfahren des Bandes oder der Bänder zu halten„9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,dass jeder Quersteg für zwei gewölbt©, einander gegenüberlisgende Stahlbänder gerneins&r. iat.0 9 8 8 3/08521Οβ Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 — 99 dadurch, gekennzeichnet, dass das Endstück eine Greif— oder Hebevorrichtung, wie beispielsweise einen Greifer, Haken o0dgle tragt.11» Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass das der Trommel oder den Trommeln zugewandte Ende des Endstückes so ausgebildet ist, dass es bei eingezogener Lage am Gehäuse fiiierbar. ist.12O Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, däaurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse sowohl waagrecht als auch senkrecht schwenkbar angeordnet ist«,13e Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit Anordnungen zu Arretierung desselben in beliebiger Stellung im Verhältnis zur Unterlage versehen iste14c Torrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13» dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus,einem Kranarm besteht, der am oberen Ende eines Pfeilers angeordnet ist.* VorriehtuniKnaeh einem oder mehreren der Ansprüche 1-14, dadurcfr gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf einem Last- oder Transportgefährt, beispielsweise einem Fahrzeug angeordnet ist.903883/0852ORIGINAL
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