DE155357C - - Google Patents
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- DE155357C DE155357C DENDAT155357D DE155357DA DE155357C DE 155357 C DE155357 C DE 155357C DE NDAT155357 D DENDAT155357 D DE NDAT155357D DE 155357D A DE155357D A DE 155357DA DE 155357 C DE155357 C DE 155357C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/12—Arrangements preventing snarls or inadvertent doubling of yarns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei stetigen Spinn- und Zwirnmaschinen das Zusammenlaufen eines abgerissenen Fadens
mit einem Nachbarfaden zu verhüten, sind schon die verschiedenartigsten Vorrichtungen,
zumeist Schlitzplatten, Trennungs-.leisten und dergl., in Vorschlag gebracht
worden. Gemäß vorliegender Erfindung werden nun eigenartige, gabelförmig ausgeschnittene
Schutzbleche verwendet, welche
ίο dicht vor der unteren Lieferungswalze und
der Putzwalze gelagert sind und die Bestimmung haben, bei Fadenbruch den abgerissenen,
weitergelieferten Faden zurückzuhalten und auf die Putzwalze zu leiten, so daß er sich nicht nach einem Nachbarfaden
hinüberschlängeln kann. Durch eine eigentümliche Lagerung dieser Schutzbleche mit
Prisma und Stellfeder ist es möglich, die Schutzbleche mit Leichtigkeit nach vorn
niederzuklappen, wenn die Putzwalze zwecks Reinigung aus ihren Lagern gehoben werden
soll, sowie auch andererseits sie durch einen leisen Druck wieder in ihre Arbeitsstellung
emporschnellen zu lassen, in welcher sie sich ohne weitere Sicherung von selbst feststellen.
Die vorliegende 'Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1
zeigt sie in Anwendung an einem Teil einer stetigen Spinnmaschine beispielsweise für zwei
Fäden. Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B von Fig. i.
α ist die untere geriffelte Lieferwalze und b
'.;. eine Putzwalze, welche mit Filz oder dergl.
besetzt ist. Vor der Lieferungswalze α und der Putzwalze b befindet sich nun für jeden
Faden ein gewölbtes, vorteilhaft innen und außen glattes Schutzblech c, zweckmäßig aus
Stahl, welches in unmittelbarer Nähe jener Walzen angeordnet ist, ohne sie zu berühren,
so daß ein Zwischenraum von 5 mm freibleibt. Im oberen Teil jedes Schutzbleches c, welcher
den Scheitel der Lieferungswalze a um ungefähr 5 mm überragt, ist ein oben offener Ausschnitt
d angebracht, welcher dem Schutzblech gleichsam ein gabelförmiges Aussehen verleiht
und dessen Weite vom Ausschlag des seitlich hin- und herbewegten Fadens abhängt. Die
Schutzbleche c sitzen gelenkartig auf einer gemeinsamen, über die Breite der Maschine
hin sich erstreckenden Stange e, welche in den Ständern/ fest gelagert ist. Zwischen den
beiden Gelenkhülsen jedes Schutzbleches ist auf der Stange e ein prismatischer Block g
befestigt, während jedes Schutzblech seinerseits eine blattförmige Stell feder h trägt, die
mittels Schraube i an ihm befestigt ist und durch ihr unteres, freies Ende mit dem
Prisma g sperrend zusammenwirkt. Regelrecht ist jedes Schutzblech c hochgerichtet,
wie in Fig. 1 links und in Fig. 2 mit Vollstrichen angegeben ist. In dieser hochgerichteten
oder Arbeitsstellung greift das zu einer Klaue ausgebogene untere Ende der Blattfeder h über die eine Kante des Prismas
g, so daß das Schutzblech in dieser Stellung festgestellt ist. Zerreißt nun der
Faden, so fällt der abgerissene, weitergelieferte Faden nicht unmittelbar auf die Putzwalze,
sondern er wird in der einen oder anderen Ecke des gabelförmigen Bleches festgehalten,
gestaut und an die Putzwalze hingeleitet, von welcher er erfaßt und aufgewickelt
wird.
Soll diese Putzwalze zwecks Reinigung zugänglich gemacht werden, so werden die
ίο Schutzbleche c durch einen schwachen Zug
ungefähr um 450 in die in Fig. 2 strichpunktiert angegebene Stellung niedergeklappt.
Die Putzwalze liegt nun frei und kann leicht ausgehoben und nach Entfernung der Fadenwickel
wieder eingesetzt werden. Das Schutzblech c wird in der niedergeklappten Stellung
ebenfalls durch die dann gegen eine Seite des Prismas g anliegende Blattfeder h festgestellt.
Nach Reinigung und Zurückbringen der Putzwalze wird durch einen leichten Druck jedes niedergeklappte Schutzblech c
zurückschnellen gelassen. Hierbei nimmt es von selbst wieder seine Arbeite- oder Hochlage
ein und stellt sich in dieser wieder von selbst fest infolge der klauenartigen Einkerbung
des unteren Endes der Stellfeder h, welche die eine Kante des Prismas sichernd
erfaßt. Diese Einrichtung ist vornehmlich für Baumwollspinn- oder Zwirnmaschinen
bestimmt.
Claims (2)
1. Vorrichtung an stetigen Spinn- und Zwirnmaschinen zur Verhütung des Zusammenlaufens
von Fäden, dadurch gekeichnet, daß dicht vor der unteren Lieferungswalze (a) und der Putzwalze (b)
aufrechte, gabelförmig ausgeschnittene Schutzbleche (c) niederklappbar angeordnet
sind, um bei Fadenbruch in hochgerichteter Stellung den abgerissenen, weitergelieferten
Faden nach der Putzwalze (b) hinzuleiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbleche
(c) durch eine klauenartig ausgekerbte, mit einem festen Prisma (g) sperrend
zusammenwirkende Stellfeder (h) sowohl in der hochgerichteten Arbeits-Stellung
als auch in der niedergeklappten, das Reinigen der Putzwalzen ermöglichenden Lage selbsttätig festgestellt
werden und bei Ausübung eines schwachen Stoßes aus dieser in jene Stellung zurückschnellen
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155357C true DE155357C (de) |
Family
ID=421835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT155357D Active DE155357C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155357C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756285C (de) * | 1939-07-09 | 1953-02-16 | Wesselinger Gusswerk Rheinguss | Kreiselpumpe mit zwei Stufen in einem Rad |
-
0
- DE DENDAT155357D patent/DE155357C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756285C (de) * | 1939-07-09 | 1953-02-16 | Wesselinger Gusswerk Rheinguss | Kreiselpumpe mit zwei Stufen in einem Rad |
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