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DE1552745A1 - Verzahnungsmaschine mit einer Teileinrichtung zum Ausrichten der Werkstueckzaehne fuer gleiche Spanabnahme an den gegenueberliegenden Zahnflanken - Google Patents

Verzahnungsmaschine mit einer Teileinrichtung zum Ausrichten der Werkstueckzaehne fuer gleiche Spanabnahme an den gegenueberliegenden Zahnflanken

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Publication number
DE1552745A1
DE1552745A1 DE19661552745 DE1552745A DE1552745A1 DE 1552745 A1 DE1552745 A1 DE 1552745A1 DE 19661552745 DE19661552745 DE 19661552745 DE 1552745 A DE1552745 A DE 1552745A DE 1552745 A1 DE1552745 A1 DE 1552745A1
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DE
Germany
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workpiece
piston
holder
contacts
dividing device
Prior art date
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Pending
Application number
DE19661552745
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English (en)
Inventor
Ellwanger Charles George
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Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
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Publication date
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    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1218Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
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Description

  • weise in eine Winkellage, in der dann beim Schlichten gleich starke Werkstoffschichten an den entgegengesetzen Flanken der Zähne oder Zahnlücken zerspant werden. Gewöhnlich braucht die Genauigkeit einer solchen Teildrehung des Werkstücks nur so groß zu sein, daß mit Sicherheit beim Schlichten die beiden entgegengesetzten Zahnflanken der Zahnlücke oder des Zahnes über ihre ganze Fläche hin bearbeitet werden. Indessen ist mitunter eine größere Genauigkeit erwünscht, z.B, dann, wenn zweLoder mehr Gruppen von Zahnradzähnen mit großer Genauigkeit so zu schlichten sind, daß sie mit Bezug auf den Zahnradkörper ine ganz bestimmte Winkellage einnehmen. Das ist z.B. der Fall, wenn bei geteilter Leistungsübertragung in Getrieben die Last über die beiden Teilzweige genau gleich verteilt werfen soll.
  • Der Erfindung liegt also die Aufgabe mgrunde, eine Verzahnungsmascbine mit einer Teileinrichtung der beadbriebenen Art zu schaffen, welche das Ausrichten der Werkstückzähne mit sehr großer Genauigkeit vornimmt.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem Halter der Teileinrichtung längs der Spindelachse ein Kolben nachgiebig verschiebbar ist, der eine auf der Spindel- achse gelegene Zentriergläche eines der beiden Halter an eine Zentrierfläche des Werkstücke andrückt und in Eingriff hält und das Werkstück dabei an eine zur Spindelachse senkrechte Sitzebene anpreßt, und daß auf dem Halter der Teileinrichtung Backen etwa radial beweglich zum Eingreifen in etwa einander gegebUberliiegende Zahnlücken des Werkstücks beim Schließen angeordnet sind und daher das Werkstück auf der Sitzfläche um die Spndelächse in eine vorbestimmte Winkellage drehen, bevor das Werkstück durch radial-bewegliche Spannbacken an der Werkzeugs,piüdel festgespannt wird. Vorzugsweise Ausgestaltungen der Maschine sind in den Unteransprüchen angegeben,: Es hat sich herausgestellt, daß'das Ausrichten der Werk- stückzähne durch die Teileinrichtung mit besonders großer Genauigkeit erfolgt, wenn das Ausrichten wiederholt wird.
  • Aus diesem Grunde hat die im Unteranspruch 5 angegebene Steuerung eine besonders fortschrittliche Bedeutung. Die Erfindung sei nunmehr .anhand eines bevorzugten Aus- führungabeispiels erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigen: Fig. 1 einen Aufriß des Werkstückhalters und der Teileinrichtung, wobei diejenigen Teile der Maschine angedeutet sind, an der sie sich befinden, Fig. 2 einen axialen Schnitt durch das Futter zum Einspannen des Werketücks, Fig. 3 einen in den Ebenen 3-3 der Fig.7 verlautenden Schnitt der Teileinrichtung, wobei diese Ebenen die Achse des in Fig. 2 gezeigten Spannfutters aufnehmen, Fig. 4 den Schnitt nach der Ebene 4-4 der Fig. 3 zur Dar- stellung einer Einzelheit, Fig. 5 einen in der Ebene 5-5 der Fig.1 verlaufenden Schnitt senkrecht zur Achse des Spannfutters, Fig. 6 einen Schnitt nach der Ebene 6-6 der Fig. 5 zur Darstellung einer Einzelheit, wobei diese Ebene die Achse des Spannfutters aufnimmt, Fig.7-10 die Schnitte nach den Ebenen 7-7 und 8-8 der Fig.3 und nach den Ebenen 9-9 und 10-10 der"Fig.2,
    Es ist lediglich strichpunktiert ein Teil eines Ständers 11 der Maschine angedeutet, auf den das die Werkstückspindel aufnehmende Gehäuse i angebracht ist. Der Ständer hat eine Führungsbahn 12, auf der der, Gehäuse auf- und abverstellbar ist. Eine Leiste 13 dient zum Festklemmen den Gehäuses auf der Gleitbahn 12. Wie Fig.2 zeigt, hat das Werkstück W beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Zahnkränze. Es besteht aus einen Schaft 5 einem Spiralkegelritzel 6 und einen Spiralkegelrad 7. Nachdem das Ritzel bei 8 verzahnt worden ist, werden dieses und das Zahnrad verlötet oder sonstwie aneinander und an dem Schaft befestigt, bevor das mehrteilige Werkstück auf der nunmehr zu beschreibenden Maschine eingespannt wird. Diese Maschine dient dann dazu, das Zahnrad 7 bei 9 so zu verzahnen, daB die Verzahnung ganz genau eine bestimmte Winkellage gegen- über den Zähnen 8 des Ritzels einnimmt, wobei die Winkellage mit Bezug auf die Zahnradachse gemeint ist.
  • Der Schaft 5 des Werkstücks hat eine kegelfärnige Gegen- bohrung 14, die eine Zentrierfläche bildet. Diese wirkt mit einer.Zentrierfläche 15 zusammen, die von den kegelförmigen Ende eines Auswerferbolzens 16 gebildet wird. Dadurch wird das Werkstück in den Spannfutter 4 zentriert. Die Lage des Werkstücks wird weiter dadurch bestimmt, daß es mit der ebenen Rückfläche den Zahnrades 7 an die ebene Vorderfläche den Futters angepreBt wird. Der Bolzen 16 ist gleitend in einer acheialen Bohrung 17 des Schaftes 18 einer Spannzange 19 geführt, die in einer Bohrung 21 den Futterkörpers 22 achsmal geleitet ge- führt ist. Der Bolzen 16 hat eine längsverlaufende Keilnut, in die ein Keil 23 eingreift. Dieser sichert den Bolzen gegen Drehung im Spannfutter 19. In entsprechender weise hat die Spannzange 19 eine längsverlaufende Keilnut, in die ein Keil 24 eingreift, der im Futterkörper 22 durch eine Kappe 25 ge- sichert ist. Dadurch wird eine Drehung des Spannfutters 19 In Futterkörper verhindert. Der Bolzen 16 wird bei seiner Bewegung in Achsenrichtung durch radial einwärtsragende Ansätze 26 des Futterkörpers 22 geführt und weiter zentriert, vgl. Fig.9. In der Richtung, in der er das Werkstück auszuwerfen sucht, wirkt auf den Bolzen ein Krafterzeuger In Gestalt einer in der Bohrung 17 der Spannzange untergebrachten Feder 27. Indessen ist der Hub des Bolzens durch den Keil 23 derart eng begrenzt, daß die Nabe 32 des Werkstücks In Futter verbleibt.
  • Die Spannzange 19 ist von vorne her bis zum Schaft 18 der Länge nach derart aufgeschnitten, daß sie mehrere In radialer Richtung biegsame Finger 28 bildet. In vorliegenden Falle sind drei solcher Finger vorgesehen. An ihren vorderen Enden bilden sie eine äußere Kegelfläche 29, die in einer gleioha6hsigen inneren Kegelfläche 30 des Futterkörpers 22 gleitend eingepaßt ist. Mit ihren Innenflächen bilden die Finger 28 Zylinder- flächen 31, die sich an die äußere Zylinderfläche der Werk- stüekenabe 32 anlegen können. Die SitzflKehe, an die sich das Verkstück mit der Rückfläche des Zahnrades 7 anlegt, wird von einer Stirnplatte 33 gebildet, die vorn am Futterkörper durch Schrauben 34 befestigt ist und mit ihrem mittleren Teil über der mittleren Bohrung vorn am Futtetkßrper liegt. Dieser mittlere Teil ist gegen Durehbiegung in Rückxärtsriehtung versteift. Er hat zu diesem Zweck rückwärts gerichtete Klauen 35, vgl.auch Fig.10, die sich mit ihren Enden an die Vorder- flächen 36 der Lagerteile 26 des Futterkörpers anlegen,wie Fig.2 zeigt.
  • Die Spannzange ist in Achsenrichtung durch einen hydrau- lischen Antrieb verschiebbar, der hinten auf der Spindel 3 sitzt, vgl. Fig.i. Zu diesem Antrieb gehört ein Kolben 38, der durch eine Stange 39, Fig.2, mit den Schaft 18 der Spann- zange verbunden ist. Bewegt sich die Spannzange rückwärts, d.h. mit Bezug auf die Zeichnungen nach rechts, dann wird das der Länge nach eingeschnittene Ende der Spannzange in radialer Richtung durch die auf ihre Flächen 29 wirkende Kegelfläche 30 zusammengedrückt. Infolgedessen ergreift die Spannzange mit ihren Zylinderflächen 31 die Nabe den Verkstücks und klemmt die rückwärtige Fläche den Zahnrades 7 des Werkotücka an die Stirnplatte 33 an. Verschiebt der Kolben 38 die Spann- zange nach links, dann trennen sich die Kegelflächen 29 und 30, so daß das aufgeschnittene Ende der Spannzange sich etwas entspannen, d.h. ausdehnen kann und alsdann das Verkstück frei- gibt, so daß dieses durch die Feder 27 vorwärtsverschoben werden kann. Der Kolben 38 hat einen rückwärtigen Ansatz 41, der als- dann einen Grenzschalter 42 schließt. Es gcschleht dies, wenn der Kolben seinen Hub nach rechts beendet hei;. Der Grenzschalter 42, der auf den Antrieboglied sitzt, gibt dann ein Zeichen, daß der Einepannvorgang beendet ist. Die Teileinrichtung, Fig.3, enthält einen Kolben 43, der auf die Stirnfläche des Verkstückschaftes 5 drückt, um dadurch das Zahnrad 7 des Merkstücks gegen die Stirnplatte 33 zu pressen. Ferner gehören zur Teileinrichtung zwei Backen 44 und 45 in Gestalt von Hebeln, die je an ihre einen Ende eine Kugel 46 haben, vgl. Fig.7. Die beiden Kugeln
    Eitzels 6 des Merkstücks ein. Hat dieses Ritzel 6 eine gerade Zähnezahl, dann liegen diese beiden Zahnlücken einander genau gegenüber. Bein dargestellten Ausführungsbeispiel ist aber die Zähnezahl des Ritzels ungerade. Aus diesen Grunde können die beiden Zahnlücken, in die die Kugeln 46 eingreifen, nur annähernd in Durchnesserrichtungeinander gegenüberliegen.
  • Der Kolben 43 und die Backen 44,45 werden von einen viel- teiligen Halter 47, Fig. 1,3 und 8,getragen. Dieser Halter ist an einen Lagerbock 48 schwenkbar befestigt. Die Schwenkachse 49 kreuzt die Spindelachse 3 rechtwinkelig in einen gewissen Abstand. Der Halter 47 kann daher entweder in die in Fig. i in ausgezogenen Linien gezeigte Teilstellung oder in die strichpunktiert gezeichnete aasgerückte Stellung gebracht weiden, in der er beim Ein- und Austragen des Merkstücks und beim Herausarbeiten der Verzahnung 9 nicht stört: Der Lagerbock 48 wird von Gehäuse i getragen. Er ist igdessen um die Spindelachse 3 drehbar und einstellbar. Durch diese Einstellung lassen sich. die Kugeln 46 genau in die gewünschte Vinkellage seit Bezug auf die Spindelachse 3 bringen. Wie Fig. 3 zeigt, ist der Kolben 43 durch eine Kugel- lagerbuchse 51 in einer Hülse 52 in Achsenrichtung verschiebbar geführt. Diese Hülse 52 ist am Halter 47 befestigt. Auf den Kolben wirkt eine Feder 53, die sich an einen Stöpsel 54 und einer Kugel 55 abstützt. Diese Kugel befindet sich zwischen den ebenen Flächen des Stöpsels und des Kolbens 43. Diese ebenen Flächen stehen senkrecht auf der Spindelachse 3. Auf diese Weise ist vermieden, daß auf den Kolben etwa ein Druck wirkt, der mit der Achsenrichtung nicht genau zusammenfällt. Die Feder 53 wirkt auf eine Scheibe 36 ein, die in der Hülse durch einen Sprengring 57 befestigt ist. Die von dieser Feder 53 ausgeübte Kraft muß größer sein, als die durch die Feder 27 des Futters, Fig. 2, ausgeübte Kraft. Das ist er- forderlich, damit das Werkstück an die Stirnplatte 33 ange- drückt gehalten wird. An dem Halter 47 sind die Backen 44,45 durch Gelenkzapfen 59 gelagert, die mit Nadellagern 58 ausge- rüstet sind. Die Achsen 61 und 62 der beiden Gelenkzapfen sind so gelegen, daß die Kugeln 46 in Ebenen geführt sind, die beim Öffnen und Schließen der Backen radial zur Spindel- achse 3 verlaufen. Das erkennt man an den Projektionen der beiden Achsen 21 und 22 in die Ebene der Fig. 7. An den Enden der Backenhebel, die von den Kugeln 46 abgewandt sind, befinden sich auf Nadellagern und Zapfen 64 gelagerte Noekenrollen 63. Dabei verlaufen die Zapfen 64 parallel zu den betreffenden Achsen 61 und 62. Die Nockenrollen laufen in Kulissenschlitzen eines Antriebe, die um etwa 45o zur Achse 3 geneigt sind, wenn sich der Halter 47 in der eingerückten Stellung befindet, in der das Ausrichten des Werkstücks erfolgt. Die Seitenwandungen dieser Führungsschlitze werden von einer Kegelfläche 65 eines Antriebskolbens 66 und von Schrägflächen 67 eines Teiles 68 gebildet, der an dem Kolben durch einen Querstift 69 befestigt ist, vgl.Fig.1,3,4 und8.
  • Der Kolben 66, Fig. 3, ist längs der Achse 3 verschiebbar geführt. Diesem Zweck dienen eine Kugellagerhülse 71 in der Buchse 52 und eine zweite Kugellagerhülse 72 in einer Bohrung 73 des Halters 47. Das Öffnen der Backen 44,45 erfolgt dadurch, daß in der Kammer 74 des Halters 47 ein hydraulischer Druck auf die Stirnfläche des Kolbens 66 ausgeübt wird. Durch diesen Durck wird der Kolben 66 nach rechts verschoben und bewirkt, daß die Schrägflächen 67 auf die Rollen 63 drücken und dadurch die Backen öffnen. Die Kugeln 46 bewegen sich dann radial nach außen, bis sie Stellungen einnehmen, in denen sie an die Zähne 8 des Ritzels nicht anstoßen können. Geht der Kolben 66 nach links, dann drückt die Kegelfläche 65 auf die Rollen 63. Da- durch werden die Kugeln 46 radial einwärts bewegt, so daß sie in die Ritzelverzahnung eingreifen und dabei das Ritzel in eine bestimmte Winkellage um die Achse 3 drehen.. Die Ver- schiebung des Kolbens 66 nach links wird durch einen Kolben 75, Fig.4, bewirkt, auf den eine Feder 76 wirkt. Diese dritokt den Kolben 75 an den Querstift 69 an, der im Kolben 66 sitzt. Wird die Kammer 74 auf Abfluß geschaltet, dann bewegt sich daher der Kolben 66 nach links. Der von der Feder 76 ausgeübte Druck läßt sich durch eine Schraube 77 einstellen, die durch eine Stellschraube 78 befestigt ist. Wenn sich der Kolben 66 ganz nach links verschoben hat, dann ist ein Grenzschalter 79 (Fig.1) umgeschaltet worden, der in einer Kammer 81 des Halters 47 untergebracht ist. Diese Kammer hat einen Deckel 82. Die Umschaltung dieses Granzsehalters erfolgt durch einen Hebel 83, der am Halter 47 bei 84 drehbar gelagert ist und gegen den der Querstift 69 anstößt, wenn dieser am Ende seiner Verschiebung nach links anlangt. In der Kammer 81 befindet sich ferner ein Grenzschalter 85, der ge- schlossen wird, wenn der Halter 47 seine strichpunktiert dar- gestellte Ausrücklage erreicht. Das Schließen dieses Grenzschalters wird dadurch bewirkt, daß ein unter Federdruck stehender Kolben 86, der vom Halter 47 getragen wird, an eine Anschlag- schraube 87 des Lagerbocks 48 und an den Schaltstift des Schalters 85 anstößt.
  • Um das Innere des Halters vor Verunreinigung zu schützen, ist es eingekapselt. Diesem Zweck dienen bogenförmige Schilde 88, Fig.3, deren Krümmungsachsen mit den Achsen 61 und 62 zusammenfallen und die Flanschen 89 haben, welche an den Hacken 44 und 45 durch Sehrauben 91 befestigt sind. Diese Schilde wirken mit Gegenflächen 92 des Halters 47 zusammen.
  • Der Halter 47 ist um die Achse 49 schwenkbar im Lagerbock 48 mittels Wälzlagern 93 gelagert. Seine Versehwenkung erfolgt mittels eines auf dem Halter 47 befestigten Ritzels 94 (vgl. Fig.i) und mittels einer mit diesen Ritzel kämmenden Zahnstange 95, die im Lagerbock 48 verschiebbar geführt ist und zu diesem Zweck zwei Kolben 96 und 97 verbindet, die in Zylinderbohrungen den Lagerbocks hin- und herbeweglich geführt und durch ein hydraulisches Druckmittel verschiebbar sind. Die Verschrsniung den Halters 47 zwischen seiner ausgerückten Lage und seiner eingerückten Lage ist dadurch begrenzt, daß an Halter 47 befindliche Anschlagknöpfe 98, Fig.11, an Anschlagknöpfe 99 des Lagerbocks 48 anstoßen. Nähert sich der Halter 47 seiner eingerückten Lage, in der er die Teilbewegung den Werkatückrades durchführt, dann wird ein Grenzschalter 102 . geschlossen, und zwar durch einen mit den Ritzel 94 drehbaren Arm 101, Fig.1 und 5.
  • Der Lagerbock 48 läßt sich um die Achse 3 um ein begrenztes Maß verdrehen und einstellen. Zu diesem Zweck ist der Lagerbock 48 durch eine Kugellagerbuchse 103, Fig.6, auf einem gleich- achsigen Ring 104 gelagert, der vorn am Gehäuse 1 starr befestigt ist: An diese® Ring ist der Lagerbock 48 durch Schrauben 105 befestigt, die durch Bogenschlitze 106 des Lagerbocks hindurch in den Ring hinein geschraubt sind und Muttern tragen. Lockert man diese Muttern, dann kann man den Lagerbock drehverstellen. Diesen Zweck dient ein Spannschloss 107, das Ansätze 108 nad,109 verbindet. Einer dieser Ansätze ist am Ring 104 und der andere am Lagerbock 48 angebracht. Diese Drehverstellung dient den Zweck, die Kugeln 46 um die Achse 3@zu verschwenken und einzu- stellen. Auch radial zur Achse 48 ist die Teilvorrichtung einstellbar, damit man den Kolben@43 gegenüber der Achse 3 aus- . richten kann. Zn diesem Zweck ist eine ünterlegsoheibe 111, Fig.3, zwischen den in radialer Sichtung außen liegenden Abschnitt und dem in radialer Richtung innen liegenden Abschnitt des Halters 47 eingefügt. Schließlich kann man den Kolben 43 in einer senkrechten Ebene gegenüber der Achse 3 im Winkel ausrichten. Zu diesem Zweck kann man die Höhe des Anschlagknopfes 98, der in Fig. 11 links gezeigt ist, durch Abschleifen ändern.
  • Nunmehr sei das elektrische Schaltschema der Fig.i2 anhand der Wirkungsweise der Teilvorrichtung beschrieben. Befindet sich der Halter 47 der Tellvorrichtung in ausgerückter Lage und ist die Werkstückspindel 2 in ihrem Gehäuse durch bekannte nicht näher dargestellte Einrichtungen in einer bestimmten Winkellage verriegelt, dann kann man das Werkstück W in das Spannfutter 4 einbringen und einen Schalter D umschalten, um seine Ruhekontakte 121 zu trennen und seine Arbeitskontakte 122 zu schließen. Dadurch wird ein Stromkreis hergestellt, der von der Netzleitung L-1 über die Magnetwicklung 123 eines Steuerschiebers zur Leitung L-2 führt. Dieser Steuerschieber setzt den Kolben 97, Fig.1 unter hydraulischen Druck und schaltet die den Kolben 96 aufnehmende Zylinderkammer auf Abfluß. Infolgedessen wird der Halter 47 in die Lage eingerückt, in der er die Teilbewegung des Werk- stUcks herbeiführen kann. In dieser Lage drückt der Federkolben 43, Fig. 3 das Werkstück an die Stirnplatte 33 des Futters an. Durch diese Verschwenkung des Halters 47 wird der Grenzschalter 85 geöffnet und der Grenzschalter 102 geschlossen. Der Grenzschalter 102 erregt infolgedessen ein Zeitrelais 125. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit von vorzugsweise etwa 3 Sekunden schließt das Relais 125 seine Arbeitskontakte 125A und erregt dadurch die Magnetwicklung 126 eines Ventils. Dieses schaltet die Kammer 74, Fig.,4 auf Abfluß, so daß die Feder 76 die Backen 44,45 schließt. Die Kugeln 46 der Backen drücken auf die Flanken der in erheblichem Abstand voneinander befindlichen Zähne 8 des Werkstücks. Dieses wird daher im Spannfutter in diejenige Winkellage gedreht, die zuvor durch die verschiedenen Einstellungen der beschrie- benen Teilvorrichtung bestimmt worden ist.
  • Beim Schließen der Backen wird der Grenzschalter 79 derart umgeschaltet, daß er seine Ruhekontakte 79A öffnet und seine Arbeitskontakte 79B schließt. Diese Arbeitskontakte erregen die Wicklung 128 eines Verriegelungsrelais 129, dessen Arbeitskontakte 129A und 129B schließen und dessen Ruhekontakte 129C und 129D sich öffnen. Durch die Ruhekontakte 129D wird die Wicklung 126 des Ventils stromlos, das daher die Kammer 74, Fig.4, unter Druck setzt. Infolgedessen öffnet der Kolben 66 die Backen der Teilvorrichtung. Das hat aber zur Folge, daß sich die Kontakte 79B des Grenzschalters 79 öffnen und die Kontakte 79A schließen. Diese Kontakte 79A erregen die Wicklung 130 des Verriegelungsrelais 131, dessen Arbeitskon- takte 130A ein Zeitschaltrelais 132 erregen. Nach Ablauf von etwa 2 Sekunden schließen sich die Arbeitskontakte 132A dieses Zeitrelais und schließen einen Stromkreis, der durch die V®ntilwicklung 126 verläuft. Dadurch werden die Backen der Teilvorrichtung wieder geschlossen. Das führt aber zur Umschaltung des Grenzschalters 79 derart, daß dessen Kontakte 79A geöffnet und die Kontakte 79B geschlossen werden, was jedoch keine unmittelbare Wirkung zur Folge hat.
  • Nunmehr wird das Werkstück dadurch festgespannt, daß der auf dem Kolben 38, Fig.1, wirkende Druck umgekehrt wird.
  • Das führt zum Schließen des Grenzschalters 42, der das Relais 133 erregt. Die Ruhekontakte 133A und 133B dieses Relais öffnen sich, was zur Folge hat, daß die Ventilwicklung 126 wieder stromlos wird und sich daher die Backen der Teil- vorrichtung öffnen. Dadurch wird der Grenzschalter 79 umge- schaltet, so daß er die Kontakte 79B öffnet und die Kontakte 79A schließt. Wenn nun der Schalter S derart umgeschaltet wird, daß die Kontakte 121 geschlossen und die Kontakte 122.geöffnet werden, wird das Relais 129 durch den über seine Wicklung 134 verlaufenden Stromkreis freigegeben, und die Wicklung 123 wird stromlos, um das hydraulische Druckmittel auf den Kolben 96 wirken zu lassen und die Zylinderkammer des Kolbens 97 auf Abfluß zu schalten. Infolgedessen schwingt der Halter 47 in seine ausgerückte Lage zurück, in der er den Grenzschalter 102 öffnet und den Grenzschalter 85 schließt. Der Grenzschalter 85 erregt die Entriegelungswicklung 135 des Relais 131, so daß die Kontake 131A öffnen. Nach dem Bearbeiten der Verzahnung 9 des Werkstücks wird dieses ausgespannt. Daaführt zum Öffnen des Grenzschalters 42, womit das Arbeitsspiel der werkstückteilung vollendet und die elektrische Steueranlage in den Ausgsasszustand zurückversetzt wird, in der das Arbeitsspiel begann. Werden die Werkstücke von Hand eingeführt und heraus-genommen, dann kann man den Schalter S von Hand umschalten. Ist die Maschine aber mit einem selbsttätigen Werkstück-förderer versehen, dann empfiehlt es sich, die Kontakte 121 und 122 durch ein Relais zu schalten, das zur elektrischen Steueranlage des Förderers gehört.

Claims (1)

DE19661552745 1965-12-10 1966-11-08 Verzahnungsmaschine mit einer Teileinrichtung zum Ausrichten der Werkstueckzaehne fuer gleiche Spanabnahme an den gegenueberliegenden Zahnflanken Pending DE1552745A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US512870A US3368455A (en) 1965-12-10 1965-12-10 Gear cutting machine with stock-divider

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Publication Number Publication Date
DE1552745A1 true DE1552745A1 (de) 1969-06-19

Family

ID=24040949

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661552745 Pending DE1552745A1 (de) 1965-12-10 1966-11-08 Verzahnungsmaschine mit einer Teileinrichtung zum Ausrichten der Werkstueckzaehne fuer gleiche Spanabnahme an den gegenueberliegenden Zahnflanken

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DE (1) DE1552745A1 (de)
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