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weise in eine Winkellage, in der dann beim Schlichten gleich starke
Werkstoffschichten
an den entgegengesetzen
Flanken der
Zähne oder
Zahnlücken zerspant werden. Gewöhnlich braucht die
Genauigkeit einer solchen
Teildrehung des Werkstücks
nur so
groß zu sein, daß mit Sicherheit
beim Schlichten die beiden
entgegengesetzten Zahnflanken
der Zahnlücke
oder des Zahnes
über ihre ganze Fläche hin bearbeitet werden. Indessen
ist
mitunter
eine größere Genauigkeit erwünscht, z.B,
dann, wenn
zweLoder
mehr Gruppen von Zahnradzähnen mit großer
Genauigkeit
so zu schlichten
sind, daß sie mit Bezug auf den Zahnradkörper ine
ganz bestimmte
Winkellage einnehmen. Das ist z.B.
der Fall,
wenn bei geteilter
Leistungsübertragung in Getrieben die Last
über die beiden Teilzweige genau
gleich verteilt werfen
soll.
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Der Erfindung liegt also die Aufgabe mgrunde,
eine Verzahnungsmascbine mit einer Teileinrichtung der beadbriebenen
Art zu schaffen, welche das Ausrichten der Werkstückzähne mit sehr großer
Genauigkeit vornimmt.
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Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
in
dem Halter der Teileinrichtung längs der Spindelachse ein
Kolben nachgiebig
verschiebbar ist, der eine auf der Spindel-
achse gelegene Zentriergläche
eines der beiden Halter an eine
Zentrierfläche des Werkstücke andrückt
und in Eingriff hält
und das Werkstück dabei an eine zur Spindelachse
senkrechte
Sitzebene anpreßt, und daß auf dem Halter der Teileinrichtung
Backen
etwa radial beweglich zum Eingreifen in etwa einander
gegebUberliiegende
Zahnlücken des Werkstücks beim Schließen
angeordnet sind und daher das
Werkstück auf der Sitzfläche
um die Spndelächse in eine vorbestimmte
Winkellage drehen,
bevor das Werkstück durch radial-bewegliche
Spannbacken
an der Werkzeugs,piüdel festgespannt wird.
Vorzugsweise
Ausgestaltungen der Maschine sind in den
Unteransprüchen angegeben,:
Es
hat sich herausgestellt, daß'das Ausrichten der Werk-
stückzähne durch
die Teileinrichtung mit besonders großer
Genauigkeit erfolgt,
wenn das Ausrichten wiederholt wird.
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Aus diesem Grunde hat die im Unteranspruch 5 angegebene Steuerung
eine besonders fortschrittliche
Bedeutung.
Die
Erfindung sei nunmehr
.anhand eines bevorzugten Aus-
führungabeispiels erläutert,
das in den Zeichnungen dargestellt
ist. In diesen zeigen:
Fig.
1 einen Aufriß
des Werkstückhalters
und der
Teileinrichtung,
wobei diejenigen Teile der
Maschine angedeutet sind, an der sie sich
befinden,
Fig.
2 einen axialen Schnitt
durch das Futter zum
Einspannen
des Werketücks,
Fig.
3 einen in den Ebenen 3-3 der
Fig.7
verlautenden
Schnitt der Teileinrichtung, wobei diese Ebenen
die
Achse des in Fig.
2 gezeigten Spannfutters
aufnehmen, Fig.
4 den Schnitt
nach der Ebene 4-4
der Fig.
3 zur Dar-
stellung einer Einzelheit,
Fig.
5 einen in der Ebene 5-5 der Fig.1
verlaufenden Schnitt
senkrecht
zur Achse des Spannfutters,
Fig.
6 einen Schnitt nach der Ebene 6-6 der
Fig.
5 zur
Darstellung einer Einzelheit, wobei diese Ebene
die Achse
des Spannfutters aufnimmt, Fig.7-10
die Schnitte nach den Ebenen 7-7
und
8-8 der
Fig.3
und nach den Ebenen 9-9 und 10-10 der"Fig.2,
Es ist lediglich strichpunktiert ein Teil eines Ständers 11
der
Maschine angedeutet, auf den das die Werkstückspindel aufnehmende
Gehäuse i
angebracht ist. Der Ständer hat eine
Führungsbahn
12, auf der der,
Gehäuse auf- und abverstellbar
ist. Eine Leiste
13 dient zum Festklemmen den
Gehäuses auf
der Gleitbahn 12. Wie
Fig.2
zeigt, hat das Werkstück W beim
dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei Zahnkränze. Es besteht
aus einen Schaft 5 einem Spiralkegelritzel
6 und einen Spiralkegelrad
7. Nachdem das Ritzel
bei 8 verzahnt
worden ist, werden
dieses und das Zahnrad verlötet oder sonstwie
aneinander und
an dem Schaft befestigt, bevor das mehrteilige Werkstück
auf
der nunmehr zu beschreibenden Maschine eingespannt
wird. Diese
Maschine
dient dann dazu, das Zahnrad 7 bei 9 so zu verzahnen,
daB
die Verzahnung
ganz genau eine bestimmte Winkellage gegen-
über den Zähnen 8 des Ritzels
einnimmt,
wobei die Winkellage
mit Bezug auf die Zahnradachse gemeint ist.
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Der Schaft 5 des Werkstücks hat eine kegelfärnige
Gegen-
bohrung 14, die eine Zentrierfläche bildet. Diese wirkt mit
einer.Zentrierfläche
15 zusammen, die von den kegelförmigen
Ende eines Auswerferbolzens
16 gebildet wird. Dadurch wird das Werkstück in den Spannfutter
4 zentriert. Die Lage des
Werkstücks wird weiter dadurch bestimmt,
daß es mit der ebenen
Rückfläche den Zahnrades 7 an die ebene Vorderfläche
den Futters
angepreBt wird. Der Bolzen 16 ist gleitend in einer acheialen
Bohrung 17 des Schaftes 18 einer Spannzange 19 geführt, die
in einer
Bohrung 21 den Futterkörpers 22 achsmal geleitet ge-
führt
ist. Der Bolzen 16 hat eine längsverlaufende Keilnut,
in die ein Keil 23 eingreift.
Dieser sichert den Bolzen gegen
Drehung im Spannfutter 19. In entsprechender
weise hat die
Spannzange 19 eine längsverlaufende Keilnut, in die ein Keil
24
eingreift, der im Futterkörper 22 durch eine Kappe 25 ge-
sichert ist. Dadurch
wird eine Drehung des Spannfutters 19
In Futterkörper verhindert. Der
Bolzen 16 wird bei seiner
Bewegung in Achsenrichtung durch radial
einwärtsragende Ansätze
26 des Futterkörpers 22 geführt und weiter zentriert,
vgl.
Fig.9. In der Richtung, in der er das Werkstück auszuwerfen
sucht,
wirkt auf den Bolzen ein Krafterzeuger In Gestalt einer
in der Bohrung
17 der Spannzange untergebrachten Feder 27.
Indessen ist der Hub des Bolzens
durch den Keil 23 derart eng
begrenzt, daß die Nabe 32 des Werkstücks In Futter
verbleibt.
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Die Spannzange 19 ist von vorne her bis zum Schaft 18 der
Länge nach derart aufgeschnitten, daß sie mehrere In radialer
Richtung
biegsame Finger 28 bildet. In vorliegenden Falle sind
drei solcher
Finger vorgesehen. An ihren vorderen Enden bilden
sie eine äußere
Kegelfläche 29, die in einer gleioha6hsigen inneren Kegelfläche 30 des Futterkörpers
22 gleitend eingepaßt ist. Mit ihren Innenflächen bilden die Finger 28 Zylinder-
flächen
31, die sich an die äußere Zylinderfläche der Werk-
stüekenabe 32 anlegen
können. Die SitzflKehe, an die sich
das Verkstück mit der Rückfläche
des Zahnrades 7 anlegt, wird
von einer Stirnplatte 33 gebildet, die vorn am
Futterkörper durch Schrauben 34 befestigt ist und mit ihrem mittleren
Teil
über der mittleren Bohrung vorn am Futtetkßrper
liegt. Dieser
mittlere Teil ist gegen Durehbiegung
in Rückxärtsriehtung versteift. Er hat zu diesem Zweck rückwärts
gerichtete Klauen
35, vgl.auch Fig.10, die sich mit ihren Enden
an die Vorder-
flächen 36 der Lagerteile 26 des Futterkörpers anlegen,wie
Fig.2 zeigt.
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Die Spannzange ist in Achsenrichtung
durch einen hydrau-
lischen
Antrieb
verschiebbar, der hinten auf der Spindel 3
sitzt, vgl. Fig.i.
Zu diesem Antrieb
gehört ein Kolben 38,
der durch eine Stange 39,
Fig.2,
mit den
Schaft 18 der
Spann-
zange verbunden ist.
Bewegt sich die Spannzange rückwärts, d.h.
mit Bezug auf die Zeichnungen
nach rechts, dann wird
das der Länge nach eingeschnittene Ende der Spannzange
in
radialer Richtung durch die auf ihre Flächen 29 wirkende
Kegelfläche
30 zusammengedrückt.
Infolgedessen ergreift die
Spannzange mit ihren
Zylinderflächen
31 die Nabe
den Verkstücks
und klemmt
die rückwärtige
Fläche den Zahnrades
7 des Werkotücka
an die Stirnplatte
33 an. Verschiebt der Kolben 38 die Spann-
zange
nach links, dann trennen sich die Kegelflächen 29 und
30, so daß das
aufgeschnittene Ende
der Spannzange sich etwas
entspannen, d.h.
ausdehnen kann und alsdann das Verkstück
frei-
gibt, so daß dieses
durch die Feder
27 vorwärtsverschoben
werden
kann. Der Kolben
38 hat einen rückwärtigen
Ansatz 41,
der als-
dann einen
Grenzschalter
42 schließt. Es gcschleht
dies, wenn
der Kolben seinen
Hub nach rechts beendet hei;.
Der Grenzschalter
42, der auf den
Antrieboglied
sitzt, gibt dann ein Zeichen, daß
der Einepannvorgang
beendet ist.
Die Teileinrichtung, Fig.3,
enthält einen
Kolben 43,
der auf die Stirnfläche des Verkstückschaftes 5 drückt, um
dadurch das Zahnrad 7
des Merkstücks
gegen die Stirnplatte
33 zu pressen. Ferner gehören
zur Teileinrichtung
zwei
Backen
44
und 45 in Gestalt von Hebeln, die je an ihre
einen Ende eine Kugel 46
haben, vgl. Fig.7.
Die beiden Kugeln
Eitzels
6 des Merkstücks
ein. Hat dieses Ritzel
6 eine gerade
Zähnezahl,
dann liegen diese beiden Zahnlücken
einander genau
gegenüber. Bein
dargestellten Ausführungsbeispiel
ist aber
die Zähnezahl
des Ritzels
ungerade. Aus diesen Grunde können
die beiden Zahnlücken,
in die die Kugeln 46 eingreifen, nur
annähernd in Durchnesserrichtungeinander
gegenüberliegen.
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Der Kolben 43 und die Backen 44,45 werden von einen viel-
teiligen
Halter 47, Fig. 1,3 und 8,getragen. Dieser Halter ist
an einen Lagerbock
48 schwenkbar befestigt. Die Schwenkachse
49 kreuzt die Spindelachse 3
rechtwinkelig in einen gewissen
Abstand. Der Halter 47 kann daher entweder
in die in Fig. i
in ausgezogenen Linien gezeigte Teilstellung oder
in die
strichpunktiert gezeichnete aasgerückte Stellung gebracht weiden,
in
der er beim Ein- und Austragen des Merkstücks und beim
Herausarbeiten
der Verzahnung 9 nicht stört: Der Lagerbock 48
wird von
Gehäuse i getragen. Er ist igdessen um die Spindelachse
3 drehbar und einstellbar. Durch diese Einstellung lassen sich.
die Kugeln 46 genau in die gewünschte Vinkellage seit Bezug auf
die
Spindelachse 3 bringen.
Wie Fig. 3 zeigt, ist
der Kolben 43 durch eine Kugel-
lagerbuchse 51 in einer Hülse 52 in Achsenrichtung
verschiebbar
geführt. Diese Hülse 52 ist am Halter 47 befestigt. Auf den
Kolben
wirkt eine Feder 53, die sich an einen Stöpsel 54 und
einer Kugel 55 abstützt.
Diese Kugel befindet sich zwischen
den ebenen Flächen des Stöpsels und des
Kolbens 43. Diese
ebenen Flächen stehen senkrecht auf der Spindelachse
3. Auf
diese Weise ist vermieden, daß auf den Kolben etwa ein Druck
wirkt,
der mit der Achsenrichtung nicht genau zusammenfällt. Die Feder
53 wirkt auf eine Scheibe 36 ein, die in der Hülse
durch einen Sprengring
57 befestigt ist. Die von dieser
Feder 53 ausgeübte Kraft muß größer sein,
als die durch die
Feder 27 des Futters, Fig. 2, ausgeübte Kraft. Das
ist er-
forderlich, damit das Werkstück an die Stirnplatte 33
ange-
drückt gehalten wird. An dem Halter 47 sind die Backen
44,45 durch Gelenkzapfen 59 gelagert, die mit Nadellagern 58 ausge-
rüstet
sind. Die Achsen 61 und 62 der beiden Gelenkzapfen
sind so gelegen, daß die
Kugeln 46 in Ebenen geführt sind,
die beim Öffnen und Schließen der Backen
radial zur Spindel-
achse 3 verlaufen. Das erkennt man an den Projektionen
der
beiden Achsen 21 und 22 in die Ebene der Fig. 7. An den Enden
der
Backenhebel, die von den Kugeln 46 abgewandt sind, befinden
sich
auf Nadellagern und Zapfen 64 gelagerte Noekenrollen 63.
Dabei
verlaufen die Zapfen 64 parallel zu den betreffenden
Achsen 61 und 62. Die
Nockenrollen laufen in Kulissenschlitzen
eines Antriebe, die um etwa
45o zur Achse 3 geneigt sind, wenn
sich der Halter 47 in der
eingerückten Stellung befindet, in
der das Ausrichten des Werkstücks erfolgt.
Die Seitenwandungen
dieser Führungsschlitze werden von einer
Kegelfläche 65
eines Antriebskolbens 66 und von Schrägflächen 67 eines
Teiles
68 gebildet, der an dem Kolben durch einen Querstift
69 befestigt ist,
vgl.Fig.1,3,4 und8.
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Der Kolben 66, Fig. 3, ist längs der Achse 3 verschiebbar
geführt.
Diesem Zweck dienen eine Kugellagerhülse 71 in der
Buchse 52 und eine
zweite Kugellagerhülse 72 in einer Bohrung
73 des Halters 47. Das Öffnen
der Backen 44,45 erfolgt dadurch,
daß in der Kammer 74 des Halters
47 ein hydraulischer Druck
auf die Stirnfläche des Kolbens 66 ausgeübt wird.
Durch diesen
Durck wird der Kolben 66 nach rechts verschoben und bewirkt,
daß
die Schrägflächen 67 auf die Rollen 63 drücken und dadurch
die Backen öffnen.
Die Kugeln 46 bewegen sich dann radial nach
außen, bis sie Stellungen einnehmen,
in denen sie an die Zähne
8 des Ritzels nicht anstoßen können. Geht
der Kolben 66 nach
links, dann drückt die Kegelfläche 65
auf die Rollen 63. Da-
durch werden die Kugeln 46 radial einwärts bewegt,
so daß
sie in die Ritzelverzahnung eingreifen und dabei das Ritzel
in eine bestimmte Winkellage um die Achse 3 drehen.. Die Ver-
schiebung
des Kolbens 66 nach links wird durch einen Kolben 75,
Fig.4, bewirkt, auf
den eine Feder 76 wirkt. Diese dritokt den
Kolben 75 an den Querstift
69 an, der im Kolben 66 sitzt. Wird
die Kammer 74 auf Abfluß geschaltet,
dann bewegt sich daher
der Kolben 66 nach links. Der von der Feder 76 ausgeübte
Druck
läßt sich durch eine Schraube 77 einstellen, die durch eine
Stellschraube
78 befestigt ist.
Wenn sich der Kolben 66 ganz nach links
verschoben hat,
dann ist ein Grenzschalter 79 (Fig.1) umgeschaltet
worden,
der in einer Kammer 81 des Halters 47 untergebracht ist. Diese
Kammer
hat einen Deckel 82. Die Umschaltung dieses Granzsehalters erfolgt durch
einen Hebel 83, der am Halter 47 bei 84 drehbar
gelagert ist und gegen den
der Querstift 69 anstößt, wenn
dieser am Ende seiner Verschiebung nach links
anlangt. In der
Kammer 81 befindet sich ferner ein Grenzschalter 85, der ge-
schlossen
wird, wenn der Halter 47 seine strichpunktiert dar-
gestellte Ausrücklage
erreicht. Das Schließen dieses Grenzschalters wird dadurch bewirkt, daß
ein unter Federdruck stehender
Kolben 86, der vom Halter 47 getragen wird,
an eine Anschlag-
schraube 87 des Lagerbocks 48 und an den Schaltstift des
Schalters
85 anstößt.
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Um das Innere des Halters vor Verunreinigung zu schützen, ist
es eingekapselt. Diesem Zweck dienen bogenförmige Schilde
88, Fig.3,
deren Krümmungsachsen mit den Achsen 61 und 62
zusammenfallen
und die Flanschen 89 haben, welche an den Hacken
44 und 45 durch
Sehrauben 91 befestigt sind. Diese Schilde
wirken mit Gegenflächen 92 des
Halters 47 zusammen.
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Der Halter 47 ist um die Achse 49 schwenkbar im Lagerbock
48
mittels Wälzlagern 93 gelagert. Seine Versehwenkung
erfolgt
mittels eines auf dem Halter 47 befestigten Ritzels
94 (vgl.
Fig.i) und mittels einer mit diesen Ritzel kämmenden
Zahnstange
95, die im Lagerbock 48 verschiebbar geführt ist und zu diesem
Zweck
zwei Kolben 96 und 97 verbindet, die in Zylinderbohrungen
den
Lagerbocks hin- und herbeweglich geführt und durch
ein hydraulisches
Druckmittel verschiebbar sind. Die Verschrsniung den Halters 47 zwischen
seiner ausgerückten Lage und seiner eingerückten Lage ist dadurch
begrenzt, daß an
Halter 47 befindliche Anschlagknöpfe 98, Fig.11,
an Anschlagknöpfe 99 des Lagerbocks 48 anstoßen. Nähert sich der
Halter
47 seiner eingerückten Lage, in der er die Teilbewegung den Werkatückrades
durchführt, dann wird ein Grenzschalter 102 . geschlossen, und
zwar durch einen mit den Ritzel 94 drehbaren
Arm 101, Fig.1
und 5.
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Der Lagerbock 48 läßt sich um die Achse 3 um ein begrenztes
Maß
verdrehen und einstellen. Zu diesem Zweck ist der Lagerbock
48 durch eine
Kugellagerbuchse 103, Fig.6, auf einem gleich-
achsigen Ring 104
gelagert, der vorn am Gehäuse 1 starr befestigt
ist: An diese® Ring
ist der Lagerbock 48 durch Schrauben 105
befestigt, die durch Bogenschlitze
106 des Lagerbocks hindurch
in den Ring hinein geschraubt sind und
Muttern tragen. Lockert
man diese Muttern, dann kann man den Lagerbock
drehverstellen. Diesen Zweck dient ein Spannschloss 107, das Ansätze 108
nad,109 verbindet. Einer dieser Ansätze ist am Ring 104 und der andere
am
Lagerbock 48 angebracht. Diese Drehverstellung dient den
Zweck,
die Kugeln 46 um die Achse 3@zu verschwenken und einzu-
stellen. Auch
radial zur Achse 48 ist die Teilvorrichtung einstellbar, damit man den
Kolben@43 gegenüber der Achse 3 aus- . richten kann. Zn diesem
Zweck ist eine ünterlegsoheibe 111,
Fig.3, zwischen den in radialer
Sichtung außen liegenden Abschnitt
und dem in radialer Richtung
innen liegenden Abschnitt des
Halters 47 eingefügt. Schließlich kann man den
Kolben 43 in einer senkrechten Ebene gegenüber der Achse 3 im Winkel ausrichten.
Zu diesem Zweck kann man die Höhe des Anschlagknopfes 98, der in Fig. 11 links gezeigt
ist, durch Abschleifen ändern.
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Nunmehr sei das elektrische Schaltschema der Fig.i2 anhand
der Wirkungsweise der Teilvorrichtung beschrieben. Befindet sich der Halter 47 der
Tellvorrichtung in ausgerückter Lage und ist die Werkstückspindel 2 in ihrem Gehäuse
durch bekannte nicht näher dargestellte Einrichtungen in einer bestimmten Winkellage
verriegelt, dann kann man das Werkstück W in das Spannfutter 4 einbringen und einen
Schalter D umschalten, um seine Ruhekontakte 121 zu trennen und seine Arbeitskontakte
122 zu schließen. Dadurch wird ein Stromkreis hergestellt, der von der Netzleitung
L-1 über die Magnetwicklung 123 eines Steuerschiebers zur Leitung L-2 führt.
Dieser Steuerschieber setzt den Kolben 97, Fig.1 unter hydraulischen Druck und schaltet
die den Kolben 96 aufnehmende
Zylinderkammer auf Abfluß. Infolgedessen wird
der Halter 47 in die Lage eingerückt, in der er die Teilbewegung des Werk-
stUcks
herbeiführen kann. In dieser Lage drückt der Federkolben 43, Fig. 3 das Werkstück
an die Stirnplatte 33 des Futters an. Durch diese Verschwenkung
des Halters 47 wird der Grenzschalter
85 geöffnet und der Grenzschalter
102 geschlossen. Der Grenzschalter 102 erregt infolgedessen ein Zeitrelais 125.
Nach
Ablauf einer bestimmten Zeit von vorzugsweise
etwa 3
Sekunden schließt das Relais 125 seine Arbeitskontakte 125A
und
erregt dadurch die Magnetwicklung 126 eines Ventils.
Dieses schaltet die
Kammer 74, Fig.,4 auf Abfluß, so daß
die Feder 76
die Backen 44,45 schließt. Die Kugeln 46 der
Backen drücken auf
die Flanken der in erheblichem Abstand
voneinander befindlichen Zähne 8 des
Werkstücks. Dieses
wird daher im Spannfutter in diejenige Winkellage gedreht,
die
zuvor durch die verschiedenen Einstellungen der beschrie-
benen Teilvorrichtung
bestimmt worden ist.
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Beim Schließen der Backen wird der Grenzschalter 79
derart umgeschaltet, daß er seine Ruhekontakte 79A öffnet
und seine
Arbeitskontakte 79B schließt. Diese Arbeitskontakte
erregen die Wicklung
128 eines Verriegelungsrelais 129, dessen
Arbeitskontakte 129A und
129B schließen und dessen Ruhekontakte 129C und 129D sich öffnen. Durch die
Ruhekontakte 129D wird
die Wicklung 126 des Ventils stromlos, das daher die
Kammer 74, Fig.4, unter Druck setzt. Infolgedessen öffnet der Kolben
66
die Backen der Teilvorrichtung. Das hat aber zur Folge,
daß sich die Kontakte
79B des Grenzschalters 79 öffnen und
die Kontakte 79A schließen. Diese Kontakte
79A erregen die
Wicklung 130 des Verriegelungsrelais 131, dessen Arbeitskon-
takte
130A ein Zeitschaltrelais 132 erregen. Nach Ablauf von
etwa
2 Sekunden schließen sich die Arbeitskontakte 132A
dieses Zeitrelais und schließen
einen Stromkreis, der durch
die V®ntilwicklung 126 verläuft.
Dadurch werden die Backen der
Teilvorrichtung wieder
geschlossen. Das führt aber zur
Umschaltung des Grenzschalters 79 derart,
daß dessen Kontakte
79A geöffnet und die Kontakte 79B geschlossen werden,
was
jedoch keine unmittelbare Wirkung zur Folge hat.
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Nunmehr wird das Werkstück dadurch festgespannt, daß der auf
dem Kolben 38, Fig.1, wirkende Druck umgekehrt wird.
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Das führt zum Schließen des Grenzschalters 42, der das
Relais
133 erregt. Die Ruhekontakte 133A und 133B dieses
Relais öffnen sich,
was zur Folge hat, daß die Ventilwicklung
126 wieder stromlos wird und sich
daher die Backen der Teil-
vorrichtung öffnen. Dadurch wird der Grenzschalter
79 umge-
schaltet, so daß er die Kontakte 79B öffnet und die Kontakte
79A
schließt. Wenn nun der Schalter S derart umgeschaltet wird,
daß die
Kontakte 121 geschlossen und die Kontakte 122.geöffnet werden, wird das Relais
129 durch den über seine Wicklung 134 verlaufenden Stromkreis freigegeben,
und die Wicklung 123 wird
stromlos, um das hydraulische Druckmittel auf den
Kolben 96
wirken zu lassen und die Zylinderkammer des Kolbens 97 auf
Abfluß
zu schalten. Infolgedessen schwingt der Halter 47 in
seine ausgerückte Lage
zurück, in der er den Grenzschalter 102 öffnet und den Grenzschalter 85 schließt.
Der Grenzschalter 85
erregt die Entriegelungswicklung
135 des Relais 131, so daß die
Kontake 131A öffnen. Nach dem Bearbeiten
der Verzahnung 9 des
Werkstücks wird dieses ausgespannt. Daaführt
zum Öffnen des
Grenzschalters 42, womit das Arbeitsspiel der werkstückteilung
vollendet und die elektrische Steueranlage in den Ausgsasszustand
zurückversetzt
wird, in der das Arbeitsspiel begann.
Werden die Werkstücke von Hand eingeführt
und heraus-genommen, dann kann man den Schalter S von Hand umschalten.
Ist
die Maschine aber mit einem selbsttätigen Werkstück-förderer versehen, dann empfiehlt
es sich, die Kontakte 121 und 122 durch ein Relais zu schalten, das zur elektrischen
Steueranlage des Förderers gehört.