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DE1552433A1 - Einrichtung zum Fuehren eines Werkzeugs in einer elliptischen Bahn,insbesondere Drehkopf - Google Patents

Einrichtung zum Fuehren eines Werkzeugs in einer elliptischen Bahn,insbesondere Drehkopf

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Publication number
DE1552433A1
DE1552433A1 DE1966S0106063 DES0106063A DE1552433A1 DE 1552433 A1 DE1552433 A1 DE 1552433A1 DE 1966S0106063 DE1966S0106063 DE 1966S0106063 DE S0106063 A DES0106063 A DE S0106063A DE 1552433 A1 DE1552433 A1 DE 1552433A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
main axis
tool carrier
support arm
joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1966S0106063
Other languages
English (en)
Other versions
DE1552433B2 (de
Inventor
Kieboom John Van Den
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
La Salle Machine Tool Inc
Original Assignee
La Salle Machine Tool Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by La Salle Machine Tool Inc filed Critical La Salle Machine Tool Inc
Publication of DE1552433A1 publication Critical patent/DE1552433A1/de
Publication of DE1552433B2 publication Critical patent/DE1552433B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass
    • B23Q27/003Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass of conical non-circular section manufactured by an apparatus with a first rotational cutting vector and a second linear feed vector, intersecting the first vector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/13Pattern section
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/13Pattern section
    • Y10T82/135Cam-controlled cutter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Einrohtung zum Führen eines Wertzeugs in einer elliptischen Bahn, insbesondere D@@äal@op@' Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Führen eines Werkzeuges in einer ellipt®ahen Hahn, insbesondere Drehkopf, die einen um eine drehbaren Werkzeugträger aufweist;, besondere geeignet ist die: er- . findungegemäede Einrichtung am Herstellung des Kolbenschafte der Kolben von Verbrennungsmotoren.
  • Es ist üblich, die Koben von Verbrennungsmotoren so auszubilden, dass der Kolbenschaft einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt hat. Einer der Gründe für diese Gestaltung ist darin zu sehen,'dass das Metall nicht gleichmüssig um die Achse des Kolbens verteilt ist, was zu einer ungleichförmigen Ausdehnung des Kolbens bei Temperaturerhöhungen führt; dies ist besonders bei den hohen Temperaturen der heutigen Verbrennungsmotoren bedeutsam. Der kalte Kolben wird also so geformt, dasa er infolge der thermischen Auadehnung bei der normalen Betriebstemperatur des Motors eine solche Form aufweist, dass der Verschleiss möglichst gering und die Dichtung ` und Reibung zwischen Kolben und Laufbüchse bestmöglichste Werte annehmen. Die Kolben sind also im kalten Zustand verzerrt, und üblich ist ein elliptischer Querschnitt, dessen Gestalt der ungleichmässigen Ausdehnung des Kolbenschaftes infolge der Materialanhäufung im Bereich der Za&eratellen für den Kolbenbolzen Rechnung trägt.
  • Durch die USA-Patentschrift 2 7.20 806 ist schon eine Werkzeugmaschine zur Herstellung derartiger elliptischer Kolben bekannt geworden. Bei dieser bekannten Maschine wird der Kolben axial in Richtung auf den Drehkopf verschoben, welcher wiederum um eine Achse drehbar ist, die mit-der Bewegungsrichtung des Kolbens einen Winkel einschliesst. Infolgedease'n dreht diese Maschine einen Kolben, dessen Kolbenachat einen elliptischen Querschnitt hat, Neben der Herstellung eines elliptischen Querschnitts ist es häufig wünschenswert, den Kolbenschaft in axialer Richtung mit einer Verjüngung zu versehen. Auch dies kann mit der bekannten Werkzeugmaschine vorgenommen werden; zu diesem Zweck ist dort das Werkzeug an einem Gelenk des Werkzeugträgers befestigt, und die Schwenkbewegung des Werkzeuges verläuft synchron mit der Verschiebung des Kolbens relativ zum Werkzeugträger, so dass der Durchmesser des Kreises, auf dem sich das Werkzeug bewegt, verändert wird; auf diese Weise entsteht also ein sich verjüngender Kolbenschaft. Ein Nachteil der bekannten Werkzeugmaschine besteht jedoch darin, dass die Gestalt der Ellipse lediglich durch eine Änderun9 des Negungsi@inkels der Achse des Werkzeugträgere gegenüber"der Vorschubrichtung des-Werkstückes verändert werden kann. Eine Änderung dieses Neigungswinkels ändert auch nur die Grösse der kleinen Nalbaehse der Ellipse, die das Werkzeug durchläuft; häufig ist es jedoch erforderlieh, auch die Grösse,der grosse Halbachse oder beide Hauptachsen gleichzeitig zu, verändern.
  • .Der Erfindung liegt daher die .Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der beide Halbachsen der vom Werkzeug durc:ilaufenen Ellipse variiert werden können. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass am Werkzeugträger ein Werkzeugtragarm montiert ist, der an seinem einen Ende, dessen radialer Abstand von der Hauptachse veränderbar .ist, das Werkzeug trägt, und dass mit dem Werkzeugtragarm eine dessen Vrerkzeugseitiges Ende in einer zur Hauptachse senkrechten Ebene auf einer elliptischen Bahn bewegende und von der Drehbewegung des YJerkzeugträgers gesteuerte Veratellvorrichtung gekoppelt ist. Besonders zweckmässig ist eine Ausbildung dieser Einrichtung derart, dass am Werkzeugträger der Werkzeugtragarm mittels eines einstellbaren Gelenks montiert ist, und dass dieser Werkzeugtragarm mit einer der Drehung des 'i;lerkzeugträgers längs der-Hauptachse verschiebbaren Stange zur Verstellung der kleinen Hauptachse der Ellipse ;3ekoppelt ist, und dass ferner das einstellbare üelen'.@ zum Zwecke-seiner Querverschiebung mit der Stange so gekoppelt ist, dass die grosse und die kleine Hauptachse der Ellipse gleichmässig durch eine Verschiebung der Stange veränderbar sind. Weitere, Vorteilhafte Weiterbildungen der .Erfindung darstellende Merkmale ergeben sieh aus den Patentansprüchen und/oder der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung gezeigten Ausi'ührungsbeispieles der Erfindung. Es zeigen: Fig.1 einen Axialteilschnitt durch einen erfindungsgemässen Werkzeugkopf, der einen Kolben in der Bearbeitungsstellung zeigt, higo2 einen Teilschnitt entsprechend der Fig.l, jedoch mit gegenüber dieser Pgur um 180o geschwenktem Werkzeug; Fig.3 einen der Fig.1 entsprechenden Teilschnitt, bei dem das Werkzeug jedoch eine Stellung einnimmt, in der es eine Kreisbahn beschreibt; diese Stellung nehmen das Werkzeug. urddie es tragende Teile auch ein, wenn sie gegenüber den in den Figuren 1 und 2. gezeigten lagen um 900 gedreht sind Pig.4 einen-Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig,19 Fig.5 eine: Seitenansicht des Werkzeugkopfes entsprechend einer Ansicht von re®nte nach Pg.1 und _. Fg.6_ eine Seitenansicht, teilOeieo" :.m Schnitt, einer Kolb enbearbeitungsmaechin® unter. Verwendung einer erfindungsgemässen -Einaiohtungo Die in Fig.6 dargestellte Werkzeugmaschine 1 hat ein festes Gestell 2, in dem eine beispielsweise mittels eines Zylinderaggregats hin- und herverschiebbare Betätigungsstange@3 geführt ist. Am unteren Ende dieser Betätigungsstange ist eine Kolbenhalterung 4 befestigt, so dass bei einer Aufwärtsbewegung der Betätigungsstange 3 ein zu bearbeitender@Kolben 20 nach oben in Richtung auf einen Werkzeugkopf 10 verschoben wird. Die Werkzeugmaschine weist ferner eine Steuerkurve 5 an der Betätigungsstange 3 auf, die von einem an einer Steuerstange 6 befestigten Kurvenabtaster 5a abgetastet wird; die Steuerstange 6 ist im Gestell 2 verschiebbar geführt, so dass sie bei einer Aufwärtsbewegung der Betätigungestange 3 senkrecht zu deren Verschieberichtung von den Steuerkurve 5 verschoben wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel-ist am Gestell 2 ferner ein Antriebsmotor 7 befestigt, der über einen Treibriemen 8 eine Antriebsmu@fe 9 3.n Drehung versetzt; selbstverständlich kann der Antrieb dieser Antriebsmuffe auch in anderer Weise bewerkstelligt werden. Eine feste, sufreehtstehende Traghülse 14 ist gleichfalls am Gestell 2 montiert und trägt zwei Zager 12, mit deren Hilfe ein von der Antriebemuffe 9 angetriebenes Antriebsrohr 18 gelagert ist. Der Antriebsmotor 7 dreht also das Antriebsrohr 18 um die feste Traghülse 14. ..
  • - Eine Zugstange 16 erstreckt sich in axialer Richtung durch die Traghülse 14 und einen Schlitz 15 in der Steuerstange 6Durch die Wirkung einer Druckfeder 19, die die Zugstange 16 nach oben zieht, liegen zwei Steuerflächen 17a und 17b an der Steuerstange 6 und der Zugstange 16 aneinander an. Wird also die Betätigungsstange 3 aus ihrer in rig.6 gezeigten Zage nach unten geschoben, um einen Kolben 20 vom Werkzeugkopf 5:0 zu entfernen, so zieht die Druckfeder 19 die Zugstange 16 nach oben, was wiederum eine Linksverschiebung, der Steuerstange 6 zur Po lge hat-, so dass der Kurvenabtaster 5a@etets@gegen die Steuerkurve 5 anliegt. Wird andererseits ein zu bearbeitender Kolben .20 in der Kolbenhalterung 4 nach . oben bewegt, so bewegt sich dabei die Betätigungsstange 3-ebenfalls nach aben,und mittels. der-Steuerkurve 5 wird die Zugstange 16 mit einer sich ändernden und von der Gestalt der Steuerkurve 5 abhängigen Geschwindigkeit-nach unten geschoben, Der Werkzeugkopf 10 weist einen topfförmigen Werkzeugträger- 22 sui", der am Antriebsrohr 18 befestigt ist und sich zusammen mit diesem um seine sowie um die damit zusammenfallende Längsachse der Zugstange 16 dreht. . An der Zugstänge 16 ist eine mit dieser in Längsrichtung verschiebbare Steuerstange 24 befestigt, die sich bei Verschiebungen der Zugstange zwischen zwei Endstellungen verschieben lässt, deren eine in Fig.l mit ausgezogenen Linien und deren andere durch eine gestrichelte Linie 26 dargestellt ist. An der Traghülse 14 ist ein ein Teil des Werkzeugkopfes 10 darstellendes festes Bundteil 28 befestigt, das die Steuerstange 24 umgibt.
  • Wie am besten die Fig:4 erkennen lässt, weist das Bundteil 28 zwei sich nach unten erstreckende Ansatzstücke 30 und 32 auf, in denen zueinander koaxiale, kreisförmige Öffnungen 34 und 36 vorgesehen sind. Ausserdem weist das Ansatzstück 30 über der Öffnung 34 eine zweite Öffnung 38 auf, die normalerweise ebenfalls kreisförmig ist. Im Ansatzstück 32 ist gegenüber der Öffnung 38 des AnsatzstÜckes 30 ein mit dieser Öffnung fluchtender Schlitz gebildet.
  • An dem Bundteil 28 ist eine Schwenkhülse 42 angelenkt. Sie hat zwei einander gegenüberliegende und miteinander fluchtende Öffnungen 44 und. 46, durch die hindurch eich 'ein Bolzen 48 erstreckt. Dieser verläuft auch durch die Öffnungen 34 und 36, ao. dase@ die Schwenk:-hülse 42 an den Ansatzstücken 30 und 32 des Bundteilea 28 angelenkt Ist. Um eine .axiale Verschiebung der -Steuerstange 24 ,gegenüber der Schwenkhülse 42 zu ermöglichen,- ist in der Steuerstange 24 ein längsschlitz 50 vorgeeeheni in dem der Bolzen 48 gleiten kann: Die Steuerstange 24 weist ferner eine Querbohrung 52 auf, die einen Bolzen 54-aufnimmt" der sich durch den schlitz 40 des Anaatzstüakes 32 hindurcheretreck° und an seinem äusseren Ende ein Abtastatück 56 auf.vesti das in einem in-eine Auenehmung 60 der Schwenkhülse 42 eingesetzten,, geschlitzten Steuerkurventel 58 geführt ist. Wie äm.besten die 3<'i,8:1 erkennen läset, hat das Steuerkurventeil 58 einen Steuerschlitz 62, in den das Abtaststück 56 eingreift und der gegenüber. der Längsachse der Steuerstange 24 um den Winkel A geneigt ist, Wenn also die Steuerstange 24 bezüglich des-festen Bundteilen 28 hin- und herverschoben wird, so wirkt.der Bolzen 48 als Schwenkzapfen für die Schwenkhülse 424 die in die in Pig:l gezeigte Stellung "geschwenkt wird, wenn die Steuerstange 24 in ihre unterste in Fig.1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung verschoben wird. Heim Anziehen der Steuerstange 24 in ihre in Fig.3 dargestellte obere Endstellung wird die Schwenkhülse 42 in die in Fig.3 dargestellte Lage übergeführt, so dass der Winkel A abnimmt. Diese Schwenkbewegungen werden. vom. Abtaststück 56 hervorgerufen, das in vertikaler Richtung zusammen mit der Steuerstange 24 verschoben wird und sich in dem geneigten Steuerschlitz 62 bewegt. -Am unteren Ende der Schwenkhülse 42 ist mittels eines geeigneten Kugellegere &3 ein drehbarer Stellring 64 moniert. Er hat zwei zueinander parallele steife Arme 66, von denen in Fig.9 lediglich einer dargestellt ist, und die sich auf einer Seite des Stellringee radial nach auesen-erstrecken. Zwischen diesen beiden Armen ist ein balli--er Zapfen 68 gehalten, an dem ein universell schwenkbarer Gelenkhebel 70 angelenkt ist. Ausserdem ist dieser Gelenkhebel: mittels eines Zapfens 72 gelenkig mixt dem oberen Ende eines Werkzeugtragarmes 7¢ verbunden, der mittels eines Exzentergelenks 76 am drehbaren Werkzeugträger 22 angelenk.L ist. Am unteren Ende trägt der werkzeugtragarm ein übliches Schneidwerkzeug 78.
  • Wenn sich der Werkzeugträger 22 um die Achse der Zugstange 16 dreht, so dreht sich das Schneidwerkzeug 78 dank seiner Befestigung am Werkzeugtragarm 74, der mitte=n des Exzentergelenks 76 am Werkzeugträger 22 angelenkt st,:zuaammen mit dem letzteren. Wie bereits erwähnt,-nimmt die Schwenkhülse 42 die in Fig;3 dargestellte Stellung eins wenn die Zugstange 16 wie in Fig.3 zurückgezogen ist, und in dieser Stellung befinden sich der billige Zapfen 68, der Zapfen 72 und der Bolzen 48 in einer gemeinsamen Ebene 71, so daue das obere Ende des Werkzeugtragarmes 74 beim Drehen des Werkzeugträgere 22 nicht hin--und herbewegt wird. Diese.e obere Ende des Werkzeugtragarmea 74 bewegt sich auf einer Kreisbahn um . die Längsachse der Zugstange 16, was zur Folge hat, da g sich auch das untere Ende des Werkzeugtragarmes 74 zusammen mit dem Schneidwerkzeug 78 auf einer Kreisbahn bewegt. Wird jedoch die Zugstange 16 im Werkzeugkopf 10 nach unten geschoben, so dass die Steuerstange 24 ihre untere, t1 Fig.l dargestellte Endstellung einnimmt, so wird die Schwenkhülse 42 in ihre in Fig.1 dargestellte jage` gebracht, in der der Gelenkhebel 70 gegenüber der Ebene 71 um den Winkel B geneigt ist. Infolgedessen drehtsich beeiner Rotation des Werkzeugträgers 22 der Stellring 64 in einer Kreisbahn, die gegenüber der, Drehachse des Werkzeug-trägers =22 geneigt ist. Dies hat zur Folge, dass sieh dass obere Ende des Werkzeugtragarmes 74 auf Einer Ellipsenbahn um die Achse bewegtpund diese elliptische Bewegung über @:rägt sich auch auf das untere Ende des Werkleugtragarmes 74, so dass das Schneidwerkzeug 78 auf einer Ellipse um die Achse des Werkzeugträgers 22 bewegt wird. Zum Verständnis der elliptischen Bewegung des oberen Endes des Werkzeugtragarmes ist zu beachten,-dass der Gelenkhebel 70 um den balligen Zapfen 68 zwischen den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Endstellungen bei jeder Drehung des Werkzeugträgers 22 um 1800 hin- und hergeschwenkt wird. Der gesamte Oszillationewinkel des Gelenkhebels 70 ist daher doppelt so gross wie der Winkel B. Lediglich die Querkomponente dieser Oszillationsbewegung wird auf das obere Ende des Werkzeugträgarmes 74 tibertragen, da"-,die- vertikal angeordnet und mit Hilfe des Exzentergeländes 76 angelenkt ist. Diese Querverschiebung nimmt bei jeder Drehung des Werkzeugträgers 22 dann ein Maximum an, wenn dieser die in den Figo1 und 2 gezeigten Lagen und die demgegenüber um 900 verschobenen Lagen einnimmt. In den gegenüber den in den Fig.1 und 2 dargestellten Lagen um 900 verdrehten Zagen ist der Winkel'D; null, so dass der Zapfen 72 aus den in den Fig.1 und 2 gezeigten Lagen heraus in Richtung auf die Drehachse des Werkzeugträgers-22 bewegt-wird. Infolgedessen bewegt sieh das obere Ende des. Werkzeugtragarmes 74 nach innen in Richtung auf die Drehachse des Werkzeugträgers, weshalb das untere Ende des Werkzeugtragarmes zusammen mit dem Schneidwerkzeug 78 nach aussen bewegt wird.: Infolgedeesen beschreibt das Schneidwerkzeug 78 bei jeder Drehungdes Werkzeugträgers 22 über 3600 eine Ellipse, deren kleine Hauptachse durch die in den Pig.1: und 2 gezeigten Stellungen und deren grosse 'Halbachse: durch die Stellung definiert wird, in der das Schneidwerkzeug gegenüber den in den.Fig.l und 2 gezeigten Zagen um 900 verdreht ist. Wird also die Zugstange 16 aus der in Fig.3-gezeigten Stellung in Richtung auf die in Figv1 gezeigte Zage verschoben,- so wird während der Bewegung: des Kolbens 20 in den Werkzeugkopf der Winkel H von null auf den in den Fig.9 und 2 gezeigten Winkel vergrössert.und zwar in einer vom Steuerschlitz 62 bestimmten-Weise. Die grosse Halbachse der Oberfläche des Kolb'enschafte bleibt also erhalten, jedoch ändert sich die kleine Hauptachse zusammen mit dem Winkel B.
  • Zu bemerken ist noch, dass sich bei der oszillierenden Bewegung. des unteren Endes des Werkzeugtragarmes-74 das Schneidwerkzeug 78 in einer zur Drehachse des Werkzeugträgers 22 senkrechten Ebene bewegte Das Ausmaß der oszillierenden Bewegung des Schneidwerkzeugs wiederum kann durch die besondere#Gestalt des Steuerschlitzes 62 bestimmt werden, da davon die-Grösse des Winkels B abhängt. Ist die Steuerstange 24 so zurückgezogen, wie dies die Fig.3 zeigt, so oszilliert das Schneidwerkzeug 78 nicht und führt infolgedessen eine Kreisbewegung durch. In der in Fig.1 dargestellten Lage der Steuerstange 24 wird jedoch die kleine Hauptachse der sich ergebenden Ellipse gegenüber der grossen Halbachse verkleinert und das Schneidwerkzeug 78 durchläuft eine entsprechende Ellipse, daren.Mittelpunkt auf der Drehachse des Werkzeugträgere 22 liegt. Entsprechende mittlere Werte für die kleine Halbachse ergeben sich bei mittleren-Stellungen des Abtastatückea 56 zwischen den beiden Endstellungen, im Steuerschlitz 62, wie die beiden Fig.l und 3 zeigen. Die Konstruktionselemente zur Verstellung des Werkzeugtragarmes umfasienalso die Steuerstange 24, das Bundteil 28, die Schwenkhülse 42, den Stellring 64, den Gelenkhebel 70 und die verschiedenen Teile, die der funktionellen Verbindung der vorstehend erwähnten Teile dienen. Mittels dieser Konstruktionselemente ist auch die Gestalt der Ellipse, die am Kolbenschaft des Kolbens 20 gebildet wird, einstellbar. Wenn ein Kolbenschaft mit einem gleichförmigen, elliptischen Querschnitt hergestellt werden soll; so muss die Zugstange 16 bezüglich des Vorschubmechanismus für den Kolben 20 festgehalten werden. Die Form der Lilipse kann aber nicht nur durch eine entsprechende Steuerung der Stellung der Zugtange 16, sondern auch durch eine entsprechende Formgebung des Steuerschlitzes 62 im Steuerkurventeil 58 beeinflusst werden. Das letztere lässt sich aus der Ausnehmung 60 entfernen und durch ein Steuerkurventeil mit anderem Steuerschlitz ersetzen. Wie die -9i9.1 und 5 zeigen, ist in der Wand des drehbaren Werkzeugträgers 22 ein Zapfen 80 mit einem exzentrischen. Mittelstück £32 angebracht, wobei die Achse .des exzentrischen hiittel3i;i@cks gegenüber der Achse der beiden einander gegenüberliegenden Enden des Zapfens 80 versetz -t-. ist., Der Werk-eugtragarm 74 schwenkt um da-s exzentrische MittelsiUck t32,, Aii diesem ist ein Gelenl.-tezl 84 so befestigt, dass es sich zusammen mit dem exzentrischen Mittelstück dreht; das Gelenkteil 84 ist mittels einer an seinem.
  • einen Ende angeordneten Spannschraube 86 an diesem Mittelstijcic E-32 :restgeklemmt. An seinem -oberen Ende trägt das Gelenkteil einen Gelenkzapfen 88, an den ein Gelenkhebel 90 angelenht -ist. Das andere Ende des Gelenkhebels ist an einem ain unteren Ende der Steuerstange 24 drehbar angeordneten Hin- 92 angeleuktund zwar mittels eines Geleiztzza@@-.cn@@ g4., der. von zwei mit dem Ring 92 cinstüekigen-_ Armen 96 gehalten wird; die Fig.1 zeigt lediglich einen dieser Arme. Damit sich der Ring 92 drehen kann, ist zwischen dem unteren Ende der Steuerstange 24 und dem Ring ein Kugellager 98 angeordnet. Mittels des Exzentergelenks 76 und der Gelenkverbindung zwischen diesem und der Steuerstange 24 kann das Schneidwerkzeug ?8 bezü.g.-lich der Drehachse des Werkzeugträgers 22 verschoben werden, um so die Eingriffstiefe des Schneidwerkzeuges Beim in den Kolben 20 zu verändern. v' Verschieben der Steuerstange 24 bew!rkt die soeben beschriebene gelenkige Verbindung eins: Änderung des effektiven Zentrums des Eazentergelenks 76 und somit eine Verschiebung des Sehneidwerkzeuges 78 nach innen oder aussen, und diese Verschiebung bleibt während der ganzen Umdrehung des Schneidwerkzeuges erhalten. Durch diese Konstruktion kann der Kolbenschaft konisch gestaltet werden, wobei diese Gestaltung durch eine Verschiebung der Zugstangen 16 zu ganz bestimmten Zeiten oder mit bestimmten Geschwindigkeiten bezüglich des Vor::chubs des Kolbens 20 in Richtung auf den Werkzeugkopf 10 mit Hilfe der Steuerkurve 5 bestimmt-wer-*den kanno Ausserdem kann die Konizität in einfacher Weise durch Auerwechseln des Zapfens 80 gegen einen solchen mit anCprer Exzentrizität verändert werden. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Konstruktion besteht darin, das die Abnahme des, Durchmessers des Kolbenschafts so gestaltet werden kann, dass dieser eine "tonnenförmige'° Gestalt aufweist, wie dies einige Figuren der Zeichnung-zeigen; der Kolbenschaft hat dabei im wesentlichen Kegelstumpfform und er ist nahe dem Kolbenboden in Richtung auf der Grund-der ersten Ülabätreifrng-Nut abgerundet. Eine solche Gestalt kann mit dem dargestellten Ausführungsbeispiel leicht durch Verwendung einer entsprechend geformten Steuerkurve 5 erreicht werden. Wenn die Zugstange 16 ganz zurückgezogen ist-(Fig.3), so bewegt sich das Schneidwerkzeug 78 auf einem Kreis. Wird die Zugstange 16 in den Werkzeugkopf 10 bewegt, so geht die kreisförmige Bewegung des Schneidwerkzeuges 18 in eine elliptische Bewegung über, deren kleine Halbachse nach und nach, entsprechend der Zunahme des. Winkels B stetig abnimmt. Infolgedessen dient die Zugstange 16 dazu, mit Hilfe des Gelenkhebels 70 einen Kblbenschaft herzustellen, dessen Querschnitt zwischen Kreisform und elliptischer Form variiert. Diese Variation des Querschnitts sowie die Änderung der kleinen Halbachse des elliptischen Querschnitts wird vom Steuerschlitz 62 gesteuert: Die konische und-tonnenförmige Gestalt des Kolbenschafts ,wird von der Zugstange 16 mit Hilfe des Gelenkhebels 90 und des Egzentergelenks 76 bewirkt, wobei die Grösse der Konizität und der tonnenförmigen Abrundung von der Steuerkurve 5.bestimmt wird, wenn sich Werkzeugträger 22 und Kolben 20 gegeneinander verschieben (Pig.1). In einer durch den Kolbenschaft gelegten Ebene, in der die. Hauptachsen des elliptischen Querschnitts liegen, werden die Grösse der Konizität und die Stärke der tonnenförmigen Abrundung lediglich vom Exzentergelenk 76 bestimmt, so dass hier eine grosse Präzision erreicht werden kann, was deshalb wichtig ist, weil diese Abmessungen für die Laufeigenschaften des Kolbens von grosser Bedeutung sind.
  • Wenn sich kein Werkstück d.h. also beispielsweise kein Kolben 20 in Bearbeitungsstellung befindet, so ist die Zugstange 16 stets ganz zurückgezogen (Fig.3). In diesem Fall oszillieren dann auch weder der Werkzeugtragarm 74 noch eines der damit verbundenen Teile, so dass sich diese Konstruktionselement in diesem Zustand der Werkzeugmaschine überhaupt nicht abnutzen. Es ist also ohne Nachteile möglich, die Maschine weiter mit der Betriebsdrehzahl 1:.ufeai zu lassen, was deshalb wünschenswert ist, weil dann Drehzahländerungen, bei denen stets erhebliche Massendrehmomente zu überwinden sind, vermieden werden können. Eine er f indungsgemäsce Werkzeugmaschine kann infolgedessen -Stets auch dann weiterlaufen, wenn Werkstücke in.die Bearbeitungsstellung vorgeschoben oderaus dieser zurückgezogen oder ausgewechselt werden, Selbstverständlich kann-in Abänderung des beschriebenen Ausführungsbeispiel : Vorschubrichtung des Werkstück-es von- der Vertikalen abweichen, und es ist auch möglich, den Werkg;eugträger in Richtung auf ein. stationäres Werkstück zu verschieben, da für die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Maschine lediglich eine axiale Verschiebung des Vierkzeugkopfes und des Werkstückes relativ zueinander erforderlich ist. Ausserdem könnte auch ein .zweiter Werkzeugragarm- am Werkzpugträger,dem Werkzeugtragarm ?4 diametral gegenüber liegend,vorgesehen sein, um entweder einen unwuchtfreien Lauf des Werkzeugträgers zu erreichen,oder mit dem einen Schneidwerkzeug ein Vordrehen und mit dem anderen ein Feindrehen vorzunehmen. Als Werkstücke kommen ausser Kolben ferner beispielsweise Kurvenstücke oder andere komplizierte Werkstüc!@e infrage, da die Fähigkeit der erfindungsgemässen Maschine ' gerade darin liegt, das Werkzeug gesteuert in verhältnismässig komplizierten Bahnen zu führen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Führen eines Werkzeuges in einer elliptischen Bahn, die einen um eine Hauptachse drehbaren Werkzeugträger aufweist, insbesondere Drehkopf, dadurch gekennzeichnet, dass am Werkzeugträger (22) ein Werkzeugtragarm (74) montiert ist, der an seinem einen Ende, dessen radialer Abstand von der Hauptachse veränderbar ist, das Werkzeug (78) trägt, und dass mit dem Werkzeugtragarm eine dessen werkzengseitges Ende in einer zur Hauptachse senkrechten Ebene auf einer elliptischen Bahn bewegende und von der Drehbewegung des Werkzeugträgers gesteuerte Tierstellvorrichtung (64,70) gekcppelt4st.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugtragarm (74) im Abstand von seinem werkzeugseitigen Ende am@Werkzeugträger (22) angelenkt (76) ist, und das, ein Gelenkhebel (70@ sowohl am Werkzeugtragarm als'auch an einem von der Drehbewegung um die Hauptachse gesteuerten Stellglied (64) angelenkt ist. 3. .Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, . dass das erste Ende (68) des Gelenkhebels (70) am Stellglied (64) so angelenkt ist, dass ea eine kreiefiörmge Bahn in ein,erSur Hauptachse nicht senkrechten Ebene durchläuft, und dass das zweite Ende (72) des Gelentshebele im Abstand von einem Gelenk (76) zwischen Werkzeugträger (22) und Werkzeugtragarm (74) an diesem angelenkt iste . Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine -in Richtung der-Hauptachse im Werltzeugträger (22) verstellbaxe Stange (16)' die mit dem ersten Ende (68) des Gelenkhebels (70) zur Änderung .der-Neigung von dessen Kreisbahn bezüglich der Hauptachse gekoppelt ist. 5..Einrchtung. nach.Anspsuch 4, dadurch ,gekennzeichnet, dass die verstellbare Stange (16)-mit dem Gelenk (76) zwischen Werkzeugträger (22) und Werkzeugtragarm (74) derart-,gekoppelt ist, dass durch eine Verschiebung der Stange das Gelenk (76) senkrecht zur Hauptachse verstellbar ist, . Einrichtung nach Anspruch -4. oder .5, dadurch gekennzeichnet, dass@in an sich bekannter-Weiae.ein Werkstück -(20) in einer Werkstückhalterung (4)-koaxial zum Werkzeugträger (22) gehalten ist, und dass Werkstüokhalterung und Werkzeugträger gegeneinander in Richtung der Hauptachse und synchron mit der verstellbare4.Stange (16).verechiebbar . sind. : . > 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch ,gekennzeichnet, dass mit derWerkstückhalterung (4) und dem Werkzeugträger (2`2) eine Kurvensteuervorrichtung (5,5a) zur Verschiebung der verstellbaren Stange (16) gekoppelt ist. B. Einrichtung nach eineg oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch eine Kurvensteuervorrichtung (56, 62) zwischen der verstellbaren Stange-(16) und dem Stellglied (64) zur Änderung der Neigung der Kreisbahn des ersten Endes (68) des Gelenkhebels (70). 9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk zwischen Werkzeugträger (22) und Werkzeugtragarm (74) ein senkrecht zur Hauptächse angeordnetes Exzentergelenk (76) ist und dass das Egzentergelenk durch Verschiebung der verstellbaren Stange (16) drehbar ist.»
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