DE1551725B2 - Mit fluessigem brennstoff, insbesondere benzin, betriebenes heizgeraet, vorzugsweise fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Mit fluessigem brennstoff, insbesondere benzin, betriebenes heizgeraet, vorzugsweise fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
große Teilluftmenge in die Vorverbrennungskammer geleitet, dann ändert sich nur die Größe des Bereiches
des zündfähigen Gemisches. Im Querschnittsbereich des Zündfunkens findet sich aber stets ein Gebiet
zündfähiger Mischung, so daß die Verbrennung S ohne weiteres einsetzen kann. Die restliche Verbrennungsluft
wird dann nach dieser Kammer in ebenfalls an sich bekannter Weise zugeführt.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist zwischen Düse und dem zy-
lindrischen Abschnitt der Vorverbrennungskammer noch ein Wärmeschutzblech angeordnet. Dadurch
wird eine unerwünschte Wärmerückwirkung auf die Zerstäuberdüse und die Brennstoffleitung verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestelllt und wird im folgenden näher
beschrieben.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an einer Tragplatte 1 ein innerer Flammzylinder 2 in
Form eines Hohlzylinders aus Stahlblech angeordnet. An diesem inneren Flammzylinder 2 ist konzentrisch
ein äußerer Flammzylinder 3 befestigt.
Über einen Heizmediumzuflußstutzen 8 wird das
Heizfluid, im allgemeinen Wasser, zugeführt und nach seiner Erwärmung über den Auslaßstutzen 9
abgeleitet. Die Brenngase verlassen den Wärmetauscher durch eine zentrische Öffnung 10.
Ein Gehäuseteil 22 weist eine Zündkerzenfassung 24 auf, in der eine Zündkerze 25 eingesetzt ist. In
einem mit dem Gehäuseteil 22 verbundenem Ansatzstück 26 ist ein Druckzerstäuberdüse 27 angeordnet,
die über eine Bohrung 28 mit einer Brennstoffzufuhrleitung 29 in Verbindung steht. Eine nicht dargestellte
Druckmittelpumpe fördert Brennstoff auf dem vorbeschriebenen Wege zur Düse 27. Vor der Düse
27 ist eine Vorverbrennungskammer 30 mit einem zylindrischen Abschnitt angeordnet. In diese Kammer
ragt die Zündkerze 25, mindestens jedoch die Zündelektrode 31. Bei eingeschalteter Zündung
springt von der Elektrode 31 zur Gegenelektrode 32 periodisch ein Zündfunke. Die Zündkerzenfassung
weist Öffnungen 33 auf und ist so ausgebildet, daß um die Zündelektrode 31 ein kreisringförmiger
Raum mit einer Öffnung 34 gebildet wird. Zwischen der Vorverbrennungskammer 30 und Zerstäuberdüse
27 ist vorzugsweise ein Wärmeschutzblech 35 angeordnet.
Der von der Zerstäuberdüse 27 zerstäubte Brennstoff bildet einen Brennstoffkegel 36, der sich durch
die Vorverbrennungskammer 30 in den Verbrennungsraum 37 erstreckt. Eine ringartige Drallplatte
mit schräggestellten Leitblechen 39 in einem sich zum Flammzylinder 2 hin erweiternden Konus 38
sorgt für eine innige Vermischung der von einem nicht dargestellten Verbrennungsluftgebläse angesaugten
und zugeführten Verbrennungsluft mit dem unverbrannten zerstäubten Brennstoff.
Ein Teil der geförderten Verbrennungsluft strömt durch die Öffnung 33 in das Innere der Zündkerzenfassung
24 und von dort durch die Öffnung 34 in die Vorverbrennungskammer 30. Um die Zündelektrode
31 bildet sich ein Bereich, in dem örtlich und partiell die zugeführte Teilluftmenge sich mit einem Teil des
zerstäubten Brennstoffs mischt. Dabei ist unter allen Temperatur- und Spannungsverhältnissen das Vorhandensein
eines örtlich begrenzten zündfertigen Gemisches sichergestellt.
Die zugeführte Verbrennungsluft umströmt andererseits zu einem Teil die Zündkerze und kühlt
diese entsprechend ab, während ein anderer Teil um das Ansatzstück 26 mit der Bohrung 28 für die
Brennstoffzufuhr strömt und daher den Brennstoff immer auf einer ausreichend niedrigen Temperatur
hält, wodurch ein Verdampfen bzw. Blasenbildung vermieden wird.
Die Brennerflamme erstreckt sich dann in den inneren Flammzylinder 2, wobei die Verbrennungsgase
dann am geschlossenen Teil umgelenkt werden, und um den äußeren Flammzylinder 3 strömen. Von den
durch die U-förmigen Teile 7 geführten Verbrennungsgase erfolgt Wärmeaustausch mit dem Heizfluid,
welches im Raum zwischen einem äußeren Mantel und einem inneren Mantel fließt.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Es ist
auch ohne weiteres möglich, an Stelle des dargestellten Luft-Wasser-Wärmetauschers einen Luft-Luft-Wärmetauscher
oder einen gemischten Wärmetauscher vorzusehen. Wesentlich ist, daß durch die Führung
der Verbrennungsluft unabhängig von der jeweils geförderten Verbrennungsluftmenge stets im
Querschnitts bereich des Brennstoffkegels in Höhe des Zündfunkens ein zündfähiges Gemisch vorhanden
ist, so daß unter allen Umständen eine Zündung erfolgen kann. Beispielsweise kann die Zündkerzenfassung
24 auch im Strömungsweg der Verbrennungsluft eine weitere öffnung 55 aufweisen, so daß
sich der Anteil des der Vorverbrennungskammer 30 zugeführten Verbrennungsluftteiles beliebig einstellen
läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Mit flüssigem Brennstoff, insbesondere Ben- je nach Temperatur ein verschiedenes Luftvolumen
zin, betriebenes Heizgerät, vorzugsweise für 5 gefördert. Dadurch ändert sich auch das Mischungs-Kraftfahrzeuge,
mit einem Brenner, Flammzylin- verhältnis zwischen dem zerstäubten Brennstoff und
der und Wärmetauscher, einer an eine Druckzer- der Verbrennungsluft. Andererseits erfolgt eine Zünstäuberdüse
anschließenden Vorverbrennungs- dung des Gemisches nur bei einem ganz bestimmten
kammer mit einem zylindrischen Abschnitt, in relativ engen stöchiometrischen Mischungsverhältnis,
den senkrecht zur Düsenachse eine Funkenzünd- xo Auch die unterschiedliche Spannung der Stromquelle
kerze hineinragt, deren zweite Elektrode diame- führt zu Zündschwierigkeiten, da die Drehzahl des
tral gegenüberliegend angeordnet ist, einer in die- Gebläseinotörs mit der zur Verfügung stehenden
sem Abschnitt angeordneten Einführung für eine Spannung schwankt und daher auch verschiedene
erste Teilluftmenge, dadurch gekenn- Verbrennungsluftmengen fördert.
zeichnet, daß in an sich bekannter Weise als 15 Die bekannten Fremdheizgeräte befriedigen in ih-
Einführung für die erste Teilluftmenge ein um rem Zündverhalten nicht.
den Zündelektrodenmaritel (31) angeordneter Es ist bei Gasturbinen und Reketenmotoren be-
Führungszylinder vorgesehen ist, mit einer öff- kannt, die Elektrode der Zündvorrichtung mit Luft
nung (33) in der Zündkerzehfassung und daß sich zu kühlen. Dabei wird zur Kühlung und Reinhaltung
ein zum Flammzylinder (2) hin erweiternder Ko- 20 der Zündkerze einerseits Luft durch eine hohle Elek-
nus (38) mit Öffnungen und schräggestellten trode zur Zündstelle geführt und andererseits eine
Leitblechen (39) für eine zweite Teilluftmenge an weitere Luftmenge parallel zur anderen Elektrode
den zylindrischen Abschnitt der Vorverbren- geblasen. Beide Elektroden sind eng benachbart,
nungskammer (30) anschließt. während die gesamte Zündkerze selbst schräg in den
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 Randbereich eines von einer Zerstäuberdüse ausgekennzeichnet,
daß ein Wärmeschutzblech (35) henden Brennstoffkegels ragt. Die eigentliche Verzwischen
Düse (27) und dem zylindrischen Ab- brennungsluft wird erst hinter der Zündelektrode
schnitt der Vorverbrennungskammer (30) an- durch radiale Öffnungen einem Flammzylinder zugegeordnet
ist. führt. Durch die zugeführte Luft sollen die Elektro-
30 den gekühlt und eine Ablagerung von verkohlten Brennstoffteilchen auf den Elektroden verhindert
— — werden.
Bei der Verwendung von Benzin als Brennstoff für
ein Heizgerät besteht die Gefahr, daß infolge Erwär-
35 mung Dampfblasenbildung im Brennstoff auftritt
Die Erfindung betrifft ein mit flüssigem Brenn- bzw. daß das Benzin unkontrollierbar verdampft,
stoff, insbesondere Benzin, betriebenes Heizgerät, vor- Um Fremdheizgeräte von Fahrzuständen des Kraftzugsweise
für Kraftfahrzeuge mit einem Brenner, fahrzeuges unabhängig zu mächen, muß vom Ver-Flammzylinder
und Wärmetauscher, einer an eine brennungsluftgebläse her ein hoher Druck zur Verfü-Druckzerstäuberdüse
anschließenden Vorverbren- 4° gung stehen.
nungskammer mit einem zylindrischen Abschnitt, in Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mit
den senkrecht zur Düsenachse eine Funkenzüridkerze flüssigem Brennstoff, insbesondere Benzin, betriebehineinragt,
deren zweite Elektrode diametral gegen- nes Heizgerät zu schaffen, das unabhängig von der
überliegend angeordnet ist, einer in diesem Abschnitt jeweiligen Außentemperatur und der zur Verfügung
angeordneten Einführung für eine erste Teilluft- 45 stehenden Spannung ein sicheres Zünden gewährleimenge.
stet und ein Verdampfen des Brennstoffes vermeidet.
Es ist bereits ein Heizgerät bekannt, mit einem Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in an sich
Brenner, Flammzylinder und Wärmetauscher, bei bekannter Weise als Einführung für die erste Teildem
vor einer Druckzerstäuberdüse eine Brennkam- luftmenge ein um den Zündelektrodenmantel anmer
angeordnet ist, in die die Elektrode einer Zünd- 50 geordneter Führungszylinder vorgesehen ist, mit
kerze hineinragt und die mit Mittel zur Zuführung einer Öffnung in der Zündkerzenfassung, und daß
einer Teilmenge der Verbrennungsluft in die Kam- sich ein zum Flammzylinder hin erweiternder Konus
mer versehen ist. Dabei wird ein Teilstrom der Ver- mit Öffnungen und schräggestellten Leitblechen für
brennungsluft durch Öffnungen in der Wand hinter eine zweite Teilluftmenge an den zylindrischen Abder
Zerstäuberdüse, etwa parallel zum Brennstoff- 55 schnitt der Vorverbrenhungskämmer anschließt,
strahl zugeführt, während die restliche Verbren- Dadurch wird erreicht, daß in dem Brennstoffke-
strahl zugeführt, während die restliche Verbren- Dadurch wird erreicht, daß in dem Brennstoffke-
nungsluftmenge radial durch den die Verbrennungs- gel, der von einer Zerstäuberdüse erzeugt wird, ein
kammer umgebenden Mantel zugeführt wird. Die Teilluftstrom der Verbrennüngsluftmenge einge-Zufuhr
der Verbrennungsluft erfolgt somit vor der bracht wird. Im Bereich der Zündelektrode findet
Zündkerze. 60 daher örtlich und partiell eine Mischung der Teilluft-
Es ist auch schon bekannt, einen Teil der Ver- menge mit einem Teil des zerstäubten Brennstoffes
brennungsluft hinter der Zerstäuberdüse zuzuführen statt, wobei unter allen äußeren Temperaturen und
und den anderen Teil naeh der Zündeinrichtung. bei allen Spannungsverhältnissen ein örtlich begrenz-Durch
die axiale Zuführung der ersten Teilluftmenge tes, zündfähiges Gemisch entsteht,
ist jedoch nicht sichergestellt, daß sich im Bereich 65 Wird durch das Gebläse auf Grund äußerer Temder Elektroden der Zündkerze ein zündfähiges Ge- peratureinflüsse oder auf Grund schwankender Spanmisch bildet. nungsverhältnisse mehr oder weniger Verbrennungs-
ist jedoch nicht sichergestellt, daß sich im Bereich 65 Wird durch das Gebläse auf Grund äußerer Temder Elektroden der Zündkerze ein zündfähiges Ge- peratureinflüsse oder auf Grund schwankender Spanmisch bildet. nungsverhältnisse mehr oder weniger Verbrennungs-
Die in Rede stehenden Fremdheizgeräte sollen in luft gefördert und somit eine mehr oder weniger
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1571918D FR1571918A (de) | 1967-07-07 | 1968-07-05 | |
| GB32175/68A GB1198869A (en) | 1967-07-07 | 1968-07-05 | Liquid Fuel Operated Heating Apparatus |
| US743065A US3543742A (en) | 1967-07-07 | 1968-07-08 | Heater for burning liquid fuel,primarily benzine,especially extraneous heater for motor vehicles |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0110714 | 1967-07-07 | ||
| DES0110714 | 1967-07-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1551725A1 DE1551725A1 (de) | 1970-03-26 |
| DE1551725B2 true DE1551725B2 (de) | 1972-12-28 |
| DE1551725C DE1551725C (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3732491A1 (de) * | 1987-09-26 | 1989-04-13 | Bosch Gmbh Robert | Zuendbrenner fuer eine vorrichtung zum verbrennen von festkoerperpartikeln im abgas von brennkraftmaschinen |
| DE3732492A1 (de) * | 1987-09-26 | 1989-04-13 | Bosch Gmbh Robert | Zuendbrenner fuer eine vorrichtung zum verbrennen von festkoerperpartikeln im abgas von brennkraftmaschinen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3732491A1 (de) * | 1987-09-26 | 1989-04-13 | Bosch Gmbh Robert | Zuendbrenner fuer eine vorrichtung zum verbrennen von festkoerperpartikeln im abgas von brennkraftmaschinen |
| DE3732492A1 (de) * | 1987-09-26 | 1989-04-13 | Bosch Gmbh Robert | Zuendbrenner fuer eine vorrichtung zum verbrennen von festkoerperpartikeln im abgas von brennkraftmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1551725A1 (de) | 1970-03-26 |
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