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DE1547675C - Farbphotographisches Material fur das Silberfarbbleichverfahren - Google Patents

Farbphotographisches Material fur das Silberfarbbleichverfahren

Info

Publication number
DE1547675C
DE1547675C DE1547675C DE 1547675 C DE1547675 C DE 1547675C DE 1547675 C DE1547675 C DE 1547675C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic material
color photographic
group
layer
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl James Rochester NY Williams jun (VStA)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Publication date

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Description

Bei einer häufig angewandten Form des Silberfarbbleichverfahrens wird ein aus mehreren Schichten bestehendes photographisches Material verwendet, das rot-, grün- und blausensibilisierte Silberhalogenidemulsionsschichten aufweist. In den entsprechenden Silberhalogenidemulsionsschichten oder in dazu angrenzenden Schichten sind ausbleichbare blaugrüne, purpurrote und ge£>e Farbstoffe enthalten. Nach bildgerechter Belichtung wird das Material in einer Schwarz-Weiß-Silberhalogenidentwicklerlösung entwickelt und dann mit einer Bleichlösung behandelf, die einen Bleichkatalysator enthält, der das metallische Silber des Bildes" oxydiert und dabei selbst reduziert wird. Der reduzierte Katalysator reagiert dann-mit dem Farbstoff, indem er diesen in eine farblose Form überführt. Dadurch entsteht ein positives Umkehrfarbstoffbild.
Die bisher nach dem bekannten Silberfarbbleichverfahren hergestellten Umkehrfarbstoffbilder besitzen den Mangel, daß sie keine zufriedenstellenden maximalen Dichten aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Für das Silberfarbbleichverfahren ein farbphotographisches Material zu schaffen, mit dem verbesserte maximale Dichten der Farbstoffbilder erhalten werden.
Die Erfindung betrifft ein farbphotographisches Material Tür das Silberfarbbleichverfahren, bestehend aus einem Träger und mindestens einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht sowie einem Gehalt an mindestens einem ausbleichbaren Farbstoff in der Silberhalogenidemulsionsschicht oder in .einer an dieser Schicht angrenzenden Schicht.
Das farbphotographische Material der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Silberhalogenidemulsionsschicht oder die daran angrenzende Schicht ein Hydroxycarbonsäurederivat der folgenden Formeln enthält:
worin R2 eine Alkyl- oder Arylgruppe ist, Y eine -COOH-,
40
45
\A
worjn bedeuten M und Z jeweils eine —OH- oder O
Il
— OC- R-Gruppc
60
worin ReineAlkyl-odcrArylgruppeJst.Xein Wasserstoffatom, eine—CH2OH-oder
i'5 -C-NH2
O
10
'5
— C — OR^Gruppe
in R1 eine Alkylgruppe ist, A eine —CH2OH-, O
Il
-C-NH2-,
— COOH-,
O
Il
-C-OR1-
oder
25
30
35 O
— CH2OCR2-Gruppe
worin R1 und R2 die angegebenen Bedeutungen haben, in 2 oder 3, η eine Zahl von 1 bis 5, ο eine Zahl von
0 bis 2, wobei mindestens einer der Substituenten A, Y oder Z eine Carbamyl- oder Estergruppe bildet.
Haben R, R1, R2, R3 und R4 die Bedeutung von Alkylgruppen, so können diese etwa 1 bis 20, vorzugsweise 1 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen. Als Alkylgruppen seien beispielsweise genannt: Methyl-,Äthyl-, Isopropyl-, Butyl-, Heptyl-, Octyl-, Decyl-, Octadecyl- und Eicosylgruppen. Besonders vorteilhafte, die maximale Farbstoffdichte erhöhende Verbindungen sind solche, worin R1 die Bedeutung einer Alkylgruppe mit
1 bis 2 Kohlenstoffatomen hat, und zwar insbesondere dann, wenn Z eine Hydroxylgruppe darstellt. Haben R und R2 die Bedeutung von Arylgruppen, so können diese beispielsweise bestehen aus einer Phenyl-, Tolyl- oder Naphthylgruppe, die gegebenenfalls substituiert sein können. Als Substituenten besonders geeignet sind Phenylgruppen.
Besonders vorteilhafte Ergebnisse werden dann erhalten, wenn das farbphotographische Material als die Farbstoffdichte erhöhende Verbindung eine Verbindung der Formeln
(CHOH),, O
CH2 ·- O C
(CIlOII)11 O
CH
CH,OH
Il
C-OR2
(CHOH),
CH2OH
enthält, worin ρ die Zahl 2 oder 3, q eine Zahl von bis 5 und R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen darstellt. Gleich gute Ergebnisse werden dann erhalten, wenn das farbphotographische Material als die Farbstoffdichte erhöhende Verbindung eine Verbindung der Formeln
Il
C-OR2
(CHOH),
COR2
O
O
Il
C-NH2
(CHOH),
CH2OH
O
C-OR4
O
Il
(CHOCR3),
CH2OCR3
O
O
IO
35
40
45
C-
(CHOCR3),, O
CH
I
CH2OCR3
enthält, worin bedeutet R2 eine Alkylgruppe mit bis 2 Kohlenstoffatomen, R3 eine Alkylgruppe mit bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls substituierte Phenylgruppe, R4 eine Alkylgruppe mit bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Wasserstoffatom, ρ die Zahl 2 oder 3, q eine Zahl von 1 bis 5.
Die die Farbstoffdichte erhöhenden Hydroxycarbonsäurederivate enthalten somit mindestens eine Carbamyl- oder Estergruppe, einschließlich γ- oder ein a-Lacton- oder innere Estergruppen oder normale Estergruppen, wie z. B. Gruppen der Formel
Il
— OCR
O
-COR1
Mindestens eine der Gruppen A, Y oder Z der angegebenen allgemeinen Formel bildet eine Carbamyl- oder Estergruppe.
Die erfindungsgemäß verwendeten Hydroxycarbonsäurederivate lassen sich nach bekannten Amidierungs- und Veresterungsverfahren aus gesättigten, aldehydgruppenfreien Hydroxycarbonsäuren herstellen, wie beispielsweise aus Glyzerin-, Erythron-, Arabon-, Lyxon-,Ribon-,Xylon-, Glucon-, Galacton-, Mannon-, Gulon-, Wein-, Glucoguloheptonsäure und anderen Hydroxycarbonsäuren.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Hydroxycarbonsäurederivate wirken als Antischleiermittel und verhindern deshalb ein Ausbleichen des Farbstoffes an den nicht belichteten Stellen des farbphotographischen Materials.
Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäß als Antischleiermittel verwendeten Hydroxycarbonsäurederivate werden beispielsweise beschrieben in J. Am. Chem. Soc, 37, 345 (1915); J. Am. Chem. Soc, 55, 2512 (1933); J. Am. Chem. Soc, 62, 1074 (1940); J. Am. Chem. Soc, 69, 915 (1947); J. Org. Chem. 18, 952 (1953); J. Am. Chem. Soc, 78, 2825 (1956); HeIv. Chim. Acta, 34, 2343; J. Am. Pharm. Assoc. 28, 364 (1949) und in der USA.-Patentschrift 2 380 444.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Hydroxycarbonsäurederivate einer Silberhalogenidemulsionsschicht einzuverleiben, in der ein Blaugrünfarbstoff enthalten ist, oder die an eine Schicht angrenzt, in der ein solcher Farbstoff enthalten ist. Die Hydroxycarbonsäurederivate können jedoch in jeder der normalerweise in Farbstoffausbleichmaterialien befindlichen Emulsionsschichten, beispielsweise in blauempfindlichen oder grünempfindlichen Emulsionsschichten, die selber oder in einer daran angrenzenden Schicht einen ausbleichbaren gelben bzw. einen ausbleichbaren Purpurrotfarbstoff enthalten, verwendet werden.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung der Hydroxycarbonsäurederivate in mehrschichtigem farbphotographischem Material erwiesen, das aus einem Träger und mehreren darauf aufgetragenen Schichten besteht und zur Herstellung mehrfarbiger Bilder verwendet wird. Ein solches Material kann z. B. eine für rotes Licht empfindliche Emulsionsschicht mit einem ausbleichbaren Blaugrünfarbstoff, eine für grünes Licht empfindliche Emulsionsschicht mit einem ausbleichbaren Purpurrotfarbstoff und eine für blaues Licht empfindliche Emulsionsschicht mit einem ausbleichbaren gelben Farbstoff aufweisen. In diesem Falle kann jede der Emulsionsschichten oder daran angrenzenden Schichten Hydroxycarbonsäurederivate gemäß der Erfindung enthalten.
Die wirksamste Konzentration der erfindungsgemäß verwendeten Verbindung liegt bei etwa 5 bis 100 g, vorzugsweise bei etwa 10 bis 50 g, je Mol Silberhalogenid.
Bei mehrschichtigen Farbstoffausbleichmaterialien, bei denen beispielsweise eine rotempfindliche Schicht direkt auf den Träger, dann eine grünempfindliche Schicht und darüber wiederum eine blauempfindliche Schicht aufgetragen wird, kann es zweckmäßig sein, in den einzelnen Schichten verschiedene Konzentrationen des Hydroxycarbonsäurederivats zu verwenden, um ein gutes Farbgleichgewicht der Farbstoffdichten in den verschiedenen Schichten zu erhalten. Gegebenenfalls kann es vorteilhaft sein, in den unteren lichtempfindlichen Schichten, z. B. in der rotempfindlichen Schicht, etwas höhere Konzentrationen des Hydroxycarbonsäurederivats zu verwenden.
Die Fähigkeit der erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen, die Farbstoffdichte in einem farbphotographischen Material zu erhöhen, hängt, wie vorstehend dargelegt, mit der Antischleierwirkung während der Entwicklung zusammen. Jedoch zeigen andere Verbindungen, die normalerweise während der Entwicklung als Antischleiermittel verwendet werden, wie z. B. 5-Mercapto-l-phenyltetrazol und 5-Methylbenzotriazol als auch andere Verbindungen, die den erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen ähnlich sind, wie z. B. D-Glucose, keine die Farbstoffdichte erhöhende Wirkung. Weiterhin hat sich überraschenderweise gezeigt, daß trotz Erhöhung der Farbstoffdichte keine oder kaum eine Desensibilisierung der Emulsionen eintritt.
Die Hydroxycarbonsäurederivate können photographischen Silberhalogenidemulsionen nach den verschiedensten üblichen Verfahren, wie sie bei der Emulsionsherstellung angewandt werden, zugesetzt werden. Zum Beispiel können die Hydroxycarbonsäurederivate in einem Lösungsmittel gelöst werden und der Silberhalogenidemulsion zugesetzt werden. Zweckmäßig werden Lösungs- und Verdünnungsmittel verwendet, die sich mit Wasser mischen lassen.
Außer den Hydroxycarbonsäurederivaten können den photographischen Emulsionen die üblichen anderen bekannten Zusätze einverleibt werden, wie z. B. die Empfindlichkeit erhöhende Verbindungen (z. B. Polyalkylenglykole, kationische Verbindungen, Thioäther usw.), Beschichtungshilfen, Gelatinehärtungsmittel und Plastifizierungsmittel.
Es hat sich gezeigt, daß die Hydroxycarbonsäurederivate in verschiedensten Typen photographischer Emulsionen verwendet werden können. Die Hydroxycarbonsäurederivate können beispielsweise Silberhalogenidemulsionen zugesetzt werden, die chemisch mit Schwefelverbindungen, Edelmetallsalzen, wie beispielsweise Goldsalzen, reduzierenden Verbindungen oder Kombinationen dieser Verbindungen sensibilisiert worden sind. Sie können den Emulsionen vor oder nach Zugabe der spektral sensibilisierenden Farbstoffe einverleibt werden. Als lichtempfindliche Silberverbindungen können die verschiedensten Silberhalogenide verwendet werden.
Als Bindemittel für das Silberhalogenid lassen sich die in der Photographic bekannten kolloidalen Verbindungen verwenden.
Für die Herstellung des farbphotographischen Materials der Erfindung sind diejenigen ausbleichbaren Farbstoffe besonders geeignet, die sich in Gegenwart metallischen Bildsilbers und eines Ausbleichbades leicht zu einer farblosen Verbindung reduzieren lassen, beispielsweise substantive und saure Azofarbstoffe und Anthrachinon- und Triphenylmethanfarbstoffe, wie sie z. B. in den USA.-Patentschriften 2 020 775 und 2 270 118 beschrieben werden. Andere, gut geeignete Farbstoffe werden in den USA.-Patentschriften 3 038 802 und 3 156 561, in den britischen Patentschriften 711 233 und 913 860 und in der französischen Patentschrift 1 261 090 beschrieben. Die ausbleichbaren Farbstoffe können den Silberhalogenidemulsionsschichten oder dazu benachbarten, hydrophilen Kolloidschichten einverleibt werden. Vorzugsweise werden nicht diffundierende Farbstoffe verwendet. Jedoch können auch diffundierende Farbstoffe, wie beispielsweise bestimmte saure Azofarbstoffe zusammen mit Beizmitteln, wie beispielsweise Poly-(D-methylallyl-N-guanidylketiminglykolat) (beschrieben in der USA.-Patentschrift 2 882 156) verwendet werden.
Das bildgerechte Ausbleichen des oder der Farbstoffe kann in Lösungen durchgeführt werden, die eine Halogensäure, wie beispielsweise Chlorwasserstoffsäure oder Bromwasserstoffsäure, ein Halogenidsalz, wie beispielsweise Kaliumbromid, ein Silberhalogenidlösungsmittel, wie beispielsweise Harnstoff oder Pyridin, und einen Katalysator, der das Ausbleichen beschleunigt, wie beispielsweise 2-Amino-3-hydroxyphenazin oder2,3-Diphenylchinoxalin, enthalten.Auch andere geeignete Phenazin- und Chinoxalinderivate sowie Oxazine und Sulfoanthrachinone lassen sich verwenden. Die Ausbleichkatalysatoren können dabei den Silberhalogenidemulsionsschichten einverleibt werden oder im Ausbleichbad enthalten sein.
Gut geeignete Ausbleichmischungen für Silber-Farbstoff-Ausbleichbäder werden in den USA.-Patentschriften 2 020 775, 2 270 118,2 183 395 und 2 564 238 beschrieben. Andere geeignete Ausbleichmischungen werden in den USA.-Patentschriften 3 156 561, in den britischen Patentschriften 711 247, 879 596 und 949 440 sowie in den deutschen Patentschriften 1 145 487 und 1 154 345 beschrieben.
Beispiel 1
Es wurde ein photographisches Material hergestellt, indem ein transparenter Cellulosetriacetatfilmträger mit einer Silberbromojodidemulsion beschichtet wurde, die einen ausbleichbaren Cyanfarbstoff der folgenden Formel
OH
7 8
ein Beizmittel, wie es in der USA.-Patentschrift Hydrochinon : 12,0 g '
2 882 156 beschrieben wird, und einen Chinoxalin- Natriumcarbonatmonohydrat .... 80,0:g
farbstoff-Ausbleichkatalysator enthielt. Kaliumbromid ■ 2,0 g ;
Sämtliche Bestandteile waren in Gelatine disper- Kaliumthiocyanat 2,0 g
giert. Das photographische Material besaß folgenden 5 5-Methylbenzotriazol 0,05 g ; ·,
Aufbau: . Mit Wasser zu 1 1 aufgefüllt.
1Γ1Γ1 ' „ , . r>r>n 2t- a- u Anschließend wurde 2 Minuten lang in einem sauren
100 mg Gelatme pro 0,09 m2 Tragerflache; Fixierbad folgender Zusammensetzung fixiert: ,
Schicht B- I0 Wasser von ungefähr 500C 600 cm3
., .,. . _.„ , . ,., , . . Natriumthiosulfat 240 g
rotsensibilisierte Silberbromjodxdemulsion mit Natriumsulfit (wasserfrei) 15g
250 mg Silber, 400 mg Gelatme, 56 mg Cyan- Essigsäure 28%ig 48 cm3
farbstoff 190 mg Beizmittel und 40 mg 6 7-Di- Borsäure, kristallin .''.'.'.'.'.'.'.'. '. '.'.'. 7,5 g
methyl- 2,3 - dipyndylchmoxalin pro 0,09 m2 ■ 5 Kaliumaluminiumsulfat,
Tragerflache; pulverisiert 15 g
Cellulosetriacetatträger. Mit kaltem Wasser auf 1 1 aufgefüllt.
Weiterhin wurde ein zweites, aus den gleichen Das Ausbleichen des Farbstoffes erfolgte durch
Bestandteilen bestehendes und in der gleichen Weise 20 30 Sekunden langes Eintauchen des photographischen
aufgebautes photographisches Material hergestellt. Materials in 1 1 einer Lösung, die 125 g Thioharnstoff,
Der Emulsionsschicht wurden jedoch diesmal 60 mg 100 cm3 konzentrierte Salzsäure und 0,15 g 2-Hy-
Methylarabonat in Form einer 20%igen wäßrigen droxy-3-aminophenazin enthielt. Anschließend wurde
Lösung pro 0,09 m2 Trägerfläche zugesetzt. 3 Minuten lang in einem Ferricyanidbleichbad ge-
Die beiden Filme wurden belichtet und 3 Minuten 25 bleicht und 1 Minute lang fixiert, um überschüssiges
lang in einem Entwickler folgender Zusammensetzung Silber zu entfernen,
entwickelt: Die Minusblau-Charakteristika des Silbers (im
Wasser (500C) 500 cm3 Schwarz-Weiß-Entwickler) und die dabei erhaltenen
N-Methyl-p-aminophenolsulfat... 3,0 g Werte der Umkehrkurven sind in der folgenden
Natriumsulfit (wasserfrei) 45,0 g 30 Tabelle zusammengestellt:
maximal
Schwarz- und Weiß-Entwickler Silberbild (mg/0,09 m2)
relative
Schleier
Empfindlichkeit
Umkehrbild
D„,
D„„„
relative Empfindlichkeit
Film Nr. 1 mit
Methylarabonat..
Film Nr. 2 ohne
Methylarabonat
(Vergleichsprobe).
■237
236
20
31
107
100
1,20
0,90
0,04
0,04
159
100
Aus der Tabelle ergibt sich, daß. durch die erfindungsgemäße Verwendung von Methylarabonat die maximale Dichte des Umkehrfarbstoffbildes um 30% erhöht wird. Ähnliche hervorragende Erhöhungen der maximalen Farbstoffdichte, die alle etwa 30% betragen, wurden erhalten, wenn beispielsweise folgende Verbindungen an Stelle des Methylarabonats verwendet wurden: Methyl-D-arabonat, Methyl-D-arabonattetraacetat, D-Arabonamid, D-Arabono-y-lacton, Isopropyl-D-arabonattetraacetat, 2,3,4,6-Tetraacetyl-D-gluconsäuremonhydrat, D-Galactono-γ-lacton, D - Galactonamid, Methyl - D - galactonat, Äthyl-D-mannonat, D-Mannonamid, L-Erythrono-y-lacton, D - Ribono - γ - lacton, D - Robonsäuretetraacetat, D-Lyxono-y-lacton und D-Lyxonamid.
Ähnliche Ergebnisse wurden erhalten, wenn die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen blauempfindlichen Schichten, die einen ausbleichbaren gelben Farbstoff enthielten, oder grünempfindlichen Schichten, die einen ausbleichbaren Purpurrotfarbstoff enthielten, zugesetzt wurden.
Beispiel 2
Es wurde ein aus mehreren Schichten bestehendes farbphotographisches, Material ,hergestellt,, dessen
Schichten in Richtung des Trägers wie folgt geordnet wurden:
Schicht A:
Gelatinedeckschicht;
50 Schicht B:
blauempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem ausbleichbaren Azofarbstoff gelber Farbe;
55 SchichtC:
gelbe Filterschicht;
60
Schicht D:
grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem ausbleichbaren Azofarbstoff purpurroter Farbe;
Schicht E: ;
rotempfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem ausbleichbaren Azofarbstoff blaugrüner Farbe;
Träger.:.'; ·..,·, . ■ <)■.■■
009 542/330
Die Schichten B, D und E enthielten pro 0,09 m2 Trägerfläche jeweils 60 mg Methyl-D-arabonat. Das farbphotographische Material wurde, wie im Beispiel 1 beschrieben, belichtet und entwickelt. Gegenüber Vergleichsproben ergab sich wiederum eine 30%ige Steigerung der maximalen Farbstoffdichte in jeder Schicht des Umkehrfarbbildes.
Entsprechende Steigerungen der maximalen Farbstoffdichte, die bei etwa 30% lagen, wurden erhalten, wenn folgende Verbindungen an Stelle von Methylarabonat verwendet wurden: Äthyl-D-arabonat, Methyl-D-arabonattetraacetat, D-Arabonamid, D-Arabono-γ-lacton, Isopropyl-D -arabonattetraacetat, 2,3,4,6-Tetraacetyl-D-gluconsäuremonohydrat, D-Galactono-y-lacton, D-Galactonamid, Methyl-D-galactonat, Äthyl-D-mannonat, D-Mannonamid, L-Erythrono-y-lacton, D-Ribono-y-lacton, D-Ribonsäuretetraacetat, D-Lyxono-y-lacton und D-Lyxonamid.
B e i s ρ i e 1 3
Zu Vergleichszwecken wurden photographische Materialien, wie im Beispiel 1 beschrieben, hergestellt, wobei diesen verschiedene Verbindungen, die den erfindungsgemäß verwendeten Hydroxycarbonsäurederivaten ähnlich sind, einverleibt wurden. Verwendet wurden Äthylen-bis-iD-arabonattetraacetat), D-GIucose und Sucrose. Jede dieser Verbindungen wurde in einer Menge von 60 mg pro 0,09 m2 Trägerfläche verwendet. Nachdem die Filme, wie im Beispiel 1 beschrieben, belichtet und entwickelt worden waren, zeigte sich, daß keine dieser Verbindungen die maximale Farbstoffdichte des Umkehrfarbstoffbildes erhöht hatte.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Farbphotographisches Material für das Silberfarbbleichverfahren, bestehend aus einem Schichtträger und mindestens einer lichtempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht sowie einem Gehalt an mindestens einem ausbleichbaren Farbstoff in der Silberhalogenidemulsionsschicht oder in einer an diese Schicht angrenzenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Silberhalogenidemulsionsschicht oder die daran angrenzende Schicht ein Hydroxycarbonsäurederivat der folgenden Formeln enthält:
35
(CHM),,, O
CH
oder
(CHM)0
X
CHZ
45
55
6o
65
— OC-R-Gruppe
worin R eine Alkyl- oder Arylgruppe ist, X ein Wasserstoffatom, eine —CH2OH- oder
Il
-CH2 OCR2-Gruppe
worin R2 eine Alkyl- oder Arylgruppe ist, Y eine -COOH-,
Il
-C-NH2-
oder
Il
-C-OR1-Gruppe
worin R1 eine Alkylgruppe ist, A eine — CH2OH-, O
Il
-C-NH2-, -COOH-, O
-C-OR1- oder
-CH2 OCR2-Gruppe
worin R1 und R2 die angegebenen Bedeutungen haben, m 2 oder 3, η eine Zahl von 1 bis 5, ο eine Zahl von 0 bis 2, wobei mindestens einer der Substituenten A, Y oder Z eine Carbamyl- oder Estergruppe bildet.
2. Farbphotographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Verbindung der Formeln
Il c-
(CHOHL
CH2 O
Il c—
(CHOHL CH
CH7OH
worin bedeuten M und Z jeweils eine — OH- oder enthält, worin ρ die Zahl 2 oder 3 bedeutet.
3. Farbphotographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Verbindung der Formel
Il
C-OR2
(CHOHL
CH2OH
enthält, worin q eine Zahl von 1 bis 5 und R2 eine Alkylgruppe mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen bedeutet.
4. Farbphotographisches Material nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es pro Mol Silber 5 bis 100 g, vorzugsweise 10 bis 50 g, des Hydroxycarbonsäurederivats enthält.
5. Farbphotographisches Material nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es pro Mol Silber 10 bis 50 g Methyl-D-arabonat, Äthyl -D -arabonat, D-Arabono-y-lacton oder D-Arabonamid enthält.
6. Farbphotographisches Material nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydroxycarbonsäuredenvat in einer rotempfindlichen, einen ausbleichbaren blaugrünen Farbstoff enthaltenden Schicht vorhanden ist.

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