DE1546636A1 - Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen BrennstoffenInfo
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- DE1546636A1 DE1546636A1 DE1965B0083435 DEB0083435A DE1546636A1 DE 1546636 A1 DE1546636 A1 DE 1546636A1 DE 1965B0083435 DE1965B0083435 DE 1965B0083435 DE B0083435 A DEB0083435 A DE B0083435A DE 1546636 A1 DE1546636 A1 DE 1546636A1
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Description
Die Erfindung betrifft kohienarlige loste Brennstoffe
und bezieht sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich,auf*
Koks mit verbesserten Verbrennungsoigonsrhaften.
Der Heizwert oder die verwendbare Wärmeleistung beispielsweise
eines festen rauchfreien Brennstoffes, ist eine seiner
wichtigsten Eigenschaften. Bei dnr Verwendung im liause sind
weitere bedeutende Eigenschaften eines festen Brennstoffes
ein leichtes Zünden sowie die Brenndauer bei normalen Verhältnissen
oder bei minimalen Verbrennungsverhältriissen (Aufschütten),
bevor ein Nachfüllen der Brennstoffschiclit erforderlich
ist. Die Verwendung von dichten Koksen, d.h. in Koksöfen hergesteilten
Koksen, trägt zur Steigerung der Brennstoffkapazitat
der bet reffen (lon Breruistoffschioht und folglich zu verlängerten
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Verbrennungszeiten bei. Unter, normalen Heratel lungsbedingungen
ist jedoch die große Dichte dnrartioer liokse iiiit deu Eigenschaften
unvereinbar, die ein leichtes Zünden oder niedrige Breimverhältnisse ermöglichen.
Es wurden bereits Verstehe angestellt, um das Züiwlon und
andere Verbrennungseigensehaften von dichten Koksen durch Zugabe
von 'Natriumkarbonat, Kalk od»r Eiseuoxyden zaui Koks oder
zu der für seine Herstellung iiu Koksofen verv.end« ten Kolilenlaclung
zu verbessern.
Gemäß der vorliegenden Lrfindung ist ein kol.lenart iger
fester Brennstoff, beispielsweise Koks, vorgesehen, d.h. ein
Brennstoff, der mit liilfe von Verkokung oder Hi tzebeuaiullung
von Kohle bei einer Temperatur von höchstens ITOO0C in Koksöfen,
Retorten oder anderen Verkokungsvorrichtungen hergestellt wird, und auf dessen zugänglicher Ober fluche eine kupferverbiiidung
aufgebracht ist, die bei einer Temperatur von höchstens 800°C
während des normalen yerbremuingsvorgan^s des genannten kohlenartigen
festen Brennstoffs zu einem nicht stöchiometrischen Kupferoxyd
umgewandelt werden kann.
Gemäß der Erfindung hat sieh herausgestellt, dall nicht
sttfehiometrische Kupferoxyde eine stärkere katalytische Wirkung
auf die Verbrennung von KoKs und anderen kohlenartigen fest on
Brennstoffen ausüben als chemisch äquivalente Menge» von Natriumkarboiuri.,
Kalk oder Kisenoxydeii, wenn derartige Ku|tferox^de auf
der ^iig-iiigl ieheii koksoberflache ;nif j;?braeht sind.
Andere köhlenartige Brennstoffe als Koks, die ge:iiäß der
vorliegenden Erfindung, behandelt werden, sind beispielsweise
Torf und verkohlter Torf. Ine vorliegende Erfindung ist von besonderem
Wert für die Herstellung von in dor Grüße abgestimmten
und anderen rauchfreien festen Brennstoffen. Es ist zwar möglich,
den Koks sowohl in heißem als auch in kaltem Zustand zu behandeln,
es hat sich jedoch als praktischer erwiesen, den Koks in kaltem Zustand zu behandeln.
Anorganische oder organische Kupferverbindungen, die auf
der zugänglichen Oberfläche- von Koks oder ei neu anderen kohlenartigen
festen Ilri-niistoff aufgebracht werden kön. n, sind gemäij
der Erfindung beispielsweise Kupfersulfat, basisches. Kupferkarbonat,
Cuprooxyd, Cuprioxyd uxid Kupfcrhydroxyd, sowie Kupfersalze
organischer Säuren, beispielsweise Kujfernaphtenat und Kupferoxalat.
Gewöhnlich weisen die in vorliegender Erfindung verwendeten
Kupferverbindungen gute Verwitteruiigsbeständigkei t und Anhalten ihrer Aktiviorungswirkuiigcn auf. Jedoch ist Kupferkarbonat
dem Kupfersulfat vorzuziehen, sowohl Linsichtlich der
Verwitterungsbestäudigkeit nach dor Behandlung des Koksos, als
auch hinsichtlich dor ^oringeron Neigung,das in Verbindung damit
verwendete eiserne Bauzeug zu korrodieren. Im übrigen sind das Sulfiil und das Karbonat wirtschaftlicher iih Gebrauch als die
Kupfersalze organischer Säuren.
Allgemein hat sich gezeigt, daß die beste katalytische
Wirkung dann erreicht wird, wenn die Menge dor auf der zugänglichen
Oberfläche u^s ivukst;s oder eines anderen kohlenartigen
festen liremiü tof i'aa auf^cbraHi i on Kuj- Ifrvcrbindung so beimessen
ist, dal; das dauii bchando i ic M.itfiiai zwinchon 0,05 und L1 3i'.>
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_ I1 _
.vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,3 Gew.-^ Kupfer enthalt, wobei
als Bemessungsgrundlage trockener Koks oder ein anderer kohlenartiger
fester, derart behandelter Brennstoff dient. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die aufgebrachte Menge gewöhnlich
auf einen Wert entsprechend 0,10 Gew.-fi kupfer beschränkt und
beträgt vorzugsweise etwa 0,075 Gew.-^.
Die Kupferverbindungen können auf den kohlenarligen festen
Brennstoff in Form einer wässerigen Lösung oder l.ispersion aufgebracht
werden, oder auch gelöst in einem organischen Lösungsmittel,
beispielsweise einem Kohlenwasserstoff, der in einem
Koksofen als Nebenprodukt anfällt, z.H. Benzol oder Toluol. Die Verteilung und das Festhaften dos Zusatzes auf der koksoborf
lache wird durch Beigabo einer gelingen Mim. r,o eines Xo t ziai ttols ,
beispielsweise Teepol, zur Lösung oder Dispersion des Zusatzes
verbessert. Vorzugsweise wird die Lösung oder Dispersion der kupfevverbindung mit Hilfe einer Düse bei oder über Atiuospharendruck
aufgebracht. Wenn der Zusatz unter Druck aufgebracht
wird, i.erden geeignete Staurohre verA.omiet, die
<!ei; /usat/, in angemessener Menge und glei eliiuäü iger Verteilung liefern, entsprechend
der in ei:.er bestimmten Zeit zu behandelnden Menge
Koks. Der Koks kann in getrocknetem oder nassem Zustand behandeltwerden,
während er auf einem Hand oder Förderer transportiert wird oder frei in einer Ifutsehu abwärtsfäl 11 , die in einem
Winkel, gewöhnlich /wischen 3^' und Ί0 gegen die Horizontale
geneigt ist, so dal'· ein freies und gleichmäßiges Fallen des
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Kokses gewährleistet wird.
Die nicht stöchiometrisclien Kupferoxyde können überall auf
dem koks gleichmäßig vorteilt werden, wenn die Kupferverbindung
der Kohle vor ihrer Verkokung zugesetzt .wird; die Reaktionsfähigkeit
des ivoiväos kann jedoch dann herabgesetzt werden, wenn
der Schwef elgelial t tier Kohle höher als l,Of£ liegt. Dieses Verfah
ren v.'äre gewöhnlich in den Fällen anzuwenden, bei denen keine
Erosion des feuerfesLeu Baustoffes der Kokso fenkaiumer auftritt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erläuterung
ihrer Durchführung, wird nun anhand eines lioi sniels auf die anliegende
Zeichnung Bezug genommen:
Fi^. 1, 1J. und j .·, i ml ;·. ι ;(jl.h i sehe Ku rvct.dars (. ! Jungen ;
Fi'_,. Ί i-7 i c i I1C fc>(.-li(-».ia L i SfJ ·· :-!c i t en,· iib i cli I. einer Vorrichtung,
ij i c bei der Du η ί fühjui;·, i.cr vorliegenden
Erfindung vcrvfud'-t u i id ;
Fig. 5 i«t (mho (Jriindri I'-ans iclit von "λ" ύ<
r iii Fig. 'l
ge/.ίί- i;, (" f'i! V'i rr i ch i.niig ; und
Fir., ft ist fine End ans i (Kt. iler ii<
Fi;·,. 'i ^e ze ig l:en
Vorr i-'"-h f
Fi,-. 1 /ei,J. ,cn Eiufliili ιΙ«·:->
η<; f die /u;·,«.A\;\ \ i «-I:e Oberf I .Hohe
νου i'okh au fgebi·; ' Ii I et! i.upf er.su 1 f.j l-f.s ;ΐιιί' die ZiindungH fefiü«i-«ilu-
V'*n -u Ifii;κ b»;;» i JKi„ii i-i, kühlen . Es i:. t -ei's i (-!i t I i ■■]. t <"üi! s.ί-firi t iwci Isa
/"ufi-iK-ä) vof! bi:-; iiü Li, 5 !'rozent iiiipfor in Form von ki?-':-'":: r& i-: .■'. "'rri. J ie
BAD ORJGINAl.
Zündungstemperatur von 500 C bei unbehandeltem Koks, auf ein
Minimum von 4200C verringert, wenn der Koks eine Of75^ an
Kupfer entsprechende Menge Kupfersulfat enthält.
Fig. 2 zeigt, daß die Zugabe von ziemlich geringen Kupferanteilen
in Form von Kupfersulfat die Verbrennbärkeit von Koks
steigert, was durch die Abnahme in der kritischen Gebläseluft (critical air blast - C.A.B.) (B.S. - British Standard- 1016 :
Teil 13, 1961) in Abhängigkeit von der zugegebenen Kupferuienge
zum Ausdruck kommt. Die optimale Wirkung wurde bei Zugabe von Kupfersulfat mit etwa 0,1 Gewichtsprozent Kupfer im Verhältnis
zum Koks erreicht.
Fig. 3 zeigt den Einfluß der Zugabe von wachsenden Mengen
Kupferhydroxyd zum Koks auf die Zeit, die bis zum Erreichen
eines bestimmten leuchtenden Feuers benötigt wird. (B.S. 31-Ί2 ;
abgeändert durch die Verwendung von 4000 Btu anstatt 7011O Btu
Gas zur Zündung.). Eine Reihe von Ausfiihruugsbeispieleu, die
die verbesserte Wirkungsweise von Koks auf offenem Feuerrost
zeigen, sind in nachstehender Tabelle 1 aufgo führt. In jedem
Fall wurde der Koks mit 4000 Btu Has gezündet,und die Strahimi^SMiQi'ige,
die von cleni bei leuchtende:.! Feuer brennenden Brenn-
>t™ii cVigesaiidt wurde* f entsprach einer Ausbeute van 200 Btu/ft-
ν: ζ- !ν --"i-i tiaii Standard 31Ί2 : Teil i, l95<sM festgelegt ist,
(FV vuH-ni'leht f [liu/ft'h sinoia Wert ^n «7 ctil/iliuLht
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Verbesserung der Zündei|»eiisehaften von Koks
dureh Zugabe von Rupferverl) indungen
(Ergebnisse festgelegt nach der Wirkungsweise eines Versuches bei offenem Feuer)
Koks
(Herstellungs-
j ort)
Zusatz Zeit bis zum Erreichen
eines leuchten
den Feuers
(min.)
(min.)
mit Zusatz ohne
Zusats
Zusats
Entsprechende Menge des zugegebenen
Kupf ο rs in Geiv.
$ des trockenen Kokses.
S.Yorkshire I
Basisches
Ku ρ ferkarbana t
20,8
0,1
S.Yorkshire 1
Ku Ji f erhy dr ox yd
18,5
S.Yorkshire I
Kupferoxyd 0,6
0,05
0,J
S.Yorkshire I
Ku pie rnaplit enat 24,6
38,0
0,1
S.Yorkshire 2
Basisches Kupferkarbonat 25,8
35,3
0,1
E.Mi (I lands
Kupfersulfat
28,0
59,0
.0,1
S. Wales 1
Basisches Kupferkarbonat
53,0
keine
Zündung
Zündung
0,1
Durham I
Basisches
Kti pf ι; rkarbonai 2F,O
60,8
0,1
Durham 2
Basisches | Ί6,2
Ku{iferkaruona1
keine
Zündung
Zündung
0,1
009841/0230 BAD ORIGINAL
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VAn weiteres Heispiel für die Verbesserung der Verbreunungseigennehnften
von Loks wird durch den Vergleich der jeweiligen
Wirkungsweise in offenem Feuer von behandelten und unbehaudelten
Koksen über einen längeren Zeitraum deutlich, innerhalb dessen die Urennstoffbchicht zweimal zu festgelegten Zeiten aufgefüllt
wird, die in dem "British Standard, ji'i2 : Teil 1" definiert sind.
Ein Vergleich der Wirkungsweise von unbehandelteiii Koks und uoks ,
der mit O,lf'<
Kuj>fei- in Form von basischem KupferkarLourt behandelt
wurde, ist in Hochstehender Tabelle 2 aufgeführt. Die wet-.-ent 1 ionen,
in dieser Tabelle aufgezeigten Merkmale sind die bei behandeltem
Koks im Vergleich zu unbehrndel tein Koks auftretenden rascheren
Erholuiigszeiten zwischen der RrennF lof fergänzuug und dem Ilrreiehen
einer bestimmten Aiibheute sowie der erhöhte ti rad an i.i tzes ( rahlimg
nach der zweiten Iirennstoffergönznug .
009841/023 0.,
BAD ORlGfNAL
| • | 1. Höhepunkt | Unbehandel ter Koks |
Behandel ter Koks |
| Dauor (min) ,, Durchschnittliche Strahlung (Btu/jt'li Maximal ο Strahlung (Btu/f fh) |
191 516 885 |
186 575 899 |
|
| 2. Höhepunkt | 173 45-0 667 |
183 Vi 7 636 |
|
| Dauor (min) „ Durchsehnittl. Strahlung (Ltu/rfh) Maximale Strahlung (Btu/ft h) |
255 313 Ii 19 |
216 336 479 |
|
| 3· Höhepunkt | 1Ί9 131 |
158 156 104 |
|
| Dauer (min) o Durohsclmittl. Strahlung (B,tu/f t*"h) Maximale Strahlung (Btu/ft"h) |
37 35 >»o 628 |
23 28 29 590 |
|
| Dauer der Strahlung über 350 iitu/ffh (min) 1. Höhepunkt 2. Höhepunkt 3. Höhepunkt |
10,0 6,97 h ,70 21.67 |
10,0 7,33 4,67 00 η |
|
| Zeit bis zum Erreichen eines leuchtenden Feuers (min) Erholung auf 350 Btu/ft2h (min): nach der 1. Brenn«tofferganzung nach der 2, Brennstoflergünzung G u h am t d au ο r (m i η) |
|||
| Auf den Host geschieh teter Koks (Jb. dlj.) Beschickung vor dem Zünden 1. Brenns tof f ergiinzung 2. Brennstofierganzung Gesamtbeschickung |
|||
BAD ORiOfNAL
00984 17 0230
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Die vorstellend angegebenen Ziffern bedeuten die Durchschnittswerte von dreifach ausgeführten Versuchen. Nach der zweiten Brennst
of fergänzung ergab dor unbehaiidcltc Koks in zwei. Versuchen
einen Höhepunkt der Ausbeute, während im dritten Versuch die
Ausbeute schrittweise abfiel.
Ks wird nun auf die Figuren h bis 6 der beiliegenden Zeichnung
Bezug genommen, die eine Vorrichtung mit einer rutsche 1
aufweisen, welche in einem Winkelet = 38° gegen die Horizontale
geneigt ist. Die Rutsehe besteht aus einen: Rahmen aus Weicheisen
und einer inneren Auskleidung von keramischen Ziegeln. Es kann die Rutsche aber auch mit einem Überzug eines Polyesterharzes
ausgekleidet sein. Ein zu behandelnder Koks, derbeispielsweise
7-15$ Feuchtigkeit aufweist, wird über ein vibrierendes "Gyrex"-
2
lütter 5 von b,45cm Masohenv.'e i t e zur Putscht» befördert. Auf die Oberfläche einer Mci.ge des die Rutsche herabfallenden Kokses wird mit liilfe von vier vollkouischen Staurohren 2 von 0,95 cm, welche etwa 20,5 cm über der Koksoberflache angebracht sind, eine Dispersion oder Lösung ,einer Kuιferverbindung gerichtet. Die Staurohre werden über eine kupfeine Verteilerleitung 3 mit einem Zufluß k mit der Lösung oder Dispersion der kupferverbindung versorgt.
lütter 5 von b,45cm Masohenv.'e i t e zur Putscht» befördert. Auf die Oberfläche einer Mci.ge des die Rutsche herabfallenden Kokses wird mit liilfe von vier vollkouischen Staurohren 2 von 0,95 cm, welche etwa 20,5 cm über der Koksoberflache angebracht sind, eine Dispersion oder Lösung ,einer Kuιferverbindung gerichtet. Die Staurohre werden über eine kupfeine Verteilerleitung 3 mit einem Zufluß k mit der Lösung oder Dispersion der kupferverbindung versorgt.
In einem Versuch fiel der Koks tue Putsehe in einem Verhältnis
von 10 Tonnen pro Stunde abwärts, wobei de Lösung oder Dispersion der Kupferverbindung unter einem Druck von 0,63-0,8Ί kg/cm
derart aufgebracht wurde, daß sie einheit Lieh über die ganze Breite
des Kokses verteilt wurde, ol.no dall sich die Spruhflachen überschnitten.
Unter diesen Bedingungen wurden in einer Stunde insgesamt z.Ii. 318 1 einer Dispersion mit 'U), 8 kg wasserhnltigern Kupfersut'at
und IiO,'i kg wnusc-rir, iem Na-Knrbonat mil' den Koks gesprüht.
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Das ergibt einen Niederschlag auf rloin Koks von 70 bis 90 Gewichtsprozent
des in dem Zusatz enthaltenen Kupfers.
Bei einem weiteren Versuch wurde eine best innate Menge von
getrocknetem Koks gleichmäßig mit einer wässerigen Lösung von Kupfersulfat besprüht, wobei die dabei verwendeten Gewichtsanteile
an Koks, Wasser und wasserhaltigem Kupfersulfat (CuSO..5Ho0)
100 bzw. h,k bzw. 0,;i betrugen.
Beispiele von bestimmten Mischungen, die gemäß der Erfindung für die Aktivierung des Kokses verwendet werden können,
sind i'n der nachstehenden Tabelle 3 aufgeführt.
Die für die Herstellung von aktiviertem Koks erforderliehen
Anteile an Koks, Aktivierungsmittel und Lösungs- oder Dispersionsmittel.
| AkIivierungsmi ttel Gewi clits an te i 1 e |
1,67 | Lösungs- oder Dispersionsmittel G ew i eht s ant eile |
3,83 | |
| Koks Gewichts anteile |
Kupfemaphtenat (6> Cu) |
0,12 | Benzol | 4,4 |
| 100 | Cuprioxyd | 0,1 | Wasser | 4.4. |
| 100 | Kupferpulver | 0,2 0,08 |
Wasser | 2,2 |
| 100 | Kupfersulfat Aiumoiii umhydroxyd |
0,4 | Wasser | 4.,4 |
| 100 | Kupfcrsulfat Pottasehe |
0,4 », ι "u |
Wasser | 4,4 |
| 100 | Kupfersulfat + Natri umhydroxyd |
Wasser | ||
| 100 | ||||
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BAD ORJOINAi.
1b46636
Die gem i sehte Löynng vurde vor dein Au I'bri ngeii auf ürm 1^u.,:i
auf SC Γ - 100 C erhitzt, um das Kupfer in )ίύ ΰη· l 'h, i ι rl cb Lupferoxj'd
umzuwandeln.
Die Verbesserung dor Vcrbreimungs«i^enschaften \on unks,
wenn dei- Kohlenladung vor der Verkokung eine Kit] fer\ -rbindung
zugesetzt wird, ist durch die Werte in nachstehender Tabelle. 4 gezeigt. Die in diesel" Versuchsreihe verwendeten Kohlen wurden in
S.VnI es, Yorkshire und den E.Midlands gewonnen, und in jeden
Falle wurde eine Mischung einer Lösung von Kupfersulfat, und Xatrimukarbonat
auf die Kohle gesprüht. Die Kokse iniii.cii unter ^inmlardi.ed
indungen hergestellt und mit 100,80-'i Kcal Gas gerundet.
Zusammensetzungen der Beschickungen und Eigenschaften
der durch Verkokung von verschiedenen Kohlen in Anwesenheit
von Kupforsulfat hergestellten Kokse
| Zusammensetzung der Beschickung | Kohle | Menge (Gew,- Antei Ie) |
Wasser (Gew.- Ante i Ie) |
CuSO, (Gew.- Anteil<} |
NanCO., (Gev.- Antei le) |
Zeit bis zum Er reichen eines leuchtenden Feu ers des Kokses in Minuten |
| Schwefel gehalt % (Trol*- kenwert] |
()2 92,3 |
8 ί ι1 |
0,4 | 0,2 | 42,9 29,6 |
|
| Herkunft | 1,35 | <)2 <>2,3 |
8 7,1 |
0,4 | 0,2 | keine Zündung 43, t» |
| S.York shire |
2,2>i | 02 02,3 |
8 7, I |
0,4 | o, 2 | keine Zündung 21,S |
| S.Wales 1. |
0,82 | s 7, ! |
Ο,'ι | 0,1' | :r> ,<> | |
| S.Wales O |
1,71 | |||||
| [■!.Mid land H j ι |
0 0 9 8 A 1/0230
Claims (1)
- _A_n_s_2_r_ü_c_h_e_1«) Kohlenartigor foster Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oljorflachen eine Kupferverbindung aufgebracht ist, die während des normalen Verbrennungsvorgangs des genannten kohl unartigen festen Brennstoffes bei einer Temperatur von höchstens 800 C in ein nicht stöehiometrisehes kupferoxyd uugewandelt werf'· η kann.2.) Kohl enartigor fester Brennstoff nach Anspruch 1, dadurch ftokennzoichnet, daß der feste Brennstoff ein Koks ist.3.) kohlenartiger fester Brennstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen eine Menge der genannten Kupferverbindung aufgebracht ist, die von 0,05. bis 2,y Gewichtsprozent an Kupfer enthält,, bezogen auf das Gewicht des trockenen festen Brennstoffes.h.) Kohlenartiger fester Brennstoff ii.ioh Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen eine Menge der genannten Liipfr rverbindiing aufgebracht ist, die nicht mehr als einem Wert von 0,10 Gewichtsprozent Kupfer entspricht.5.) Kohlenartiger fester Brennstoff nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dia genannte Kiipfervcrbi ndnng Lu pfir.su 1 fat, basisches kupiVrkarbonat, iiupf f roxyd , kupfer hydroxyd odor liUpfornnphLeiiat ist.0098 A 1/0230 BADORIGiNAL6.) Kohlenartiger fester Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß er verbesserte Verbrennmigselgensehaften aufweist, iiu wesentlichen wie vorstehend unter Bezugnahme auf die miliegon-(ien Zeichnungen besel)rieben.7.) Verfahren zur Verbesserung der Verbronnungseigcii-· schäften eines kohlenartigen festen Brennstoffes,dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen ein nicht stöehiometrischos Ku1 fcroxyd und/oder eine Kiipferwrbindung aufgebracht wird, ei ie bei einer Temperatur von höchstens SOO C während des nor.ualon Verbreimungsvorgangos des genannten kohlenartigen festen Brennstoffes zu einem nicht stöchioiuctr ischen Kupferoxyd umgewandelt werden kann.8.) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daH der genannte feste Ilre-nns to ff ein Loks ist.9.) Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, (!»durch gekennzeichnet, daü auf den zug:,nglichen Oberflächen ues erwähnten festen Brennstoffes eine Menge des genannten nicht s tüehioinei ribchen kupferoxyds und/oder der Kupferverbindung aufgebracht wird, (iie einem Wert von 0,05 bis 12,5 Gewichtsprozent an Kupfer entspricht, bezogen auf das Gewicht des trockenen festen Brennstoffes.10.) Verfahren nach Anspruch (), dadurch gekennzeichnet, daß auf der zugänglichen Oberfläche des erwähnten festen Brennstoffes eine Menge des nicht s Michioiiict tischen Kupferoxyds und, oder der genannten Kupferverbindung aufgebracht wird, die einem .00 984 1/0230 bad ORIGIN*Wert von nicht über 0,10 Gewichtsprozent an Kupfer entspricht»Ii.) Verfahron- nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kupferverbindung Kupfersulfate, basisches KunXerknruonat, Kupferoxyd oder Kupfernanhtenat ist.12.) Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung oder Dispersion der genannten Kuj,ferverbinduhg auf die zugänglichen Oberflächen des genannten festen Brennstoffes gesprüht wird.13.) Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte kohlenartige feste Brennstoff ein Koks ist und daß eine Kupferverbindung in die Kohle eingebracht wird, aus welcher der Koks hergestellt wird, wobei die Kuj.ferverbindung nachträglich während des normalen Verbrennungsvorgangs des Kokses in ein nicht stöchioiuetrisches Kupferoxyd umgewandelt wird.Ik.) Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften eines koLlenartigen festen Brennstoffes, im wesentlichen wie vorstellend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.Der Patentanwalt ι00984 1 /023Ü
BAD ORJQiNAL
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|---|---|---|---|
| GB3503764A GB1069288A (en) | 1964-08-26 | 1964-08-26 | Carbonaceous solid fuels having improved combustion properties |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1546636A1 true DE1546636A1 (de) | 1970-10-08 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965B0083435 Pending DE1546636A1 (de) | 1964-08-26 | 1965-08-25 | Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen |
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|---|---|
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| NL (1) | NL6511148A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102061212B (zh) * | 2009-11-16 | 2013-05-01 | 中冶建筑研究总院有限公司 | 燃煤高效催化助燃剂及其制备方法和使用方法 |
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1964
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