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DE1546636A1 - Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen

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Publication number
DE1546636A1
DE1546636A1 DE1965B0083435 DEB0083435A DE1546636A1 DE 1546636 A1 DE1546636 A1 DE 1546636A1 DE 1965B0083435 DE1965B0083435 DE 1965B0083435 DE B0083435 A DEB0083435 A DE B0083435A DE 1546636 A1 DE1546636 A1 DE 1546636A1
Authority
DE
Germany
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copper
solid fuel
coke
coal
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965B0083435
Other languages
English (en)
Inventor
Wilkinson Herbert Cecil
Blayden Herbert Edward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRITISH COKE RES ASSOC
Original Assignee
BRITISH COKE RES ASSOC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRITISH COKE RES ASSOC filed Critical BRITISH COKE RES ASSOC
Publication of DE1546636A1 publication Critical patent/DE1546636A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • D06B11/0009Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of a yarn in wound form
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • C10L9/10Treating solid fuels to improve their combustion by using additives
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/61Polyamines polyimines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft kohienarlige loste Brennstoffe und bezieht sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich,auf* Koks mit verbesserten Verbrennungsoigonsrhaften.
Der Heizwert oder die verwendbare Wärmeleistung beispielsweise eines festen rauchfreien Brennstoffes, ist eine seiner wichtigsten Eigenschaften. Bei dnr Verwendung im liause sind weitere bedeutende Eigenschaften eines festen Brennstoffes ein leichtes Zünden sowie die Brenndauer bei normalen Verhältnissen oder bei minimalen Verbrennungsverhältriissen (Aufschütten), bevor ein Nachfüllen der Brennstoffschiclit erforderlich ist. Die Verwendung von dichten Koksen, d.h. in Koksöfen hergesteilten Koksen, trägt zur Steigerung der Brennstoffkapazitat der bet reffen (lon Breruistoffschioht und folglich zu verlängerten
009841/0 2 30 BAD NL
Verbrennungszeiten bei. Unter, normalen Heratel lungsbedingungen ist jedoch die große Dichte dnrartioer liokse iiiit deu Eigenschaften unvereinbar, die ein leichtes Zünden oder niedrige Breimverhältnisse ermöglichen.
Es wurden bereits Verstehe angestellt, um das Züiwlon und andere Verbrennungseigensehaften von dichten Koksen durch Zugabe von 'Natriumkarbonat, Kalk od»r Eiseuoxyden zaui Koks oder zu der für seine Herstellung iiu Koksofen verv.end« ten Kolilenlaclung zu verbessern.
Gemäß der vorliegenden Lrfindung ist ein kol.lenart iger fester Brennstoff, beispielsweise Koks, vorgesehen, d.h. ein Brennstoff, der mit liilfe von Verkokung oder Hi tzebeuaiullung von Kohle bei einer Temperatur von höchstens ITOO0C in Koksöfen, Retorten oder anderen Verkokungsvorrichtungen hergestellt wird, und auf dessen zugänglicher Ober fluche eine kupferverbiiidung aufgebracht ist, die bei einer Temperatur von höchstens 800°C während des normalen yerbremuingsvorgan^s des genannten kohlenartigen festen Brennstoffs zu einem nicht stöchiometrischen Kupferoxyd umgewandelt werden kann.
Gemäß der Erfindung hat sieh herausgestellt, dall nicht sttfehiometrische Kupferoxyde eine stärkere katalytische Wirkung auf die Verbrennung von KoKs und anderen kohlenartigen fest on Brennstoffen ausüben als chemisch äquivalente Menge» von Natriumkarboiuri., Kalk oder Kisenoxydeii, wenn derartige Ku|tferox^de auf der ^iig-iiigl ieheii koksoberflache ;nif j;?braeht sind.
O O 9 8 A 1 / O 2 3.0:. BAD ORIGINAL
Andere köhlenartige Brennstoffe als Koks, die ge:iiäß der vorliegenden Erfindung, behandelt werden, sind beispielsweise Torf und verkohlter Torf. Ine vorliegende Erfindung ist von besonderem Wert für die Herstellung von in dor Grüße abgestimmten und anderen rauchfreien festen Brennstoffen. Es ist zwar möglich, den Koks sowohl in heißem als auch in kaltem Zustand zu behandeln, es hat sich jedoch als praktischer erwiesen, den Koks in kaltem Zustand zu behandeln.
Anorganische oder organische Kupferverbindungen, die auf der zugänglichen Oberfläche- von Koks oder ei neu anderen kohlenartigen festen Ilri-niistoff aufgebracht werden kön. n, sind gemäij der Erfindung beispielsweise Kupfersulfat, basisches. Kupferkarbonat, Cuprooxyd, Cuprioxyd uxid Kupfcrhydroxyd, sowie Kupfersalze organischer Säuren, beispielsweise Kujfernaphtenat und Kupferoxalat. Gewöhnlich weisen die in vorliegender Erfindung verwendeten Kupferverbindungen gute Verwitteruiigsbeständigkei t und Anhalten ihrer Aktiviorungswirkuiigcn auf. Jedoch ist Kupferkarbonat dem Kupfersulfat vorzuziehen, sowohl Linsichtlich der Verwitterungsbestäudigkeit nach dor Behandlung des Koksos, als auch hinsichtlich dor ^oringeron Neigung,das in Verbindung damit verwendete eiserne Bauzeug zu korrodieren. Im übrigen sind das Sulfiil und das Karbonat wirtschaftlicher iih Gebrauch als die Kupfersalze organischer Säuren.
Allgemein hat sich gezeigt, daß die beste katalytische Wirkung dann erreicht wird, wenn die Menge dor auf der zugänglichen Oberfläche u^s ivukst;s oder eines anderen kohlenartigen festen liremiü tof i'aa auf^cbraHi i on Kuj- Ifrvcrbindung so beimessen ist, dal; das dauii bchando i ic M.itfiiai zwinchon 0,05 und L1 3i'.>
0098A1/0230
BAD ORIGINAL
_ I1 _
.vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,3 Gew.-^ Kupfer enthalt, wobei als Bemessungsgrundlage trockener Koks oder ein anderer kohlenartiger fester, derart behandelter Brennstoff dient. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die aufgebrachte Menge gewöhnlich auf einen Wert entsprechend 0,10 Gew.-fi kupfer beschränkt und beträgt vorzugsweise etwa 0,075 Gew.-^.
Die Kupferverbindungen können auf den kohlenarligen festen Brennstoff in Form einer wässerigen Lösung oder l.ispersion aufgebracht werden, oder auch gelöst in einem organischen Lösungsmittel, beispielsweise einem Kohlenwasserstoff, der in einem Koksofen als Nebenprodukt anfällt, z.H. Benzol oder Toluol. Die Verteilung und das Festhaften dos Zusatzes auf der koksoborf lache wird durch Beigabo einer gelingen Mim. r,o eines Xo t ziai ttols , beispielsweise Teepol, zur Lösung oder Dispersion des Zusatzes verbessert. Vorzugsweise wird die Lösung oder Dispersion der kupfevverbindung mit Hilfe einer Düse bei oder über Atiuospharendruck aufgebracht. Wenn der Zusatz unter Druck aufgebracht wird, i.erden geeignete Staurohre verA.omiet, die <!ei; /usat/, in angemessener Menge und glei eliiuäü iger Verteilung liefern, entsprechend der in ei:.er bestimmten Zeit zu behandelnden Menge Koks. Der Koks kann in getrocknetem oder nassem Zustand behandeltwerden, während er auf einem Hand oder Förderer transportiert wird oder frei in einer Ifutsehu abwärtsfäl 11 , die in einem Winkel, gewöhnlich /wischen 3^' und Ί0 gegen die Horizontale geneigt ist, so dal'· ein freies und gleichmäßiges Fallen des
009841 /0230
BAD ORIGINAL
Kokses gewährleistet wird.
Die nicht stöchiometrisclien Kupferoxyde können überall auf dem koks gleichmäßig vorteilt werden, wenn die Kupferverbindung der Kohle vor ihrer Verkokung zugesetzt .wird; die Reaktionsfähigkeit des ivoiväos kann jedoch dann herabgesetzt werden, wenn der Schwef elgelial t tier Kohle höher als l,Of£ liegt. Dieses Verfah ren v.'äre gewöhnlich in den Fällen anzuwenden, bei denen keine Erosion des feuerfesLeu Baustoffes der Kokso fenkaiumer auftritt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erläuterung ihrer Durchführung, wird nun anhand eines lioi sniels auf die anliegende Zeichnung Bezug genommen:
Fi^. 1, 1J. und j .·, i ml ;·. ι ;(jl.h i sehe Ku rvct.dars (. ! Jungen ;
Fi'_,. Ί i-7 i c i I1C fc>(.-li(-».ia L i SfJ ·· :-!c i t en,· iib i cli I. einer Vorrichtung, ij i c bei der Du η ί fühjui;·, i.cr vorliegenden Erfindung vcrvfud'-t u i id ;
Fig. 5 i«t (mho (Jriindri I'-ans iclit von "λ" ύ< r iii Fig. 'l ge/.ίί- i;, (" f'i! V'i rr i ch i.niig ; und
Fir., ft ist fine End ans i (Kt. iler ii< Fi;·,. 'i ^e ze ig l:en Vorr i-'"-h f
Fi,-. 1 /ei,J. ,cn Eiufliili ιΙ«·:-> η<; f die /u;·,«.A\;\ \ i «-I:e Oberf I .Hohe νου i'okh au fgebi·; ' Ii I et! i.upf er.su 1 f.j l-f.s ;ΐιιί' die ZiindungH fefiü«i-«ilu- V'*n -u Ifii;κ b»;;» i JKi„ii i-i, kühlen . Es i:. t -ei's i (-!i t I i ■■]. t <"üi! s.ί-firi t iwci Isa /"ufi-iK-ä) vof! bi:-; iiü Li, 5 !'rozent iiiipfor in Form von ki?-':-'":: r& i-: .■'. "'rri. J ie
BAD ORJGINAl.
Zündungstemperatur von 500 C bei unbehandeltem Koks, auf ein Minimum von 4200C verringert, wenn der Koks eine Of75^ an Kupfer entsprechende Menge Kupfersulfat enthält.
Fig. 2 zeigt, daß die Zugabe von ziemlich geringen Kupferanteilen in Form von Kupfersulfat die Verbrennbärkeit von Koks steigert, was durch die Abnahme in der kritischen Gebläseluft (critical air blast - C.A.B.) (B.S. - British Standard- 1016 : Teil 13, 1961) in Abhängigkeit von der zugegebenen Kupferuienge zum Ausdruck kommt. Die optimale Wirkung wurde bei Zugabe von Kupfersulfat mit etwa 0,1 Gewichtsprozent Kupfer im Verhältnis zum Koks erreicht.
Fig. 3 zeigt den Einfluß der Zugabe von wachsenden Mengen Kupferhydroxyd zum Koks auf die Zeit, die bis zum Erreichen eines bestimmten leuchtenden Feuers benötigt wird. (B.S. 31-Ί2 ; abgeändert durch die Verwendung von 4000 Btu anstatt 7011O Btu Gas zur Zündung.). Eine Reihe von Ausfiihruugsbeispieleu, die die verbesserte Wirkungsweise von Koks auf offenem Feuerrost zeigen, sind in nachstehender Tabelle 1 aufgo führt. In jedem Fall wurde der Koks mit 4000 Btu Has gezündet,und die Strahimi^SMiQi'ige, die von cleni bei leuchtende:.! Feuer brennenden Brenn- >t™ii cVigesaiidt wurde* f entsprach einer Ausbeute van 200 Btu/ft- ν: ζ- !ν --"i-i tiaii Standard 31Ί2 : Teil i, l95<sM festgelegt ist,
(FV vuH-ni'leht f [liu/ft'h sinoia Wert ^n «7 ctil/iliuLht
0 S E ν I / 0 2 30 BAD ORIGINAL
1b46636
Tabelle 1
Verbesserung der Zündei|»eiisehaften von Koks dureh Zugabe von Rupferverl) indungen
(Ergebnisse festgelegt nach der Wirkungsweise eines Versuches bei offenem Feuer)
Koks
(Herstellungs-
j ort)
Zusatz Zeit bis zum Erreichen eines leuchten
den Feuers
(min.)
mit Zusatz ohne
Zusats
Entsprechende Menge des zugegebenen Kupf ο rs in Geiv. $ des trockenen Kokses.
S.Yorkshire I
Basisches
Ku ρ ferkarbana t 20,8
0,1
S.Yorkshire 1
Ku Ji f erhy dr ox yd 18,5
S.Yorkshire I
Kupferoxyd 0,6
0,05
0,J
S.Yorkshire I
Ku pie rnaplit enat 24,6
38,0
0,1
S.Yorkshire 2
Basisches Kupferkarbonat 25,8
35,3
0,1
E.Mi (I lands
Kupfersulfat 28,0
59,0
.0,1
S. Wales 1
Basisches Kupferkarbonat 53,0
keine
Zündung
0,1
Durham I
Basisches
Kti pf ι; rkarbonai 2F,O
60,8
0,1
Durham 2
Basisches | Ί6,2
Ku{iferkaruona1 keine
Zündung
0,1
009841/0230 BAD ORIGINAL
1t>46636
VAn weiteres Heispiel für die Verbesserung der Verbreunungseigennehnften von Loks wird durch den Vergleich der jeweiligen Wirkungsweise in offenem Feuer von behandelten und unbehaudelten Koksen über einen längeren Zeitraum deutlich, innerhalb dessen die Urennstoffbchicht zweimal zu festgelegten Zeiten aufgefüllt wird, die in dem "British Standard, ji'i2 : Teil 1" definiert sind. Ein Vergleich der Wirkungsweise von unbehandelteiii Koks und uoks , der mit O,lf'< Kuj>fei- in Form von basischem KupferkarLourt behandelt wurde, ist in Hochstehender Tabelle 2 aufgeführt. Die wet-.-ent 1 ionen, in dieser Tabelle aufgezeigten Merkmale sind die bei behandeltem Koks im Vergleich zu unbehrndel tein Koks auftretenden rascheren Erholuiigszeiten zwischen der RrennF lof fergänzuug und dem Ilrreiehen einer bestimmten Aiibheute sowie der erhöhte ti rad an i.i tzes ( rahlimg nach der zweiten Iirennstoffergönznug .
009841/023 0., BAD ORlGfNAL
Tabelle 2
1. Höhepunkt Unbehandel
ter Koks
Behandel
ter Koks
Dauor (min) ,,
Durchschnittliche Strahlung (Btu/jt'li
Maximal ο Strahlung (Btu/f fh)
191
516
885
186
575
899
2. Höhepunkt 173
45-0
667
183
Vi 7
636
Dauor (min) „
Durchsehnittl. Strahlung (Ltu/rfh)
Maximale Strahlung (Btu/ft h)
255
313
Ii 19
216
336
479
3· Höhepunkt 1Ί9
131
158
156
104
Dauer (min) o
Durohsclmittl. Strahlung (B,tu/f t*"h)
Maximale Strahlung (Btu/ft"h)
37
35
>»o
628
23
28
29
590
Dauer der Strahlung über
350 iitu/ffh (min)
1. Höhepunkt
2. Höhepunkt
3. Höhepunkt
10,0
6,97
h ,70
21.67
10,0
7,33
4,67
00 η
Zeit bis zum Erreichen eines
leuchtenden Feuers (min)
Erholung auf 350 Btu/ft2h (min):
nach der 1. Brenn«tofferganzung
nach der 2, Brennstoflergünzung
G u h am t d au ο r (m i η)
Auf den Host geschieh teter Koks
(Jb. dlj.)
Beschickung vor dem Zünden
1. Brenns tof f ergiinzung
2. Brennstofierganzung
Gesamtbeschickung
BAD ORiOfNAL
00984 17 0230
Die vorstellend angegebenen Ziffern bedeuten die Durchschnittswerte von dreifach ausgeführten Versuchen. Nach der zweiten Brennst of fergänzung ergab dor unbehaiidcltc Koks in zwei. Versuchen einen Höhepunkt der Ausbeute, während im dritten Versuch die Ausbeute schrittweise abfiel.
Ks wird nun auf die Figuren h bis 6 der beiliegenden Zeichnung Bezug genommen, die eine Vorrichtung mit einer rutsche 1 aufweisen, welche in einem Winkelet = 38° gegen die Horizontale geneigt ist. Die Rutsehe besteht aus einen: Rahmen aus Weicheisen und einer inneren Auskleidung von keramischen Ziegeln. Es kann die Rutsche aber auch mit einem Überzug eines Polyesterharzes ausgekleidet sein. Ein zu behandelnder Koks, derbeispielsweise 7-15$ Feuchtigkeit aufweist, wird über ein vibrierendes "Gyrex"-
2
lütter 5 von b,45cm Masohenv.'e i t e zur Putscht» befördert. Auf die Oberfläche einer Mci.ge des die Rutsche herabfallenden Kokses wird mit liilfe von vier vollkouischen Staurohren 2 von 0,95 cm, welche etwa 20,5 cm über der Koksoberflache angebracht sind, eine Dispersion oder Lösung ,einer Kuιferverbindung gerichtet. Die Staurohre werden über eine kupfeine Verteilerleitung 3 mit einem Zufluß k mit der Lösung oder Dispersion der kupferverbindung versorgt.
In einem Versuch fiel der Koks tue Putsehe in einem Verhältnis von 10 Tonnen pro Stunde abwärts, wobei de Lösung oder Dispersion der Kupferverbindung unter einem Druck von 0,63-0,8Ί kg/cm derart aufgebracht wurde, daß sie einheit Lieh über die ganze Breite des Kokses verteilt wurde, ol.no dall sich die Spruhflachen überschnitten. Unter diesen Bedingungen wurden in einer Stunde insgesamt z.Ii. 318 1 einer Dispersion mit 'U), 8 kg wasserhnltigern Kupfersut'at und IiO,'i kg wnusc-rir, iem Na-Knrbonat mil' den Koks gesprüht.
,, 0 09 8A1/0230
BAD ORIGINAU
Das ergibt einen Niederschlag auf rloin Koks von 70 bis 90 Gewichtsprozent des in dem Zusatz enthaltenen Kupfers.
Bei einem weiteren Versuch wurde eine best innate Menge von getrocknetem Koks gleichmäßig mit einer wässerigen Lösung von Kupfersulfat besprüht, wobei die dabei verwendeten Gewichtsanteile an Koks, Wasser und wasserhaltigem Kupfersulfat (CuSO..5Ho0) 100 bzw. h,k bzw. 0,;i betrugen.
Beispiele von bestimmten Mischungen, die gemäß der Erfindung für die Aktivierung des Kokses verwendet werden können, sind i'n der nachstehenden Tabelle 3 aufgeführt.
Tabelle 3
Die für die Herstellung von aktiviertem Koks erforderliehen
Anteile an Koks, Aktivierungsmittel und Lösungs- oder Dispersionsmittel.
AkIivierungsmi ttel
Gewi clits an te i 1 e
1,67 Lösungs- oder
Dispersionsmittel
G ew i eht s ant eile
3,83
Koks
Gewichts
anteile
Kupfemaphtenat
(6> Cu)
0,12 Benzol 4,4
100 Cuprioxyd 0,1 Wasser 4.4.
100 Kupferpulver 0,2
0,08
Wasser 2,2
100 Kupfersulfat
Aiumoiii umhydroxyd
0,4 Wasser 4.,4
100 Kupfcrsulfat
Pottasehe
0,4
», ι "u
Wasser 4,4
100 Kupfersulfat +
Natri umhydroxyd
Wasser
100
009841/023
BAD ORJOINAi.
1b46636
Die gem i sehte Löynng vurde vor dein Au I'bri ngeii auf ürm 1^u.,:i auf SC Γ - 100 C erhitzt, um das Kupfer in )ίύ ΰη· l 'h, i ι rl cb Lupferoxj'd umzuwandeln.
Die Verbesserung dor Vcrbreimungs«i^enschaften \on unks, wenn dei- Kohlenladung vor der Verkokung eine Kit] fer\ -rbindung zugesetzt wird, ist durch die Werte in nachstehender Tabelle. 4 gezeigt. Die in diesel" Versuchsreihe verwendeten Kohlen wurden in S.VnI es, Yorkshire und den E.Midlands gewonnen, und in jeden Falle wurde eine Mischung einer Lösung von Kupfersulfat, und Xatrimukarbonat auf die Kohle gesprüht. Die Kokse iniii.cii unter ^inmlardi.ed indungen hergestellt und mit 100,80-'i Kcal Gas gerundet.
Tabelle k
Zusammensetzungen der Beschickungen und Eigenschaften der durch Verkokung von verschiedenen Kohlen in Anwesenheit von Kupforsulfat hergestellten Kokse
Zusammensetzung der Beschickung Kohle Menge
(Gew,-
Antei Ie)
Wasser
(Gew.-
Ante i Ie)
CuSO,
(Gew.-
Anteil<}
NanCO.,
(Gev.-
Antei le)
Zeit bis zum Er
reichen eines
leuchtenden Feu
ers des Kokses
in Minuten
Schwefel
gehalt
% (Trol*-
kenwert]
()2
92,3
8
ί ι1
0,4 0,2 42,9
29,6
Herkunft 1,35 <)2
<>2,3
8
7,1
0,4 0,2 keine Zündung
43, t»
S.York
shire
2,2>i 02
02,3
8
7, I
0,4 o, 2 keine Zündung
21,S
S.Wales
1.
0,82 s
7, !
Ο,'ι 0,1' :r> ,<>
S.Wales
O
1,71
[■!.Mid
land H j
ι
0 0 9 8 A 1/0230
BAD ORIGINAL

Claims (1)

  1. _A_n_s_2_r_ü_c_h_e_
    1«) Kohlenartigor foster Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oljorflachen eine Kupferverbindung aufgebracht ist, die während des normalen Verbrennungsvorgangs des genannten kohl unartigen festen Brennstoffes bei einer Temperatur von höchstens 800 C in ein nicht stöehiometrisehes kupferoxyd uugewandelt werf'· η kann.
    2.) Kohl enartigor fester Brennstoff nach Anspruch 1, dadurch ftokennzoichnet, daß der feste Brennstoff ein Koks ist.
    3.) kohlenartiger fester Brennstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen eine Menge der genannten Kupferverbindung aufgebracht ist, die von 0,05. bis 2,y Gewichtsprozent an Kupfer enthält,, bezogen auf das Gewicht des trockenen festen Brennstoffes.
    h.) Kohlenartiger fester Brennstoff ii.ioh Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen eine Menge der genannten Liipfr rverbindiing aufgebracht ist, die nicht mehr als einem Wert von 0,10 Gewichtsprozent Kupfer entspricht.
    5.) Kohlenartiger fester Brennstoff nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dia genannte Kiipfervcrbi ndnng Lu pfir.su 1 fat, basisches kupiVrkarbonat, iiupf f roxyd , kupfer hydroxyd odor liUpfornnphLeiiat ist.
    0098 A 1/0230 BADORIGiNAL
    6.) Kohlenartiger fester Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, daß er verbesserte Verbrennmigselgensehaften aufweist, iiu wesentlichen wie vorstehend unter Bezugnahme auf die miliegon-(ien Zeichnungen besel)rieben.
    7.) Verfahren zur Verbesserung der Verbronnungseigcii-· schäften eines kohlenartigen festen Brennstoffes,dadurch gekennzeichnet, daß auf seinen zugänglichen Oberflächen ein nicht stöehiometrischos Ku1 fcroxyd und/oder eine Kiipferwrbindung aufgebracht wird, ei ie bei einer Temperatur von höchstens SOO C während des nor.ualon Verbreimungsvorgangos des genannten kohlenartigen festen Brennstoffes zu einem nicht stöchioiuctr ischen Kupferoxyd umgewandelt werden kann.
    8.) Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daH der genannte feste Ilre-nns to ff ein Loks ist.
    9.) Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, (!»durch gekennzeichnet, daü auf den zug:,nglichen Oberflächen ues erwähnten festen Brennstoffes eine Menge des genannten nicht s tüehioinei ribchen kupferoxyds und/oder der Kupferverbindung aufgebracht wird, (iie einem Wert von 0,05 bis 12,5 Gewichtsprozent an Kupfer entspricht, bezogen auf das Gewicht des trockenen festen Brennstoffes.
    10.) Verfahren nach Anspruch (), dadurch gekennzeichnet, daß auf der zugänglichen Oberfläche des erwähnten festen Brennstoffes eine Menge des nicht s Michioiiict tischen Kupferoxyds und, oder der genannten Kupferverbindung aufgebracht wird, die einem .
    00 984 1/0230 bad ORIGIN*
    Wert von nicht über 0,10 Gewichtsprozent an Kupfer entspricht»
    Ii.) Verfahron- nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Kupferverbindung Kupfersulfate, basisches KunXerknruonat, Kupferoxyd oder Kupfernanhtenat ist.
    12.) Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung oder Dispersion der genannten Kuj,ferverbinduhg auf die zugänglichen Oberflächen des genannten festen Brennstoffes gesprüht wird.
    13.) Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte kohlenartige feste Brennstoff ein Koks ist und daß eine Kupferverbindung in die Kohle eingebracht wird, aus welcher der Koks hergestellt wird, wobei die Kuj.ferverbindung nachträglich während des normalen Verbrennungsvorgangs des Kokses in ein nicht stöchioiuetrisches Kupferoxyd umgewandelt wird.
    Ik.) Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften eines koLlenartigen festen Brennstoffes, im wesentlichen wie vorstellend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
    Der Patentanwalt ι
    00984 1 /023Ü
    BAD ORJQiNAL
DE1965B0083435 1964-08-26 1965-08-25 Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen Pending DE1546636A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3503764A GB1069288A (en) 1964-08-26 1964-08-26 Carbonaceous solid fuels having improved combustion properties

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1546636A1 true DE1546636A1 (de) 1970-10-08

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ID=10373058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965B0083435 Pending DE1546636A1 (de) 1964-08-26 1965-08-25 Verfahren zur Verbesserung der Verbrennungseigenschaften von kohlenartigen festen Brennstoffen

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FR (1) FR1445325A (de)
GB (1) GB1069288A (de)
NL (1) NL6511148A (de)
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CN102061212B (zh) * 2009-11-16 2013-05-01 中冶建筑研究总院有限公司 燃煤高效催化助燃剂及其制备方法和使用方法

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