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DE1545750A1 - Verfahren zur Herstellung von Pyridin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pyridin

Info

Publication number
DE1545750A1
DE1545750A1 DE19651545750 DE1545750A DE1545750A1 DE 1545750 A1 DE1545750 A1 DE 1545750A1 DE 19651545750 DE19651545750 DE 19651545750 DE 1545750 A DE1545750 A DE 1545750A DE 1545750 A1 DE1545750 A1 DE 1545750A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
alumina
ammonia
acetaldehyde
oxygen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651545750
Other languages
English (en)
Inventor
Hall Antony Harold Patrick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Distillers Co Yeast Ltd
Original Assignee
Distillers Co Yeast Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Distillers Co Yeast Ltd filed Critical Distillers Co Yeast Ltd
Publication of DE1545750A1 publication Critical patent/DE1545750A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/06Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring nitrogen atom
    • C07D213/08Preparation by ring-closure

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
dr. w. Schalk · dipl-ing. peter Wirth I OhO/Ou
DIPL-ING. G. E. M. DANNENBERG · DR. V. SCHMIED-KOWARZlK
FRANKFURT AM MAIN CR. ESCHENHEIMER STR. 39 q-iv- /c>\r
BA 42078/64R
The Distillers Company !Limited 12, lorphichen Street
; Edinburgh. 5» Großbritannien
Verfahren zur Herstellung von Pyridin
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Pyridin, insbesondere auf die Herstellung von Pyridin duroh Umsetzung von Ammoniak mit Acrolein und Acetaldehyd.
Die Herstellung von Pyridin und seinen Homologen, insbesondere ß-Picolin, durch Umsetzung von Acrolein, Acetaldehyd und Ammoniak in der Dampfphase über einem Katalysator wurde in der britischen Patentschrift 963 887 beschrieDen.
In Abhängigkeit von den genauen, verwendeten Eeaktionsbedingungen lieferte dieses Verfahren mit dem Pyridin wesentliche Mengen an ß-Picolin oder an ^-, Q- und ^Picolin.
bestimmte Verwendungszwecke ist es vorteilhaft, nur Pyridin ohne gleichzeitige Herstellung wesentlicher Mengen an Bcölinen herzustellen.
BAD ORIGINAL
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Es wurde nun gefunden, daß bei Mitverwendung von Sauerstoff in der Reaktionsmischung aus Acrolein, Acetaldehyd und Ammoniak nur geringe Mengen der Picoline hergestellt werden, und daß weiterhin die Ausbeute an Pyridin so verbessert wird, so daß sie der im bekannten Verfahren erhaltenen Gesamtausbeute an Pyridin plus Picolinen entspricht.
Durch die Mitverwendung von Sauerstoff in der Reaktionsmischung wird weiterhin die Inaktivierung des Katalysators und die Neigung zur Ablagerung kohlenstoffhaltiger oder harzartiger Materialien auf dem Katalysator oder dem Reaktionsgefäß verringert.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur katalytiscnen Herstellung von Pyridin und seinen Homologen aus einer gasförmigen Reaktionsmischung aus Acrolein, Acetaldehyd und Ammoniak, das dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Reaktionsmischung Sauerstoff mitverwendet wird«
Die Reaktion kann Dei atmosphärischem, über- oder unteratmo3phä-
. j^-aktitjch rischen Drucken durchgeführt werdenj/atmospharische Drucke werden jodoch im allgemeinen oevorzugt.
Das Verfahren erfolgt zweckmäßig, indem die Beschickungen an Acrolein und Acetaldehyd getrennt oder in Mischung, wahlweise mit Wasserdampf vorerhitzt werden, wobei diese Mischung auf der erhöhten Reaktionstemperatur gehalten wird und indem Sauerstoff und Ammoniak, zweckmäßig vorerhitzt, unmittelbar vor der Berührung mit dem Katalysatorbett, zugefugt werden.
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Die Reaktion kann in einem weiten Temperaturbereich, z.B. zwischen ;500-550oC., jedoch vorzugsweise zwischen 350-50O0G., durchgeführt werden.
Die Kontaktzeit des Verfahrens kann in weiten Grenzen variieren; normalerweise ist es jedoch nicht notwendig, eine Dauer von 25 Sekunden, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das stationäre Volumen des Katalysatorbettes, zu überschreiten. Eine Kontaktzeit zwischen 0,5-25 Sekunden v/ircl bevorzugt..
Das Molverhältnis von Acrolein zu Acetaldehyd kann in weiten Grenzen, z.B. zwischen j>\\ und 1:3, jedoch vorzugsweise zwischen 1,5g1 und 1:1,5, varrieren. Das Molverhältnis der gesamten organischsa Beaktionsteilnehmer zum Ammoniak kann ebenfalls in weiten Grenzen, z.B. zwischen 2:1 bis 1:10, variieren; ein Molverhältnis zwischen 2:1 bis 1:5 wird jedoch besonders bevorzugt. Auch das Molverhältnis der gesamten organischen Reaktionsteilneumer zum Sauerstoff kann in weiten Grenzen variieren, es liegt jedoch vorzugsweise im Bereich von 2:1 bis 1:10. Das Molverhältnis der gesamten organischen Keakxionateilnehmer zu Wasserdampf icann ebenfalls in .eiten Grenzen, z.B. von 1:1 bis 1:20, variieren.
Ein Teil oder der gesamte Acetaldehyd kanxi durch eine äquivalente Menge seines Trimeren, xiämlich Paraldehyd, ersetzt werden. In der vorliegenden Anmeldung soll die Bezeichnung "Acetaldehyd" sowohl Acetaldehyd als aucn Paraldeiiyd umfassen. Alle molaren Verhältnisse werden jedoch auf der Basis des Monomeren berechnet.
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BAD ORIGINAL
Der Sauerstoff kann als reiner Sauerstoff oder in Mischung mit anderen Gasen, die die Reaktion nicht stören, zugefügt werden. Am zweckmäßigsten wird der Sauerstoff als luft zugegeben. Inerte Verdünnungsmittel, wie Stickstoff, können in der Reaktionsmischung mitverwendet werden.
Die für.das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Katalysatoren umfassen solche Materialien, die als Dehydratisierungs- und/oder Krackkatalysatoren angesehen werden können. Die Katalysatoren können weiterhin eine oxydative Wirkung besitzen. Geeignete Katalysatoren bestehen z.B. aus Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde. Ebenfalls wirksam sind Oxyde und/oder Salze von Metallen und Ammoniak in Anwesenheit der Dehydratisierungs- oder Krackkatalysatoren, insbesondere in Anwesenheit von Kieselsäure und/oder Tonerde, s, wenn sie bei den Reaktionstemperaturen stabil sind; geeignete Oxyde umfassen z.B. Cadmiumoxyd und Bleioxyd. Geeignete Salze sind z.B. Bleifluorid. Weiterhin verwendet werden können Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde, die mit Fluorwasserstoffsäure oder einem Ammoniumsalz derselben imprägniert sind.
Ein bevorzugter Katalysator besteht aus Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde allein oder in Kombination mit einem oder mehreren der oben genannten anderen Oxyde oder Salze.
Gegebenenfalls kann die Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde mit einer oder mehreren Verbindungen anderer Elemente imprägniert sein, die dann gegebenenfalls durch v/eitere L^ xuiidlung mit Ammoniumfluor id oder Ammonium-liydrogen-bifulorid in das Oxyd oder ein stsüles Salz umgewandelt werden können. Die Katalysatoren können auch hergestellt werden, indem man Tonerde
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BAD ORIGINAL
oder Kieselsäure-Tonerde mit Fluorwasserstoff, Ammoniuni-hydrogenbifluorid oder Ammoniumfluorid allein behandelt. Die Katalysatoren können z.B. hergestellt werden, indem man Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde mit einem Nitrat oder einem anderen löslichen Salz eines der gewünschten Metalle aus einer Lösung in Wasser imprägniert, worauf, das Material getrocknet und in einem langsamen Luftstrom auf etwa 50O0G. erhitzt werden kann.
Ungeachtet der Art des verwendeten Katalysators wird es bevorzugt, daß er in fein zerteilten Zustand vorliegt, der sich zur Aufrechterhaltung eines wirbelfürmigen Bettes während des Durchgangesder Reaktionsteilnehmer eignet, obgleich erfindungsgemäß aucfi ein fixiertes Katalysatorbett angewendet werden kann·
Das erfindungsgemäß hergestellte Pyridin kann aus dem'Reaktionsprodukt durch jedes geeignete Verfahren, z.B. durch Destillation oder Extraktion mit einem geeigneten Lösungsmittel, gewonnen werden. Soll das Pyridin aus dem Reaktionsprodukt abdestilliert werden, so wird vorzugsweise ein Alkali, wie ein Alkalimetallhydroxyd oder Kalk, vor der Destillation zu der-Mis ellung zugefügt, um eine Verunreinigung des Destillates mit AmmoniumcaÄonat zu vermeiden; auch der überschüssige Ammoniak auo dem Reaktionsprodukt kann w hrend einer derartigen Destillation zurückgewonnen werden. Mn bevorzugten Abtrennungsverfahren besteht in der Extraktion mit einem Lösungsmittel für das Pyridin, v/ie Benzol oder eines seiner Homologen, und in der Gewinnung des Pyridins aus dem Extrakt durch fraktionierte Destillation oder ein anderes geeignetes Verfahren. Das im Raffinat aus der Extraktion verbleibende Pyridin kann zusammen mit dem Ammoniak durch Destillation mit Kalk gewonnen werden.
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BAD ORIGINAL
Obgleich die Reaktion eine wesentliche Zeit ohne Inaktivierung des Katalysators, insbesondere in Anwesenheit von Wasserdampf als Verdünnungsmittel, fortgesetzt werden kann, hat es sich dennoch als zweckmäßig erwiesen, den Katalysator in geeigneten Zeitabständen zu regenerieren. Die Regenerierung erfolgt durch Unterbrechung des Flusses der Reaktionsteilnehmer und durch Hindurchleiten von molekularem Sauerstoff, zweckmäßig in Form von Luft und vorzugsweise in Mischung mit Wasserdampf, über den erhitzten Katalysator. Die Regenerierung kann bei einer Temperatur durchgeführt werden, die im Bereich der fur die erfindungsgemäße Reaktion geeigneten Reaktionstemperatur liegt; sie erfolgt jedoch am zweckmäßigsten bei einer Temperatur bei oder oberhalb derjenigen Temperatur, bei welcher der Katalysator für die weitere Reaktion verwendet werden soll.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1
Mikrospharoide Kieselsäure-Tonerde (3A "Synclyst" M.S. 13/Grade 6ö ex J.Orosfield & Sons Ltd.) wurde mit einer üO-yoigen wässrigen Bleiacetatlösung imprägniert. Der Katalysator .vurde eine Stunde bei 10O0C. getrocknet und.diüin mit einer o-^i^en v/assrigen Lösung aus Ammonium-nydrogen-bifJuorid imprägniert. Der Katalysator wurde frei von löslichen Salzen gewaschen, 16 Stunden bei Iu(J0C. ö'etrocioiet und α mn ■■;- ouuiideu auf 4UO0C. erhitzt.
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BAD
Eine gasförmige mischung aus 5,1 Vol.-Teilen Acrolein, 5,0 VoI-Teilen Aeetläldahyd, 28,0 Vol.-Teilen Ammoniak, 34,8 Vol.-Teilen Stickstoff, 6,7 Vol.-Teilen Sauerstoff und. 18,4 Vol.-Teilen Wasser« dampf wurde durch ein wirbeiförmiges Bett des obigen, auf 4000C. erhitzten Katalysators geleitet.. Insgesamt wurden 0,73 Mol Acrolein innerhalb von 7 Stunden eingeführt. Die Kontaktzeit, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das abgesetzte Volumen des Katalysators, betrug 5,5 Sekunden. Die Gase aus der Beaktlonszone wurden abgekühlt und ergaben ein flüssiges, die Pyridinbasen enthaltendes Produkt. Die unkondensierten Gase wurden sur Gewinnung einer weiteren Menge der Pyridinbasen mit Wajeer gewaschen. Die Gesamtausbeuten an Pyridin und Picolinen betrugen* 0,34 Mol Pyridin, 0,007 Moiet-Picolin und 0,03 Mol einer Miejhung aus Ja- undI*-Picolinen.
B eispiel 2
;λ ;■■:: gasförmige Mischung aus 3,9 Volo-Teilen Acrolein, 3,9 VoI.-Λ*,1:τη. Acetaldehyd, 19,5 Vol.-Teilen Ammoniak, 25,2 Vol.-Teilen Stickstoff, 6,3 Vol.-Teilen Sauerstoff und 41,2 Vol.-Teilen Wasserdampf wurde durcn ein wirbelförmiges Bett eines auf 4Ou0G. erhitzten Kieselüaure-i-onerde-Katalysators (3A "Synclyst" M.S. 13/Grade 68, ex J. Orosfield & Sons Ltd.) geleitet. Insgesamt wurden 0,63 Mol Acrolein innernalb von 5,5 Stunden eingeführt. Die Kontaktzeit, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und be ogen auf das α .^asetzte Volumen des Katalysator*=, betrug 4 Sekunden. Die Produkte wurden wie in Beispiel 1 gewonnen. Die Gesamtausbeuteu an Pyridin und Pieolinen betrugen: 0,27 Mol Pyridin und 0,02 Mol einer Mischung aus k,- undjK-Picolinen.
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BAD ORIGINAL
Beispiel 3
Mikrosphäroide Kieselsäure-Tonerde (100 Gew.-Teile 3A "Synclyst" M.S. 13/Grade 68, J. Grosfield & Sons Ltd.) wurden mit einer Lösung aus 7 Gew.-Teilen Ammonium-hydrogen-bifluorid in^,i75 Gew.-Teilen Wasser gerührt. Die Mischung wurde 17 Stunden bei 1200C. getrocknet und dann 4 Stunden auf 4000C erhitzt.
Eine gasförmige Mischung aus 3»7 Vol.-Teilen Acrolein, 3,7 VoI.-Teilen Acetaldehyd, 14,9 Vol.-Teilen Ammoniak, 37,2 Vol.-Teilen Luft, 35,8 Vol.-Teilen Wasserdampf und 4,7 Vol.-Teilen zusätzlichem Stickstoff wurde durch ein wirbeiförmiges Bett des obigen, auf 400OC. erhitzten Katalysators geleitete Die Berührungszeit,· gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das abgesetzte Volumen des Katalysators, betrug 5,0 Sekunden. Insgesamt wurden 1,91 Hol Acrolein innerhalb τοη insgesamt 5,66 Stunden eingeführt» Es wurden 0,91 Mol Pyridin und 0,08 Mol einer Mischung aus ß- undi*-PiColinen erhalten. Beispiel 4
Eine gasförmige Mischung aus 3,7 Vol.-Teilen Acrolein, 3,7 VoI.-Teilen Acetaldehyd, 16,5 Vol.-Teilen Ammoniak, 33,0 Vol.-Teilen Luft und 43,1 Vol.-Teilen zusätzlichem Stickstoff wurde durch ein wirbeiförmiges Bett des in Beispiel 1 hergestellten, auf 40O0C. erhitzten Katalysators aus mit Bleifluorid behandelter Kieselsäure-Tonerde geleitet. Die Kontaktwalze it, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das abgesetzte Volumen des Katalysators, betrug 4,9 Sekunden. Insgesamt wurden 0,54 Mol Acrolein innerhalb von 6,5 Stunden eingeführt. Die Gesamtausbeuten an Pyridin und Picolineii betrugen/ 0,2b Mol P/riain, 0,001 Mol Ö^-Picolin und 0,02 Mol einer Mischung aus ß- und J1^-Pi Colinen.
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BAD
Beispiel 5
Eine gasförmige Mischung derselben Zusammensetzung wie in Beispiel 4 wurde durch ein wirbeiförmiges Bett des wie in Beispiel 3 hergestellten, auf 400 G. erhitzten Katalysators aus mit Ammoniumhydrogen ——bifluorid behandelter Kieselsäure-Tonerde geleitet. Die Kontaktpfizeit, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das abgesetzte Volumen des Katalysators, betrug 4,9 Sekunden. Insgesamt wurden 0,52 Mol Acrolein innerhalb von 6 Stunden eingeführt. Die Gesamt-ausbeuten an Pyridin und Picolinen betrugen: 0,26 Mol Pyridin, 0,003 Mon£-Picolin und 0,015 Mol ß- undJh-Picoline.
Beispiel 6
Mikrosphäroide Kieselsäure-Tonerde (100 Gew.-Teile 3A "Synclyst" M.S. T3/Grade 68, J.Crosfield & Sons Ltd.) wurde mit einer Lösung aus 7,5 Gew.-Teilen Bleiacetattrihydrat in 175 Gew.-Teilen Wasser gerührt. Die Mischung wurde 17 Stunden bei 12O0C. getrocknet und dann 4 Stunden auf 40O0C. erhitzt.
Eine gasförmige Mischung; aus 3,4 Vol.-Teilen Acrolein, 3,4 VoI.-Teilen Acetaldehyd, 16,6 Vol.-Teilen Ammoniak, 33,2 Vol.-Teilen Luft, 33,6 Vol.-Teilen Wasserdampf und 9,8 Vola-Teilen zusätzlichem Stickstoff wurde durch ein wirbeiförmiges Bett des obigen, auf 400 C. erhitzten Katalysators geleitet. Die Kontaktüeit, gemessen bei normaler Temperatur und Druck und bezogen auf das abgesetzte Volumen des Katalysators, betrug 4,9 Sekunden. Insgesamt wurden 0,43 Mol Acrolein innerhalb von 5,5 Stunden eingeführt. Die Gesamtausbeuten an Pyridin und Picolinen betrugen* 0,1c Mol Pyridin, 0,002 Molc^-Picolin und 0,02 Mol einer Mxschung aus la- und Jf--Picolinen«
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BAD ORlGINAt

Claims (14)

Patentansprüche
1.- Verfahren zur katalytisehen Herstellung von Pyridin und 3einen Homologen aus einer gasförmigen Reaktionsmisohung aus Acrolein, Acetaldehyd und Ammoniak, dadurch gekennzeichnet, daß in der Reaktionsmischung Sauerstoff mitverwendet wird.
2.- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfe von Acrolein und Acetaldehyd vorerhitzt und zu diesen der Ammoniak und Sauerstoff zugefügt werden. " -
3.- Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionsbei einer Temperatur zwischen 300-55O0C, vorzugsweise z/zischen 350-45O0C, durchgefünrt wird.
4»- Verfahren nach Anspruch 1 bis $, dadurch gekennzeichnet, daß als Katalysator ein Dehydratisierungs- und/oder Krackkatalysator, vorzugsweise Mischungen &us Kieselsäure und Tonerde, ein Kieselsaure/Tonerde -Krackkatalysator· oder Tonerde, verwendet wird.
5.- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet, daß der Katalysator weiterhin Oxyde und/oder Salze von Metallen und/oder Ammoniak, vorzugsweise Cadmiumoxyd oder Bleifluorid oder Bleioxyd, enthält.
δ.- Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator mit Ammoniumfluorid oder Ammonium-hydrogenbifluorid behandelt wird«
7.- Verfahren nach Anspruch 5 und 6: dadurcn gekennzeichnet, ά. ß der Katalysator mit einer wässrigen Losung eined löslichen 3α1- s aus einen; der gewünscntsn Metalle imprägniert und danach getrooi;-r*oι und an dar Luft erLls^t wird*
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8AD
8.- Verfahren nachAnspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Maus Tonerde oder Kieselsäure-Tonerde bestehende Katalysator mit ELuorwasserst off säure und/oder einem Ammoniumsals derselben behandelt worden ist.
9·-- Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzeit 0,5-25 Sekunden oeträgt.
10.— Verfaiiren nac^ Axisprucli 1 bis 1J, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator in Form einear wirb eiförmigen Bettes verwendet wird.
11.» Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis der gesamten organischen Reaktionsteilnehmer zum Ammoniak zwischen 2:1 bis" 1:10, vorzugsweise zwischen 2:1 bis 1*5» liegt.
12·— Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß aas raolare Verhältnis von Acrolein zu Acetaldehyd zwischen 3:1 bis 1s5, vorzugsweise zwischen 1,5:1 bis 1:1,5» liegt.
13·" Verfahren nach Anspruch Ί bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis der gesamten organischen iteaktionsteilnehmer zum Sauerstoff zwischen 2:1 Dis 1:10 liegt.
14.- Verfahren nach Anspruch 1 bis 13S dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoff als Luft zugefügt wird.
15·- Verfahren nac - Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserdampf, vorzugsweise in einen molaren Verhältnis der gesamten organise η en iteakticnsteilnenmer zum Wasserdampf von 1:1 bis 1:20, in der üeakticnsnisoiiun-j ;:i tv erwendet wird»
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BAD ORiGIMAL
16,- Verfahren naoh Anspruch 1 bis 15» daduroh gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil des Acetaldehyde als Paraldehyd verwendet wird.
" Der Patentanwalt:
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BAD ORIGINAL
DE19651545750 1964-10-15 1965-10-08 Verfahren zur Herstellung von Pyridin Pending DE1545750A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB42078/64A GB1069368A (en) 1964-10-15 1964-10-15 Production of pyridine and picolines

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Publication Number Publication Date
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651545750 Pending DE1545750A1 (de) 1964-10-15 1965-10-08 Verfahren zur Herstellung von Pyridin

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FR1450127A (fr) 1966-05-06
NL127993C (de) 1900-01-01
BE670919A (de) 1966-04-14
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