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DE1545348A1 - Verfahren zur Herstellung synthetischer Bitumen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung synthetischer Bitumen

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Publication number
DE1545348A1
DE1545348A1 DE1965S0095595 DES0095595A DE1545348A1 DE 1545348 A1 DE1545348 A1 DE 1545348A1 DE 1965S0095595 DE1965S0095595 DE 1965S0095595 DE S0095595 A DES0095595 A DE S0095595A DE 1545348 A1 DE1545348 A1 DE 1545348A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
cracked
residue
asphaltenes
bitumen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0095595
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Doelman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE1545348A1 publication Critical patent/DE1545348A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/005Working-up pitch, asphalt, bitumen by mixing several fractions (also coaltar fractions with petroleum fractions)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)

Description

Shell Internationale Research Maatsohappij Ben Haag / Niederlande
"Verfahren zur Herstellung synthetischer Bitumen"
Priorität» 24ο Februar 1964- / Niederlande Anmelde-Hro 64 016 93
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von synthetischen Bi turnen ο
Bitumen werden weitgehend im Strassenbau, für Bedachungesweoke, sum übersiehen von Pipelines, sum Imprägnieren* als Bindemittel für Briketts uswe Yerwendet»
FUr diese vemohiedenen Terwendungen braucht man Bitumen* die sich weitgehend in der Art und 1» den Bigeneohaften
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BADORIGif^M- ■" ■
unterscheiden könnenο Deshalb ist ea nicht möglich ~ ausgehend von einem einzelnen Asphaltrückstand - alle diese verschiedenen Arten von Bitumen auBsohliesslich durch Destilla tion herzustellen» Die Eigenschaften der durch direkte Destillation gewonnenen Bitumen (straight run) werden nämlich im wesentlichen durch die Natur des Erdöles, das als Ausgangsmaterial dient, bestimmt, und die so gewonnenen Bitumen sind daher nur für eine begrenzte Anzahl von Verwendungsmöglichkeiten geeignet.
Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, wurde auf verschiedenen Wegen versucht/ die Eigenschaften der durch Desti-llation erhaltenen Bitumen zu verändern. Durch ein physikalisches Verfahren iat dies Abglicht indem ζ B, durch Extraktion bestimmte Fraktionen aus dem Asphait-Ausgangemäterial oder aus Qiife daraus hürgfcsteilten Bitumen entfernt werden oder indem Wstiaat· Diltilläte öder JtUukBt&fadefiaktionefi aaddreri Ür- *&rufig· lUtt Bitumen hiriiügefUgt wSifteft* Mu öfiejaiiöhee Verfahren tu* Änderung der Eigenschaften dee Bitumens iat s.B. däe Ortwsken des Aephalt-Auegangeniaterials oder seine oxy da ti ve Behandlung (Blaererfahren)->
Die Veränderungen in den Eigenschaften des Bitumens, die durch diese Verfahren herbeigeführt werden können, beruhen auf einer Änderung in der Zusammensetzung dee äusserst komplexen, kolloidalen Systems von Kohlenwasserstoffverbindungen, aus &tneii Bitumen aur Haufiasacite besteht*
BAD ORiGINAL
Um seine Zusammensetzung und die daraus resultierenden Eigenschaften zu charakterisieren, teilt man die Komponenten der Asphaltprodukte in drei Klassen, nämlich Öle, Harze und Abphalteneo Es besteht kein scharfer Unterschied zwischen diesen Verbindungsklassen, und tatsächlich gibt es einen allmählichen Übergang vom Öl zu den Harzen und von den Haraen zu den Asphaltenenc Obwohl keine scharfen Grenzen zwischen diesen Verbindungsklassen gezogen werden können, sind diese Unterschiede und die Begriffe, die zu ihrer Bezeichnung verwendet werden g doch für den einschlägigen Faohmann geeignet, um auf einfache Weise die Asphalt produkte zu beschreiben,,
Wie bereits vorstehend gezeigt wurde, beruhen die versohle·= denen Verfahren, die mit dem Ziel einer Änderung der Eigen·» schäften eines bituminösen Produktes verwendet werdens in gewisser Hinsicht im wesentlichen auf einer Änderung seiner Zusammensetzung, d„ho einer Änderung des Verhältnisses von öl, Harzen und Asphaltenen zueinandero
Als charakteristische Eigenschaften der Bitumen sind die Penetration, der Erweichungspunkt, die Buctilität und die Temperaturempfindlichkeit zu erwähneno Mir praktische Zwecke ist besonders die Temperaturempfindlichkeit eine wichtige Eigenschaft} sie wird meistens als der sogenannte "Penetrationsindex" ausgedrückte Auf Grund dieser Eigenschaft werden Bitumen in drei Gruppen eingeteilt, nämlich (1) Bitumen mit einem
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BAD ORIGINAL'
Penetrationsindex < -2, die ein rein viscoses Flieseen zeigen und gewöhnlich als "teerartige11 Bitumen bezeichnet werden, (2) Bitumen mit einem Penetrationsindex von ~2 Ms +2, die eine gewisse Elastizität und im allgemeinen geringe Thixotropic sieigen und zu denen der "Soltyp", auch Normenbitumen genannt, gehört und (?) Bitumen mit einem Penetrationsindex >+2, die ausser der Elastizität auch Thixotropie zeigen; das ist der "Geltyp" oder geblasenes Biturnene
Der Einblick, den man in die Zusammensetzung der Asphaltprodukte gewonnen hat, hat die Entwicklung der verschiedenen, vorstehend erwähnten Verfahren zur Herstellung ron Bitumen mit bestimmten gewünschten Eigenschaften gefördert0
Eines dieser Verfahren, das weite Verwendung in der Petroleumindustrie gefunden hat, ist das Blasverfahren, das mit oder ohne Katalyaator durchgeführt werden kanne Das Verfahren ermöglicht es, aus einem gegebenen Asphaltrtickstand als Ausgangsmaterial Bitumen mit einem höheren Penetrationsindex herzustellen«. Jedoch ist dieses Verfahren relativ kostspielig; es verläuft mit einer geringen Geschwindigkeit und erfordert im allgemeinen eine genaue Kontrolle der Temperatur, der verbrauchten Luftmenge und der Verteilung der Luft in dem Asphal"1 rückstände
Bitumen mit einem verminderten Peneträtionsindex in Bezug auf
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BAD ORIGiNAL
das Äsphalt-Ausgangsraaterial können durch Craokung dieses Materials gewonnen werden» Jedoch hat sich dieses Verfahren in der Praxis kaum durchsetzen können, da die entstehenden Bitumen gewöhnlich nicht sehr stabil sindο
Obgleich es innerhalb gewisser Grenzen möglich ist, den Penetrationsindex von Bitumen durch die geschilderten Verfahren zu ändern, haben thermische Behandlungen, wie das Blasverfahren und das Craoken, im allgemeinen den Nachteil, dass sie die komplizierte kolloidale Struktur des Bitumens stören, die insbesondere durch den Zustand der Peptisation der Asphaltene wiedergespiegelt wird« Ferner ist es nicht gut möglich, mit Hilfe dieser Verfahren eine Änderung der charakteristischen Eigenschaften, wie Penetration, Erweichungspunkt und Duktilität, unabhängig voneinander, zu erreichenο Das alles bedeutet im Grunde genommen, dass durch diese Verfahren nur eine begrenzte Anzahl von Bitunenqualitäten hergestellt werden kann» Daher 1st es in vielen Fällen notwendig, das erhaltene Produkt weiter zu behandeln oder bestimmte Öl- oder Bitumenfraktionen verschiedenen Ursprungs zu ihm hinzuzufügen.
Das erfiadungegem&sse Verfahren ermöglicht es nun, synthetische Bitumen fast jeden Typs herzustellen, ausgehend von einem direkt destillierten Aephaltrüoketand (oder einen Gemieoh solcher Rückstände) und von einem gecraokten Asphaltrückstand (oder eine» Gemiech solcher Rückstände). Das Ver-
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BADORtGlNAt
fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rückstand (oder die Gemische) aufgetrennt wird in eine Ölfraktion, die von Asphaltenen vollständig oder teilweise befreit ist, und in eine asphaltenhaltige Fraktion» Die ölfraktion aus dem direkt destillierten Rückstand (oder dem Gemisch) und die asphaltenhaltige Fraktion aus dem gecrackten Rückstand (oder dem Gemisch) werden anschliessend vollständig oder teilweise zu einem synthetischen Bitumen mit erhöhtem Penetrationsindex vereinigt, und/oder die Ölfraktion aus dem gecrackten Rückstand (oder Gemisch) und die asphaltenhaltige Fraktion aus dem direkt destilliertem Rückstand (oder Gemisch) werden vollständig oder teilweise zu einem synthetischen Bitumen mit vermindertem Fenetrationsindex vereinigte Wenn es gewünscht wird, kennen die so erhaltenen Bitumen zur Herstellung von Bitumen von grösserer Härte destilliert werden.
Im folgenden werden öle, Harze und Asphaltene, die aus ge- craokten Rückständen stammen, um der Kürze willen als ge- oraoktes öl, gecrackte Harze und gecrackte Asphaltene be zeichnet und die aus direkt destillierten Rückständen stammenden als direkt destillierte öle, direkt destillierte Harze und direkt destillierte Asphalteneο
Bs wird darauf hingewiesen, dass nan unter " synthetisch en Bitumen11 solche Bitumen versteht, die durch Mischen bestimmter hochsiedender ölfraktionen, Harze und Asphaltene, die ganz
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BAD ORIGINAL
oder zum Teil verschiedenen Ursprungs sein· können, gewonnen werdenο
Das steht im Gegensatz zu den Bitumen, die auf herkömmliche Weise durch Destillation, Extraktion, Blasen oder Cracken hergestellt werden0 Bei den Destillations- und 33xtraktionsverfahren werden gewisse Bestandteile aus dem Asphaltrückstand entfernt, während "bei dem Blas- und Öraekverfahren die Zusammensetzung des Ausgangsraaterials durch chemische Umwandlung geändert wirdο
Wie vorstehend erläutert wurde, war die Änderung des Penetrationsindex eines gegebenen Asphaltmaterials bereits eine bekannte Technik» Ein erhöhter Penetrationsindex kann durch das Blasverfahren, ein verminderter Penetrationsindex durch Craoken erzielt werden,, Abgesehen von der Tatsache, dass sowohl eine Craokanlage als auch eine Blasanlage erforderlich sein würde, wenn die zwei Bitumenarten zur gleichen Zeit hergestellt werden sollen, ist es ein bedeutender Nachteil, dass die beiden thermischen Verfahren die kolloidale Struktur des Bitumens störeno Eine der Folgen davon ist eine Verminderun der Stabilität des erhaltenen Bitumens, die sich Z0Bo in einer verminderten Widerstandsfähigkeit gegenüber Wit^erungseinflüssen zeigtο Diese Störung der kolloidalen Struktur beruht beim Blasverfahren darauf, dass im Blasrückstand das Verhältnis. von ölbestandteilen, Harzen und Asphaltenen zueinander
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BAD ORIGINAL
eine Änderung erfährt, da bei diesem Verfahren Harze in asphaltenartige Verbindungen umgewandelt werden, während gewisse Ölbestandteile harzartige Verbindungen bilden«. Im Vergleich zu den "geblasenen" Asphaltenen haben diese "neuen" Harze wesentlich schlechtere Peptisationseigenschaften als die ungeblasenen, ursprünglich vorliegenden Harze im Vergleich zu den ursprünglichen, ungeblasenen Asphaltenenc Bine ähnliche Abnahme der Stabilität kommt in noch höherem Grade bei der CiS^okung vor ο
Sehr überraschend ist bei dem erfindungsgemässen Verfahren die Tatsache, dass trotz der Verwendung des Crackverfahrens 9 das an sich, wie vorstehend gezeigt wurde, im allgeminen für die Herstellung von Bitumen nicht sehr geeignet ist, synthetische Bitumen hergestellt werden können, die nicht die auf der beschriebenen Störung des kolloidalen Systeme beruhenden Nachteile zeigenc Offenbar verbürgt die Anwesenheit der nicht georackten Bestandteile sowohl in einer durch Mischung ge~ crackter Asphaltene mit nicht georacktem öl gewonnenen Zusammensetzung als auch in einer durch Mischung nicht georackter Asphaltene mit gecracktem Öl gewonnenen Zusammensetzung ausreichende Stabilität.
Abgesehen davon bietet das erfindungsgemässe Verfahren verschiedene andere wichtige Vorteile ο Im Prinzip ist es nun möglich, au« denselben Erdöl, d.h. nur auf der Basis eines
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BAD ORJGIWAL
direkt deetillierten Asphaltrückstands, eine grosae Anzahl synthetischer Bitumen mit unterschiedlichen Eigenschaften herzustellen» Denn wenn aus einem Rohöl ein gecraokter Rückstand hergestellt wird, ZoB0 durch Cracken und Destillieren eines Destillates und insbesondere einer Rückstandsfraktion, können aus dem geeraekten Rückstand ein gecracktes öl und gecrackte Asphaltene (wie vorstehend definiert) gewonnen werden« Wenn fernerhin aus diesem Rohöl ein direkt destillierter Rückstand (der identisch sein kann mit der vorstehend erwähnten Rückstandafraktion) hergestellt wird, können aus diesem Rückstand ein direkt destilliertes Ul und direkt destillierte Asphaltene gewonnen werden» Wenn diese gecrackten Asphaltene und/oder dieses gecrackte öl mit dem direkt destillierten Öl und/oder dem direkt deetillierten Asphaltenen gemischt werden, so können aus diesem einen Erdöl sehr viele verschiedene Arten synthetischen Bitumens hergestellt werden» und zwar durch die Änderung des Verhältnisses zwischen den Mengen an gecracktem und nicht gecracktem Ausgangsmaterial durch die Einstellung der Schärfe des Crackvorganges und durch die Änderung des Mischungsverhältnisses zwischen georaokten und nicht georaokten Fraktionen»
Hoch weitere Möglichkeiten ergeben sich, wenn die Ausgangsmaterialien ein georaokter und ein direkt destillierter Asphaltrücketand (oder Geadsch) verschiedenen Ursprünge sind, Bine geeignete Wahl der Rückstände und ihrer Mengen ernögli-
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BADORlGiN^5
- ίο -
chen dann eine Steuerung der Mengen an gecrackten und nicht geerackten Asphaltenen und an gecraokten und nicht geerackton öle in der Weise, dass eigentlich alle Bitumentypen in den gewünschten Mengen ohne einen ungewünschten Überschuss gebildet werden können= Eine weitere Möglichkeit, die Eigenschaften der Bituraen-EndauBamraenaetzung au beeinfluasen, ist durch den Zusatz von gecrackten ABphaltenen und/oder· direkt destilliertem öl zu einer Zusammensetzung aus gecracktem öl und direkt destillierten Asphaltenen oder durch Zusatz von direkt destillierten Asphaltenen und/oder gecracktein Öl zu einer Zusammensetzung aus direkt destilliertem Öl und georackten Asphaltenen gegebene Verschnittzusammensetzungen, die mit Hilfe von geeignetem Verschnittöl (z*B3 ein direkt deetilliertee oder gecracktes Destillat oder ein Rückstandsöl, das irgendeiner Raffination unterworfen worden sein kann) hergestellt werden, sind natürlich auch möglich3
Zusätzlich ist einer der wichtigsten Paktoren in Bezug auf die Beeinflussung der Eigenschaften des vorhandenen Endproduktes die Schärfe des Craokvorganges0 Je nachdem, ob die Crackung unter strengeren Bedingungen durchgeführt wird, ist es auglich, Bitumen mit stärker abweichenden Penetrationsindices herzustellen. Aus Asphaltenen, die aus eines scharf gecrackten Blickstand stammen, kann in Verbindung Bit nicht gecracktem öl ein Asphaltprodukt mit einem Penetrationsindez von +5 oder höher hergestellt werden0 Andererseits kann aus einen Öl, das aus einen soharf gecrackten Rückstand stammt,
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BAD
in Verbindung rait nicht gecrackten Asphaltenen ein Asphaltprodukt mit einem Penetrationsindex von ~1 oder niedriger hergestellt werden,
Ale Craelcverfahren sind sowohl thermische als auch katalytic sehe Verfahren geeignet» Je nach Wunsch kann die Oraokung zo B„ in Gegenwart von Wasserstoff unter Bedingungen, wie sie bei der "Hydrocrackung" vorliegen, durchgeführt werden? Die Temperatur und Verweildauer in der Reaktionszone werden so gewählt, dass der bestimmte Crackungsgrad erreicht wird, einer höheren Temperatur entsprechend wird eine kürzere Verweildauer gewählt und umgekehrt0 Die Temperaturen in der Orackungszone liegen im allgeminen zwischen 400 und 540 C und vorzugsweise zwischen 450 - 500° Ov Wenn der Rückstand einer Craokung unter relativ echarfen Bedingungen unterworfen werden soll, wird die Kombination einer relativ niedrigen Crackungstemperatur mit einer etwas längeren Verweildauer gegenüber einer höheren Crackungstemperatur und einer kürzeren Verweildauer bevorzugt, denn bei einer höheren Crackungstemperatur vergrössert eich die Möglichkeit, dass in dem Craokrüokstand grössere Mengen "benzolunlöalicher" Produkte gebildet werden, die in der Regel in den vorliegenden synthetischen Bitumen nicht sehr erwünscht sind. In gewissen Fällen ist eine leichte Crackung ausreichende Sehr geeignet ist dann eine Ausführungsform, welche für "Herabsetzung der Viskosität"an sich bekannt isto
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BAD ORIGINAL
Wie bereits vorstehend erwähnt wurde, spielen die in den RUokstandausgangsniaterialien vorhandenen Harze eine wichtige Holle in Bezug auf die Eigenschaften der auB ihnen hergestellten synthetischen Bitumen* Das ist insbesondsre der Fall, wenn synthetische Bitumen aus einem unter scharfen Bedingungen georackten Asphaltrückstandes hergestellt werden sollen, da sich dann die aus ihm abgetrennten Asphaltene im allgemeinen schwer peptisieren lassen9 insbesondere mittels gecrackter Harzet wie bereits gezeigt wurde, aber in gewissem Grade auch mit direkt destillierter Harze0 Jedoch wurde festgestellt 5 dass dieser Nachteil erfindungsgemäes durch Vereinigung gecrackter Asphaltene mit einer ölfraktion» die aus einem direkt destillierten Rückstand entstanden ist und eine grosse Menge ursprünglicher, d„ho nicht gecrackter Harze enthält, vtllig überwunden werden kannο Deshalb sollte die Trennung der Asphaltausgangematerialien in "öl" und "Asphaltene11 bevorzugt in der Weise durchgeführt werden, dass der grossere Teil der Harze in der ölfraktion zurückbleibt»
Ein hervorragend geeignetes Verfahren zur Trennung von Asphaltenen aus dem Rückständen ist in der deutschen Patentanmeldung S 76 853 IVd/23b beschrieben« Kurz gesagt, besteht dieses Verfahren aus der Ausfällung der Asphaltene mit einem Fällungsmittel und Trennung der ausgefällten Bestandteile, indem das Rüoketand/Fällungsmittel-Gemisoh durch ein oder mehrere Hydrocyclone und/oder Multicyclone geleitet wird«
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ORIGINAL INSPECTED
Als Fällungsraittel fUr die Auefällung der Asphaltene in diesem Verfahren aind Kohlenwasserstoffe mit 4 bis 9 Kohlenstoffatomen pro HolekUl und mit oder ohne polare Gruppen als Substltuenten sehr geeignet, die eine Oberflächenspannung, auf Luft bezogen, von weniger als 24 dyn/em bei 25° C haben» Beispiele dafür sind paraffinische Kohlenwasserstoffe wie Pentan, Hexan, Heptan und Isooctan, ferner Methyleyolohexan, Dimethyloyolopentan, Diäthylather, Äthylaoetat und Gemische davonο Aus wirtschaftlichen Erwägungen werden niedrigsiedende paraffinisohe Kohlenwasserstoffe, z.B«. Pentan und pentanhaltige Kohlenwasserstoff-ölfraktionen, wie sie in Form technischer Gemische, SoBo bei der Destillation von Erdöl, gewonnen' werden und daher in grossen Mengen in fast jeder Raffinerie vorhanden sind, bevorzugt verwendet«
FUr die Ausfällung der Aephaltene werden in der Regel 2-10 Volumenteile und vorsugsweise 4*5 ~ 8t 5 Yoluaenteile Tällungeaittel auf ein Volumenteil Ul verwendet·
Die Ausfällung kann entweder absatswtiae oder kontinuierlich durchgeführt werden«, Vorteilhaft let jedoch daa kontinuierliche Verfahren. Sehr geeignet let folgende Durchführung des Verfahrenst der Rüoketand, der vorsugaweis· »unäohst mit einem Teil dta Klllungemittel» sur Herabseteung seiner Viskosität gen!acht wird, wird kontinuierlich in eine Mischvorrichtung eingeführt, ixt der da· Büokstand/KLllungaaittel-Geaieoh nach
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BAD ORIGINAL
Ausfällung der Asphaltene durch Zugabe weiteren FäLlungsmitte3.a eine durchschnittliche Verweildauer von 0,3 bis 10 Min», vorzugsweise von 1 bis 6 Min? hat=, Danach wird das Gemisch, das zusammengeballte Asphaltenteilchen enthält, durch ein oder mehrere Hydrocyclone und/oder Multicyolone geleitet. Die aus der oberen öffnung abfliessende ölphase und das aus der unteren öffnung abfliessende Asphaltenkonzentrat warden getrennt gesammelt und je nach Wunsch ganz oder teilweise durch Verdampfen oder auf andere Weise vom Pallungamittei befreit. Das so gewonnene Fällungsmittel kann in den Prozess zurückgeführt werden»
Sie Auefällung wird in der Regel bei leicht erhöhter Temperatur durchgeführt, da dies die Viskosität des Gemisches herabsetzt und die Zusammenballung der ausgefällten Teilchen fördert ο Die höchste anwendbare Temperatur wird durch den Erweichungspunkt der Asphaltene in dem betreffenden Medium bestimmt 0 In der Regel werden Temperaturen zwischen 30 und 80° 0 verwendete
Torzugeweise werden Hydrocyclone yon solchen Abmessungen verwendet« die sicherstellen, dass bei einem Binlassüberdruok nicht über 10 atm« doch noch eine gute und scharfe Trennung der Asphaltene ermöglicht wirdo Geeignete*Hydrocyclone sind solche Bit einem grossten inneren Burohmesser von 0,5 bis 10 on und eit Einlaasdruoken awieohen 2 und 10 atm0 Sie Bedingungen werden vorzugsweise so eingestellt, dass der Ae-
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phaltengehalt dee abfliessenden Öles nach Entfernung des Fällungsmittels weniger als 1 Gew4£ und vorzugsweise weniger als Op5 Gewo% beträgtc Zn dieeem Sweck können Hydrocyclone verwendet werdenj deren Durohme ss-er von Ein!as-söffnung, oberer Abflussöffnung und unterer Abflussöffnung sich zueinander wie 1,5:3:1 bis 2f5:3s2 verhalten, 75-95 ades eingeführten Ölgemischs strömt aus den Hydrocyclonen durch die obere Ausflussb'ffnung aus* Gute Ergebnisse werden mit Hydrooyclonen erzielt, deren Durchmesser des zylindrischen Teils 10 mm und deren Durchmesser von Einlassöffnung? oberer Ausflussöffnung und unterer Ausflussöffnung 2 mm bzwr 3 mm bzw« 1,5 mm betragen., Bei einem Einlassüberdruck von 5 atm* beträgt der Durchsatz dieses Hydrocyclone 150 Liter Asphaltensuspension pro Stunde» Gute Ergebnisse werden auch mit einem Hydrocyolon erzielt, dessen Durchmesser des zylindrischen Teiles 25 mm und dessen Durchmesser von Einlassöffnungs oberer Ausflussöffnung und unterer Aueflussöffnung 5 mm bzw0 7»5 nun bzwο 3,75 mm sind, der Durchsatz beträgt 1 m pro Stunde bei einem Einlassdruck von 2,5 atm0 Auch mit einem Hydrocyelon, dessen Durchmesser des zylindrischen Teiles 100 mm und dessen Durchmesser von Einlass-, oberer und unterer Ausflussöffnung 20 mm bzwο 30 mm bzwo 15 mm sind, und dessen Durchsatz 30 m pro Stunde bei einem Einlassüberdruok von 10 atmo beträgt, lässt sich gut arbeiten«,
Zur Vergrößerung der Durchsatakapazität können mehrere Hydro-
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cyclone parallel verbunden werden, wie es in geeigneter Weise durch die Verwendung von Multicyclonen möglich ists unter denen mari Konstruktionseinheiten versteht, die eine grosse Anzahl an Hydrocyclonen enthalten und in der Regel mit einer gemeinsamen Einlassleitung und zwei gemeinsamen Ausführungsleitungen versehen sind«
Je nach Wunsch kann die Trennschärfe erhöht werden durch Verwendung von Hydrocyclonen in Serienschaltung. Um eine Asphal" tonsuspension mit einem niedrigen ölgehalt zu gewinnen, ist es in diesem Fall wünschenswert, die aus der unteren Ausfluss-Öffnung des ersten Hydrocyclone oder Multicyclons austretende Asphältensuspension mit Fällungamittel zu verdünnen, bevor sie in den zweiten Hydrocyolon oder Multicyclon eingeleitet wirdο Es wird dann genügend Fällungsmittel zugegeben, um einen ölgehalt der flüssigen Phase der Asphaltensuspension von 2,5 9^ oder weniger zu erreichen«,
Die aus dem Hydrocycloneen) austretende georackte oder direkt destillierte Asphaltensuspension kann als solche oder nach der vollständigen öder teilweisen Entfernung des Fällungsmittels mit der direkt destillierten oder gecraokten, vom Asphalten befreiten ölfraktion gemiacht werden0 Wenn das Verfahren kontinuierlich durchgeführt wird, ist es in der Regel ratsam, die Fällungsmittel enthaltende Asphaltonsuspension als solche mit dem vom Asphalten befreiten öl, das ebenfalls noch Fällungsmittel enthalten kann, zu mischen, um dadurch
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eine homogene Verteilung der Asphaltenteilchen in der ölphase auf eine einfache und schnelle Weise zu erreichen» Das Fällungemittel wird dann ansohliesaend durch Einleiten des Gemieohes in eine Destillationsanlage entfernt, Die Asphaltenteilchen lösen sioh dann rasch in der ölphase, und es wird so ein synthetisches Bitumen mit dem gewünschten Penetrationsindex gebildetο Wird die Destillation in der Weise durchgeführt, dass sowohl die ölbestandteile als auch das Fällungemittel entfernt werden, so können Bitumen mit einem vorher festgesetzten Erweichungspunkt hergestellt werden»
Ein bevorzugtes Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung synthetischen Bitumenswird erfindungsgemäss folgendermaesen durchgeführte
Sin direkt destillierter Asphaltrüokstand wird in swei Anteile (A und B) aufgeteilt· Der Anteil (A) wird kontinuierlich durch ein» Anlage hindurohgeleitet, in der thermische Craokbedingungen und vorzugsweise Temperaturen Ewisohen 450 und 500° 0 herrschen, und so georaokt« Die gebildeten Crackprodukte werden in eine Destillationsanlage eingeführt, wo die flüchtigen Beetandteile und je nach Wunsoh ein Seil der ölbestandteile als Kopffraktion entfernt werden, während der georaokt· Rückstand am Boden abfließet und nach de« Abkühlen kontinuierlich mit de» ölhaltigen Fällungemittel de· Verfahrene gemischt wird, vorsugsweise 1-6 mn, lang« Die so erhaltene Ölhaltige Asphalteneuepenaion wird in einen (ereten)
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ORIGINAL INSPECTED ' \
Hydrocyclon oder Multicyclon eingeleitet, von dem über die obere Ausflussöffnung ein Produkt (I) erhalten wird, das aus einer Lösung von vollständig oder teilweise vom Asphalten befreitem gecracktem öl in Fällungsmittel besteht ο Aus der unteren Aueflussöffnung dieses Cyclone tritt eine Suspension von georäckten Asphaltenen aus, die mit soviel reinem oder praktisch reinem Fällungsmittel vermischt wird, dass der ölgehalt der flüssigen Phase der Suspension 2,5 Volo# oder weniger beträgtο Diese verdünnte Suspension wird ansohliessend in einen (zweiten) Cyolon geleitet, von dem über die untere Aueflussöffnung ein Konzentrat von gecraokten Asphal tenen (Produkt II) austritt und über die obere Abflussöffnung ein Ölhaltiges Fällungemittel, das in den ersten Cyclon zurückgeleitet wird»
Der «weite Anteil (13) des ölrückstandes wird in derselben Weise wie der aus Anteil A erhaltene gecrackte Rüokstand in einem Syetem von zwei Hydrooyclonen in Serieneohaltung in ein Produkt III, das aus einer Lösung von vollständig oder teilweise von Asphaltenen befreitem öl in Fällungemittel besteht, und in ein Produkt IY, das aus einem Asphaltenkonzentrat besteht, getrennt«,
Die LOeung dee von Aephaltenen befreiten,*georackten öle (Produkt I) und das nicht georaokte Asphaltenkonzentrat (Produkt IV) werden vollständig oder teilweise gemischt ur.d daa so gewonnene Gemisoh in eine Deetlllatlonevorrlohtung
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BAD ORlGiNAL
eingeführt, wo das Fällungsmittel und, wenn nötig, ein Teil der Öl-bestand teile als Kopf fraktion entfernt werden und synthetisches Bitumen mit einem verminderten Penetrationsindex als Bodenprodukt gewonnen wirds
Das Konzentrat von gecrackten Asphaltenen (Produkt II) und die Lösung des nicht gecrackten, von Asphaltenen befreiten Öls (Produkt III) werden vollständig oder teilweise gemischt, und dieses Gemisch wird in derselben Weise wie das Gemisch der Produkte I und IV in eine Destillationsanlage eingeführts in der als Bodenprodukt synthetisches Bitumen mit einem erhöhten Penetrationsindex gewonnen wirdο
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungegemässe Verfahren ο
Beispiel **
Eine bei der direkten Destillation eines Middle-East-Erdöls zurückbleibende Asphaltfraktion, die einen Anfangssiedepunkt von 350° G, eine Viskosität von 40,6 cS bei 100° C und einen Asphaltengehalt von 2,0 Gew«# aufweist, wird nach dem Erhitzen auf 100° C kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit von 1190 kg/Std durch die Leitung (1) in eine Anlage eingeführt, wie sie schematisch in Figur 1 dargestellt isto Der ölrückstand wird in zwei Anteile geteilt, nämlich 390 kg/Std werden durch die Leitung (2) und 800 kg/Std durch die Leitung (3) geleitete
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ORiGlNALlNSPECTED
Der durch die Leitung (2) eingeführte Anteil wird in einem Röhrenreaktor (4) bei einer Temperatur von 490 - 500° C georacktp Das entstehende Crackprodukt wird durch die Leitung (5) in eine Destillationskolonne (6) geleitet, wo Gas, Benzin und eine Kerosin/Gasölfraktion aus dem System als Kopffraktion durch die Leitungen (7, 8 und 9) entfernt wordene Der am Boden der Kolonne austretende gecrackte Rückstand (118 kg/Std) wird durch die Leitung (10) abgezogen und kontinuierlich mit 596 kg/Std Pentan, das aus einem Vorratsgefäss (11) durch die Leitung (12) geliefert wird, gemischte um ein rasches und vollständiges Niederschlagen der Asphaltene zu erreichen, wird das Gemisch aus gecracktera Rückstand und Pentan, dessen Temperatur 60° C beträgt, unter turbulenten Strömungsbedingungen durch die Leitung (13) in ein Hydrocyolon (14) geleitet, wo es aufgetrennt wird«. Leitung (13) hat eine Länge von 25 m; die Verweilzeit des Gemisches in dieser Leitung beträgt 1 Hinο Die Abmessungen des Hydrocyolons (14) betragen: Durchmesser des zylindrischen Teiles - 25 mm, Durchmesser der Einlassöffnung - 7 mm, Durchmesser der oberen Ausfluseöffnung 8,5 mm· und Durohmesser der unteren Ausfluseöffnung -4 mm0 Aus der oberen Ausfluseöffnung des Hydrocyclone (H) werden 473 kg/Std pentanhaltiges Öl abgeleitet und durch die Leitung (15), einen Ofen (16) und die Leitung (17) in eine Destillationskolonne (18) eingeführte Als Kopffraktion dieser Kolonne werden 4H kg/Std Pentan entfernt und durch die Leitungen (19 und 20) in das Lagergefäes (11) zurückgeführt« Am Boden
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BAD ORIGINAL·
der Kolonne (18) tritt durch die Leitung (21) eine ron Aaphaltenen befreite ölfraktion mit einer Geschwindigkeit von 59 kg/Std au«. Aus der unteren Aueflueeöffnung dee Hydrocyclone (H) wird durch die Leitung (22) das pentanhaltige Asphaltenkonzentrat mit einer Geschwindigkeit von 241 kg/Std abgeleitet.
Zu den duroh die Leitung (3) geführten Anteil von 800 kg/Std werden duroh die Leitung (23) 3996 kg Fentan eugefügt» Danach wird das Gemisch durch die Leitung (2,4) unter turbulenten StrÖBungsbedingungen bei einer Temperatur von 60° C und mit einer VerweÜselt von 1 Hin in einen Hydrocyclon (25) gele!·* tetj der Durchmeeeer des sylindrischen Seiles des Cyclone beträgt 65
Aus de» oberen Ausfluss dieses Oyolons tritt eine pentanhaltige öllösung duroh die Leitung (26) alt einer Geschwindigkeit von 4376 kg/Stdaus uni wird duroh den Ofen (27) und die Leitung (26) In eine Destillationskolonne (29) geleitet. Al· Kopf fraktion dieser Kolonne werden 3633 kg Pentan entfernt und duroh die Leitungen (30 und 20) in da· Vorratsgefäee (11) «urdokgeführt. Aa Boden der Kolonne (29) wird das von Aephaltenen befreite öl nit einer Geschwindigkeit von 743 kg/Std duroh die Lsitung (31) abgeleitet. Aue des unteren Ausfluss dee Oyolons (25) tritt das pentanheüLtige Asphaitenkonsentrat mit einer Geschwindigkeit won 418 kg/Std duroh die Leitung (32) au·.
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BADORlGlNAt*
ϊη diesem Fall werden gleichzeitig zwei synthetische Bitumen hergestellt, eines enthält direkt destilliertes öl und gecraokte Asphaltene und das andere georacktes öl und direkt destillierte Asphaltene« Zu diesem Zweck wird das aus der Destillationskolonne (18) durch die Leitung (21) gewonnene, von Asphaltenen befreite öl in dem Mischer (33) mit dem aus dem Cyclon (25) durch die Leitung ( 32) austretende, pentanhaltigen Asphaltenkonzentrat gemischt« Danach wird das Gemieoh durch die Leitung (34) in eine Destillationskolonne (35) geleitet, wo das Pentan als Kopffraktion entfernt und anschliessend in das Lagergefäss (11) durch die Leitungen (36, 19 und 20) zurückgeführt wird. Am Boden der Destillationskolonne (35) treten durch die Leitung (37) 114 kg/Std synthetisches Bitumen vom Erweichungspunkt 86° C, von einer Penetration 2 bei 25° C und einem Penetrationsindex -0,4 aus»
Das au« der Destillationskolonne (29) durch die Leitung (31) mit einer Geschwindigkeit von 743 kg/Std gewonnene, von Asphaltenen befreite öl wird in einen Heizölanteil mit niedriges Aschegehalt (562 kg/Std), der durch die Leitung (38) entfernt wird, und in einen Anteil von 181 kg/Std geteilt, der durch die Leitung (39) in den Mischer (40) geleitet und dort ■1t des aus den Oyclon (14) durch die Leitung (22) abgezogenen pentanhaltigen Asphaltenkoneentrat gemischt wird» Das Gemisch wird durch die Leitung (41) in eine Destillationskolonne (42) geleitet, wo das Pentaa als Kopf fraktion ent·»
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fernt und durch die Leitungen ( 43 und 36·) in das Vorratsgefäse (11) zurückgeführt wird» Am Boden der Kolonne (42) werden durch die Leitung (44) 240 kg synthetisches Bitumen vom Erweichungspunkt 87° 0, von- einer Penetration (41) bei 25° 0 und einem Penetrationsindex +4,8 abgezogen« Das verbrauchte Pentan wird durch die Leitung (45) ergänzt.
Zusammenfassend kann bemerkt werden, dass mit dem oben dargestellten erfindungsgemäsaen Verfahren, ausgehend von 1190 kg/Std Asphaltrüokstand, folgende Produkte gewonnen werden:
114 kg/Std synthetisches Bitumen vom Penetrationsindex -0,4, das sehr geeignet ist für die Verwendung als Bindemittel f ZcB0 für Erz und Kohle (Brikettbitumen); ausserdem ist dieses Bitumen geeignet für Imprägnierungszwecke und als Bindemittel bei der Elektrodenherstellung;
240 kg/Std synthetisches Bitumen vom Penetrationsindex +4,8; dieses Bitumen kann ZoB0 zur Auskleidung und als Bodenbelag für Kanäle und ähnliches, in der Papierindustrie, für Kabel und als Bedachungsmaterial verwendet werden;
560 kg/Std asphaltenfreier Rückstand ale Heizöl mit geringem Asohegehalt;
272 kg/Std wertvolle leichte Crackprodukte.
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wird ferner drauf hingewiesen, dass das in der Anlage verbrauchte Pentan zurückgeführt wird; nur eine kleine Menge unvermeidbarer Verluste muss durch die Leitung (45) ersetzt werden»
Beispiel 2
Als Auegangsmaterial wird ein bei der direkten Destillation eines Middle-Eaet-Erdöle erhaltener Asphaltrückstand mit einer Penetration von 500 bei 25° 0 verwendet« .
Ein Teil dieses AsphaltrUokstandes wird in der in Seispiel 1 beschriebenen Weise vom Asphaltenen mit Hilfe von zwei Hydrooyclonen in Seriensohaltung befreit,, als Tällungemittel wird Heptan verwendete Die Menge des von Asphaltenen befreiten Öles beträgt 94»5 Gtewo£, bezogen auf den Rückstand, die der Asphaltene 5»5 #
Ein anderer Teil des AsphaltrUckstandes wird bei einer Temperatur von 495° C thermisch gecrackt» Haohdem die unter 350° G siedenden Bestandteile (30 Gew.# dee gesamten Graokprodufctes) abdeetilliert wurden, wird der georaekte Rückstand ebenfalls mit Heptan in zwei Hydrocyclonea in Serieneohaltung in ein von Asphaltenen befreites georaokteβ Öl (50 Gewo# bezogen auf das gesamte Oraokprodukt) und in georaokte Asphalten« (20 bezogen auf das gesamte Crackprodukt) aufgetrennt·
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nc
In Tabelle I aind Werte für den Erweichungspunkt und die Penetration bei 25° 0 von vier Bitumen (A, B1 0 und D) aufgeführt, die zusammengesetzt eind aue verschiedenen Mengen von j
(a) von Asphaltenen befreitem öl aue dem direkt destillierten Rückstand und
(b) gecraokten Asphaltenen<>
In Tabelle II sind Werte für den Erweichungspunkt und die Penetration bei .25° C von vier weiteren Bitumen (B, F, G und H) aufgeführt, die zusammengesetzt sind aus verschiedenen Mengen von:
(a) von Asphaltenen befreitem gecraoktem öl und
(b) Asphaltenen aus den direkt destillierten Rückstand.
Tabelle I
Bitumen aus von Aephaltenen befreitem direkt deetilliertem Rückstand und georaokten Aephaltenen
ABOD Gecrackte Asphaltene, Gewo?S
Von Aephaltenen befreiter direkt destillierter Rückstand in Gew«#
Erweichungspunkt in°C Penetration bei 25° C
β * *, , , 009809/1587 Penetrationsindax
BADOHIGtNAt
vj,| 30 42 5 75
95 70 58 25
37 64 84, 5 115
392 125 62 14,5
+3, ,1 +4,8 +5, +5,3
70 60 5 45 3 35 5
45 54, 70 85
90 30 2 5 2
-1,1 — * § -It "0,
- 26 Tabelle II
Verbindungen aus von Asphaltenen befreitem georacktem Rückstand und direkt destillierten Asphaltenen
E F 0 H_
Direkt destillierte Asphaltene
in Gew.J* 30 40 55 65
Von Aephaltenen befreiter gecraokter Rückstand, in Gew<>#
Erweichungspunkt, in 0C
Penetration bei 25° C
Penetrationsindex
In Figur 2 sind die Werte beider.Tabellen graphisch dargestellt, auf der Ordinate ist die Penetration bei 25° C und auf der Abszisse der Erweichungspunkt (Ring und Kugel) in 0O aufgetragen; ausserdem sind gestrichelte Linien für Bitumen (von links nach rechte) mit einem Penetrationsindez von -2, 0, +2 und +6 eingezeichnetο Die Werte für die Bitumen A-H sind in der Figur mit den entsprechenden Buchstaben gekennzeichnet ο Die durch Verbindung der Punkte A, B, C und D erhaltene Kurve scheint mehr oder weniger mit einer Linie für den Penetrationsindex +5 (nicht gezeichnet) Übereinzustimmen, da diese Kurve etwas links von der gestrichelten Linie liegt, die den Penetrationsindez 4-6 darstellt; die durch Verbindung der Punkte B, F, G und H gebildete Kurve, die etwas rechte von der gestrichelten Linie für den Penetrationeindez -2
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BAD ORIGINAL
liegt, stimmt ebenfalls mehr oder weniger mit einer Linie (nicht gezeichnet) für einen Penetrationgsindex von etwa -1 übereim Eine Linie, die zwischen J und K gezeichnet werden kann (nicht abgebildet), würde die "Destillationslinie" des als Ausgangsmaterial verwendeten Asphaltrückstandes dars-teilen o Mr Vergleichszweeke sind auch die Kennlinien für Bitumen gezeigt, die aus dem gleichen Ausgangsmaterial bei Anwendung eines anderen Verfahrens erhalten werden, indem synthetische Bitumen durch Zufügen verschiedener Mengen direkt destillierter Asphaltene zum Asphaltrückstand und anschliessendes Abdestillieren der ölbestandteile gewonnen werden; dies sind die Kennlinien, die mehr oder weniger mit den gestrichelten Linien für die Penetrationsindices 0 und +2 übereinstimmenο
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    ο j Verfahren zur Herstellung synthetischer Bitumen, dadurch gekennzeichnet, dass ein direkt destillierter Asphaltrücketand oder ein Gemisch solcher Rückstände und ein gecraokter Asphaltrüokstand oder ein Gemisch solcher Rückstände als Ausgangsmaterialien verwendet werden, dass jeder dieser beiden Rückstände in eine vollständig oder teilweise von Asphaltenen befreite ölfraktion und eine asphaltenhaltige Fraktion aufgetrennt werden; dass die Ölfraktion aus dem direkt destilliertem RUokstand (oder dem Gemisch) und die asphaltenhaltige Fraktion aus dem gecraokten Rückstand (oder dem Gemisch) wenigstens teilweise vereinigt werden zu einem synthetischen Bitumen mit erhöhtem Penetrationsindex, und/oder dass die ölfraktion aus dem gecrackten Rückstand (oder dem Gemisch) und die asphaltenhaltige Fraktion aus dem direkt destilliertem Rückstand (oder dem Gemisch) wenigstens teilweise zu einem synthetischen Bitumen mit vermindertem Penetrationsindex vereinigt werdenο
    2ο Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der genannten Bitumen anaohliessend destilliert wird, um ein härteres Bitumen herzustellen«
    3d Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein direkt destillierter Rückstand und ein gecraok-
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    ter Rückstand verwendet werden, die aus dem gleichen Erdöl stammen»
    4ο Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Auftrennung in eine ölfraktion und eine asphaltenhaltige Fraktion durch Ausfällung der Aephaltene in fester Form mit einem Fällungsmittel und Ab» trennung der gefällten Bestandteile erreicht wirdο
    5ο Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgefällten Aephaltene mittele wenigstens einem Hydrooyolon und/oder Nultioyclon abgetrennt werden»
    6ο Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Hydrooyolon oder die verwendeten Hydrocyclone einen grössten inneren Durchmesser von 0,5 -10 cm besitzen und die Durchmesser von Einlassöffnung, oberer Aueflussöffnung und unterer Ausflussöffnung eich zueinander wie 1»5*3*1 bis 2,5*3»2 verhalten.
    7· Verfahren nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet· dass als Pällungsmittel Kohlenwasserstoffe mit 4 bis 9 Kohlenetoffatomen pro Molekül und mit oder ohne polare Gruppen ale Substituenten verwendet werden, die ein·Oberflächenspannung, auf Luft bezogen, von weniger als 24 dyn/om bei 25° 0 besitzen..
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    Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass Pentan oder eine pentanhaltige Kohlenwasserstoff·-Ölfraktion ale Pällungsmittel verwendet wird0
    9» Verfahren nach einem der Ansprüche 4-8, dadurch gekennzeichnet! dass die Asphaltrückstände oder die Gemische der Rückstände zunächst mit einem Teil des Fällungsmittels vermischt werden, um die Viskosität herabzusetzen; dass sie anschliessend in einen Mischer geleitet werden» In dem das Rückstand/Fällungsmittelgemisch nach weiterer Zugabe von Pällungsmittel zur Ausfällung der Asphaltene bei 30 - 80° C während einer durchschnittlichen Verweilzeit von 0,3 bis 10 Minuten verbleibt, dass das zusammengeballte Asphaltenteilchen enthaltende Gemisch aus dem Mischer abgezogen und durch wenigstens einen Hydrocyclon und/oder Multicyclon geleitet wird und dass die aus dem oberen Ausfluss austretende ölfraktion und die aus dem unteren Auefluss austretende Asphaltenfraktion getrennt gesammelt und je nach Wunsch wenigstens teilweise durch Verdampfen oder auf andere Weise vom Pällungsmittel befreit werden..
    10e Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennseiohnet, dass der georackte Rückstand durch -eine . thermische Crackung eines bei der direkten Destillation eines Brdöles entstandenen Asphaltrückstandes und an- sohliessende Destillation der georaokten Produkte gewonnen
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    BAD ORIGINAL
    11o Verfahren naoh Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Crackung hei einer Temperatur zwischen und 500° C und einer solchen Verweilzeit durchgeführt wird, dass die Bildung wesentlicher Mengen benzolunlöslicher Produkte verhindert wird0
    12ο Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung synthetischer Bitumen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein direkt destillierter Asphaltrückstand in zwei Anteile (A und B) aufgeteilt wird; dass der Anteil (A) kontinuierlich durch eine Anlage, in der thermische Crackbedingungen und vorzugsweise Temperaturen zwischen 450 und 500° C herrschen, hindurchgeleitet und gecrackt wird; dass die gebildeten Oraokprodukte in eine Destillationsanlage eingeführt werden, in der die flüchtigen Bestandteile und je nach Wunsch ein Teil der ölbestandteile als Kopffraktion entfernt werden, während der gecrackte Rückstand am Boden abfliesst und nach dem Abkühlen kontinuierlich mit dem Fällungsmittel aus dem Verfahren gemischt wird, vorzugsweise 1-6 Hin« lang; dass die entstandene ölhaltige Asphaltensuspension in einen ersten Hydrocyclon oder Multicyoloa eingeleitet wird, von dem über die obere Abflussöffnung ein Produkt (I) erhalten wird, das aus einer Lösung von vollständig oder teilweise von Asphaltenen befreitem gecracktem Cl in Fällungsmittel besteht, während aus der unteren Ausfluss-
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    Öffnung dieses Cyclone eine Suspension von gecrackten Asphaltenen austritt, die mit reinem oder fast reinem Fällungsmittel soweit verdünnt wird, dass der ölgehalt in der flüssigen Phase der Suspension 2,5 VoI„# oder weniger beträgt; dass diese verdünnte Suspension in einen zweiten Hydrocyclon geleitet wird, aus dessen unterer Ausflussöffnung ein Konzentrat gecrackter Asphaltene (Produkt II) austritt und aus dessen oberer Abflussöffnung ein ölhaltiges Fällungsmittel abfliesst, das in den ,ersten Cyclon zurückgeleitet wird; dass der zweite Anteil (B) des Ölrückstandes in derselben Weise wie der aus Anteil A erhaltene gecrackte !Rückstand in einem System von zwei Hydrocyclonen in Serienschaltung in ein Produkt III auf« getrennt wird, das aus einer Lösung von vollständig oder teilweise von Asphaltenen befreitem öl in Fällungsmittel besteht, und in ein Produkt IV, das aus einem Asphaltenkonzentrat besteht; dass die Lösung aus von Asphaltenen befreitem gecracktem Öl (Produkt I) und nicht gecracktes Asphaltenkonzentrat (Produkt IV) vollständig oder teilweise gemischt werden urid das so gewonnene Gemisch in eine Destillationsanlage eingeführt wird, wo das Fällungsmittel und, wenn nötig, ein Teil der Ölbestandteile als Kopffraktion entfernt werden und synthetisches Bitumen mit einem verminderten Penetrationsindex am Boden austritt; dass das Konzentrat von gecrackten Asphaltenen (Produkt II) und die Lösung von nicht gecracktem, von Asphaltenen befreitem öl (Produkt III) vollständig oder teilweise ge-009809/1587
    mischt werden und dieses Gemisch in derselben Weise wie das Gemisch der Produkte I und IV in eine Destinationsanlage eingeführt wird, wo am Boden synthetisches Bitumen mit einem erhöhten Penetrationsindex austrittο
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