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DE1543399B1 - Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen

Info

Publication number
DE1543399B1
DE1543399B1 DE19661543399 DE1543399A DE1543399B1 DE 1543399 B1 DE1543399 B1 DE 1543399B1 DE 19661543399 DE19661543399 DE 19661543399 DE 1543399 A DE1543399 A DE 1543399A DE 1543399 B1 DE1543399 B1 DE 1543399B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zearalans
production
basic substituted
weight
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661543399
Other languages
English (en)
Inventor
Hodge Edward B
Hidy Phil H
Wehrmeister Herbert L
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commercial Solvents Corp
Original Assignee
Commercial Solvents Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commercial Solvents Corp filed Critical Commercial Solvents Corp
Publication of DE1543399B1 publication Critical patent/DE1543399B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D313/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/116Heterocyclic compounds
    • A23K20/121Heterocyclic compounds containing oxygen or sulfur as hetero atom
    • A23K20/126Lactones

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

in der R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Zearalenon der allgemeinen Formel
RO
RO
C=O
CH = CH (CH2J3
in der R die oben angegebene Bedeutung besitzt, in an sich bekannter Weise mit Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel und von Ammoniak hydriert.
30
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen der allgemeinen Formel
RO
RO
CH,
dem obigen Lacton vermieden wird und Hormonstörungen bei Menschen, die durch den Genuß des Fleisches von mit Diäthylstilböstrol behandelten Tieren auftreten können, nicht zu befürchten sind.
In einem Vergleichsversuch wurde die wachstumssteigernde Wirkung geprüft. Hierbei wurden Gruppen von je 27 Lämmern verwendet, wobei eine Gruppe als Kontrollgruppe diente, während einer Gruppe 12 mg Diäthylstilböstrol und einer weiteren Gruppe 12 mg Zearalanamin (Beispiel) in Form von Kügelchen subkutan ein einem Ohr eingepflanzt wurden. Die Lämmer wurden vor der subkutanen Verabreichung gewogen, und jede Lämmergruppe wurde mit dem gleichen pelletisierten Futter aus 64 Gewichtsteilen gemahlenen Maiskolben, 60 Gewichtsteilen gemahlenen Maiskörnern, 31 Gewichtsteilen entwässertem Alfalfamehl, 12 Gewichtsteilen getrockneter Melasse, 30Gewichtsteilen Sojabohnenmehl, l,4Gewichtsteilen Dicalciumphosphat, 2 Gewichtsteilen Spurenmineralien und 1,9 Gewichtsteilen eines Vitamingemisches während einer Zeit von 42 Tagen ernährt. Danach wurde die Gewichtszunahme aller Tiere bestimmt.
Bei der Kontrollgruppe lag die durchschnittliche Tageszunahme bei 0,50 Pfund und die Futterumwandlung bei 774 kg/100 kg Gewichtszunahme. Bei Verwendung der beiden Testsubstanzen lag in jedem Fall die durchschnittliche Tageszunahme bei etwa 0,60 Pfund und die Futterumwandlung in der Größenordnung von 600 kg/100 kg Gewichtszunahme. Das geprüfte Verfahrensprodukt besitzt somit eine dem Diäthylstilböstrol gleichwertige Wachstumsförderung, doch eine wesentlich geringere östrogene Aktivität.
Die basisch substituierten Zearalane der oben angegebenen allgemeinen Formel werden erfindungsgemäß dadurch hergestellt, daß man ein Zearalenon der allgemeinen Formel
C — O — CH — (CH2J3X
CH2-CH2-(CH2J3
CHNH2
40
in der R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeutet. Es ist bekannt, fleischerzeugenden Tieren zu deren Wachstumssteigerung östrogene, wie Diäthylstilböstrol, zu verabreichen. Bei einer solchen Verwendung von Verbindungen mit hoher östrogener Aktivität ergaben sich jedoch Schwierigkeiten bei der Tieraufzucht infolge der Erscheinungen künstlicher Brunsterzeugung, und in manchen Fällen traten beim Menschen nach Genuß des Fleisches solchermaßen behandelter Tiere Hormonstörungen auf.
Es wurde nun gefunden, daß die basisch substituierten Zearalane der obigen allgemeinen Formel bei fleischerzeugenden Tieren eine gute Wachstumssteigerung bewirken, die größenordnungsmäßig derjenigen von Diäthylstilböstrol entspricht, jedoch im Gegensatz zu den bekannten östrogenen eine wesentlich verminderte östrogene Aktivität aufweisen. So beträgt die östrogene Aktivität des Zearalanamins (Beispiel) weniger als 1% derjenigen von Diäthylstilböstrol, wie durch den Mäusegebärmuttertest gemäß »Endocrinology«, Bd. 49, S. 429 bis 439 (1951), ermittelt wurde. Dies stellt einen großen Vorteil dar, da bei fleischerzeugenden Tieren eine merkliche Brunst, die z. B. mit Diäthylstilböstrol hervorgerufen wird, mit
CH,
C — O — CH- (CH2J3X
C=O
CH=CH (CH2
in der R die oben angegebene Bedeutung besitzt, in an sich bekannter Weise mit Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel und von Ammoniak hydriert.
Die Umsetzung wird vorzugsweise in einem Lösungsmittel, beispielsweise einem Alkohol, vorzugsweise in Methanol oder Äthanol, oder in einer Säure, wie Essigsäure vorgenommen. Dabei wird gleichzeitig die Ketogruppe und die olefinische Doppelbindung hydriert und die entstehende alkoholische Hydroxylgruppe mit dem anwesenden Ammoniak umgesetzt. Im allgemeinen wird bei Normaltemperatur und unter Normaldruck hydriert, es kann aber auch bei Temperaturen von 15 bis 150° C und bei einem Druck von 1 bis 100 at gearbeitet werden. Das Ammoniak wird zweckmäßigerweise in einem Uberschußvverwendet.
Das als Ausgangsmaterial verwendete Zearalenon gewinnt man aus Kulturen von Gibberella zeae (Gordon) NRRL-2830. Die zu verwendenden Methylzearalenone können beispielsweise aus Zearalenon durch Umsetzung mit Dimethylsulfat, wobei man die entsprechende Dimethylverbindung oder das selektiv in ortho-Stellung zur Estergruppe monomethylierte Derivat erhält, oder durch Umsetzung mit Diazo-
OFÜG'ftAL !MSPHCTED
methan, wobei das selektiv in para-Stellung zur Estergruppe monomethylierte Derivat gebildet wird, hergestellt werden.
Die Verfahrensprodukte können den Tieren auch oral oder parenteral verabreicht werden. Für die orale Verabreichung werden die Verbindungen zweckmäßig dem Futter zugemischt und für die parenterale Verabreichung beispielsweise in Erdnußöl suspendiert.
Beispiel
1 g Zearalenon wurde in 150 ecm Äthanol bei Zimmertemperatur mit Wasserstoff unter einem Druck von 3,5 at 4 Stunden in Gegenwart von 1 ecm einer dicken Suspension von Raney-Nickel in Wasser hydriert, wobei das Reaktionsgemisch vor der Hydrierung mit gasförmigem Ammoniak gesättigt worden war. Dann wurde das Reaktionsgemisch eingeengt, mit 5 ecm Isopropylalkohol versetzt, gekühlt und filtriert. Das Filtrat wurde hierauf mit 5 ecm Wasser vermischt, über Nacht stehengelassen, gekühlt und der ausgefallene Niederschlag abfiltriert. Es wurden 0,56 g Zearalanoamin erhalten, das nach der Umkristallisation aus einem Gemisch von Isopropylalkohol und Wasser (etwa 1:1) bei 182 bis 184° C schmolz.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen der allgemeinen Formel
    RO
    RO
    CHNH2
    CH2 — CH2 — (CH2J3 7
DE19661543399 1965-02-15 1966-02-01 Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen Withdrawn DE1543399B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US432827A US3239346A (en) 1965-02-15 1965-02-15 Estrogenic compounds and animal growth promoters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1543399B1 true DE1543399B1 (de) 1972-05-25

Family

ID=23717747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661543399 Withdrawn DE1543399B1 (de) 1965-02-15 1966-02-01 Verfahren zur Herstellung von basisch substituierten Zearalanen

Country Status (5)

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US (1) US3239346A (de)
BE (1) BE675973A (de)
DE (1) DE1543399B1 (de)
GB (1) GB1107732A (de)
IL (1) IL25089A (de)

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CN101588799B (zh) 2006-08-11 2013-09-11 斯特拉斯堡大学 用作激酶抑制剂和hsp90抑制剂的大环化合物
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Family Cites Families (1)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
IL25089A (en) 1969-09-25
BE675973A (de) 1966-06-16
GB1107732A (en) 1968-03-27
US3239346A (en) 1966-03-08

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Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee