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DE1541970A1 - Bandfilter in der Art eines N-Pfad-Filters - Google Patents

Bandfilter in der Art eines N-Pfad-Filters

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DE1541970A1
DE1541970A1 DE19671541970 DE1541970A DE1541970A1 DE 1541970 A1 DE1541970 A1 DE 1541970A1 DE 19671541970 DE19671541970 DE 19671541970 DE 1541970 A DE1541970 A DE 1541970A DE 1541970 A1 DE1541970 A1 DE 1541970A1
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DE
Germany
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band filter
band
filter
frequency
filter according
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DE19671541970
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DE1541970C3 (de
DE1541970B2 (de
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Moehrmann Dipl-Ing Karl-Heinz
Heinlein Dr-Ing Walter
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H19/00Networks using time-varying elements, e.g. N-path filters
    • H03H19/002N-path filters

Landscapes

  • Networks Using Active Elements (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT München, den -i-t-i
Bandfilter in der Art eines N-Pfad-Filters
Die Erfindung betrifft ein Bandfilter in der Art einea N-Pfad-FiIters, bestehend aus einen Serienwidorstand in Längszweig eines Vierpols, den in Querzv/eig mehrere, einander gleiche Kon densatoren je in Reihe geschaltet nit einen Schalter nachgeschaltet sind, und bei den die Schalter zyklisch in Rhythmus
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einer Taktfrequenz nacheinander geschlossen und geöffnet werden.
Sogenannte IT-Pfad-Filter, deren Realisierung nach der scher.atischen Darstellung von ?ig.1 erfolgt, sind sun Beispiel durch eine Veröffentlichung "Zeitmultiplexverfahren zur Filtorsynthese", erschienen in der Zeitschrift "Frequenz", Band 20, Nr. 12, 1966, Seiten 396 bis 406, bekannt geworden. Ein an sich bekanntes Ϊί-Pfad-Bandfilter int in der Fig.1 schenatisch dargestellt. Das Filter besteht aus einen Längswiderstand R. und den QuerkapazitUten C sowie den Schaltern S1, S2, S3· Die Schalter S1, S2, S3 liegen in Reihe mit den Querkapazitäten. Das Bandfilter ist als Vierpol gezeichnet, dessen Hingangsklenincnpaar mit der Sondorurspannungsquclle U1 abgeschlossen ist und an dessen Ausgangsklennenpaar der Lastwiderstand R, liegt. Es entsteht demzufolge ein elektrischer Vierpol in Abzweigschaltung, bei den der eine Längszweig durchgeführt ist und durchwegs an Masse liegt.
Die Wirkungsweise des in Fig,1 dargestellten Il-Pfad-Eandfiltors läßt sich folgendermaßen erklären. Die Schalter S1, S2 und S3 werden aufeinanderfolgend zyklisch nit der Taktfrequenz f™ geschlossen und v/ieder geöffnet. Der Signalgenorator IL· gibt eine Spannung der Signalfrequenz fg ab. Die Signalfrequenz fg ist im allgemeinen in der Nachbarschaft der Taktfrequenz fm gelegen. Dies ist schenatisch in der Fig.2 angedeutet. Das Signal
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BAD
der Frequenz fg gelangt in den Vierpol und wird durch die Wirkung der mit der Taktfrequenz fn betriebenen Schalter S1, 32, S3 moduliert. Dadurch entstehen Differenzfrequenzen Jfm-fyl und
• χ ο ι
Suir.menfrequenzen ΐ,π+ΐ<,. Ferner entstehen auch Summen- und
X u
DifferenzfrequenKon von der Art (n · fm + fa/(n - ganz.e Zahl). Die hierdurch entstehenden Kombinationsfrequenzen können im allgemeinen (vergl. Fig.1) den aus dem Längswiderstand R.. und den Ii-3 Querkapazitäten C gebildeten äquivalenten Tiefpaß, der eine hinreichend geringe Grenzfrequenz f = "0""Ih"iffn hat, nicht passieren. liur die Differenzfrequenzen Jf"i-fg/ j die unterhalb der Grenzfrequenz f = -^—t,— τΰϊ des äquivalenten RC-Tiefpafigliedes gelegen ind, weil d.ie Signalfrequenz fg hinreichend nahe der Taktfrequenz fn benachbart ist, können die Tiefpäece passieren. Die Diffcrensfrequenz ffn-fJ> die den äquivalenten
X ij
Tiefpaß passiert, wird durch eine erneute Modulation durch die mit der Taktfrequenz fn betriebenen Schalter moduliert, so ά. wieder Summen- und Differenzfrequenzen zwischen der Taktfrequenz fm und der niedrigen Differensfrequenz |fn-fo/ entstehen. Bei diesem I.Iodulationsprozess entstehen wieder die ursprüngliche Signalfrequenz f,- und ebenso die sogenannte Spiegolfrequenz fsp"2fn-fo. Die signalfrequenten Komponenten diesen
Xo
IJisclivorganges, die durch die Wirkung der drei Schalter entstehen, addieren rieh am Ausgang zu einer·signalfroqucnten Spannung. Hingegen ist die Phasenlage der durch die Wirkung der drei Schalter entstehenden spiegelfrcquenten I.Iischprodukte so gesi itet, daß am Ausgang keine spiegelfrequente Spannung ent-
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BAD 0FUG5NAL
steht, d.h. daß die Spannung der Spiegclfroquenzen durch Kompensation ausgelöscht wird. In der Praxis v/ird man die IJiachprodukte höherer Ordnung, die sich an Aungπng um die Oberwellen n-fn der Taktfrequenz gruppieren, durch die liachschaltung eines Bandfilters relativ geringer Selektivität aussieben. Die Wirkung läßt eich also gemäß Pig.2 so beschreiben, daß die Charakteristik der; äquivalenten Tiefpassen in der Umgebung der Frequenz f = O zu der höheren Frequenz des Schaltertaktcs f~ verschoben wird, denn sowohl Frequenzen fo> m als auch Frequenzen fg*£ f^ können das Filter passieren, wenn nur /f^-fg/ hinreichend klein ist. Die Anordnung wirkt also als Bandpaß mit der doppelten Bandbreite des aus R1 und N»C gebildeten äquivalenten Tiefpasses. Da sich RC-Ticfpasse mit wenigen I? rtz Bandbreite verhältnismäßig einfach realisieren lassen, können auf die beschriebene Art auch Bandfilter sehr geringer Bandbreite, also hoher Güte, realisiert werden. Die LIitttenfrequenz dieser Bandpässe ist durch die Taktfrequenz fm der Schalter gegeben und hängt nicht von den Elementen des Filters ab.
Bei dieser bekannten Ausführung eines N-Pfad-Bandfilters ergeben sich jedoch in der Praxis insofern noch Schwierigkeiten, als keine idealen Schaltelemente zur Verfugung stehen. Zur Irziehlung einer ausreichenden Schaltgeschwindigkeit ist es nämlich erforderlich, die Schalter S1, 32 und S3 elektronisch zn realisieren. Elektronische Schalter, z.3. geschaltete Transistoren, haben jedoch die Eigenschaft, daß in Folge unvermcid-
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lieber Kapazitäten, z.B. der Kollektor-Basiskapazität von Transistoren, die Taktfrequenz durch kapazitive Kopplung auch in den Signalkanal eindringt, so daß an Ausgang dieses Bandfiltors in der Bandraitte bei der Schaltfrequenz (Taktfrequenz) fm ein Storsignal auftritt, das innerhalb des zu übertragenden Signalbardes liegt und somit eine erhebliche Verringerung der Übertragungsqualität zur Folge hat. Sin weiterer liachtoil der bekannten Schaltung resultiert aus der Tatsache, daß man in der Praxis die Kapazitäten und die Schalter (in Beispiel der Fig.1 hat man K-3 je für Schalter und Kapazitäten) nicht hinreichend synnetrisch ausführen kann, und daß man häufig auch die Ansteuerung der drei Schalter, die in Takte der Taktfrequenz fm un 120 Grad versetzt zu geschehen hat, nicht hinreichend phasengenau ausführen kann. In diesen Falle wird an Ausgang des Bandfilters die Spannung der Spiegelfrequenz nicht hinreichend stark konpensiert, so daß eine endliche spiegolfrequente Spannung auftritt. Diese spicgelfrcqucnte Spannung liegt nit ihrer Frequenz im:'rhalb den Durchlaßbereiches des Bandfilters und wirkt hier besonders störend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorerwähnten Schwierigkeiten in verhältnismäßig einfacher 'leise zu begegnen. Insbesondere soll ein Bandfilter geschaffen werden, dessen Durchlaßbereich so gelegt ist, daß die aufgrund von Unsyninietrien und Ungenauigkeiten der Bauelenente entstehenden Störfrequenzen außerhalb des Durchlaßbereiches des Bandfilters zu liegen kommen.
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•Ausgehend von einen Bandfilter in der Art einen N-Pfad-Filtcrs, bestehend aus einen Sorienwiderotand im Lüngszweig eines Vierpole?, den im Querzweig mehrere Kondensatoren je in Reihe geschaltot mit einen Schalter nachgCGchaltet sind, und bei den die Schalter zyklisch in Rhythmus einer Taktfrequenz nacheinander geschlossen und geöffnet v/erden, wird diese Aufgabe genäß der Erfindung in der Y/oise gelöst, daß die einzelnen Kondensatoren jeweils durch eine Induktivität zu einen Parallolrenonanzkreis ergänzt sind.
Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn die Resonanzfrequenz der Parallelresonanzkreiso kleiner ist al3 die halbe Taktfrequenz der Schalter.
Pur den praktischen Aufbau ist daran gedacht, daß die Schwingkreise einpolig unnittelbar mit den Längswiderntand verbunden sind, oder daß die Schalter einpolig unnittolbar nit den Lüngcwiderstand verbunden sind.
Eine Vergrößerung der Plankenstcilhoit dos Filters läßt sich insbesondere dadurch erreichen, daß die Parallelresonanzkreise durch einen Zweipol nit einer Frequenzabhilngigkeit höheren Grades'als der des Schwingkreises ersetzt sind.
Perner läßt sich die Steilheit der Dänpfungaflanken in einfacher Weise dadurch erhöhen, daß mehrere einzelne Bandfilter
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BAD ORiQiNAL
unter Zwischenschaltung von Impedanzv/andlern in Kette geschaltet üind, und daß einander entsprechende Schalter unterschiedlicher Filter synchron geschaltet werden. Zur beliebigen Einstellung der Dänpfungscharakteristik int er. hierbei günstig, wenn die Resonanzfrequenzen der Schwingkreise den jeweils gleichen Filters unter sich gleich sind, jedoch unterschiedlich gegenüber den Resonanzfrequenzen der Schwingkreise unterschied-Iieher Filter.
Für den Aufbau in integrierten Schaltungen ist es insbesondere günstig, wenn die Induktivitäten durch spulenfreie Schaltungen, insbesondere durch auegangsseitig kapazitiv belastete Gyratoren,-nachgebildet sind.
Nachstehend v/ird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispiclen noch naher erläutert.
In der Fig.3 ist die Schaltung einen erfindungsger.äßen H-Pfad-Bandfilters dargestellt. Wesentlich dabei ist, daß zu den Kapazitäten C Induktivitäten L parallel geschaltet sind, die die Kapazitäten jeweils zu Schwingkreisen ergänzen. Die Resonanzfrequenz dieser Schwingkreise sei f . Die Resonanzfrequenz f sei insbesondere kleiner als die halbe.Taktfrequenz fn, danit unerwünschte benachbarte Durclilaßbereiche durch die irachschaltung eines Fandpasses relativ geringer Selektivität ausgesiebt werden können.
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Die· Wirkungsweise der Schaltung nach Pig.3 ist folgende. Das Eingangssignal der Frequenz f„ wird durch die Modulation mit der Schaltertaktfrequenz f^ heruntergesetzt, d.h. es entsteht die Differenzfrequenz fg-f™, bzw. f^-fg, je nachdem ob die Signalfrequenz f„ größer oder kleiner als die Taktfrequenz ist. Die entstehenden Differenzfrequenzen passieren den Bandpaß, der aus den Parallelsehwingkreisen L, C gebildet ist und deren Bandnittonfrequenz f ist, wenn die Signalfrequenz fg in der Umgebung der Seitenbänder f™ + f liegt. Das gleiche gilt, wenn die Signalfrequenz f„ in der Umgebung der Seitenbänder der Harmonischen der Taktfrequenz nf^ + f liegt. Deshalb zeigt das K-Pfad-3andfilter gemäß Fig.3 eine ganze Reihe von Durchlaßbereichen, die symmetrisch ober- und unterhalb im Abstand der Resonanzfrequenz f der-Schwingkreise von den Harmonischen fm, 2f,p, 3frp und so weiter der Taktfrequenz liegen. Diese Frequenzverteilung ist in der Fig.4 schematisch dargestellt. In der Fig.4 ist mit f gestrichelt dargestellt der Durchlaßbereich des Bandfilters, das aus den Resonanzschwingkreisen L, C gebildet ist. In der Praxis interessiert häufig nur ein einziger Durchlaßbereich. Deshalb wird man am Ausgang des ΙΓ-Pfad-Bandfilters einen weiteren Bandpaß relativ geringer Selektivität schalten, so daß die unerwünschten Durchlaßbereicho des Bandfilters unterdrückt v/erden. Gleichzeitig unterdrückt dieser naehgeschaltctc Bandpaß relativ geringer Selektivität in ausreichenden L'aßc die störenden, unerwünschten Reste der Taktfrequenz f„ und ihrer Oberwellen, die gegebenen-
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BAD *
falls durch kapazitive Kopplungseffekte in den Signalkanal eingedrungen sind. Ferner unterdrückt der nachgeschaltote Bandpaß die Spiegelfrequenzen, die in die Durchlaßboreiche dos Bandfilters fallen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der gewünschte Durchlaßbereich des ir-Pfad-Eandfiltors frei ist von Störspannungen, deren Frequenzen innerhalb des gewünschten Durchlaßbereichos liegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Resonanzschwingkreise, gebildet aus den Kondensatoren C und den Induktivitäten L gemäß der Pig.3 durch Zweipole ersetzt sein, deren Frequenzabhängigkeit von höheren Grade ist als derjenige einfacher Parallolschwingkroiso. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in der Fig.5 dargestellt, die zur besseren Übersicht nur einen der K-3 verschiedenen Pfade des Bandfilters mit dem Schalter S zeigt. In der Schaltung nach Fig.5 ist der einfache Resonanzschwingkreis ersetzt durch einen Zweipol, der beispielsweise als belastetes kapazitiv gekoppeltes zwcikreisiges Bandfilter ausgeführt ist. Der erste Schwingkreis dieses kapazitiv gekoppelten Bandfilters besteht aus der Kapazität G1 und der Induktivität L.. Die Koppolkapazität ist rait C^ bezeichnet. Der zweite Kreis des kapazitiv gekoppelten Bandfilters ist mit Cp und L2, die notwendige Abschlußlast 1st rait Rp bezeichnet. Die elektrische Wirkungsweise eines solchermaßen erweiterten ΪΓ-Pfad-Eandfilters ist im wesentlichen die gleiche wie die des Bandfilters nach Pig.3. Jedoch ist beim
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- Schaltungsbeispiol nach Fig.5 die Steilheit der Dämpfungsflanke in Übergangsgebiet zwischen den resultierenden Durchlaßbereichen und den Sperrbereichen, wie schenatisch in der Pig.3 dargestellt, entsprechend der Bandfilterstruktur, die anstelle der Schwingkreise Verwendung findet, höher. Kan erhält also auf diese \7eise ein Ii-Pfad-3andfiltcr nit vergrößerter Steilheit der Sperrdänpfungsflanke. Die Vergrößerung der Plankensteilheit entspricht der an sich bekannten Yfirkung eines zweikroisigen, z.B. kapazitiv gekoppelten Bandfilters gegenüber einen nur aus einen einfachen Parallelresonanzkreis bestehenden Bandfiltei. In analoger Weise können erforderlichenfalls an sich beliebig ausgebildete Zweipolstrukturen anstelle einfacher Parallelschwingkreise verwendet werden.
In der Praxis kann es vorteilhaft sein, wenn die Resonanzkreise in der Ausführung des Bandfilters nach Pig.3 einpolig an Ilasse geschaltot sind, wie es als Ausschnitt in der Pig.6 dargestellt ist. Dies ist insbesondere dann ratsam, wenn im ψ Hinblick auf die Ausführung in integrierter Schaltungstechnik die Induktivität L der Parallolresonanzkreise durch eine spulenlose Schaltung realisiert werden soll, da sich die Indu tivität dann technisch besonders einfach mit Hilfe an sich bekannter Gyratorschaltungen realisieren läßt. Dann sind die Schaltor S1, S2 und S3 des N-Pfad-Bandfilters einpolig unmittelbar an den Längswiderstand R. des Bandfiltervierpols anzuschalten. In diesem Falle sind also für die Schalter S1, S2 und S3
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beidseitig erdfreie Ausführungen notwendig. Beispielsweise können die go beidseitig erdfreien elektronischen Schalter durch einen Feldeffekttransistor PET realisiert sein. Diene olek-
ironischen Schalter werden betätigt durch in dor Pig.6 ebenfalls nitgezeichnote Spannungsinpulse I, die der Steuerelektrode G (gate) zugeführt werden. Der Querzvioig dec Bandfiltcrvierpols, bestehend aus den Feldeffekttransistor FET und den Reronanzschwingkreis LC ist also identisch einen Querzweig, der aus den Schalter S und den Resonanzkreis IC gebildet int, wie es bei den ebenfalls in Fig.6 gezeichneten elektrischen !Ersatzschaltbild sun Ausdruck könnt.
Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zur Vergrößerung der Steilheit der Spcrrdämpfungsflanke eines LT-Pfad-3andfilters besteht darin, da3 mehrere einzelne Bandfilter nach Fig.3 ' unter Zwischenschaltung eines Iinpedanzv/andlers in Kette geschaltet, und daß entsprechende Sc lter unterschiedlicher Filter synchron geschaltet v/erden. Ein entsprechendes Aueführungsbeispiel ist in der Fig,7 schematised dargestellt. Die Fig,7 zeigt zwei Bandfilter, die in Kaskade geschaltet sind. Das erste Bandfilter besteht aus den Serienv/iderstand R1 und den sich anschließenden Querzv/eigen, bestehend aus den Schwingkreisen LC und den danit in Reihe geschalteten Schalttransistoren 1, 2 und 3. Das zweite Bandfilter besteht aus den Serienwiderstand R', und den sich anschließenden Quer-zweigen, bestehend aus den Resonanzkreisen L1, C und den
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Schalttransistoren 11 bzw. 2' bzw. 3'. Die Schaltelemente R·, 1'. und C können gleichartig ausgeführt sein, wie die Schaltelemente R. bzw. L bzw. C, jedoch können die einzelnen Bandfilter auch untereinander untercchiedlich sein. Die beiden Bandfilter, die genäß Pig.7 in Kaskade geschaltet sind, sind über eine als Impedanzwandler wirkende Trennstufο TS getrennt. Die Trennstufe TS ist beispielsweise, wie in Pig.7 angedeutet, durch einen in L'mitterfolgerschaltung betriebenen Transistor Q realisiert. Der Kollektoranschluß des Transistors Q ist mit
" einer Eetriebsspannungsquellc verbunden, deren Potential V+ z.B. 12 Volt sein kann. In der Enitteranschlußloitung liegt eine Impedanz Re, die vorzugsweise rein ohnisch ausgeführt ist. Der Enitteranschluß des Transistors Q erhält seinen Betriebsstron aus einer Betriebsspannungsquolle des Potentials V-über den Eiaitterwiderstand Re. Zur Einstellung des Bc spotentials diene beispielsweise eine vorzugsweise ohmsche Impedanz R3, die mit der Betriebsspannungsquelle V+ in Verbindung steht. Die Trennstufe TS soll in allgemeinen einen hinreichend
fc hochohnigen Eingangswiderstand und vorzugsweise einen hinreichend geringen Ausgangswiderstand haben, damit das erste Bandfilter nicht durch die Trennstufe unzulässig belastet wird und danit das zweite Bandfilter an einer Quelle konstanter Spannung betrieben wird und daher die Eigenschaften des zweiten Bandfilters nur durch R·, nicht aber durch den Ausgangswiderstand der Trennntufe TS bestimmt werden.
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BAD °*IQ!NAL
Die mit Hilfe der Transistoren 1, 2, 3 bzw. 1f, 2f , 31 ausgeführten Schalter in den Querzweigen der beiden Bandfilterabschnitte der Kaskadenschaltung nach Pig.7 werden angesteuert durch die Impulsfolgen T1, T2 und T3. Vorteilhaft ist es, wenn entsprechende Schalter der beiden Bandfilterabschnitte, z.B. die Transistoren 1 und 1', die Transistoren 2 und 21 und die Transistoren 3 und 3'» je geneinsam, d.h. synchron von einem Schaltertakt betätigt werden. Biese -Art des synchronen Betriebes der Schalter der beiden Bandfilterabschnitte der Kaskadenschaltung nach Pig.7 erlaubt es, nur mit einen einzigen Taktgenerator, der die drei um 120 Grad versetzten Taktfolgen ΤΊ , T2, T3 abgibt, anzusteuern, deren Periodendauer i/fm betragt. Es ist lediglich darauf zu achten, daß nur jeweils sich entsprechende Schalter (z.B. 1 und 1') in einen Querzweig eines Bandfilterabschnittes gleichzeitig geschlossen sind, wodurch unerwünschte Uniadevorgänge zwischen benachbarten Kapazitäten bzw. benachbarten Schwingkreisen in den Querzweigen eines Bandfilterabschnittes vermieden werden. Die in der Pig.7 gezeichneten Widerstände Rb, die den Basisanschlüssen der Schalttransistoren vorgescl ■■".;.tet sind, sollen dazu dienen, den Einfluß etwaiger Ungleichmäßigkeiten der Basis-Enitterspannungen der einzelnen Schalttransistoren gering zu halten.
Die Wirkungsweise des Bandfilters nach Pig.7 ist folgende. Durch die Kaskadenschaltung über einen Impedanzwandler, hier ausgeführt als Trennstufe TS, wird erreicht, daß die tjbertragungs-
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■funktionen der beiden Bandpaßglioder, aus denen sich die Kaskadenschaltung nach Fig.7 zusammensetzt, voneinander unabhängig sind, und in der Form den Produktes die Übertragungsfunktion des gesamten Bandfilter^, bestehend aus der Kaskadenschaltung zweier einzelner Bandfilterglieder, ergeben. Diese Produktbildung hat zur Folge, daß die Steilheit der Spcrrd&mpfungf:- flanko des resultierenden Bandfiltern, gemessen in Dezibel je Oktave Frequenzabstand von der Bandraitte des 3andfilters, doppolt so groß ist wie die Flankensteilheit eines einzelnen " Bandfiltergliedes. Diese Regel gilt für Frequenzen in hinreichenden Abstand von der Bandmittenfrequenz des Filters.
Wenn die Resonanzfrequenzen der Schwingkreise L,C und der Schwingkreise L1, C dos Bandfiltors nach Fig.7 einander gleich sind, entsteht ein Bandfilter, deesen Sperrdämpfungsflanke in Abhängigkeit von der Frequenz stärker ansteigt als bei der Schaltung nach Fig.3. Abweichungen der Resonanzfrequenzen der Schwingkreise des zweiten Filtergliedes von den ) Resonanzfrequenzen der Schwingkreise des ersten Bandfilterglicdes können dazu ausgenützt werden, un den Dämpfungsverlauf im Durchlaßbereich des resultierenden Bandfilters in der Art eines Tsehebyscheff-Filters mit einer vorgeschriebenen Wolligkoit auszubilden.
Für die Ausführung des i:-Pfad-Bandfilters ist es zweckmäßig, die Induktivitäten L, die für die erforderlichen Schwingkreise
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nötig sind, durch geeignete,im allgemeinen aktive Schaltungen, spulenloß zu realisieren. Ein möglicher Weg, der sich zu diesem Zwecke bietet ist es, eine Induktivität durch den induktiven Eingangswiderstand eines mit einer Kapazität Ct belasteten Gyrators G nachzubilden. Dies ist in der Pig.8 schematisch dargestellt, die als Ausschnitt einen Querzweig dec Banufilters nach Pig.3 zeigt, jedoch in der V/eise, daß die Induktivität durch einen ausgangsseitig mit der Kapazität Cj belasteten Gyrator 10 realisiert ist. Bio Pig.O zeigt ebenfalls die dazu äquivalente Schaltung, die aus einem Schwingkreis mit der Kapa- " sität C und der Induktivität L gebildet ist. Der Index Hull an der Induktivität L soll darauf hinweisen, daß diese Induktivität spulenlos realisiert ist. Gyratorschaltungon 10, die diese Aufgabe erfüllen und die beispielsweise nur aus Transistoren und Widerständen bestehen, sind an sich bekannt.
8 Patentansprüche
8 Figuren
BAD
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Claims (8)

9/«c/2998 - ie- ■■ ~~T541970 Patentansprüche
1. Bandfilter in der Art eines II-Pfad-Filters, bestehend aus einem Serienwidorstand in Längszweig eines Vierpols, den in Querzweig mehrere einander gleiche Kondensatoren je in Reihe geschaltet nit einem Schalter nachgeschaltet sind, und bei dem die Schalter zyklisch im Rhythmus einer Taktfrequenz nacheinander geschlossen und geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen ondensatoren (C) jeweils durch eine Induktivität (L) zu einen Parallelresonanzkrois ergänzt sind.
2. Bandfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenz (f ) der Farallelreconanzkreisc (L,C) kleiner ist als die halbe Taktfrequenz (fm) der Schalter (S1,S2,S3>
3. Bandfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreise (L,C) einpolig unmittelbar mit den Längswiderstand (R1) verbunden sind.
4. Bandfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (S1,S2,S3) einpolig unmittelbar mit den Längswiderstand (R1) verbunden sind.
- '7 -0098U/0718 BAD ' -
5. Bandfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ■ gekennzeichnet, daß die Parallelresonanzkreise (L,G) durch einen Zweipol (G-,L1 ,CK,Qp jLo) n^-^ einer Frequenznbhängigkeit höheren Grades als der des Schwingkreises ersetzt sind.
6. Bandfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere einzelne Bandfilter (L,C;L'Cf) unter Zwischenschaltung von Impedanzwandlern (TS) in Kette geschaltet sind, und daß einander entsprechende Schalter (1,1';2,2';3)31)' unterschiedlicher Filter synchron geschaltet werden.
7. Bandfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenzen der Schwingkreise (L,C) des jeweils gleichen Filters unter sich gleich sind, jedoch unterschiedlich gegenüber den Resonanzfrequenzen der Schwingkreise (L1 ,(i) unterschiedlicher Filter.
8. Bandfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch " gekennzeichnet, daß die Induktivitäten (L,L') durch spulenfreio Schaltungen, insbesondere durch ausgangsseitig kapazitiv belastete (Ct) Gyratoren (10), nachgebildet sind.
BAD OR)GfJMAt
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DE19671541970 1967-03-22 1967-03-22 Bandfilter in der Art eines N-Pf ad-Filters Expired DE1541970C3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2017136171A1 (en) * 2016-02-03 2017-08-10 Qualcomm Incorporated N-path filters with flatter frequency response

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FR1569783A (de) 1969-06-06
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