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DE1541755A1 - Anordnung zur Ortung elektrischer Isolationsfehler - Google Patents

Anordnung zur Ortung elektrischer Isolationsfehler

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DE1541755A1
DE1541755A1 DE19661541755 DE1541755A DE1541755A1 DE 1541755 A1 DE1541755 A1 DE 1541755A1 DE 19661541755 DE19661541755 DE 19661541755 DE 1541755 A DE1541755 A DE 1541755A DE 1541755 A1 DE1541755 A1 DE 1541755A1
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DE
Germany
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signal
signal components
transducer
electrical
voltage
Prior art date
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Application number
DE19661541755
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DE1541755C3 (de
DE1541755B2 (de
Inventor
Fisher Franklin Adams
Brustle Heinz Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1541755A1 publication Critical patent/DE1541755A1/de
Publication of DE1541755B2 publication Critical patent/DE1541755B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1541755C3 publication Critical patent/DE1541755C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/12Testing dielectric strength or breakdown voltage ; Testing or monitoring effectiveness or level of insulation, e.g. of a cable or of an apparatus, for example using partial discharge measurements; Electrostatic testing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
    • G01N27/04Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating resistance
    • G01N27/20Investigating the presence of flaws
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/16Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to fault current to earth, frame or mass

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Description

Dr. ErharJ Ziegler
Patentanwalt
DipHng.ikster Michaelis6 Franif«.«-» Main 16
\% 630-11D-2735 Neue PostfacMfcJ
General Electric Company, 1 River Road, Schenectady, N,Y., USA
Anordnung zur Ortung elektrischer Isolationsfehler
SSXSSS) SS =3=3 ESaIlS=SSMSI =3 S3 E3X
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ortung elektrischer Isolationsfehler, und im besonderen auf eine Anordnung zum Nachweis und zur Ortung beginnender Isolationsfehler in eingekapselten elektrischen Apparaten oder Geräten, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind.
Die Erfindung geht aus von einer Anordnung zum Nachweis elektrischer Isolationsfehler, wie sie in der US-Patentschrift 3 173 086 vom 9. März 1965 beschrieben ist. Diese Nachweisanordnung weist einen Kathodenstrahloszillographen auf, bei dem die Horizontalablenkung durch ein Signal ausgelöst wird, das zusammen mit dem Auslösen einer elektrischen Störung innerhalb eines eingekapselten elektrischen Gerätes auftritt. Eine solche elektrische Störung kann beispielsweise eine Korona- oder Funkenentladung sein. Tritt eine solche innere elektrische Störung, also beispielsweise eine kurze Koronaentladung in einem flüssigkeitsgefüllten Tank auf, so entstehen an dieser Stelle innerhalb der Flüssigkeit Schall wellen, die durch die Flüssigkeit hindurch bis zu den Wandungen des Tanks laufen. Wenn man nun an einem bestimmten Punkt an der Tankwand einen Sch*llw*ndler anbringt, so gibt dieser
β $f f ν Φ* ff 5f 8AD ORIGINAL·
Schallwandler nach einer gewissen Verzögerung ein weiteres
Signal ab, das dann die elektrische Störung anzeigt. Die zeitliche Verzögerung selbst bestimmt sich durch die Zeit, die die Schallwellen benötigen, um vom Ort der elektrischen Störung bis zum Schallwandler zu gelangen. Das Signal aus dem Schallwandler wird dann an die senkrechten Ablenkplatten des Oszillographen angelegt, so daß der Elektronenstrahl des Oszillographen in einem genau bestimmten zeitlichen Verhältnis zum Anfang des horizontalen Kipps senkrecht abgelenkt wird. Dieses zeitliche Verhältnis hängt vom Abstand zwischen dem Ort der elektrischen Störung und dem nachweisenden Schallwandler ab.
Hauptanwendungszweck der eben beschriebenen Anordnung ist die Ortung beginnender Isolationsfehler im Inneren, die durch das Vorhandensein von Hochfrequenz-Koronaentladungen innerhalb des elektrischen Gerätes vorhersagbar sind. Wenn die Frequenz der angelegten Prüfspannung beispielsweise zwischen 50 und 500 Hertz liegt, kann die"Korona-Entladung in Form kurzer Hochfrequenzimpulse auftreten, die sich innerhalb einer Halbwelle der angelegten Prüfspannung mehrere Haie wiederholen. Je nach dem inneren Aufbau des elektrischen Gerätes, der Güte der Isolierung undder Amplitude und der Frequenz der angelegten Prüfspannung können die sich wiederholenden Korona-Impulse rein statistisch mehrere Haie pro Halbwelle auftreten, oder aber in zeitlichen Abständen, die mehrere Perioden der angelegten Prüfspannung betragen.
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Bei der Nachweisanordnung nach dem US-Patent 3 173 086 löst jeder einzelne Korona-Impuls im Schallwandler ein Signal aus, dessen Dauer gleich der Summe aus der Dauer der Korona-Entladung und der Zeit ist, die das Signal am Ausgang des Schallwandlers zum Abklingen benötigt. Wenn nun die Korona-Impulse nur an einer einzigen Fehlerstelle auftreten und zeitlich einen ausreichend großen Abstand voneinander haben, daß ein Schallwandlersignal von einem Korona-Impuls vollständig abgeklungen ist, bevor der nächste Korona-Impuls erzeugt wird, wird jedes Wandlersignal diskret und für sich auf dem Oszillographen abgelenkt. In diesem Fall kann die zeitliche Verzögerung zwischen dem Auflösen der elektrischen Entladung (die auch die Strahlablenkung auflöst) und dem Auslösen des Wandlersignals (und damit der senkrechten Strahlablenkung) eindeutig festgestellt bzw. aufgelöst werden. Wenn die einzelnen Korona-Impulse 3inen so großen zeitlichen Abstand voneinander haben, wird von einer intermittierenden Korona-Entladung gesprochen. Wenn die Wandlersignale von irgendeinem Korona-Impuls jedooh im Ausgang des SchallwanÄ-lers noch vorhanden sind, wenn der nächste Korona-Impuls bereits auftritt, der die Strahlablenkung auflöst, findet am Oszillographen (nach dem ersten Impuls) dauernd eine senkrechte Ablenkung statt,. und die zeitliche Verzögerung zwischen dem Signal, das die Strahlablenkung auslöst, und dem Schallwandlersignal, das durch irgendeinen bestimmten Korona-Impuls hervorgerufen wird, läßt sich nicht mehr auflösen. Der Zustand, in dem sich die Korona-Impulse zeitlich so dicht aneinander anschließen oder sich überlappen, daß sich die Schallwandlersignale gegenseitig stören, soll anschließend als ständige Korona-Entladung bezeichnet werden^ Ziel der Erfindung ist daher eine Anordnung
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zur Ortung elektrischer Isolationsfehler der hier interessierenden Art, bei der die Anzeige der geometrischen bzw. der zeitlichen Verhälnisse auch bei einer ständigen Korona-Entladung eindeutig durchgeführt werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in einer Anordnung zur Ortung elektrischer Isolationsfehler der hier interessierenden Art, mit der sich aufeinanderfolgende Schallwandlersignale, die durch elektrische Fehler an einer bestimmten Stelle hervorgerufen sind, klar gegenüber statistisch auftretenden Schallwandlersignalen unterscheiden lassen, die von lang andauernden Signalen, Echos sowie von Schallstörungen von anderen Fehlerstellen hervorgerufen sein können.
Bei dieser Anordnung zur Ortung von Isolationsfehlern soll es möglich sein, nach einer Reihe aufeinanderfolgender PrüfPerioden vorgegebener fester Dauer zwischen echten und störenden Signalkomponenten unterscheiden zu können.
Weiterhin soll es möglich sein, die Unterscheidung zwischen echten und störenden Signalkomponenten durch ein fortlaufendes und zusätzliches Analysieren von Signalen zu verbessern, die in einer kurzen Folge von aufeinanderfolgenden Prüfperioden aufgezeichnet worden sind,
Ira folgenden soll die Erfindung im Verbindung mit den Zeichnungen im einzelnen beschrieben werden.
•09840/071· .
Fig. 1 zeigt schematisch ein Blockschaltbild einer Anordnung zum Fehlernachweis nach der Erfindung.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung und zeigt das Verfahren der Digitalanalyse, d.h. der Analog- zu Digital-Umwandlung, die in Verbindung mit der Erfindung angewendet wird.
Fig. 3 zeigt eine Folge von Kurven und stellt den Verlauf der Schallwandlerspannungen in bestimmten PrüfPerioden dar.
Fig. 4 stellt den Verlauf der resultierenden Signalspannungen dar und zeigt getrennt die Integration der sich wiederholenden echten Signalkomponenten und die Integration der statistischen Komponenten über mehrere PrüfPerioden hinweg.
-·"-' / In der Fig. 1 ist ein Leistungstransformator/dargestellt, der auf übliche Weise in ein Gehäuse eingesetzt ist. Das Gehäuse ist mit Öl gefüllt. Die Hochspannungsleitung für den Transformator ist mit 4 bezeichnet. Die Hochspannungsleitung 4 wird in den Transformator mittels des Durchführungsisolators β eingeführt. Mit dem Hochspannungsisolator 6 ist eine kapazitive Abgriffsleitung 8 verbunden. Das Transformatorengehäuse, das mit 12 bezeichnet ist, ist bei 11 geerdet, während dfe Kapazität zwischen der Abgriffsleitung 8 und dem geerdeten Tank durch einen Kondensator 13 dargestellt ist. Der Transformator ist normalerweise zwischen die Hochspannungsleitung und eine passende Erdverbindung (nicht gezeigt) gelegt. Er
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kann mit üblichem Zubehör wie beispielsweise mit einem inneren Schalter ausgerüstet sein, mit dem sich die Verbindungen zu verschiedenen Wicklungsabgriffen herstellen lassen. Die Hauptbestandteile des Transformators 2 sind ein Magnetkern und eine oder mehrere Spulen (nicht gezeigt), die elektromagnetische miteinander gekoppelt sind.
Am Transformatorgehäuse 12 ist außen auf einer Wandung ein Schallwandler 10 montiert. Dieser Schallwandler spricht auf Druckschwingungen in der Flüssigkeit an, mit der das Gehäuse gefüllt ist. Diese Druckschwingungen können von dem untergetauchten Transformator erzeugt werden. Der Wandler 10 wandelt mechanische Schwingungen, die ihm zugeführt sind, in entsprechende elektrische Schwingungen um. Wie ein solcher Wandler aufgebaut werden kann, der in der Lage sein muß, Schv/ingungen bis hinauf zu 200 kHz nachzuweisen, ist in der US- Patentschrift 2 173 086 beschrieben. Es ist günstig, wenn ein solcher Wandler elektrische Ausgangssignale abgibt, die den Eingangsschwingungen in Frequenz, Phase und Amplitude proportional sind. Die elektrischen Ausgangssignale des Schallwandlers 10 werden von einem Emitterfolger 14 an einen Breitbandverstärker 16 gegeben. Der Emitterfolger 14 zeichnet sich durch eine hohe Eingangsimpedanz und eine niedrige Ausgangsimpedanz aus, so daß der Wandler 10 und der Breitbandverstärker 16 elektrisch voneinander getrennt sind. Die Ausgangsspannung des Wandlers kann daher nicht von der Eingangsimpedanz des Breitbandverstärkers beeinflußt werden« Es ist zweckmäßig, einen Breitbandverstärker mit einer Empfindlichkeit von etwa 5 Mikrovolt, einer Verstärkung von 10 000 und einen Frequenzgang zu wählen, der im Bereich von
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etwa 10 bis 200 MIa horizontal verläuft. Solche Verstärker sind kommerziell erhältlieh. Der Verstärker 16 kann noch einen zusätz lichen Ausgang aufweisen, an den man beispielsweise einen Telefonkopfhörer Iß anschließen kann. Dieser Kopfhörer 18 wandelt elektrische Schwingungen in Schall oder in Luftschwingungen um, die von einem Fachmann abgehört werden können. Der Fachmann kann dann die Kopfhörergeräusche ausdeuten und beginnende Fehler im Transformator 1 nachweisen. Vor den Verstärker 16- kann noch ein Hochpaßf iüter (nicht gezeigt) geschaltet sein, der IJetzfrequenzen und andere niederfrequente Signale unterdrückt.
Wie in der US-Patentschrift 3 173 086 beschrieben ist, kann ein Wandler wie der Wandler 10 an verschiedenen Punkten des Transformat or gehäuses 12 angesetzt v/erden, und der Transformator kann überprüft werden, wenn der Y/andler 10 an irgendeiner dieser Stellen angesetzt ist. Ein Fehler a,:, einer ganz bestimmten Stelle in Transformator ist ein Fehler, der von den verschiedenen Stellen, an denen der Wandler angesetzt werden kann, einen anderen Abstand L'\t. Man kann daher durch einfache Dreiecksberechnung den Fehler innerhalb des Transformators lokalisieren. Man kann aber auch, was die vorliegende Erfindung ebenfalls beinhaltet, drei oder mehrere getrennte Wandler mit jeweils zugeordneten Verstärkern verwenden. Jeder Wandler wird an einem anderen Punkt an- oder innerhalb des Transformatorgehäuses angesetzt, so daß mehrere Abstandsbestimmungen für eine einzelne Fehlerstelle gleichzeitig aufgezeichnet oder anderweitig erhalten werden können. Die Fehlerstelle wird dann bereits nach einem einzigen Prüfvorgang des Transformators durch Dreiecksberechnung festgestellt. Die
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BAD
Leitungen von den zusätzlichen landlern und nachgeschalteten Verstärkern sind durch die Leitungen 20 und 23 dargestellt.
Der kapazitive Abgriff G, der kapazitiv mit der Hochspannungsleitung 4 verbunden ist, ist über ein Ilochpaßf ilter 24 mit einem Breitbandverstärker 26 verbunden. Der Ilochpaßfilter 24 ist so ausgelegt, daß er Frequenzen unterhalb 2 bis 10 kHz unterdrückt, so daß Schwingungen mit Netzfrequenz am Verstärker 26 nicht mehr erscheinen. Der Breitbandverstärker 26 ist ähnlich wie der Breitbandverstärker 16 aufgebaut. Seine Verstärkung ist demzufolge im Bereich zwischen 2 und 200 kHz etwa konstant. Elektrische Störungen innerhalb des Transformators 2, wie beispielsweise eine Korona-Entladung oder Funkendurchschläge werden praktisch unmittelbar durch den kapazitiven Abgriff 8 und das Filter 24 z.um Verstärker 26 hin reflektiert. In der Fig. 1 ist zur Kopplung zwischen dem Niederspannungsabgriff 8 und der Hochspannungsleitung 4 eine kapazitive Kopplung verwendet, um die Triggerimpulse für die Zeitablenkung zu gewinnen. Man kann hierfür jedoch auch jede beliebige elektrische Kopplung verwenden, die bei einem auf hoher Spannung liegenden Leiter in einem von einem Gehäuse umgebenen Apparat möglich ist. Mann kann beispielsweise durch elektrostatische oder elektromagnetische Vorrichtungen die Kopplung direkt zu einer Transformatorwicklung herstellen.
Der Breitbandverstärker 16, die Leitungen 20 und 22 und der Breitbandverstärker 26 sind mit einem Aufzeichnungsgerät 28 verbunden, in dem alle Signale kontinuierlich aufgezeichnet werden. Das Aufzeichnungsgerät 28 sollte eine Bandbreite auf-
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v/eisen, die bis zu 200 kHz reicht. Für manche Anwendungszwecke der Erfindung hat es sich als günstig erwiesen, ein Magnetbandaufzeichnungsgerät mit 7 Spuren zu verwenden. Drei dieser Spuren werden zur Aufzeichnung der Wandlersignale aus dem Breitbandverstärker IG und der anderen beiden Wandlersignalen von den Leitungen 20 und 22 verwendet. Ein weiterer Kanal kann dazu benutzt werden, die mündlichen Feststellungen eines Prüffeld-Ingenieurs aufzuzeichnen, die sich auf Beobachtungen bei der Prüfung beziehen. Die anderen drei Spuren können dazu verwendet werden, einmal elektrische Triggersignale von dem kapazitiven Abgriff C sowie von elektrischen Koppelgliedern aufzuzeichnen, die die Kopplung zum Transformator 2 herstellen, sofern dieses als günstig erachtet wird. In dem Aufzeichnungsgerät 28 aus Fig. 1 ist nur eine Triggerimpulsspur vorgesehen.
Die Triggersignale aus dem Verstärker 26 und ein bestimmtes V/andl er signal, beispielsweise vom Verstärker 16, v/erden einem Integrations- und Speicherschaltkreis 30 zugeführt. Bei der dargestellten Ausführungsform werden diese beiden Signale dem Speicherschaltkreis 30 von den Ausgangsklemmen 32 und 34 des Aufzeichnungsgerätes 28 zugeführt.
Hierbei ist der Ausgangsanschluß 34 mit einem Wählschalter 3G verbunden, so daß die Signale aus irgendeinem der Wandlerkanäle zugeführt v/erden können. Es sei bemerkt, daß das Aufzeichnungsgerät 28 auch weggelassen werden kann, so daß die Signale direkt dem Integrations- und Speicherschaltkreis 30 zugeführt werden können. Im Blockschaltbild nach Fig. 1 ist zwischen den Triggersignalausgang 32 des Aufzeichnungsgerätes 28 und einen Trigger-
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Signaleingang 42 des Integrations- und Speicherschaltkreises" noch ein Triggerspannungsdiskriminator 40 geschaltet. Das V/and-
an lersignal, das am Ausgang 34 des AufZeichnungsgerätes 28 liegt,
wird einem Signaleingang· 3G zugeführt.
Der Triggerspannungsdiskriminator v/eist im wesentlichen Schaltkreise auf, mit denen Triggerimpulse von kapazitiven Abgriff 8 gemessen und ausgewählt werden können. Der Diskriminator 40, der ein kommerziell erhältlicher Oszillogrc.ph sein kann, vergleicht diese Signalimpulse mit einer Eezugsspannung einstellbarer Höhe und gibt immer dann aus einem Impulsformungsnetzv/erk einen kleinen Impuls an den Eingang 42 des Integrations- und Speicherschaltkreises 30 ab, wenn ein Triggerimpuls von kapazitiven Abgriff S her die Bezugsspannung überschreitet. Bei einer solchen Anordnung zum Nachweis und zur Ortung anfänglicher Fehler im Inneren eines elektrischen Transformators hat sich gezeigt, daß bei mehreren Fehlerstellen, die zu Korona-Entladungen Anlaß geben, die Amplitude der Korona-Entladung für jede Fehlerstelle eine charakteristische Amplitude hat. Es ist also möglich, nur solche Signale herauszugreifen, die aus der Korona-Entladung mit den Korona-Impulsen der größten Amplitude stammen. Auf diese Weise kann nach der Erfindung zwischen elektrischen Signalen unterschieden v/erden, die an mehr als einer Stelle innerhalb des Transformators 2 auftreten und die sich sonst stören würden. Es ist günstig, wenn man den Triggerspannungsdiskriminator 40 als Differentialdiskriminator ausbildet, ihn also mit 2 Spannungsschwellen versieht, so daß der Diskriminator 40 nur dann einen Ausgangsimpuls abgibt, wenn die Amplitude des Triggerimpulses die
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untere Besugsspannungsschwelle überschreitet, die obere Bezugsspannungsschwelle jedoch nicht erreicht. Verwendet man zur Aus-. wahl der Triggerimpulse einen derartigen Differentialdiskriminator, so können FeHersteilen, die Korona-Impulse von geringerer Größe liefern, auch in Anwesenheit von Korona-Entladungen nachgewiesen werden, die Signale von großer Amplitude erzeugen.
Der Integrations- und Speicherschaltkreis 30 weist einen Analogsu Digitalumwandler sowie einen digitalen Rechner auf, der Dignalschwingungen digitalisieren und sie anschließend in einem passenden Speichel' speichern kann. Hierbei werden die Signale aus dem Wandlei1 10 über mehrere aufeinanderfolgende Prüfperioden von einstellbarer, fester Dauer im Speicher aufintegriert. Die aufeinanderfolgenden Prüfperioden werden durch Triggerimpulse ausgelöst, die praktisch gleichseitig mit dem Auslösen einer Korona-Entladung vom kapazitiven Abgriff C abgeleitet und durch den Triggerspannungsdiskriminator 50 hindurchgegangen sind.
Während einer jeden Prüfperiode führt der Schaltkreis 30 eine bestimmte Anzahl von Vergleichen zwischen der momentanen Signalamplitude und den eingestellten Bezugsspannungen durch und leitet aus jeder momentanen Signalamplitude ein digitales Signal ab. Um zwei, solcher Gpannungsvergleiche auszuführen und um aus analogen Spannungen digitale Spannungen abzuleiten, ist eine bestimmte
to vorgegebene Zeitspanne notwendig. Weiterhin sind Maßnahmen ge-
-c- troffen, um eine bestimmte Anzahl solcher Vergleichszyklen aus-
""- zuwählen, deren Summe dann eine vorgegebene Prüfperiode darstellt. _» Es ist günstig, die Prüfdauer so zu wählen, daß man diese Dauer
auf der horizontalen Achse eines Oszillographen 48 oder auf einem anderen pausenden Sichtgerät darstellen kann.
6AD ORIGINAL
Die Signalschwingungen, die während jeder Prüfperiode am Ausgang des Wandlers 10 erscheinen, werden dem Integrationsschaltkreis 30 über den Eingang 38 zugeführt. Während des Betriebes wandelt der Integrations- und Speicherschaltkreis 30 die Momentanamplituden der Wandlersignale in eine digitale Form um, und zwar innerhalb einer jeden Prüfperiode. Weiterhin integriert der Speicherslialtkreis 30· die digitalisierten Momentanwerte in einem passenden elektrischen oder magnetischen Speicher auf, so daß ein integriertes Wandlersignal entsteht, dessen Dauer gleich einer Prüfperiode ist. Integrations- und Speicherschaltkreise, die man für den Integrations- und Speicherschaltkreis verwenden kann, sind kommerziell erhältlich.
Der Oszillograph 48 ist mit einem Eingang 46 zur Fremdauslösung der Strahlablenkung verdien. Weiterhin weist er einen Eingang für die Ablenkung in Y-Richtung auf. Diese beiden Eingänge des Oszillographen sind mit den Ausgängen 44 und 50 des Integrationsund Speicherschaltkreises 30 verbunden. Wenn eine Darstellung des Ergebnisses aus dem Oszillographen gewünscht wird, wird die horizontale Ablenkung im Oszillographen 48 durch ein Triggersignal am Anschluß 52 ausgelöst. Gleichzeitig wird die integrierte Signalspannung, die in de« Integrations- und Speicherschaltkreis 30 gespeichert ist, an den Anschluß 46 für die Y-Ablenkung angelegt.
Wie eine typische analog dargestellte Schwingung aus dem Wandler 10 in dem Integrations- und Speicherschaltkreis 30 untersucht und in eine digitale Darstellung umgewandelt wird, ist in allgemeiner Form in der Figur 2 dargestellt. In der Kurve nach
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Fig. 2 ist auf der Abszisse die Zeit aufgetragen, und zwar umfaßt diese Zeit eine einzige Prüfperiode der Dauer T, die aus einer vorgegebenen Anzahl kleiner Vergleichsintervalle aufgebaut ist. Auf der Ordinate sind nun mehrere Bezugsspannungen aufgetragen, die nach einem willkürlichen Maßstab zwischen O und + 5 liegen. Im Betrieb wird der Momentanwert einer Signalschwingung S in jedem Vergleichsintervall der gesamten Prüfperiode T mit den Bezugsspannungen verglichen. Im ersten Vergleichsintervall ti wird die Momentanamplitude der Signalspannung S beispielsweise mit einer einzigen der Vergleichsspannungen verglichen, also beispielsweise mit der Vergleichsspannung + 1. Wenn die Momentanamplitude der Signalspannung größer als + 1 ist, wird im Speicher ein positiver Impuls gespeichert, während ein negativer Impuls gespeichert wird, wenn die Momentanamplitude der Signalspannung den Wert + 1 nicht erreicht. Im zweiten Vergleichsintervall t2 wird die Momentanamplitude der Signalspannung mit einem anderen Bezugsspannungswert verglichen, also beispielsweise mit - 1, und dann wird ebenfalls ein digitaler Wert gespeichert. Dieser Vorgang wird durch die ganze Prüfperiode durch wiederholt, wobei in jedem kleinen Vergleichsintervall eine andere Bezugsspannung gewählt wird. Die Reihenfolge, in der die Bezugsspannungen gewählt werden, kann in sich willkürlich gewählt sein, sie liegt dann aber fest. Wenn die Strahlablenkung des Oszillographen 48 ein zweites Mal ausgelöst wird (wenn also eine weitere Prüfperiode begonnen wird), weil beispielsweise eine andere Signalschwingung anliegt, wird nun der gleiche Punkt- für Punkt-Vergleich durchgeführt. Hierzu werden die Bezugsspannungswerte in der gleichen Folge verwendet, nur werden diese Bezugsspannungswerte gegenüber den
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Vergleichsintervallen jeweils um einen Wert versetzt. Wenn nun die Signalschwingung oder eine Folge von Signalschwingungen, die auf diese Weise digitalisiert worden ist, auch noch in analoger Form aufgezeichnet ist, können mit der gleichen Schwingung oder den gleichen Schwingungen in dem Integrations- und Speicherschaltkreis 30 nacheinander mehrere Prüfperioden durchgeführt werden. Außerdem kann die Überprüfung einer jeden Signalschwingung noch dadurch verbessert werden, daß man bei jeder Wiederholung des PrüfVorgangs die zeitliche Zuordnung zwischen der Signalschwingung und der Bezugssp:... nungsfolge ändert.
Wenn nun ein Spannungssignal S aufgezeichnet ist und mehrere Male durch den Integrationsschaltkreis 30 hindurchgeführt und in jedem Augenblick mit jedem Spannungswert der Bezugsspannung verglichen werden kann, wird die Genauigkeit der digitalen Umwandlung verbessert. Wenn genügend Bezugsspannungswerte verfügbar sind, so unterscheidet sich die Kurve, die in digitalen Speicher 30 gespeichert ist, nur noch wenig vom tatsächlichen Verlauf der Kurve S.
Nimmt man das Fehlernachweis- und Ortungssystem nach Fig. 1 in Betrieb, so werden durch aufeinanderfolgende Triggerimpulse eine Anzahl aufeinanderfolgender Prüfperioden ausgelöst, während derer der Integrationsschaltkreis 30 mit Eingangssignalen versorgt wird. Selbst dann, wenn der Spannungsdiskriminator 40 diese auslösenden Triggerimpulse auf Korona-Impulse beschränkt, die von einer einzigen Fehlerstelle herkommen, ändern sich die Ausgangssignale des Wandlers in jeder Prüfperiode, da auch noch weitere statistische Schallkomponenten vorhanden sind, die von
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anderen Korona-Impulsen aus der gleichen oder der vorhergehenden Prüfperiode stammen, und da weiterhin die Signale selbst und auch die Wandlersignale nicht prompt abklingen, so daß sie von einer Prüfperiode zur nächsten reichen. Dieses ist die sogenannte ständige Korona-Entladung. In jeder Prüfperiode gleichen sich jedoch die wenigen Signalkomponenten aus dem Yfandler, die von den auslösenden Korona-Impulsen stammen,weitgehend in ihrem Verlauf und treten immer eine bestimmte Zeit nach dem Auslösen der Prüfperiode auf. Wenn jedoch die auslösenden Korona-Impulse und die Prüfperioden zeitlich ausreichend weit auseinanderliegen, so daß alle statistischen Effekte, die in jeder Prüfperiode auftreten, auf null abgeklungen sind, bevor die nächste Prüfperiode beginnt (intermittierende Korona), so ist sun Auslösezeitpunkt* einer jeden Prüf per iode nur die gewünschte Signalkomponente vorhanden. In diesem F 11 ist die Zeitverzögerung zwischen dem Auslösen der Prüfperio ί: und dem Vfandlersignal eindeutig. Das sdl nun in Verbindung mit Fig. 3 näher erläutert werden, in der für jede dieser Bedingungen generalisierte Signalkurven dargestellt sind.
In der Fig. 3a stellt die Kurve A eine sinusförmige Prüfspannung dar, die dem Transformator über die Leitung 4 zugeführt wird. Intermittierende Korona-Impulse sollen zu den Zeiten Bl und B2 auftreten, die auf der Kurve A markiert sind. Eine ständige Korona-Entladung soll dagegen zu den Zeiten Bl und B3 auftreten, die ebenfalls auf der Kurve A markiert sind. Die Kurve 3b zeigt den Verlauf der Ausgangsspannung des Wandlers während einer Prüfperiode, die am Zeitpunkt .t beginnt und am
800840/071·
ORIGINAL INSPECTED
Zeitpunkt T endet. Diese Prüfperiode wird vom Korona-Impuls bei Bl ausgelöst. Wie die Fig. 3b zeigt, beginnt das Wandlersignal Sl am Zeitpunkt t- und endet am Zeitpunkt tn. Die Zeitspanne von t
J. Δ Ο
bis t- ist diejenige Zeitspanne, die der Schall benötigt, um von der elektrischen Fehlerstelle zum Wandler IO zu gelangen. Ein zweiter Korona-Impuls, der zum Zeitpunkt B0 auftritt, der auf der Kurve A markiert ist, führt auf ein Wandlersignal, das mit dem Signal S- keinen Zusammenhang hat und die gleiche feste Zeitverzögerung zwischen t und t- aufweist.
Die Fig. 3c zeigt nun den Verlauf eines Wandlersignals, wenn eine ständige Korona-Entladung herrscht. In der Fig. 3c wird eine Prüfperiode zum Zeitpunkt B3 der angelegten Prüfspannung (Fig. 3a) ausgelöst, während der Wandler 10 bereits ein Ausgangssignal abgibt, das von einem vorhergehenden Korona-Impuls zum Zeitpunkt B- stammt. Die Fig. 3c zeigt somit eine Signalkomponente S-,die vom Korona-Impuls ausgelöst ist, der zum Zeitpunkt B« entstanden ist. Die Signalkomponente S- hat im wesentlichen den gleichen Verlauf und die gleiche Zeitverzögerung wie die Kurve S- in Fig. 3b. Weiterhin zeigt die Fig. 3c eine statistische Signalkomponente SR, die im Ausgangssignal des Wandlers vorhanden ist und von statistischen Schallwirkungen stammt, die von der gewünschten Signalkomponente Sj unabhängig sind. Das vom Wandler abgegebene Ausgangssignal, das in der Fig. 1 am Schalter 36 anliegt, ist die Summe der beiden Signalkomponenten S1 und SR. Von diesem Gesamtsignal wird der Zeitpunkt tj verdeckt, an dem die gewünschte Signalkoraponente S- ausgelöst wird.
Zur Betrachtung der Kurven aus Fig. 3 soll noch einmal daran
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erinnert werden, daß die einzelnen Signalkomponenten, wie beispielsweise die Signalkurve S-, die von sich wiederholenden Korona-Impulsen an einer bestimmten Fehlerstelle stammen, in aufeinanderfolgenden Prüfperioden einen gleichen oder doch zumindest sehr ähnlichen Verlauf haben. Zumindest gilt dieses für die Zeitspanne zwischen dem Auslösen der Prüfperiode und dem ersten Auftreten des Wandlersignals und für die Anfangspolarität.
Die statistische Signalkurve
^SITdagegen, die von Echos, statistischen Impulsen an anderen Stellen und von Dauerentladungen herrührt, hat einen Verlauf, der von Prüfperiode zu Prüfperiode sehr verschieden ist. Wenn man also die gewünschte Signalkomponente S- über eine Folge von Prüfperioden aufintegriert, so wird die Signalkomponente S-verstärkt. Integriert man dagegen die störenden statistischen Signalkomponenten S„ über eine Anzahl von Prüfperioden auf, so geht der Mittelwert der störenden Komponente gegen null.
In der Fig. 4 ist eine Prüfperiode T dargestellt. Die Kurve Rj stellt dabei das Resultat der Integration einer Anzahl gewünschter Signalkomponenten dar, die von einer einzigen Fehlerstelle stammen. Das Integral der statistischen Signale über eine Anzahl von Prüfperioden ist dagegen durch die Kurve Rg dargestellt. Wie man sieht, ist der Größenunterschied zwischen der aufintegrierten störenden Komponente R0 und der aufintegrierten gewünschten Sigx nalkomponente R- so groß, daß die Summe dieser beiden Kurven eindeutig den Zeitpunkt erkennen lassen, an dem dfe gewünschte Komonente R- ausgelöst wird, (Die Summe dieser beiden Kurven ist das aufintegrierte vollständige Signal, das in dem Speicherschaltkreis zur Beobachtung gespeichert ist.)
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Wie man der bisherigen Beschreibung der Anordnung zur Ortung' und zum Nachweis elektrischer Isolationsfehler entnimmt, führt ein wiederholtes Auslösen einer Folge von Prüfperioden dazu, daß in dem Integrations- und Speicherschaltkreis 30 eine Darstellung der Signalschwingung aus dem Wandler gespeichert wird, deren Verlauf der Summe der beiden Kurven B- und It aus Fig. 4 entspricht. Wie bereits in Verbindung mit Fig. 2 klargestellt wurde, führt ein wiederholter Durchgang von aufgezeichneten Signalen während der Prüfperioden für eine wiederholte digitale Analyse der Wandlersignale in jeder Prüfperiode au* eine erhöhte Genauigkeit der Integration und auf eine erhöhte Genauigkeit der dabei entstehenden Signalschwingung. Das Aufzeichnungsgerät 28 ist daher im Grund genommen nicht notwendig. Es stellt jedoch eine sehr vorteilhafte Ergänzung des Integrationssystems dar und ermöglicht es, bereits nach einer verhältnismäßig kurzen Folge von Prüfperioden mit einem ausreichenden Grad von Genauigkeit die erforderlichen Unterscheidungen und Ortungen durchführen zu können.
Wie bereits erwähnt, kann die aufintegrierte Signalschwingung, deren Verlauf der Kurve in Fig. 4 entspricht, und die im Speicherschaltkreis 30 gespeichert ist, zur Beobachtung während einer Prüfperiode mit dem Kathodenstrahloszillographen 48 sichtbar gemacht werden. Die Eingangsklemmen 46 und 52 des Oszillographen sind mit den Ablenkplatten für senkrecht aufeinanderstehende Achsen des Oszillographen verbunden. Der Anschluß 52 des Oszillographen kann beispielsweise so verschaltet sein, daß er die Strahlablenkung im Oszillographen am Zeitpunkt t (Fig. 4) auslöst, was den Anfang einer Prüfperiode anzeigt. Die Eingangsklemme 46 des
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Oszillographen ist dann mit dem Y-Verstärker des Oszillographen und mit der Ausgangskiemme 44 des Speicherschaltkreises 30 verbunden .
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Claims (7)

4c Ansprüche
1. Anordnung zur Ortung und zum Nachweis elektrischer Isolationsfehler in einem elektrischen Gerät, das in ein mit Flüssigkeit gefülltes Gehäuse eingesetzt ist und eine isoliert durch das Gehäuse hindurchgeführte Hochspannungszuleitung aufweist, mit einem Schallwandler, der von der möglichen Fehlerstelle entfernt angeordnet ist und auf elektrische Entladungen beschränkter Zeitdauer an der möglichen Fehlerstelle anspricht und nach einer gewissen Verzögerung , die der Schallausbreitung in der Flüssigkeit von der Fehlerstelle bis zum Wandler entspricht, eine elektrischeSignalschwingung erzeugt, weiterhin mit einer SpannungsVergleichsvorrichtung, die an den Schallwandler angekoppelt ist und eine Folge digitaler Signale erzeugt, die ein Maß für die Polarität und die Momentanamplituden der Schallwandlerschwingung während einer Prüfperiode vorgegebener Dauer sind, und mit einem einen Impulsgenerator aufweisenden Triggerschaltkreis, der an die Hochspannungszuleitung angekoppelt ist und unmittelbar auf wiederholt auftretende elektrische Entladungen an der Fehlerstelle anspricht, um die SpannungsVergleichsvorrichtung für mehrere aufeinander folgende Prüfperioden auszulösen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsvergleichsvorrichtung ein Integrations- und Speicherschaltkreis nachgeschaltet ist, in dem einmal die mit einer bestimmten Zeitverzögerung auftretenden Komponente und zum anderen weitere Signalkomponenten, die laufend in statistischer Folge auftreten und dadurch den Beginn der mit einer bestimmten Zeitverzögerung auftretenden Signalkomponente verdecken, über mehrere Prüfperioden hinweg auf-
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integriert und gespeichert sind, so daß die wiederholt mit einer bestimmten Zeitverzögerung auftretende Signalkomponente verstärkt ist, während aus den laufend in statistischer Folge auftretenden Signalkomponenten ein Mittelwert gebildet ist, der sehr klein ist und gegen Null geht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Integrations- und Speicherschaltkreis ein Sichtdarstellungsgerät nachgeschaltet ist, dessen Darstellungsperiode gleich der Prüfperiode ist, so dai: bei der Darstellung der im Integrations- und Speicherschaltkreis gemittelten und gespeicherten Signalkomponenten die Größe der Zeitspanne bestimmbar ist, um die die gewünschte Signalkomponente verzögert ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die SpannungsVergleichsvorrichtung mehrere Bezugsspannungen sowie einen digitalen Vergleichsschaltkreis aufweist, der in einer Prüfperiode die zugeführten Signalkomponenten mit den Bezugsspannungen in einer bestimmten Reihenfolge vergleicht, während in der darauf folgenden Prüfperiode die Bezugsspannungen in einer anderen Reihenfolge verglichen werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Triggerschaltkreis nur auf solche elektrischen Entladungen an derFehlerstelle anspricht, deren Impulsspannungen größer als eine vorgegebenen Spannungsschwelle sind oder zwischen zwei vorgegebenen Spannungsschwellen liegen.
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5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallwandler eine Ausgangsschwingung erzeugt, die nach Frequenz, Phase und Amplitude den Schallschwingungen proportional ist, die auf den Wandler auffallen.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichtdarstellungsgerät ein Elektronenstrahloszillograph ist, dessen Horizontalablenkung beim Beginn einer Darstellungsperiode ausgelöst ist und an dessen vertikale Ablenkplatten das resultierende Signal angelegt ist.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine digitale Integrationsstufe zur Integration der elektrischen Signalkomponenten vorgesehen ist, die durch sich wiederholende elektrische Entladungen an der Fehlerstelle ausgelöst sind, so daß diese Signalkomponenten von den statistisch auftretenden Signalkomponenten sowie ν; η den
) direkt übertragenen Signalkomponenten unterscheidbar sind, und daß ein Sichtdarstellungsgerät zur Darstellung der aufintegrierten Signale vorgesehen ist, a> daß die Zeitspanne meßbar ist, um die die gewünschte Signalkomponentei verzögert sind.
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