DE1541640A1 - Schwingkristall - Google Patents
SchwingkristallInfo
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- DE1541640A1 DE1541640A1 DE19661541640 DE1541640A DE1541640A1 DE 1541640 A1 DE1541640 A1 DE 1541640A1 DE 19661541640 DE19661541640 DE 19661541640 DE 1541640 A DE1541640 A DE 1541640A DE 1541640 A1 DE1541640 A1 DE 1541640A1
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H9/00—Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
- H03H9/02—Details
- H03H9/05—Holders or supports
- H03H9/0504—Holders or supports for bulk acoustic wave devices
- H03H9/0528—Holders or supports for bulk acoustic wave devices consisting of clips
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)
Description
Aktz.: P 15 ^l 6%O.? Ulm, 16. Januar 1969
PT-UL/Ke/go
W 6436
"Schwingkristall11
Die Erfindung betrifft einen in einem Gehäuse untergebrachten
und auf gegenüberliegenden Flachen mit elektrischen Abgriffen versehenen plattenförmigen Schwingkristall, bei dem
zwei durch den Sockel des Gehäuses geführte elektrische Anschlußdrähte
an ihren Enden so ausgebildet sind, daü sie auch die Halterung des Kristalls bewirken.
Halterungen für Schwingkristalle sind in verschiedensten Ausführungen
bekannt. Zwei bekannte Anordnungen sind in den Fig. 1 und 2a dargestellt. Beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 1 ist der plattenförmige Schwingkristall, beispielsweise Schwingquarz, mit 1 bezeichnet, während die beiden
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I ti.
ue Unte<-!agen (An. 7 s, Abs. 2 Nr., o.,.. .
BAD OR1QW«.
elektrischen Anschlußleitungen für diesen Quarz niit 'λ und
3 bezeichnet sind. Vorn Gehäuse des Quarzes ist hier nur der Sockel 4 dargestellt, durch den die beiden Anschlußleitungen
2 und 3 hindurchgeführt sind. Sie ragen mit ihren Enden 2a und 3a in das Getiause des Schwingquarzes hinein.
An den Enden 2a und 3a sind zwecks mechanischer Halterung
des Schwingquarzes sowie zwecks Verbindung der Abgriffe 5 des Schwingquarzes mit den Zulextungen 2 und 3
Federdrähte 6 und 7 angelötet, die an ihren oberen Enden als Wendel mit geringem Abstand benachbarter Windungen der
Wendel zueinander ausgebildet sind. Zwischen benachbarte Windungen der Wendel ist der Schwingquarz 1 eingesteckt.
Er wird hierdurch mecnanisch gehaltert. Da er außerdem derart eingesteckt wird, daß die auf gegenüberliegenden Flächen
des Schwingquarzes 1 liegenden Abgriffe 5 mit den Federdrähten 6 und 7 in leitender Verbindung stehen, ist
auch die elektrische Verbindung zwischen den Anschlußleitungen 2 und 3 und dem Schwingquarz hergestellt. Um eine
sichere Kontaktgabe zu bewirken, werden die Drähte t>
und 7 mit den Anschlüssen 5 verlötet oder durch Leitsilber
verklebt.
Die bekannte Ausführungsform gemäß Fig. 2a unterscheidet
sich von der Ausführungsform der Fig. 1 lediglich dadurch,
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daß anstelle der Federdrahte b und 7 Federelemente Ö und
9 an die Enden 2a und 3a der Anschlußleitungen 2 und 3
angelötet sind. Die Form der Federelemente geht aus der Fig. 2b hervor. Zwischen den Backen Öa und ob der Federelemente
wird der Schwingquarz eingeklemmt, wodurch eine mechanische Halterung, aber auch bei entsprechendem Einstecken
des Schwingquarzes eine elektrische Verbindung zwischen den Abgriffen 5 und den Anschiuiileitungen 2 und
3 zustandekommt. Auch hier wird eine sichere Kontaktgäbe Λ
durch Lötung oder Verklebung mit Leitsilber erzielt.
Die beschriebenen bekannten Ausführungsformen der Quarzhalterung sind relativ teuer und kompliziert. Ebenfalls relativ
kompliziert und teuer sind die aus den USA-Patentschriften
2 727 29o und 3 022 431 bekannten Quarzhalterungen,
bei denen die durch den Sockel des Gehäuses geführten Anschlüsse sexbst der Halterung des Quarzes dienen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin,
eine sehr einfache und damit billige Quarzhalterung mit den gleichen technischen Vorteilen, wie sie die Anordnungen
des Standes der Technik aufweisen, zu schaffen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch bewirkt, daß die bei-
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BAD ORIGINAL
H ¥ 643b
den Anschlußdrähte selbst am Ende des in das Gehäuse hineinragenden
Teils durch Quetschen bandförmig verbreitert und derart angeordnet sind, daß die Flächen der bandförmigen
Teile etwa senkrecht zur Verbindungslinie der Durchstoßpunkte der Drähte durch den Sockel stehen, daß
die in das Gehäuse ragenden Drahtenden senkrecht zu den Flächen des Bandes und in Rxchtung der Drähte geschlitzt
sind und daß das Quarzpiättchen in diese Schlitze eingesteckt
ist, wobei dxe auf dem Quarzpiättchen aufgebrachten beiden Abgriffe je mit einem der Anschlußdrähte elektrxsch
verbunden sind.
Um die in das Gehäuse des Quarzes hineinragenden Enden der Anschlußleitungen bandförmig auszubilden, kann man die gesamte
Anschlußieitung bandförmig ausbilden. Dieses Band wird an seinem entsprechenden Ende geschlitzt. Es ist jedoch
auch möglich, die Anschlußleitungen als runde Drähte auszubilden, wobei man dann die bandförmige Ausbildung an
den Enden durch Quetschen der Drähte an den entsprechenden Stellen erzielt.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist ein erfindungsgemäli aufgebauter
Schwingquarz im Längsschnitt (Fig. 3a), im Querschnitt (Fig. 3b) sowie in Aufsicht bei abgeschnittenem
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Gehäusedeckel 10 (Fxg. je ) dargestellt. Die Änschxußdrahte
sind auch hier wiederum mit 2 und 3, der Sockel mit k und
der plattenförraxge Quarz nut 1 bezeichnet. Damit das Quarzgehäuse
dicht ist, sind die Anschlußleitungen 2 und 3 xn dem Sockel k mittels einer Glasschmelze 11 befestxgt. Im
Gegensatz zum Stande der Technik sind nunmehr dxe oberen Enden der in das Gehäuse hineinragenden Teile 2a und 3a
der drahtförmigen Anschlußdrähte 2 und 3 bandförmig ausgebildet
(2b und 3b)· Sie weisen außerdem jeweils einen ύ
Schlitz 12 auf. In diese Schlitze ist der Quarz eingesteckt*
Die elektrische Verbindung zvaschen Anschlußleitungen 2
und 3 und den Quarzabgriffen 5 wird dadurch bewirkt, daß
jeder Quarzabgriff zu einer der Anschlußleitungen 2 oder 3 geführt ist, wobei wiederum ein sicherer Kontakt zwischen
Anschlußleitung und Abgriff dadurch bewirkt wird, daß beide miteinander verlötet oder durch Leitsilber verklebt
werden» Die Verklebungsstelle ist mit dem Bezugszeichen 13 bezeichnet.
Durch die erfindungsgemaße Ausbildung der Halterung kann
diese Halterung bis zu 30 % billiger hergestellt werden.
Außerdem ist die Montage des Bauteiles bedeutend vereinfacht. Schließlich konnte durch die erfindungsgemäße Ausbildung
auch eine Verbesserung der elektrischen Eigenschaft
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L ¥ b436
ten des Quarzes erzielt werden. Bei den bekannten Quarzhalterungen
treten nämlich bei der Auflötung der Federdrähte 6 und 7 bzw. Federelenaente ö und 9 Ungenauigkeiten
auf, wodurch nach Einstecken des Quarzes 1 Kräfte auf den Quarz ausgeübt werden. Diese unkontrollierbaren
Kräfte verschlechtern die Eigenschaften des Quarzes. Sie
treten bei der erfindungsgemaßen Ausbildung nicht auf.
- 7 90S830/0723
Claims (1)
- ψ-W 6436PatentanspruchIn einem Gehäuse untergebrachter und auf gegenüberliegenden Flächen mit elektrischen Abgriffen versehener plattenförmiger Schwingkristall, bei dem zwei durch den Sockel des Gehäuses.geführte elektrische Anschlußdrähte an ihren Enden so ausgebildet sind, daß sie auch die Halterung des Kristalls bewirken, dadurch gekennzeichnet $ dali die beiden Anschlußdrähte selbst am Ende des in das Gehäuse hineinragenden Teils durch Quetschen bandförmig verbreitert und derart angeordnet sind, daß die Flächen der bandförmigen Teile etwa senkrecht zur Verbindungslinie der Durchstoßpunkte der Drähte durch den Sockel stehen, daß die in das Gehäuse ragenden Drahtenden senkrecht zu den Flächen des Bandes und in Richtung der Drähte geschützt sind und daß das Quarzplättchen in diese Schlitze eingesteckt ist, wobei die auf dem Quarzplättchen aufgebrachten beiden Abgriffe | je mit einem der Anschlußdrähte elektrisch verbunden sind.909830/0723 -BADη t |n*ft-f%tnr ' v; "■* '* .- · ! Ni. \ SaU 3 dos Andorunrjsga'j. v. 4,9, <ü '"■Ler s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0031716 | 1966-07-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1541640A1 true DE1541640A1 (de) | 1969-07-24 |
Family
ID=7556509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661541640 Pending DE1541640A1 (de) | 1966-07-29 | 1966-07-29 | Schwingkristall |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1541640A1 (de) |
| GB (1) | GB1175244A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2321195A1 (fr) * | 1975-08-14 | 1977-03-11 | Int Standard Electric Corp | Montage des cristaux piezo-electriques |
| EP0070503A3 (en) * | 1981-07-16 | 1984-11-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Holding and connecting device for a disc-shaped piezoelectric resonator |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5326100B1 (de) * | 1970-09-09 | 1978-07-31 |
-
1966
- 1966-07-29 DE DE19661541640 patent/DE1541640A1/de active Pending
-
1967
- 1967-06-19 GB GB2819767A patent/GB1175244A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2321195A1 (fr) * | 1975-08-14 | 1977-03-11 | Int Standard Electric Corp | Montage des cristaux piezo-electriques |
| EP0070503A3 (en) * | 1981-07-16 | 1984-11-28 | Siemens Aktiengesellschaft | Holding and connecting device for a disc-shaped piezoelectric resonator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1175244A (en) | 1969-12-23 |
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