DE1541370C - Speischale aus Fasermasse fur medizini sehe Zwecke - Google Patents
Speischale aus Fasermasse fur medizini sehe ZweckeInfo
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Description
konkav gekrümmten Seitenfläche der in F i g. 1 gezeigten Schale. Bei Vorhandensein von vier Flächen
kann der Arzt oder die Krankenschwester die beiden außenliegenden Flächenbereiche zur Unterstützung
der Speischale benutzen, während der Patient die Schale an den beiden innenliegenden Flächenbereichen
ergreifen kann. Die umgebogene Randkante 20 erstreckt sich entlang dem äußeren Rand der Flächenbereiche
22.
Am Schalenboden sind im dargestellten Beispiel drei abwärts gerichtete Ausdrückungen 24, 26 und 28
vorgesehen, von denen sich die erste oben in der Mittelebene 30 und die beiden anderen sich seitwärts
symmetrisch zu dieser Ebene befinden. Die Ausdrükkungen bilden Stützfüße· für den Fall, daß der Schalenboden
sich nach der Herstellung nach außen wölbt, wobei die ausgedrückten Stützfüße ein Berühren
des ausgewölbten Teiles des Bodens mit einer ebenen Fläche, auf der die Schale abgestellt wird,
verhindern. Die Stützfüße sind auf der Zeichnung mit ebenen Stützflächen gezeigt. Die Stützflächen der
Füße können aber auch gewölbt ausgebildet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Speischale aus Fasermasse für medizinische Für bettlägerige Kranke, insbesondere in Kran-
Zwecke, die mit einer nach unten umgebogenen 5 kenhäusern, sind sogenannte Steckbecken mit einem
Randkante versehen ist und deren nierenförmige breiten Rand bekannt. Diese Steckbecken bestehen
Gestalt durch eine äußere konvexe Rundung, jedoch aus emälliertem Eisenblech und haben daher
eine innere konkave Rundung und zwei Verbin- von Hause aus eine ausreichende Formbeständigkeit,
dungsrundungen an den Enden bestimmt ist, so daß der vorhandene breite Rand vornehmlich den
dadurch gekennzeichnet, daß an we- ίο Zweck hat, die Bequemlichkeit für den Patienten bei
nigstens zwei an die äußere, konvexe Rundung der Benutzung zu erhöhen.
(12) oder die innere, konkave Rundung (14) an- Material, Form und Zweck eines solchen Steckgrenzenden
Übergangsbereichen zu den Verbin- beckens sind wesentlich andere als die einer Speidungsrundungen
(16,18) vom Rand der Schale schale, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung
Flächenabschnitte (22) nach außen vorspringen, 15 ist.
und daß in diesen Übergangsbereichen die umge- Durch die neue Ausbildung der Speischale wird
bogene Kante (20) entlang dem äußeren Rand eine ausgezeichnete Versteifung erzielt, die so wirdieser
Flächenbereiche (22) verläuft. kungsvoll ist, daß der Boden des Beckens nicht
2. Speischale nach Anspruch 1, dadurch ge- mehr, wie bisher, durch besondere Formgebung verkennzeichnet,
daß die Flächenbereiche (22) als 20 steift zu werden braucht. Diese Wirkung wird weebene
Flächen ausgebildet sind. sentlich durch die Anordunng der vom Rand vor
springenden Flächenbereiche an den Übergängen zwischen den verschiedenen Rundungen unterstützt.
Gleichzeitig wird durch diese'vorspringenden Flä-
25 chenbereiche die Handhabung der Schale wesentlich erleichtert, da die vorspringenden Flächenbereiche
als Griff stellen während des Gebrauchs der Schale
Die Erfindung betrifft eine Speischale aus Faser- dienen können. Dadurch wird vermieden, daß mit
masse für medizinische Zwecke, die mit einer nach den Fingern in die Schale hineingegriffen zu werden
unten umgebogenen Randkante versehen ist und de- 30 braucht, wenn die Schale dem Patienten vorgehalten
ren nierenförmige Gestalt durch eine äußere konvexe wird, bzw. der Patient die Schale selbst halten muß.
Rundung, eine innere konkave Rundung und zwei Die Verwendung wird dadurch wesentlich hygieni-Verbindungsrundungen
an den Enden bestimmt ist. scher.
Derartige Speischalen werden in Krankenhäusern Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen,
und von Ärzten, insbesondere bei der Behandlung 35 wenn die Flächenbereiche als ebene Flächen ausgevon
Mund, Nase und Hals zur Aufnahme verschütte- bildet sind.
ter Flüssigkeit und ähnlicher Stoffe verwendet. Die Maßnahmen nach der Erfindung gestatten,
Während in der zurückliegenden Zeit solche seit Speischalen aus Fasermasse in wesentlich größerem
langem in Benutzung befindlichen Speischalen aus Umfange einzusetzen als bisher, und zwar auch in
emailliertem Blech oder Kunststoff hergestellt wor- 40 Fällen, in denen man bisher aus hygienischen oder
den sind, ist man in neuerer Zeit dazu übergegangen, Sicherheitsgründen die üblichen Speischalen aus Mederartige
Speischalen aus einer Fasermasse herzustel- tall oder Kunststoff verwendet hat.
len, wobei diese Masse ähnlich wie bei Eierkartons Die Erfindung wird nachfolgend an Hand sche-
len, wobei diese Masse ähnlich wie bei Eierkartons Die Erfindung wird nachfolgend an Hand sche-
im pulpeähnlichen Zustand auf eine Form niederge- matischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeischlagen
wird. Hierdurch läßt sich die Speischale 45 spiel näher erläutert.
außerordentlich billig herstellen, so daß sie nach dem Die F i g. 1 und 2 zeigen die Speischale von oben
Gebrauch weggeworfen oder vernichtet werden kann. bzw. die Ansicht auf die dem Patienten zugekehrte,
Die aus Fasermasse hergestellte Speischale ist von konkave Seite, während die F i g. 3 und 4 Quer-Natur
aus recht weich und biegsam, also wenig form- schnitte entlang den Schnittlinien IH-III bzw. IV-IV
beständig, so daß man zur Verbesserung ihrer Stei- 50 der F i g. 1 wiedergeben.
figkeit die Schale an ihrem oberen Rand mit einer Die in ihrer Umrißgestalt nierenförmige und aus
umgebogenen Kante versehen hat. Zur weiteren Ver- Fasermasse hergestellte Speischale hat. an der oberen
Stärkung wurde auch bereits vorgeschlagen, am Scha- Kante der Schale eine Form, die sich aus einer äußelenboden
eine versteifende Eindrückung vorzusehen, ren, konvexen Rundung 12 und einer inneren, kondie
in ihrer Umrißgestalt der Form des Beckens ent- 55 kaven Rundung 14 zusammensetzt, wobei diese Runspricht.
' düngen durch entsprechende Verbindungsrundungen Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine 16 und 18 an den Schalenenden miteinander verbun-Speischale
der eingangs näher bezeichneten Art so den sind. Am äußeren Rand ist eine verstärkende
weiterzubilden, daß durch einfache Mittel noch eine Abrundung in Form einer nach unten umgebogenen
wesentlich höhere Steifigkeit und damit Formhaltig- 60 Randkante vorgesehen, wie insbesondere aus den
keit erreicht werden, wobei gleichzeitig die Handha- F i g. 2 bis 4 hervorgeht.
bung der Speischale insbesondere für den Patienten Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß vom oberen Rand
selber verbessert werden soll. der Schale vier ebene Flächenbereiche 22 ausgehen,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- und zwar jeweils im Übergangsbereich zwischen den
löst, daß an wenigstens zwei, an die äußere, konvexe 65 vier Rundungen 12, 14, 16 und 18. Es kann in eini-Rundung
oder die innere, konkave Rundung, angren- gen Fällen auch ausreichen, nur zwei Flächen vorzuzenden
Übergangsbereichen zu den Verbindungsrun- sehen, und zwar entweder an der außenliegenden,
düngen vom Rand der Schale Flächenabschnitte konvex gekrümmten oder an der innenliegenden,
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK596865 | 1965-11-19 | ||
| DK596865 | 1965-11-19 | ||
| DES0106653 | 1966-10-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1541370B1 DE1541370B1 (de) | 1972-11-23 |
| DE1541370C true DE1541370C (de) | 1973-06-14 |
Family
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