DE1540270C - Verfahren zum Befestigen radialer Stromzufuhrungsdrahte an metallenen Kap pen elektrischer Bauelemente - Google Patents
Verfahren zum Befestigen radialer Stromzufuhrungsdrahte an metallenen Kap pen elektrischer BauelementeInfo
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Description
1 2 * .
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nicht geschwächt wird. Die Verbindung ist so fest,
Befestigen radialer Stromzuführungsdrähte an metal- daß sich eine Lotabdeckung erübrigt, so daß das
lehen Kappen elektrischer Bauelemente, insbesondere Anschweißen der Stromzuführungsdrähte auch nach
Widerstände, mittels elektrischer Punktschweißung. dem Aufsetzen der Kappen auf die Bauelemente-Für
die Herstellung radial bedrahteter Wider- 5 körper erfolgen kann. Die beim Schweißen auftrestände,
d. h. Widerstände, deren Stromzuführungs- tende Wärme wird nämlich durch die eingespannte
drahte praktisch senkrecht zur Längsachse des Kappe sofort abgeführt, so daß eine merkbare ErWiderstandes
an den Armaturen befestigt sind, hat wärmung des Widerstandes nicht eintritt,
man bisher im wesentlichen drei verschiedene Arma- Vorzugsweise wird die kopfartige Verdickung türen verwendet. So sind Widerstände mit aus Blech io durch Stauchen des Stromzuführungsdrahtes hergegestanzten löffelartigen Kappen bekannt, bei denen stellt.
man bisher im wesentlichen drei verschiedene Arma- Vorzugsweise wird die kopfartige Verdickung türen verwendet. So sind Widerstände mit aus Blech io durch Stauchen des Stromzuführungsdrahtes hergegestanzten löffelartigen Kappen bekannt, bei denen stellt.
der Stromanschluß als Lasche mit ausgestanzt wird. Die Verdicküng wird zweckmäßig so groß gemacht,
Diese Lasche besitzt einen verhältnismäßig großen daß das über den eigentlichen Drahtdurchmesser hin-
Querschnitt, der den Widerstand beim Einlöten in ausgehende Material der Verdickung dem beim
eine Schaltung wärmemäßig stark beansprucht. Wenn 15 Punktschweißen entstehenden Materialabbrand ent-
man die Lasche mit einem kleineren Querschnitt ver- spricht.
sieht, besteht Bruchgefahr an der Übergangsstelle Die Erfindung wird an Hand einiger in der Zeich-
von der Kappe zur Lasche. Außerdem bleibt hierbei nung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläu-
bei der Herstellung ein erheblicher Verschnitt an tert.
hochwertigem Blech übrig. ao Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen in
Ferner sind hohlnietartige Kappen für Wider- bekannter Weise mit einem radialen Stromzufüh-
stände bekannt, auf die ein mit einer öse versehener rungsdraht versehenen Widerstand; in den
Draht aufgelegt und eingerollt wird. Der hierbei ent- Fig. 2, 3 und 4 sind mit Verdickungen gemäß
stehende elektrische Kontakt ist aber schlecht, so daß der Erfindung versehene Stromzuführungsdrähte dar-
diese Kappen ohne nachträgliche Lötung oder 35 gestellt;
Schweißung für hochwertige Widerstände nicht ver- F i g. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen nach
wendbar sind. Die Lötung muß jedoch für die ge- der Erfindung bedrahteten Widerstand;
zielte Fertigung eng tolierter Widerstände vor dem F i g. 6 ist eine Draufsicht auf F i g. 5.
Aufziehen der Kappen auf dem Widerstandkörper In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Widerstandskörper,
erfolgen, da sein Widerstandswert sonst durch die 3° der z. B. aus einem Keramikstäbchen mit einer auf-
beim Löten entstehende Wärme unzulässig verändert gedampften Widerstandsschicht besteht und der mit
wird. Es ist außerdem unerläßlich, die beim Löten zwei üblichen tiefgezogenen Kappen 2 aus Messing,
benutzten Flußmittel abzuwaschen, was wiederum Stahl oder einer geeigneten Metallegierung versehen
nicht ohne Einwirkung auf die Widerstandsschicht ist. Auf jeder Kappe 2 ist vor dem Aufsetzen auf
bleibt. ~~ . ·. 35 den Widerstandskörper 1 ein Stromzuführungsdraht 3
Werden die Stromzuführungsdrähte, wie es weiter von überall gleichmäßig rundem Querschnitt durch
bekannt ist, radial an vorgeformte Metällkappen elek- elektrisches Punktschweißen radial befestigt worden,
trisch angeschweißt, so werden durch diese Punkt- Durch das Punktschweißen wird der runde Draht 3
schweißung die Drähte an der Schweißstelle im Quer- an der Schweißstelle geschwächt, d. h., er erhält über
schnitt geschwächt (vgl. Fig. 1). Zur Erhöhung der 40 der Kappe 2 eine Einbuchtung 4, die im wesentlichen
mechanischen Festigkeit muß deshalb die Schweiß- der Form, der Schweißelektrode entspricht und die
stelle durch ein Lotmaterial abgedeckt werden. Das durch Druck dieser Elektrode, durch Abbrand und
Löten kann aber aus den obengenannten Gründen durch Erweichung des Drahtmaterials infolge Strom-
wieder nur an den losen, noch nicht aufgezogenen durchgang beim Schweißen entstanden ist. Infolge
Kappen vorgenommen werden. Das Aufziehen von 45 dieser Drahtschwächung ist die Haftfläche zwischen
Kappen mit radial befestigtem Stromzuführungsdraht Draht 3 und Kappe 2 relativ klein, so daß der Draht 3
bereitet darüber hinaus Schwierigkeiten, da die An- verhältnismäßig leicht von der Kappe 2 abgezogen
griffsfläche für einen Preßstempel relativ klein ist. werden kann bzw. leicht an der Schweißstelle ab-
Hinzu kommt noch, daß bei Verwendung von Mes- bricht, zumal dort der Draht durch die Erwärmung
singkappen die Festigkeit des Materials an der Legie- 50 spröde und hart geworden ist. Aus diesem Grund
rungsgrenze mit dem Lot stark herabgesetzt wird. muß die Schweißstelle noch durch einen Lottropfen 5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zusätzlich gesichert werden. Da der Lötvorgang viel
Verfahren zum Befestigen radialer Stromzuführungs- länger dauert als das Punktschweißen durch einen
drahte an metallenen Kappen elektrischer Bauele- elektrischen Impuls, erwärmt sich die Kappe 2 beim
mente mittels elektrischer Punktschweißung zu schaf- 55 Löten viel mehr als beim Schweißen, so daß das
fen, bei dem keine weitere Lötbehandlung erforder- Löten und damit das Anschweißen des Stromzufüh-
lich ist und das Punktschweißen auch nach dem Auf- rungsdrahtes 3 vor dem Aufsetzen der Kappe 2 auf
setzen der Kappen auf die Bauelemente erfolgen den Widerstandskörper erfolgen muß, weil sonst des-
kann. sen Widerstandsschicht durch die beim Löten ent-
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren eingangs 60 stehende Wärme unzulässig verändert werden kann,
erwähnter Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, Gemäß den F i g. 2, 3 und 4 sind die runden Strom-
daß die Stromzuführungsdrähte vor dem Anschwei- zuführungsdrähte 7 vor dem Anschweißen an eine
ßen am kappenseitigen Ende mit einer kopfartigen Kappe 2 mit einer kopfartigen Verdickung 6, z. B.
Verdickung versehen werden. Infolge der kopfartigen durch Stauchen, versehen worden. In F i g. 2 ist die
Verdickung des Stromzuführungsdrahtes steht genü- 65 Verdickung 6 ampelförmig, in F i g. 3 kugelförmig
gend Material für das Abbrennen und/oder Fließen und in F i g. 4 scheibenförmig ausgebildet,
während des Schweißvorganges zur Verfügung, so Wird nun gemäß der Erfindung ein solcher Strom-
daß der eigentliche Stromzuführungsdraht hierdurch zuführungsdraht 7 mit einer Verdickung 6 an eine
Kappe 2 durch Punktschweißen angeschweißt, so wird die Verdickung 6 durch die Schweißelektrode
einseitig nur so weit abgeflacht, daß letztlich der angeschweißte Draht 7 — von der Seite gesehen —
einen gleichmäßigen ungeschwächten Querschnitt aufweist (vgl. F i g. 5). Der der Schweißelektrode
gegenüberliegende Teü der Verdickung 6 ist etwas in das Material der Kappe 2 eingedrungen, so daß
eine große Haftfläche zwischen Draht 7 und Kappe 2 entstanden ist. Diese Verbindung ist so fest, daß sich
eine Verstärkung durch einen Lottropfen od. dgl. erübrigt. Aus diesem Grund kann das Anschweißen
des Drahtes 7 an die Kappe 2 auch nach ihrem Aufsetzen auf den Widerstandskörper 1 erfolgen. Aus
F i g. 6 geht hervor, daß die Verdickung 6 des Drahtes 7 neben der Schweißstelle erhalten geblieben ist.
Zweckmäßig ist die Verdickung 6 so groß, daß das über den eigentlichen Durchmesser des Drahtes 7
hinausragende Material der Verdickung dem beim Punktschweißen entstandenen Abbrand 8 entspricht
(vgl. Fig. 2).
Bei einer praktischen Ausführungsform mit einem Stromzuführungsdraht 7 nach Fig. 2 betrugen der
eigentliche Drahtdurchmesser 0,6 mm, der maximale Durchmesser der Verdickung 0,9 mm und die Länge
der Verdickung 1,3 mm. Die Kappe 2 hatte eine Wandstärke von 0,3 mm und einen Innendurchmesser
von 4 mm. _ .. ,
Claims (4)
1. Verfahren zum Befestigen radialer Stromzuführungsdrähte an metallenen Kappen elektrischer
Bauelemente, insbesondere Widerstände, mittels elektrischer Punktschweißung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsdrähte (7) vor dem Anschweißen am kappenseitigen
Ende mit einer kopfartigen Verdickung (6) versehen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kopfartige Verdickung (6)
durch Stauchen des Stromzuführungsdrahtes (7) hergestellt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung (6)
so groß gemacht wird, daß das über den eigentlichen Drahtdurchmesser hinausgehende Material
der Verdickung dem beim Punktschweißen entstehenden Materialabbrand (8) entspricht.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschweißen
der Stromzuführungsdrähte (7) nach dem Aufsetzen der Kappen (2) auf die Bauelementekörper
(1) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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