DE1438969A1 - Gleichstromregelungsgeraet - Google Patents
GleichstromregelungsgeraetInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
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- G05F1/10—Regulating voltage or current
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Description
Telefon 796213
BM 1541
Dr. Expl. [
München, 14. Juni 1965
Dr.H./D./Au
Beckman Instruments, Inc.
2500 Harbor Boulevard
Pullerton, California, U.S.A.
Pullerton, California, U.S.A.
Gleichstromregelungsgerät Priorität: 1. Juli 1964
USA, Ser. No. 379 594
Die Erfindung "betrifft ein Gleichstromregelungsgerät, das einen
konstanten Strom liefert und genau und stetig über einen weiten Bereich von Ausgangs-Stromwerten regelbar ist.
In der Technik der ChronopotentiograpMe ist es üblich, zwischen der Hilfselektrode und der Arbeitselektrode, die beide in eine
Probelösung eingetaucht sind, einen konstanten Strom fließen zu lassen und das Potential zwischen der Arbeitselektrode und einer
dritten Elektrode, die allgemein Bezugselektrode genannt wird, zu überwachen. Durch die Überwachung des Potentiales zwischen
diesen Elektroden in Zeitabhängigkeit können Rückschlüsse über
die Art und die Menge elektrolytisch aktiver Bestandteile der Probelösung gewonnen werden.
In Figur 1 ist ein typisches Chronopotentiogramm gezeigt, das man
erhält, wenn ein elektrolyt is eher Strom von 100^A durch eine
MUnAm fS20993
^O » 8 0 3 / Ö 2 8 S
BM 1541 - 2 - U38969
lösung von Kalium-Ferrozyanid und Kalium-Chlorid geleitet wird.
Nach Aufnahme der Kurve werden die Linien AH und CJ als Tangenten
an die Kurve eingezeichnet und ferner die waagerechten Linien HJ und AC "beliebig eingezeichnet. Der Punkt, I1 auf dem Potentiogramm
wird dadurch gewonnen, daß eine Linie IB eingezeichnet . wird, so daß
IJ = 1/4 HJ -
BC = 1/4 AC
ist.
ist.
Parallel zu den Linien HJ und ΑΘ wird durch den Punkt 3? die Linie
EG eingezeicisnet und die Endpunkte EG definieren die "Übergangszeit.
Die Übergangszeit kann mit der Konzentration von Ionen in der Lösung gemäß folgender Gleichung in Zusammenhang gebracht werden:
Dabei bedeuten: T die Zeit in Sekunden, k eine Konstante, i der
elektrolytisch Strom und C die Konzentration. Daraus ist leicht
zusehen, daß die Genauigkeit der Bestimmung von dem Grad der
Genauigkeit abhängt, mit dem der elektrolytische Strom konstant gehalten werden kann. Es ist weiter deutlich, dai3 die Genauigkeit
der Messung direkt proportional derjenigen Genauigkeit ist, mit
der der elektrolytisehe Strom bekannt ist.
Aus dem Ghronopotentiogramm in Figur 1 geht hervor, daß die Impedanz
der Iiösung während des Prüf-Zeitraumes sich wesentlich
ändert. Daher ist an die Stromversorgung die Anforderung zu stellen,
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BM 1541 - 3 - H38969
daß sie innerhalb eines'großen Bereiches von Last-Impedanzen einen
konstanten Strom zur Verfügung stellt. Weiterhin geht aus Gleichung 1 hervor, daß die Übergangszeit eine direkte funktion der
Konzentration der Testlösung ist. Um die Messung innerhalb einer vernünftigen Zeit bei hohen Konzentrationen durchzuführnjg,, ist es
wünschenswert, eine Stromversorgung zur Verfügung zu haben, die einen konstanten Stromwert in einem weiten Bereich von absoluten
Stromwerten möglich macht.
Die Standardverfahren zur Strommessung, wie z. B. elektronisch oder von Hand abgeglichene Mei3geräte, sind entweder nicht genügend
genau, außerordentlich teuer oder umständlich zu bedienen. Ein Abgleich des elektrolytischen Stromes durch Einstellung, Ablesung,
Nachstellung usw. (trial and error-Verfahren) kann entweder durch Änderung der angelegten Spannung oder durch Veränderung
eines in Serie geschalteten Widerstandes erfolgen. Jete dieser Verfahren macht jedoch eine genaue und fortlaufende Auslese
des tatsächlich durch das Elektrodensystem fließenden Stromes notwendig.
Bei den Gleichstromversorgungsgeräten herkömmlicher Art sind entweder
fortlaufend einstellbare Stromwerte innerhalb eines außerordentlich kleinen Einstellungsbereiches bei riedrigen absoluten
Stromwerten oder nicht einstellbare ausgewählte Stromwerte innerhalb
eines großen Bereiches von absoluten Stromwerten möglich. Es sind keine Geräte bekannt, die einen konstanten Strom Sefern,
und bei denen gleichzeitig der absolute Stromwert innerhalb eines weiten Bereiches von Ausgangs-Stromwerten regelbar ist.
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BM 1541 - 4 -
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein. Gleichstromregelung
sgerät zu schaffen, bei dem ein konstanter Ausgangsstrom genau und stetig, innerhalb eines weiten 'Bereiches von Stromwerten regelbar ist.
Ein stabilisiertes Gleichstromversorgungsgerät zur Regelung des Laststromes innerhalb eines weiten Bereiches τοη Stromwerten9 bei
dem ein Stromregelungselement zwischen mindestens einer Eingangsklemme
und einer Ausgangsklemme vorgesehen ist, um eine Einstellung des Laststromes zu bewirken, kennzeichnet sich erfindungsgemäß
dadurch, daß eine Laststrommeßschaltung vorgesehen ist, die aus einem Paar von parallel geschalteten, den Laststrom leitenden
Zweigen besteht, und· der erste dieser Zweige eine Schaltung enthält,
mit der einer von einer Vielzahl von maximalen Lästströmen ausgewählt werden kann, und der zweite eine Schaltung enthält,
mit der der Laststrom stetig von dem Wert null bis zu dem ausgewählten Maximalstroin hin verändert werden kanns um so den gewünschten
Laststrom einzustellen, wobei der Strom durch den zweiten Zweig einen gemeinsamen Maximalwert für alle der Vielzahl der
einstellbaren Laststrom-Maximalwerte des ersten Zweiges aufweist, und die Laststrommeßschaltung ein Fehlersignal erzeugt, das proportional der Abweichung des Laststromes von dem gewünschten
Laststrom ist, und dieses Signal dem Stromregelungselement zugeführt
wird, das daraufhin seine Einstellung -so verändert, daß das Fehlersignal null wird. ■ = ·
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es bedeuten:
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BM-1541 - 5 -' ' H38969
Fig. 1 zeigt e in typisches Chronopotentiogramrn, das den
Verlauf des Elektrodenpotentials als !Funktion der
Zeit während des Übergangsintervalles darstellt;
Fig. 2 zeigt einen schematisehen Schaltkreis der Grundkomponenten
eines Gleichstromregelungsgerätes gemäü der Erfindung;
Fig. 5 und 4 sind vereinfachte schematisehe Darstellungen
der LaststrommefJschaltung des Gleichstromregelungsgerätes·
nach Fig. 2 zur Verdeutlichung der Funktions weise der Schaltung nach Fig. 2
In Fig. 2 sind die Eingangsklemmen 10 und 11 mit einer@aai.gneten
Gleichstromquelle der eingezeichneten Polarität verbündten. Ein
Schaltelement veränderlichen Widerstandes 12, wie z. B. ein NPH-Transistor
ist elektrisch in Heihe zwischen der Eingangsklemme 10
und der Ausgangsklemme 15 des Gleichstromregelungsgerätes geschaltet. Zwischen den Ausgangsklemmen 13 und 15 ist die Last-Impedanz
14 geschaltet. Die Last kann "beliebig sein, sofern sie einen konstanten Strom trotz Veränderung der Impedanz erfordert.
In Fig. 2 ist eine Hilfselektrode 16 und eine Arbeitselektrode 17 eines Ohronopotentiometers gezeigt. Das Potential der Arbeitselektrode
17 gegenüber der Bezugselektrode 18 wird durch irgendeine dazu geeignete .Vorrichtung,beispielsweise ein Registriergerät 19
überwacht.
Zwischen der Ausgangselektrode des Bauelementes 12, dessen Impedanz
veränderlich ist, und der Ausgangsklemme 15 ist eine Laststrommeßschaltung
vorgesehen. Der Ausgang dieser Meisschaltung ist mit einer Eingangsklemme eines dreipoligen Verstärkers 22 verbunden,
dessen Ausgang die Impedanz des Regelungselementes 12 re-. gelt. Der Verstärker 22 ist üblicherweise ein Gleichstromverstärker,
dessen Frequenzverhalt eine Angleichung des Ausgangssignales
an das Eingangssignal innerhalb 1/5oo Sekunde erlaubt, und der
BAD
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1541 - 6 - 1438968
einen hohen Eingangswiderstand aufweist. Der Verstärker 22 verstärkt
das Fehlersignal, das an seinem Eingang auftritt und führt die verstärkte Spannungsdifferenz ohne !Phasenumkehr im Spannungsregel ungselement der veränderlichen Impedanz 12 zu. Dadurch wird
diese Impedanz so verändert, daß derjenige Strom fliegt, der das Fehlersignal am Eingang des Verstärkers 22 im wesentlichen auf
null hält.
Die Laststromwahrnehmschaltung 21 enthält ein Potentiometer 24, das mit einer geeigneten Potentialquelle 25 verbunden ist. Die
Potentialquelle 25 ist, hier als Batterie gezeigt. In der gezeigten
Ausfuhrungsfprm ist die negative Klemme der Potentialquelle mit
der Ausgangselektrode der veränderlichen Impedanz 12 verbunden, die auf Masse geigt ist. Der Schieber 27 des Potentiometers 24 ist
über Widerstände 28 und 29 mit der Ausgangsklemme 15 des Spannungsregelungsgerätes
verbunden. Die Verbindungsstelle 31 zwischen den
Widerständen 28 und 29 stellt die Ausgangsklenme der Laststromwahrnehmschaltung
dar und Jst mit dem Eingang des Verstärkers 22 verbunden. Die Widerstände 32, 33» 34 und 35 sind jeweils mit
ihrem einen Ende mit der Eingangsklemme 15 und mit ihrem anderen
Ende mit den entsprechenden feststehenden Kontakten eines geeigneten
Bereichschalters 36 verbunden. Der Schaltarm 37 des Schalters
36 ist mit der Ausgangselektrode der veränderlichen Impedanz 12
verbunden. Der Schalter 36 hat einen feststehenden Kontakt 38» der
mit keinem weiteren Schaltelement verbunden ist. Die Ausgangsklemme 13 ist über den Widerstand 39 mit der Eingangsklemme 11 verbunden.
Daraus geht hervor, daß die Laststromwahrnehmschaltung aus zwei
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BM 1541 - 7 - U38969
Zweigen besteht, die miteinander parallel geschaltet sind, und daß
sich der gesamte Laststrom auf diese beiden Zweige verteilt. Der
erste Zweig der Laststrommeßschaltung besteht aus dem Teil des Potentiometers 24, der zwischen Masse und dem Schieber 27 liegt
und R bezeichnet ist, in Reihe mit den Widerständen 28 und 29·
Ist die Eingangsimpedanz des Verstärkers 22 und die Verstärkung genügend hoch, so wird dem Punkt 31 kein zu beachtender Strom
durch den Verstärker abgezogen. So ist also der Stromfluß durch den Widerstand 28 gleich demjenigen durch den Widerstand 29·· Der
zweite Zweig der Meßschaltung besteht aus der Vielzahl der festen Widerstände und dem Schalter 36, so daß einer dieser Widerstände
ausgewählt und mit dem ersten Zweig parallel gesehrItet werden
kann. Auf diese Weise wird deutlich, daß sich der Laststrom zwischen
dem ersten und zweiten Zweig verteilt. Ist der Schaltarm 37
auf de Klemme 38 eingestellt, so ist die Impedanz des zweiten
Zweiges unendlich und der gesamte Laststrom fließt über den ersten Zweig.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Meßschaltung wird im folgenden auf die schematische Darstellung von Figur 3 Bezug
genommen, wo der zweite Zweig weggelassen ist, d.h., die Impedanz ist unendlich. Das Potentiometer 24 wurde durch die Potentialq.uelle
V0 ersetzt. Ist der Strom durch den Belastungswiderstand
I1 und ist der Strom am Eingang des Verstärkers 22 vernachlässigbar,
dann ist der StOm durch den Widerstand 28 ebenso groß wie
Index 1. Ist die Verstärkung des Verstärkers 22 genügend hoch, so wird er bewirken, daß die Fehlerspannung an seinem Eingang im
wesentlichen null ist. So wird das Potential an der Verbindungsstelle
909803/0289 bad original
BM 1541 ' . ■ ■'.■ ' - 8 -
H38969
31 durch den Verstärker 22 im wesentlichen auf null gehalten, und
es gilt daher:
Y2 -
: R28
Wenn die innere Impedanz der Baifcerie Vp den Wert R2 M, dann gilt
V2- I1(R28 + H2)' = 0 (4)
und τ,-
\2
R28 + R2
(5)
In der "bevorzugten Ausführungsfοrm der Erfindung ist der innere
Widerstand Rp der Spannungsquelle 25 so klein im Verhältnis zum
Widerstand R28 gehalten, -daß er vernachlässigt verden kann. Da der
Wert des Widerstandes R28 unveränderlich ist, so geht aus Gleichung
5 hervor, daß der Laststrom I eine direkte Punktion der Spannung
V2 ist. Durch Veränderung der Spannung V2 kann der laststrom verändert
werden.
In der in Fig. 2 gezeigten vorzugsweisen Ausführungsfοrm der Erfindung
ist, um einen stetig veränderlichen Laststrom zu erhalten,
die Spannungsqelle V2 von einem.Potentiometer 24 dargestellt,
dessen Gesamtimpedanz gering' gegenüber dem Widerstand 28 isi;.
Im folgenden sei nun die Funktionsweise der Meßschaltung 21 nach
fig." 2 dann untersucht, wenn der Schaltarm 37 des Schalters 36 ~ '--■
mit dem freien Kontakt 38 verbündten ist. Die äquivalente Schal-"'
BM 1541
tung ist in Mg. 4 gezeigt» I^ soll der Ström sein, der,durch das
Potentiometer 24 als Folge des daran anliegenden Potentiales 25 -
fließt. Dann ist das Potential am Schieber 27, das der C]UeIIe Vp
nach Pig. 3 entspricht:
Y2 = I2Rx = E25
(6)
wobei O-CR
un<3· E?5 das
^er Quelle 25 ist. Daraus
geht hervor, daß dann, wenn R null ist, V0 null ist und, wenn R
gleich R04. is;fej dann Vp gleich dem Potential der Quelle 25 ist.
Weiter geht daraus hervor, daß der Wert von Vg stetig von null _
bis zum Wert des Potentials der Quelle 25 verändert werden kann.
Ist der vom Punkt 31 dem Verstärker 22 zuflie.J3ende .Strom vernachlässigbar
und ist das ffehlersignal am Eingang, des Verstärkers im
wesentlichen gleich null, dann ist das Potential an der Verbindungsstelle
31 im wesentlichen auch gleich null, und der gesamte. Las.tstroin
I1 -fließt durch H und V/ider stand .28. Daher gilt:
V2 -I1
28
1 -
= 0
(7)
.-I1 ■■=?
X :
Ist--&de :-*Impedanz^,dQSI,Potentic>met-e.BS:.; 24.-klein,
stand' 28», -so kann; sie vernachlässigt; werden. Setzt -laajf f Ur;aii. in; Gleichung
,8, den -Wert 0 -ein und; s&tzt dann; &leichun@ &,:jXn-Grle-ichung
BAD
-,ο- Η389Γ69
3 ein, soerhält"' man:
24. ., . 28
Ist- Bpp-konstant, -so erhält man:
I1 = IiR .. ...-■ ;.--:. — . . .ν (■ ^v-
I Jt ^ IU ;
Aus Gleichung "10" geht hervor-,"" daß der Last strom stetig von' null'
bis auf einen "bestimmten Maximalwert veränderlich ist und "eine"
lineare Funktion der Stellung des Schiebers 27 ist. So krnn durch
entsprechende Einstellung 'des Potentiometers 24'"jeder" Wert "'des'"
Las-tströmes innerhalb des Maximalwertes'schnell'und genau sudgfe-y/ähit
werden. Die Schaltung nach Fig. 4 Ist nur 'bei ; gerin^eri""-' ;
Strömen geeignet, wenn eine höhe "Genauigkeit erförderlicliMs't.'
Bei höheren Strömen .wird."der ¥ert I1R groß und daher kann der; Wert
von R, gegenüber R0 Λ nicht langer vernachlässigt werden,
l/fird R / nicht vernaphläasigt', dann ist der Iaststroni:: '-"' ,;
Ro,, + JR_. M -
"Daraus geht hervorr daß ■-info-lge de.r Be rück:alc ht igung des Widerstandes
des Potentiometers "24 der- StrÖl&:n:Ieht Μι
Eunktion der Einstellung d'e's- Schie'bers ·}27 ist,
Die Schwierigkeiten bei der Ausdehnung' dösdessen
Sbrou geregelt.werden kann, während gleichzeitig genaue
BM 1541
U3896B
Linearität der Einstellung und eine leichte Bedienungsmöglichkeit
erhalten bleibt, werden durch die zusätzliche Verwendung eines Bereichschalters 36 einfach und wirtschaftlich überwunden, der
parallel zum ersten Zweig der Meßschaltung einen zweiten Zweig hinzuschaltet, der aus den festen Vi id erständen 52-35' besteht, wie
aus Fig. 2 zu ersehen ist.
Es sei I- der Strom, der durch den zweiten Zweig fließt, I. der
Strom durch el
stände 32-35·
stände 32-35·
Strom durch den ersten Zweig, und R der Wert eines der "Wider-
Ist das Potential an der Verbindungsstelle 31 im wesentlichen
gleich null, dann sind die Gleichungen 2-10 für die Schaltung nach
Mg. 2 gültig. Steht der Schalter 36 in einem der Widerstände im
zweiten Zweig in Verbindung, wie eingezeichnet, dann ergibt sich mit Hilfe der Kirchhoffsehen Maschenregel: t
.R.
A _
R R
24
= 0.
(12)
Da aus Gleichung 7 folgt:
ergibt sich:
- I.
R28 +
= θ
I5Ry - I1R29 =0. :..-.- (13)
Ist I. der gesamte Laststrom so gilt: .
1H = 1I + J3 -- - (14)
und wenn Gleichung 13 für I~ gelöst und in Gleichung 14 eingesetzt
wird, erhäl1?iian: ' ■
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Aus Gleichung. 15 kann man ersehen, daß dann, wenn R unendlich is't,
was dann der. Fall ist, wenn der Schaltarm 37 des Bereichwählschalters 36 mit dem Kontakt 38 in Verbindung steht, I^ = I1 ist,
wie im Fall der Figuren 3 und 4. Ist R. nicht unendlich, dann ist
der Spannungsabfall entlang dieses Zweiges" gleich dem Spannungsabfall
über dem Widerstand Rpq>
wie aus Gleichung 13 zu sehen, was
daraus.folgt, daß der Punkt 31 im wesentlichen auf null-potential
gehalten wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß- der Wert von I1 nur von der Größe
der Widerstände R9Oj-ß und V9 abhängt. und daher, dann, wenn die
Impedanz des Potentiometers 24 klein gegenüber dem Wert des. Widerstandes
28 ist, Gleichung 10 "gültig bleibt, und die lineare Einstellung
des Stromwertes mit Hilfe des Potentiometers 24 durch die Anwesenheit der den Bereich bestimmenden Widerstände 32, 33»
34 oder 35 nicht gestört wird. Setzt man Gleichung 10 in Gleichung
15 ein, so ergibt sich:
Ron
Daraus ergibt sich, daß der Maxiamalwert von I1 für alle Bereiche
derselbe ist, und lediglich der gesamte Laststrom um einen Betrag
/R
zunimmt, der von dem Faktor / 29 + 1 ) abhängt. Der Maximalwert von I1 wird so gewählt, daß er mit der erforderlichen Genauigkeit verträglich ist, d.
lässigt werden kann.
zunimmt, der von dem Faktor / 29 + 1 ) abhängt. Der Maximalwert von I1 wird so gewählt, daß er mit der erforderlichen Genauigkeit verträglich ist, d.
lässigt werden kann.
verträglich ist, d. h., so daß der Spannungsabfall I^R vernach-
■'■'·■■ BAD
90 9803/02 89 . "
be 1541 - 13 - Ί438969
Es sei nun angenommen, daß in Fig. 2 der Schaltarm 37 des Bereichs.·*-
Wählschalters 36 mit dem Kontakt 38 in Verbindung steht und der Schieber 27 des Potentiometers 24 entlang diesem.so eingestellt
ist, bis der wünschte Strom durch die Belastung 14 hindurchjCließt.
Bann sei angenommen, daß die Impedanz der Belastung 14 abnimmt
und so zunächst die Tendenz hat zu bewirken, daß der Strom !., , der durch den ersten Zweig der Meßschaltung hindurchfließt, zunimmt.
Eine Zunahme im Belastungsstrom durch die Widerstände R
und 28 bewirkt, daß das Signal an der Verbindungsstelle 31 gegenüber
Masse negativ wird. Da der Verstärker 22 keine Phasenumkehr hat, bewirkt das an seinem Ausgang auftretende Signal, daß die
Impedanz des Transistors 12 zunimmt und somit den Strom wieder reduziert, bis das Potential an der Verbindungsstelle 31 wieder
im wesentlichen gleich null ist.
Es sei nun angenommen, daß der S ehalt arm 37 mit dem Widerstand
32 verbunden ist. Der Laststrom teilt sich infolge von R^n zwischen
den parallelen Zweigen auf, so daß der Strom I^ abnimmt, und das
Signal am Eingang des Verstärkers 22 positiv wird. Der Ausgang des Verstärkers hat die Tendenz, die Impedanz des Transistors 12
zu verringern, bis I.. wieder seinen ursprünglichen Wert hat. Auf
diese Weise wird der Laststrom um einen Faktor I. [29 +. 1 ) ,
/önfie laß sich dadurch eine Zunahme im St:© mfluß durcH. den ersten
Zweig der Meßschaltung ergibt. Es ist offensichtlich, daß durch
Veränderung der Position des Schiebers 37 der Laststrom stetig
Ton null bis zu einem Maximalwert geregelt werden kann, der durch
den Bereiohschalter 36 bestimmt ist. ..
V BAD ORIGINAL
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BM 1541 ,. . '■ - . -H-
Bei einer tatsächlichen Ausführung der Erfindung gemäß Fig. 2,
wurden die folgenden Werte gewählt:
1I max. = 10 μΑ R32 = 11,110
R = 500 -R,, = 1010.
R28 = 500 K- ■' R-. = 100.1
R2 ' = 100K '-=■ R35 = 10.001
E = *ί V 25 "
Ein Verstärker, der ungefähr eine Verstärkung von.100.100 hat,
wurde benützt und als veränderliches Impedanz—Element 12 wurde ein
21Ϊ2196 !Transistor verwendet* Mit den angegebenen Werten waren die
Bereiche des Ausgangsstromes des G-leichstromversorgungsgerätes
zwischen null und zehn, null und hundert, null und tausend μ Α,
und 0-10, 0-100 mA im Bereich von 0-25 Volt mit einer immer vorhandenen G-enaüigke it von 0,2 $. Die Regelung war 0,002$, als die'
Belastung von 15 0hm auf 220 kOhrn bei einem Strom von 100"0UA verändert wurde. Die genannte Genauigkeit lag innerhalb der benützten Komponenten und sollte auch schließlich nur von diesen IEoIe-.
ranzen und der Verstärkung des Verstärkers abhängen. Der schließlich
die ß-renze der erreichbaren Stabilität bestimmende Faktor
war die Stabilität der als Batterie 25 benutzten G-leichspannungsq.uelle»-
Es ist offensichtlich, daß das ' erfindungsgemäß: auf gebaute
. Grleichsiromgerat eine stetig variable stabilisierte G-leichs-tromversorgung
im Bereich zwischen 0,01 pk. - 100 mA, also innerhalb eines
dynamischen Bereiches von .10 j 1 liefert*.
Um äeiL Ausgangsstrom durch den. Be^lstungswiderstand auf null su regeln,
muß der Leckstrom durch die veränderliche Impedanz 12 korn—
BAD ORIGINAL
pensiert werden. Das geschieht dadurch, daß die veranderIiehe Impedanz
12 in einer Brückenschaltung zwischen den Anschlußklemmen 10 und 11 liegt. Die Widerstände 39 und 4,1 lüden einen Zweig der
Brückenschaltung, und die veränderliche Impedanz 12 und der Widerstand 42 "bilden den anderen Zweig. Die Belastung liegt zwischen
der Verbindungsstelle der Widerstände 39 und 41 und der Verbindungsstelle
der veränderlichen Impedanz 12 und dem Widerstand 42.
Es sei nun die Schaltung nach Fig. 2 betrachtet, wenn der Ausgang zwischen den Klemmen 13 und 15 offen ist. Ist nun die veränderliche
Impedanz auf ihrem Höchstwert, dann wird ein schmaler Leckstrom durch die Impedanz 12 und den Widerstand 42 fließen und somit
ein Potential an der Ausgangsklemme 15 erzeugen. Es ist klar, daß dann, wenn die Ausgangsklemme 13 auf gleichhohem oder höherem
Potential wie die Klemme 15 gehalten wird, wenn die Impedanz 12 ihren Maxiamalwert hat, daß dann immer ein Wert der Impedanz 12 besteht,
an dem. das Potential über dem Belastungswiderstand null
ist und demgemäß durch diesen kein Strom fließen wird.
Die Widerstände 41 und 39 werden dazu benützt, an der Klemme 13
dieses erforderliche Potential zu erzeugen. Der Widerstand 39 wird so gewählt, daß er klein im Vergleich zum Wert des Belastungswiderstandes
14 ist. Die Widerstände 41 und 42 sind vorzugsweise groß gegenüber dem Belastungswiderstand 14, so daß eine übermäßige
Stromentnahme aus den Klemmen 10 und 11 reduziert wird,
909803/0289
Claims (3)
- BM 1541 - Ϊ6 -Ϊ6Patentansprüchenj) Stabilisiertes Gleichstromregelungsgerät zur Regelung eines durch einen Belastungswiderstand·fließenden Stromes innerhalb eines großen Bereiches von Stromwerten, bei dem ein Stromregelungselement zwischen zumindest einer Eingangsklemme und einer Ausgangsklemme vorgesehen ist, dadurch g e k e η η ζ e i c h -"net, daß eine üjaststrommeßschaltung (21 ) vorgesehen ist, und die aus zwei miteinander parallel geschalteten stromleisenden • Zweigen (Rx-28-29,- 32-35) beäteht, wobei im ersten Zweig (32-35) einer von mehreren Maximalströmen eingestellt werden kann, und im zweiten Zweig der Belastungsstrom von dem Wert 0 bis zu diesem ausgewählten Maximalstrom verändert werden kann, wobei der Strom durch den zweiten Zweig (R -28-29) einen gemeinsamen Maximalwert für sämtliche Maximalwerte durch den Lastwiderstand (14) hat, und die Iiaststrommeßschaltung (21) ein Fehler signal erzeugt, das proportional der Abweichung des tatsächlichen Belastungsstromes vom gewünschten Belastungsstrom ist, und das Fehlersignal dem Strömregelungselement (12) zugeführt wird, und die Regelung so erfolgt, daß das Fehlersignai auf null zurückgeregelt wird.
- 2. Gleichstromregelungsgerät nach Anspruch 1f d a d u r c h g e k e η η-ζ e i c h η et , da ß an dem zweiten leitenden Zweig (Rx-28-29) in Fig.. .2; V2-28-29 in Fig. -3 eine veränderliche Potentialquelle (24, 25, 27j V^) vorgesehen ist,/die vom Wert 0 bis auf einen Maximalwert, veränderlich ist, und mit dieser eine Impedanz (28) in Reihe geschaltet ist, die so verbunden ist> daß das Potential der veränderlichen Potentiälquelle dem Spannungsab-fall (ΐ.,Ερο) des durch diesen zweiten Zweig" fließenden Teiles (I1) des gesamten Belastungsstromes (1^) entgegenwirkt, um so ein lehlersignal zu erzeugen,, das proportional der Abweichung· des tatsächlichen Belastungsstromes vom gewünschten Wert-desselben ist·
- 3. Stromregelungsschaltung nach Anspruch 1 oder .2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ersten Zweig eine Yielzahl von unveränderlichen Impedanzen (32-35) vorgesehen ist, sowie ein Schalter (36),um eine demselben auszuwählen.4· Stromregelungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderliche Potentialq.uelle aus.einem Potentiometer (.24) besteht, an dem ein Schieber (27) vorgesehen ist, und mit dem Potentiometer eine.Spannungsquelle (25) verbunden ist, und die Impedanz (28) in Reihe mit dem Schieber (27) geschaltet ist, und die Verbindungsstelle einer Seite des Potentiometers (24) mit. der Potentialquelle (25) mit dem ersten der beiden Zweige verbunden ist. '. , ..BAD
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