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DE1436231B - Registratur mit paternosterartig umlau fenden Tragern fur Schnftgut,z B Kartei kasten - Google Patents

Registratur mit paternosterartig umlau fenden Tragern fur Schnftgut,z B Kartei kasten

Info

Publication number
DE1436231B
DE1436231B DE1436231B DE 1436231 B DE1436231 B DE 1436231B DE 1436231 B DE1436231 B DE 1436231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
lever
deflection
track
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred 8503 Altdorf Zippel
Original Assignee
Herbert Zippel Kg, 8503 Altdorf

Links

Description

ΔόΙ
1 2
Die Erfindung bzieht sich auf eine Registratur mit bewegungen des Trägers die Pendelkreisbahn der paternosterarig umlaufenden, an endlosen, nach- Gleitrollen etwa parallel zu der dazwischen eingespannbaren Ketten angeordneten Trägern für Schrift- schlossenen zweiten Führungsschiene verläuft, so daß gut, z. B. Karteikästen, wobei die Träger über an diese die Pendelbewegungen nicht zu unterbinden ihren Stirnseiten drehbar angelenkte Tragarme mit 5 vermag, zumal wenn wegen der notwendigen Nachden Ketten verbunden und über an ihren Stirnseiten stellbarkeit der Kette das Spiel der zweiten Führungs- | befestigte, an ihren beiden freien Enden mit Gleit- schiene zwischen den zugeordneten Gleitrollen etwas rcllen versehene V-förmige Winkelhebel in sich an größer als notwendig gestaltet werden muß.
den Umlenkstellen kreuzenden Kulissenbahnen ge- Allerdings ist in dem älteren deutschen Patent führt sind. io 1153 721 bereits eine Registratur mit paternoster-
Bei einer bekannten Registratur dieser Art nach artig umlaufenden Tragschienen unter Schutz geder USA.-Patentschrift 2 912 118 bestehen diese stellt, die leitersprossenartig über Tragarme zwischen Tragarme aus zwei scherenartig angeordneten ein- zwei endlos umlaufenden Ketten angeordnet sind, armigen Hebeln. Diese greifen mit je einem Ende ge- Bei der unteren Umlenkstelle ist hierbei das zumeinsam an einen Stirnzapfen der jeweils zugeord- 15 geordnete Umlenkrad für die jeweilige Kette mit der neten Stirnwand der Träger gelenkig an. Mit dem halbkreisförmigen, mit den offenen Schenkeln geradeanderen Ende sind diese Hebel in einem bestimmten auslaufenden und als Kulissenbahn dienenden Rundgegenseitigen Abstand gelenkig mit der jeweils zu- führung für die Tragarme auf einer besonderen, geordneten Kette verbunden. Die Ketten sind daher längsverschiebbar gelagerten Platte angebracht, so nicht nur durch das Trägergewicht infolge Aus- 20 daß bei einer Nachspannung der betreffenden Kette biegung einer Überbeanspruchung, sondern außerdem zugleich die Rundführung im Sinne der Kettenan den Umlenkstellen erheblichen Entgleisungs- spannung verstellt werden kann,
kräften unterworfen. Beim Nachspannen von ge- Die geradlinigen Trume der Kulissenbahn ragen längten Ketten ändert sich überdies deren Abstand jedoch mit einem Ende in die gerade auslaufenden an den ortsfest angeordneten, sich kreuzenden Ku- 25 Schenkel der Rundführung hinein, so daß deren lichte lissenbahnen, so daß letztere entweder ein das Pen- Breite der äußeren Breite eines solchen Trums entdeln verursachendes größeres Spiel aufweisen müssen spricht. Die Gleitrollen haben somit in der Rundoder die in den Kulissenbahnen geführten Gleitrollen führung ein großes Spiel, das einen geräuschvollen klemmen und verursachen dadurch einen unruhigen Lauf verursacht und ohne weiteres einen vibrierenden Lauf der Träger. 30 und schwingenden Umlauf in den Umlenkstellen zur
Eine weitere bekannte Registratur mit pater- Folge hat, so daß die Gefahr einer Entgleisung benosterartig umlaufenden Trägern nach der franzö- steht. Abgesehen davon ist nur eine einzige Kulissensischen Patentschrift 1 131103 ist mit als hochkant- bahn an jeder Kettenseite vorhanden, die für eine stehende Führungsschienen ausgebildeten Kulissen- dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Rebahnen versehen, die gegenüber den Iängenversteil- 35 gistratur mit sich kreuzenden Kulissenbahnen nicht baren Ketten ortsfest angebracht sind. Hierbei sind verwendbar ist.
die Tragarme jeweils von einer einem rechtwinkligen Bei einer anderen Registratur nach dem älteren Dreieck ähnlichen Platte gebildet, die im Bereich des deutschen Patent 1 167 311 mit zwei parallelen Kueinen Hypotenusenendes am zugeordneten Stirn- lissenbahnen an jeder Antriebsseite, jedoch von zapfen des Trägers gelenkig angreift und am anderen 40 unterschiedlicher . Länge, ist zwar unter Schutz ge-Hypotenusenende zwei eine als Kulissenbahn die- stellt, die Tragarme für die Träger so auszubilden nende hochkantstehende Führungsschiene zwischen und die Kulissenbahnen so anzuordnen, daß ein sich einschließende Gleitrollen aufweist. Mit der je- schwingungs- und vibrationsfreier Umlauf der Träweils zugeordneten Kette ist die dreieckige Platte ger gewährleistet wird. Hierzu wird im Raum inneretwa in ihrem mittleren Bereich gelenkig verbunden. 45 halb einer endlosen Kette die eine Kulissenbahn für Durch das am einen Hypotenusenende lastende die Tragarme und an jedem Stirnzapfen eines Trä-Trägergewicht und durch die seitliche Abstützung gers ein Hebel vorgesehen, die beide zueinander des anderen Hypotenusenendes gegen die eine senkrecht stehen. Dadurch ist die äußere Kulissen-Führungsschiene entsteht an der Gelenkverbindung bahn der einen Antriebsseite um eine Hebelarmlänge der Tragarme mit der Kette eine senkrecht zu deren 50 gegenüber der anderen Antriebsseite seitlich verBahn nach außen gerichtete Kraftkomponente, schoben. Außerdem kreuzen sich die beiden Kulissenweiche die Kette in übermäßiger Weise beansprucht bahnen, so daß die Lösung der gestellten Aufgabe und sie an den Umlenkstellen erheblichen Ent- nicht mit der des Erfindungsgegenstandes idengleisungskräften unterwirft. Außerdem wird an der tisch ist.
unteren Umlenkstelle der Abstand zwischen den 55 Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Führungsschienen und der Kette beim Nachspannen Registratur der eingangs im ersten Absatz erläuterten derselben geändert, so daß ebenfalls Verklemmungen Art auf Grund wirtschaftlich durchführbarer Maßder Träger auftreten können, wenn nicht ein jedoch nahmen so weiterzubilden, daß die Kette von Ausdas Pendeln förderndes genügend großes Spiel vor- biegungs- und Entgleisungskräften gänzlich entlastet gesehen wird. Die Träger sind zwar an der ketten- 60 ist und die Träger an den Umlenkstellen pendelfernen Seite mittels zweier beiderseits einer weiteren sicher sowie erschütterungsfrei geführt sind.
Führungsschiene laufender Gleitrollen gegen die Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, zwischen ihnen verlaufende zweite Führungsschiene daß die mit der Kette verbundenen Tragarme, die an abgestützt. Diese zweite Führungsschiene ist jedoch ihrem freien Ende mittels in Bewegungsrichtung hinbeim Durchlaufen eines Trägers durch eine Umlenk- 65 tereinander angeordneter Gleitrollen in einer weistelle zumindest kurzzeitig praktisch wirkungslos, teren Kulissenbahn geführt sind, mit der Kette über weil hier die Gleitrollen bzw. die zugeordneten Trä- ein Gelenk verbunden sind, das ein Spiel senkrecht ger eine solche Lage einnehmen, in der bei Pendel- zur Förderrichtung der Träger aufweist, und.daß ge-
meinsam mit der Kette die sich kreuzenden Teile der lenkrad 4 und 5 bzw. ihre gemeinsame Welle können
Kulissenbahnen längsverstellbar sind. unmittelbar an den entsprechend versteiften Seiten-
Durch die mittels zweier hintereinander in der Be- wänden des die Registratur aufnehmenden Gehäuses wegungsbahn angeordneter sowie in der weiteren Ku- bzw. Schrankes oder jeweils auf einer besonderen lissenbahn innerhalb der Kette laufender Gleitrollen 5 Platte 7 bzw. 8 gelagert werden, die für sich an der geführten Tragarme wird die Kette durch das Träger- zugeordneten Seitenwand zu befestigen ist. An jeder gewicht unter Ausschluß jeglicher Entgleisungs- und Kette 2 sind in gleichmäßigen gegenseitigen Ab-Ausbiegungskräfte lediglich auf Zug beansprucht, so ständen Tragarme 9 zur Aufnahme der z. B. als daß ein geräuscharmer und sicherer Betrieb der Tröge, Böden, Tragschienen od. dgl. ausgebildeten Registratur mit paternosterartig umlaufenden Trä- io Träger 1 angelenkt. Beim Ausführungsbeispiel wird gern gewährleistet ist und die Umlaufgeschwindig- jeder Tragarm 9 von einem zweiarmigen geraden Hekeit der Registratur erhöht werden kann. Durch die bei mit ungleich langen Armlängen 10 und 11 gegemeinsam mit der Kette erfolgende gleichseitige bildet und auf der von den Trägern 1 abgekehrten Längenverstellung beider Kulissenbahnen sind Ver- Seite der endlosen Kette 2 geführt. Im Bereich der klemmungen der Träger an den Umlenkstellen unter- 15 Kette ist der Tragarm 9 mit einem winkelförmigen bunden, so daß auch der Trägerumlauf an den Um- Fortsatz 12 (F i g. 2) versehen, der zusammen mit lenkstellen erschütterungs- und störungsfrei erfolgt. dem geraden langen Hebelarm 10 eine die Kette von
Vorzugsweise wird hierbei die Ausbildung so drei Seiten umfassende Gabel 13 bildet. Die beiden durchgerührt, daß jeder Tragarm im Bereich der Gabelschenkel werden von einem entsprechenden Kette einen als Gabel ausgebildeten Winkelfortsatz 20 Kettenbolzen 15 durchsetzt, der in beiden Gabelzum Umgreifen eines Kettenbolzens aufweist. Da- schenkein in je einem Langloch 16 in Längsrichtung durch ist eine wirtschaftlich herstellbare und betriebs- des Tragarmes verschiebbar geführt ist und die Ansichere Ausbildung der Gelenkverbindung zwischen lenkstelle des betreffenden Tragarmes an der Kette 2 je dem Tragarm und der Kette gegeben. Das zur bildet. Der kurze Hebelarm 11 jedes Tragarmes 2 hat weiteren Kulissenbahn innerhalb der Kettenbahn 25 eine umgekehrt T-förmige Gestalt. An jedem zur senkrechte Spiel der Gelenkverbindung wird in ein- Längsrichtung des Tragarmes senkrechten Flansch 17 fächer Weise dadurch erzielt, daß die Arme der Ga- dieses Hebelarmes ist am freien Ende eine Gleitbel den Kettenbolzen aufnehmende Langlöcher auf- rolle 18 gelagert, die eine zylindrische, halsartige Laufweisen, fläche 19 und daran anschließend eine abgestumpft
Die Erfindung soll nachstehend an einem Aus- 30 kegelförmige Lauffläche 20 aufweist,
führungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeich- An dem vom Kettenbolzen 15 abgekehrten Ende
nung zeigt jedes Tragarmes 9 bzw. an dessen langem Hebelarm
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht einer Trieb- 10 ist ein Lagerauge 21 vorgesehen, das auf einem
werkseite der erfindungsgemäß ausgebildeten Regi- Stirnzapfen 22 eines Trägers 1 drehbar, jedoch axial
stratur, 35 unverschiebbar gelagert wird. Jeder Stirnzapfen 22
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in eines Trägers kann beispielsweise in der Nabe 23
F i g. 1 im vergrößerten Maßstab. eines Lagerflansches 24 mittels einer Feder 25 un-
Die dargestellten Triebwerkseite einer Registratur drehbar, jedoch axial verschiebbar befestigt sein. Zur mit paternosterartig umlaufenden Trägern 1 kann in axialen verschiebbaren Befestigung des Stirnzapfens der üblichen Weise an der Innenseite jeder Seiten- 40 kann die Nabe 23 auch als Klemmhülse ausgebildet wand, z. B. eines Schrankes, Pultes od. dgl., angeord- und die Feder 25 in einer entsprechend langen Nut net sein. Der Schrank, Pult od. dgl. ist an der Be- 26 des jeweiligen Stirnzapfens 22 verschiebbar und dienungsseite mit einer öffnung versehen, an welche feststellbar geführt sein. Eine solche Ausbildung hat die einzelnen Träger mittels einer auf einen elektro- den Vorteil, daß durch die axiale Verschiebbarkeit motorischen Antrieb einwirkenden Wähl- und 45 jedes Stirnzapfens auch verhältnismäßig große, durch Steuervorrichtung zur Bearbeitung ihres Inhaltes auf die Herstellung bedingten Längenunterschiede der dem kürzesten Weg herangerufen werden können. Träger 1 und gegebenenfalls auch Unterschiede im Derartige Antriebs-, Wähl- und Steuervorrichtungen gegenseitigen Abstand der Seitenwände der solche sowie das die Registratur aufnehmende Gehäuse, der Registraturen aufnehmenden Schränke, Gehäuse, Schrank, Pult od. dgl. sind allgemein bekannt und da- 5° Pulte od. dgl. ausgeglichen werden können. Hierher nicht dargestellt. durch wird der Zusammenbau einer derartigen Re-
Bei jeder Triebwerkseite gemäß F i g. 1 ist eine gistratur erheblich erleichtert.
endlose Kette 2 vorgesehen, die mit ihren beiden Auf dem freien Ende zumindest eines Stirnzapfens Trume 3 vorzugsweise lotrecht oder schräg zum Fuß- 22 jedes Trägers ist ein gleicharmiger Winkelhebel boden über ein oberes Umlenkrad 4 und über ein 55 27 undrehbar z. B. mittels eines in den Scheitel des unteres Umlenkrad 5 geführt wird. Derartige Ketten Winkelhebels hineinragenden vierkantförmigen Ab- und Umlenkräder sind bei derartigen Registraturen satzes 28 und mittels einer Schraube 29 befestigt. Am ebenfalls bekannt und daher lediglich in strich- freien Ende jedes Hebelarmes 30 ist eine Gleitrolle 31 punktierten Linien dargestellt. An Stelle einer gelagert. Die Befestigung jedes Winkelhebels 27 auf Kette 2 kann auch ein Band oder Seil verwendet 60 dem zugeordneten Stirnzapfen 22 erfolgt derart, daß werden. Vorwiegend werden die unteren Umlenk- die Gleitrolle 31 der beiden Hebelarme 30 auf gleicher räder 5 der beiden, in einer Registratur vorhandenen Höhe liegen bzw. den gleichen Abstand vom Kastenendlosen Ketten 2 durch einen nicht dargestellten boden haben, sofern jeder Träger 1 beispielsweise als Elektromotor über eine besondere Antriebskette Karteitrog bzw. Karteikasten ausgebildet ist. Selbst-Untersetzungsgetriebe angetrieben, das meistens über 65 verständlich kann als Winkelhebel auch eine vormit einem Ritzel auf der gemeinsamen, die unteren zugsweise dreieckförmige Platte oder eine Scheibe Umlenkräder 5 zweier Triebwerkseiten aufweisenden vorgesehen werden. Wesentlich ist nur, daß die beiden Welle 6 im Eingriff ist. Das obere und untere Um- Gleitrollen beim Umlaufen der Träger auf gleicher

Claims (3)

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Höhe liegen, wobei die beiden Längsachsen der durch entsteht ein Kniehebel, der beim Weiterlauf Hebelarme 30 durch die Mitten der Gleitrollen und der Kette infolge Mitnahme des Tragarmes plötzlich zugleich durch den Stirnzapfen des Trägers aufein- durchgedrückt wird, woduch ein heftiges Schwanander senkrecht stehen können. ken bzw. Pendeln des betreffenden Trägers aus-
Innerhalb der endlosen Kette 2, und zwar in der 5 gelöst werden kann. Die äußere, auf der erwähnten Draufsicht auf die Triebwerkseite gesehen, praktisch Achse liegende Gleitrolle hat nämlich im Augenunmitelbar neben dieser ist eine endlose Kulissen- blick der Kniehebelbildung in einer solchen Stellung bahn 32 angeordnet. Der geringe Abstand der Ku- in Richtung der Pendelbewegung des Trägers schon lissenbahn 32 von der Kette ist dadurch bedingt, daß auch wegen dem unvermeidlichen Spiel in der Kuder kurze Hebelarm 11 gegenüber dem langen Hebel- io lissenbahn keinerlei Führung. Durch das Führen arm 10 jedes Tragarmes 9 nur eine kleine Länge auf- beider Gleitrollen jedes Winkelhebels in jedem Umweist. Der Mittenabstand dieser Kulissenbahn von lenkbereich kann sich daher eine Kniehebelbildung der Kettenlängsmitte entspricht dem kürzesten Ab- bzw. die zu einem Tragarm parallele Lage eines stand der durch die beiden Gleitrollen 18 ver- Hebelarmes des zugeordneten Winkelhebels nicht laufenden Längsmitte von dem im Tragarm 9 ge- 15 auswirken.
führten Kettenbolzen 15. Die Kulissenbahn 32 ver- In jedem Umlenkbereich sind die beiden kreisläuft stets parallel zur endlosen Kette 2. Da in jedem bogenförmig verlaufenden Bahnteile 34 α und 35 a Umlenkbereich der Kette und der Kulissenbahn beide der Kulissenbahn 33 für die Winkelhebel sowie der einem Kreisbogen folgen, die Flansche 17 jedes kur- entsprechende Teil der endlosen Kulissenbahn 32 für zen Hebelarmes 11 zusammen jedoch eine gerade 20 die Tragarme 9 wie die Umlenkräder 4 bzw. 5 auf und damit als Sehne wirkende Strecke bilden, so Platten befestigt. Diese Platten weisen Lagerstellen ändert sich im Umlenkbereich der Abstand des zu- für die Umlenkräder auf und bilden ein einteiliges geordneten Kettenbolzens von den Flanschen des je- Gußstück aus Metall, Kunststoff od. dgl. Ein solches weiligen kurzen Hebelarmes. Um daher einen Gußstück hat eine niedrige Bauhöhe, weil die Kuklemmungsfreien Umlauf der Tragarme zu gewähr- 25 lissenbahnen in einer Ebene liegen, vgl. F i g. 2. Inieisten, ist jeder in einem Tragarm 9 geführter bzw. folge der dadurch bedingten geringen Bauhöhe der eingreifender Kettenbolzen 15 mit seinen Enden in beiden Triebwerkseiten können bei einer gegebenen den Langlöchern 16 der Gabelschenkel des kurzen Schrankbreite die sich zwischen diese Triebwerk;. Hebelarmes 11 längsverschiebbar angeordnet. Seiten erstreckenden Träger eine verhältnismäßig
Des weiteren ist außerdem für die jeweils beim 30 große Länge erhalten, so daß bei einer gegebenen Umlaufen innenliegenden Gleitrollen 31 der an den äußeren Größe der Registratur auch eine größt-Stirnzapfen 22 der Träger 1 befestigten Winkelhebel mögliche Kapazität gewährleistet ist.
27 eine Kulissenbahn 33 vorgesehen, die von zwei Die Platte 8 ist mit den Triebwerkteilen des C-förmigen, jedoch spiegelbildlich zueinander ange- unteren Umlenkbereiches jeder Kette 2 zum Spannen ordneten Bahnhälften bzw. Trume 34 und 35 ge- 35 der Kette in Längsrichtung der gestreckten Kettenbildet wird. Die beiden Trume 34 und 35 kreuzen trums 3 verschiebbar gelagert. Hierzu sind beispielssich daher mit ihren kreisbogenförmig verlaufenden weise in jeder Platte 8 Langlöcher 36 vorgesehen, die Bahnteilen 34 α und 35 α in der lotrechten, zwischen gleichzeitig zum Befestigen einer Platte 8 mittels den geraden Trums 3 der beiden endlosen Ketten 2 Schrauben an einer nicht dargestellten Schrankwand, der Registratur verlaufenden Längsmittenebene L-L, 40 auf einer besonderen Platte bzw. an einem Gestell die zugleich Symmetrieebene ist. Diese kreisbogen- dienen. Zum Spannen der Kette 2 werden die Beförmig verlaufenden Bahnteile 34 α und 35 α er- festigungsschrauben gelockert und die Platte 8 mittels streckten sich jeweils etwa nur über den zugeordneten einer Verstellvorrichtung 37 im Sinne der Ver-Umlenkbereich. Die sich hierbei kreuzenden bzw. größerung des Abstandes zwischen den beiden Umüberschneidenden Wandteile beider Bahnteile 34 a 45 Ienkrädern4 und 5 verschoben. Alsdann werden die und 35 a der Kulissenbahn 33 sind entfernt, so daß Befestigungsschrauben wieder angezogen,
eine durchlaufende endlose Kulissenbahn entsteht, in Die Kulissenbahnen sind auf der Innenseite ihrer welche an den Kreuzungsstellen je zwei frei aus- über die geradlinigen Trume hinausragenden Teile laufende Äste der kreisbogenförmigen Bahnteile 34 α mit einer Leiste 38 versehen, damit die Gleitrollen 18 und 35 α einmünden. Auf diese Weise ist es möglich, 50 der Tragarme 9 sowie die Gleitrollen 31 der Winkeldaß beim Richtungswechsel der umlaufenden Trä- hebel 27 beim Auseinanderziehen der Kulissenbahnen ger 1 an den Kreuzungsstellen eine bisher innen- trotzdem stoßfrei von einem Bahnteil in den anderen liegende und geführte Gleitrolle 31 jedes Winkel- Bahnteil gelangen können. An den Stellen, an denen hebeis 27 im Verlauf des Umlenkbereichs der Kette 2 die Gleitrollen von den geraden Trume der Kuzur ungeführten außenliegenden Gleitrolle wird und 55 lissenbahnen nicht mehr geführt werden, übernehmen umgekehrt, wobei jedoch jeder Winkelhebel mit bei- demnach die Leisten 38 der kreisbogenförmigen den Gleitrollen in den Umlenkbereichen geführt ist, Bahnteile die Führung.
so daß Schwankungen und Pendeln der Träger in den Die Platte 7 mit den zugeordneten Triebwerkteilen
Umlenkbereichen wirkungsvoll vermieden werden. des oberen Umlenkbereichs kann fest angeordnet und
Das Schwanken und Pendeln wird in den beiden 60 mittels Löchern 39 und entsprechenden Schrauben
Umlenkbereichen insbesondere dann verursacht, z. B. an der jeweiligen Schrankwand befestigt
wenn ein Hebelarm 30 des zugeordneten Winkel- werden,
hebeis mit dem entsprechenden Tragarm 9 parallel
ist bzw. wenn bei jedem Tragarm eine gerade Achse Patentansprüche:
durch den Kettenbolzen 15, den Stirnzapfen 22 und 65
durch eine Gleitrolle 31 des zugeordneten Winkel- 1. Registratur mit paternosterartig umlaufenhebels gelegt werden kann, wie dieses aus dem den, an endlosen, nachspannbaren Ketten anunteren Umlenkbereich der Fig. 1 hervorgeht. Da- geordneten Trägern für Schriftgut, z.B. Kartei-
kästen, wobei die Träger über an ihren Stirnseiten drehbar angelenkte Tragarme mit den Ketten verbunden und über an ihren Stirnseiten befestigte, an ihren beiden freien Enden mit Gleitrollen versehene V-förmige Winkelhebel in sich an den Umlenkstellen kreuzenden Kulissenbahnen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Kette (2) verbundenen Tragarme (9), die an ihrem freien Ende mittels in Bewegungsrichtung hintereinander angeordneten Gleitrollen (18) in einer weiteren Kulissenbahn (32) geführt sind, mit der Kette (2) über ein Gelenk (15, 16) verbunden sind, das ein Spiel senk
recht zur Förderrichtung der Träger (1) aufweist, und daß gemeinsam mit der Kette (2) die sich kreuzenden Teile der Kulissenbahnen (34, 35) längsverstellbar sind.
2. Registratur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (9) im Bereich der Kette (2) einen als Gabel (13) ausgebildeten Winkelfortsatz (12) zum Umgreifen eines Kettenbolzens (15) aufweist.
3. Registratur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der Gabel (13) den Kettenbolzen (15) aufnehmende Langlöcher (16) aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2436003A1 (de) * 1974-07-26 1976-02-12 Jagenberg Werke Ag Etikettiermaschine fuer gegenstaende, insbesondere flaschen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2436003A1 (de) * 1974-07-26 1976-02-12 Jagenberg Werke Ag Etikettiermaschine fuer gegenstaende, insbesondere flaschen

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