DE1435750A1 - Vorrichtung zum Transportieren eines Fadens - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren eines FadensInfo
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Description
P 14 55 750.7
Me Erfindung hat eine Vorrichtung zum Transportieren eines endlosen,
vorzugsweise synthetischen Fadens durch ein vorzugsweise -eine Heizplatte zum Beheizen des Fadens aufweisendes Arbeitsfeld
einer Textilmaschine, vorzugsweise einer Streckzwirnmasohine zum
Gegenstand, wobei das Arbeitsfeld von einem Einzugswalzenpaar und
einen Abzugswalzenpaar begrenzt wird, von denen mindestens ein Walzenpaar eine Galette und eine von dieser im Abstand angeordnete
Verlegewalze aufweist, die von des Faden zu seiner sohlupffreien
Mitnahme in Form von mindestens einer Fadenschlinge umschlungen sind und wobei die Achsen der Verlegewalze und der Galette einen Winkel
einschließen.
Um lu vermeiden, daß insbesondere endlose synthetische Fäden in die
Förderwal»en oder vor allem in stillstehende Maschinenteile, über die
sie gesogen werden, einlaufen, ist es bekannt, den Fadenlauf auf diesen von den Fäden berührten Maschinenteilen immer wieder an andere
Stellen *u verlegen·
So ist es beispielsweise bekannt geworden, einen Faden durch einen
hin und her bewegten Fadenführer zu leiten, der den Faden immer wieder
an andere Stellen der vom Faden berührten Maschinenteile führt (GB 921 854, ^S 2 993 26Ο). Derartige Fadenführer haben aber einmal
den lachteil, daß auoh an ihnen ein Einsägen des Fadens mit der Gefahr der Beschädigung de· Fadens, insbesondere der feinen Kapillaren
bei Maltifilen und ein hoher Verschleiß an Fadenführern auftritt«
Sin stillstehender Fadenführer, über den der Faden gleitet, läuft ferner dem allgemeinen Bestreben zuwider, den Faden so wenig wie
möglieh *u berühren, um damit die Gefahr von Beschädigungen zu vermindern·
Tor allem aber hat sieh gezeigt, daß die wechselnde Auslenkung des Fadens insbesondere im Streokfeld auch bei sehr langsamen
Auslenkbewegungen su einer wenn auoh geringfügigen, für empfindliche
Fäden aber bereits nachteiligen Veränderung des Streokverhältnisses führt·
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Eine andere bekannt gewordene Einrichtung (GB 907 904) weist eine
mit Hüten versehene Verlegewalze auf, in deren Nuten die Windungen
der Fadenschlingen geführt sind« Sie Verlegewalze wird gemeinsam mit den anderen Verlegewalzen der Maschine in axialer Richtung hin
und her bewegt und damit werden auch die Ebenen, in denen die Fäden
über die der Verlegewalze zugeordnete Galette laufen, hin und her verschoben« Biese Vorrichtung hat den Nachteil, daß eine mit Nuten
versehene Verlegewalze in der Herstellung erheblich teurer ist und
daß die Fäden in den Nuten der Verlegewalze, in denen sie ja nicht verlegt werden können ebenfalls einlaufen können* Diese Vorrichtung hat
ferner den bereits oben erwähnten Nachteil, daß die unterschiedliche Auslenkung des Fadens seine Sigenschaften entlang seiner Länge unterschiedlich
beeinflussen kann·
Der Erfindung war demgemäß die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Verlegen des Fadenlaufes zu schaffen, die ein Einlaufen von
Fäden in die von ihnen berührten Maschinenteile verhindert und durch
Vermeidung stark wechselnder Fadenauslenkungen eine Beeinträchtigung
der Fadenqualität ausschließt«
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Achse der Verlege—
walze aindestens eines Walzenpaares schwenkbar gelagert und eine Stellvorrichtung zum selbsttätigen Verschwenken der Achse dieser Verlegewalze
vorgesehen ist« Hierzu sieht die Erfindung weiter vor, daß die Achse der Verlegtwalze mindestens eines Walzenpaares in zwei aufeinander
senkrecht stehenden Richtungen schwenkbar gelagert ist« Hierdurch wird erreicht, daß der Faden ohne Berühren eines stillstehenden
Teiles und ohne merkliche Ableitung aus seiner Laufrichtung an andere Stellen der von ihm berührten Maschinenteile geführt wird«
Sine bevorzugte Ausffthrungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse der Verlegewalze mindestens eines Walzenpaares an einer schwenkbar gelagerten Schwenkbüchse fest angeordnet
ist« Hierbei kann die ortsfeste Schwenkachse der Schwenkbüchse mit der
Drehachse der Verlegewalze einen festen Winkel einschließen, eine besonders vorteilhafte Anordnung ergibt aich aber dann, wenn die
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ortsfeste Schwenkachse der Schwenkbüchse parallel zu der Drehachse
der dieser Verlegewalze zugeordneten Galette ausgerichtet ist«
Sie Erfindung sieht veiter vor, daß die Stellvorrichtung ein an
der Schwenkbüchse angreifendes Hebelgetriebe aufweist« In einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist die Schwenkbüchse eine
mit einer Zahnstange kämmende Außenverzahnung auf, die Teile der Stellvorrichtung zum Verschwenken der Verlegewalze bilden·
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird an einer Strecketeile,
die zwei Walzenpaare mit je einer Galette und Verlegewalze aufweist,
vorgeschlagen, daB die Verlegewalzen des Einzugswalzenpaares und
des Abzugswalzenpaares schwenkbar gelagert und die die Schwenkbewegung auf die beiden Verlegewalzen übertragenden Teile der Stellvorrichtung
zur Kopplung der Schwenkbewegungen mittels Koppelgliedern miteinander gekoppelt sind, insbesondere, daß sie formschlüssig gekoppelt
sind. Hierdurch kann erreicht werden, dafi der Fadenlauf
zwischen den Walzenpaaren verlegt wird, während die Einlaufebene
des Fadens in das erste Valzenpaar und die Auslaufebene des Fadens
aus dem zweiten Valzenpaar unverändert bleiben«
Je nach Winkelsteilung der Verlegewalze zur Galette kann dabei vorgesehen
sein, daß die beiden, den Verlegewalzen beider Walzenpaare zugeordneten Schwenkbüchsen bewegungssohlüesig so miteinander gekoppelt
sind, daß sie gleichläufige oder gegenläufige Schwenkbewegungen ausführen«
Eine besonders vorteilhafte Verwirklichung dieses Prinzips ist dann
gegeben, wenn beide Walzeapaare je eine schwenkbar gelagerte Verlegewalze
aufweisen und deren Achsen so verschwenkt werden, daß der Fadenablaufpunkt des Einzugewalzenpaares und der Fadenauflaufpunkt
des Abzugswalzenpaares mit gleichen Amplituden und gleicher Phase quer
zur Vorschubriohtung des Fadens hin- und herwandern·
In den Figuren der Zeichnungen ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen
sohematisch dargestellt*
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Es zeigern
Streckstelle einer Streckzwirn- oder Streckspul« maschine;
Fig» 2 eine andere Ausführung des Hilfeantriebes der
erfindungsgemäßen Torrichtung;
Fig« 3 eine Galette mit Verlegewalze in Seitenansicht zum
Teil geschnitten, mit kleiner Spreizung der Fadensohlingen;
Fig« 4 eine Galette mit Verlegewalze in Seitenansicht zum
Teil geschnitten, in anderer Stellung der Verlegewalze mit großer Spreizung der FadenechiIngen
und anderer Ausführung der Schwenkvorrichtung|
Fig·5u#6 die gleichzeitig veränderbare Spreizung der Fadenschlingen
an zwei einander zugeordnetenGalette/ Verlegewalze-Paarenι
Fig« 7 die Drehverbindung zum gleichzeitigen Verschwenken
beider Verlegewalzen einer Streckstelle;
Fig« 8 eine andere Aueführungsform der vorgenannten Drehverbindung·
Die Erfindung ist im folgenden in ihrer Anwendung an einem Streckwerk
für endlose synthetische Fäden beschrieben, ohne daß ihre Anwendbarkeit
damit auf derartige Einrichtungen beschränkt werden soll« Sie ist vielmehr an allen Galetten der eingangs beschriebenen Art
anwendbar«
Der zugeführte Faden 6 umschlingt mehrfach eine erste angetriebene
Galette 2 und eine dieser zugeordnete drehbare Verlegewalze 3, deren Achse mit der Achse der Galette einen Winkel einschließt· Dieser
Winkel liegt im Bereich von einigen Grad und hat zur Folge, daß die
Fadenschlingen auf Galette 2 und Verlegewalze 3 nebeneinander liegen· Die mehrfache Umschlingung von Galette und Verlegewalze sichert einen
schlupffreien Transport des Fadens.
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Tom ersten, ans Galette 2 und Verlegewalze 3 bestehenden Valzenpaar
läuft der Faden 6 zu eine« zweiten, aus Galette 4 und Verlegewalze
bestehenden Walzenpaar, das in seinen Aufbau dem zuerst beschriebenen
gleicht» jedoch sohneller läuft und damit den Faden 6 rascher abzieht,
als er durch die erste Galette 2 geliefert wird« Dadurch vird der
Faden verstreckt und gleitet dabei unter starkem Anpreßdruok über
die gewölbte Heizfläche 8 eines Heizelementes 9, das am Fadenlauf zwischen den beiden Walzenpaaren angeordnet ist·
Vie aus den Fig· 3 und 4 näher ersichtlich, sind die Achsen 11 der
Verlegewalzen 3 bzw« 5 erfindungsgemäß an einer Sohwenkbüchse 13 befestigt,
die ihrerseits um eine Achse drehbar ist, die zur Achse 11 der Verlegewalzen 3 bzw« 5 nicht parallel ist« Es ist vorteilhaft« die
Schwenkbüohse 13 um eine zu den Achsen der Galetten 2 bzw· 4 parallele
Achse drehbar zu lagern, es ist jedoch auch eine andere Anordnung der Drehachse der Sohwenkbüchse 13 anwendbar·
Me Schwenkbühnee 13 ist durch eine Stellvorrichtung rerschwenkbar·
Dies kann, wie in Fig» 1 und 4 dargestellt, so erfolgen, daß der Schwenkbüehse 13 ein Arm 14 angeformt ist, der gelenkig mit einer
längsverschiebbaren Schubstange 16 verbunden ist» Sie Schubstange
kann über die ganze Länge der Maschine laufen und die Sohwenkbüohsenl3
der Verlegewalzen 3» 5 aller nebeneinander angeordneten Streckstellen der Maschine betätigen·
Sie Schubstange 16 greift in ihrer Ausführung gemäß Fig· I ferner mit
einem Zapfen 19 in eine Mutter 20 ein, die auf einer Gewindespindel 21 geführt und durch den Zapfen 18 gegen Verdrehen gesichert ist«
Sie Gewindespindel 21 ist beispielsweise mittels eines Elektromotors drehbar, dessen Drehrichtung durch zwei am Verschiebeweg der Schubstange
16 angeordnete und durch einen Mooken 25 beispielsweise an der
Mutter 20 be*tigbare Schalter 27 und 28 umschaltbar ist· 30 stellt
ein Relais dar, das die umschaltung der Srehriohtung des Motors 23
vornimmt.
In der Ausführung der Fig· 2 und 3 weist die Schwenkbüohse 13 dagegen
am Umfang eine Terzahnung 32 auf, in die eine entsprechende Terzahnung 33 der Sohubstange 16 eingreift*
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Die Schübetang· 16 wird in dieser Ausführungsform d*r Stellvorrichtung
durch »in von dem Motor 23 über einen Schneckentrieb 34 .
angetrieben·· Kurbeigetrieb· hin und her !scr?-ig-^ wobei das Kurbelgetriebe
aus einer ortsfest drehbar f®l«g«rt»n Kurbelecheib· 35
und einer Kurbelstange 36 besteht,, ti· gelenkig sowohl an der Schubstange 16 als auch außermittig an der Kurbelsoheibe angelenkt ist.
38 stellt einen Ring dar, durch den die Büchse in ihrer Lagerung gehalten wird.
Die Nichtparallelität der Drehachsen der Verlegewalze 3 bzw. 5 und
der Schwenkbüchse I3 hat zur Folge, daß beim Verdrehen der Schwenkbüchse
der Winkel alpha bzw. alpha1 zwischen den Achsen der Verlegewalzen
3 bzw, 5 und der GaIetten 2 bzw. 4 verändert wird, wie dies
in den Fig. 3 und 4 näher dargestellt'ist. Eine Folge dieser Maßnahme
ist ein weiteres oder engeres Spreizen der Fadensohlingen auf Galette
und Verlegewalze· Da die Auflaufebene 40 des Fadens 6 auf die Galette
durch einen nicht dargestellten, ortsfesten Fadenführer festgelegt ist, wird durch die veränderliche Spreizung der Fadenschlingen die Ablaufebene
41 des Fadens von der Galette in Richtung der Galettenachse
verschoben·
Diese Verschiebung der Ablaufebene 4I kann durch eine entsprechende
Einstellung des Drehwinkels der Schwenkbüchse I3 so gewählt werden,
daß der Faden 6 allmählich über nahezu die ganz· Breit· der Heizfläche 8 des Heizelementes 9 hin und her geführt wird. Der Schwenkwinkel der
Schwenkbüohse 13 kann in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 durch entsprechende Verstellung der Schalter 2^ und 28 ©ingestellt werden. Die
Schubstange l6 wird immer um eiaen Betrag, der dem Abstand der Schalter
und 28 entspricht, hin und her verschoben, was einem bestimmten Schwenkwinkel der Sohwenkbücfcae I3 entspricht. In der Ausführung gemäß Fig*
müßte zu diesem Zweck der Abstand des Anlenkpunktes der Kurbelstange
auf der Kurbelsoheibe 35 auf an sich bekannte und daher hier nioht
näher dargestellte Weise geändert werden»
Es genfift an sich, die Verlegewalze 3 der ersten Galette 2 schwenkbar
auszuführen· Die Verlegung 4er Ablaufebene 4I des Fadens an der ersten
Galette hat eine Verlegung der Auflaufaben· des Fadens auf die zweite
Galette 4 zur Folge.
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Auf dieser wandern dann die Fadensohlingen entsprechend hin und her
und verlegen auch ihre Ablaufebene von dieser Galette«
Wenn es jedoch zweckmäßig oder notwendig ist, die Ablaufebene des
Fadens an der zweiten Galette unveränderlich zu halten, kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung auch die Verlegewalze 5 der
zweiten Galette schwenkbar gelagert werden· Eine vorteilhafte Verwirklichung
dieser Möglichkeit ist in den Fig* 5 und. 6 näher dargestellt« Hierbei sind die Verlegewalzen 3 bzw« 5 eines aus je zwei
Walzenpaaren ait GaIetten 2, 4 und Verlegewalzen 3, 5 gebildeten
Streckfeldes so angeordnet, daß die Fadenschlingen auf Grund der gewähltes Winkel zwischen den Achsen der Verlegewalzen und der Galetten
am ereten Walzenpaar nach außen - in der Zeichnung nach rechts -, am
zweiten Walzenpaar nach innen - in der Zeichnung nach links - laufen«
Wenn nun die Verlegewaise 3 des ersten Walzenpaares verschwenkt wird, wird durch die damit erreichte stärkere Spreizung der Fadenschlingen
die Ablaufebene des Fadens 6 vom oberen Walzenpaar 2/3 verlegt« Gleichzeitig wird auch die Verlegewalze 5 des zweiten Walzenpaares
verschwenkt und zwar um einen Betrag, der eine entsprechende Vergrößerung der Spreizung der Fadenschlingen am zweiten Walzenpaar
4/5 bewirkt« Sa ferner die Ablaufebene des Fadens 6 vom ersten Walzenpaar 2/3 die Auflaufebene auf das zweite Walzenpaar 4/5 darstellt,
bleibt die Ablaufebene des Fadens vom zweiten Walzenpaar unverändert,
während der Faden zwischen den Walzenpaaren über die Heizfläche 8 des
Heizelementes 9 wandert«
Um ein gleichzeitiges und gleich weites Schwenken der Schwenkbüchsen
beider Verlegewalzen 3 und 5 zu erreichen, sind die Schwenkbüchsen der
Verlegewalsten beider Valzenpaare erfindungsgemäß formschlüssig miteinander
drehverbunden« Hies kann beispielsweise gemäß Fig« 7 durch eine Kette 38 erfolgen oder gemäß Fig« 8 durch eine Koppel 39 zwischen den
Armen I4 beider Schwenkbüchsen 13« Andere Formen von Koppelungsgliedern
sind ebenfalls anwendbar und bekannt und daher nicht näher dargestellt« Die Kette 38 der Fig« 7 überträgt die Drehbewegungen gleichsinnig, die
Koppel 39 der Fig« 8 in ihrer ausgezogen gezeichneten Anordnung gegensinnig,
in ihrer gestrichelt gezeichneten Anordnung gleichsinnig«
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luoh an «in·« Streckwerk, in des in nicht dargestellter Wei·· an
beiden Malzenpaaren nach außen laufende Sohlingen rorgeeehen sind,
kann eine unveränderte Ablaufebene de· Faden« to« xveiten Walzenpaar
bei wanderndes Faden im Streckfeld xviaohen den Waisenpaaren
erreicht werden· Sie· kann in nicht näher dargestellter Wels· der«
art erfolgen, daß die Spreizung der Faden«oblingen durch Verschwenken
. der Verlegewalzen gegenläufig proportional rorgenonaen wird« Die
Schwenkbewegung der Verlegewa1ze de· «raten Walzenpaares ist dabei
der Schwenkbewegung der Verlegewalze des zweiten Walzenpaares in den
Sinne gegenläufig zu wählen, daß einer Zonahae der Spreizung der
Fadenschlingen an der ersten Galette 2 ein gleich großes Aneinanderrücken der Fadenschlingen an der zweiten Galette 4 entspricht«
Sie Koppelungeglieder können an jeder Streckstell« einer Maschine
angeordnet sein oder nur an einer, τοη der aus dann die Bewegung in
nicht näher dargestellter Weise mittels je einer Schubstang· 16 auf
die Schwenkbüchsen 13 der Verlegeweizen 3 des ersten Walzenpaares bzw«
der Verlegewalzen des zweiten Walzenpaares an den anderen Strecketeilen der Maschine übertragen werden kann«
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Claims (12)
1.) Vorxio&timc zu* fecaaaeportierea eines endlosen, vorzugsweise synth»tifl«bi»a<
.Εβ&μμ. durch ein vorzugsweise eine Heizplatte zum Beheizen
d»· JPadena aufweisendes Arbeitsfeld einer Textilmaschine,
vorzugsweise eimer Streokzwirnmaschine, mittels je eines dee
Arbeitsfeld begrenzenden Einzugswalzenpaares und Zbzugswalzenpaares,
von denen mindestens ein Walzenpaar eine Galette und eine tob. dieser im Abstand angeordnete Verlegewalze aufweist,
die von des faden zu seiner schlupffreien Mitnahme in form von
mindestens einer Fadenschlinge umschlungen sind und wobei die
Achs»Ä der Verlegewalze und der Galette einen Winkel einschließen,
dadurch, gekennzeichnet, daß die Achse der Verlegewalze (5, 5)
mindestens eines Walzenpaares schwenkbar gelagert und eine Stellvorrichtung
zum selbsttätigen Verschwenken der Achse dieser Verlege»alze
vorgesehen ist«
2«) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse
der Verlegewalze (5, 5) mindestens eines Waleenpaares in zwei aufeinander
senkrecht stehenden Richtungen schwenkbar gelagert ist»
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse
der Verlegewalze (3, 5) mindestens eines Walzenpaares an einer schwenkbar gelagerte» Sohwenkbüchse (lj) fest angeordnet ist«
4») Torrichtimg nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfest·
Sohweakaehae der Schwenkbüohse (13) mit der Drehachse der
Verleg**»lze (5, 5) einen festen Winkel einschließt·
5«) Vorrich-feang aaoa Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die orta-
fmatm Sotomakantiia* der Sohweakbachse (13) parallel zu der Dreh-
-4m* &i*s*m: T*rlee»»alz· (3, 5) zugeordnetea Galette (2, 4)
6 6
o#; Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stell-rorriehtung ein. an d*r Schw*ttfcbüchse (13} angreifendes
!•beigetriebe (I4, 16) aufweist.
7·) Vorrichtung nach Anspruch 2, detereh gekennzeichnet, daß die
Sohwenkbüchse (13) eine mit einer Zahnstange (l6) käsmende
Außenrerzahnung (32) aufweist, die Teile der Stellvorrichtung
zum Verschwenken der Verlegewalze (3, 5) bilden,
8·) Vorrichtung nach Anspruch 1 mit Streckstellen, die zwei Walzenpaare
axt je einer Galette (2, 4) und Verlegewalze (3, 5) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlegewalzen des Einzugswalzenpaares
(2, 3) und des Abzugswalzenpaares (4, 5) schwenkbar gelagert und die die Schwenkbewegung auf die beiden Verlegewaizen
übertragenden Teile der Stellvorrichtung zur Kopplung der Schwenkbewegungen mittels Koppelgliedern (38, 39) miteinander gekoppelt
sind*
9·) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
formsoHissige Kopplung vorgesehen ist»
10«) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide
Walzeapaare je eine Verlegewalze (3, 5) aufweisen, deren Schwenkbüchsen (13) bewegungsschlüssig so miteinander gekoppelt sind,
daß sie gleichläufige Schwenkbewegungen ausführen (Fig· 7> Fig· 8
gestrichelt)·
11.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide
Valzenpaare je eine Verlegewalze (3, 3) aufweisen, deren Schwenkbüchsen
(13) bewegungssohlüssig so aiteinander gekoppelt sind,
daß sie gegenläufige Schwenkbewegungen ausführen (Fig· 8 ausgezogen^
12.) Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzer,
paare (2/3; 4/5) je eine schwenkbare gelagerte Verlegewalze (3» 5) aufweisen und deren Achsen so yerschwenkt werden, daß die Fadenablaufebene
des Einzugewalaenpaeres (2/3) unit di· Fadenauflauf ebene
des Abzugswalsenpaares (4/5) mit gleichen Amplituden, und gleicher
Phase quer zur Vorschubriehtung des Fadens hin und henrandera*
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| Publication number | Publication date |
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| DE1302436C2 (de) | 1975-11-20 |
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| FR1498244A (fr) | 1967-10-13 |
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