DE1435575B2 - Verfahren zur herstellung gekraeuselter faeden - Google Patents
Verfahren zur herstellung gekraeuselter faedenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung Acrylnitrilcopolymerisat enthaltender gekräuselter
Fäden durch gemeinsames Verspinnen von zwei Polymerisatspinnlösungen, die bei getrenntem Verspinnen
Fäden mit unterschiedlicher Schrumpffähigkeit liefern, aus einem mehrere Düsen aufweisenden
Spinnkopf in ein Fällbad in der Weise, daß aus einem Teil der Düsen des Spinnkopfes monofile Verbundfäden
aus den übrigen Düsen des Spinnkopfes monofile Fäden aus nur je einer Polymerisatkomponente
ersponnen werden, und durch anschließendes Verstrecken und Schrumpfen der Fäden.
Ziel der bekannten Verfahren zur Herstellung gekräuselter Fäden ist die Herstellung eines synthetischen
Materials mit Wollcharakter.
Ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art ist aus der DT-PS 9 70 603 bekannt. Die Druckschrift
betrifft eine Vorrichtung zum Erspinnen von Verbundfäden aus mindestens zwei Spinnlösungen. Der
mehrere Spinndüsen aufweisende Spinnkopf kann auch so beschickt werden, daß nur aus einem Teil
der Spinndüsen Verbundfaden ersponnen werden, während gleichzeitig aus dem Rest der Düsen Fäden
aus nur je einer der beiden übrigen Komponenten erspinnbar sind. Eine der beiden Spinnlösungen, die
mit der bekannten Vorrichtung versponnen werden, kann auch ein Acrylnitril enthaltendes Copolymerisat
sein. Die genannte Druckschrift gibt zahlreiche Beispiele für verspinnbare Lösungen an, ohne eine
stofforientierte Auswahl anzugeben oder Kriterien für eine solche Auswahl zu nennen. Weiterhin enthält
die genannte Druckschrift weder einen Hinweis auf die Vor- oder Nachteile des Miterspinnens von
monofilen Nichtverbundfäden mit den Verbundfäden, noch enthält sie einen Hinweis auf den Anteil
der mit zu erspinnenden Nichtverbundfäden oder einen Hinweis auf ein Kriterium zu seiner Ermittlung.
ίο Aus der FR-PS 12 48 593 sind Zweikomponenten-Verbundkräuselfäden
auf Polyacrylnitrilbasis bekannt. Eine der Komponenten besteht aus einem
Acrylnitrilhomopolymerisat mit einer Strukturviskosität von 1,5 bis 2,5. Die andere Komponente ist ein
Acrylnitrilcopolymerisat, das zu mindestens 95% aus Acrylnitril und zu 1 bis 5% aus einem ionischen
Comonomer, insbesondere einem Comonomer mit Sulfonsäuregruppen, besteht. Die Copolymerisatkomponente
hat eine Strukturviskosität von 1,0 bis
ao 2,5. Die Homopolymerisatkomponente kann im Gemisch
mit bis zu 10 Gewichtsprozent sauer modifiziertem Copolymerisat versponnen werden. Das
saure Copolymerisat der zweiten Komponente kann zusätzlich zu den 1 bis 5 % saurem Comonomer 1 bis
as 15% neutrales Comonomer zur Aktivierung der sauren
Gruppen enthalten.
Diese Kräuselfäden weisen auf Grund ihrer gleichmäßigen
Kräuselung nach Verspinnen zu Garnen eine starke Querschnittsverdünnung bei nur geringer
Zugbelastung auf. Durch die beschriebene Verwendung von Styrolsulfonsäure als saure Comonomerkomponente
sind die Fäden relativ teuer. Die Homopolymerisatkomponente neigt weiterhin dazu, nur
relativ instabile Spinnlösungen zu ergeben, so daß die Herstellung von Kräuselfäden mit reproduzierbaren
Eigenschaften über lange Zeiträume problematisch ist. Der wichtigste Nachteil der aus der FR-PS
12 48 593 bekannten Kräuselfäden ist jedoch ihre nur schlechte und ungleichmäßige Anfärbbarkeit.
Eine Weiterentwicklung dieser Verbundkräuselfäden zur Verbesserung ihrer Anfärbbarkeit ist weiterhin
aus der FR-PS 12 54 068 bekannt. Diese Zweikomponenten-Verbundkräuselfäden
sind durch ein sorgfältig abgewogenes Gemisch hydrophober und hydrophiler Polymerisate gekennzeichnet. Als hydrophile
Polymerisatkomponente dienen insbesondere PoIy-N-vinylmethylformamid und Poly-N-vinylpyrrolidon.
Beide Komponenten des Verbundfadens können Acrylnitrilcopolymerisat als hydrophobe PoIymerisatkomponente
enthalten. In Weiterentwicklung der aus der FR-PS 12 48 593 bekannten Spinnpolymerisate
ist in den Beispielen der FR-PS 12 54 068 auch ein Verbundkräuselfaden beschrieben, dessen
eine Komponente ein Copolymerisat aus 94% Acrylnitril und 6% Acrylsäuremethylester und dessen andere
Komponente ein Gemisch aus 80% desselben Copolymerisate und 20% eines hydrophilen Proteinproduktes
ist. Diese Fäden weisen zwar gegenüber den aus der FR-PS 12 48 593 bekannten Fäden eine
verbesserte Anfärbbarkeit, jedoch verschlechterte Kräuseleigenschaften auf. Insbesondere die Gleichgewichtsrückstellfähigkeit
der Kräuselungen zeigt Werte, die nicht einmal 50% der entsprechenden Werte für die sauer modifizierten Kräuselfäden erreichen.
Außerdem sind auch die Fäden nach der FR-PS 12 54 068 durch das Erfordernis einer dritten
Ausgangskomponente von der Material- und Produktionsseite her relativ teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Herstellung verbesserter gekräuselter Fäden mit Acrylnitrilcopolymerisat als Hauptkomponente
zu schaffen, das einfach und billig durchführbar ist und zu gekräuselten Fäden führt, die eine verbesserte
Formstabilität unter geringer Belastung, also eine nur geringe Dehnung und Dünnung, eine gute
Rückstellfähigkeit, gute wollähnliche Textileigenschaften und trotzdem gleichzeitig eine gute, vor
allem gleichmäßige Anfärbbarkeit aufweisen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art gelöst, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man zwei Acrylnitrilcopolymerisate miteinander verspinnt, die je mindestens 1 Gewichtsprozent
neutrales Comonomer enthalten und von denen eines mindestens 1 Gewichtsprozent neutrales Comonomer mehr als das andere enthält,
und daß man diese Copolymerisate so verspinnt, daß 20 bis 85% aller monofilen Fäden wesentlich
kräuselfähige Verbundfäden mit durchschnittlich mindestens 5% Zweitkomponente sind, wobei bei 30
bis 70% Zweitkomponente der Anteil der kräuselfähigen Verbundfäden an der unteren Grenze des angegebenen
Bereiches und bei weniger als 10% Zweitkomponente dieser Anteil an der oberen Bereichsgrenze liegt.
Die Erfindung ist mit anderen Worten also dadurch gekennzeichnet, daß man (a) zwei Acrylnitrilcopolymerisate
mit spezieller und aufeinander abgestimmter Zusammensetzung (b) in einem ganz bestimmten Verhältnis
zu einem Gemisch von Fäden aus jeweils nur einer der beiden Copolymerisatkomponenten und
Verbundfäden mit durchschnittlich mindestens 5% der Zweitkomponente naß verspinnt.
Die beiden Spinnlösungen sind weiterhin in an sich bekannter Weise so aufeinander abgestimmt, daß sie
bei getrenntem Verspinnen Einkomponententäden mit unterschiedlicher Schrumpffähigkeit liefern. Die
Differenz der Schrumpfungen beider Fäden beträgt mindestens 1%, vorzugsweise 5 bis 40%. Die
Schrumpfung Hs ist dabei wie folgt definiert:
Hs =
Lo-Ls
To
To
100 (%).
In dieser Definitionsgleichung ist Lo die Länge eines Fadens bei 20° C und 65% relativer Feuchtigkeit,
der unter exakt gleichen Bedingungen, unter denen im Einzelfall auch das Verfahren der Erfindung
durchgeführt werden soll, jedoch unter Verwendung nur einer der beiden Spinnlösungen ersponnen
und verstreckt wird. Ls ist die Länge desselben Fadens bei 200C und 65% relativer Luftfeuchtigkeit
nach erfolgter Schrumpfung.
Wie weiter unten noch näher ausgeführt ist, werden die Fäden vorzugsweise zwei Streck-Schrumpf-Zyklen
unterworfen. In diesem Fall ist die Differenz der Summe aus Schrumpfung und Rückstellung der
aus den Einzelkomopnenten gesponnenen Fäden mindestens 1 %, vorzugsweise 5 bis 40%.
Die Dehnungsrückstellung oder kurz »Rückstellung« Sr ist dabei definiert als
SV =
Le-Lr
Le-Ls
100 (%).
In dieser Definitionsgleichung hat Li die gleiche
Bedeutung wie in der Definitionsgleichung für die Schrumpfung. Le ist die Länge des Fadens bei 20° C
und 65% relativer Feuchtigkeit, die man erhält, wenn ein Faden der Länge Li unter den speziellen Durchführungsbedingungen
des Verfahrens der Erfindung der zweiten Streckung unterworfen wird. Lr ist entsprechend
die Länge des Fadens bei 20° C und 65% relativer Feuchtigkeit, die man erhält, wenn der
ίο Faden der Länge Le ebenfalls unter den vorgesehenen
Durchführungsbedingungen der zweiten Schrumpfung unterworfen wird.
Die Schrumpfung Hs kann durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Copolymerisate, durch
eine Veränderung der Konzentration der Copolymerisate in der Spinnlösung und durch die Wahl des
Lösungsmittels der Spinnlösung verändert und eingestellt werden. Beispiele mögen dies erläutern:
Ein Copolymerisat aus 95 Gewichtsprozent Acryl-
Ein Copolymerisat aus 95 Gewichtsprozent Acryl-
ao nitril und 5 Gewichtsprozent Vinylacetat wird in Dimethylacetamid
gelöst. Die Konzentration der Spinnlösung beträgt 23,5%. Die mit dieser Lösung ersponnenen
Fäden werden auf das 5fache ihrer ursprünglichen Länge verstreckt und anschließend 10 min lang
bei 140° C in Wasserdampf im entspannten Zustand geschrumpft. Die Schrumpfung der Fäden beträgt
13%.
Ein Copolymerisat aus 93 Gewichtsprozent Acrylnitril und 7 Gewichtsprozent Vinylacetat wird in gleieher
Weise ersponnen, verstreckt und geschrumpft. Die Schrumpfung beträgt 30%.
Ein Copolymerisat aus 93 Gewichtsprozent Acrylnitril und 7 Gewichtsprozent Methylmethacrylat werden
in der gleichen Weise ersponnen, verstreckt und geschrumpft. Die Schrumpfung beträgt 23 %.
Entsprechendes gilt für die Rückstellung. Auch hier möge α zwei Beispiele die Einstellbarkeit der
Rückstellung zeigen:
Ein Copolymerisat aus 95 Gewichtsprozent Acrylnitril und 5 Gewichtsprozent Vinylacetat wird in Dimethylacetamid gelöst. Die Konzentration der Spinnlösung beträgt 23,5%. Die ersponnenen Fäden werden auf das 5fache ihrer ursprünglichen Länge verstreckt, im entspannten Zustand 10 min lang bei 1400C in Wasserdampf geschrumpft, anschließend im trockenen Zustand bei 130° C erneut auf das 1,3 fache ihrer Länge verstreckt, durch Abkühlen fixiert und schließlich im entspannten Zustand 10 min lang in heißem Wasser erneut geschrumpft. Die Rückstellung beträgt 64%.
Ein Copolymerisat aus 95 Gewichtsprozent Acrylnitril und 5 Gewichtsprozent Vinylacetat wird in Dimethylacetamid gelöst. Die Konzentration der Spinnlösung beträgt 23,5%. Die ersponnenen Fäden werden auf das 5fache ihrer ursprünglichen Länge verstreckt, im entspannten Zustand 10 min lang bei 1400C in Wasserdampf geschrumpft, anschließend im trockenen Zustand bei 130° C erneut auf das 1,3 fache ihrer Länge verstreckt, durch Abkühlen fixiert und schließlich im entspannten Zustand 10 min lang in heißem Wasser erneut geschrumpft. Die Rückstellung beträgt 64%.
In gleicher Weise wird ein Copolymerisat aus 93 Gewichtsprozent Acrylnitril und 7 Gewichtsprozent
Vinylacetat behandelt. Die gemessene Rückstellung beträgt 75%.
Fäden, die eine größere Schrumpfung als andere haben, weisen durchaus nicht immer auch eine höhere
Rückstellung als diese auf.
Die Acrylnitrilcopolymerisate für die beiden Spinnlösungen enthalten je mindestens 1 Gewichtsprozent
neutrales Comonomer. In Abwesenheit eines Comonomers werden, wie bereits bei der Kritik am
Stand der Technik erläutert, instabile Spinnlösungen mit stark schwankender Viskosität erhalten. Außerdem
ist die Anfärbbarkeit von Verbundfäden schlecht, die unter Verwendung einer Spinnlösung ersponnen
werden, die ein Polyacrylnitril mit weniger als 1% neutralem Comonomer enthält. Mitunter tritt in solchen
Spinnlösungen sogar eine Gelbildung auf.
Wenn eine besonders langfristige Viskositätsstabilität der Spinnlösung und eine besonders gute und
gleichmäßige Einfärbbarkeit der ersponnenen Fasern gewährleistet sein sollen, enthält das Acrylnitrilpolymerisat
jeder der beiden Komponenten vorzugsweise mehr als 3 Gewichtsprozent neutrales Comonomer.
Neben dem neutralen Comonomer als obligatorische Polymerisatkomponente kann das Acrylnitrilcopolymerisat
auch saures Comonomer als fakultative Copolymerisatkomponente enthalten.
Im folgenden sind Beispiele für spezielle Acrylnitrilcopolymerisatkombinationen
genannt:
Komponente A
AN(88)-MA(12)
AN(93)-MMA(7)
AN(93)-VAC(7)
AN(88)-MA(11)-ALSA(I)
AN(93)-MMA(7)
AN(93)-VAC(7)
AN(88)-MA(11)-ALSA(I)
AN(93)-MMA(7)
AN(92)-VAC(7)-ALSA(1)
AN(91)-MMA(8)-ALSA(1)
AN(90)-MA(9,5)-ALSA(0,5)
AN(92)-VAC(7)-ALSA(1)
AN(91)-MMA(8)-ALSA(1)
AN(90)-MA(9,5)-ALSA(0,5)
Komponente B
AN(93)-MA(7)
AN(95)-MMA(5)
AN(96)-VAC(4)
AN(93)-MA(7)
AN(93)-VAC(7)
AN(95)-MMA(4,5)-ALSA(0,5)
AN(95)-VAC(4)-ALSA(1)
AN(95)-MMA(4)-ALSA(1)
AN(96)-MA(3,5)-ALSA(0,5)
AN(93)-MA(7)
AN(95)-MMA(5)
AN(96)-VAC(4)
AN(93)-MA(7)
AN(93)-VAC(7)
AN(95)-MMA(4,5)-ALSA(0,5)
AN(95)-VAC(4)-ALSA(1)
AN(95)-MMA(4)-ALSA(1)
AN(96)-MA(3,5)-ALSA(0,5)
In der vorstehenden Aufstellung bedeuten AN Acrylnitril, MA Acrylsäuremethylester, MMA Methacrylsäuremethylester,
VAC Vinylacetat und ALSA Allylsulfonsäure. Die in Klammern angegebenen
Zahlenwerte bedeuten den Anteil des jeweiligen Monomers im Copolymerisat in Gewichtsprozent.
Zur Herstellung der Spinnlösungen werden die Copolymerisate in organischen oder auch in anorganischen
Lösungsmitteln gelöst. Bevorzugte organische Lösungsmittel sind Dimethylformamid, Dimethylacetamid
oder Dimethylsulfoxid.
Die Spinnlösungen des Verfahrens der Erfindung können prinzipiell mit jeder Vorrichtung versponnen
werden, die beim gemeinsamen Verspinnen der Spinnlösungen durch einen mit mehreren Düsen versehenen
Spinnkopf das Erspinnen von Verbundfäden und das gleichzeitige Erspinnen von Fäden nur aus der
einen und nur aus der anderen Komponente im beanspruchten Verhältnis ermöglicht. Vorzugsweise
kann die in der DT-PS 14 35 576 beschriebene Vorrichtung,
die weiter unten näher erläutert ist, verwendet werden.
Verbundfaden, die durchschnittlich mindestens etwa 3 Gewichtsprozent Zweitkomponente enthalten,
zeigen bereits eine deutliche Kräuselfähigkeit. Verbundfaden,
die mindestens 5 Gewichtsprozent der Zweitkomponente enthalten, sind bereits im Sinne
dieser Beschreibung »wesentlich kräuselfähige Fäden«.
Die verstreckten und geschrumpften gekräuselten Fasern, die nach dem Verfahren der Erfindung aus
den beiden Acrylnitrilcopolymerisatkomponenten hergestellt werden, zeigen dann besonders gute Eigenschaften
im Sinne der der Erfindung zugrunde Hegenden Aufgabe, wenn das ersponnene Bündel aus
monofilen Fäden, bezogen auf die Anzahl aller Fäden, 20 bis 85% wesentlich kräuselfähige monofile
Verbundfäden im Sinne der vorstehend genannten Definition mit durchschnittlich mindestens^ 5%
Zweitkomponente enthält. Das im Einzelfall innerhalb dieses Bereiches zu wählende und optimal einzustellende
Zusammensetzungsverhältnis zwischen kräuselfähigen Verbundfäden und Einkomponentenfäden
bestimmt sich im wesentlichen nach der Kräu-
ao selfähigkeit der Verbundfäden und kann durch
Routineversuche ohne weiteres ermittelt werden.
Verbundfaden mit einem Anteil von 30 bis 70% Zweitkomponente ergeben eine außerordentlich starke
Kräuselung, ausgedrückt durch die Anzahl der Kräuselschlingen je Bezugslänge des entspannten Fadens.
Bei einem hohen Anteil derart stark gekräuselter Verbundfäden in der Faser wird vorzugsweise ein
niedriges Zusammensetzungsverhältnis im Sinne der vorstehenden Definition verwendet, beispielsweise ein
Zusammensetzungsverhältnis um 20%, also im Bereich der unteren Grenze des Zusammensetzungsverhältnisses.
Fäden mit durchschnittlich weniger als 10 Gewichtsprozent Zweitkomponente in dem Verbundfaden
zeigen eine nur schwache Kräuselung.
Wenn solche Fäden mit nur schwacher Kräuselung einen großen oder gar den überwiegenden Anteil der
Verbundfaden ausmachen, so wird für die Fäden nach der Erfindung ein Zusammensetzungsverhältnis
bei etwa 80%, also im Bereich der oberen Grenze des Zusammensetzungsverhältnisses, gewählt.
Während Verbundfaden mit weniger als etwa 10 Gewichtsprozent Zweitkomponente im allgemeinen
erst nach Verstrecken und Schrumpfen Kräuselungen zeigen, zeigen Verbundfaden, deren Komponentenverhältnis
nahe bei 50:50 liegt, bereits von sich aus, also ohne vorher verstreckt zu werden, bei
der Schrumpfbehandlung eine Kräuselung. Auch dieses empirische Kriterium kann zur Bestimmung des
optimalen Zusammensetzungsverhältnisses herangezogen werden.
Bei einem Zusammensetzungsverhältnis von unter 20% enthalten die Fasern zu wenig stark kräuselfähige
Fäden, so daß sie nicht ausreichend flauschig bzw. bauschig sind.
Bei einem Zusammensetzungsverhältnis von über 85% ist der Anteil der kräuselfähigen Fäden so hoch,
daß das Lastverhalten der Fäden ungenügend wird. Die Fäden nähern sich in ihren Eigenschaften der
bekannten Kräuselfaden, deren Nachteil auf Grund ihrer Zusammensetzung aus praktisch ausschließlich
stark gekräuselten Fäden in der starken Längung und Querschnittsverdünnung unter geringer Zugbelastung
liegt.
Vorrichtungen zum Erspinnen von Fadenbündeln mit weitgehend frei einstellbarem Zusammensetzungsverhältnis sind an sich bekannt. Außerdem ist eine
bevorzugte Vorrichtung zur Herstellung dieser Fadenbündel, mit der das erforderliche Zusammensetzungs-
verhältnis besonders einfach und sorgfältig eingestellt werden kann, weiter unten beschrieben.
Die ersponnenen Fäden werden in einer oder in mehreren Stufen zunächst auf das 4- bis 1Ofache ihrer
ursprünglichen Länge verstreckt. Das Verstrecken erfolgt bei einer Temperatur zwischen 70 und 180° C
in einem Wärmeübertrager. Als Wärmeüberträger werden Wasser, Wasserdampf, Luft oder Stickstoff
verwendet.
Durch diese erste Streckung wird die Festigkeit der Fäden verbessert. Bei einem Streckverhältnis von
kleiner als 4 werden Fäden ungenügender Qualität erhalten.
Die verstreckten Fäden werden anschließend durch Erwärmen im entspannten Zustand auf 80 bis 250° C
geschrumpft. Als Wärmeüberträger werden Luft, Wasserdampf, Wasser oder eine wäßrige Phenollösung
verwendet. Die optimale Schrumpftemperatur hängt auch vom Wärmeüberträger ab und liegt für
Wasserdampf beispielsweise im Bereich von 110 bis 1500C.
Auch die Schrumpfung kann in mehreren Stufen durchgeführt werden. Wenn beispielsweise größere
Fadenmengen ansatzweise der Schrumpfbehandlung unterzogen werden sollen, so werden sie vorzugsweise
einer Folge von Druckdampfbehandlungen unterzogen, die durch Belüftungen voneinander getrennt
sind. Vor und nach dieser Behandlung werden die Fäden einer Unterdruckbehandlung unterzogen.
Durch ein solches Verfahren ist auch für größere Ansätze eine gleichmäßige Schrumpfung und
Kräuselung der Fäden gewährleistet.
Durch diese Schrumpfung wird die Kräuselung der Fäden entwickelt und werden gleichzeitig die Dehnungseigenschaften
und die Anfärbbarkeit verbessert und die Tendenz der Fäden zur Zerfaserung und Knotenbildung unterdrückt.
Insbesondere die der Schrumpfung unterworfenen Verbundfäden weisen mitunter einen beträchtlichen
Kräuselungsgrad auf. Die durch einmaliges Strecken und Schrumpfen hergestellten Fasern sind daher in
der Regel nicht direkt zum Spinnen von Garnen geeignet. Aus diesem Grund und weil die weiter unten
genauer beschriebene Charakteristik der Fäden besser zur Wirkung kommt, werden die Fäden im Anschluß
an den ersten Streck-Schrumpf-Zyklus vorzugsweise einem zweiten Verstrecken und gegebenenfalls einem
zweiten Schrumpfen unterzogen.
Das zweite Verstrecken kann vor oder nach dem Schneiden des Fadenbündels, insbesondere auch auf
der Weiterverarbeitungsmaschine, durchgeführt werden. Das Streckverhältnis ist beim zweiten Verstrekken
vorzugsweise geringer als 2,5. Es kann auch dicht bei 1 liegen, wenn das zweite Verstrecken lediglich
der Entfernung der Kräuselung dienen soll, ohne dabei den Faden selbst merklich zu strecken. Das
zweite Verstrecken wird vorzugsweise im Temperaturbereich zwischen 100 und 150° C durchgeführt. Als
Wärmeüberträger dienen Wasser, Wasserdampf, Luft oder Stickstoff.
Durch das zweite Verstrecken wird insbesondere unter Ausnutzung der Rückstelldifferenz zwischen
den beiden Fadenkomponenten die gewünschte Kräuselung eingestellt. So kann bei dieser zweiten Strekkung
nicht nur die Anzahl der Kräuselungen je Bezugslänge erhöht oder erniedrigt werden, sondern es
kann auch die Verteilung der Schrumpfung auf die einzelnen Fäden im Verband beeinflußt werden. Da
diese Verteilung, wie nachstehend beschrieben ist, die Flauschigkeit und die Formstabilität der ersponnenen
Fasern beeinflußt, kann durch die zweite Verstrekkung also ganz allgemein der Bauschcharakter der
aus diesen Fäden ersponnenen Garne eingestellt werden.
Die das zweite Mal verstreckten Fäden werden, wie bereits beschrieben, nach dem Verspinnen zu
Garnen ein zweites Mal geschrumpft, wobei die letztlieh
angestrebten wollfadenähnlichen vollsynthetischen Kräuselgarne oder Bauschgarne erhalten
werden.
Durch die von Faden zu Faden unterschiedliche Schrumpfung der erfindungsgemäßen Fäden wird der
besonders angenehme weich-flauschige und elastische Griff der gesponnenen Garne verursacht. Dieser,
gegenüber den bekannten flauschigen Garnen wesentlich angenehmere Griff ist direkt auf die unterschiedliche
Kräuselung der monofilen Fäden der gespon-
ao nenen Garne zurückzuführen.
Beim Schrumpfen der aus Fäden mit unterschiedlicher Schrumpffähigkeit ersponnenen Garne werden
durch das starke Schrumpfen der Fäden mit hoher Schrumpffähigkeit die Fäden mit geringer Schrumpffähigkeit
verworfen und stehen aus dem Fadenverband des gesponnenen Garnes auf. Die Fäden mit geringer
Schrumpfung tragen auf diese Weise zur hohen Flauschigkeit und zum weichen Griff der Kräuselgarne
bei. Die stark schrumpffähigen Fäden der Garne stehen auf der anderen Seite nach dem
Schrumpfen der Garne bereits unter relativ hoher, aus der Struktur der gesponnenen Garne resultierenden
Spannung. Sie tragen dadurch wesentlich zur Maßstabilität und Formstabilität der Kräuselgarne bei,
ohne ihren Griff hart und fest werden zu lassen, da auch diese relativ stark unter Zugspannung stehenden,
stark geschrumpften Fäden gekräuselt sind. Das Vorliegen aller Einzelfäden des ersponnenen Garnes
im gekräuselten Zustand mit unterschiedlich starken Kräuselungen in unterschiedlich gespannten Zuständen
ist ein wesentliches Merkmal der aus den erfindungsgemäß hergestellten Fasern ersponnenen
Flauschgarne.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 im Querschnitt eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung,
F i g. 2 ein Schnitt nach I-I in F i g. 1,
F i g. 2 ein Schnitt nach I-I in F i g. 1,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Verteilung der Spinnlösungsströme unmittelbar hinter der Verteilerplatte
im Spinnkopf der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung,
Fig. 4 im Querschnitt ein Verteilungsdiagramm der Spinnlösungen auf der Rückseite der Spinndüse, F i g. 5 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des in F i g. 4 gezeigten Diagramms,
Fig. 4 im Querschnitt ein Verteilungsdiagramm der Spinnlösungen auf der Rückseite der Spinndüse, F i g. 5 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des in F i g. 4 gezeigten Diagramms,
Fig. 6 ein modifiziertes Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung und
Fig. 7 nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte
Fäden in schematischer Darstellung im Querschnitt.
Die vorzugsweise für die Durchführung des Verfahrens
eingesetzte Spinnvorrichtung, die in den Fig. 1 bis 6 dargestellt ist, ist bereits Gegenstand
des deutschen Patents 14 35 576 und dort näher beschrieben. Der in F i g. 1 gezeigte Spinnkopf besteht
aus dem Gehäuse I und der in dieses eingesetzten
9 10
hohlen konischen Düse. Der Verteiler 3 besteht aus durch diese Bohrungen in den zwischen dem Vereiner
oberen Verteilerplatte 3-2 und einer Verteiler- teiler 3 und der Düsenplatte 9 liegenden Raum 18.
bodenplatte 3-4. Die Verteilerplatten weisen konische Beim Ausströmen aus den Bohrungen 3-6 umgibt sie
Vertiefungen 3-2 und konische Erhebungen 3-5 auf. die aus den Bohrungen 3-3 der oberen Platte 3-1
Die Buckel und Senken sind versetzt zueinander an- 5 austretenden Ströme der Spinnlösung A.
geordnet. Die Anzahl der konischen Buckel 3-5 und Aus allen Bohrungen 3-6 der unteren Verteilerder konischen Mulden 3-2 ist gleich. In den beiden platte treten also Spinnlösungsströme aus, die sich Platten liegen sich je ein Vorsprung 3-5 und eine Ver- aus einem Kern aus der Spinnlösung A und einem tiefung 3-2 koaxial gegenüber (in Richtung des Ma- diesen umgebenden Mantel aus der Spinnlösung B terialstromes gesehen). Die Profile der beiden Ver- io zusammensetzen. In der F i g. 3 ist die Verteilung der teilerplatten sind also gegenläufig. Jede der konischen Spinnlösungen im Querschnitt senkrecht zur Strö-Mulden der oberen Platte weist eine zentrale Boh- mungsrichtung der Spinnlösungen unmittelbar hinter rung 3-3 und in gleicher Weise jeder der konischen den Bohrungen 3-6 der Verteilerbodenplatte 3-4 geBuckel der unteren Verteilerplatte eine zentrale Boh- zeigt. Diese aus Mantel und Kern bestehenden* Verrung 3-6 auf. Die Bohrungen 3-3 der oberen Vertei- is bundströme fließen unabhängig voneinander auf die lerplatte und die Bohrungen 3-6 der Verteilerboden- Düsenplatte 9 zu. Sie erfüllen den vor der Düsenplatte sind zueinander koaxial und bilden paarweise platte 9 liegenden Raum 18.
geordnet. Die Anzahl der konischen Buckel 3-5 und Aus allen Bohrungen 3-6 der unteren Verteilerder konischen Mulden 3-2 ist gleich. In den beiden platte treten also Spinnlösungsströme aus, die sich Platten liegen sich je ein Vorsprung 3-5 und eine Ver- aus einem Kern aus der Spinnlösung A und einem tiefung 3-2 koaxial gegenüber (in Richtung des Ma- diesen umgebenden Mantel aus der Spinnlösung B terialstromes gesehen). Die Profile der beiden Ver- io zusammensetzen. In der F i g. 3 ist die Verteilung der teilerplatten sind also gegenläufig. Jede der konischen Spinnlösungen im Querschnitt senkrecht zur Strö-Mulden der oberen Platte weist eine zentrale Boh- mungsrichtung der Spinnlösungen unmittelbar hinter rung 3-3 und in gleicher Weise jeder der konischen den Bohrungen 3-6 der Verteilerbodenplatte 3-4 geBuckel der unteren Verteilerplatte eine zentrale Boh- zeigt. Diese aus Mantel und Kern bestehenden* Verrung 3-6 auf. Die Bohrungen 3-3 der oberen Vertei- is bundströme fließen unabhängig voneinander auf die lerplatte und die Bohrungen 3-6 der Verteilerboden- Düsenplatte 9 zu. Sie erfüllen den vor der Düsenplatte sind zueinander koaxial und bilden paarweise platte 9 liegenden Raum 18.
je eine durchgehende Bohrung des Verteilers 3. Die In der F i g. 4 ist die Verteilung der Spinnlösungen
obere Verteilerplatte und die Verteilerbodenplatte auf der Rückseite der Spinnplatte 9 schematisch darsind
unter Wahrung eines kleinen Zwischenraumes ao gestellt. Die Anzahl der Spinnlösungsströme A ent-3-7
parallel zueinander in der Spinndüse 2 angeord- spricht kurz vor der Spinnplatte der Anzahl der Bonnet.
Der Verteiler 3 ist durch einen Stift 4 an der rangen im Verteiler. Die Lösungen A und B sind
Düse 2 fixiert. Unter Zwischenschaltung eines Ab- und werden nicht miteinander vermischt.
Standsringes 6 und von Dichtungsringen 5 und 7 ist In der in F i g. 5 dargestellten Weise werden daher hinter der Verteilerplatte ein haubenförmiger Düsen- 35 aus den im Bereich der Phasengrenze zwischen der körper 8 mit der Düsenplatte 9 angeordnet. In der Lösung A und der Lösung B liegenden Spinndüsen-Düsenplatte 9 sind die Düsenöffnungen 10 ausgebil- öffnungen 10-1 beide Spinnlösungen, also Verbunddet. Die Anordnung der Düsenöffnungen 10 ist un- fäden, versponnen. Aus den im Auftreffbereich der abhängig von der Anordnung der Bohrungen 3-2/3-6 Lösung A liegenden öffnungen 10-2 wird nur die im Verteiler. Die Anzahl (n) der Düsenöffnungen ist 30 Spinnlösung A, also Einkomponentenfäden aus der größer als die Anzahl (N) der Bohrungen in der Ver- Komponente A, versponnen. Aus den Bohrungen teilerplatte. Der Verteiler 3, der Abstandsring 6 und 10-3, die im Auftreffbereich der Spinnlösung B lieder Düsenkörper 8 werden durch eine Überwurfmut- gen, wird nur die Lösung B, also Einkomponententerll am Gehäuse 1 und auf der Düse 2 befestigt. fäden der Komponente B, versponnen. Aus der Eine der beiden Spinnlösungen (im folgenden Lö- 35 Spinnplatte treten also drei verschiedene Arten von sung A oder Komponente A) läuft über die Leitung Fäden aus: Verbundfäden aus den Komponenten A 12 in den Spinnkopf. In der hohlen konischen Düse und B, Einkomponentenfäden aus der Komponente A ist über dem Verteiler 3 ein Stauraum 13 für die Lö- und Einkomponentenfäden aus der Komponente B.
sung A gebildet. Die andere Spinnlösung (im folgen- Der Abstand zwischen dem Verteiler 3 und der den Lösung B oder Komponente B) wird über die 4° Spinndüsenplatte 9 ist eine Funktion der Eigenschaf-Zulaufleitung 14 eingespeist. Zwischen der konischen ten, insbesondere der Verträglichkeit, beider Spinninnenwand des Gehäuses 1 und der ebenfalls koni- lösungen. In der Regel ist dieser Abstand zumindest sehen Außenwand der Düse 2 steht ein relativ enger größer als 2,5 mm. Innerhalb technisch sinnvoller Durchtritt 15 für die Lösung B zur Verfügung. Hin- Grenzen existiert kein kritischer oberer Grenzwert,
ter diesem Durchtritt steht ein ringförmiger Stauraum 45 Der Durchmesser der Bohrungen der Verteiler-16 für die Lösung B zur Verfügung. Aus diesem Stau- platte liegt im Bereich von 0,5 bis 5 mm.
raum tritt die Lösung B in einen Ringkanal 17 zwi- Der in F i g. 6 gezeigte Spinnkopf unterscheidet sehen dem zylindrischen Teil der Innenwand des Ge- sich von dem in Fig. 1 gezeigten Spinnkopf im wehäuses 1 und der Außenmantelfläche des Abstands- sentlichen durch ein anderes Profil der Verteilerringes 3-8 für die Verteilerplatten 3-1 und 3-4. Der 50 platten. Die Bohrungen sind nicht auf konischen Abstandsring 3-8 enthält radiale Bohrungen 3-10, Buckeln und in konischen Vertiefungen, sondern auf die den Ringraum 17 mit dem zwischen den Vertei- Rundbuckeln und Rundvertiefungen angebracht, die lerplatten gebildeten Hohlraum 3-9 verbinden. im Wechsel mit entsprechenden konischen Buckel-
Standsringes 6 und von Dichtungsringen 5 und 7 ist In der in F i g. 5 dargestellten Weise werden daher hinter der Verteilerplatte ein haubenförmiger Düsen- 35 aus den im Bereich der Phasengrenze zwischen der körper 8 mit der Düsenplatte 9 angeordnet. In der Lösung A und der Lösung B liegenden Spinndüsen-Düsenplatte 9 sind die Düsenöffnungen 10 ausgebil- öffnungen 10-1 beide Spinnlösungen, also Verbunddet. Die Anordnung der Düsenöffnungen 10 ist un- fäden, versponnen. Aus den im Auftreffbereich der abhängig von der Anordnung der Bohrungen 3-2/3-6 Lösung A liegenden öffnungen 10-2 wird nur die im Verteiler. Die Anzahl (n) der Düsenöffnungen ist 30 Spinnlösung A, also Einkomponentenfäden aus der größer als die Anzahl (N) der Bohrungen in der Ver- Komponente A, versponnen. Aus den Bohrungen teilerplatte. Der Verteiler 3, der Abstandsring 6 und 10-3, die im Auftreffbereich der Spinnlösung B lieder Düsenkörper 8 werden durch eine Überwurfmut- gen, wird nur die Lösung B, also Einkomponententerll am Gehäuse 1 und auf der Düse 2 befestigt. fäden der Komponente B, versponnen. Aus der Eine der beiden Spinnlösungen (im folgenden Lö- 35 Spinnplatte treten also drei verschiedene Arten von sung A oder Komponente A) läuft über die Leitung Fäden aus: Verbundfäden aus den Komponenten A 12 in den Spinnkopf. In der hohlen konischen Düse und B, Einkomponentenfäden aus der Komponente A ist über dem Verteiler 3 ein Stauraum 13 für die Lö- und Einkomponentenfäden aus der Komponente B.
sung A gebildet. Die andere Spinnlösung (im folgen- Der Abstand zwischen dem Verteiler 3 und der den Lösung B oder Komponente B) wird über die 4° Spinndüsenplatte 9 ist eine Funktion der Eigenschaf-Zulaufleitung 14 eingespeist. Zwischen der konischen ten, insbesondere der Verträglichkeit, beider Spinninnenwand des Gehäuses 1 und der ebenfalls koni- lösungen. In der Regel ist dieser Abstand zumindest sehen Außenwand der Düse 2 steht ein relativ enger größer als 2,5 mm. Innerhalb technisch sinnvoller Durchtritt 15 für die Lösung B zur Verfügung. Hin- Grenzen existiert kein kritischer oberer Grenzwert,
ter diesem Durchtritt steht ein ringförmiger Stauraum 45 Der Durchmesser der Bohrungen der Verteiler-16 für die Lösung B zur Verfügung. Aus diesem Stau- platte liegt im Bereich von 0,5 bis 5 mm.
raum tritt die Lösung B in einen Ringkanal 17 zwi- Der in F i g. 6 gezeigte Spinnkopf unterscheidet sehen dem zylindrischen Teil der Innenwand des Ge- sich von dem in Fig. 1 gezeigten Spinnkopf im wehäuses 1 und der Außenmantelfläche des Abstands- sentlichen durch ein anderes Profil der Verteilerringes 3-8 für die Verteilerplatten 3-1 und 3-4. Der 50 platten. Die Bohrungen sind nicht auf konischen Abstandsring 3-8 enthält radiale Bohrungen 3-10, Buckeln und in konischen Vertiefungen, sondern auf die den Ringraum 17 mit dem zwischen den Vertei- Rundbuckeln und Rundvertiefungen angebracht, die lerplatten gebildeten Hohlraum 3-9 verbinden. im Wechsel mit entsprechenden konischen Buckel-
Die über die Zuleitung 12 in den Stauraum 13 flie- elementen gegenläufig angeordnet sind,
ßende Spinnlösung A tritt durch die Bohrungen 3-3 55 In der F i g. 7 ist in schematischer Darstellung der oberen Verteilerplatte 3-1, durch den Zwischen- im Querschnitt ein mit der beschriebenen Vorrichtung raum 3-9 zwischen den Verteilerplatten, aus diesem ersponnenes Fadenbündel in einiger Entfernung hindurch die Bohrungen 3-6 in der unteren Verteiler- ter der Spinnplatte 9 dargestellt. Die dunklen Beplatte in einen Raum 18 zwischen der Spinndüsen- reiche entsprechen der einen Komponente, während platte und der Verteilerplatte und von dort durch die 60 die hellen Flächenbereiche der jeweils anderen Kom-Spinndüsen 10 in das Fällbad. ponente entsprechen.
ßende Spinnlösung A tritt durch die Bohrungen 3-3 55 In der F i g. 7 ist in schematischer Darstellung der oberen Verteilerplatte 3-1, durch den Zwischen- im Querschnitt ein mit der beschriebenen Vorrichtung raum 3-9 zwischen den Verteilerplatten, aus diesem ersponnenes Fadenbündel in einiger Entfernung hindurch die Bohrungen 3-6 in der unteren Verteiler- ter der Spinnplatte 9 dargestellt. Die dunklen Beplatte in einen Raum 18 zwischen der Spinndüsen- reiche entsprechen der einen Komponente, während platte und der Verteilerplatte und von dort durch die 60 die hellen Flächenbereiche der jeweils anderen Kom-Spinndüsen 10 in das Fällbad. ponente entsprechen.
Die Spinnlösung B gelangt durch die Zuleitung 14 Das Zusammensetzungsverhältnis, das zuvor be-
und durch den engen Durchtritt 15 in den Stauraum schriebene Verhältnis der kräuselfähigen Verbund-
16. Sie fließt von dort durch den Ringkanal 17 und fäden zur Gesamtheit aller Fäden, kann in einfacher
die radialen Bohrungen 3-10 in den Verteilerinnen- 65 Weise durch die richtige Wahl des Verhältnisses der
raum 3-9. Sie wird dort durch die Wirkung der engen Anzahl (n) der Düsenöffnungen in der Düsenplatte
Zwischenräume 3-7 gleichmäßig auf alle Bohrungen zur Anzahl (N) der Bohrungen im Verteiler einge-
3-6 der Verteilerbodenplatte verteilt und strömt stellt werden. Das Verhältnis n/N liegt vorzugsweise
zwischen 10 und 100. Je niehr sich das Verhältnis n/N dem Wert 1 nähert, um so höher wird das Zusammensetzungsverhältnis.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Prozentangaben der Zusammensetzungen der Mischpolymerisate
und des Fällbades Gewichtsprozente.
Ein Mischpolymeres, bestehend aus 94,8 % Acryl- ίο
nitril und 5,2% Vinylacetat von einer Strukturviskosität von 2,53, wurde in Dimethylacetamid gelöst
und so eine Lösung A mit einer Konzentration von 16,5 % hergestellt. Ein anderes Mischpolymeres,
bestehend aus 93 % Acrylnitril und 7% Vinylacetat von einer Strukturviskosität von 1,62, wurde in Di:
methylacetamid gelöst und so eine Lösung B mit einer Konzentration von 23,5 % hergestellt. Die
Strukturviskositäten der Polymeren wurden gemessen in Dimethylformamidlösung bei einer Temperatur
von 25° C. Die Lösungen A und B wurden durch den Verteiler verteilt, der 61 Bohrungen von 1,0 mm
Durchmesser aufwies, und durch eine Spinndüse mit 200 Bohrungen von 0,08 mm in ein Koagulierungsbad
gespritzt, das aus 50 % Dimethylacetamid und 50 % Wasser bestand und bei einer Temperatur von
3O0C gehalten wurde. Die Zuführungsmenge der Spinnlösungen wurde so gesteuert, daß ein Polymerenverhältnis
von 50:50 hergestellt wurde. Auf diese Weise ausgespritzte Fäden wurden in kochendem
Wasser auf das 5fache gestreckt, mit Wasser gewaschen und nach dem Trocknen (Probe I) in
Dampf bei einer Temperatur von 135° C in entspanntem Zustand behandelt, um eine Kräuselung
zu entwickeln. Der zusammengesetzte Prozentsatz der sich daraus ergebenden Fäden war 83 %. Es war
überraschend, daß alle in diesem Beispiel enthaltenen Fäden gekräuselt waren. Die Eigenschaften der Fäden
sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
Die Eigenschaften der so erhaltenen Fäden sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Ein Mischpolymeres, bestehend aus 74,9 % Acrylnitril und 25,1 % Vinylidenchlorid mit einer Strukturviskosität
von 1,43, wurde in Dimethylacetamid gelöst und so eine Lösung C hergestellt, die eine
Konzentration von 25% aufwies. Ein Mischpolymeres, bestehend aus 92,8 % Acrylnitril und 7,2 %
Vinylacetat von einer Strukturviskosität von sJr,62, wurde in Dimethylacetamid gelöst und so eine Lösung
D hergestellt, die eine Konzentration von 23 % aufwies.
Lösungen C und D wurden durch den Verteiler mit 150 Bohrungen von 1,0 mm Durchmesser verteilt und
durch eine Spinndüse mit 3000 Bohrungen von 0,1 mm in ein Koagulierungsbad gespritzt, das aus
55% Dimethylacetamid und 45% Wasser bestand und bei einer Temperatur von 40° C gehalten wurde.
Die Zuführungsmenge der Spinnlösungen wurde so gesteuert, daß ein Polymerenverhältnis von 50:50
erzielt wurde.
Die auf diese Weise ausgespritzten Fäden wurden in kochendem Wasser 5fach gestreckt, mit Wasser
gewaschen, getrocknet und dann in Dampf bei einer Temperatur von 145° C in entspanntem Zustand behandelt,
um Kräuselung zu entwickeln. Obwohl der Zusammensetzungsprozentsatz 64% betrug, wurden
alle Fäden gekräuselt. Die Eigenschaften der erhaltenen Fäden sind in Tabelle 1 aufgeführt.
40
Gemäß Beispiel 1 hergestellte gekräuselte Fäden wurden ein zweites Mal auf das l,15fache bei einer
Temperatur von 1600C unter Verwendung einer
Streckmaschine mit Heizrohr gestreckt und dann in Dampf bei einer Temperatur von 135° C in entspanntem
Zustand behandelt, um die Kräuselungen wieder herzustellen. Die Eigenschaften der so behandelten
Fäden sind in Tabelle 1 gezeigt. Wie aus Tabelle 1 klar ersichtlich, wurde die Zahl der Kräuselung
der Fäden dadurch vergrößert, daß der Faden ein zweites Mal gestreckt und nochmals einer
Schrumpfbehandlung unterworfen wurde zur Wiederherstellung der Kräuselung. Fäden, die der zweiten
Streckung unterworfen wurden, schrumpfen nicht gleichmäßig bei der Rückschrumpfungsbehandlung
and haben eine Schrumpfverteilung, wie in Tabelle 2 gezeigt.
Die gemäß Beispiel 1 hergestellte Probe I wurde auf das l,5fache bei einer Temperatur von 1600C in
rockenem Zustand gestreckt und dann in Dampf bei einer Temperatur von 1350C in entspanntem Zustand
behandelt.
Gemäß Beispiel 4 hergestellte gekräuselte Fäden wurden ein zweites Mal l,3fach gestreckt und dann
mechanisch gekräuselt und zu Stapelfasern mit etwa zehn Kräuselungen pro 2,54 cm geschnitten. Die entstandenen
Stapelfasern hatten einen durchschnittlichen Titer von 3 und eine Faserlänge von 114 mm.
Diese Stapelfasern hatten eine Schrumpfungsverteilung in kochendem Wasser, wie in Tabelle 2 gezeigt.
Die Stapelfasern wurden dann zu 36 Feinheitsnummern zweisträhniger Garne gesponnen und nach der
Behandlung in heißem Wasser in entspanntem Zustand zur Kräuselentwicklung getrocknet. Die entstandenen
Garne wiesen große Flauschigkeit und hohe maßliche Stabilität auf. Im Vergleich zu Garnen,
die aus Fäden nach herkömmlichen konjugierten Verfahren hergestellt wurden, hatten diese Garne
feine charakteristische Eigenschaften besonders im Griff und im Aussehen.
Die Lösungen C und D wurden ausgespritzt, gestreckt, in Wasser gewaschen und getrocknet wie im
Seispiel 4, mit der Ausnahme, daß ein Verteiler mit 20 Bohrungen von 1,0 mm Durchmesser verwendet
wurde. Die entstandenen Fäden wurden in Dampf bei einer Temperatur von 147° C in entspanntem Zustand
behandelt. Der Zusammensetzungsprozentsatz der Fäden war 230V abpr es ist h HP
Fäden gekräuselt waren. Die Zahl der Kräuselungen war 12,3 pro 2,54 cm, und der Grad der Kräuselungen
war 13,0%.
Die gekräuselten Fäden wurden 1,3 fach gestreckt und in kochendem Wasser in entspanntem Zustand
behandelt, um die Kräuselungen wiederherzustellen. Der zweiten Streckung unterworfene Fäden hatten
eine Schrumpfungsverteilung in kochendem Wasser, wie in Tabelle 2 aufgeführt.
Ein Mischpolymeres, bestehend aus 90,8 % Acrylnitril
und 9,2 % Vinylacetat mit einer Strukturviskosität von 1,62, wurde in Dimethylacetamid gelöst, um eine
Lösung E mit einer Konzentration von 23,5% zu erzeugen. Die Lösung A im Beispiel 1 (für den Mantel)
und Lösung E (für den Kern) wurden durch den Verteiler mit 500 Bohrungen von 1,0 mm Durchmesser
in einer Mantel-Kern-Form verteilt und aus einer Spinndüse mit 20 000 öffnungen von 0,08 mm in ein
Koagulierungsbad eingespritzt, das aus 50% Dimethylacetamid und 50% Wasser bei einer Temperatur
von 30° C bestand. Zuführungsmenge der Spinnlösungen wurde gesteuert, um das Verhältnis des
Mantels gegen den Kern 41,5 :58,5 zu erzielen. Auf diese Weise ausgespritzte Fäden wurden in kochendem
Wasser 5fach gestreckt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und dann in Dampf bei einer Temperatur
von 127° C in entspanntem Zustand behandelt, um Kräuselungen zu entwickeln (Probe II). Die Eigenschaften
der Fäden sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Um die Kräuselungen zu entfernen, wurde das Muster II in Dampf bei atmosphärischem Druck
l,5fach gestreckt, mechanisch gekräuselt und zu Stapelfasern von 114 mm Länge mit 12 Kräuselungen
pro 2,54 cm geschnitten (Probe III). Diese weisen eine Schrumpfverteilung in heißem Wasser auf, wie
in Tabelle 2 gezeigt.
Zwei Spinnlösungen werden ausgespritzt, gestreckt, mit Wasser gewaschen und in Dampf behandelt
(Probe IV), wie im Beispiel 7, mit der Ausnahme, daß Lösung E als Mantel und Lösung A als Kern verwendet
wurden. Die Eigenschaften der entstandenen Fasern sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Um die Kräuselungen zu entfernen, wurden Fäden der Probe IV in Dampf bei atmosphärischem Druck
l,14fach gestreckt, mechanisch gekräuselt und zu Stapelfasern von 114 mm Länge mit etwa 12 Kräuselungen
pro 2,54 cm geschnitten (Probe V). Diese Stapelfasern wurden durch Behandeln mit kochendem
Wasser gekräuselt. Die Schrumpfungsverteilung dieser Fasern in kochendem Wasser ist in Tabelle 2
aufgeführt. Aus Tabelle 2 ergibt sich eindeutig, daß die Proben III und V eine beträchtlich unterschiedliche
Schrumpfungsverteilung aufweisen. Die Proben III und V wurden zu 36 Feinheitsnummern zweisträhniger
Garne versponnen und dann in kochendem Wasser bei entspanntem Zustand behandelt, um die
Kräuselungen wiederherzustellen. Die beiden Garne hatten hohe Flauschigkeit, aber der Griff der Garne
war unterschiedlich. Der Zusammensetzungsprozentsatz betrug gleichmäßig etwa 50%.
Die gemäß Beispiel 7 erhaltene Probe II wurde unter Spannung Dampf ausgesetzt, mechanisch gekräuselt
und zu Stapelfasern von 114 mm Länge mit 12 Kräuselungen pro 2,54 cm geschnitten. Diese
Stapelfasern wurden zu 36 Feinheitsgraden zweisträhniger Garne versponnen und in kochendem Wasser in
entspanntem Zustand zur Bildung von Kräuselungen
ίο behandelt, wodurch hochflauschige Garne erzeugt
wurden. Die Schrumpfungsverteilung der Fasern in kochendem Wasser ist in Tabelle 2 aufgeführt. Die
gesponnenen Garne zeigten etwa 12,5% Schrumpfung. Da die Schrumpfung gesponnener Garne' von
Kräuselungsentwicklung begleitet wird, haben sie eine vergleichsweise höhere Schrumpfung. Dieses Beispiel
zeigt, daß bei der Erfindung nicht immer ein zweites Strecken nötig ist.
Ein Mischpolymeres, bestehend aus 92% Acrylnitril, 5% Vinylacetat und 3% Vinylbenzol-Kaliumsulfonat
mit einer Strukturviskosität von 1,60 und
a5 von Säuregruppengehalt des Polymers bei 191 mÄqu/
kg, wurde in Dimethylacetamid gelöst und so eine Lösung F mit einer Konzentration von 23,5% hergestellt.
Die Polymerenlösung A gemäß Beispiel 1 hatte einen Säuregruppengehalt von 42 mÄqu/kg. Die
Lösungen A und F wurden in ein Koagulierungsbad eingespritzt, das aus 50% Dimethylacetamid und 50%
Wasser bestand und auf einer Temperatur von 30° C gehalten wurde; hierbei wurden derselbe Verteiler
und dieselbe Spinndüse wie im Beispiel 5 angewendet. Auf diese Weise ausgespritzte Fäden wurden in
kochendem Wasser auf das 5fache gestreckt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und dann in Dampf
bei einer Temperatur von 143° C in entspanntem Zustand behandelt, um Kräuselungen zu entwickeln
(Probe VI). Obwohl der Zusammensetzungsprozentsatz 66% war, kräuselten sich alle Fäden. Die Zahl
der Kräuselungen betrug 17,2 pro 2,54 cm, und der Kräuselungsgrad betrug 20,2%.
Dann wurde eine Lösung A allein und eine Lösung B allein einzeln ausgespritzt und unter der gleichen
Bedingung wie in diesem Beispiel behandelt. Der rückläufige Wechsel der Länge jedes Fadens
wurde gemessen gemäß dem Test B, wie er in der DT-PS 8 69 301 beschrieben ist, und es wurden 1,2%
für Fäden der Lösung A und 3,9% für Fäden der Lösung B festgestellt.
Die nach dem Verfahren gemäß Beispiel 10 hergestellte Probe VI wurde in Dampf bei atmosphärischem
Druck l,3fach gestreckt, mechanisch gekräuselt und zu Stapelfasern von 114 mm mit etwa
10 Kräuselungen pro 2,54 cm und durchschnittlichem Titer von 3 geschnitten. Diese Stapelfasern wurden
zu 36 Feinheitsgraden zweisträhniger Garne gesponnen, in kochendem Wasser in entspanntem Zustand
zur Wiederherstellung der Kräuselungen behandelt und getrocknet. Die Garne haben eine höhere
Schrumpfungsstärke zum Erhalten der Flauschigkeit während des Trocknens als die nicht rückläufigen
Typen von Garnen. Die entstandenen Garne waren sehr flauschig.
| 15 | 14 | 2,74 | 35 575 | Knoten festigkeit (g/den) |
16 |
Grad der
Kräuselungen (V.) |
|
| 2,69 | 2,31 | 9,3 | |||||
| Tabelle 1 | 3,41 | 2,40 | Zahl der Kräuselungen (pro 2,54 cm) |
14,7 | |||
| Beispiele | Faden-Eigenschaften Titer Zugfestigkeit (den) (g/den) |
2,83 | Dehnung (V.) |
2,85 | 10,4 | 21,8 | |
| 1 | 2,93 | 2,69 | 33,6 | 2,38 | 16,3 | 18,9 | |
| 2 | 2,90 | 2,80 | 34,8 | 2,30 | 23,4 | 15,8* | |
| 3 | 2,16 | 27,3 | 2,34 | 15,4 | 16,9 | ||
| 4 | 2,87 | 31,7 | 23,5 | ||||
| 7 (Probe II) |
2,80 | 38,4 | 20,7 | ||||
| 8 (Probe IV) |
2,75 | 36,5 | |||||
Schrumpfungs-Verteilung der zweifach gestreckten Fäden
| Beispiel | Bereich der Schrumpfung in °/o | 2 | 4 | 6 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 | 18 | 20 | 22 | 24 | Gesamt |
| 0 | bis | bis | bis | bis | bis | bis | bis | bis | bis | bis | bis | |||
| bis | 4 | 6 | 8 | 10 | 12 | 14 | 16 | 18 | 20 | 22 | 24 | (Vo) | ||
| 2 | 20 | 13 | 15 | 11 | 6 | 12 | 6 | 5 | 1 | 0 | 0 | 0 | 100 | |
| 2 | 11 | 0 | 0 | 0 | 6 | 17 | 25 | 13 | 11 | 12 | 9 | 7 | 0 | 100 |
| 5 | 0 | 4 | 5 | 6 | 11 | 15 | 7 | 4 | 1 | 2 | 21 | 23 | 1 | 100 |
| 6 | 0 | 10 | 7 | 4 | 7 | 10 | 15 | 12 | 4 | 1 | 1 | 0 | 0 | 100 |
| 7 | 29 | |||||||||||||
| (Probe III) | 3 | 11 | 9 | 10 | 6 | 10 | 7 | 6 | 3 | 1 | 0 | 0 | 100 | |
| 8 | 24 | |||||||||||||
| (Probe V) | 29 | 10 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 100 | |
| 9 | 59 |
Kräuselungen von Fäden, die in den oben be- 40 kurzzeitig entfernte Kräuselungen können durch Beschriebenen
Beispielen hergestellt wurden, sind alle handlung derFäden in kochendem Wasser oder Dampf
äußerst dauerhaft, und durch mechanischen Zug in entspanntem Zustand wiederhergestellt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung Acrylnitrilcopolymerisat enthaltender gekräuselter Fäden durch gemeinsames Verspinnen von zwei Polymerisatspinnlösungen, die bei getrenntem Verspinnen Fäden mit unterschiedlicher Schrumpffähigkeit liefern, aus einem mehrere Düsen aufweisenden Spinnkopf in ein Fällbad in der Weise, daß aus einem Teil der Düsen des Spinnkopfes monofile Verbundfaden und aus den übrigen Düsen des Spinnkopfes monofile Fäden aus nur je einer Polymerisatkomponente ersponnen werden, und durch anschließendes Verstrecken und Schrumpfen der Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß man zwei Acrylnitrilcopolymerisate miteinander verspinnt, die je mindestens 1 Gewichtsprozent neutrales Comonomer enthalten und von denen eines mindestens 1 Gewichtsprozent neutrales Comonomer mehr als das andere enthält, und daß man diese Copolymerisate so verspinnt, daß 20 bis 85% aller monofilen Fäden wesentlich kräuselfähige Verbundfaden mit durchschnittlich mindestens 5% Zweitkomponente sind, wobei bei 30 bis 70% Zweitkomponente der Anteil der kräuselfähigen Verbundfaden an der unteren Grenze des angegebenen Bereiches und bei weniger als 10% Zweitkomponente dieser Anteil an der oberen Bereichsgrenze liegt.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP890063 | 1963-02-20 | ||
| JP889863 | 1963-02-20 | ||
| JP3484763 | 1963-07-02 | ||
| JP4425363A JPS5142207B1 (de) | 1963-08-19 | 1963-08-19 | |
| JP4683963 | 1963-08-31 | ||
| JP5436463 | 1963-10-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1435575A1 DE1435575A1 (de) | 1969-02-06 |
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ID=27548164
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641435575 Pending DE1435575B2 (de) | 1963-02-20 | 1964-02-18 | Verfahren zur herstellung gekraeuselter faeden |
| DE1435576A Expired DE1435576C2 (de) | 1963-02-20 | 1964-02-19 | Mischfadenspinnvornchtung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1435576A Expired DE1435576C2 (de) | 1963-02-20 | 1964-02-19 | Mischfadenspinnvornchtung |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3344472A (de) |
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