DE1434803C - Garage - Google Patents
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- DE1434803C DE1434803C DE1434803C DE 1434803 C DE1434803 C DE 1434803C DE 1434803 C DE1434803 C DE 1434803C
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Description
1 2
' Die- Erfindung betrifft eine Garage mit einem in Bei der erfindungsgemäßen Garage ist also ■ die
einer Mulde fahrenden, unter das abzustellende Fahr- Mulde verhältnismäßig kurz. Sie hat normalerweise
zeug schiebbaren Transportwagen und einer vom eine Länge von etwa 1,70 m, während der kürzeste
Transportwagen unabhängigen Vorrichtung zum Radstand der gebräuchlichen Kleinwagen 1,80 m
Ausrichten der Fahrzeuge auf eine vorbestimmte 5 beträgt. Von dieser Muldenlänge kann der vordere
Längsachse mit seitlich außerhalb der Mulde für den Teil, d. h. der Teil im Bereich der Vorderräder,
Transportwagen liegenden reibungsarmen Unter- noch durch ein Schutzblech abgedeckt werden, wel-
lagen für die Fahrzeugräder und quer zur Fahrzeug- ches etwa 1,30 m lang sein kann, so daß nur ein
achse wirkenden beweglichen Druckkörpern. knapper halber Meter der Mulde ohne Überfallschutz
Es sind verschiedene ortsfeste oder aus dem io bleibt. Die Hinterräder der abzustellenden Wagen
Transportwagen betätigte Vorrichtungen zum Aus- kommen bei der erfindungsgemäßen Garage auf
jichten.der Fahrzeuge bekannt, welche entweder auf jeden Fall hinter der Mulde zustehen. Da die Druckdem
Verschieben der Räder auf reibungsarmen körper für das Ausrichten der Hinterräder nicht von
Unterlagen beruhen oder auf dem seitlichen Ver- außen her, sondern von innen her auf diese wirken,
setzen der Räder von einer festen Unterlage auf 15 wird jegliche Gefährdung der Garagenbenutzer vereine
bewegliche und umgekehrt. Da jedoch alle be- mieden. Durch Anwendung von Rollenrosten mit
kannten Transportwagen die volle Länge des Fahr- schrägen Rollenachsen wird der Vorteil erzielt, daß
zeuges unterfahren, muß in der dazugehörigen Aus- ein Nachrollen der Räder nach dem Ausrichten verrichtvorrichtung
der Tatsache Rechnung getragen mieden wird und die Rollen in die Reifenprofile werden, daß keine Organe der Vorrichtung in die so nicht eingreifen. Weiter kann durch die Winkelstel-Fahrraulde'
oder den Fahrbereich. des Transport- lung der Rollen ein wählbares Reibemoment hervorwagens
hineinragen dürfen, bzw. sie müssen, wenn gerufen werden, wodurch die Räder in der auseine
solche Interferenz besteht, vor dem Eintreffen gerichteten Lage festgehalten werden,
des Transportwagens zurückgezogen werden. Dies Die erfindungsgemäße Garage ist in der Zeichbedingt, insbesondere für die Hinterräder, einen korn- 25 nung näher erläutert. *
plizierten und aufwendigen Mechanismus, da der für Fig. 1 zeigt im Grundriß die Gesamtanordnung den Transportwagen bestimmte Raum zwischen den eines Fahrzeugs in bezug auf den Transportwagen 2 Räder von Mechanismen freigehalten werden muß. in der Übernahmestellung mit seinen auf die Vorder-Außerdem ergibt es sich, daß sich die bei allen räder wirkenden Greiforganen oder Mitnehmern. Mit modernen Konstruktionen vorhandene Transport- 30 3' und 4''sind die Vorderräder des kleinsten bzw. wagenmulde über" die ganze Länge der Ausricht- größten Fahrzeuges und mit 3" und 4" die dazuvorrichtung erstreckt (etwa 6 m), so daß die Benutzer gehörigen Hinterräder bezeichnet. Die Transportbeim Einfahren häufig mit den Fahrzeugrädern in wagenmulde 1 reicht nicht bis zu den Hinterrädern, diese Mulde fallen und mühsam wieder heraus- was dadurch ausgedrückt wird, daß das Maß 5 manövriert werden müssen. 35 (Abstand Mittelachse der Ausrichtvorrichtung für
des Transportwagens zurückgezogen werden. Dies Die erfindungsgemäße Garage ist in der Zeichbedingt, insbesondere für die Hinterräder, einen korn- 25 nung näher erläutert. *
plizierten und aufwendigen Mechanismus, da der für Fig. 1 zeigt im Grundriß die Gesamtanordnung den Transportwagen bestimmte Raum zwischen den eines Fahrzeugs in bezug auf den Transportwagen 2 Räder von Mechanismen freigehalten werden muß. in der Übernahmestellung mit seinen auf die Vorder-Außerdem ergibt es sich, daß sich die bei allen räder wirkenden Greiforganen oder Mitnehmern. Mit modernen Konstruktionen vorhandene Transport- 30 3' und 4''sind die Vorderräder des kleinsten bzw. wagenmulde über" die ganze Länge der Ausricht- größten Fahrzeuges und mit 3" und 4" die dazuvorrichtung erstreckt (etwa 6 m), so daß die Benutzer gehörigen Hinterräder bezeichnet. Die Transportbeim Einfahren häufig mit den Fahrzeugrädern in wagenmulde 1 reicht nicht bis zu den Hinterrädern, diese Mulde fallen und mühsam wieder heraus- was dadurch ausgedrückt wird, daß das Maß 5 manövriert werden müssen. 35 (Abstand Mittelachse der Ausrichtvorrichtung für
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu- die Vorderräder — hinteres Ende der Mulde) kleiner
gründe, bei Garagen der eingangs erwähnten Art die als das Maß 6 (kleinster Radstand) ist.
abzustellenden Fahrzeuge schon vor der Aufnahme . Die F i g. 2,3,4, 5 und 6 stellen Beispiele der Aus-
durch den Transportwagen auszurichten und dabei führungsmöglichkeiten dar.
mögliche Gefahren zu vermeiden. Die Lösung dieser 40 F i g. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Ausrichten der
Aufgabe besteht darin, daß die Mulde für den Trans- Fahrzeuge in Verbindung mit einem Transportportwagen
kürzer ist als der kürzeste Radstand wagen. 66 ist die Einfahrtseite, 67 der Förderschacht
des abzustellenden Fahrzeuges und daß die reibungs- und 55 die Mulde. Mit« 56 sind reibungsarme Unterarmen
Unterlagen und die beweglichen Druckkörper lagen (s. auch F i g. 3 und 4) mit Rollen, die in
für die Räder beider Achsen vorgesehen sind, wo- 45 einem Winkel zur Fahrtrichtung gestellt sind (vorbei
die Druckkörper und die beweglichen Unterlagen zugsweise etwa 15°), bezeichnet. Die Rollen bilden
für die Räder der Hinterachse hinter der Mulde zugleich eine flache V-förmige Kerbe, um die Vorder-
und die Druckkörper für die Räder der Hinterachse räder der Fahrzeuge in der Fixstellung 68 zu halten,
außerdem zwischen den Rädern angeordnet sind. Die Druckkörper 57, die über ein Gestänge 61'
Zweckmäßig besteht die reibungsarme Unterlage 50 gegenläufig an eine Kurbelscheibe 59' angeschlossen
für die Hinterräder aus einem quer verschiebbaren sind, richten in zwangsweise synchronem Gegenlauf
Boden, wobei die beweglichen Druckkörper symme- die Räder 32 vermittels eines Stellantriebes 60' aus.
trisch zur Längsachse zwangläufig gekoppelt sind Durch die Schräglage der Rollen werden sie in der
und unter Mitverschiebung des verschiebbaren Bo- ausgerichteten Lage durch die dadurch entstehende
dens bewegt werden. 55 kleine Reibungskomponente festgehalten. Der Schnitt
Der verschiebbare Boden kann durch vorgespannte gemäß F i g. 4 zeigt die Räder in ausgerichteter Lage.
Federn in der Normalstellung gehalten und nach Die Ausrichtung der Hinterräder erfordert einen
dem Zentrieren durch eine Brems- und Sperrvor- gewissen Längenbereich, entsprechend der Differenz
richtung in der Zentrierlage gehalten werden. zwischen maximalem und minimalem Radstand. Er
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht 00 ist in Fig. 2, links, aus der größeren Länge der
die reibungsarme Unterlage für die Vorderräder des Druckkörper 58 ersichtlich, die sich, gemäß Schnitt
Fahrzeugs auf jeder Seite aus jeweils zwei Rollen- in Fig.5 und 6, von innen nach außen bewegen
rosten, deren Rollenachsen in der Draufsicht symme- (F i g. 5 vor und F i g. 6 nach dem Ausrichten). Der
trisch zur Senkrechten auf die Längsachse der Mulde synchrone Kopplungsantrieb 60", 59" und 61" wirkt
geneigt sind. 65 auf Hebel, die auf den Achsen 62" sitzen, welche
Die beweglichen Druckkörper für die Räder der ihrerseits die Druckkörper 58 über Hebel bewegen.
Vorderachse können auf der Außenseite der Räder Die reibungsarme Unterlage 63 ist ein Rollboden,
angeordnet sein. auf Rollen 64 ruhend und durch vorgespannte, hub-
begrenzte Federn 65 normal in Mittellage gehalten. Er ist außerdem über einen gegenläufigen Seilzug 72
mit Umlenkrollen 70 mit einer Seiltrommel 71 verbunden und diese mit einer Brems- und Sperrvorrichtung
69 (Magnetbremse). Beim Ausrichten S werden durch den Kopplungsantrieb 6", 59", 61"
über die Achse 62" die Druckkörper 58 im zwangsweisen Gegenlauf an die Räder 32 gedrückt, bis die
Ausrichtung unter Verschiebung der reibungsarmen Unterlage 63 erfolgt ist. In dieser Lage wird die
Unterlage durch die Brems- und Sperreinrichtung 69 festgehalten, und die Druckkörper gehen in die Ausgangsstellung
zurück. Wenn das Fahrzeug durch den Transportwagen umgeladen ist, wird die Brems- und
Sperreinrichtung gelöst, und der Rollboden kehrt unter dem Druck der Federn 65 auch in seine Ausgangslage
zurück.
Claims (5)
1. Garage mit einem in einer Mulde fahrenden, unter das abzustellende Fahrzeug schiebbaren
Transportwagen und einer vom Transportwagen unabhängigen Vorrichtung zum Ausrichten der
Fahrzeuge auf eine vorbestimmte Längsachse mit as seitlich außerhalb der Mulde für den Transportwagen
liegenden reibungsarmen Unterlagen für die Fahrzeugräder und quer zur Fahrzeugachse
wirkenden beweglichen Druckkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde äo
(1) für den Transportwagen (2) kürzer ist als der kürzeste Radstand des abzustellenden Fahrzeuges
und daß die reibungsarmen Unterlagen (56,63) und die beweglichen Druckkörper (57,
58) für die Räder beider Achsen vorgesehen sind, wobei die Druckkörper (58) und die beweglichen
Unterlagen (63) für die Räder der Hinterachse hinter der Mulde (1) und die Druckkörper (58)
für die Räder der Hinterachse außerdem zwischen den Rädern angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsarme Unterlage
(63) für die Hinterräder aus einem quer verschiebbaren Boden besteht, wobei die beweglichen
Druckkörper (58) symmetrisch zur Längsachse zwangläufig gekoppelt sind und unter Mitverschiebung
des verschiebbaren Bodens bewegt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Boden durch
vorgespannte Federn (65) in der Normalstellung gehalten und nach dem Zentrieren durch eine
Brems- und Sperrvorrichtung (69) in der Zentrierlage gehalten wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsarme
Unterlage (56) für die Vorderräder des Fahrzeuges auf jeder Seite aus jeweils zwei Rollenrosten
besteht, deren Rollenachsen in der Draufsicht symmetrisch zur Senkrechten auf die
Längsachse der Mulde (1) geneigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen
Druckkörper (57) für die Räder (32) der Vorderachse ai f der Außenseite der Räder angeordnet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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