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DE1434422C - Leichtmetall Schalung fur Be ton und Stahlbetonbauten - Google Patents

Leichtmetall Schalung fur Be ton und Stahlbetonbauten

Info

Publication number
DE1434422C
DE1434422C DE19631434422 DE1434422A DE1434422C DE 1434422 C DE1434422 C DE 1434422C DE 19631434422 DE19631434422 DE 19631434422 DE 1434422 A DE1434422 A DE 1434422A DE 1434422 C DE1434422 C DE 1434422C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
strips
connecting strips
profile
concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19631434422
Other languages
English (en)
Other versions
DE1434422A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Pluckebaum, Paul, 4000 Dusseldorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pluckebaum, Paul, 4000 Dusseldorf filed Critical Pluckebaum, Paul, 4000 Dusseldorf
Priority claimed from DEP23600U external-priority patent/DE1904223U/de
Publication of DE1434422A1 publication Critical patent/DE1434422A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1434422C publication Critical patent/DE1434422C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schalung aus Leichtmetall für Beton- und Stahlbetqnbauten, insbesondere für deren Stützen, Urtterzüge und Decken, mit aus Strang'preßprofilen von durchgehend gleichem Querschnitt bestehenden Schalungstafeln, die an den parallel zur Strangpreßrichtung liegenden Rändern Anschlußleisten mit einer darin stirnseitig angeordneten, nach außen offenen Vertiefung aufweisen und durch die Anschlußleisten kraftschlüssig verbindende Mittel zusammengehalten sind. ■;'..-."·..,
Eine derartige Schaltung ist aus der Zeitschrift »Aluminium Suisse«, Nr. 6 vom November 1957, S. 229 bis 233, bekannt. Bei dieser bekannten Schalung sind die nach außen offenen Vertiefungen in den Stirnseiten der Anschlußleisten klein, die stirnseitigen Berührungsflächen der benachbarten Anschlußleisten dagegen relativ groß gehalten, so daß auch bei geringfügigen Betonrückständen an diesen Flächen oder in der Vertiefung eine Änderung der Fugenbreite nicht mit Sicherheit vermieden werden kann. Sollen mit dieser Schalung Betonflächen hergestellt werden, in denen die Fugenbreite zwischen den Schalungstafeln auf ein . Minimum reduziert ist, so erfordert dies jeweils eine gründliche Reinigung der aneinanderstoßenden Stirnseiten. Die Anschlußleisten selbst sind im Vergleich zur Schalhaut relativ dickwandig ausgeführt, um die Vertiefung unterbringen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung für eine Schalungt'äus Leichtmetall zu .schaffen; (die "trotz, einer hohen ,Einsatzzahl der einzelnen.Schajungstafein^bei .m,irijnialem Reinigungsaufwand unter gleichzeitiger Einsparung an Leichtmetall gleichbleibend glatte Betonflächen mit minimaler Fugensichtbarkeit ermöglicht. Diese Aufgabe wird ausgehend von der eingangs beschriebenen Schalungsart erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anschlußleisten in Form eines zur benachbarten Schalungstafel hin offenen U-Profils ausgebildet sind, dessen freie Enden an den freien Enden des U-Profils der benachbarten Schalungstafel anliegen, wobei jeweils ein Schenkel der U-Prpfile zugleich die Schalfläche bil-
zo det.
Eine derart ausgebildete. Schalung besitzt gegenüber den bekannten Schalungen folgende Vorteile: Die Schalungstafeln lassen sich gewichtsparefld herstellen. Auf Grund der sehr schmalen·B,erührungsflächen an den freien Schenkelenden der U-profilförmig ausgebildeten Anschlußleisten können benachbarte Schalungstafeln auch wesentlich besser und enger zusammengesetzt werden, wodurch sich eine möglichst fugenfreie Sichtbetonfläche ergibt. Im Gegensatz zu breiten Schalungstafel-Berührungsflächen bieten die freien Schenkelenden der Anschlußleisten kaum die Möglichkeit, daß sich Betonreste ansetzen können; mithin liegen die Schalungstafeln auch nach längerem, wiederholtem Gebrauch an diesen Stoßstellen eng aneinander. Dieser Vorteil ist bei großen Schalungstafel-Berührungsflächen nicht gegeben, weil die sich dabei anfänglich ansetzenden Betonreste mit wiederholter Benutzung der Schalungstafeln durch die zunehmend größer werdenden Fugen ständig wachsen, so daß sich eine einwandfreie Schalfläche ,nur durch ständige Reinigung der Schalungstafel-Berührungsflächen erzielen läßt. Die U-förmige Ausbildung der Anschlußleisten ist darüber hinaus auch insofern von Vorteil, als sie nicht nur das unmittelbare Aneinandersetzen von nebeneinander, sondern auch von über- bzw. hintereinander anzuordnenden Schalungstafeln ermöglicht. Mit ihrer Hilfe können die Schalungstafeln mit ihren Schmalkanten unmittelbar über-'bzw. nebeneinander angeordnet werden, und
50. zwar mittels in die U-förmige öffnung einzusteckender Verbindungsleisten, die dann den beiderseitigen Stoß der mit ihren Schmalseiten aneinanderliegenden Schalungstafeln überlappen.
. ;. - Zum gleichen Zweck hat es sich im Rahmen der Erfindung auch als vorteilhaft erwiesen, wenn die Anschlußleisten einer Schalungstafel an ihren einander zugewandten Innenseiten je eine Hinterschneidung aufweisen, zwischen die trapezförmig profilierte Verlängerungs- oder Winkellaschen, .schwalbenschwanzartig ausgebildet, einzuschieben sind. Damit
- ist nicht nur eine erhöhte Formstabilität im Bereich der Fugen gegeben, sondern auch eine optimale Mög-
, lichkeit für das nach dem Baukastenprinzip erfolgende Zusammensetzen. Darüber hinaus können die in das U-Profil einzusetzenden Verlängerungsleisten auch bequem dazu verwendet werden, um als Stützen für eventuell erforderliche Schalungsplatten-Beilagen als Schalungsausgleich zu dienen.
An Hand der Zeichnungen, in denen mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt sind, wird die Erfindung im einzelnen erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Deckenunterzug-Schalung in senkrechtem Schnitt bzw. in der Seitenansicht,
Fig^ 3 einen Schnitt durch eine Schalungsanordnung für Fensterstürze, Stützen oder Unterzüge,
F i g. 4 und 5 verschiedene Schalungstafeln,
F i g. 6 die Seitenansicht für eine Unterzug-Schalung mit darauf abgestütztem, in senkrechtem Querschnitt dargestelltem Schalungskastenträger gemäß der Schnittlinie A-B nach
F i g. 7 die die zu F i g. 6 gehörige Seitenansicht darstellt.
Die errindungsgemäße Schalung besteht im wesentlichen aus selbsttragenden Leichtmetall-Profiltafeln, deren grundsätzliche Gestalt beispielsweise aus F i g. 4 hervorgeht. Es handelt sich dabei um eine Schalungstafel 1, die an den parallel zur Strangpreßrichtung liegenden Rändern mit zum Teil die Schalfläche 1' bildenden Anschlußleisten 2 versehen ist. Diese Anschlußleisten 2 sind erfindungsgemäß in Form eines U-Profils ausgebildet, deren einer Schenkel 2" zugleich die Schalfläche 1' bildet, wodurch sich ein hinterschneidungsfreier, einseitig offener Längskanal 3 ergibt. In diesen Längskanal 3 sind entsprechend ausgebildete Verlängerungsprofile, Verbindungs- oder Eckschienen einschiebbar.
Einzelne Schalungstafeln können auch in der aus F i g. 5 ersichtlichen Weise als Eckprofile 4 ausgebildet sein, die einen winkelförmigen Querschnitt besitzen.
Der notwendige Zusammenhalt zwischen den einzelnen Schalungstafeln sowohl an ihren mittleren Verbindungsstellen als auch an den Ecken wird im Rahmen der Erfindung durch entsprechende, die Anschlußleisten 2 kraftschlüssig verbindende Mittel gewährleistet. Diese können, wie beispielsweise im
xo Falle der F i g. 3, aus die Anschlußleisten 2 durchsetzenden Bolzen 5 bestehen, die durch Keile 6 anzuziehen bzw. zu verspannen sind. Eine andere Möglichkeit für die Ausbildung der Verbindungsmittel ist in den F i g. 1 und 2 dargestellt. Sie bestehen in diesem Fall aus je zwei auf die Anschlußleisten 2 aufzusetzenden Klammern 7, die durch je einen Verbindungsbolzen 8 zu verspannen sind, der durch einen Klemmkeil 9 angezogen werden kann.
An ihren einander zugewandten Innenseiten weisen die Anschlußleisten 2 der Schalungstafel 1 eine Hinterschneidung 2' auf (vgl. Fig. 4), zwischen die trapezförmig profilierte Verlängerungs- oder Winkellaschen 11 bzw. 12, schwalbenschwanzartig ausgebildet, einzuschieben sind, wie das insbesondere aus'den F i g. 1 und 2 bzw. 6 und 7 hervorgeht. «-
Wie aus den F i g. 6 und 7 hervorgeht, können auf die aus der Ebene der Schalungstafeln seitlich vorspringenden Schenkel 12' der Winkellaschen 12 an sich bekannte, ausziehbare Schalungskastenträger 13 aufgeschoben bzw. aufgesetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schalung aus Leichtmetall für Beton- und Stahlbetonbauten, insbesondere für deren Stützen, Unterzüge und Decken, mit aus Strangpreßprofilen von durchgehend gleichem Querschnitt bestehenden Schalungstafeln, die an den parallel zur Strangpreßrichtung liegenden Rändern Anschlußleisten mit einer darin stirnseitig angeordneten, nach außen offenen Vertiefung'aufweisen und durch die Anschlußleisten kraftschlüssig verbindende Mittel zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleisten (2) in Form eines zur benachbarten Schalungstafel (1) hin offenen U-Profils (3) ausgebildet sind, dessen freie Enden an den freien Enden des U-Profils der benachbarten Schalungstafel (1) anliegen, wobei jeweils ein Schenkel (2") der U-Profile zugleich die Schalfläche (1') bildet.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußleisten (2) der Schalungstafel (1) an ihren einander zugewandten Innenseiten je eine Hinterschneidung (2') aufweisen, zwischen die trapezförmig profilierte Verlängerungs- oder Winkellaschen (It bzw. 12), schwalbenschwanzartig ausgebildet,' einzuschieben sind. ·
3. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschlußleisten (2) der Schalungstafeln (1) kraftschlüssig verbindenden Mittel aus je zwei auf die Anschlußleisten (2) aufgesetzte Klammern (7)' bestehen, die durch mittels Klemmkeilen (9) anzuziehenden Verbindungsbolzen (8) zu verspannen sind.
4. Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anschlußleisten (2) kraftschlüssig verbindenden Mittel aus die Anschlußleisten (2) durchsetzenden Bolzen (5) bestehen, die durch Keile (6) anzuziehen bzw. zu verspannen sind. -■"-...■'■■ ;
DE19631434422 1963-07-10 1963-07-10 Leichtmetall Schalung fur Be ton und Stahlbetonbauten Expired DE1434422C (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP0032174 1963-07-10
DEP0032174 1963-07-10
DEP0034319 1964-05-23
DEP23600U DE1904223U (de) 1964-06-18 1964-06-18 Zusammensetzbarer schalungssatz fuer eisenbetonbauten.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1434422A1 DE1434422A1 (de) 1969-04-17
DE1434422C true DE1434422C (de) 1973-03-01

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2716864A1 (de) 1977-04-16 1978-10-19 Gerhard Dingler Spannschloss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2716864A1 (de) 1977-04-16 1978-10-19 Gerhard Dingler Spannschloss

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