DE1430315B - Randleiste mit U fbrmigem Querschnitt zum Aufsetzen auf Blechkanten, insbeson dere von Karosseneblechen - Google Patents
Randleiste mit U fbrmigem Querschnitt zum Aufsetzen auf Blechkanten, insbeson dere von KarosseneblechenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Randleiste mit U-för- Stützrahmen auf die Blechkante ausübt, durch das
migem Querschnitt zum Aufsetzen auf Blechkanten, Abziehen bedingt, größer wird. Es wird damit verinsbesondere
von Karosserieblechen, mit einem U-för- mieden, daß das Bauteil, das zu besetzen ist, beschämigen
Querschnitt aufweisenden, aus einem Draht- digt wird, und trotzdem wird der Widerstand gegen
mäander und mit diesem verwobenen Längssträngen 5 das Abziehen der Randleiste vergrößert,
hergestellten Stützrahmen mit Verkleidung, wobei die In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Flansche des Stützrahmens einen lichten Abstand Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
wesentlich größer als die Stärke des Bleches an der F i g. 1 ein Stück einer Randleiste, die auf den
Kante aufweisen und zwischen den Flanschen und Rand eines Bauteils aufgeschoben ist, im Aufriß,
dem Blech widerhakenartig angeordnete Halteeinrich- io Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht längs der
tungen vorgesehen sind. Linie 2-2 in F i g. 1,
Bei einer bekannten Randleiste dieser Art drückt F i g. 3 eine Ansicht der Randleiste von innen,
die nach innen gerichtete Federkraft des Stützrah- F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnittes
mens die um die freien Ränder dieses Rahmens her- der Randleiste teilweise im Schnitt, bevor sie in die
umgeführten Ränder der Verkleidung gegen die zu 15 U-förmige Form gebogen wurde,
besetzende Blechkante. Es sind bei dieser Ausfüh- F i g. 5 in perspektivischer Ansicht einen längeren
rungsform nach innen gerichtete, von dem Stützrah- Abschnitt der Randleiste, wobei deren Flexibilität
men gehaltene Blechspitzen vorgesehen, die dem Ab- angedeutet ist.
ziehen der Randleiste von der Blechkante einen Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein
Widerstand entgegensetzen (USA.-Patentschrift 20 biegsamer Stützrahmen 10 vorgesehen, der einen
2 699 582). Nachteilig bei dieser bekannten Anord- U-förmigen Querschnitt aufweist. Dieser Stützrahmen
nung ist, daß der von dem Stützrahmen über die 10 hat eine Basis 12 und zwei seitliche Flansche 14.
Verkleidung auf die zu besetzende Blechkante aus- Der Stützrahmen 10 ist aus einem Drahtmäander 16
geübte Druck sich beim Abziehen der Leiste von der gebildet, der jeweils an den Stellen 18 (F i g. 4) um-
Blechkante nicht vergrößert und wenn die Federkraft 25 gebogen ist, so daß im Abstand voneinander ange-
im Laufe der Zeit schwächer wird, kann deshalb die ordnete Querdrähte 17 gebildet werden. Der Draht
bekannte Randleiste verhältnismäßig leicht von der besteht vorzugsweise aus getempertem gekohltem
Kante, die sie besetzt, abgezogen werden. Die Blech- Stahl mit einer Zugfestigkeit zwischen 8750 und
spitzen sind nur wirksam, wenn die zu besetzenden 10 850 kg/cm2 und einem Durchmesser von etwa
Kanten aus einem weicheren Material als die Blech- 30 0,76 mm und hat eine hinreichende Steifheit, um die
spitzen bestehen. Schließlich können mit der bekann- U-Form der Randleiste zu erhalten, wobei die Quer-
ten Randleiste jeweils nur Bleche in einem ganz be- drähte 17 einzeln gegeneinander verbogen werden, so
stimmten engen Dickenbereich besetzt werden, da daß der Stützrahmen 10 als Ganzes leicht gekrümmt
keine Mittel vorgesehen sind, die eine selbsttätige und verschieden gekrümmten Kanten von Bauteilen
Anpassung der bekannten Randleiste an Bleche mit 35 28 angepaßt werden kann, d. h. die Vielzahl von
erheblich verschiedenen Stärken ermöglichen. Querdrähten 17 wirkt einheitlich so zusammen, daß
Es ist weiter eine Randleiste bekannt, deren Stütz- die Flexibilität des Kanals als Ganzes gewährleistet
rahmen Arme aufweist, die in scharfkantigen Haken wird.
enden, welche zangenartig an dem zu besetzenden Der Drahtmäander 16 ist mit einer Vielzahl von
Blechrand angreifen. Diese Randleiste hat eine starke 40 Längssträngen 20 verwoben (F i g. 2 und 4). Diese
mechanische Beschädigung des zu besetzenden Blech- Längsstränge 20 sind an den Rändern des Stützrahrandes
zur Folge, sie kann ebenfalls nicht für die mens 10 eingeschlungen. Ebenfalls werden mehrere
Besetzung von Blechen erheblich verschiedener Dicke dieser Längsstränge 20 im Mittelteil des Stützrahverwendet
werden, und außerdem leistet sie beim Ab- mens 10 angeordnet. Die Längsstränge 20 können
ziehen von dem zu besetzenden Rand auch nur den 45 aus Baumwolle, Fiberglas oder Leichtdraht bestehen,
Widerstand, der durch den Reibungseingriff bedingt so daß sie den Abstand der Querdrähte 17 des Drahtist,
welcher durch den ständigen Druck der freien mäanders 16 halten, ohne dessen Flexibilität zu beein-Enden
des Stützrahmens auf den Blechrand ausgeübt trächtigen, wird (USA.-Patentschrift 2 954 310). Der auf diese Weise gebildete Stützrahmen 10 ist
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Rand- 5° auf beiden Seiten und an seinen Kanten mit einer
leiste gemäß der eingangs genannten Gattung zu Verkleidung 22 aus Kunststoff versehen, die auf den
schaffen, die dem Abziehen von dem Rand, den sie Stützrahmen 10 in einem bekannten Extrusionsvereinfaßt,
einen zunehmenden Widerstand entgegen- fahren aufgebracht wird. Die Verkleidung 22 ist vorsetzt,
die sich Rändern mit erheblich verschiedenen zugsweise auf der Außenseite etwas dicker als auf der
Dicken anpaßt, die dabei wirtschaftlich herzustellen 55 Innenseite des Stützrahmens 10, um einen besseren
ist und die die zu besetzenden Ränder nicht be- Schutz gegen äußeren Abrieb zu gewährleisten. Die
schädigt. Verkleidung 22 erstreckt sich über die äußeren Kan-
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß die ten der Flansche 14 hinaus und weist verdickte Rand-Verkleidung
den Stützrahmen vollständig einhüllt, teile 24 auf, die mit Rippen 26 versehen sind, welche
und die Halteeinrichtung an jedem Flansch als längs- 60 sich gegen die Basis 12 des Stützrahmens 10 zuneigen,
laufende, elastisch zusammendrückbare Rippe ausge- Die Verkleidung 22 besteht vorzugsweise aus einem
bildet ist. Durch diese Ausbildung der Halteeinrich- elastomeren Material oder Kunststoff, wie z. B. getung
wird nicht nur ermöglicht, daß die Randleiste schmeidigem Vinylharz, Kautschuk, od. dgl., welches
verschieden dicken Blechrändern angepaßt werden die erforderliche Flexibilität und Elastizität besitzt,
kann, sondern die Rippen stellen sich beim Abziehen 65 Nachdem der Stützrahmen 10 noch in flachem Zuder
Randleiste von der Blechkante auf, so daß sie stand überzogen wurde (F i g. 4), wird er in eine
die freien Enden des Stützrahmens auscinanderzu- U-Form verformt (F i g. 2). Die Rippen 26 kommen
drücken versuchen und dadurch der Druck, den der auf diese Weise, wenn sie im Eingriff mit den beiden
Flächen eines Bauteils 28 (F i g. 2) stehen, schräg zu liegen. Die auf diese Weise geformte U-förmige Randleiste
kann leicht auf die freie Kante eines Bauteils 28 aufgeschoben werden. Die Rippen 26 werden leicht
nach innen gebogen und in eng passendem Eingriff mit den Flächen des Bauteils 28 gehalten. Bei Anwendung
einer Kraft, die die Randleiste von dem Bauteil 28 abziehen will, wirkt der Reibungseingriff
der Rippen 26 mit den Seiten des Bauteils 28 sich so aus, daß die Rippen 26 in eine nahezu senkrechte
Lage gegenüber diesen Seiten verschwenkt werden, wodurch sie noch fester auf diese Seiten aufgepreßt
werden und dem Abziehen der Randleiste einen erhöhten Widerstand entgegensetzen. Die Rippen 26
werden dabei fest durch den Widerstand der Flansche 14 des Stützrahmens 10 gegen eine Verformung aus
der U-Form gestützt.
Bevor der verkleidete Stützrahmen 10 in die U-Form gebogen wird und während die Verkleidung
22 noch in plastischer Form vorliegt, wird er Vorzugs- so weise gemustert, indem geeignete Walzeinrichtungen
Eindrücke 30 einprägen, die einen Überzug aus gewobenem Material vortäuschen, was dem besseren
Aussehen dient.
Die Erfindung schafft auf diese Weise eine Zier- oder Schutzrandleiste der beschriebenen Art, die
relativ einfach herzustellen ist und nur wenige Teile aufweist, die in einer relativ billigen Vorrichtung und
auf relativ billige Weise in Mengen hergestellt werden können. Die Randleiste kann leicht auf die Kante
eines Bauteils 28 aufgebracht werden, indem sie einfach aufgedrückt wird, wobei sie diese Kante fest umschließt
und fest auf dieser haftet. Der Drahtmäander und die Flexibilität der Verkleidung 22 gewährleisten
eine Biegsamkeit der Randleiste als Ganzes, so daß diese auf Bauteile 28, deren Kanten unterschiedliche
Krümmungen aufweisen, aufgesetzt werden kann. Die Verkleidung 22 verleiht der Randleiste
ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen und Abrieb. Die
Randleiste kann in den verschiedensten Farben hergestellt werden und, wenn auf die Oberfläche ein
Muster aufgeprägt wird, das dem eines Gewebes entspricht, wird ein hübsches und attraktives Aussehen
erreicht.
Claims (1)
- Patentanspruch:Randleiste mit U-förmigem Querschnitt zum Aufsetzen auf Blechkanten, insbesondere von Karrosserieblechen, mit einem U-förmigen Querschnitt aufweisenden, aus einem Drahtmäander und mit diesem verwobenen Längssträngen hergestellten Stützrahmen mit Verkleidung, wobei die Flansche des Stützrahmens einen lichten Abstand wesentlich größer als die Stärke des Bleches an der Kante aufweisen und zwischen den Flanschen und dem Blech widerhakenartig angeordnete Halteeinrichtungen vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: Die Verkleidung (22) hüllt den Stützrahmen (10) vollständig ein und die Halteeinrichtung ist an jedem Flansch als längslaufende, elastisch zusammendrückbare Rippe (26) ausgebildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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