DE2734971A1 - Tuerdichtung fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Tuerdichtung fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 8512/77 - Gcite /
Die Erfindung betrifft eine Dichtung zum Abdichten des Zwischenraumes
zwischen dem Türrahmen und der Türkante in einem Kraftfahrzeug, die aus elastisch deformierbarem Kunststoff- oder
Kautschukiraterial stranggepreßt ist und einen schlauchform!gen
Teil aufweist, von dem ein Oberflächenabschnitt mit einer entsprechend
ausgebildeten Kante oder ähnlichem Glied ausgebildet ist und von dem ein anderer Oberflächenabschnitt, der im Abstand
vom ersten Oberflächenabschnitt angeordnet ist, bei Benutzung
an der Türkante anliegt und durch diese deformiert ist, wenn die Tür geschlossen ist.
Bei allen Kraftfahrzeugen ist es notwendig, eine Dichtung zwischen
den verschiedenen Türen und Türöffnungen und in einigen Fällen zwischen dem Kofferraum und der Kofferraumöffnung zu
schaffen. Gewöhnlich werden solche Dichtungen an einem U-förmigen Kantenschutzstreifen oder Abdichtungsstreifen befestigt
oder bestehen mit dem Kantenschutzstreifen zusammen aus einem Stück. Die Erfindung bezieht sich jedoch nur auf die Dichtung
selbst.
Moderne Kraftfahrzeuge haben eine Gürtellinie. Die relative Stellung der Türkante in bezug auf den Türrahmen ist häufig
unterhalb der Gürtellinie verschieden von der relativen Stellung oberhalb der Gürtellinie. Dies bedeutet, daß möglichst die Form
der Türdichtung, die den Zwischenraum zwischen dem Rahmen und der Türkante abdichtet, wenn die Tür geschlossen ist, um am
besten abzudichten und ein Hindurchdringen von Wind und Regen zu vermeiden, an den Stellen, wo sie oberhalb und unterhalb der
Gürtellinie am Türrahmen befestigt ist, leicht verschieden sein sollte. Der Grund, warum die Form verschieden sein sollte, besteht
darin, daß oberhalb der Gürtellinie der obere Teil des Türrahmens häufig die Dichtung an einer anderen Stelle berührt im Vergleich
mit der Stelle, die unterhalb der Gürtellinie berührt wird. Es ist besonders wichtig, daß oberhalb der Gürtellinie eine gute
Dichtung erreicht wird, da bei hohen Fahrgeschwindigkeiten der
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Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 8512/77 - Seite /
obere Abschnitt des Türrahirens bestrebt ist, sich von der
Dichtung abzuheben.
Bisher wurde das oben genannte Problem teilweise dadurch gelöst, daß eine Türdichtung mit einem gemeinsamen Profil
konstruiert wurde, die den Bedingungen sowohl unterhalb als auch oberhalb der Gürtellinie des Autos genügen sollte. Andere
Versuche zum Lösen des Problems bestanden darin, zwei verschiedene Kautschukdichtprofile zu konstruieren, eines für oberhalb
und eines für unterhalb der Gürtellinie, von denen jedes den gleichen äußeren Umfang, aber einen verschiedenen Querschnitt
hat, und dann die Endfläche des einen Profils mit der Endfläche des anderen in Höhe der Gürtellinie zu verbinden. Da
die Dichtungen fast immer aus Schaumgummimaterial gebildet sind, das dann häufig an einem Kantenschutzstreifen aus Kunststoff befestigt ist, erfordert dieses verschiedene Verbindungsschritte, was im hohen Maße Handarbeit erfordert, was alles
sehr teuer ist. Außerdem ist wegen der Verbindungsstellen die Erscheinung des Dichtungs/Kantenschutzstreifens sehr unzufriedenstellend.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Türdichtung, bei der die oben genannten Nachteile vermieden sind.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einer Türdichtung der eingangs genannten Art darin, daß ein verformender Teil mit
dem schlauchförmigen Teil, vorzugsweise durch einen Distanzarm verbunden ist, wobei der verformende Teil (und sein
Distanzarm, wenn er vorgesehen ist) dazu ausgebildet ist, bei Benutzung zum Eingriff mit einem Teil des schlauchförmigen Teils umgebogen zu werden, um letzteren zu verformen und
seinen Querschnitt zu ändern, wobei dessen Dichteigenschaften wie gewünscht verändert werden.
Vorzugsweise ist der verformende Teil wulstig, vorzugsweise allgemein in Form eines röhrenförmigen Schlauchs, wobei sich
der Distanzarm tangential von diesem erstreckt und wobei das andere Ende des Distanζarms in dem genannten einen Flächenabschnitt des schlauchförmigen Teils übergeht.
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Vorzugsweise ist der eine Flächenabschnitt des schlauchform!geη
Teils an der äußeren Fläche des Schenkels eines U-förmigen Kantenschutzstreifens befestigt, so daß sich der Distanzarm
vom freien Ende dieses Schenkels wegerstreckt, und der Kantenschutzstreifen ist mit inneren Greifflossen versehen, die den
Kantenstreifen auf einem um die Türöffnung des Kraftfahrzeuges herum angeordneten Flansch festhalten. Der Kantenschutzstreifen ist dabei im allgemeinen von bekannter Bauart.
Erfindungsgemäß wird auch ein Verfahren zum Abdichten des Zwischenraumes zwischen dem Türrahmen und der Kante einer Tür
in einem Kraftfahrzeug geschaffen, das eine solche Gürtellinie hat, daß die Stellung der Türkante zum Türrahiren unterhalb der
Gürtellinie und oberhalb der Gürtellinie verschieden sind. Das Verfahren besteht darin, daß ein allgemein U-förmiger Kantenschutzstreifen, der einen schiauchförmigen Dichtteil, der sich
von der äußeren Fläche einer der Schenkel des U erstreckt, und einen verformenden Teil aufweist, der mit dem schlauchförmigen Teil fest verbunden ist, auf den die Türöffnung umgebenden Flansch gesetzt wird, wobei wenigstens der Teil des verformenden Teils der Dichtung in dem Abschnitt des Kantenschutzstreifens entfernt wird, der unterhalb der Gürtellinie
in der Türöffnung angeordnet sein soll, wobei, wenn der Kantenschutzstreifen auf dem Flansch angebracht ist, der röhrenförmige Teil der Dichtung, der unterhalb der Gürtellinie angeordnet ist, allgeirein seine gewöhnliche Form, wie er hergestellt wurde, behält, während oberhalb der Gürtellinie der verformende Teil zur Berührung mit dem schlauch förmi gen Teil der
Dichtung umgebogen wird, so daß er den schlauchförmigen Teil
so deformiert, daß er nicht mehr die normale Herstellungs form
hat, und seine Dichteigenschaften ändert, um die Dichtungserfordernisse oberhalb der Gürtellinie zu erfüllen.
Eine vorteilhafte Aus führ ungs form der Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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Glawe, DeIfs, Moll & P^runer - ρ 3?i2/7^ - Seite rf
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typischen Türöffnung in einem Kraftfahrzeug;
von Fig. 1, der eine erfindungsgemäße Dichtung zeigt, die an einem Kantenschutzstreifen befestigt ist, der auf dem
Flansch angebracht ist, der die Türöffnung oberhalb der Gürtellinie des Fahrzeugs begrenzt, wobei die Stellung,
die die Türkante bei geschlossener Tür einnimmt, und die verformte Stellung der Dichtung im Umriß gezeichnet sind;
entlang der Linie III-III von Fig. 1, wobei ein Teil der Dichtung entfernt ist,
um andere Dichteigenschaften zu erhalten;
gemäßen Dichtung, die mit einem Kantenschutzstreifen verbunden ist, vor dem
Anbringen auf einem Flansch; und
eine ganz aus Kautschuk bestehende Dichtung und einen Kantenschutzstreifen, die
in einem Stück stranggepreßt sind.
In den Zeichnungen wird die Türöffnung 1 durch einen Flansch begrenzt, wobei der Flansch durch die Gürtellinie 5 des
Fahrzeugs in obere und untere Abschnitte getrennt ist. Oberhalb der Gürtellinie 5 des Fahrzeugs hat die Kante 7 der
Fahrzeugtür eine andere Form als die Kante 9 der Tür unterhalb der Gürtellinie 5 und nähert sich außerdem dem Flansch 3
unter einem ein wenig anderen Winkel als dem Annäherungswinkel unterhalb der Gürtellinie. Um eine ideale Dichtung zu erhalten,
muß daher die Dichtung, wenn sie am Flansch 3 angebracht wird, oberhalb der Gürtellinie eine andere Form haben als unterhalb
der Gürtellinie, was durch Vergleich der Figuren 2 und 3 er-
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Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 8512/77 - Seite
sichtlich ist.
In den Figuren 2 bis 4 und insbesondere in Fig. 4 ist die erfindungsgemäße Dichtung mit 11 bezeichnet und ist mit einem
Haftmittel entlang einer ersten Fläche 13 an einem allgemein U-förmigen Kantenstreifen 15 befestigt, der mit drei kleinen,
weichen Flossen 17 und einer großen hundebeinförniigen härteren Flosse 19 versehen ist. Normalerweise würde der Kantenstreifen
15 einen Metallträger 21 haben, z.B. aus gewirktem, darin angeordneten Draht; man wird jedoch verstehen, daß
der Kantenstreifen 15 von jeder bekannten Baurt mit oder ohne Greifflossen sein kann. Darüber hinaus könnte er gleichzeitig
zusammen mit der Dichtung 11 stranggepreßt sein, wie dies weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben wird,
oder die Dichtung kann für sich hergestellt werden, um anschließend, z.B. mittels eines Haftmittels, direkt mit dem
Flansch um eine Türöffnung verbunden zu werden.
Die Dichtung 11 hat einen schlauchform!gen Teil 2 3 mit allgemein
bekannter Querschnittsform. Wenn man die Stellung der Fläche 13 als die Sechs-Uhr-Stellung annimmt, wird normalerweise
eine Fläche des Umfangs der Dichtung irgendwo zwischen neun und zwölf Uhr durch die Türkante 9 berührt und verformt,
um eine Dichtung zwischen der Tür und der Türöffnung zu schaffen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Bei den meisten modernen
Kraftfahrzeugen ist der schlauchform!ge Teil 23 ausreichend,
um eine Dichtung um die gesamte Türöffnung zu schaffen. Höchstens ist noch die Fläche 13 der Dichtung mit einem kurzen schwanzförmigen
Fortsatz bei 25 versehen, der ähnlich dem oberen schwanzförmigen Fortsatz 2 7 ist, um die Dichtung leichter am
Kantenschutzstreifen 15 festkleben zu können.
Erfindungsgemäß erstreckt sich die Fläche 13 der Dichtung jedoch
wesentlich weiter, wie dies bei 29 gezeigt ist, um einen Distanzarm 31 zu bilden, von dessen äußerem Ende sich ein verformender,
wulstförmiger Teil 33 erstreckt. Wie gezeigt, ist
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der wulstförmige Teil 33 hohl, allgemein kreisförmig und aus demselben Material wie der Rest der Dichtung; außerdem steht der Arm 31 tangential zum Teil 33. Dieser Teil
33 ist besonders dafür vorgesehen, daß, wenn die Dichtung auf einem Türflansch in einem Kraftfahrzeug angebracht
wird, die Querschnittsform des schlauchform!gen Teils 2 3
unter Mitwirkung des Kantenstreifen 15 wie gewünscht aufgrund der Anwesenheit des Teiles 33 geändert werden kann.
Wenn die in Fig. 4 gezeigte Dichtung auf dem Flansch 3, wie in Fig. 2 gezeigt, angebracht wird, werden der wulstförmige Teil 33 und sein Distanzarm 31 durch das Blechmaterial
der Fahrzeugkarosserie während des Anpassens um ungefähr 9o°
gedreht, so daß ein Flächenabschnitt 37 des Teiles 33 sich
so bewegt, daß er mit einer Fläche des schlauchformigen
Teiles 2 3 ungefähr zwischen den Neun-Uhr- und Zwölf-Uhr-Stellungen (in Fig. 2) in Berührung kommt, so daß er den
schlauchform!gen Teil 23 von der in Fig. 4 gezeigten Form
in die in Fig. 2 gezeigte Form deformiert. Dies bedeutet, daß der schlauchförmige Teil 2 3 wie notwendig verformt werden kann, um die bestmöglichen Dichteigenschaften am gewünschten Ort für die bestimmte Form und den bestimmten Annäherungswinkel der Türkante 7, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, zu erhalten. Eine solche Verformung ist bei
verschiedenen Kraftwagen nötig, um den Zwischenraum zwischen Türöffnung und Türkante oberhalb der Gürtellinie des Wagens
abzudichten. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Dichtwirkung tatsächlich an einer ein wenig anderen Stelle in
Fig. 2 (oberhalb der Gürtellinie) erforderlich, als dies in Fig. 3 der Fall ist (unterhalb der Gürtellinie).
Unterhalb der Gürtellinie (Fig. 3) ist die Dichtwirkung an der herkömmlichen Stelle erforderlich. Um dies mit der erfindungsgemäßen Dichtung zu erreichen, ist es notwendig,
daß der wulstförmige Teil 33 der Dichtung und möglicherweise ein Teil des Distanz-armes 31 weggeschnitten ist. Dies kann
• · ·
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Glawe, Delfs, Moll & Paitr.or - ρ 8512/7? ■ r,eitc
ΛΌ
einfach von Hand oder mit einer Maschine geschehen, so daß,
nachdem die Dichtung, wie in Fig. 3 gezeigt, am Flansch 3 angebracht ist, der schlauchform!ge Teil 23 seine ursprüngliche
Stellung behalten wird. Es versteht sich, daß auf diese Weise eine Türdichtung geschaffen wird, die, nachdem ein
Teil der Dichtung vor dem Anbringen air Türöffnungsflansch
weggeschnitten ist, zwei verschiedene Dichtungserfordernisse erfüllt.
Es ist ein sehr einfacher und billiger Arbeitsgang, einen Teil der Dichtung wegzuschneiden; trotz des Materialverlustes,
der dann auftritt, ist eine solche Dichtung wesentlich billiger als die speziell zusammengesetzten Dichtungen,
die, wie oben beschrieben, aus zwei verschiedenen Teilen gebildet sind. Darüber hinaus wird man einsehen, daß durch
Ändern der Form, Abmessung und relativen Stellung des Arms und des wulstförmigen Teiles 33 in bezug auf den schlauchförmigen
Teil 2 3 und durch Ändern der Form des schlauchförmigen Teiles 2 3 zahlreiche verschiedene Dichterfordernisse
erfüllt werden können.
Eine alternative Bauart der Dichtung ist in Fig. 5 dargestellt und besteht aus einem einstückigen stranggepreßten
Teil aus Kautschuk. Der Kantenschutzstreifen 15 hat dieselbe Bauart wie der in Fig. 4 gezeigte; die Dichtung 11a ist jedoch
nicht getrennt vom Kantenschutzstreifen hergestellt, sondern zusammen mit diesem stranggepreßt; der Kantenschutzstreifen
besteht aus kompaktem Kautschuk, und die Dichtung 11a
besteht aus Kautschukschwamm. In jeder anderen Hinsicht gleicht das Erzeugnis dem in Fig. 4 gezeigten und hat dieselbe
Wirkungsweise.
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Claims (8)
- Patentansprüchej). Dichtung zur. Abdichten des Zwischenraumes zwischen dem Türrahmen und der Kante der Tür in einem Kraftfahrzeug, die aus federnd verformbarem Kunststoff- oder Kautschukmaterial stranggepreßt ist und einen schlauchform!gen Teil aufweist, von dem ein Flächenabschnitt zur Verbindung mit einem Kantenschutzstreifen oder anderem Glied ausgebildet ist, und bei dem ein anderer Flächenabschnitt, der im Abstand vom ersten Flächenabschnitt angeordnet ist, beim Gebrauch bei geschlossener Tür an der Türkante anliegt und durch diese verformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein verformender Teil (33) mit dem schlauenförmigen Teil (2 3) verbunden ist, wobei der verformbare Teil (33) bei Benutzung zum Eingriff mit einem Teil des s chi auch fönri gen Teils (2 3) so uirbiegbar ist, daß der letztere verformt ist, einen geänderten Querschnitt aufweist und geänderte Dichteigenschaften hat.
- 2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ver formende Teil (33) mit dem schlauch förmigen Teil (23) durch einen Distanzarm (31) verbunden ist.
- 3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verformende Teil (33) wulstig ist.
- 4. Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verformende Teil (33) allgemein die Form einer kreisförmigen809810/0633OWpINALGlawe, Delfs, Moll & Parf.n'>r - ρ 8512/77 - .Seite /ίRöhre (33) hat, wobei sich der Distanzarir. (31) tangential von dieser erstreckt, und das andere Ende (25) des Distanzarires in den einen Flächenabschnitt (13) des schlauchförmiqen Teiles (2 3) übergeht.
- 5. Dichtung nach eineir der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Flächenabschnitt (13) des schlauchform gen Teiles (2 3) an der äußeren Fläche des Schenkels eines U-förrrigen Kantenschutzntreifens (15) so angebracht ist, daß der Distanzarm (31) sich voir freien Lnde dieses Schenkels wegerstreckt, wobei der Kantenschutzstreifen (15) mit inneren Greif flössen (17, 19) zum Halten des Kan tens ciiutzstrei fens (15) auf einem Flansch (3) uir eine Türöffnung (1) an einem Kraftfahrzeug versehen ist.
- 6. Dichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (11a) einstückig ir.it einem U-föririgen Kantenschutzstreifen (15) ist, wobei die eine Fläche (13) des schlauchföririgen Teiles (23) in den Körper des Kantenschutzstreifens (15) übergeht und so angeordnet ist, daß sich der Distanzarm (31) von einem freien Ende eines Schenkels c"es Kantenschutzstreifens (15) wegerstreckt.
- 7. Verfahren zum Abdichten des Zwischenraums zwischen dem Türrahmen und der Kante einer Tür an einem Kraftfahrzeug riit einer Gürtellinie, die so ausgebildet ist, daß die relativen Stellungen der Türkante und des Türrahmens unterhalb der Gürtellinie und oberhalb der Gürtellinie verschieden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein allgemein U-förmiger Kantenschutzstreifen (15) mit einem schlauchförmigen Dichtteil (23), der sich von der äußeren Fläche einer der Schenkel des U erstreckt, und mit einem verformenden Teil (33), der mit dem schlauchförmigen Teil (2 3) verbunden ist, auf den die Türöffnung (1) umgebenden Flansch (3) aufgesetzt wird, wobei wenigstens der Teil des verformenden Teils (33) der Dichtung auf dem Abschnitt des Kantenschutzstreifens entfernt wird, der unterhalb der Gürtellinie (5) in der Türöffnung (1) angeordnet werden soll, wobei, wenn der Kantenachutzstreifen (15) an dem809810/0633 ... 3Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 0512/77 - Seite £Flansch (3) anqebracht ist, der schlauchfönrige Teil (23) der Dichtung (11), der unterhalb der Gürtellinie (5) angeordnet ist, allgemein seine normale Herste1lungsform behält, während oberhalb der Gürtellinie (5) der verformende Teil (33) in Berührung mit deir schlauchförmigen Teil (2 3) der Dichtung (11) so umgebogen wird, daß der schlauchförmige Teil (23) aus seiner normalen Herstellungsform verformt wird und seine Dichteigenschaften so geändert werden, daß die Dichterfordernisse oberhalb der Gürtellinie (5) erfüllt werden.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verformende Teil (33) mit dem schlauchförmigen Teil (2 3) durch einen Distanzarm (31) verbunden ist, und daß nur der verformende Teil (33) von dem Teil der Dichtung entfernt wird, der unterhalb der Gürtellinie (5) angeordnet ist, wobei der Distanzarm (31) zum Erhöhen der Dichteigenschaften des Kantenschutzstreifen verformt wird.809810/0633
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