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DE1429235B - Streudose - Google Patents

Streudose

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Publication number
DE1429235B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
sieve plate
cover slide
shaker
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
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Description

30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Streudose, für pulverförmige, körnige oder stückige Stoffe, insbesondere für Gewürze od. dgl. Nahrungsmittelzusatzstoffe, mit einer deckelseitig angeordneten, bereichsweise unterschiedlich durchbrochenen Siebplatte und einem darüberliegenden, eine Aussparung aufweisenden, drehbaren Abdeckschieber und mit einem Siebplatte und Abdeckschieber übergreifenden Deckel, wobei Siebplatte und Abdeckschieber den Öffnungsquerschnitt der Dose einnehmen und unterhalb des Öffnungsrandes angeordnet sind.
Bei einer bekannten Streudose dieser Art sind die Siebplatte und der Abdeckschieber als einzelne scheibenförmige Teile unmittelbar unterhalb des umgebördelten Öffnungsrandes der Dose in einem gegenüber dem Dosendurchmesser verjüngten Halsteil angeordnet; der auf das Halsteil aufsetzbare Deckel übergreift den Abdeckschieber und die Siebplatte und läßt im aufgesetzten Zustand einen freien Hohlraum zwischen dem Abdeckschieber und der Innenseite des Deckels entstehen. In diesem Hohlraum bzw. Zwischenraum kann sich Streugut sammeln, wenn der Abdeckschieber vor dem Aufsetzen des Deckels nicht geschlossen worden ist und die Dose im geschlossenen Zustand geschüttelt oder gestürzt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Streudose der eingangs genannten Art so auszubilden, daß unabhängig von der Stellung des Abdeckschiebers zur Siebplatte keinerlei Streugut in den Zwischenraum zwischen Abdeckplatte und Dosendeckel gelangen kann und zugleich eine einfache und saubere Befüllung der Dose mit dem Streugut erreichbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Streudose gemäß der Erfindung dadurch aus, daß die Aussparung des Abdeckschiebers von einem Stehbund umgeben ist, der sich bis zur Innenfläche des Deckels erstreckt und bündig an dieser anliegt.
Hierdurch wird zunächst sichergestellt, daß bei einem Schütteln oder Stürzen der mittels des Deckels verschlossenen Dose auch dann keinerlei Streugut aus dem Doseninnenraum in den Zwischenraum zwischen Dosendeckel und Abdeckschieber gelangen kann, wenn dieser in einer Stellung verblieben ist, in der er öffnungen der Siebplatte freigibt. Auf diese Weise kann sich in diesem Zwischenraum kein Gut sammeln und bei einem Gebrauch der Dose die genaue Dosierbarkeit des Doseninhaltes sowie die erwünschte unterschiedlich starke, jedoch gleichmäßige Streuwirkung beeinflussen. Außerdem wird ermöglicht, daß durch die Stehbundöffnung des Abdeckschiebers hindurch ein einfaches Nachfüllen der Dose ohne Verschmutzung des Abdeckschiebers durchgeführt werden kann.
Bei einer Streudose anderer Art, bei der der Abdeckschieber funktionsmäßig zugleich die Siebplatte bildet und die keinen übergreifenden Deckel besitzt, war es bereits bekannt, die beiden einmal als freie Öffnung, zum anderen als Sieböffnung vorgesehenen öffnungen des Abdeckschiebers in einer Ebene etwas oberhalb der Platte des Abdeckschiebers vorzusehen, um so mittels der erhabenen öffnungen eine Hand- ö habe zum Verdrehen des Abdeckschiebers zu erreichen. Bei dieser anders gearteten Streudose, bei der der Abdeckschieber zugleich die Funktion der Siebplatte hat und außerdem das alleinige Verschlußteil der Dose bildet, stellt sich jedoch das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht, so daß diese Streudose auch keine Anregung zur Schaffung der Erfindung geben konnte.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung im einzelnen sind die Siebplatte und der Abdeckschieber vorzugsweise als an sich bekannte Einsteckeinheit ausgebildet und bilden eine etwa durchmessergleiche Abdeckung des zylindrischen Dosenkörpers selbst.
Hierdurch wird — bei entsprechendem Dosendurchmesser — in konstruktiv und herstellungsmäßig besonders einfacher Weise sowohl eine maximal große öffnung der Dose für die maschinelle Erstbefüllung ohne Verschmutzung der Dose im oberen Bereich erreicht wie auch eine zum einfachen Nachfüllen der Dose durch die Stehbundöffnung des Abdeckschiebers hindurch ausreichende Größe der Stehbund- i Q öffnung ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt
F i g. 1 einen vereinfachten Querschnitt durch eine Streudose nach der Erfindung im Aufriß,
F i g. 2 eine Ansicht der Streudose nach F i g. 1 mit entferntem Deckel im Grundriß.
Die Wandung 1 ist unterhalb ihres oberen Öffnungsrandes mit einem umlaufenden Absatz 2 versehen, der bei aufgesetztem Deckel 3 mit der Deckelaußenwandung bündig abschließt. Dieser Deckel 3 übergreift den Öffnungsrand der Dose unter Abdich- . tung des Doseninnenraumes durch Anlage an der Dosenaußenwandung in diesem Bereich. Von dem oberen Öffnungsrand nach innen dem Doseninnenraum zu verlegt ist die Siebplatte 4 angeordnet, deren Ringflansch koaxial zur Doseninnenwandung gerichtet ist und an diser klemmend anliegt. An seiner Randkante weist dieser umlaufende Flansch einen ebenfalls umlaufenden Anlageansatz 5 auf, welcher die Einstecktiefe begrenzt und in zweiseitiger Anlage an der Dekkelinnenwandung die Abdichtung des Doseninnenraumes unterstützt. Die Siebplatte 4 ist bereichsweise mit öffnungen 6 versehen, die einen von Bereich zu
Bereich unterschiedlichen Durchmesser aufweisen und so ein einwandfreies Streuen von Gewürzen unterschiedlicher Stückgröße ermöglichen. Der Abdeckschieber? liegt unmittelbar auf der Siebplatte 4 auf und ist gegenüber dieser um einen Zapfen 8 drehbar, wobei zur Erleichterung der Drehbewegung Rippen 9 vorgesehen sind. Dieser Abdeckschieber 7 weist eine Aussparung auf, die jeweils einem durchbrochenen Bereich der Siebplatte entspricht und von einem Stehbund 10 umgeben ist, der sich bis zur Innenfläche des Deckels 3 erstreckt und bündig an dieser anliegt. Gleichgültig, in welcher Stellung sich der Abdeckschieber 7 zur Siebplatte 4 befindet, ist auch bei einem Stürzen oder bei einem unvorsichtigen Handhaben der Dose sichergestellt, daß Streugut nicht in den Zwischenraum zwischen dem Deckel 3 und dem Abdeckschieber 7 gelangen kann und nach Abnehmen des Deckels bei Gebrauch in unkontrollierten und unzerstreuten Mengen in Speisen od. dgl. gelangt. Durch ein Stürzen der Streudose durch die Siebplatte 4 hindurch in den von dem Stehbund 10 umgrenzten Raum gelangendes Gut fällt bei Aufrichten der Dose zumindest zum größten Teil in den Doseninnenraum wieder zurück, so daß gegebenenfalls verbleibende Restmengen die bei einem regulären Streuen erwünschten Mengen nicht übersteigen.
Die Ausbildung der Siebplatte 4 mit Abdeckschieber 7 als lösbares Einsatzteil ermöglicht ein schnelles Nachfüllen von Streugut und zugleich ein leichtes und wirksames Reinigen der Dose. Durch die Anlage des Stehbundes 10 an der Deckelinnenfläche wird zugleich die Dichtwirkung unterstützt, die ein Eindringen von Feuchtigkeit, Staub u. dgl. in den Doseninnenraum verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Streudose für pulverförmige, körnige oder stückige Stoffe, insbesondere für Gewürze od. dgl. Nahrungsmittelzusatzstoffe, mit einer deckelseitig angeordneten, bereichsweise unterschiedlich durchbrochenen Siebplatte und einem darüberliegenden, eine Aussparung aufweisenden, drehbaren Abdeckschieber und mit einem Siebplatte und Abdeckschieber übergreifenden Dekkel, wobei Siebplatte und Abdeckschieber den Öffnungsquerschnitt der Dose einnehmen und unterhalb des Öffnungsrandes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausspa- rung des Abdeckschiebers (7) von einem Stehbund (10) umgeben ist, der sich bis zur Innenfläche des Deckels (3) erstreckt und bündig an dieser anliegt.
2. Streudose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebplatte (4) und der Abdeckschieber (7) als an sich bekannte Einsteckeinheit ausgebildet sind und eine etwa durchmessergleiche Abdeckung des zylindrischen Dosenkörpers selbst bilden.

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