DE1429115B - beträgt DM 2.- ausschließlich der Portokosten. Bei Bezug ganzer Klassen, Gruppen oder Untergruppen im Abonnement ermäßigt sich der Preis auf DM 1.70 je Schrift. Einrichtung zum Steuern eines Gasbrenners - Google Patents
beträgt DM 2.- ausschließlich der Portokosten. Bei Bezug ganzer Klassen, Gruppen oder Untergruppen im Abonnement ermäßigt sich der Preis auf DM 1.70 je Schrift. Einrichtung zum Steuern eines GasbrennersInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steu- metall ist so im Gehäuse 1 eingebaut, daß es sich
ern eines Gasbrenners mit einem ihm zugeordneten. beim Erwärmen gegen die Kraft einer Feder 9 be-
mittels einer elektrischen Zündvorrichtung zündbaren wegt und das Zündbrennerventil 5 geöffnet wird.
Zündbrenner, bei der das Zündbrennerventil ent- Zum Einstellen des Bimetalls, damit beim Erwärmen
gegen der Kraft einer Schließfeder elektrisch ge- 5 und damit Verbiegen des Bimetalls auch gleichzeitig
öffnet, die Zündvorrichtung nach erfolgtem Zünden das Ventil 5 vom Zündbrenner 3 abgehoben wird, ist
wieder abgeschaltet und das Hauptbrennerventil von eine Schraube 10 angebracht. Am Hebel 11 des
einem von der Zündflamme geheizten Temperatur- Hauptbrennerventils 6 kann ein weiterer Hebel 12
fühler geöffnet wird. abgestützt werden, der einen federnden Bügel 13 be-
Derartige Einrichtungen werden als Zündeinrich- io sitzt. Am Hebel 12 greift der Kolben einer Membrantungen
mit Pilotzündung bezeichnet und z. B. bei Druckdose 14 eines Dampfdruckfühlers 15 an. Der
Etagenheizungen, Einzelöfen. Waschmaschinen und Dampfdruckfühler 15 ist somit indirekt auf den He-Boilern
verwendet. bei 11 abstützbar. Der Dampfdruckfühler 15 wird
Bei bekannten Einrichtungen sind die elektrische von der Flamme des entzündeten Zündbrenners 3
Zündvorrichtung für den Zündbrenner und die elek- 15 beaufschlagt. Zum Entzünden der Zündbrenner-
trischen Mittel zum öffnen des Zündbrennerventils flamme dient eine elektrische Heizspirale 16. Der
innerhalb eines Stromkreises parallel geschaltet. So- Gasausfluß des Hauptbrenners 4 wird von der
mit kann bei einem Defekt in der Zündvorrichtung Flamme des Zündbrenners 3 entzündet. Der Hebel
das Zündbrennerventil bei Inbetriebsetzung wohl ge- 11 öffnet gegen die Kraft einer Feder 17 bis zum
öffnet, sein Gasausfluß aber nicht mehr entzündet 20 Anschlag an eine verstellbare Schraube 18 den
werden. Hauptbrenner 4.
Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung ist, daß. Die Leitung der in Reihe geschalteten Heizwährend
der Brenner im Betrieb ist. wegen der Par- spiralen 8 und 16 weist eine Sekundärwicklung 19
allelschaltung über die Zündvorrichtung ständig auf. Die eine Primärwicklung 20 aufweisende Lei-Strom
fließt, was einen fühlbaren Verlust an elek- 25 tung 21 wird im Beispiel vom Netz gespeist. In der
trischer Energie bedeutet. Leitung 21 sind zwei Schalter 22 und 23 eingeschal-
Bei anderen bekannten Einrichtungen wird das tet. Der Schalter 22 wird von einem Temperatur-Brennerventil
mittels eines Elektromagneten geöffnet. fühler 24 und der Schalter 23 von einem Wasser-Die
Wicklung des Elektromagneten wird dabei standregier 25 für das Wasser 26 betätigt. Die in
gleichzeitig mit dem Stromdurchfluß durch die als 3° F i g. 1 gezeigte Einrichtung ist besonders für Wasch-Heizspirale
ausgebildete Wärmequelle des Brenner- maschinen geeignet.
ventils erregt, dabei strömt schon Gas aus der Zünd- In Reihe mit den Heizspiralen 8 und 16 sowie mit
brennerdüse, bevor die Heizspirale die zum Entzün- der Sekundärwicklung 19 liegt ferner ein Schalter 28.
den dieses Gasausflusses notwendige Temperatur er- Dieser dient zum Inbetriebsetzen des Gasbrenners
reicht hat. 35 und kann beispielsweise mit dem Schalter 22 gekop-
Durch die Parallelschaltung der elektrischen Heiz- pelt sein. Bei geschlossenem Stromkreis auf der Sespirale
und des Elektromagneten müssen diese mit kundärseite kehrt der Schalter 28 allmählich selbstder
Spannung des elektrischen Stromkreises betrieben tätig in eine den Stromkreis öffnende Stellung zuwerden,
d. h., wünscht man mit niedrigerer Spannung rück. Hierzu weist der Schalter 28 eine mittels eines
als die Netzspannung zu arbeiten, muß die ganze 40 Druckknopfs 29 gegen Federkraft bewegbare strom-Spannungsdifferenz
zwischen dem elektrischen Strom- leitende Klinke 30 auf. Weiterhin ist eine als Bimetall
kreis und dem Netz im Transformator gewandelt ausgebildete Rast 31 von einer elektrischen Heizwerden,
spirale 32 umgeben. Die von der Heizspirale 32 er-
Die Verwendung eines Elektromagneten erfordert wärmte Rast 31 schwenkt in eine Stellung 31'. Ist die
eine größere Spannung als sie für eine Heizspirale 45 Rast 31 nicht erwärmt und der Druckknopf 29 wird
allein wünschenswert ist. betätigt, dann rastet die Klinke 30 in die Rast 31 und
Die genannten Nachteile werden bei der Einrich- der Stromkreis ist geschlossen.
tung zum Steuern eines Gasbrenners erfindungs- Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung
gemäß dadurch vermieden, daß das bei Stromdurch- ist folgende: Der Regler 25 ist so eingestellt, daß er
fluß das öffnen des Zündbrennerventils bewirkende 50 den Schalter 23 nur dann schließt, wenn die Waschelektrische
Schaltungsglied mit der elektrischen maschine mit genügend Wasser 26 gefüllt ist. Der
Zündvorrichtung in Reihe geschaltet ist, und daß für Fühler 24 mißt die Temperatur des Wassers 26 und
den Zündbrenner ein zusätzlicher, über das Haupt- ist z. B. so eingestellt, daß er den Schalter 22 so lange
brennerventil geführter Gaszufluß vorgesehen ist. geschlossen hält, wie das Wasser 26 keine Tempera-
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines 55 tür von 80° C besitzt. Der Schalter 28 kann von
in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher Hand oder über den Fühler 24 betätigt werden. Sind
erläutert. die drei Schalter 22, 23 und 28 geschlossen, ist der
In das Gehäuse 1 kann Gas durch einen An- elektrische Stromkreis geschlossen, und die Heizschlußstutzen
2 einströmen, und durch einen Zünd- spiralen 16 und 8 werden erwärmt. Das Bimetall 7
brenner 3 und Hauptbrenner 4 kann Gas aus dem 60 biegt sich gegen die Kraft der Feder 9, und Gas
Gehäuse 1 abströmen. Der Zündbrenner 3 weist ein strömt aus dem Zündbrenner 3. Dieses Gas wird an
Zündbrennerventil 5 und der Hauptbrenner 4 ein der Heizspirale 16 entzündet, und die Gasflamme er-Hauptbrennerventil
6 auf. Neben der Eingangs- wärmt den Dampfdruckfühler 15. Dieser wirkt über Öffnung des Hauptbrenners 4 liegt die ebenfalls den Hebel 12 und den Bügel 13 auf den Hebel 11
durch das Hauptbrennerventil 6 verschließbare öl'f- 65 und drückt diesen gegen die Kraft der Feder 17 an
nung einer Leitung 27, die zum Zündbrenner 3 führt. die Schraube 18. Bei einem weiteren Schwenken des
Der Hebel 7 des Ventils 5 ist ein Bimetall und von Hebels 12 verformt sich der Bügel 13 elastisch. Die
einer elektrischen Heizspirale 8 umgeben. Das Bi- Begrenzung der Öffnung des Hauptbrennerventils
wird abhängig von der jeweiligen Gasart, mit der die Waschmaschine beheizt wird, mittels der Schraube
18 geändert. Das aus dem Hauptbrenner 4 strömende Gas wird von der Zündbrennerflamme entzündet.
Das Wasser 26 der Waschmaschine wird aufgeheizt. Beim Erreichen der 80° C-Wassertemperatur öffnet
der Fühler 24 den Schalter 22; der Stromkreis ist unterbrochen, und die Heizspiralen 16 und 8 kühlen
ab. Das Ventil 5 schließt, und der Zündbrenner 3 erlischt. Durch den erkaltenden Dampfdruckfühler 15 ίο
kann die Feder 17 das Ventil 6 schließen, und der Hauptbrenner erlischt. Die Heizung des Wassers 26
ist beendet.
Bei geschlossenem Schalter 28 ist der Stromkreis über die Rast 31 und die Klinke 30 geschlossen.
Infolge des über die Heizspirale 32 fließenden Stroms wird die Rast 31 so erwärmt, daß sich diese
in die Stellung 31' bewegt. Die Klinke 30 wird dadurch von der Rast 31 getrennt, und der elektrische
Stromkreis ist geöffnet. Durch das sich abkühlende Bimetall 7 schließt das Zündbrennerventil 5. Das Gas
strömt jetzt durch das Hauptbrennerventil 6 über die Leitung 27 zum Zündbrenner 3.
An Stelle des beschriebenen Bimetallhebels 7 kann auch ein elektrisch anders gesteuertes Zündbrennerventil
Verwendung finden. Ferner kann das Zündbrennerventil auch durch eine temperaturkompensierte
und elektrisch beheizte Bimetalleinrichtung gesteuert werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung gibt eine große Sicherheit gegen ausströmendes, nicht entzündetes
Gas. Tritt eine Unterbrechung in der elektrischen Leitung auf, so kann kein Ventil geöffnet werden.
Die Unterbrechung in der elektrischen Leitung kann ein Drahtbruch oder ein geöffneter Schalter für
irgendein Überwachungsgerät sein (wie Schalter 22, 23 und 28). Durch öffnen des Zündbrennerventils 5
mittels einer Heizspirale erfolgt ein allmählicher Gasausfluß, der sofort an der Heizspirale 16 entzündet
wird. Durch die Hintereinanderschaltung der Heizspiralen muß eine geringere Spannungsdifferenz
zwischen dem Netz und dem elektrischen Stromkreis im Transformator gewandelt werden. Durch die Verwendung
von Heizspiralen sowohl zum Öffnen des Zündbrennerventils als auch zum Entzünden des
Zündbrenners kann die Einrichtung vorteilhaft mit Niederspannung betrieben werden, so daß auch eine
Batterie vorgesehen werden kann.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Steuern eines Gasbrenners mit einem ihm zugeordneten, mittels einer elektrischen
Zündvorrichtung zündbaren Zündbrenner, bei der das Zündbrennerventil entgegen der
Kraft einer Schließfeder elektrisch geöffnet, die Zündvorrichtung nach erfolgtem Zünden wieder
abgeschaltet und das Hauptbrennerventil von einem von der Zündflamme geheizten Temperaturfühler
geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das bei Stromdurchfluß das Öffnen des Zündbrennerventils (5) bewirkende elektrische Schaltungsglied (8) mit der elektrischen
Zündvorrichtung (16) in Reihe geschaltet ist, und daß für den Zündbrenner (3) ein zusätzlicher,
über das Hauptbrennerventil (6) geführter Gaszufluß (27) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsglied für das
Zündbrennerventil (5) ein Bimetallhebel (7) mit einer darauf angebrachten Heizwicklung (8) dient.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Bimetall
ausgebildete Betätigungshebel (7) für das Zündbrennerventil (5) zweiarmig ist und sich mit dem
dem Zündbrennerventil abgekehrten Hebelarm unter der Kraft der in Schließungsrichtung wirkenden
Feder (9) auf einem verstellbaren Anschlag (10) abstützt.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Heizvorrichtung
(8) und der Zündvorrichtung (16) ein thermischer Zeitschalter (28) elektrisch in Reihe
geschaltet ist, der einen die Reihenschaltung durchfließenden Strom eine definierte Zeitspanne
nach dessen Einsetzen unterbricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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