DE1428C - Selbstthätiges Luftventil für Dampfgefäfse - Google Patents
Selbstthätiges Luftventil für DampfgefäfseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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Description
Patent-Anspruch: Das oben beschriebene und durch Zeichnung erläuterte, selbstthätige
Luftventil für Dampfgefäfse, bei welchem zu dem Eingangs gedachten Zwecke die Expansion
eingeschlossener Luft durch die Wärme mittelst einfacher Bewegungsübertragung benutzt wird,
um ein offenes Ventil zu schliefsen, während die Wiederöffnung des Ventils bei Contraction
der erkaltenden Luft selbstthätig vor sich geht.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 36.
RIETSCHEL und HENNEBERG in BERLIN, DRESDEN und BREMEN. Selbstthätiges Luftventil für DampfgefäFse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. December 1877 ab.
Das vorliegende Ventil hat den Zweck, die in einem geschlossenen Gefäfse befindliche Luft
entweichen zu lassen, sobald das Gefäfs mit Dampf gefüllt wird, und nach Absperrung des
Dampfes, entsprechend der Condensation des das Gefäfs noch füllenden Dampfes, Luft einzulassen
und die Bildung eines Vacuums zu verhindern.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die Construction des Ventils.
In Fig. ι ist A die Wand eines Dampfgefäfses,
die Seite, wo der Buchstabe A steht, sei das Innere desselben. In diese Wand ist eine
Muffe B mit Gewinde eingenietet und in diese das Ventilgehäuse eingeschraubt, welches zwei
Kanäle α und b enthält.
Der Kanal α mündet nach dem Innern des Dampfgefäfses in einen offenen rohrförmigen
Ansatz, an welchen ein dünnwandiges Kupferoder Messingrohr C mit Boden hart und luftdicht
angelöthet ist. Andererseits mündet der Kanal a, da wo das Gehäuse in einer runden
Platte endigt, unterhalb einer elastischen Membran c, welche in der Zeichnung von Gummi
angenommen ist, aber auch von Metall oder anderem passenden Materiale gefertigt werden
kann. Die Platte ist mittelst des !Deckels D luftdicht auf die Gehäuseplatte aufgeschraubt.
Der Kanal b mündet einerseits nach dem Innern des Dampfgefäfses frei aus und ist daselbst
mit Innengewinde versehen. Beim Montiren des Ventils wird zunächst ein an beiden
Enden offenes Messingrohr d in das Dampfgefafs eingebracht, dergestalt, dafs sein oberes,
mit Aufsengewinde versehenes Ende aus der Muffe B heraussieht. Indem man nun das Ventilgehäuse
in B eindreht, kann man bei passendem Gewinde es einrichten, dafs gleichzeitig das
Rohr d sich in den Kanal b einschraubt, zu welchem Zwecke d nur so lang zu sein braucht,
dafs es sich im Innern des Dampfgefäfses nicht völlig herumdrehen kann. Auf diese Weise
bildet d eine nach innen reichende Verlängerung des Kanals b. Der letztere ist an der Stelle,
wo er im rechten Winkel nach oben sich wendet, zu einer Ventilkammer erweitert. Das Ventil
selbst wird durch die mittelst Schraube verschlossene Oeffnung e eingebracht. Oberhalb
des Ventils mündet Kanal b ins Freie.
Ist das Dampfgefafs mit Luft gefüllt, so liegt die Membran c eben und das Ventil ist geöffnet,
wie in Fig. 1. Sobald nun Dampf eingelassen wird, erwärmt dieser das Rohr C. Die
in demselben eingeschlossene Luft expandirt, der Druck pflanzt sich durch den Kanal α fort
und hebt allmälig die Membran bezw. baucht dieselbe aus. Durch den Stempel /, den Bügel
g und die Traverse h ist diese Bewegung der Membran direct auf das Ventil übertragen,
welches also allmälig sich zu schliefsen beginnt. So lange es nicht geschlossen ist, drückt der
Dampf die Luft durch das Rohr d heraus. Die Länge des Rohres d und der Hub des Ventils
haben die Erfinder auf dem Wege des Versuchs derartig bestimmt und genau regulirt, dafs das
Ventil in dem Augenblick ganz abschliefst, wo bereits ein Gemenge von Dampf und Luft zu
entweichen beginnt.
Nach Absperrung des Dampfes, wenn in dem Dampfgefafs die Condensation beginnt, sinkt mit
abnehmender Spannung auch die Temperatur, die Luft in C verringert ihr Volumen und das
Ventil öffnet sich durch seine eigene Schwere, sowie durch den Druck· der äufseren Atmosphäre.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht des Apparates, Fig. 3, in etwas kleinerem Maafsstabe die Anbringung
desselben an einem beliebigen Dampfgefafs.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1428T | 1877-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1428C true DE1428C (de) |
Family
ID=70912353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1428DA Expired - Lifetime DE1428C (de) | 1877-12-12 | 1877-12-12 | Selbstthätiges Luftventil für Dampfgefäfse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1428C (de) |
-
1877
- 1877-12-12 DE DE1428DA patent/DE1428C/de not_active Expired - Lifetime
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