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DE1425581C - Schlauchbefestigungsvorrichtung - Google Patents

Schlauchbefestigungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1425581C
DE1425581C DE1425581C DE 1425581 C DE1425581 C DE 1425581C DE 1425581 C DE1425581 C DE 1425581C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
fastening device
individual webs
bead
radial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Weinhold, Karl, Dipl.-Ing., 4043 Holzheim
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Schlauchbefestigungs- bewirken bei dieser Schlauchbefestigungsvorrichtung vorrichtung mit einer zum Aufstecken mindestens zunächst einmal eine Verteilung der Anpreßkraft auf eines Schlauchendes dienenden Tülle, die mit einem zwei durch einen Abstand voneinander getrennte in Aufschubrichtung sich konisch verstärkenden Querschnitte des Schlauchendes, so daß die im Bereich Endwulst für jedes Schlauchende versehen ist, und mit 5 eines dieser Schlauchquerschnitte auftretende Beanzwei gelenkig aneinander befestigten Halbschalen, spruchung des Schlauchendes nicht erhöht wird. Der die an beiden Seiten radiale, mit ihrer äußeren Seiten- vom Endverlust weiter entfernt liegende Einzelsteg fläche unmittelbar neben der radialen Stirnfläche des greift an einer Stelle des Schlauchendes an, an der sich Endwulstes auf dem Schlauchende angreifende Klemm- der durch den anderen Einzelsteg ein erstes Mal an die flansche aufweisen und mittels eines Kniehebel- io Tülle angepreßte Schlauch infolge seiner Elastizität Verschlusses verschließbar sind. bereits ein wenig von der Tülle abzuheben bestrebt ist. Die Größe der von einer derartigen Schlauch- Gerade an dieser Stelle kann der erstgenannte Einzelbefestigungsvorrichtung erzielbaren Dichtwirkung steg eine besonders hohe zusätzliche Dichtwirkung hängt im wesentlichen davon ab, wie groß die Dicht- erzielen. Auch verteilen sich im Bereich der Tülle Wirkung ist, die im unmittelbaren Nachbarbereich 15 auf das Schlauchende etwa einwirkende Biegebeanneben der radialen Stirnfläche eines Endwulstes spruchungen wesentlich günstiger, da sie an zwei erzeugt werden kann. An dieser Stelle nämlich wird verschiedenen Stellen des Schlauchendes aufgenommen die Schlauchwandung verhältnismäßig stark aus der werden können. Die Verteilung der Anpreßkraft axialen Richtung ausgelenkt, und da das Schlauch- ermöglicht ferner die Verwendung der Schlauchmaterial elastisch ist und seine ursprüngliche Form 20 befestigungsvorrichtung für Schläuche, die aus wenig wiederherzustellen veruscht, unterstützt es die von den elastischen und flexiblen Materialien hergestellt sind. Klemmflanschen ausgehende Andruckwirkung. Dem- Der zur Unterteilung des Klemmflansches in zwei gegenüber ist die Dichtwirkung, die sich durch das Einzelstege erforderliche technische Aufwand bei der ■'. Andrücken des Schlauches in größeren Abständen Herstellung der Halbschalen ist gering, von der Stirnfläche eines Endwulstes erzielen läßt, 25 Die Breite der Einzelstege wird vorteilhaft so verhältnismäßig gering. bemessen, daß sie mindestens 20°/0 des Außendurch-
Hieraus ergibt sich, daß sich die Dichtwirkung einer messers des Schlauchendes beträgt.
Schlauchbefestigungsvorrichtung der eingangs ge- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der
nannten Art dadurch steigern ließe, daß die zum Auf- Erfindung an Hand einer Zeichnung näher beschrieben,
schieben eines Schlauchendes vorgesehenen Enden 3° Im einzelnen zeigt
einer Tülle jeweils mit mehreren in axialer Richtung F i g. 1 einen quer durch die Schlauchbefestigungs-
hintereinanderliegenden Endwülsten versehen und vorrichtung gelegten Schnitt,
daß die Halbschalen so ausgebildet werden, daß je F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Schlauch-Endwulst ein unmittelbar neben der radialen Stirn- befestigungsvorrichtung,
fläche angreifender Klemmflansch vorhanden ist, d. h. 35 F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte
also, daß die Zahl der Endwülste genauso groß ist Ausführungsform der Schlauchbefestigungsvorrich-
wie die Zahl der Klemmflansche. tung.
Dies ist zwar für eine Schlauchbefestigungsvorrich- Die Schlauchbefestigungsvorrichtung hat zwei HaIbtung bekannt; dabei lassen sich aber je Klemmflansch schalen 10 und 11, die mittels eines Gelenkbolzens 12 und Endwulst keine besonders hohen Anpreßkräfte 40 aneinander befestigt sind. An dem freien Ende der erzielen. Halbschale 11 ist mittels eines weiteren Gelenk-Würde man bei einer Schlauchbefestigungsvorrich- bolzens 13 ein Spannhebel 14 angelenkt. An diesem tung der eingangs beschriebenen Art zum Anschließen wiederum ist mittels eines Gelenkbolzens 15 eine eines Schlauchendes jeweils mehrere Wulstenden und Blattfeder 16 befestigt, deren gegenüberliegendes Ende { Klemmflansche vorsehen, so würde dies nicht nur zu 45 als öse 17 ausgebildet ist. Durch eine Bohrung 18 einer wesentlichen Verlängerung der Tülle, sondern in der Halbschale 10 kann ein hier nicht dargestellter auch zu einer wesentlichen Verbreiterung der Halb- weiterer Gelenkbolzen geführt werden, der zugleich schalen führen. Hierdurch wird zunächst ein größerer auch die öse 17 durchsetzt und der hier nicht darge-Bedarf an Konstruktionsraum hervorgerufen, während stellt ist, da die Schlauchbefestigungsvorrichtung gleichzeitig der Herstellungsaufwand erhöht wird. 50 zwecks besserer Darstellung in einer noch nicht
Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe betriebsbereiten Lage wiedergegeben ist.
zugrunde, eine Schlauchbefestigungsvorrichtung der An dem Gelenkbolzen 12 ist ferner eine Halterung 19
eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sich befestigt, deren Langloch 20 von dem Gelenkbolzen 12
eine Erhöhung der Dichtwirkung erzielen läßt, ohne durchsetzt wird. .Mit ihrem anderen Ende umgreift
daß eine Verlängerung der Tülle und eine Verbrei- 55 die Halterung 19 eine Tülle 21 etwa auf halber Länge,
terung der Halbschalen erforderlich sind. Gleichzeitig Die Tülle 21 hat an jedem Ende einen sich in
soll eine wesentliche Steigerung der den Schlauch- Aufschubrichtung konisch verstärkenden Endwulst 22,
querschnitt belastenden spezifischen Anpreßkraft ver- der zur Halterung 19 hin eine radiale Stirnfläche 23
mieden werden, die zu für die Haltbarkeit des Schlau- bildet. Die Halbschalen 10 und 11 haben radiale
ches nachteiligen Scherbeanspruchungen oder Quet- 60 Klemmflansche 24 und 25, von denen jeder aus zwei
schungen führen könnte. Einzelstegen 24a und 24b bzw. 25ö und 256 gebildet
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für eine derartige ist.
Schlauchbefestigungsvorrichtung erfindungsgemäß vor- In der in Fig. 2 dargestellten Betriebsstellung der
geschlagen, daß jeder der Klemmflansche aus zwei in Schlauchbefestigungsvorrichtung greifen die äußeren
geringem Abstand nebeneinander angeordneten Einzel- 65 Einzelstege 24b und 256 unmittelbar neben den,
Stegen gebildet ist, wobei der lichte Abstand zwischen Stirnflächen 23 auf den Schlauchenden 26 an. An diesen
den Einzelstegen mindestens 5 mm beträgt. Stellen wird der Schlauch, insbssondere im Bereich
Die Einzelstege an den Seiten der Halbschalen seiner Außenfläche, aus der axialen Richtung ausge-
lenkt und radial nach innen gedruckt. In Aufschubrichtung gesehen, hinter den Einzelstegen 246 und 256, versucht der Schlauch diese Auslenkung infolge seiner Elastizität wieder auszugleichen, wobei er sich etwas nach außen wölbt. Die Einzelstege 24a und 25a haben einen solchen Abstand von den äußeren Einzelstegen 246 bzw. 256, daß für dieses Herauswölben des Schlauches genügend Raum vorhanden ist. Erst hinter dieser Wölbung greifen die Einzelstege 24a und 25 a wieder an den Schlauchenden 26 an, so daß diese ein weiteres Mal fest an die Tülle 21 angepreßt werden. Dies wird möglich bei einem axialen Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Einzelstegen 24a und 246 bzw. 25a und 256 von 5 mm und mehr, wobei die genaue Bemessung dieses Abstandes natürlich von dem Durchmesser, der Wandstärke und der Elastizität des Schlauches abhängt.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Halbschalen 10 und 11 mit ihren aus den Einzelstegen 24a, 246, 25a und 256 gebildeten Klemmflanschen 24 und 25 genauso ausgeführt wie bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2. Es ist jetzt jedoch eine Tülle 27 vorgesehen, die nur an einer Seite mit einem Endwulst 28 versehen ist, der an seiner nach innen gerichteten Seite eine radiale Stirnfläche 29 bildet. Das gegenüberliegende Ende der Tülle 27 ist als starres Anschlußstück 30 ausgebildet, das aus einem zylindrischen Teil 31 von kleinerem Außendurchmesser und einem als Muffe ausgebildeten Teil 32 von größerem Außendurchmesser besteht. Letzterer weist ein Innengewinde 33 auf, in das mit Außengewinde versehene Rohrstutzen od. dgl. eingeschraubt werden können.
Während also diese Schlauchbefestigungsvorrichtung mit ihrer einen Seite das Schlauchende 26 in derselben Weise auf der Tülle 27 festhält, wie es im Zusammenhang mit der vorigen Ausführungsform beschrieben wurde, liegen die Einzelstege 24a, 246, 25 a und 256 auf der gegenüberliegenden Seite der Halbschalen 10 und 11 auf der Außenfläche des zylindrischen Teils 31 auf, das zum Anschlußstück 30 der Tülle 27 gehört.
Bezugsziffernliste
10 Halbschale
11 Halbschale
12 Gelenkbolzen
13 Gelenkbolzen
14 Spannhebel
45
15 Gelenkbolzen
16 Blattfeder
17 Öse
18 Bohrung
19 Halterung
20 Langloch
21 Tülle
22 Endwulst
23 Stirnfläche
24 Klemmflansch
24 a Einzelsteg
246 Einzelsteg
25 Klemmflansch
25a Einzelsteg
256 Einzelsteg
26 Schlauchende
27 Tülle
28 Endwulst
29 .Stirnfläche
30 Anschlußstück
31 Teil
32 Teil
33 Innengewinde

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schlauchbefestigungsvorrichtung mit einer zum Aufstecken mindestens eines Schlauchendes dienenden Tülle, die mit einem in Aufschubrichtung sich konisch verstärkenden Endwulst für jedes Schlauchende versehen ist, und mit zwei gelenkig miteinander befestigten Halbschalen, die an beiden Seiten radiale, mit ihrer äußeren Seitenfläche unmittelbar neben der radialen Stirnfläche des Endwulstes auf dem Schlauchende angreifende Klemmflansche aufweisen und mittels eines Kniehebelverschlusses verschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Klemmflansche (24, 25) aus zwei in geringem Abstand nebeneinander angeordneten Einzelstegen (24a, 246; 25a, 256) gebildet ist, wobei der lichte Abstand zwischen den Einzelstegen mindestens mm beträgt.
2. Schlauchbefestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Einzelstege (24a, 246; 25a, 256) mindestens 20°/0 des Außendurchmessers des Schlauchendes (26) beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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