DE1425116C - Verfahren zum Herstellen von Schmiertaschen in einer Gleitfläche einer Schlittenführung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Schmiertaschen in einer Gleitfläche einer SchlittenführungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht'sich auf ein Verfahren zum Herstellen von in Gleitrichtung keilförmig auslaufenden
und eine Keilschmierung bewirkenden Schmiertaschen in einer Gleitfläche einer Schlittenführung
mit Hilfe eines umlaufenden Werkzeuges mit im Winkel zur Gleitrichtung der Gleitfläche liegender
Umlaufachse.
Gleitflächen hoher Güte werden bekanntlich durch Schaben, einem von Hand durchgeführten Arbeitsverfahren,
bearbeitet. Die zu bearbeitenden Flächen dürfen hierzu eine gewisse Härte nicht übersteigen.
Das Schaben ist ein teurer Arbeitsgang und kann daher nur bei Teilen mit hoher Oberflächengüte der
Gleitflächen und engen Toleranzen angewandt werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll das Schaben von Hand vermieden und eine Gleitfläche auch an
gehärteten Flächen erzielt werden, deren Güte der Güte einer geschabten Oberfläche gleichzusetzen ist.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Werkzeug im Winkel zur Gleitrichtung der
Gleitfläche längs einer Schmiertasche in einer Richtung und zum Herstellen der benachbarten Schmiertasche
in Gegenrichtung geführt wird, wobei an einem Ende der Schmiertasche eine Verbindung zur
benachbarten Schmiertasche und an dem davon abgewandten Ende der benachbarten Schmiertasche
eine Verbindung zu der der zweiten Schmiertasche benachbarten Schmiertasche über die Länge der
Gleitfläche hergestellt wird und wobei der Schneidbereich des Werkzeuges in seiner Breite der Breite
der Verbindung von Tasche zu Tasche entspricht.
Die Schmiertaschen sind mit Hilfe eines motorbetriebenen Werkzeuges, z. B. Schleifscheibe, Fräser
od. dgl., in weiche und harte Oberflächen in einfächer Weise einzuarbeiten, wobei die Gleitflächen
eben oder gewölbt ausgebildet kein können. Die Tiefe der Schmiertaschen ist den Erfordernissen gemäß
beliebig wählbar. Die Schmiertaschen sind ohne großen Aufwand billig herzustellen.
In der Zeichnung ist eine Schmiervorrichtung mit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Gleitflächen als Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Schrägbild mit Querschnitt durch einen mit der Vorrichtung ausgestatteten Schlitten rnit
Schlittenbahn,
F i g. 2 ein Schrägbild eines Ausschnittes der Schlittenbahn,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III in
F i g, 2 in größerem Maßstab,
F i g. 4 bis 6 verschiedenartige Anordnungen von Schmiertaschen.
Ein Schlitten 1 ist auf einer Schlittenbahn 2 verschiebbar gelagert. Die Schlittenbahn 2 weist flache
Schmiertaschen 3 auf, die entsprechend Fig. 2 und 3 im Querschnitt gesehen als Kreisabschnitte
ausgebildet sind. Diese Abschnitte werden durch eine Schleifscheibe 4 erzeugt, deren Achse parallel zur
Gleitfläche liegt.
Jede Schmiertasche hat von einem tiefen Mittel-..abschnitt
3" ausgehend, der zur Aufnahme von Schmiermittel dient, beidseitig dach ansteigende Ränder
3'", wodurch beim Verschieben des Schlittens I in Richtung des Pfeiles Λ an den in Verschieberichtuiig
liegenden Rändern Schmierkeile gebildet werden.
«Die Schmiertaschen 3 liegen entsprechend F i g. 2 parallel zueinander und lassen zwischen sich Tragabschnitte frei. Die erste und zweite, die dritte und vierte, die fünfte und sechste usw. Tasche ist jeweils auf der gleichen Seite mit je einem Verbindungskanal 6 verbunden, während die Verbindungskanäle der zweiten und dritten, vierten und fünften, sechsten und siebten Schmiertasche am anderen Ende dieser Taschen liegen.
«Die Schmiertaschen 3 liegen entsprechend F i g. 2 parallel zueinander und lassen zwischen sich Tragabschnitte frei. Die erste und zweite, die dritte und vierte, die fünfte und sechste usw. Tasche ist jeweils auf der gleichen Seite mit je einem Verbindungskanal 6 verbunden, während die Verbindungskanäle der zweiten und dritten, vierten und fünften, sechsten und siebten Schmiertasche am anderen Ende dieser Taschen liegen.
Die Schmiertaschen 3 werden über eine nicht dargestellte Schmiermittelquelle über Leitungen 11 und
12 mit Schmiermittel versorgt. Zwischen den Leitungen 11 und 12 liegt eine Drosselstelle 13, die sich am
Kegelsitz eines Ventilgliedes 14 befindet, das eine Feder 15 in Schließlage zu halten sucht. Durch Betätigen
des Schließgliedes 14 wird der Durchfluß von Schmiermitteln zwischen den Leitungen 11 und 12
voll geöffnet.
In den F i g. 4 bis 6 sind noch andere Anordnungen von Schmiertaschen 3 zu sehen. Die Schmiertaschen nach Fig. 4 sind im Winkel zueinander
angeordnet, wobei jede erste und dritte bzw. zweite und vierte Schmiertasche parallel zueinander liegen.
Da sich die erste und zweite Schmiertasche am einen Ende der zweiten Schmiertasche und die zweite
und dritte Schmiertasche am anderen Ende der zweiten Schmiertasche unmittelbar berühren, entfallen
besondere Verbindungskanäle.
Die Schmiertaschen 3 können auch verteilt auf einer ebenen Fläche größeren Ausmaßes angeordnet
sein, wobei jeweils nur zwei Schmiertaschen miteinander verbunden sind. Der Verbindungskanal kann
in der Mitte einer Schmiertasche liegen (F i g. 5).
Um eine Schmiertaschenanordnung nach F i g. 6 zu erreichen, werden die Schleifscheibe 4 längs und
die Gleitfläche quer geführt, so daß die Übergänge an den Schmiertaschen etwa der Breite der Schleifscheibe
entsprechen.
Die Ränder 3'" der Schmiertaschen 3 können in einem Winkel zur Verschieberichtung zweier Gleitflächen,
verlaufen, der größer als 20° und vorzugsweise 90° beträgt. Der Winkel- am Übergang der
Schmiertasche zum benachbarten Tragabschnitt ist im Querschnitt gesehen kleiner als 30° und wird
vorzugsweise kleiner als 10° gewählt. Die Schmiertaschen sind an unteren und oberen waagerechten
sowie an senkrechten oder geneigten Gleitflächen vorzusehen. Bei der Anbringung an oberen Gleitflächen
sind die Schmiertaschen vorzugsweise sehr flach ausgebildet.
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen von in Gleitrichtung keilförmig auslaufenden und eine Keilschmierung
bewirkenden Schmiertaschen in einer Gleitfläche einer Schlittenführung mit Hilfe eines
umlaufenden Werkzeuges mit im Winkel zur Gleitrichtung der Gleitfläche liegender Umlaufachse,
dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug im Winkel zur Gleitrichtung der Gleitfläche längs einer Schmiertasche in einer
Richtung und zum Herstellen der benachbarten Schmiertasche in Gegenrichtung geführt wird,
wobei an einein Ende der Schmiertasche eine Verbindung zur benachbarten Schmiertasche und
an dem davon abgewandten Ende der benachbarten
Schmiertasche cine Verbindung zu der der
zweiten Schmiertasche benachbarten Schmiertasche über die Länge der Gleitfläche hergestellt
wird, und wobei der Schneidbereich des Werkzeuges in seiner Breite der Breite der Verbindung
von Tasche zu Tasche entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug längs seiner
Achse hin- und hergeführt und die mit Schmiertaschen zu versehende Gleitfläche quer dazu bewegt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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