DE1423849A1 - Durchflussregelventil mit einem unter Stroemungsdruck entgegen Federwirkung beweglichen Drosselorgan - Google Patents
Durchflussregelventil mit einem unter Stroemungsdruck entgegen Federwirkung beweglichen DrosselorganInfo
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Description
- Durchflussregelventil mit einem- unter Strömungsdruck entgegen Federwirkung beweglichen Drosselorgan.
Die Erfindung betrifft ein Durchflussregelventil, bei dem der unter dem Strömungsdruck entgegen Federwirkung beweg- liehe Drosselkörper in der jeweiligen Regelstellung die Durchflussmenge bei unterschiedlichen DrClekverhältnisseri in der leiteng weitgehend konstant hält. Solche Regelven- tile sind beispielsweise für den Betrieb von Zapfstellen, insbesondere Spülventilen :iiir Äbortanlagexi, erwünscht. In höhen. Gebäuden sind die statischen Drücke und auch die an der Zapfstelle verfii.gbaren Fliessdrücke sehr unterschied- lieh. Zur Erzielung gleibhbleibender Betriebsverhältnisse ,für solche Spülanlagen sind bereits Drosselorgane mit einer _ auf Druckdifferenz ansprechenden Drosselstelle -zur Ree- lvung der Dvrchflussmenge bekannt. Hierfür isf beispielsweise vor#;esc.Lila@;ei, elastisch gegeneinander bew-ogliche Scheiben mit versetzten Durchbrechungen unter dem Strömungsdruck 'eeneinaL;er zu bewegeni in der Weise, dass gegen eine feststehende Scheibe mit einer zentralen Durchflussöffnung, die dem maximalen Durchflües bei niedrigem heitungsdruok entspricht, elastisch geregelt eine weitere Lcahsoheibe bewegt wird, deren zentrale Öffnung dem. gewünschten Durch- flusü bei maximalen '@asslt@r@_cx@ i--j. der _@a _;@eleitLU@ be= stimmt. Diese @@evelvorrichtung hext ebenso tfie -die sonst be- kannteii Regelventile ;ilit feststehenden Luid beweglicIlien Drosselteilen den Nachteil, dass bei höheren Leitungsdrücken Schläge in der leitLUng entstehen, die Schäden verursachen können und die auch geräuschmässig unerwUnscht. sind. Die Erfindung be seitigt nun diese -:ach. teile dadurch, dass das Drosselorgan einen Düsenkörper bildet, der in den ge- steuerten Durchflussquerschnitt eintaucht. Erfindungsgemäss ist dabei der -D-dsenlcörper tiber *seinen vollene@gelive.iz Durchflussquersclinitt frei beive:#-lich. F,rliälduilsgeil.@;;-@; der Vorteil erreicht, dass ein ruhiges ii»r''el.teii Cües ,L2r-ter Federwirkung stehenden :@7sei21iörjersesi chert z:st, teil aue in der Grenzla@@-e bei hoheneitLZlgsdr@@c_:2}@.e'@:r-t=eN . setzen und Abschliessen dest ist. Ein weiterer :massgebender Vorteil .-ocs-..eht da.L'i_'., aass sich der gesteuerte freie DurczflussqL:erjelini tt nur mählich verändert, ohne das: stärkere ;irbelbildLL.nge:ci eilt- " stehen, weil der ' Strömungsfluss durch Geil das. Drosselorganes und um dieses herus:i ohne scharfe liiichtun.@o- änderun.gen erfolgt. Es wird eine weitgehend gleellna@is:@ge Strömung erhalten, sodass auch S trömungsgerwusclie ver?-nieden werden. . Nach der Erfindung bildet der Düsenkörper einen 2tronil iziieil- körperj: der in seinen äusseren Begrenzungen in Bezug, zur Federkraft in seiner jeweiligen. Stellung dem Regelwert einer konstanten Durchflussmenge angepasst ist.. Diese _vaeitc°o 1=:.1äss- nahme begühätgt die vö@sItehend- angeführten Vorteile der z ö@2Luz, zumal die durch iuid um den D,..sen- ;isä1: körlcr vela;fenüeh dtrömungen sieh hinter dem veränder- lichen Ju2chfl uosquerscllitt vereinigen und 'die verschiede- ueil ätrömL',ngsj3:cini11digkeiten an der Drosselstelle 51.c11 hinter dieüor in der anschliessenden grossen btrömungsweg nulle i chen. Diese j irtun, der gleicluaü»igen btr ömung kann erfindungs- gemUss noch dadurch Lanter stdizt werden, dass hinter der :Drosselstelle in deu Strömungsweg ein Verteiler nach Art eines Strahlre;lers einge-zgi ist. Dieser Verteiler. wir; in solcher abstand hinter dem Drosselorgan angeordnet$ dass der Verleiler mit der Ausströmöfrnung des Düsenkörpers bei hohen Le itLUZgsdrUchen, wenn der Düsenkörper Uber ge inen grössien regelnden Drooselweg hinaus bewegt wird, eine weitere Grosselstelle bildet. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veran- schaulicht. 2s zei@etl: Fi3. 1 eine- ittelse.ulitt durch das Durchflussrejelventil, Fig. 2 den Düsenkörper in Seitenansicht der 2ig.1 t @ - Fig.3 einen -,..,ittelec_n.Zitt durch ein Durchflussxegalventil, Fig.4Cas Regelventil der Fig.2 in der Drosselstellung, Fig.5 das Durchflussregelveutil in Verbindung mit einem äpülveat il, Fig.6 den Ji:senhö rper der rig.5 in Seitenansicht, fi.7 den in Pig.3 strichpunktiert angedeuteten Regelkör- per in Seiteuaasicht. L= e:.= _tohrjehluse 1 ist axial beweglich und durch den an seinem hinteren Ende vorgesehenen sternförmigen Kdrper 3 geführt der Düsenkörper 2 axial beweglich gelagert.:Der- Düsenkörp.er- steht unter :der. Wirkung "der Feder 4 und er ist in seiner Endlage in dem. Rohrgehäuse 1-durch einen Spreng- ring 5 gesichert. Der Durchflussquerechnitt 6 .des Rohrgehäu:t ses List so gross gehalten' dass .de-re,Düsenkörper-2-bei_ seiner Axalbewegung in Pfeilrichtung.auch in seiner -.greas--- ten Drosselstellung berührungsfrei _ in: den Durchflns@equer-= schnitt 6-eintaucht, 6 -eintaucht, Der Durchfluss.querschnitt_ 6_ ist- so-. -, e - beme asent dass er. die maximale, _Durchfl-ussmenge bestimmt. . i Dieser Durohflussquerschnitt 6 begrenzt sich bei dinge- - ." tauchtem Düsenkörper 2 auf dessen Durchflussquerschnitt am:. vorderen Düsenende.. Der Ringquerschnitt zwischen der äusseren Begrenzung des rDüsenkörpers und der Dui°chflussöffnung 6 ist uhwesentlich. Der Düsenkörper 2 ist auf einen entsprechend bemessenen freien Querschnitt eingezogen und bildet einen konischen Aüsläuf 7: Dieser konische: Auslauf Tverminndert beim Eintauchen in den Durchflussquerschnitt 6 diesen all- essen mählich-Der Aueläui--7-=wird so bemessen;dass`#-;u'chen'dem" grössten. Durchflussqüerschnitt 6, =uhd =dem'- kleinstendurch "die -I Düse 2 bei ihrem vollen Eintauchen entstehenden -" quersohnitt ;ein allmäblcher . Über gang,-mit =gle,chbleiben:der -_=. - Durchflussmenge vorliegt. - .-- - x .- Strahlregler', wie dies in der Draufsicht der Fig.7 gezeigt -ist, ausgeführt sein. Er kann aber auch aus einer lochplatte bestehen. Dieser Verteiler kann zentral einen kegelförmigen Zeitkörper 9 tragen. Die Anordnung des Verteilers 8 kann im Abstande zum Drosselquersohnitt so vorgenommen werden, dass bei sehr hohen Zeitungsdrücken nach Übexschreiten der grössten Drosselstellung der Verteiler 8.mit der Düse 2 eine weitere Drosselstelle bildet und gleichzeitig-der Flüssig-Der Düs e.nkope 2 kann dabei-,, twie- y dies innig:- t:. deutet;_iqt, ,stromlinienart.g ausgeb@l;det ._- ..... :. e . .. .. _, In d;r.@äStr.@ömurigsweg@fhin.ter ,:dem::Dthflüssregslventl zst',°" .: . ,- . _..#. _#_ay@.n#_ a.g 3 pünk # ge@deütet = #sft#9 ein: ver=, keitsetrom radial abgelenkt wird und ae die gleichmässige Verteilung der Strömung über den ganzen iZuersehnitt begün- stigt wird. Bei, den Aü.sfährungen nach Fig.1 bis 4 bildet das Durchfluss- regelventil. ein fertiges Ventil, welches in den Einlaufstut-' Zen eines Zapfhahnes eines Spü.lventiles oder in den Leitungs- "r ' weg, eines sonstigen Verbrauchers ei geschoben wird. Vor- teilhaft wird das Durchflussregelventil mit seinem Düsen- körper 2 und Gehäuse 1 aus Kunststoff herbestellt. Bei, .der Ausführung nach: Fig.5 ist das Durchflussregelven- til in den Anschlussstutzen eines spdlventiles 10 einge- baut. - Die WirkungsweIse des Durchflussregelventiles, ergibt sich wie folgt= Der Strömungsdruck der Flüssigkeit auf den Düsenkörper be- wogt diesen in der 2feilriohtunG. Die den. Dt4senkärper 2 -in seiner .usgangss tsllu,lg haltende Feder 4 ha 141 entsprechende gorsparn?mg.x -sodass erst bei e.x!em groseerentrzcxagscckr bei welchem die Duxekflu.ssreglung f.r die Verbrauclxsstelle notwendig wird, der Düsenkörper 2 seine Bewegung in drosseln- den Sinne be innt. Der Düsenkörper taucht dann allmählich in den Durchflussquerschnitt 6 ein. Das Auslaufstück 7 und , die äussere Umgrenzung des Düsenkörpers 2 sind dabei so be- meseexi, dass zwischen dem vollen Leid dem gedrosselten Quer- schnitt eine allmähliche Reglung erfolgt, sodass sich. während des ßeglLUlgsvorganges eine konstante Durchflusämenge ergibt. Dies ist von Bedeutung,, wenn das Durchflussregel-- ventil in Verbindung mit einem Spülventil benutzt wird. Das Spülventil kann dann o.Iine zusätzliche Re-lung bei unter- schiedlichen Leitungsverhältnissen betrieben werden. Der Spüler passt sich dann selbsttätig an die unterschiedlichen Leitungsverhältnisse in den zulässigen Grenzen an. Der Düsenkörper 2 teilt den Durehflussquerschllitt auf, ohne dass für die Strömung störende Widerstände vorhanden sind,r Die Ströme. durch und um den DYäsenkörper' vereinigen sich am Austrittsende des DX.zsenkörpers und hierbei gleichen sich die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Ströme wieder aus, ohne dass Geräuschbildungen entstehen köxulen. ' Das Führungskreuz 3, gegen welches sich die Feder 4 abstützt, .hat in dem Gehäusequerschnitt entsprechendes Spiel. Des. trifft auch fU:r die statt des Kreuzes am hinteren Ende des - Düsenkörpers 2 an gewendete lochsche:bbe 't 1 zu, welche Murch- . trittsschlitze 12 hat (Fig.6). Die Strömuneswege sind infolge der Ausbildung des Durch.- flusäregelventil.es der Erfindung so gestaltet:, dass .störende Ablagerungen von U.hreinigkeiten uncT Fremdkörpern nicht er- f"o@,gex@
Claims (1)
- P a t e n t a n e p r ü o h e
Dur¢hfluseragelventil mit einem unter Strömungsdruck ent- gegen.Pederwirkung beweglichen Drosselorgan, dadurch ..gekennzeichnet, dass das Drosselorgan einen Düsenkörper bildet, der in den gesteuerten Durchflussquersehaftt e intaaoht . _ 1 2. ab4useregelventil nach Anspruch 1 , dadurch gekeh.n.- $®iuhnetg dass der Düsenkörper (2,7) über seinen vollen Regelreg im Durohflusequerschnitt (6) frei beweglich ist.. 3. Durohflussregelventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Düsenkörper (2,7) einen Stromlinien- körper bildet, der in seinen äusseren Begrenzungen in Bezug zur Federkraft in seiner jeweiligen Stellung dem $8gelrt einer konstpnten Durehflusamenge angepasst ist. 4.Ibxxohfluseregelventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch Ge- kennzeichnet, Aase hinter der regelnden Drosselstelle 3.n den Str%ä#ngsweg ein Verteiler (8) nach Art eines Strahl- regler'eeingefügt ist. - 59 Durohtlassregelventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ge- #"keüneeio-hnet9 dass der Verteiler (8) in solchem Abstands , vaf der' Aüsätrömöffnung des Düsenkörpers angeordnet ist, de;es "der `Yertei'.er (8,9) mit der Ausströmöffnung des D@ihbörgeIr0 ( 2), wenn dieser über seinen grössten regeln- den Drosselweg hinausbewegt wird, eine weitere Drossel-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB0063669 | 1961-08-16 |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1423849A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997032244A1 (de) * | 1996-02-28 | 1997-09-04 | Oswaplast Ag | Durchflussregler mit einem regelkern für eine ausflussarmatur |
| DE4042642C2 (de) * | 1990-07-28 | 2000-03-23 | Ideal Standard | Durchflußkonstanthalter |
-
1961
- 1961-08-16 DE DE19611423849 patent/DE1423849A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4042642C2 (de) * | 1990-07-28 | 2000-03-23 | Ideal Standard | Durchflußkonstanthalter |
| WO1997032244A1 (de) * | 1996-02-28 | 1997-09-04 | Oswaplast Ag | Durchflussregler mit einem regelkern für eine ausflussarmatur |
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