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DE1421556C - Alkalisches Trockenelement mit einer im wesentlichen aus Zink bestehenden Lo sungselektrode und einem Kupfer (II) oxid Depolarisator - Google Patents

Alkalisches Trockenelement mit einer im wesentlichen aus Zink bestehenden Lo sungselektrode und einem Kupfer (II) oxid Depolarisator

Info

Publication number
DE1421556C
DE1421556C DE1421556C DE 1421556 C DE1421556 C DE 1421556C DE 1421556 C DE1421556 C DE 1421556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxide
copper
depolarizer
zinc
consisting essentially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Yonago Minoru Fujita Masaru Tokio Kitagawa
Original Assignee
Kabushiki Kaisha Hitachi Seisa kusho, Tokio
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein alkalisches Trockenelement mit einer im weser.:Lrc'ien aus Zink bestehenden Lösungselektrode uni einem Kupfer(II)-oxid-Depolarisator.
Die Entladungsdauer der brannten und bisher allgemein verwendeten Mangi-cioxid-Trockenzellen ist kurz, und es ändert sich ]':.:% Spannung mit der Zeit allmählich, bis die Zellen rlr.en Zustand erreicht haben, bei welchem sie nicht mehr gebrauchsfähig sind. Außerdem beträgt die Ausbeute > ;s diesen Zellen vom Gesichtspunkt ihrer theoretisch;- Aufnahmefähigkeit aus lediglich etwa 30°/0· Dir Raumbedarf solcher Zeilen ist daher unvermeidlich gro3.
Mit der Entwicklung verschiedener elektronischer Bauelemente, beispielsweise der Transistoren, hat die Nachfrage nach Geräten geringit.r.öglicher Baugrö3e, wie Miniatur-Rundfunkgeräten, zugenommen. Dementsprechend hat auch bei den Trockenzellen als Stromquellen für Geräte der er*ahnten Art die Nachfrage nach Zellen von geringAtmöglicher Baugröße und .möglichst großem Energieaufnahmevermögen ständig zugenommen.
Als Stromquellen, die dieser Forderung gerecht werden sollen, wurden alkohoii-xhe Quecksilberoxid-Elemente, Silberoxid-Eiemente, nachladbare Nickel-Kadmium-Elemente und andere entwickelt, jedoch ist kider bei allen diesen Arten der Raumbedarf für ihr Energieaufnahmevermögen groß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte alkalische Trockenzeile zu schaffen, die bsi geringer Baugröße ein hohes Speichervermögen hai und die dazu In einfacher Weise und leicht hergestellt werden kann und von robuster abgekapselter Bauart ist, die sich zur Großserienfertigung unter wirtschaftlichen Bedingungen eignet. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, diß der Depolarisator aus einem Gemisch von 0,5 bis 20% Wismutoxid, 0,5 bis 20% Wismutoxychbrid, Resi Kupfer(tl)-oxid besieht. Durch dis ernndung-ß-imäße Zusammensetzung des Depolarisator ergibt sich eine verlängerte Lebensdauer der alkalischen Trockenzelle. Ferner kann durch die Anordnung eines solchen Depolarisator in Schichtgebäidea von 2 oder 3 Schichten, wodurch für die ZdJsn eine Eniladespsnnung erreicht wird, die im wesentlichen gleich derjenigen einer gleichwertigen T-Tocksnzdle üblicher Bauart i:;t, der Nachteil der niedrigen Entladespannung von Trockenzellen dieser Art ausgeglichen werden und eine vielseitige An-' Wendungsmöglichkeit sichergestellt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform derselben in Verbindung mit der Zeichnung, und zwar zeigt
A b b. 1 einen Aufriß einer Ausführungsform der Erfindung im Schnitt,
A b b. 2 eine graphische Darstellung zum Vergleich der Entladeeigenschaften der erfindungsgemäßen Trokkenzelle mit denjenigen von Speichertrockenzellen, bei welchen Kupfer(II)-oxid, Wismutoxid bzw. Wismutoxydchlorid als Depolarisatoren verwendet werden, und
A b b. 3 eine graphische Darstellung zum Vergleich der Entladeeigenschaften der erfindungsgemäßen Trokkenzelie und derjenigen einer Quecksilbertrockenzelle.
Wie A b b. 1 zeigt, ist in den Boden eines Metallgehäuses 1 aus einem Material, wie Stahl, der nach irgendeinem bekannten Verfahren mit einem Überzug versehen, beispielsweise vernickelt worden ist, ein Depolarisator 2 eingepreßt. Die Oberfläche dieses Depolarisator 2 ist mit einer Scheidermembran 3, beispielsweise aus Pergamentpapier, abgedeckt, auf der ein Elektrolytabsorber 4 mittig angeordnet ist, der aus vorher alkalibehandelter saugfähiger Baumwolle besteht, die mit einer mit Zinkoxid gesättigten 40%igen Kaliumhydroxidlösung imprägniert worden ist. Auf dem Absorber 4 ist zentrisch eine negative Elektrode 5 angeordnet, die aus gepreßtem Zinkamaigam-Pulver, das 10% Quecksilber enthält, besteht. Die Teilchen dieses Pulvers besitzen eine solche Größe, daß sie ein Sieb mit etwa 324 bis 961 Maschen pro Quadratzeniimeter passieren. Auf der Oberseite dieser Elektrode 5 ist ein Abdichtungsdecke! 6 angeordnet, dessen Umfangskante sowie das offene obere Ende des Metallgehäuses 1 in geeigneter Weise durch eine zwischengelegte isolierende Dichtung?, beispielsweise aus Polystyrol, abgedichtet sind. Bei der bevorzugten in A b b. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Verbindung zwischen dem Deckel 6 und dem Gehäuse 1 ähnlich der Randdichtung, wie sie gewöhnlich zum Abdichten des Deckels oder der Kappe von Dosenbehälterh verwendet werden, wobei das obere Ende des Gehäuses 1 so ausgebildet ist, daß es gegen die entgegengesetzten Seiten des Umfangsteils des Deckels 6 über der zwischengelegten isolierenden Dichtung 7 anliegt und der Deckel 6 so ausgeformt ist, daß er über den höchsten Teil des Gehäuses 1 hinausragt. Zur vollständigen Abdichtung der Verbindung, um das Herauslecken von Flüssigkeit zu verhindern, wird ein Dichtungsmaterial 8, bestehend aus einem a'kalibeständigem hochpolymeren Stoff, isr ein Haftvermögen mit Metallen hat, in den Raum· zwischen dem Gehäuse 1 und dem Deckel 6 am äußeren Teil ihrer Verbindungsstelle eingefüllt.
Der vorerwähnte Depolarisator ist ein Gemisch,
das aus 0,5 bis 20% Wismutoxid, 0,5 bis 20% Wismutoxychlorid, Rest Kupfer(II)-oxid zusammengesetzt ist.
Die vorteilhaften Merkmale der ernndungsgernäßen Trockenzelle ergeben sich aus dem nachfolgenden Vergleich der erwähnten Eigenschaften mit denjenigen der üblichen Trockenzeiten ähnlicher Art in Verbindung mit F i g. 2 und 3.
In A b b. 2 sind alle gezeigten Kurven 20-Ohm-Ent-
*5 isdekennlinien, dargestellt nach Koordinaten der Klemmenspannung über der Zellenlebensdauer. Die Kurven A, B und C ergeben sich bei Trockenzellen üblicher Art mit Depolarisatoren aas Kupfer(ö)-oxid, Wismutoxid bzw. Wismutoxychlorid. Die Kurve D ergibt sich bei einer erfmdungsgemäßjn Trockenzelle, bei welcher der Depolarisator zusammengesetzt ist, aus einem Gewicht von 5% Wismutoxid, 20% Wismutoxychlorid und 75% Kupfer(Ii)-oxid. Die Kurve £ ist diejenige einer erfindungsgemäßen Trockenzelle, bei welcher der Depolarisator aus einem Gemisch von 10% Wismutoxid, 15% Wismutoxychlorid und 75% Kupfer(II)-oxid zusammengesetzt ist.
Wie sich aus A b b. 2 ergibt, hat die erfindungsgemäße Trockenzelle im Vergleich zu den bekannten Trockenzellen,' deren Eigenschaften gezeigt sind, fast die gleiche Spannungscharakteristik, jedoch eine wesentlich längere Lebensdauer.
Die in A b b. 3 gezeigten Kurven F und G beziehen sich auf zwei erfindungsgemäße Trockenzellen in Schichtanordnung (Reihenschaltung) und eine Quecksiibertrockenzelle üblicher Art, bei welcher ein Depolarisator von gleichem Gewicht wie im Falle der Kurve F verwendet ist, wobei beide Kurven 20-Ohm-Entlade-
charakteristikkurven, dargestellt als Klemmenspannung über der Zellenlebensdauer wie im Falle der A b b. 2, sind. Der Depolarisator der erfindungsgemäßen Trockenzellen (Kurve E) bestand aus 75 % Kupferoxid, 10% Wismutoxid und 15°/0 Wismutoxychlorid und der des bekannten Quecksilbertrockenzelle aus 90% Quecksilberoxid und 10% Graphit.
Aus A b b. 3 ist zu entnehmen, daß eine Trockenzelle aus zwei erfindungsgemäßen Trockenzellen in Schichtanordnung eine Klemmenspannung hat, die etwas höher ist als diejenige einer Quecksilbertrockenzelle üblicher Art, und eine Zellenlebensdauer, die etwa 20 % höher ist als diejenige der erwähnten Quecksilbertrockenzelle.
Aus dem Vorangehenden ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Trockenzelle gegenüber den bekannten Trockenzellen die Vorteile einer längeren Lebensdauer und. ein höheres Speichervermögen für elektrische Energie bei gieichem Depolansatorgewicht hat.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Alkalisches Trockenelement mit einer im wesentlichen aus Zink bestehenden Lösungselektrode und Lo einem Kupfer(II)-oxid-Depolarisator, dadurch gekennzeichnet, daß der Depolarisator aus einem Gemisch von 0,5 bis 20% Wismutoxid, 0,5 bis 20% Wismutoxychlorid, Rest Kupfer(II)-oxid besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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